PanamaSicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.09.2011
Unverändert gültig seit: 22.09.2011
Landesspezifische SicherheitshinweiseKriminalitätDurch die auch von UNDP konstatierte Zunahme von Gewaltkriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel hat sich das Risiko, zufälliges Opfer solcher Auseinandersetzungen zu werden, erhöht.In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld bei sich haben und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden:
- in Panama-Stadt: El Chorrillo, Curundu, Rio Abajo, San Miguelito, Santa Ana, Calidonia, Veracruz
- außerhalb: Colon (auch tagsüber).
Seit August 2008 gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass – zumindest aber eine Kopie, aus der auch der Einreisestempel hervorgeht - mit sich zu führen.Bei nächtlicher Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen ist bei der Auswahl eines Taxis besondere Vorsicht geboten, da mehrfach Überfälle auf Taxis zu verzeichnen waren. Am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens können registrierte Taxis angefordert werden.Auch in anderen, eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, kann es wie in jeder großen Stadt weltweit oder an bei Touristen beliebten Orten zu vereinzelten Überfällen kommen. Es ist daher stets die gebührliche Vorsicht zu wahren und auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ein gesundes Maß an Misstrauen beizubehalten. Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (Denguefieber, Cholera, Gelbfieber, …) operieren in Darien illegale bewaffnete Gruppen aus Kolumbien.
NaturkatastrophenPanama kann in der Wirbelsturm-Saison (Juni bis November) von Ausläufern der Stürme heimgesucht werden. Zu starken Überschwemmungen kam es in den Provinzen Chiriqui und Bocas del Toro (November 2008 ) sowie in den Provinzen Panama, Colon und Darien (Dezember 2010 ). In Panama kann es auf Grund der regionalen Plattentektonik zu Erdbeben kommen, die in den vergangenen Jahren harmlos verliefen.