Tourismusinformationen Dschibuti

Klima

Klima

Zwischen Juni und August, wenn der Khamsin weht, sehr heiß und trocken. Zwischen Oktober und April kühler mit gelegentlichen Regenschauern.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Private Charterflüge können gebucht werden.

Schiff

Es gibt Fähren von Djibouti nach Tadjoura und Obock (an der Nordostküste des Golfs von Tadjoura) (Fahrzeit 3 Std.).

Bahn

Auf der einzigen Bahnstrecke fahren täglich Züge zur Grenze nach Äthiopien (s. Reiseverkehr-International).

Bus/Pkw

Es gibt Busverbindungen von Djibouti in nahezu alle Städte landesweit. Da Busse nicht nach Fahrplan, sondern erst abfahren, wenn sie voll sind, können sich lange Wartezeiten ergeben. Eine neue Straße führt von Djibouti nach Tadjoura. Aufgrund des schlechten Straßenzustands sind geländegängige Fahrzeuge empfehlenswert. Die Asphaltstraße sollte wegen der allgemeinen Gefahr von Landminen nicht verlassen werden. Ausreichend Wasser und Benzin sollten mitgeführt werden.

Mietwagen
sind am Flughafen und in Djibouti erhältlich.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Unter Vorlage des eigenen Führerscheins erhält man einen befristeten Landesführerschein. Ein Versicherungsnachweis ist nicht nötig.

Stadtverkehr

In Djibouti verkehren Minibusse mit Einheitsfahrpreisen, die nach Bedarf halten. Taxis gibt es in Djibouti, am Flughafen sowie in Ali-Sabieh, Dikhil, Dorale und Arta. Nach Einbruch der Dunkelheit wird ein Zuschlag von 50% berechnet.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die in Djibouti ansässige Fluggesellschaft Daallo Airlines (D3) (Internet: www.daallo.com) fliegt von Paris nach Djibouti.

Weiterhin gibt es Verbindungen von Europa u.a. mit Ethiopian Airlines (ET).

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Djibouti International Ambouli (JIB) liegt 5 km südlich der Stadt. Taxistand, Bars, Cafeteria, Wechselstube, Gepäckaufbewahrung und Duty-free-Shop.

Bahn

Die Djibouti-Ethiopian Railway verkehrt täglich zwischen Addis Abeba und Djibouti. Touristen und Geschäftsreisende sollten nur 1. Klasse reisen. Die Züge sind in schlechtem technischen Zustand und unzuverlässig. Wegen der gespannten politischen Situation ergeben sich Sicherheitsrisiken für Reisende.

Bus/Pkw

Es gibt Straßenverbindungen von Djibouti nach Assab (Eritrea) und nach Westen über Dikhil nach Addis Abeba (Äthiopien).

Busse
fahren nach Loyoda an der somalischen Grenze.

Der Straßenzustand ist schlecht und Reisende sollten sich des Risikos der persönlichen Sicherheit bewusst sein. Von Reisen ins benachbarte Somalia und Äthiopien wird wegend der gespannten politischen Situation abgeraten. Reisen nach Eritrea sind derzeit möglich.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Es gibt Kartentelefone im Stadtzentrum von Djibouti.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist die Djibouti Telecom SA. Mobiltelefone können im Hauptpostamt gemietet werden. Mit der Schweiz besteht seit November 2004 ein Roaming-Vertrag. Es besteht auch ein AMPS- Netzwerk, aber der Sendeempfang beschränkt sich auf die Hauptstadt und nähere Umgebung.

Fax

Es gibt keine öffentlichen Anschlüsse.

Internet/E-Mail

Internetzugang steht im Hauptpostamt und in größeren Hotels zur Verfügung. Es gibt Internetcafés in Djibouti. Internetanbieter: Société des Télécommunications Internationales de Djibouti (Internet: www.intnet.dj).

Telegramme

Können zwischen 07.00-20.00 Uhr im Hauptpostamt in Djibouti aufgegeben werden. Man kann Telegramme auch vom Telegraphenamt abschicken.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Das Hauptpostamt befindet sich im Zentrum von Djibouti gegenüber vom Hauptkommissariat. Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche, auf dem Seeweg drei Wochen.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

Djibouti liegt im Afar-Dreieck,einer der heißesten und abgelegensten Regionen der Welt. Die Stadtwurde im 19. Jahrhundert gegründet und bietet einen ausgezeichnetenMarkt, den Marché Central, in der Nähe der Moschee sowieeiniger guter Restaurants. Sehenswert ist auch der Hafen, in demFischerboote und die traditionellen arabischen Segelschiffe (Dhaus) liegen, und das Aquarium Tropical de Djibouti,in dem man die Unterwasserwelt des Roten Meeres bestaunen kann. DasAquarium ist täglich (außer während des Ramadans) von 16.00-18.30 Uhrgeöffnet. Man kann Bootsausflüge zu den Inseln Maskali und Moucha im Golf von Tadjoura unternehmen. Doralé ist 11 km und Kor Ambad 14km von der Hauptstadt entfernt, beide Orte haben herrliche Strände. DasLand besteht größtenteils aus Wüste und liegt in einem Senkgraben, deram Rand ins äthiopische Hochland übergeht. Der größte Teil des Landesliegt unter dem Meeresspiegel. Der Assal-See (100 kmsüdwestlich der Hauptstadt) liegt 150 m unter dem Meeresspiegel ineinem der tiefstgelegenen Gebiete der Welt. Wie viele andere Regionenkann er nur mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb erreicht werden. Inder Nähe liegt der Lac Goubet, ein Meerwassersee, der imVolksmund den Namen »Teufelsgrube« trägt. Beide Seen sind umgeben voneiner öden Mondlandschaft aus erloschenen Vulkanen und schwarzemLavagestein. Der Abbé-See an der äthiopischen Grenze ist dieHeimat Tausender Flamingos und Pelikanen. Auf dem Weg von Djibouti nachAli-Sabieh durchquert man zwei beeindruckende Wüstenebenen, dieSalzpfannen Petit Bara und Grand Bara. Der große Markt ist die Hauptattraktion von Ali-Sabieh. Im Stadtzentrum gibt es noch mehrere traditionelle Afar-Hütten. Am Nordufer des Golf von Tadjoura kann man wunderbar tauchen. Hier liegen die Hafenstädte Obock und Tadjoura.Tadjoura hat sieben Moscheen und gute Strände. Das vorgelagerteKorallenriff bietet hervorragende Tauch- und Schnorchelgründe.Unmittelbar hinter der Stadt erheben sich markante Vulkanberge von biszu 1300 m Höhe. Der Godaberg-Nationalpark liegt im Landesinneren.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,885 Mio. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 3.700 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 5,8 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 59 % (2007)

Inflationsrate: ca. 5 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 42 % (2007)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 3,2 % (2006)
Industrie: ca. 14,9 % (2006)
Dienstleistungen: ca. 81,9 % (2006)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Viehzucht, Transport- und Bankwesen

Außenhandel
Importe: ca. 1,555 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 340 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Somalia, Jemen, Saudi-Arabien, Indien, Äthiopien, China (VR), Frankreich

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, Organisation für Afrikanische Einheit, Arabische Liga, Organisation der Islamischen Konferenz, Blockfreien-Bewegung, AKP-Staat, IGAD (Intergovernmental Authority on Development), Communauté des Etats sahéliens-sahariens, Comesa (Common Market for Eastern and Southern Africa)

Umgangsformen

Leichte Tropenanzüge bzw. Sommerkleider sind für Geschäftstermine angebracht. Französisch ist Geschäftssprache. Dolmetscher- und Übersetzerdienste stehen begrenzt zur Verfügung. Geschäftszeiten: Sa-Do 06.20-13.00 Uhr.

Kontaktadressen

Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V
Garnisonskirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70.
Internet: www.ghorfa.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at

Chambre Internationale de Commerce et d’Industrie de Djibouti (Industrie- und Handelskammer)
Place de Lagarde, BP 84, Djibouti
Tel: 35 10 70.

Land & Leute

Essen & Trinken

Es gibt Restaurants mit französischen, vietnamesischen, chinesischen, arabischen und einheimischen Spezialitäten wie im Ofen gebackener oder gegrillter, scharf gewürzter Fisch sowie Hammel- oder Ziegeneintopf. Alkohol wird nur an Nichtmoslems und ausgeschenkt und ist in Gebieten mit vorwiegend islamischer Bevölkerung unüblich (besonders während des Ramadan). Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit, außer in Restaurants mit Ausschanklizenz, ist verboten.

Einkaufstipps

Auf den Märkten werden einheimische Handarbeiten angeboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Sa-Do 07.30-12.00 und 16.00-19.00 Uhr.

Sport

Die Strände von Doralé und Kor Ambad, etwa 15 km von der Hauptstadt entfernt, bieten ideale Bademöglichkeiten. Im Golf von Tadjoura (besonders bei Obock und Tadjoura) findet man farbenprächtige Fisch- und Korallenarten. Tauchen, Schnorcheln und Unterwasserfotografie sind hier besonders zu empfehlen. Von September bis Mai ist das Meer besonders klar. Bergsteigen bietet sich im Vulkangebirge bei Tadjoura an. Windsurfen ist sowohl im Meer als auch auf dem Trockenen im östlichen Ende der Salzebene Petit Bara möglich. Jagen ist überall verboten.

Sitten & Gebräuche

Legere Kleidung wird akzeptiert. Einheimische islamische Sitten sollten respektiert werden. Badekleidung gehört an den Strand. Fotografieren: Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Hafenanlagen, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Es gibt einen festgesetzten Tarif, aber Besucher zahlen normalerweise mehr. 10% für Bedienung wird auf die Rechnung aufgeschlagen.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1 Jan Neujahr
15 Feb Mouloud (Geburtstag des Propheten)
1 May Tag der Arbeit
27 Jun Unabhängigkeitstag
28 Jun Aufstieg des Propheten
30 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
6 Nov Eid al-Adha (Opferfest)
26 Nov El-am-Hejir (Islamisches Neujahr)
25 Dec Weihnachten

2012
1 Jan Neujahr
4 Feb Mouloud (Geburtstag des Propheten)
1 May Tag der Arbeit
17 Jun Aufstieg des Propheten
27 Jun Unabhängigkeitstag
19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
26 Oct Eid al-Adha (Opferfest)
15 Nov El-am-Hejir (Islamisches Neujahr)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Djibouti eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Wein;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.

Einfuhrverbot

Drogen, pornographisches Material, Waffen.

Einfuhrbestimmungen

S. Frankreich.

Geld

Währung

1 Djibouti Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FD, DJF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 FD; Münzen in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 20, 10 und 5 FD. Die Landeswährung ist an den US-Dollar gebunden.

Geldwechsel

Ist in den großen Hotels und Banken und autorisierten Wechselstuben in der Hauptstadt möglich, die Mitnahme von US-Dollar oder Euro in ausreichender Menge wird empfohlen. Die meisten Banken befinden sich in der Nähe der Place du 27 Juin.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Werden nur von Fluggesellschaften und einigen größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden im Allg. nicht angenommen, wenn sie in Fremdwährungen ausgestellt sind, es sei denn, sie sind mit dem Vermerk »Pour compte étranger« versehen.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Öffnungszeiten der Banken

Sa-Do 07.15-11.45 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 240.14 DJF
1.00 CHF = 200.02 DJF
1.00 USD = 181.48 DJF
Wechselkurse vom 30 April 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Türken Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige, die allein oder mit nur einem Elternteil reisen, benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern bzw. des anderen Elternteils in französischer Sprache.

Visum

Allgemein erforderlich.Visum bei der Einreise:Bei Einreise am Flughafen Dschibuti Ambouli bzw. am Hafen Dschibuti kann ein Kurzzeit-Touristenvisum erworben werden.Es wird jedoch empfohlen, Visa vor der Abreise zu beantragen, weil die Visumausstellung am Flughafen Djibouti-Ambouli zeitraubend sein kann (Gebühren: 10.000 FD oder Gegenwert in Devisen (ca. 44 €)).

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (Ausgenommen sind Staatsangehörige von Israel, denen die Einreise und der Transit verweigert wird.).

Visaarten

Einreise- (Visa de Séjour), Touristen- (Visa de Tourisme), Geschäfts- (Visa d'affaires) und Transitvisa (Visa de Transit). Transitvisa werden normalerweise für 10 Tage ausgestellt. Die Visaausstellung hängt von der Nationalität des Besuchers ab.

Visagebühren

Deutschland, Österreich, SchweizVisum für einen Aufenthalt von bis zu 10 Tagen: bei französischen Generalkonsulat in Frankfurt: 60 €.Transitvisum: 60 €.Einreisevisum: bei der Botschaft von Djibouti in Paris: 50 € + 7 € Porto.

Gültigkeitsdauer

Unterschiedlich. Visa werden im Normalfall für bis zu 10 Tage, in Paris für maximal 3 Monate ausgestellt. Verlängerungsmöglichkeit vor Ort beim Hauptquartier der Nationalpolizei (Antrag ist sofort nach Ankunft, unbedingt aber vor Ablauf des Visums zu stellen).

Antragstellung

Botschaft in Paris oder französische Botschaft in Berlin oder französisches Generalkonsulat in Frankfurt.

(Antragstellung beim französischen Generalkonsulat in Frankfurt)
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung.
(e) Rück- oder Weiterreiseticket.
(f) Hotelbuchung oder Unterkunftsbescheinigung.
(g) Ggf. Kopie der Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(h) Kopie der letzten Gehaltsüberweisung oder Nachweis ausreichender Geldmittel.
(i) Gebühr (in bar bei persönlicher Antragstellung oder per Überweisung).Geschäftsvisa zusätzlich:
(h) Schreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben des Geschäftspartners in Djibouti.

Bearbeitungszeit

I. Allg. bis zu 4 Wochen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Dokumente bei der Einreise

Rück- oder Weiterreiseticket.

Allgemeines

Lage

Nordostafrika, Golf von Aden.

Fläche

23.200 qkm.

Bevölkerungszahl

848.000 (UNO Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

37 pro qkm.

Hauptstadt

Djibouti. Einwohner: 610.608 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1977. Verfassung von 1992. Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 65 Mitgliedern (33 Issa, 32 Afar), auf fünf Jahre gewählt. Unabhängig seit 1977 (ehemalige französische Kolonie).

Geographie

Djibouti liegt an der afrikanischen Ostküste am »Horn von Afrika« und grenzt im Südosten an Somalia, im Westen an Äthiopien, im Nordwesten an Eritrea und im Osten an den Golf von Aden. Das Land ist ein verhältnismäßig unfruchtbarer Küstenstreifen, der zwischen 20 und 90 km breit ist. Die Küste besteht aus Sandstränden, das Landesinnere überwiegend aus Halbwüste, die mit Dornbüschen, Steppe und vulkanischen Bergketten durchsetzt ist.

Sprache

Amtssprachen sind Arabisch und Französisch. Daneben werden kuschitische Sprachen der Afar und Issa gesprochen. Hotelangestellte, Taxifahrer und Geschäftsleute sprechen meist etwas Englisch.

Religion

94 % Muslime (Sunniten); römisch-katholische, protestantische und griechisch-orthodoxe Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 2. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Djibouti. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 2 Std. und im Sommer +1 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Dileita Mohamed Dileita, 2001.

Staatsoberhaupt

Ismail Omar Guelleh, seit 1999.

Kontaktadressen

Office National du Tourisme de Djibouti (ONTD)

Place du 27 Juin, BP 1938, DJ-Djibouti
Tel: 35 37 90, 35 28 00.

Ambassade de la République Djibouti

26 Rue Emile Ménier, F-75116 Paris
Tel: (+33) (01) 47 27 49 22.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Anmerkung: Visa werden auch von der französischen Botschaft in Berlin ausgestellt (s. Frankreich).

Honorarkonsulat von Djibouti

(ohne Visumerteilung)
Reinlgasse 5-9, A-1140 Wien
Tel: (01) 982 23 57, 982 26 28.
Termine nach Vereinbarung.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.03.2012Landesspezifische SicherheitshinweiseSowohl die Präsidentschaftswahlen im April 2011 als auch die Regional- und Kommunalwahlen am 20. Januar und am 10. Februar 2012 verliefen ohne Zwischenfälle. Am frühen Morgen des 1. März 2012 kam es auf dem Gelände der Universität Dschibuti zu Protesten von Schülern und Studenten, die durch die sukzessive Bekanntgabe schlechter Examensnoten ausgelöst wurden. Dabei gingen durch Steinwürfe Fensterscheiben zu Bruch. Bereits vor Jahresfrist gab es zunächst derartige Proteste, die schließlich am 18. Februar 2011 in einer gewaltsamen Demonstration mit zwei Todesopfern, zahlreichen Verletzten und erheblichen Sachschäden eskalierten.Gelegentlich kommt es in den Randbezirken von Dschibuti-Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen steinewerfenden Jugendbanden. Es wird empfohlen, ggf. auftretende Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu umgehen bzw. sich sofort zurückzuziehen, falls man unerwartet auf solche trifft.Terrorismus / KriminalitätTouristische und geschäftliche Aufenthalte in Dschibuti-Stadt und Umgebung verlaufen in aller Regel problemlos.Allerdings sind auch bei Fehlen aktueller Hinweise durch die exponierte Lage Dschibutis am Horn von Afrika, die Entsendung eines dschibutischen Batallions zu den Kräften der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) und die starke westliche Truppenpräsenz in Dschibuti selbst Terroranschläge nicht auszuschließen. Zu erhöhter Aufmerksamkeit, Beachtung der aktuellen Nachrichten und zum Vermeiden von Menschenansammlungen und Demonstrationen wird daher geraten.In wenig bevölkerten und grenznahen Landesteilen Dschibutis (nördlich des Golfs von Tadjoura, westlich des Lac Assal, südlich an der Grenze zu Somalia/Somaliland) sind reguläre Sicherheitskräfte nur spärlich vertreten. Die Region Mabla (nördlich von Tadjoura) gilt wegen kleinerer noch vorhandener Rebellengruppen als unsicher.Nördlich der gedachten Linie Balho - Addailou - Godoria hat das dschibutische Militär eine Sperrzone eingerichtet, die nicht betreten werden kann.PiraterieWegen Piratenüberfällen wird für die Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste auf die Reisewarnung für Somalia und den Golf von Aden verwiesen.Minengefahr2004 erklärte die Regierung mehrere Minenräumprojekte für erfolgreich abgeschlossen. Dennoch sollten die Küstenstraße nach Obock und andere Pisten nicht verlassen werden.

 

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Ihre Ansprechpartnerin

Jessica Krämer

0211 516 16 00

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