noch unbekannt
weltweit
Man geht davon aus, dass es sich beim dem Erreger um ein neues Virus handelt, welches noch nicht endgültig identifiziert ist. Nach bisherigen Kenntnisstand wird das SARS von Mensch zu Mensch aerogen übertragen, wobei die Übertragung jedoch ein engen Kontakt ("face to face") voraussetzt. Fast alle Ansteckungen rekrutieren sich aus dem Pflegebereich, dem Haushalt oder der Familie. Bisher besteht kein Hinweis auf eine Ausbreitung über Gelegenheitskontakt, etwa in Verkehrsmittel oder bei Versammlungen. Ein Verdachtsfall ist hier jedoch schon bekannt geworden. Die WHO empfiehlt weiterhin, Patienten mit SARS zu isolieren, unter Bedingungen des "barriere nursing" zu versorgen und unverzüglich an die zuständigen nationalen Gesundheitsbehörden zu melden. Diese sind gehalten, die Daten möglichst umgehend an die WHO weiterzuleiten.
Nach bisherigen Erfahrungen beträgt die Inkubationszeit 2 - 7 Tage.
Ein Verdachtsfall auf SARS liegt dann vor, wenn eine Person nach dem 01.02.03 folgende Beschwerden hat:
Hohes Fieber (>38º C) und eines oder mehrere respiratorische Symptome einschließlich Husten, Kurzatmigkeit oder sonstige Atembeschwerden, eventuell Begleitet mit Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Benommenheit, Ausschlag, Durchfall und auf die eine oder mehrere der folgenden Angaben zutrifft:
Enger Kontakt mit einem wahrscheinlichen Fall (z. B. Pflege, Wohngemeinschaft) der direkter Kontakt mit dessen respiratorischen Sekreten oder Körperflüssigkeiten vorangegangener Aufenthalt in SARS-Befallsgebieten.
Für weitere Informationen bietet die WHO folgende Kontaktadresse an:
Dick Thompson - Communication Officer
Communicable Disease Prevention,
Control and Eradication WHO, Geneva
Tel: +41 22 791 26 84
E-Mail: thompsond@who.int
Internet: www.who.int
Das Robert Koch Institut in Berlin hat für dringliche Anfragen eine SARS Hotline unter der Nummer:
01888 - 754 35 36 (Mo. - Fr. von 8.30 - 17.30)