Gelbfieber

Erreger

Gelbfieber-Virus

 

Verbreitung

Die Infektion kommt insbesondere in Mittel- und Südamerika und in Afrika beidseits des Äquators etwa zwischen 15° nördlicher und 15° südlicher Breite vor, jedoch nicht in Asien. 1999 wurde erstmalig seit 1946 in Deutschland ein Gelbfieberfall diagnostiziert, die Infektion wurde an der Elfenbeinküste, im Rahmen eines kurzzeitgen beruflichen Aufenthaltes erworben und verlief tödlich. 

 

Übertragung

Gelbfieber ist eine durch Stechmücken übertragene tropische Viruserkrankung.

 

Inkubationszeit

3 - 6 (10) Tage

 

Krankheitszeichen

Das Krankheitsbild verläuft mitunter sehr leicht und wird gar nicht bemerkt. Bei schweren Verläufen sind die Krankheitszeichen untypisch, das Fieber erreicht 39° - 40°C. Erst nach einigen Tagen tritt eine schwere Gelbsucht als Folge einer Leberschädigung auf. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht. In einem großen Prozentsatz ist die ausgebrochene Erkrankung tödlich.

 

Behandlung

Eine spezifische Therapie steht nicht zur Verfügung.

 

Vorbeugung

Sicheren Schutz bietet die Gelbfieberimpfung. Diese kann bei Einreise in bestimmte Länder vorgeschrieben sein und muß im internationalen Impfausweis dokumentiert werden. Manche Länder behandeln Endemiegebiete wie Infektionsgebiete und verlangen auch bei Einreise aus Endemiegebieten eine internationale Bescheinigung über die Schutzimpfung gegen Gelbfieber.
Die Gelbfieberimpfung darf nur durch besondere ermächtigte Gelbfieberimpfstellen durchgeführt werden.

 

Pflichten

Meldepflichtig sind Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod.

Reisemedizinische Beratung

Ihre Ansprechpartnerin

Jessica Krämer

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