Im wesentlichen Neisserien, Strptococcen und Haemophiles influenzae.
Diese bakterielle Infektion kommt weltweit vor, ist jedoch endemisch in Brasilien, in Afrika südlich der Sahara, in Indien sowie in Nepal. Der Erkrankungsgipfel liegt in den Tropen vor allem in den Trockenzeiten, im Meningitisgürtel Afrikas mit jährlicher Wiederkehr.
Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch, bei engem Kontakt, eine Übertragung durch gemeinsam benutzte Gegenstände ist selten.
2 - 5 Tage, selten länger als eine Woche.
Starke Kopfschmerzen, Erbrechen, hohes und schwankende Fieber und Genickstarre. Es kann zu Hämorrhagien und Sepsis kommen.
Grundsätzlich macht die Behandlung bakterieller Meningitiden die stationäre, oft die intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Es wird antibiotisch behandelt.
Eine Schutzimpfung gegen die meisten Serogruppen steht zur Verfügung, sie ist jedoch in erster Linie für Personen gedacht, die eng mit den Menschen in diesen Regionen zusammenleben, wie Entwicklungshelfer, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, aber auch Abenteuerreisende und Mekka - Pilger.
Für Mekka -Pilger ist die Impfung im übrigen zur Zeit der Hadj vorgeschrieben.
Meldepflichtig sind Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod.
Bei Krankheitsverdacht oder Erkrankung besteht Tätigkeits- und Aufenthaltsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen bis nach ärztlichem Urteil und/oder mit Zustimmung des Gesundheitsamtes eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung nicht mehr zu befürchten ist.