Tourismusinformationen Peru

Klima

Klima

Der Winter dauert von Juni bis September. In dieser Zeit ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig. An der Küste und um Lima ist von Dezember bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist die Regenzeit von November bis März.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Lan Perú (LP), Taca Perú (TA), Aero Condor (Q6) und Star Peru (Internet: www.starperu.com) betreiben den Inlandflugverkehr und verbinden Lima mit Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Chiclayo, Chimbote, Huánuco, Cuzco, Iquitos, Juliaca-Puno, Piura, Pucallpa, Puerto Maldonado, Tacna, Tarapoto, Trujillo, Tumbes und anderen Städten.

Anmerkung (Flugzeug)

Flughafengebühren

5 US$.

Schiff

Regelmäßige Verbindungen zwischen Pucallpa und Iquitos (ca. 5 Tage Fahrzeit) sowie von Iquitos zur Grenze mit Brasilien und Kolumbien (2,5 Tage Fahrzeit). Flussschifffahrten auf dem Amazonas bietet Amazon Tours & Cruises (Internet: www.amazontours.net).

Bahn

Die Peruanische Bahn (Internet: www.perurail.com) betreibt ein Schienennetz, das von Puno über Cuzco bis nach Machu Picchu, von Puno bis zum Titikaka-See und von Arequipa bis zum Cola-Canyon reicht.
Eine Nebenstrecke verläuft von Juliaca und Puno nach Cuzco, eine weitere Kurzstrecke nach Macchu Picchu (ca. 4 Std. Fahrzeit). Da beide Strecken nicht miteinander verbunden sind, muss man nicht nur den Zug, sondern auch den Bahnhof wechseln.
Zusätzlich gibt es Kurzstrecken in den Bergbaugebieten.
Der Fahrplan ändert sich häufig. Es gibt einen Winter- und einen Sommerfahrplan.

Interessant ist der Luxuszug Hiram Bingham (Internet: www.perurail.com/Pages/hiram_bingham.htm), der täglich auf der touristisch interessanten Strecke zwischen Poroy und Machu Picchu verkehrt. Fahrtdauer: 3 1/2 Std. Auch der komfortable Vistadome fährt nach Machu Picchu. Der Andean Explorer fährt zwischen Cuzco und dem Titicaca-See.
Auf einigen Strecken verkehren schnelle und bequeme elektrische Autovagons.
Ferrocarril Central (Internet: www.ferrocarrilcentral.com.pe) verbindet Lima, La Oroya, Huancayo und Huancavelica; sie ist die höchste Bahnstrecke der Welt (bis zu 4781 m) mit über 50 Tunnel und Brücken (zur Zeit wegen Privatisierungsmaßnahmen außer Betrieb). Es gibt keine Verbindung zwischen Lima und Cuzco.
Touristen dürfen nicht mit den Lokalzügen fahren, sondern müssen die speziellen Touristenzüge benutzen. Es gibt bei den Zugfahrten generell zwei Tarife: Vistadome und Backpacker. Vistadome ist ein komfortabler Wagon mit Service und Verpflegung unterwegs.
Der Zug Cusco-Puno verkehrt 3 Mal pro Woche, die anderen Strecken mehrmals täglich. Es ist sehr ratsam, die Tickets einige Tage vorher zu kaufen, da vor allem in der Hochsaison die Züge oft ausgebucht sind.
Die Strecke Lima-Huancayo wird von Ferrocarril Central betrieben. Abfahrten sind aber nur an bestimmten Tagen (meist am Wochenende).
Die Strecke Arequipa-Puno wird nur noch für Gruppen auf Anfrage befahren.

Bus/Pkw

Die größte und wichtigsten Straße des Landes ist die Carretera Panamericana, die der pazifischen Küste von Tumbes an der Grenze zu Ecuador bis hinunter nach Tacna an der chilenischen Grenze folgt. Eine weitere wichtige Straße führt vom Osten Limas über die Anden nach Huancayo, San Ramon, La Merced, Huanuco, Tingo Maria und Pucallpa.
In Peru sind nur wenige Straßen asphaltiert. Erdrutsche und unwegsame Straßen erschweren das Fahren, und Pannen sind häufig. Der Touring y Automóvil Club del Perú ist bei der Urlaubsplanung behilflich und verkauft Karten der 12 Departamentos. Während der Regenzeit sind die Straßen in manchen Gebieten, insbesondere zwischen der Küste und den Bergen, aufgrund von Erdrutschen gesperrt. An allen ausländischen Fahrzeugen muss die Genehmigung der Zollbehörden, die bei der Einreise ausgestellt wird, gut sichtbar angebracht sein.

Busse
sind preiswert und als Verkehrsmittel weit verbreitet. Zwischen den Städten verkehren die Busse regelmäßig und in kurzen Zeitabständen, aber auch in entlegene Gebiete fahren die Busse in gewisser Regelmäßigkeit. Reisebusse der Firmen Ormeño, Cruz del Sur (Internet: www.cruzdelsur.com.pe), Ittsa, Enlaces, Perú Bus, Oltursa u. a. bieten landesweite Verbindungen. Empfehlenswert sind auch die so genannten Bus Cama, moderne Schlafbusse, in denen auch größere Distanzen bewältigt werden können.

Taxis
findet man vor den Hotels und am Flughafen. Die peruanischen Taxis haben keinen Taxameter, weshalb der Preis vor der Fahrt ausgehandelt werden sollte. Taxis sind in der Regel günstig, kurze Fahrten innerhalb eines Bezirks kosten nicht viel mehr als 1 US$.

Mietwagen
kann man bei Hertz, Avis, National, Dollar, Mitsui, Rentandina, AAA, American, Budget, Sixt u. a. in Lima und anderen Städten erhalten. Unterlagen: Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ist der nationale Führerschein ausreichend, bei längeren Aufenthalten muss beim Touring y Automóvil Club del Perú ein internationaler Führerschein beantragt werden.

Stadtverkehr

Lima verfügt über eine Metro, Stadtbusse, Taxis und Minibusse, die so genannten Colectivos. In diesen Sammeltaxis haben bis zu sechs Personen Platz, sie fahren auf vorgeschriebenen Strecken in die Vororte. Diese Taxis findet man an der Haltestelle La Colmena an der Plaza San Martín. Man bezahlt einen Einheitspreis und kann überall ein- und aussteigen. Die gewöhnlichen Taxis sind verhältnismäßig preiswert und haben keine Taxameter, deswegen sollte man den Fahrpreis vorher vereinbaren. Eine Buslinie mit zehn Haltestellen wird von hochmodernen Bussen befahren.

Fahrzeiten

von Lima zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
FlugzeugSchiff*Bus/Pkw
Arequipa1.10-14.00
Cuzco1.00-20.00
Chachapoyas1.20-24.00
Huancayo--6.00
Huaraz--6.00
Iquitos1.305 Tage-
Nazca--6.00
Pucallpa0.502,5 Tage20.00
P. M’nado2.003,5 Tage-
Tujillo1.00-8.00
Tumbes1.30-18.00

Anmerkung

Anmerkung:
[*] Die Zeit für Straßenverbindungen zwischen den einzelnen Wasserwegen ist in dieser Tabelle nicht berücksichtigt.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Perus nationale Fluggesellschaften sind Lan Peru (LP), Taca Perú (TA), Aero Continente (N6) und Aero Condor (Q6) (Internet: www.aerocondor.com.pe).

Lan Peru fliegt sechsmal wöchentlich von Frankfurt/M. über Madrid nach Lima. Keine Direktflüge von Zürich oder Wien (Umsteigen z. B. in Frankfurt/M., Paris, Madrid, New York oder Miami). Lan und Iberia (IB) (Internet: www.iberia.com) fliegen mehrmals pro Woche ab Madrid nach Lima. Lufthansa (LH) bietet Zubringerflüge von allen Städten Deutschlands sowie aus Österreich zu den LAN-Langstreckenflügen an. Swiss International (LX) dient als Zubringer von der Schweiz aus. Ibera (IB) ist ebenfalls aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Zubringer nach Madrid nutzbar.

Lima wird u.a. auch von Aeroméxico (AM) (Internet: www.aeromexico.com), Alitalia (AZ) (Internet: http://www.alitalia.com/), American Airlines (AA) (Internet: www.aa.com), Continental Airlines (CO) (Internet: www.continental.com) und Delta Airlines (DL) (Internet: www.delta.com) angeflogen.

Airpässe

Der South American Airpass ist gültig auf allen Strecken der teilnehmenden Fluglinien innerhalb von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile (mit Ausnahme der Osterinsel), Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Die teilnehmenden Fluglinien sind: TAM (JJ) und TAM Mercosul (PZ). Der Pass gilt für Aufenthalte von mindestens 7 und maximal 45 Tagen und ist nur erhältlich für Passagiere, die ihren Wohnsitz außerhalb Südamerikas haben, in Verbindung mit einem internationalen Hin- und Rückflugticket. Es müssen mindestens 2 und dürfen höchstens 5 Länder bereist werden. Es sind maximal 8 Flugcoupons erlaubt (9 falls Iguazú angeflogen wird), mit maximal 2 Flugunterbrechungen (Stopovers) pro Land. Die Flugroute muss im Flugschein festgelegt und fest reserviert werden. Flüge dürfen umgebucht werden, die Flugroute darf jedoch nicht geändert werden. Kinder unter 12 Jahren erhalten 25%, Kleinkinder unter 2 Jahren (ohne eigenen Sitzplatz) 90% Ermäßigung.

Der Oneworld Visit South America Pass ist gültig auf Strecken der teilnehmenden Fluglinien American Airlines, British Airways, Cathay Pacific, Finnair, Iberia, JAL Japan Airlines, LAN, Malev Hungarian Airlines, Qantas und Royal Jordanian Airlines innerhalb Südamerikas in den folgenden Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela.  Nur anwendbar für Passagiere, deren Wohnsitz außerhalb Südamerikas ist. Maximal 6 Monate ab Ankunft in Südamerika gültig. Der Airpass beinhaltet mindestens 3 Coupons. Die Anzahl der Coupons ist nicht limitiert. Für jeden Streckenabschnitt wird ein Coupon benötigt. Die Stopovers sind beschränkt auf die Anzahl der gekauften Coupons. Kinder ab 2 Jahren: keine Ermäßigung. Kleinkinder unter 2 Jahren frei (kein Sitzplatzanspruch). Die Reservierung der gesamten Strecke muss vor Abreise, bzw. Ticketausstellung erfolgen. Pro Streckenänderung, oder Änderung des Flugdatums wird eine Gebühr von 15 US$ erhoben. Stornogebühren: Vor Reiseantritt 50 US$, nach Reiseantritt keine Erstattung. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn in Deutschland.

Flughafengebühren

30,25 US$, ausgenommen sind Transitreisende.

Internationale Flughäfen

Lima (LIM) (Jorge Chávez International) (Internet: www.lap.com.pe) liegt 16 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Duty-free-Shops, Banken, Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Geschäfte, Bars, Restaurants. Linienbusverkehr alle 15 Min. zur Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Taxisstand.
Cuzco (CUZ) liegt im Süden des Landes; von hier gibt es Flugverbindungen nach La Paz (Bolivien).

Schiff

Internationale Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie Princess Cruises (Internet: www.princess.com) legen hin und wieder in Callao, dem wichtigsten Hafen, an.

Auf dem Titicaca-See gibt es eine tägliche Fährverbindung zwischen La Paz in Bolivien und Puno in Peru.

Bus/Pkw

Die Panamerikana ist die wichtigste internationale Straßenverbindung. Diese Autobahn verläuft in nord-südlicher Richtung durch die Wüstengebiete an der peruanischen Küste von Tumbes nach Tacna. Die Andenstraße verbindet Peru, Chile und Bolivien. Diese neue Touristenroute führt von San Pedro de Atacama in Chile durch Bolivien bis nach Arequipa in Peru. Eine weitere Straße führt von La Paz (Bolivien) nach Puno am Titicaca-See im Süden Perus.
Busunternehmen wie Ormeño, El Rápido, Tas Choapa Internacional, Empresa Paraguaya de Transporte und Rutas de América bieten Verbindungen nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münz- und Kartentelefone. Telefonkarten werden in Kiosken und in Supermärkten verkauft. Die Karte muss zu der Telefongesellschaft passen, zu der das Telefon gehört. Die Auskunft ist unter 103 erreichbar (Service auf Spanisch).

Mobiltelefon

Triband-Netz, GSM 1900. Netzbetreiber ist TIM Peru (Internet: www.tim.com.pe). Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden.

Fax

Stehen in einigen Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Es gibt Internetcafés in den größeren Städten.

Telegramme

Können bei Telefónica del Peru (Internet: www.telefonica.com.pe) in Lima, Pasaje Piura #25 aufgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr, So 08.00-14.00 Uhr.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Außerhalb Limas ist die Post weniger zuverlässig. An Postfächer innerhalb Perus adressierte Luftpostsendungen sind ca. vier Tage unterwegs, man muss jedoch mit Verzögerungen rechnen. Öffnungszeiten des Hauptpostamtes in Lima: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr sowie So 08.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Im Anschluss die Kurzbeschreibungen der schönsten Städte und Regionen von Nord nach Süd.

Urlaubsorte & Ausflüge

Der Dschungel: Das Amazonas-Becken zieht sich durch den größten Teil des Landes, ist aber kaum touristisch erschlossen. Von Pucallpa kann man zwar mit dem Boot nach Iquitos auf dem Fluss Ucayali fahren, das beste Transportmittel nach Iquitos, der wichtigsten Stadt des Gebietes, ist aber das Flugzeug. Die Stadt hat große Parkanlagen mit zahlreichen Baum- und Pflanzenarten. Regelmäßige Bootsfahrten werden zu den Siedlungen der Amazonas-Indianer veranstaltet. Die Bademöglichkeiten in dieser Gegend sind sehr gut. Von Iquitos kann man nach Puerto Maldonado fliegen, der Hauptstadt der Provinz Madre de Dios.

Tumbes

Die nördlichste Stadt Perus ist ein bedeutendes Sport- und Fischereizentrum.

Chiclayo

Chiclayo ist ein Ort im Norden des Landes, in dessen Nähe es archäologische Ausgrabungsstätten gibt: Tucume, Batán und Huaca Rajada, wo 1987 das Grabmal des Señor de Sipán gefunden wurde, das aus der Moche-Periode stammt und ca. 1600 Jahre alt ist.

Trujillo und Chan-Chan

Chan-Chan ist die größte aus Lehm gebaute Stadt der Welt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Lima

Im Stadtzentrum findet man Kirchen, Museen, Galerien und Denkmäler. Die Altstadt von Lima ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche San Francisco ist berühmt für ihre Katakomben und ihre umfangreiche Sammlung alter Texte. Es gibt auch ein Stierkampf-Museum, das Museo Tourino.

Macchu Picchu

Macchu Picchu ist von Cuzco mit der Bahn oder zu Fuß auf dem Inka-Pfad erreichbar. Es gibt Regionalzüge, Touristenzüge und die schnelleren Autovagons. Die Fahrt dauert mehrere Stunden. Am Kilometerstein 88 kann man aussteigen und den Weg auf dem Inka-Pfad fortsetzen. Von hier aus beträgt der Fußweg ca. 30 km zu den Ruinen. Das Gelände ist schwierig, und man sollte mindestens drei Tage für den Weg rechnen.

Cuzco

Diese Stadt liegt 3360 m über dem Meeresspiegel. Cuzco war die Hauptstadt der Inkas. Zahlreiche Ruinen der Inkazeit können besichtigt werden, besonders sehenswert ist der Coricancha, der Zweite Sonnentempel. Kirchen wie La Merced und das dazugehörige Kloster San Francisco Belén de los Reves aus dem 17. Jahrhundert sowie die Klöster Santa Clara und San Blas stellen eine eindrucksvolle Mischung von spanischer und indianischer Architektur dar. Der Markt von Cuzco ist eine besondere Attraktion. Von der Ruine der Sacsahuaman-Festung ist die Aussicht auf die Stadt atemberaubend. Leicht erreichbar sind die Inkastätten Kkenkko, Puca Pucara, die Ruinen von Machay, Pisac, Ollantaytambo – und Macchu Picchu.

Ica und Nazca

Die Museen beider Städte enthalten Ausstellungsstücke aus der Zeit vor den Inkas. In der Nähe von Nazca findet man die mysteriösen »Landebahnen Außerirdischer«, die Erich von Däniken in seinen Büchern beschrieben hat. Die Fluggesellschaft Nazca Lines veranstaltet preiswerte Rundflüge über dieses Gebiet.

Ayacucho

Ayacucho wird auch die »Stadt der hundert Kirchen« genannt. In den Geschäften werden handgearbeitete Keramik, Lederartikel, Stoffe und Schmuckstücke angeboten.

Arequipa

Die »Weiße Stadt« liegt am Hang des 2359 m hohen Berges Misti. Der spanische Kolonialeinfluss ist überall zu sehen. Das Nonnenkloster von Santa Catalina bildet ein wunderschönes Stadtviertel.

Puno und Titicaca-See

Puno liegt auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene. Überall kann man Kirchen der Kolonialzeit und präkolumbianische Überreste besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Wollstoffe aus Alpaca werden angeboten, außerdem Torito de Pucara (Tongefäße) und Silberwaren. Der Titicaca-See wird als der höchstgelegene befahrbare See der Welt beschrieben.

Tacna

Die Kathedrale dieser Stadt an der chilenischen Grenze wurde von Eiffel entworfen, dem Erbauer des Pariser Eiffelturms. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Wirtschaftslage
Die peruanische Wirtschaft wuchs im Jahr 2008 um 9,8 %. Peru liegt damit in der Spitzengruppe Lateinamerikas und deutlich über dem Lateinamerika-Durchschnitt von 4,6 %. Hervorgerufen wurde dieses Wachstum durch eine starke Binnennachfrage sowie hohe Exporterlöse.
Der Anteil der Landwirtschaft am BIP beträgt 8,5 %, der Industrie 21,2 % und des Dienstleistungssektors 70,3 % (Stand: 2008). Ein besonders hohes Wachstum erzielte die Bauwirtschaft mit 16,5 %, hervorgerufen durch zahlreiche industrielle Großprojekte in den Branchen Flüssiggas, Bergbau, Wasserkraft und Infrastruktur.
Die Arbeitslosenquote betrug 2008 8,1 %. 2007 lag sie etwas niedriger mit 6,9 %. Die Staatsverschuldung konnte 2008 auf 24 % des BIP gesenkt werden (2004: 44,1 %) und die Inflationsrate lag bei 5,8 % (2007: 1,8 %). Rund 40 % der Bevölkerung gilt als arm oder extrem arm.

Wichtige Wirtschaftszweige
Es werden hauptsächlich Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Reis, Getreide, Baumwolle und Kaffee angebaut. Peru ist der größte Koka-Produzent der Welt; die Regierung versucht jedoch, den Anbau der Kokablätter zu unterbinden, ein entsprechendes Abkommen mit den USA wurde bereits unterzeichnet.
Die Fischerei spielt eine große Rolle – die Fischbestände erholen sich jedoch derzeit nur langsam, nachdem sie durch klimatische Veränderungen in den achtziger Jahren reduziert wurden. Der Handel wuchs 2008 um 12,8 %, die Landwirtschaft aufgrund günstigen Wetters und hoher Preise im ersten Halbjahr um insgesamt 6,7 %, der Fischfang um 6,2 %. Es gibt große Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisenerz-, Kohle- und Phosphatvorkommen. Der Export von Bergbauprodukten erbringt fast die Hälfte der Exporteinnahmen.
Eine neue Perspektive bietet der sich dynamisch entwickelnde Sektor Flüssiggas.

Wirtschaftspolitik
In den vergangenen Jahren bemühte sich die Regierung, die hohe Inflation zu senken, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und strebte ein Wirtschaftswachstum von 6 % an. Ein realistisches Ziel der Regierung ist die stete Steigerung des Exportvolumes.

Handelspartner
Die EU, die USA, die anderen Andenpaktländer, Chile, die Mercosur-Länder und China sind die wichtigsten Handelspartner.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Peru ist u.a. Mitglied der Welthandelsorganisation, des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Andengemeinschaft und der Asia Pacific Economic Cooperation (APEC). Seit 2009 bestehen Freihandelsabkommen mit den USA, Chile und China. Freihandelsabkommen mit Japan, Südkorea, Thailand, Mexiko und der EFTA werden angestrebt.

Umgangsformen

Spanischkenntnisse sind erforderlich. Termine sollten im Voraus vereinbart und bestätigt werden. Pünktlichkeit wird von Besuchern erwartet. Visitenkarten sind üblich.
Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03.

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer)
Av. Giuseppe Garibaldi Nº 396, Jesús María, PE-Lima 11
Tel: (01) 463 34 34.
Internet: www.camaralima.org.pe

Land & Leute

Essen & Trinken

Beim Würzen wird besonders großzügig mit Aji und Ajo (Pfeffer und Knoblauch) umgegangen. Ceviche ist eine einheimische Spezialität (in Zitronensaft marinierter roher Fisch, der mit Maiskolben, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen wird); wegen der Cholera-Gefahr sollte man jedoch auf den Genuss dieser Delikatesse verzichten. Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch) wird verschiedenartig zubereitet. Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln (Choros) und Krabben (Camarones) sind ebenfalls zu empfehlen. Chupe de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln und Pfefferschoten. Weitere Spezialitäten sind Sopa Criolla (stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch in pikanter Sahnesoße), Anticuchos (südamerikanischer Kebab) und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten, gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels und Restaurants wird am Tisch bedient.

Getränke:
Einheimische Biere sind ausgezeichnet. Pisco Sour wird aus einem kräftigen Weinbrand hergestellt und ist ein beliebtes einheimisches Getränk. Chicha de Jora (fermentiert) und Chicha Morada (alkoholfrei) sind Getränke, die schon bei den Inkas beliebt waren.

Nachtleben

In den Urlaubsorten gibt es zahlreiche Bars, Diskotheken und Casinos. Peñas sind die traditionellen Stätten des peruanischen Nachtlebens. Dort kann man der Criolla (Volksmusik) zuhören und kleinere Mahlzeiten bestellen. Das Nachtleben in Lima und Cuzco ist sehr abwechslungsreich, die Diskotheken, Peñas, Pubs und Karaoke-Bars sind bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens geöffnet.

Einkaufstipps

Wollsachen und Teppiche aus Alpaca- und Lamawolle, Masken, handgewobene Ponchos und Nachbildungen alter Inka-Schmuckstücke, Artikel aus Silber, Gold, Leder und Holz.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 10.00-13.00 und 16.00-20.00 Uhr.

Sport

Stierkampf Die bedeutendsten Stierkämpfe finden in der Plaza-de-Toros-de-Acho-Arena von Lima statt (Oktober bis März). Golf/Tennis: Tennis- und Golfplätze gibt es in Lima und den Vororten. In einigen Privatklubs darf man auch als Besucher spielen. Reiten kann man im zentralen Hochland und in den Pferdezuchtgebieten des Südens (Ica). Bergsteigen und Trekking: Die Anden, in denen es einige unbezwungene Gipfel gibt, sind ein besonderer Anziehungspunkt für alle Bergsteiger und Wanderer. Bergwanderungen können das ganze Jahr über unternommen werden, am günstigsten ist die Trockenzeit (Jni bis September). Die bekanntesten Trekkingrouten sind der Inka-Pfad nach Machu Picchu sowie die tropische Bergkette der Cordillera Blanca (Huascarán-Nationalpark). Forschungsreisen: Informationen vom South American Explorers Club. Wassersport: An der Küste können fast alle Wassersportarten ausgeübt werden. An den Stränden von Lima können Surfbretter gemietet werden. Fischen: Im Titicaca-See und in Conococha kann man Lachse und Forellen fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen Fischreichtum bekannt.

Veranstaltungskalender

Jan. Marinera-Tanzfestival, La Libertad. Febr. (1) Karneval (landesweite Feiern, vor allem in Cajamarca, Puno, Ayacucho und Iquitos). Febr. Virgen de la Candelaria, Puno. März La Vendimia (Weinfestival), Ica. März Festival des peruanischen Passgang-Pferdes, Pachacámac. März/April Karwoche (landesweite Feierlichkeiten, besonders aber in Ayacucho und Tarma). Mai Maifestival, Huaraz. Mai/Juni Qoyllur Rit'i (Pilgerfahrt zum Schneestern, größte Pilgerfahrt der indianischen Ureinwohner Amerikas), Quispicanchis nahe Cuzco. Juni (1) Fronleichnam- und Folklorefest, Cuzco. (2) Inti Raymi (Sommersonnenwende). (3) San Juan Festival, Iquitos. Juli Fest der Jungfrau von El Carmen, Paucartambo, Cuzco. 28. Juli Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag, landesweit. Aug. (1) Festidanza (Folklorefest mit Musik und Tanz), Arequipa. (2) Santa Rosa de Lima-Tag (Schutzheilige Amerikas und der Philippinen). Sept. Internationales Frühlingsfestival, Trujillo (Umzüge, Ausstellungen, Volksmusik und Gastronomiewettbewerbe). Okt. Prozessionen zu Ehren des Herrn der Wunder, Lima. Nov. (1) Stierkampf-Festival, Lima. (2) Jubiläumswoche, Puna. 24. Dez. Santuranticuy-Jahrmarkt (Verkauf von Heiligenbildern und Kunsthandwerk), Cuzco.

Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.  Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana - die peruanische Zeit.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an. Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den Strand.

Trinkgeld:
Rechnungen enthalten i. Allg. 15% für Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Unterkunft

Hotels

Hotels von internationalem Standard findet man in Lima, Cuzco, Arequipa, Trujillo, Iquitos, Cajamarca, Chiclayo, Ica und Tarapoto. Zahlreiche Hotelprojekte sind für die nahe Zukunft geplant, die Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt soll verbessert werden. Recht preiswerte Pensiones findet man in allen größeren Ortschaften Perus. In den ländlichen Gebieten ist der Standard der Unterkünfte recht unterschiedlich, Hotels sind in der Regel gut ausgestattet. 18 % für Steuern (IGV) sind in den Rechnungen enthalten. Bei Hotels der höheren Klasse kann es sein, dass zudem noch ein Bedienungsgeld von 1-13 % aufgeschlagen wird.

Kategorien:
1-5 Sterne. Ein Gesetz verlangt das Aushängen besonderer Schilder: H (Hotel), HR (Hotel Residencial), HS (Hostal Residencial) oder P (Pension). Näheres vom Hotelverband: Asociación Peruana de Hoteles, Restaurantes y Afines (AHORA), Av. Larco 730, Of. 302 , Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 445 27 62. (Internet: http://www.ahora-peru.com/)

Jugendherbergen

Rund 40 Jugendherbergen mit Schlafsälen, Doppel- oder Einzelzimmern, Kochgelegenheiten, einer Bar oder Cafeteria und manchmal auch Schwimmbecken stehen zur Verfügung. Einzelheiten vom Jugendherbergswerk: Asociación Peruana de Albergues Turísticos Juveniles, Avenida Casimiro Ulloa 328, San Antonio, Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 446 54 88. (Internet: www.limahostell.com.pe)

Camping

Keine offiziellen Campingplätze.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1. Jan.
Neujahr.
21. April Gründonnerstag.
22. April Karfreitag.
1. Mai Tag der Arbeit.
29. Juni St Peter's and St Paul's Day.
28./29. Juli Unabhängigkeitstage.
30. Aug. Santa Rosa de Lima.
8. Okt. Schlacht von Angamos.
1. Nov. Allerheiligen.
8. Dez. Mariä Empfängnis.
24. Dez. Heiligabend (Nachmittag).
25. Dez. Weihnachten.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Peru eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 18 J.);
3 Flaschen alkoholische Getränke (insgesamt nicht mehr als 3 l) (Personen über 18 J.);
2 kg Lebensmittel;
neue Waren oder Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 US$ (einzelne Artikel bis zu einem Wert von 100 US$).

Geld

Währung

1 Nuevo Sol = 100 Céntimos. Währungskürzel: S/., PEN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 S/. Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 S/. sowie 50, 20, 10, 5 und 1 Céntimos im Umlauf. Praktisch überall in den Städten Perus wird der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Immer häufiger wird in Touristenzentren auch der Euro als Zahlungsmittel angenommen.

Geldwechsel

Reisende sollten US-Dollar oder Euros mitführen, die überall gewechselt werden können. Man sollte kleine Stückelungen von US$-Noten und von einheimischer Währung mit sich führen. Soles eignen sich speziell für kleinere Ausgaben und Transaktionen. Beschädigte Banknoten können jedoch zurückgewiesen werden.

Der Umtausch anderer ausländischer Währungen ist in Lima, Arequipa und Cosco begrenzt möglich, außerhalb dieser Städte jedoch nicht.

Banken verlangen hohe Kommissionen. Offiziell darf nur die Banco de la Nación Geld wechseln, zahlreiche Casas de Cambios (Wechselstuben) und einige der großen Hotels sind aber autorisierte Zweigstellen der Nationalbank. Die Casas de Cambios sind für ihre guten Wechselkurse und zügige Bedienung bekannt.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

In allen größeren Städten und Touristenorten gibt es Geldautomaten, an denen man mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Code günstiger Geld (Landeswährung und US-Dollar) abheben kann als mit der Kreditkarte. Bei den Geldautomaten muss man auf die Symbole Cirrus und Maestro aus der MasterCard-Familie achten. Diese befinden sich auch auf allen ec-/Maestro-Karten der Banken oder Sparkassen. Die Abhebungsgebühren werden von den Banken individuell festgelegt. In Peru akzeptieren beispielsweise Interbank, Banco de Crédito un Scotia Bank deutsche ec-/Maestro-Karten.

Generell gilt: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Vor allem MasterCard und Visa, aber auch American Express und Diners Club  werden in Lima von den meisten Restaurants, Hotels und Serviceanbietern akzeptiert. Außerhalb der Hauptstadt kann die Bezahlung per Kreditkarte mit Schwierigkeiten verbunden sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden von Banken und einigen Hotels akzeptiert, allerdings zu schlechteren Wechselkursen.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Beträgen im Gegenwert von über 10.000 US$.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, z. T. auch Sa 09.00-13.00 Uhr. Im Sommer können die Öffnungszeiten etwas abweichen.

Wechselkurse

1.00 EUR = 3.52 PEN
1.00 CHF = 2.92 PEN
1.00 USD = 2.69 PEN
Wechselkurse vom 1 Februar 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Nein/1 Ja
Österreich Ja Nein/1 Ja
Schweiz Ja Nein/1 Ja
Andere EU-Länder Ja Nein/1 Ja
Türkei Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein oder in Begleitung nur eines Elternteils reisende Minderjährige unter 18 Jahren benötigen eine beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/des nicht mitreisenden Elternteils.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen nicht verlängerbaren Aufenthalt von bis zu 183 Tagen, sofern sie ausschließlich als Touristen einreisen (Achtung: Die tatsächlich genehmigte Aufenthaltsdauer wird vom peruanischen Grenzbeamten bestimmt und sollte ggf. sofort reklamiert werden. Häufig wird eine Aufenthaltsdauer von lediglich 3 Monaten eingetragen.):EU-Länder und Schweiz.[1] Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum und sind in Peru meldepflichtig (s. Meldepflicht).

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem selben Flugzeug oder dem nächsten Anschlussflug weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über reservierte Sitzplätze verfügen, benötigen kein Transitvisum. Gültige Reisedokumente und die Bestätigung der Platzreservierung müssen vorgelegt werden.

Visaarten

U.a. Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Transitvisum. Einzelheiten von der Botschaft.

Visagebühren

Deutschland und Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum: 27 €.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich besitzen und in Deutschland oder Österreich ihren Wohnsitz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum: 39 CHF.
Die Gebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Hinweis: Studentenvisa werden von den konsularischen Vertretungen derzeit nicht ausgestellt.

Gültigkeitsdauer

Touristenvisum: 12 Monate für eine Aufenthaltsdauer von max. 183 Tagen.
Geschäftsvisum: 12 Monate für eine Aufenthaltsdauer von max. 120 Tagen (90 Tage + Verlängerung um 30 Tage).

Antragstellung

Persönlich im Konsulat bzw. in der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Postalische Anträge werden nur in Ausnahmefällen bearbeitet.

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1-2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens Monate gültig ist.
(d) Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise und Unterkunftsnachweis.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder mit Verrechnungsscheck; auch per Überweisung mit Beleg).
(f) Nachweis, dass der Antragsteller seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat.
(g) Privatreisen: Einladungsschreiben oder Einkommensnachweis.
(h) Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis.
(i) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.Geschäftsvisum zusätzlich:
(j) Firmenschreiben mit Besuchsanlass und zu besuchenden peruanischen Firmen.

Bearbeitungszeit

Unterschiedlich. Auskunft erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Reisen in das Amazonasgebiet: Gelbfieberimpfung für alle Reisenden vorgeschrieben.

Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum und sind in Peru meldepflichtig. Sie müssen sich innerhalb von 15 Tagen nach ihrer Ankunft bei der Superintendencia Nacional de Contribuciones (Finanzbehörde) melden.

Verlängerung des Aufenthalts

Deutsche, Österreicher und Schweizer, die sich länger als 3 Monate als Tourist in Peru aufhalten möchten, können ihren Aufenthalt vor Ort bei der peruanischen Einwanderungsbehörde gebührenpflichtig verlängern. Das Visum ist dreimal für einen weiteren Monat auf Antrag bei der Einwanderungsbehörde des Innenministeriums (Ministerio del Interior, Dirección General de Migraciones y Naturalización) verlängerbar, so dass man sich gegebenenfalls bis zu 183 Tage in Peru aufhalten kann - allerdings ausschließlich besuchsweise bzw. zu touristischen Zwecken.

Geschäftsvisa können einmal für 30 Tage bei der Einwanderungsbehörde verlängert werden.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Internationaler Impfausweis (erhältlich beim Amtstierarzt) benötigt, der Angaben zum Halter, zur Identität des Tieres und über eine Tollwutimpfungen (mind. 30 Tage alt) enthält und sowohl vom Amtstierarzt als auch von der ihm übergeordneten deutschen, österreichischen oder schweizer Dienststelle (in Berlin ist dies das Standesamt Berlin I) und schließlich vom zuständigen peruanischen Konsulat beglaubigt werden muss. Benötigt wird auch eine amtstierärztliche Bescheinigung, dass das Tier frei von Krankheiten ist, welche ebenfalls den beschriebenen Beglaubigungsweg durchlaufen muss. Eine Quarantäne ist dann in Peru nicht notwendig.

Allgemeines

Lage

Westliches Südamerika.

Fläche

1.285.216 qkm.

Bevölkerungszahl

29.180.900 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

23 pro qkm.

Hauptstadt

Lima. Einwohner: 7.902.851 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern.  Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.

Religion

81,3 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Peru.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer -7 Std.

Netzspannung

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Regierungschef

Javier Velásquez, seit Juli 2009.

Staatsoberhaupt

Alan García, seit Juli 2006.

Kontaktadressen

PromPeru (Commission for the Promotion of Peru)

c/o BZ.COMM
Robert-Bosch-Straße 28, D-63225 Langen
Tel: (06103) 833 56 60.
Internet: www.peru.info

Peruline

Postanschrift: Postfach 1323, D-94003 Passau
Tel: (0851) 756 56 44.
Internet: www.peruline.de
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Av. Grau 255, 2do piso, Miraflores, PE-Lima 18
Tel: (01) 242 36 42.
Internet: www.peruline.de

PromPerú (Commission for the Promotion of Peru)

Calle 1 Oeste 50, Edificio MINCETUR, Pisos 13 y 14, San Isidro, PE-Lima 27
Tel: (01) 224 31 31.
Internet: www.peru.info/peru.asp

Botschaft der Republik Peru

Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03. Konsularabt.: Tel: (030) 229 14 55 und 229 15 87.
Internet: www.embaperu.de (Botschaft) und http://conperberlin.embaperu.de (Konsularabteilung)
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr (nur nach Terminabsprache).
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Offenbach (069) 133 09 26, Hamburg (Tel: (040) 47 67 45) und München (Tel: (089) 13 92 88 80. Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Bremen, Hannover und Düsseldorf.

Gottfried-Keller-Gasse 2/1-2, A-1030 Wien
Tel: (01) 713 43 77. Konsularabt.: (01) 713 43 77 12.
Internet: www.embaperuaustria.at/
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr
Konsularabteilung: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr und 14.30-16.30 Uhr (nachmittags Terminvereinbarung).

Thunstrasse 36, CH-3005 Bern
Tel: (031) 351 85 55. Konsularabt.: Tel (031) 351 85 67.
Internet: www.embaperu.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Genf (Tel: (022) 707 49 17) und Zürich (Tel: (044) 211 82 11/12).

Reise- und Sicherheitsinformationen

Peru
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.12.2011
Unverändert gültig seit: 20.12.2011
Landesspezifische SicherheitshinweiseKriminalitätPeru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. Besonders in den Regionen um Ica und Arequipa ist es jüngst mehrfach zu Überfällen auf von Touristen genutzte Busse gekommen.In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub, sog. „Expresskidnapping", Vergewaltigung etc. Taxifahrer mit involviert waren. In der Vergangenheit ist ein Anstieg der Fälle des „Expresskidnappings" in den touristisch beliebten Orten zu verzeichnen. Dabei werden die Touristen meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten – in dieser Zeit wird mit deren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken in Cusco und Arequipa. Normalerweise kann in den Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Die Türsteher vor Diskotheken kennen häufig verlässliche Taxifahrer, die vor der Tür stehen. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit den Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, in Arequipa oder Cusco ein Taxi von der Straße zu nehmen.Es wird daher empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen. Ferner wird geraten, für den Flughafentransfer vom Flughafen Limas („Jorge Chavez") nach Lima ein Taxi bei den drei innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (CMV Taxi Remisse Ejecutiv, MITSUTAXI und GREEN TAXI, http://www.lap.com.pe/lap_portal/taxis.html) zu bestellen.Es wird ferner empfohlen:
  • Aufmerksamkeit walten zu lassen und möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten;
  • bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;
  • Bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten;
  • bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels;
  • Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reisechecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen;
  • Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen
  • Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen zu vermeiden
  • Armenviertel in Großstädten zu meiden;
  • nur Taxis zu nutzen, die mit einem Aufkleber und einer Registriernummer der Taxi-Innung gekennzeichnet sind und auf dem Dach ein fest montiertes Taxi-Schild haben; in Lima und Arequipa nur Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt; sich vom Hotel oder Restaurant möglichst ein Funktaxi rufen zu lassen
  • wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten;
  • auf keinen Fall von Huánuco aus die Strecke Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto bzw. nach Pucallpa benutzen. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende derzeit besonders hoch;
  • jede Berührung mit Drogen aller Art zu vermeiden (hohe Strafen, s.u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen;
  • nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen
  • sich für Fragen und Hilfe an Ihren Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft bzw. Polizei zu wenden
Reisen über LandIn Peru kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es dabei zu Straßenblockaden. Die Reisefreiheit kann dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein. In jüngerer Zeit war besonders die Region um Puno am Titicacasee sowie die Region Cajamarca betroffen.Auch starke Regenfälle können die Reisefreiheit dahingehend beeinflussen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen überfluten, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren u.ä. Dadurch können Busse auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein.Reisende in Peru sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die Büros von „iPeru" (staatliche Touristenauskunft und-assistenz; 24-Std.-Tel.: (0051-1) 574-8000, e-mail : iperu@promperu.gob.pe) helfen in der Regel ebenfalls sehr rasch und zuverlässig mit aktuellen Hinweisen weiter.In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene und Apurímac,  wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.Im Tal der Flüsse Apurímac und Ene kommt es sporadisch zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden.In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es im August 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Sollten Sie derzeit dennoch eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, wird zu allergrößter Vorsicht aufgerufen und dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.Die Benutzung von Überlandbussen kann besonders in den Gebirgsregionen nicht empfohlen werden. Es ereignen sich regelmäßig Unfälle mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten.Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.

 

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