Tourismusinformationen Zentralafrikanische Republik

Klima

Klima

Ganzjährig heiß mit ausgeprägter Trockenzeit. Im Süden treten von Mai bis Oktober Monsunregen auf.

Reiseverkehr - National

Achtung

Eine beglaubigte Kopie des Reisepasses ist immer mitzuführen, da ansonsten Festnahme durch die Polizei droht. In den Randgebieten von Bangui muss mit bewaffneten Überfällen von kriminellen Banden gerechnet werden.

Flugzeug

Charter-Flugverkehr mit Minair (Tel: 611 963 oder 612 238) und BADICA (Tel: 613 726) u.a. zwischen Bangui und Berbérati.

Schiff

Fähren verbinden Bangui mit mehreren Städten am Ubangi, Kongo und am Sangha.

Bus/Pkw

Die wenigen größeren Ortschaften des Landes werden durch gute Straßen miteinander verbunden; viele sind während der Regenzeit unpassierbar und mit Verspätungen muss gerechnet werden. Nur wenige Straßen sind asphaltiert und auf den meisten Strecken ist Allradantrieb erforderlich. Außerhalb der Stadtgebiete gibt es nur wenige Fahrzeuge, und Ersatzteile haben Seltenheitswert. Jeder Autofahrer sollte mehrere Benzinkanister mitführen, Tankstellen außerhalb der Stadtgebiete werden nur sehr unregelmäßig beliefert.

Bus:
Preiswerte Linienbusse verkehren zwischen den Städten, die Fahrt kann allerdings anstrengend sein. Gegen Bezahlung wird man auch von LKW-Fahrern mitgenommen, die zu allen größeren Städten fahren.

Mietwagen:
Fahrzeuge mit und ohne Chauffeur können von der örtlichen Hertz-Agentur (Location Solo Hertz) und einheimischen Firmen gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Bangui hat ein kleines Busnetz mit zwei Fahrpreiszonen, Taxis gibt es nur in Stadtgebieten. Der Fahrpreis muss vor Reiseantritt ausgehandelt werden, es gibt keine Taxameter.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die Fluggesellschaften Air France (AF) (Internet: www.airfrance.com), Benin Golf Air sowie Sudan Airways (Internet: www.sudanair.com) fliegen die Zentralafrikanische Republik an.

Flughafengebühren

2000 CFA Fr.

Internationale Flughäfen

Bangui M'Poko (BGF) liegt etwa 4 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min). Restaurant, Post, Geschäfte, Mietwagenschalter. Linienbus und Taxis.

Schiff

Schiffe der Fährunternehmen ACCF (Tel: 610 967) und SOCATRAF (Tel: 236 614 315) verkehren auf dem Ubangi und verbinden Bangui mit Kongo und der Dem. Rep. Kongo. Die Einreise per Boot aus Kongo ist angenehm und interessant. Allerdings geht es recht langsam voran, und der Fahrplan wird nicht immer eingehalten. Es ist schwierig, Auskünfte über die Fahrpreise zu erhalten; theoretisch findet die Fahrt alle zwei Wochen statt. Am besten ist es, alles Nötige in Brazzaville (Kongo) zu arrangieren.

Außerdem verkehren Fahrgast-/Autofähren zwischen Bangui und Zongo (Dem. Rep. Kongo); eine weitere Fähre überquert den Ubangi und verbindet Bangassou mit Ndu. Die Fahrpreise sind niedrig, man sollte jedoch mit Pannen und Verspätungen rechnen.

Boote können ebenfalls gemietet werden, mitunter zu hohen Preisen. An Wochenenden sind die betreffenden Grenzübergänge der Dem. Rep. Kongo geschlossen, Ein- und Ausreise auf dem Wasserweg sind dann nicht möglich.

Bei politischen Unruhen, die immer wieder auftreten, findet der Schiffsverkehr, wenn überhaupt, sehr unregelmäßig statt. 

Bus/Pkw

Die Straßen von Yaoundé (Kamerun) und N’Djaména (Tschad) sind bei jedem Wetter befahrbar, zusätzlich gibt es weitere Verbindungsstraßen zur Dem. Rep. Kongo. Bei Anreise über die Dem. Rep. Kongo muss man den Ubangi mit der Fähre überqueren (s. o.).

Aufgrund der instabilen politischen Lage in der Zentralafrikanischen Republik und einigen der Nachbarländer empfiehlt es sich, vor Abreise bei der Botschaft Informationen über die aktuelle Situation einzuholen.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist Telecel Centrafrique (Internet: www.telecel.com) und Nationlink Telecom RCA (Internet: http://nationlinks.info). Das Mobilfunknetz beschränkt sich auf die Hauptstadt Bangui.

Internet/E-Mail

Internetanbieter sind Socatel (Internet: www.socatel.intnet.cf), Fateb und Bangui 2000.

Telegramme

Können Sa 14.30-18.30 Uhr und So 08.00-18.30 Uhr aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

In jeder Präfektur gibt es ein Postamt, Post- und Fernmeldewesen befinden sich jedoch noch im Entwicklungsstadium, und das örtliche Postwesen ist sehr unzuverlässig. Luftpostsendungen nach Europa sind ca. eine Woche unterwegs, mitunter erheblich länger. Postlagernde Sendungen können nur nach Bangui geschickt werden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-11.30 und 14.30-16.30 Uhr, Briefmarkenverkauf: Sa 14.30-18.30 Uhr und So 08.00-11.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Bangui

Die Stadt ruht auf Felsboden inmitten tropischer Vegetation. Das Stadtbild wird von modernen Gebäuden und Mangoalleen geprägt. 5 km westlich der Innenstadt an der Kreuzung Avenue Boganda/Avenue Koudougou liegt das afrikanische Viertel Kilometre Cinq. Hier befinden sich der größte Markt der Stadt sowie Bars und Diskotheken. Auf dem geschäftigen Markt im Zentrum in der Nähe des Place de la République wird Malachitschmuck verkauft. Das Boganda-Museum, die Schule für Kunst und Handwerk, die Kathedrale, das Haussa-Viertel und die Saint-Paul-Mission sind einen Besuch wert. Die Grande Corniche führt zu den Ufern des Ubangi, dort eröffnet sich eine malerische Aussicht auf die Rundhütten und die Boote der Fischer.

Außerhalb von Bangui

Im Waldgebiet Lobaye und in der Nähe von M’Baiki, ca. 100 km südwestlich der Hauptstadt, leben Pygmäen in kleinen Lianenhütten. Am Waldrand gibt es überall Kaffeeplantagen. Das Dorf Boali und die gleichnamigen Wasserfälle ganz in der Nähe sind ein lohnendes Ausflugsziel (90 km nordwestlich von Bangui). Die Wasserfälle sind 250 m breit und 50 m hoch, und der Ausblick vom Restaurant, das am oberen Ende liegt, ist atemberaubend. Die mächtigen Kembe-Fälle westlich von Bangassou sind ebenfalls sehenswert.
In Bouar im Osten des Landes gibt es Grabstätten, deren hoch aufragende Megalithen (Tanjunu) einige tausend Jahre alt sein sollen.

Safaris

Die Mehrzahl der Nationalparks liegt im äußersten Norden des Landes, in der Nähe der Grenzen zum Tschad und zum Sudan. Sie sind nur während der Trockenzeit von Birao aus mit Geländewagen erreichbar. Der Tierreichtum ist beeindruckend, obwohl skrupellose Wilddiebe und Trophäenjäger die Bestände erheblich dezimiert haben. Da es keine Unterkünfte gibt, müssen Schlafsack und Lebensmittel mitgebracht werden. Am besten organisiert man die Touren direkt im Land; man sollte aber genug Zeit für die Planung veranschlagen.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 3,198 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 700 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 2,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 8 % (2001)

Inflationsrate: ca. 0,9 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 55 % (2001)
Industrie: ca. 20 % (2001)
Dienstleistungen: ca. 25 % (2001)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kaffee, Baumwolle, Tabak und Kautschuk), Bergbau (Diamantgewinnung)

Außenhandel
Importe: ca. 237,3 Mio. US$ (2007)
Exporte: ca. 146,7 Mio. US$ (2007)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Belgien, Japan, China (VR), Frankreich, Indonesien, Kamerun, Niederlande, USA, Italien, Kongo (Dem. Rep.) 

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:

Vereinte Nationen (VN) und VN-Sonderorganisationen; Weltbank; IDA (Internationale Entwicklungsorganisation); IWF; AU (Organisation für Afrikanische Union); EU-AKP (Kooperation der EU mit den Staaten der Afrika-Karibik-Pazifik-Gruppe); Gruppe der Blockfreien; CEEAC (Wirtschaftsgemeinschaft der zentralafrikanischen Staaten), CEMAC (zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft)

Umgangsformen

In größeren Hotels stehen mitunter Übersetzer und Dolmetscher zur Verfügung, französische Sprachkenntnisse sind notwendig. Visitenkarten sollten auch auf Französisch beschriftet sein. Die Zeit von November bis Mai ist für Geschäftsreisen am besten geeignet.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.

Kontaktadressen

Chambre de Commerce de la République Centrafricaine
PO Box 252, Bangui

Land & Leute

Essen & Trinken

Europäische Gerichte erhält man nur in Bangui. Fast alle Hotels haben gute Restaurants, aber auch die anderen Restaurants sind durchaus empfehlenswert. In kleinen Dörfern kann man Lebensmittel durch Tauschgeschäfte erstehen. Getränke: In Bangui gibt es Bars. In Gebieten mit islamischer Bevölkerung empfiehlt sich Zurückhaltung bei alkoholischen Getränken.

Nachtleben

Die teuren Nachtklubs der wenigen Hotels in Bangui sind für Touristen und Geschäftsleute gedacht. Das einheimische Nachtleben konzentriert sich auf den Bezirk Kilometre Cinq (s. Urlaubsorte & Ausflüge).

Einkaufstipps

Goldschmuck und Ebenholzschnitzereien. Handgefertigte Gegenstände kann man in den Dörfern außerhalb der großen Ortschaften meist durch Tauschgeschäfte bekommen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr. Alle Geschäfte sind sonntags, einige auch montags geschlossen. Der Markt in Bangui öffnet um 07.30 Uhr und schließt bei Einbruch der Dunkelheit.

Sitten & Gebräuche

Freizeitkleidung wird akzeptiert; in islamischen Gegenden sollte man die herrschenden Sitten und Gebräuche beachten. Es gilt als unhöflich, beim Sitzen die Fußsohlen zu zeigen. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Vor allem während des Fastenmonats Ramadan sollte man in überwiegend islamischen Gegenden in der Öffentlichkeit weder Alkohol trinken noch rauchen. Fotografieren: Filme sind teuer und sollten in Europa entwickelt werden. Militärische Einrichtungen und öffentliche Gebäude dürfen nicht fotografiert werden. Man sollte grundsätzlich um Erlaubnis fragen, bevor man Einheimische fotografiert. Trinkgeld: 10% sind für alle Dienstleistungen üblich.

Unterkunft

Hotels

In Bangui haben einen hohen Standard, einige sind sehr exklusiv und teuer. Die besseren Hotels bieten Klimaanlagen und Swimmingpools. Vorausbuchung empfohlen. Außerhalb von Bangui sind gute Unterkünfte schwer zu finden; in den Kleinstädten Bangassou, Bambari und Bossangoa gibt es Pensionen.

Camping

Wird im Centre d’Accueil des Touristes am Kilometre Cinq angeboten. Die notwendigen Ausrüstungen und Lebensmittel sollten mitgebracht werden.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2012
1 Jan Neujahr
29 Mar Todestag von Barthélemy Boganda
9 Apr Ostermontag
13 Apr Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
1 Dec Nationalfeiertag
25 Dec Weihnachten

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei in die Zentralafrikanische Republik eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

1000 Zigaretten/Zigarillos oder 250 Zigarren oder 2 kg Tabak (Frauen dürfen nur Zigaretten einführen);
alkoholische Getränke für den persönlichen Bedarf; 
Parfüm für den persönlichen Bedarf.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10, 5, 2 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l’Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in der Zentralafrikanischen Republik. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Geldwechsel

In Banken in Bangui und Berbérati möglich. Zum Teil kann auch mit US-Dollar in bar bezahlt werden.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Werden nur in manchen größeren Hotels akzeptiert.

Reiseschecks

Reiseschecks in Euro werden empfohlen, bei der Einlösung werden jedoch hohe Gebühren erhoben.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung, deren Ausfuhr nur bis 50.000 CFA Fr.
Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von 25.000 CFA Fr. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 07.30-11.30 Uhr.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.75 EUR
1.00 EUR = 655.95 XOF
1.00 CHF = 546.01 XOF
1.00 USD = 495.64 XOF
Wechselkurse vom 30 April 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die mit dem selben Flugzeug weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisa sind für max. 3 Monate gültig.
Eine Ein- und Ausreisegenehmigung ist erforderlich, sie wird von den Einreisebehörden in Bangui ausgestellt.

Visagebühren

80 € (einmalige Einreise, bis 1 Monat);
170 € (mehrmalige Einreise, bis 3 Monate);
315 € (mehrmalige Einreise, bis 6 Monate);
530 € (mehrmalige Einreise, bis 12 Monate).
Transitvisum: 65 € (einmalige Durchreise).
Expressbearbeitung: + 10 €.

Antragstellung

Botschaft (s. Kontaktadressen).

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass mit mindestens drei freien Seiten.
(d) Hin- und Rückflugticket.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(f) Gebühren (bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck).
(g) Nachweis einer Gelbfieberimpfung.(h) Arbeitsaufenthalte: ein von den zentralafrikanischen Behörden genehmigter Arbeitsvertrag.Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Bearbeitungszeit

Ca. 1 Woche, Expressbearbeitung möglich.

Meldepflicht

Soll der Aufenthalt mehr als 3 Monate dauern, müssen sich Reisende innerhalb von 4 Wochen bei der Polizeidienststelle anmelden.

Dokumente bei der Einreise

Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

Ausreiseerlaubnis

Ausländer, die sich länger als 3 Monate im Land aufgehalten haben, benötigen eine von der Polizei ausgestellte Ausreisegenehmigung. Dies gilt nicht für Staatsangehörige der visumfreien afrikanischen Länder.

Allgemeines

Lage

Äquatorialafrika.

Fläche

622.984 qkm.

Bevölkerungszahl

4.444.330 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

7 pro qkm.

Hauptstadt

Bangui. Einwohner: 563.383 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1986. Verfassung von 1995. Parlament (Nationalversammlung) mit 109 Mitgliedern. Einführung des allgemeinen Wahlrechts, seit 1995 in Kraft. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Geographie

Die Zentralafrikanische Republik grenzt im Norden an den Tschad, im Osten an den Sudan, im Süden an den Kongo und die Demokratische Republik Kongo und im Westen an Kamerun. Das riesige Land im Herzen Afrikas hat keinen Zugang zum Meer und besteht größtenteils aus Wäldern, Savanne und Tierschutzgebieten. An der Grenze nach Kamerun, im Nordwesten, westlich von Bocaranga, steigt das Land bis auf 2000 m an. Im Südwesten liegt dichter tropischer Regenwald. Der Großteil des Landes besteht aus sanftem Hügelland und einem flachen Plateau mit trockenen Laubwäldern, die zum Teil durch Buschfeuer zerstört oder durch Abholzung in Savanne verwandelt worden sind. Im Nordosten geht die Landschaft in stellenweise recht gebirgige Einöde und Wüste über.

Sprache

Amtssprache ist Französisch; Sangho ist Lingua Franca und Nationalsprache. Ubangi-Sprachen und Fulani dienen als Umgangssprachen.

Religion

35 % Anhänger von Naturreligionen, 50 % Christen, 15 % Moslems.

Ortszeit

MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in der Zentralafrikanischen Republik.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.

Netzspannung

220/380 V, 50 Hz. Strom nur in größeren Orten.

Regierungschef

Jean Willybiro Sako, seit Juni 2007.

Staatsoberhaupt

Francois Bozizé, seit 2003.

Kontaktadressen

Office National Centrafricain du Tourisme

Rue Roger Guérillot, BP 645, CF-Bangui
Tel: 61 45 66.

Botschaft der Zentralafrikanischen Republik

30, rue des Perchamps, F-75116 Paris
Tel: (+33) (01) 42 24 42 56.
(auch für Deutschland und die Schweiz zuständig).

Honorarkonsulat der Zentralafrikanischen Republik

Blaasstraße 36, A-1190 Wien
Tel: (01) 749 10 76.
Parteienverkehr nach Vereinbarung.

Botschaft der Zentralafrikanischen Republik

Chemin de Taverney 9, CH-1218 Le Grand-Saconnex
Tel: (022) 788 88 83. 

Reise- und Sicherheitsinformationen

Zentralafrikanische Republik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.04.2012
Unverändert gültig seit: 26.04.2012
Landesspezifische SicherheitshinweiseAngesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).Reisen über LandReisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Überlandfahrten sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.Möglich sind lediglich Fahrten von Bangui nach Berberati zur kamerunischen Grenze, in den Südwesten des Landes sowie in das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten. Vor Fahrten über Land sollte man sich unbedingt zunächst vor Ort nach der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein.  Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Aufgrund jüngerer Ereignisse wird vorerst empfohlen, sich auch in den Abendstunden in den Stadtbezirken 3, 4, 5 und 6 nicht mehr im Freien aufzuhalten.In der Hauptstadt Bangui ist der sogenannte „Pantherhügel" ("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden. Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.

 

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Ihre Ansprechpartnerin

Jessica Krämer

0211 516 16 00

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