Leishmaniose (auch Leishmaniase)

Erreger

Unterschiedliche Leishmanienspezies.

 

Verbreitung

Die Leishmaniose findet weltweite Verbreitung, insbesondere aber in den tropischen und subtropischen Klimazonen einschließlich der Mittelmeerländer. Mit importierten Infektionen aus dem Mittelmeerraum muss verstärkt gerechnet werden.

 

Übertragung

Durch den Stich von Sandmücken bzw. Schmetterlingsmücken, sogenannten Phlebotomen.

 

Inkubationszeit

10 Tage bis zu 2 Jahren.

 

Krankheitszeichen

Man unterscheidet drei Typen der Leishmaniose:
Die Hautleishmaniose zeigt Knötchenbildung an der Einstichstelle, innerhalb von Wochen bildet sich eine große Beule (Orientbeule), die sich geschwürig weiterentwickelt.
Die Schleimhautleishmaniose kann nach z.T. unbemerkten Hautveränderungen innerhalb von 2 – 10 Jahren die Nasen-, Rachenschleimhaut befallen mit Knorpelzerstörung.
Die viszerale Leishmaniose ist die schwerste Form mit hoher Sterblichkeitsrate.

 

Behandlung

Langwierige spezielle medikamentöse Therapie.

 

Vorbeugung

Schutzimpfungen sind nicht vorhanden, wichtig ist ein konsequenter Mücken- und Insektenschutz.

 

  

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