Tourismusinformationen Burkina Faso

Klima

Klima

Tropisch. Beste Reisezeit ist zwischen November und März. Der Harmattan-Wind zwischen November und Februar bringt trockenes und kühles Wetter. Heiße Jahreszeit März - Mai gefolgt von der Hauptregenzeit (Juni - Oktober). Hohe Niederschlagsrate im Südwesten, geringer im Nordosten.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Burkina bietet Flüge von Bobo Dioulasso nach Ouagadougou an. Lufttaxis sind ebenfalls vorhanden.

Inland-Flughäfen

Borgo Airport, 5 km außerhalb von Bobo Dioulasso, ist der wichtigste Flughafen für den Inlandflugverkehr.

Bahn

Es gibt Verbindungen von Ouagadougou nach Bobo Dioulasso. Die Züge haben zwei Preisklassen. Man muss mit überfüllten Wagen rechnen.

Bus/Pkw

Manche Straßen, von denen nur ca. 1400 km asphaltiert sind, sind während der Regenzeit (Juni - Okt.) unbefahrbar oder nur mit Allradantrieb befahrbar. Fahrten sollten nur bei Tageslicht und auf Nationalstraßen unternommen werden.

Fernbus:
Busse und Minibusse werden in Burkina Faso "Cars" genannt. In der Trockenzeit gibt es einen Linienbusverkehr. Buchung mindestens 48 Std im Voraus dringend empfohlen. Die Busse sind zahlreich und preiswert.

Taxi:
In größeren Orten gibt es Sammeltaxis, Fahrpreise werden ausgehandelt.

Mietwagen
mit und ohne Fahrer kann man in den Hotels mieten. Da der Mietwagenverleih eine verhältnismäßig neuer Trend in Burkina Faso ist, sind die Wagen oft in schlechtem Zustand. Man sollte einen Mietwagen erst einige Tage ausprobieren, bevor man einen längeren Vertrag unterschreibt.

Unterlagen:
Bei Vorlage des eigenen Führerscheins stellen die Behörden eine befristete Fahrerlaubnis aus. Internationaler Führerschein und Abschluss einer Vollkasoversicherung empfohlen.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Air Burkina (VH) (Internet: www.air-burkina.com).
Preisgünstige Direktflüge nur von Paris-Orly aus. Von Europa fliegen manche nationalen Fluggesellschaften auch in Kooperation mit anderen Airlines über Paris, Brüssel und Tripolis (Libyen).

Brussels Airlines (SN) bietet Direktverbindungen von Brüssel nach Ougadougou.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Ouagadougou (OUA) liegt 3 km außerhalb der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Post, Geschäfte, Restaurant und Autovermietung, Taxis und Busse stehen zur Verfügung.
Borgo Airport (BOY) liegt 5 km von Bobo Dioulasso (bieten hauptsächlich Inlandsflüge an) entfernt. Taxis.

Bahn

Die einzige internationale Bahnstrecke führt von Kaya über Ouagadougou nach Bobo Dioulasso und weiter nach Abidjan (Côte d’Ivoire). Der Personenzug fährt ab Ouagadougou dienstags, donnerstags und samstags nach Abidjan (Fahrzeit: 20-35 Std.). Der Zug führt nur Sitzwagen 1. und 2. Klasse, ohne Klimaanlage, keine Speise- oder Schlafwagen. Manchmal werden diesem Zug auch Güterwagen mitgegeben, was dann die Fahrzeit verlängert. Während politischer Unruhen in Côte d’Ivoire ist diese Zugverbindung nicht gewährleistet. 

Gegenwärtig ist eine Verlängerung dieser Strecke bis Niamey (Niger) geplant.

Bus/Pkw

Es gibt Straßen nach Benin, Côte d’Ivoire, Ghana, Mali, Niger und Togo. Der Straßenzustand lässt oft zu wünschen übrig. Die Straße nach Ghana wird ausgebessert.

Während der Trockenzeit gibt es regelmäßige Busverbindungen von Bobo Dioulasso nach Bamako (Mali) und von Ouagadougou nach Niamey (Niger) und Abidjan (Côte d’Ivoire). Auf den meisten Routen stehen auch Buschtaxis zur Verfügung.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internatioanle Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900. Hauptnetzbetreiber sind Celtel Burkina Faso (Internet: www.bf.celtel.com/fr/index.html oder www.msi-cellular.com), Onatel (Internet: www.onatel.bf) und Telecel Faso SA (Internet: www.telecelfaso.bf). Der Sende- und Empfangsbereich deckt die größten Orte des Landes ab. Mobiltelefone können gegen hohe Kaution vor Ort gemietet werden. Weitere Informationen von Onatel. Roaming-Verträge bestehen.

Internet/E-Mail

Internet- und E-Mail-Zugang steht in einigen Hotels und in Internetcafés in den größten Städten zur Verfügung. Internetanbieter sind FasoNet und Cenatrin. Wegen häufiger Stromausfälle kann es zu Behinderungen bei der Internetbenutzung kommen.

Telegramme

Telegrammaufgabe außerhalb der Hauptstadt nur begrenzt möglich, generell jedoch in allen größeren Hotels.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Es gibt nur wenige Postämter, Briefmarken erhält man jedoch auch in Hotels. Postlagernde Sendungen sind möglich, beim Abholen wird eine Gebühr erhoben. Postzustellung ist unbekannt, Korrespondenz für alle Behörden und Büros wird an ein Postfach adressiert. Luftpost nach Europa benötigt bis zu 2 Wochen. Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.00-17.30 Uhr. Das Hauptpostamt von Ouagadougou hat Mo-Sa 08.30-12.00 und 15.00-18.30 Uhr geöffnet.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

In der Hauptstadt Ouagadougou gibt es ein Völkerkundemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Mossi-Fundstücken. Im Lycée Bogodogo befindet sich das Nationalmuseum, im Collège de la Salle kanndas Schlangenmuseum besichtigt werden. Die Stadt war einst das Zentrumeines der vielen Königreiche der Mossi. Auch der große Markt, dasFärber- und das Kunstgewerbe-Zentrum sind interessant. An demkünstlichen See ca. 18 km von Ouagadougou entfernt kann man dieTierwelt des Landes beobachten. Das alte Mossi-Dorf Pabre liegt unweit eines großen Staudamms nördlich der Stadt.
Die herrliche Umgebung von Banfora und die 5 km von der Stadt entfernten Wasserfälle sind besuchenswert.
In Sabou kann man Krokodile aus nächster Nähe betrachten. Am allerbesten lassen sich Wildtiere in den Nationalparks beobachten: (an der Grenze zu Ghana), W und Arly (beidean der Grenze zu Benin). Hier bekommt man die größten AntilopenWestafrikas, Löwen, Affenarten, Nilpferde und unzählige Vogelarten vordie Kamera. Zum Fotografieren benötigt man eine Genehmigung. In Tiébélé kann man die wundervoll dekorierten Gourounsi-Hütten bewundern. In Bobo Dioulasso hat man Gelegenheit, sich traditionelle afrikanische Masken anzusehen. Die Moschee sollte in keinem Besuchsprogramm fehlen. Kotédougou ist für seine Tänzer und die Moschee im sudanesischen Stil berühmt.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 17,82 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.200 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 4,5 % (2008)

Arbeitslosenrate: 77 % (2004)

Inflationsrate: ca. 10,7 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 46,4 % (2004)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 29,1 % (2008)
Industrie: ca. 19,9 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 51 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft

Außenhandel
Importe: ca. 1,343 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 544 Mio US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
China (VR), Frankreich, Côte d'Ivoire, Singapur, Togo, Ghana

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:Westafrikanische Währungs- und Wirtschaftsunion (UEMOA), Conseil de l'Entente, ANAD (Übereinkommen zu Nichtangriff und Beistand im Verteidigungsfalle), CILSS (zwischenstaatliches Komitee zur Bekämpfung von Trockenheit im Sahel), CEDEAO (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft), AKP (Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), AU (Afrikanische Union; früher OAU - Organisation für Afrikanische Einheit), Gemeinschaft der Sahel-Sahara Staaten, Vereinte Nationen, Weltbankgruppe, Islamische Weltkonferenz (OCI), Regionalbanken BOAD und BAD, regionale Zentralbank BCEAO

Burkina Faso gehört nach Einschätzung der Weltbank zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach wie vor leben rund die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze von 1 US$ pro Tag. Burkina Faso ist ein Agrarland: 84% der Bevölkerung leben im ländlichen Raum. Die wichtigsten Agrarexportprodukte sind Baumwolle, Erdnüsse und Sesam. Das Land verfügt über beträchtliche Bodenschätze, die bis auf Gold und Mangan jedoch nur in geringem Maße gefördert wurden. Der Bergbau ist zunehmend von wirtschaftlicher Bedeutung. Burkina Faso besitzt eine bescheidene Fertigungswirtschaft, die Textilien, Zucker und Mehl produziert. Staatlich geförderte Programme zur Energiegewinnung durch Wasserkraft sollen das Land unabhängig von Treibstoffimporten machen.

Umgangsformen

Bei offiziellen Anlässen trägt man einen Anzug, ansonsten sind auch nur Hemd und Krawatte angemessen. Die meisten Beamten tragen Nationaltracht. Geschäftssprache ist Französisch; Dolmetscherdienste sind erhältlich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.00-12.30 und 15.00-17.30 Uhr.

Kontaktadressen

Chambre de Commerce, d’Industrie et d’Artisanat du Burkina (Industrie- und Handelskammer)
Avenue de Lyon, 01 BP 502, BF-Ouagadougou 01
Tel: (050) 30 61 14.
Internet: www.ccia.bf

Land & Leute

Essen & Trinken

Abgesehen von den Hotels gibt es in Ouagadougou und Bobo Dioulasso nur wenige Restaurants. Hauptnahrungsmittel sind Sorghum, Hirse, Reis, Mais, Nüsse, Kartoffeln und Yams. Einheimisches Gemüse ist in der jeweiligen Erntezeit erhältlich. Das am weitesten verbreitete Nationalgericht ist der scharf gewürzte Tô, ein Hirseteig mit Sorghum oder Mais, der zusammen mit einer Soße gegessen wird. Die Zutaten der Soße sind regional verschieden. Andere Spezialitäten sind Brochettes (Fleisch am Spieß) und Geflügelgerichte. Getränke: Bier ist sehr preiswert. Das einheimische Bier Dolo wird aus Hirse hergestellt.

Nachtleben

In Ouagadougou sorgen Nachtklubs mit Musik und Tanz sowie Freiluftkinos für Abendunterhaltung. Es gibt sowohl Open-Air-Kinos als auch überdachte mit Klimaanlage.

Einkaufstipps

Auf den Märkten kann man handeln. Beliebte Mitbringsel sind Holzfiguren, Bronzeartikel, Masken, Lederwaren, Schmuck, Stoffe, handgewebte Decken und Kunsthandwerk aller Art. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-14.00 und 16.00-17.00 Uhr. Einige Geschäfte öffnen auch sonntags. In den größeren Städten finden täglich Märkte statt.

Sport

Schwimmen: Einige Hotels in Ouagadougou haben Swimmingpools, die gegen eine Gebühr auch von Nichtgästen benutzt werden können. Generell ist Vorsicht vor Bilharziose angebracht (Näheres s. Gesundheit). Tennis: Einige Hotels in Ouagadougou haben Tennisplätze. Besucher können auch im Burkina Faso Club spielen, wenn sie von einem Mitglied eingeladen werden. Fischen ist überall gestattet; hierzu darf man weder elektrisches Gerät benutzen noch Netze, deren Maschen kleiner als 3 cm sind. Reiten: Pferde kann man im Club Hippique in Ouagadougou mieten.

Veranstaltungskalender

Jedes Jahr im Febr./März findet das FESPACO (Panafrikanisches Kino- und Fernsehfestival, Internet: www.fescaco.bf) in Ouagadougou statt. Jeden Freitag gegen 06.00 Uhr am morgen wird im Moro-Naba Palast in Ouagadougou das traditionelle Drama Nabayius Gou ("Der Kaiser zieht in den Krieg") aufgeführt. Das Ende des Ramadan wird mit Tanz und Gesang begangen, ebenso wie viele Feiertage und Feste, vor allem im Südwesten des Landes, der generell sehr traditionsbewusst ist.

Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

In den Städten herrschen französische Sitten und Gebräuche vor. Kleidung darf leger und dem heißen Wetter angepasst sein. Zu besonderen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Auf dem Land hat sich über Jahrhunderte wenig an der Lebensweise geändert, Besucher sollten örtliche Sitten und Traditionen respektieren. Trinkgeld: Bedienung ist normalerweise in der Rechnung enthalten (10-15%). Taxifahrer, Hotelangestellte und Gepäckträger erwarten jedoch ein Trinkgeld.

Unterkunft

Hotels

Es gibt Hotels mit Klimaanlage und weiteren Einrichtungen wie Swimmingpool und Tennisplätze in Ouagadougou, Bobo Dioulasso. Außerdem findet man komfortable Guest Houses (Pensionen) und Lodges sowie Bungalows im Arly-Nationalpark. Nähere Auskünfte von der Direction du Tourisme et de l’Hôtellerie (s. Adressen).

Kategorien:
Die Regierung vergibt je nach Ausstattung und Dienstleistungen 1-4 Sterne.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1. Jan. Neujahr.
3. Jan. Gedenktag an den Coup d' Etat (Putsch) von 1966.
15. Febr. Mouloud (Geburtstag des Propheten).
8. März Internationaler Frauentag.
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
2. Juni Christi Himmelfahrt.
4. Aug. Tag der Revolution.
5. Aug. Unabhängigkeitstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
15. Okt. Gedenktag an den Coup d'Etat (Putsch) von 1987.
1. Nov. Allerheiligen.
6./7. Nov. Aid El Kébir (Opferfest).
26. Nov. El am Hejir (Neujahr).
11. Dez. Ausrufung der Republik.
25. Dez. Weihnachten.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Burkina Faso eingeführt werden (Touristen über 15 J.):

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 25 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 1 l Wein;
500 ml Eau de Toilette und 250 ml Parfüm.

Ausfuhrbeschränkungen

Für traditionelle Kunst- und Gebrauchsgegenstände aller Art wird eine Ausfuhrgenehmigung des Kultusministeriums in Ouagadougou benötigt. Pro Person können nur fünf derartiger Gegenstände ausgeführt werden, für die Ausfuhrzoll zu zahlen ist. 

Anmerkung

Für die Benutzung von Foto-, Film- und Videokameras ist eine Erlaubnis des Ministeriums für Verwaltung erforderlich.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Burkina Faso. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Geldwechsel

Fremdwährungen können am Flughafen, in Wechselstuben, Banken und größeren Hotels gewechselt werden. Am günstigsten ist es, Euro oder US-Dollar im Land zu tauschen.

Kreditkarten

Die Visa-Karte wird in großen Hotels und Banken der Hauptstadt akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In der Hauptstadt gibt es einige Geldautomaten, die mit Visa-Karte genutzt werden können.

Reiseschecks

Sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein und können bei größeren Banken eingetauscht werden. Dazu ist oft der Original-Kaufbeleg notwendig, den man mitnehmen sollte.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen bei der Einfuhr von Fremdwährungen und der Landeswährung. Es besteht Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Außerhalb der westafrikanischen Währungszone werden die CFA nicht umgetauscht.

Öffnungszeiten der Banken

i. Allg. Mo-Fr 07.30-11.30 und 15.30 bis 13.30 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.76 EUR
1.00 EUR = 655.95 XOF
1.00 CHF = 544.83 XOF
1.00 USD = 501.34 XOF
Wechselkurse vom 1 Februar 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Hinweis

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern, sollte man sich vor der Abreise bei der Botschaft erkundigen.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass (empfohlen).
Anmerkung: Kinder, die im Reisepass der Eltern eingetragen sind, benötigen kein separates Visum.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige unter 18 Jahren benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern/Sorgeberechtigten.

Visum

Allgemein erforderlich für alle in der obigen Tabelle genannten Länder.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (Staatsangehörige von Südafrika benötigen jedoch ein Transitvisum.).

Visaarten

Einreisevisa zur ein- und mehrmaligen Ein- und Ausreise.

Visagebühren

Deutschland/Österreich:
Transit-/Touristen-/Geschäftsvisum:
70 € (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 3 Monate)
90 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 3 Monate)
Familienbesuch/Geschäftsvisum:
100 € (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)
120 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)
130 € (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)
150 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)Schweiz:
Transit-/Touristen-/Geschäftsvisum:
105 CHF (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 3 Monate)
140 CHF (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 3 Monate)
Familienbesuch/Geschäftsvisum:
150 CHF (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)
185 CHF (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 6 Monate)
200 CHF (einmalige Einreise, Aufenthalt bis 12 Monate)
230 CHF (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 12 Monate)

Gültigkeitsdauer

3 oder 6 Monate. Verlängerungen vor Ort bei der Direction Générale de la Police Nationale in Ouagadougou möglich.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch mind. 1 Monat vor Abreise bei der Konsularabteilung der Botschaft bzw. beim Konsulat (s. Kontaktadressen).

(a). 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist
(d) Nachweise einer Gelbfieber-Impfung.
(e) Visum-Gebühr (bar oder Verrechnungsscheck).
(f) Ggf. Kopie der Niederlassungs-, Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligungen für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(g) Geschäftsvisum: Firmenschreiben an die Botschaft mit Bescheinigung der Kostenübernahme durch die entsendende Firma.Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg (Postanweisung, Scheck, Barzahlung. Schweiz: nur Barzahlung) beigefügt werden. 

Aufenthaltsgenehmigung

Anträge an die Regierung von Burkina Faso.

Bearbeitungszeit

Ca. 1 Woche. Schweiz: 2 Tage.

Impfungen

Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr), wird bei Einreise kontrolliert. Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Allgemeines

Lage

Westafrika.

Fläche

274.200 qkm.

Bevölkerungszahl

15.264.735 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

56 pro qkm.

Hauptstadt

Ouagadougou. Einwohner: 1.351.245 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1960. Verfassung von 1991, letzte Änderung 2000. Volksvertretung (Assemblée des Députés Populaires) mit 111 Abgeordneten. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie), bis 1984 Republik Obervolta.

Geographie

Burkina Faso liegt in Westafrika und grenzt im Norden und Westen an Mali, im Osten an Niger, im Südosten an Benin und im Süden an Togo, Ghana und Côte d’Ivoire. Während der Norden trocken ist, ist der südliche Landesteil etwas regenreicher und besteht aus bewaldeter Savanne, die in Richtung Norden in Sand und Wüste übergeht. Die Sahara verschiebt sich immer weiter nach Süden und bedroht den schmalen Ackerlandstreifen. Die Ebenen werden von den Flüssen Mouhoun, Nazinon und Nakambé durchflossen.

Sprache

Amtssprache ist Französisch. More und Dioula werden ebenfalls gesprochen. Teilweise Englisch und Arabisch.

Religion

40 % Anhänger von Naturreligionen, 50 % Muslime und 10 % Christen (vorwiegend Katholiken).

Ortszeit

MEZ - 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Burkina Faso.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Tertius Zongo, seit Juni 2007.

Staatsoberhaupt

Blaise Compaoré, seit 1987.

Kontaktadressen

Direction du Tourisme et de l'Hôtellerie

BP 624, BF-Ouagadougou 01
Tel: 30 63 96.

Botschaft von Burkina Faso

Karolingerplatz 10-11, D-14052 Berlin
Tel: (030) 30 10 59 90.
Mo, Di, Do, Fr 09.00-15 Uhr. Konsularabt.: Mo, Di, Do, Fr 09.00-12.00 Uhr.
Honorarkonsule ohne Visumerteilung in Bad Malente, Hannover, Mainz und Potsdam.
(auch für die Schweiz zuständig).

Strohgasse 14c, A-1030 Wien
Tel: (01) 503 82 64. 
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr.
Honorarkonsulate in Wien und St. Pölten.

Avenue Blanc 51-53, CH-1202 Genève
Tel: (022) 734 63 30.

Konsulat von Burkina Faso

Albisriederstrasse 416, CH-8047 Zürich
Tel: (044) 350 55 70.
Internet: www.consulat-burkina-faso.ch
Mo 10.00-14.00 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Burkina Faso
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 09.01.2012
Unverändert gültig seit: 28.12.2011
Landesspezifische SicherheitshinweiseBei Reisen nach Burkina Faso wird derzeit zu erhöhter Vorsicht geraten.Es ist derzeit von einem gestiegenen Entführungsrisiko für Ausländer im Norden Burkina Fasos auszugehen. Bei Reisen in die Regionen über Dori, Djibo oder Ouahigouya hinaus wird dringend dazu geraten, vorher Kontakt mit Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte aufzunehmen.Im ersten Halbjahr  2011 kam es in Burkina Faso wiederholt zu teils stark eskalierenden Demonstrationen und auch Meutereien von Militär- und Polizeieinheiten. Bei Einsatz und Ausschreitungen der Ordnungskräfte wurde zwar nicht gezielt auf Menschen geschossen, dennoch sind einige Tote und zahlreiche Verletzte zu beklagen. Ferner kam es zu teils erheblichem Sachschaden durch Vandalismus und Plünderungen. Die Vorfälle, mit Straßensperren, Entwendung von Fahrzeugen und Übergriffen auf Hotels mit internationalen Gästen,beschränken sich nicht nur auf die Hauptstadt und urbane Zentren.Reisenden in Burkina Faso wird empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren. Ausgangssperren sollten strikt eingehalten werden.Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der Gesamtregion Maghreb – Sahel zu befürchten.Demonstrationen oder Protestkundgebungen beispielsweise gegen gestiegene Lebenshaltungskosten, universitäre Missstände oder Abgaben und Gebühren können sich spontan entwickeln. Es wird daher empfohlen, in Ouagadougou und anderen größeren Städten Burkina Fasos Menschenansammlungen zu meiden.Reisen über Land / StraßenverkehrWährend der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.Bei Reisen in die nördlichen Landesteile Burkina Fasos ist aufgrund der dünnen Besiedelung und der schwachen Präsenz von Sicherheitskräften auch vor dem Hintergrund jüngster Entführungsfälle in den Nachbarländern Mali und Niger besondere Vorsicht geboten.Von Ein- und Ausreisen auf dem Landweg über die Grenze zum Nachbarland Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) wird auf Grund der dortigen Lage weiterhin abgeraten.KriminalitätSeit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. In jüngster Vergangenheit kamen mehrere derartiger Vorfälle auch im Norden des Landes, in der Sahelregion und neuerdings auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. Auf das Tragen von Handtaschen sollte ganz verzichtet werden.In jüngster Vergangenheit kam es in Ouagadougou mehrfach zu von jungen Mofafahrern fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt vor allem bei Personenschäden!Fotografieren bestimmter EinrichtungenDas Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.

 

zurück

 

Seitenanfang

Reisemedizinische Beratung

Ihre Ansprechpartnerin

Jessica Krämer

0211 516 16 00

Standortsuche

Besuchen Sie ein Zentrum in Ihrer Nähe: