Sexuell übertragbare Krankheiten

Fern der gewohnten Umgebung kann sich auch die Gelegenheit für kurzzeitige sexuelle Kontakte ergeben. Da in bestimmten Ländern Geschlechtskrankheiten weit verbreitet sein können, ist auch die Ansteckungsgefahr besonders groß.

Weltweit werden 250 Millionen Fälle von durch Geschlechtsverkehr übertragene Infektionen geschätzt.

Die Direktübertragung zahlreicher Geschlechtskrankheiten, wie beispielsweise der HIV-Infektion, erfolgt häufig durch scheinbar gesunde Personen ohne Krankheitssymptome. Die einzige durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit, gegen die es einen Impfstoff gibt, ist die Hepatitis B. Hepatitis B kann auch durch infizierte, unsterile Spritzen- bzw. Injektionsnadeln und durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen Körpersekreten infizierter Personen übertragen werden.

Das Risiko einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten läßt sich wesentlich verringern, wenn:

Sexualkontakte mit flüchtigen Bekanntschaften und Intimkontakte mit häufig wechselnden Partnern oder mit Personen, die viele Sexualpartner haben (z.B. Prostituierte), vermieden werden, oder Männer und Frauen sich durch den Gebrauch von Kondomen konsequent schützen.

Eine weitere Infektionsquelle für HIV- und Hepatitis-B-Infektionen können nicht sachgerecht sterilisierte Spritzbestecke bei medizinischen Behandlungen, aber auch Ohrlochstechen oder Tätowierungen sein. Personen, die aus medizinischen Gründen häufig Injektionen benötigen (z.B. Diabetiker), sollten eine genügende Anzahl von sterilen Nadeln und Spritzen für die Dauer der Reise sowie ein entsprechendes Attest über die therapeutische Notwendigkeit mit sich führen.

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Julia Leier

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