Corynebacterium diphtheriae. Die schädigende Eigenschaft des Erregers beruht auf seiner Fähigkeit zur Toxinbildung.
Weltweites Vorkommen vor allem unter schlechten hygienischen Bedingungen und bei engem Zusammenleben in Armut.
Diphtherie wird als Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.
2 - 7 Tage
Die Erkrankung manifestiert sich in der Hautpsache im Atemtrakt. Nach 2 - 7 Tagen kommt es zu lokalen Entzündungsreaktionen mit einer Ablagerung aus Bakterien, nekrotischem Gewebe und Fibrin als Pseudomembranen, die eine Atemwegsverlegung bewirken können. Die Prognose hängt vom Ausmaß der Diphtherietoxinwirkung im Körper ab. Komplikationen können Herzmuskelentzündungen, Kreislaufversagen und Herztod sein.
Gabe von Antitoxin und gleichzeitige antibiotische Therapie.
Eine vorbeugende Diphtherieschutzimpfung in Kombination mit der Impfung gegen Wundstarrkrampf und ggf. Polio alle 10 Jahre wird dringend empfohlen.
Meldepflichtig sind Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod. Bei Krankheitsverdacht oder Erkrankung besteht Tätigkeits- und Aufenthaltsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen bis nach ärztlichem Urteil und/oder mit Zustimmung des Gesundheitsamtes eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung nicht mehr zu befürchten ist.