Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.
Eagle Air (H7) (Internet:
www.flyeagleuganda.com)
fliegt von Entebbe aus alle größeren Städte einschließlich Arua und Kasese an. Charterflüge sind ebenfalls möglich, auch in die Nationalparks.
Ein Dampfschiff verbindet Entebbe und die Ssesse-Inseln im Viktoriasee. Ssesse-Insel-Fähren verbinden Bukakata mit den Inseln.
Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist schlecht. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden nur wenige Straßen. Polizeikontrollen können vorkommen. Man sollte die Autotüren verriegeln.
Busse fahren in fast alle Regionen, sind jedoch nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt und oft überfüllt. Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrzeit 1 Std.) und von und zum Flughafen. Außerdem gibt es Minibusse, die so genannten Matatus, die in die meisten Teile des Landes fahren und ein schnelles, wenn auch extrem überfülltes, Transportmittel darstellen. Die Fahrweise der Busfahrer ist oft rücksichts- und verantwortungslos und führt regelmäßig zu schweren Unfällen.
Taxis sind durch schwarzweiße Streifen gekennzeichnet und meist deutlich teurer als Matatus.
Mietwagen sind am Flughafen und im Zentrum von Kampala erhältlich und relativ teuer.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Uganda hat keine eigene nationale Fluggesellschaft.
U.a. Lufthansa (über Nairobi), British Airways (über London), Brussels Airlines (SN) (über Brüssel), South African Airways (SA), Egyptair MS) und Kenya Airways (KQ) fliegen Uganda an.
Alle in Uganda gekauften Flugtickets müssen in harter Währung bezahlt werden.
Entebbe (EBB) liegt 35 km südwestlich von Kampala (Fahrzeit 40 Min.). Bank, Wechselstube, Post, Apotheke, Duty-free-Shop, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Busverbindungen nach Kampala und Entebbe. Taxis vorhanden.
Derzeit keine Passagierverbindungen.
Straßen führen in alle Nachbarstaaten, die Grenzen sind jedoch nicht immer geöffnet. Die Verbindungsstraßen nach Kenia sind gut. Reisende sollten sich auf jeden Fall vor Überquerung der Grenze nach Ruanda über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Von einer Grenzüberquerung in die Demokratische Republik Kongo wird dringend gewarnt.
Bus: Linien- und Ausflugsbusse fahren von Nairobi (Kenia) sowie Arusha und Dar-es-Salaam (Tansania) nach Uganda.
Selbstwählferndienst von und zu größeren Städten.
GSM 900. Netzbetreiber sind
CelTel Cellular Uganda (Internet:
www.ug.celtel.com/en/index.html oder
www.msi-cellular.com),
MTN Uganda (Internet:
www.mtn.co.ug) und
mango, eine Tochter der
Uganda Telecom Ltd (Internet:
www.utl.co.ug). Der Empfangs-/Sendebereich deckt den gesamten Südwesten und Südosten und alle größeren Städte ab. Es bestehen Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Stehen im Postal & Telecommunications Office, 35 Kampala Road, Kampala, sowie in den Hauptpostämtern in Jinja und Mbale zwischen 08.00-16.00 Uhr zur Verfügung. Einige Hotels verfügen ebenfalls über Fax.
Hauptanbieter sind
InfoCom (Internet:
www.imul.com) und
MTN Uganda. Internetcafés findet man in Kampala.
Luftpostsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der
Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet:
www.dw-world.de) anzufordern.
Der internationale Flughafen in Entebbe in der Nähe von Kampala ist für viele Ausgangspunkt einer Ugandareise. Die Stadt hat einen Botanischen Garten und einen Badestrand am See (Bilharziosegefahr).
Von Kasese bieten sich Ausflüge in die Ruwenzori Mountains und zu den Edward- und George-Kraterseen an.
Fort Portal ist ideal für Fahrten zu den Thermalquellen von Bundibugyo und zum Tororo-Tierschutzgebiet.
Ein Abenteuer ist die Gorillabeobachtung im Gebiet des Mount Muhavura und des Mount Mgahinga. Kisoroist Ausgangspunkt der Bergtouren in das Habitat des größtenMenschenaffens der Welt. In der Nähe gibt es sieben Seen mit gutenFischgründen.
In der Hauptstadt befinden sich das interessante Uganda Museum sowie Moscheen und Paläste des alten Königreichs Buganda. Zahlreiche Geschäfte, Straßenmärkte und lebhafter Verkehr zeichnen die Innenstadt aus. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die Kabaka Tombs auf dem Kasubi Hill, die Gräber der Könige der Buganda. Die Kibuli-Moschee, die katholische Rubaga-Kathedrale, die anglikanische Namirebe-Kathedrale und der riesige Sikh-Tempel sind ebenfalls besuchenswert.
Mbale liegt in einer fruchtbaren Ebene. Dieser Ort in der Nähe des Mount Elgon ist bei Bergwanderern und Bergsteigern gleichermaßen beliebt.
Die größten sind Kabalega, Ruwenzori und Kidepo. Kabalega und Ruwenzori bieten gute Unterkunftsmöglichkeiten; der Ruwenzori-Nationalpark (auch Queen-Elizabeth-Nationalpark genannt) gilt als einer der großartigsten afrikanischen Parks überhaupt. Im East National Park in der Nähe von Kampala gibt es Lodges, Banda (Hütten) und Campingplätze.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 39,38 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.300 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,9 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 12 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 35 % (2001)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 21,5 %
Industrie: 24,6 %
Dienstleistungen: 53,9 %
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kaffee, Tee, Kakao, Tabak und Zuckerrüben), industrieller Sektor (Textilien, Zement, Düngemittel, Metallwaren und Haushaltsartikel)
Außenhandel
Importe: ca. 3,594 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 2,017 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Kenia, Niederlande, Belgien, Deutschland, Vereinigte Arabische Emirate, Japan, China (VR), Südafrika, Indien, Großbritannien, Ruanda, USA
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
u.a. Vereinte Nationen, Afrikanische Union, EAC (East African Community), Organisation Islamische Konferenz (OIC), AKP (Gemeinschaft der asiatischen, karibischen und pazifischen Staaten), Commonwealth, COMESA (Wirtschaftsgemeinschaft für Ost- und zentrales Afrika), IGAD (Intergovernmental Authority on Development), Nile Basin Initiative (10 Staaten des Nil-Einzugsgebiets)
In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Termine sollten im Voraus vereinbart werden.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.45 und 14.00-17.00 Uhr.
Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Uganda
Rue Antoine Carteret 6, CH-1202 Genf
Tel: (022) 339 88 10.
Uganda Investment Authority
PO Box 7418, Kampala
Tel: (041) 30 10 00.
Internet:
www.ugandainvest.com
Informationen vom Uganda International Conference Centre
PO Box 7057, Kampala
Tel: (041) 23 59 04.
In und um Kampala gibt es zahlreiche Restaurants. Alle staatlichen Hotels bieten einheimische und internationale Gerichte an. Spezialitäten sind Matooke (Bananenbrei), Hirsebrot, Maniok, Süßkartoffeln, Huhn- und Rindfleischeintöpfe sowie Meeresfrüchte. Getränke: Nationalgetränk ist Waragi, ein Bananen-Gin.
Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.
Bergwandern ist speziell auf dem Mount Elgon (bei Mbale) zu empfehlen. Wandern im Ruwenzori-Gebiet ist derzeit wegen Rebellenaktivitäten behördlich verboten. Die zahlreichen Gewässer im Landesinneren, besonders die sieben Seen bei Kisoro, bieten gute Fischgründe. Mit Ausnahme des Nagubo-Sees in den Kigezi-Hügeln wird wegen Bilharziosegefahr vom Schwimmen abgeraten. Es gibt einen 18-Loch-Golfplatz in Kampala sowie kleinere Plätze in allen größeren Städten.
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Rauchen in öffentlichen Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.
2011
1. Jan. Neujahr.
26. Jan. Befreiungstag.
8. März Internationaler Frauentag.
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
3. Juni Märtyrertag.
9. Juni Heldengedenktag.
30./31. Aug. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan).
9. Okt. Unabhängigkeitstag.
6./7. Nov. Eid al-Adha (Opferfest).
25./26. Dez. Weihnachten.
Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden (Personen ab 17 J.):
200 Zigaretten oder 225 g Tabak oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu einem Gesamtgewicht von 225 g;
1 l Spirituosen oder Wein;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.
1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000 und 1.000 USh, Münzen in den Nennwerten 500, 200, 100 und 50 USh.
Der US-Dollar wird vorzugsweise als Zahlungsmittel genutzt, aber auch der Euro und das Britische Pfund werden akzeptiert.
Ausländische Währungen können bei der Central Bank, bei Handelsbanken oder in Wechselstuben in allen größeren Städten gewechselt werden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Visa und teilweise auch MasterCard und Eurocard werden akzeptiert. In den Banken in Kampala, am Entebbe International Airport und in einigen größeren Städten kann mit Kreditkarte am Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Sollten in US-Dollar ausgestellt sein. Reiseschecks werden jedoch außerhalb von Kampala nicht akzeptiert.
Ein- und Ausfuhr der Landeswährung verboten. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen.
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 3053.89 UGX |
| 1.00 CHF = 2536.67 UGX |
| 1.00 USD = 2335 UGX |
| Wechselkurse vom 1 Februar 2012 |
| Land | Reisepaß | Visum | Rückflugticket |
| Türkei |
Ja |
Ja |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
1 |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Ja |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Ja |
Ja |
| Deutschland |
Ja |
Ja |
Ja |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Kinderreisepass mit einem Lichtbild, das mit einem Rastergerät befestigt wurde, oder eigener Reisepass.Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:
[1] Malta und Zypern.Visum bei der EinreiseEin 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise ist an Grenzübergängen für ca. 50 US$ erhältlich. Reisende müssen an der Grenze mit Wartezeiten rechnen. Trotz dieser Möglichkeit ist ein vorab besorgtes Visum ist dringend empfohlen.
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise vefügen, benötigen kein Transitvisum.
Besuchervisum, Transitvisum, Studentenvisum.
Deutschland, Österreich
Besuchervisum:
38 € (einmalige Einreise, Aufenthalt bis zu 3 Monaten).
Bei Expressausstellung wird ein Zuschlag von 50 € zur Visumgebühr berechnet.
Schweiz
Besuchervisum:
60 CHF (einmalige Einreise, Aufenthalt bis zu 3 Monaten).
120 CHF (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis zu 6 Monaten).
Visum bei der Einreise:
Am Flughafen Entebbe und an verschiedenen Grenzübergangsstellen können auf Antrag Visa zur einmaligen Einreise mit einer Gebühr von 50 US$ ausgestellt werden (Transitvisa: ca. 15 US$). Es wird jedoch ausdrücklich empfohlen, das Visum schon vor der Reise einzuholen.
Persönlich oder postalisch an die zuständige konsularische Vertretung (s.
Kontaktadressen). Schweizer können Visa auch bei der Ständigen Vertretung Ugandas bei den Vereinten Nationen in Genf beantragen (Internet:
www.ugandamission.ch).
Touristen:
(a) Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar, per Verrechnungsscheck oder per Überweisung mit Zahlungsbeleg).
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Geschäftsvisum zusätzlich:
(f) Einladung der Firma in Uganda und Begleitschreiben der eigenen Firma.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.
Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Kontaktadressen).
7 Tage in Deutschland, 2-3 Arbeitstage in Österreich, 1 Tag in der Schweiz (Genf).Eine Expressausstellung ist in Deutschland im Einzelfall innerhalb von 3-4 Tagen möglich. Eine Sameday-Bearbeitung ist jedoch nicht möglich.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
31.367.972 (Schätzung 2008).
Kampala. Einwohner: 1.560.080 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995. Parlament mit 303 Mitgliedern, von denen 214 gewählt und 81 von verschiedenen Interessengruppen ernannt werden. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).
Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluss der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.
Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben ist Ganda/Luganda weit verbreitet. Zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.
66 % Christen, 16 % Muslime und 18 % Anhänger von Naturreligionen.
MEZ + 2.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Uganda.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.
240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
Apolo Nsibambi, seit 1999.
Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt).
Plot 1, Parliament Avenue, PO Box 7103, UG-Kampala
Tel: (041) 31 42 68.
Internet:
www.mtti.go.ug
13-15 Kimathi Avenue, Impala House, UG-Kampala
Postanschrift: PB 7211, UG-Kampala
Tel: (041) 34 21 88.
Internet:
www.visituganda.com
Axel-Springer-Str. 54 a, D-10117 Berlin
Tel: (030) 24 04 75 56.
Mo-Do 09.00-13.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.
Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Hamburg, Katzenelnbogen und München (Internet:
www.uganda.de).
(auch für Österreich zuständig).
(mit Visumerteilung)
Breitenfurterstraße 219, A-1230 Wien
Tel: (01) 863 11 40.
Internet:
www.uganda.at Mo-Fr 09.00-12.00 (telefonische Voranmeldung).
(mit Visumerteilung)
Rue Antoine Carteret 6 bis, CH-1202 Genf
Tel: (022) 339 88 10.
Internet:
www.ugandamission.ch
Uganda
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.01.2012
Unverändert gültig seit: 04.01.2012
Aktuelle HinweiseProteste gegen die rasanten Preissteigerungen der letzten Monate bei Lebensmitteln und Benzin sind zwischenzeitlich abgeflaut. Dennoch wird auch weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.Landesspezifische SicherheitshinweiseTerrorismusAngesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.Am 11. Juli 2010 ist es in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen gekommen, bei denen es Dutzende Todesopfer und sehr viele Verletzte gab. Auch weiterhin ist von einer erhöhten Gefährdung von insbesondere "weichen Zielen" auszugehen. Größere Menschenansammlungen, aus welchen Grunde auch immer sie entstehen, sollten daher gemieden werden.KriminalitätNach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich; aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird aber empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es in den letzten Monaten verschiedene Diebstähle aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. verrringertem Verkehrsfluss gegeben hat. Als besonders neuralgische Punkte haben sich der Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala erwiesen. Hier ist besondere Vorsicht angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden.Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.Reisen über LandDas Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb von Uganda generell zu Vorsicht und Wachsamkeit.Von Reisen in die Region Karamoja im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) wird abgeraten, da dort Übergriffe durch kriminelle Elemente nicht ausgeschlossen werden können. Ein Besuch des Kidepo-Nationalparks ist möglich, sofern die Anreise per Flugzeug erfolgt (wird von den Reiseveranstaltern angeboten). Aktuelle Information zur Sicherheitslage in touristischen Zielorten können bei der Deutschen Botschaft sowie der Uganda Wildlife Authority (www.ugandawildlife.org), beim Uganda Tourism Board (www.visituganda.com) und der Uganda Tourism Association (www.ugandatourismassociation.org) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf englisch.Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen EntebbeBei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
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Die obigen Informationen stammen von Highbury Columbus Travel Publishing.