Leishmaniasis

 

Erreger

Leishmania ssp.

 

Verbreitung

Leishmaniasis ist, mit Ausnahme von Australien, weltweit verbreitet, insbesondere aber in den tropischen und subtropischen Klimazonen einschließlich der Mittelmeerländer. Mit importierten Infektionen aus dem Mittelmeerraum muss verstärkt gerechnet werden.

 

Übertragung

Die Krankheit wird durch den Stich von infizierten Stechmücken auf den Menschen übertragen.

 

Inkubationszeit

10 Tage bis 2 Jahre.

 

Krankheitszeichen

Man unterscheidet drei Typen der Leishmaniasis:


Hautleishmaniasis (kutan)  - Knötchenbildung an der Einstichstelle. Innerhalb von Wochen bildet sich eine große Beule (Orientbeule), die sich geschwürig weiterentwickelt.


Schleimhautleishmaniasis (mukokutan) - Kann nach z.T. unbemerkten Hautveränderungen innerhalb von 2 – 10 Jahren die Nasen-, Rachenschleimhaut befallen und Knorpelzerstörung verursachen.


Innere Leishmaniasis (viszeral) - Schwerste Form mit hoher Sterblichkeitsrate.

 

Behandlung

Langwierige spezielle medikamentöse Therapie, z.B. mit Antibiotika in Kombination mit anderen Präparaten. Viszerale Leishmaniasis ist häufig nicht vollständig heilbar.

 

Vorbeugung

Schutzimpfungen sind nicht vorhanden, wichtig ist ein konsequenter Mückenschutz.

 

  

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