Bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren sind Vogelgrippeviren auch auf den Menschen übertrag-bar. Das Virus ist vor allem im Kot infizierten Geflügels konzentriert, findet sich aber auch in Sekreten der Atemwege der Vögel. Die Übertragung auf den Menschen findet vermutlich durch Inhalation virushaltiger Staubteilchen bzw. durch Tierkontakt bei mangelnder Händehygiene statt. In wenigen Fällen wird die Übertragung durch den Genuss roher Geflügelgerichte erklärt. Vereinzelt wird eine Übertragung vom Kranken auf andere Personen durch engen Kontakt vermutet.
Die Vogelgrippe ist eine seit über 100 Jahren bekannte Erkrankung bei Vögeln, die weltweit verbreitet ist. Die Viren kommen in Zugvögeln, insbesondere Enten, häufig vor, die davon aber nicht oder nur geringfügig erkranken. Hühner und Puten hingegen sind sehr anfällig für die Erkrankung. Auch bestimmte Säugetiere, z.B. Schweine, Pferde, Wild- und Hauskatzen und der Mensch können daran erkranken.
Seit Ende 2003 breitet sich eine Vogelgrippe-Epidemie des Subtyps H5N1 in Asien aus, die zu einem Massensterben in Geflügelfarmen führte und bis jetzt China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Südkorea, Thailand, Malaysia, Vietnam, Sibirien, Zentralasien und zuletzt den Ural erfasst hat. Mit einer weiteren Ausbreitung ist zu rechnen. Bei den in den vergangenen Jahren aus den USA, Kanada, Pakistan, Japan, Taiwan, Südafrika, Niederlanden, Belgien und anderen Regionen gemeldeten Ausbrüchen handelte es sich um andere Subtypen. Die Weltorganisation der Tiergesundheit veröffentlicht auf Ihrer Homepage die aktuellen Fälle.
Bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren sind Vogelgrippeviren auch auf den Menschen übertragbar. Das Virus ist vor allem im Kot infizierten Geflügels konzentriert, findet sich aber auch in Sekreten der Atemwege der Vögel. Die Übertragung auf den Menschen findet vermutlich durch Inhalation virushaltiger Staubteilchen bzw. durch Tierkontakt bei mangelnder Händehygiene statt. In wenigen Fällen wird die Übertragung durch den Genuss roher Geflügelgerichte erklärt. Vereinzelt wird eine Übertra-gung vom Kranken auf andere Personen durch engen Kontakt vermutet.
2 - 5 Tage
Die Erkrankung beginnt etwa zwei bis fünf Tage nach der Ansteckung und verläuft ähnlich einer schweren Grippe mit hohem Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Gliederbeschwerden und Lungenentzündung. Etwa die Hälfte der Kranken leiden unter Durchfall. Übelkeit und Bauchschmer-zen können hinzu kommen. Als Komplikation tritt häufig ein Lungenversagen auf. Etwa die Hälfte der Kranken starben bisher.
Nach bisherigen Untersuchungen sind nur die so genannten "Neuraminidaseinhibitoren" Oseltamivir und Zanamivir gegen das aktuelle Vogelgrippevirus H5N1 wirksam. Ausreichende klinische Erfahrungen bei H5N1 Vogelgrippe-Kranken liegen noch nicht vor.
Eine Mitnahme des Medikaments Oseltamivir (Tamiflu®) wird für den normalen Reisenden gegenwärtig nicht empfohlen. Bei längerem, beruflichem Aufenthalt sollte der „Pandemieplan Ausland“ des Auswärtigen Amtes gelesen werden. Derzeit laufen am US-Institut für Allergien und Infektionskrankheiten Tests für einen Impfstoff gegen das Vogelgrippevirus H5N1 bei Menschen.
Die normale Grippeschutzimpfung schützt nicht vor der Vogelgrippe bzw. vor einem neuen Pandemie Virus. Die Impfung ist aber zu empfehlen, insbesondere bei Aufenthalt in Regionen mit Vorkommen von Vogelgrippe, um:
Die wichtigste Maßnahme besteht im Meiden von lebendem oder totem Geflügel, d.h. Verzicht auf:
Falls auf Geflügelfleisch oder Ei nicht verzichtet wird, sollten folgende Zubereitungsregeln beachtet werden:
Vorbeugende Maßnahmen während eines Grippeausbruchs: Kommt es zu einem Grippeausbruch sind weitere Informationen bei der zuständigen Botschaft etc. einzuholen. Daneben sind die folgenden Hygienemaßnahmen ratsam: