Tourismusinformationen Pakistan

Pakistan International Airlines (PK) (Internet: www.piac.com.pk). Weitere Flugdienste werden von Aero Asia (E4) und Bhoja Air (Internet: www.bhojaair.com.pk) angeboten. Es gibt täglich mehrere Flüge von Karachi nach Lahore, Rawalpindi und zu anderen Städten. Im Inlandverkehr ist das Flugzeug das schnellste und praktischste Fortbewegungsmittel.

Flughafengebühren:
120 PR, Kinder unter zwei Jahren sind davon ausgenommen.]]>

Karachi (KHI) (Quaid-e-Azam) (Internet: www.karachiairport.com) liegt 15 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit ca. 30 Min.). Bank, Post, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Duty-free-Shops, Snackbars, Restaurants. Busse fahren alle 25 Minuten zur Stadt. Taxistand vorhanden.

Lahore (LHE) (Internet: www.lahore-airport.com) liegt 18 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbus alle 20 Min., Linienbusse alle 10 Min. Taxistand vorhanden. Bank, Mietwagenschalter, Restaurant, Geschäfte.

Islamabad (ISB) (Islamabad International) (Internet: www.islamabadairport.com.pk/) liegt 8 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Bank, Post, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Duty-free-Shops, Snackbars, Restaurants. Busse und Taxis fahren in die Stadt.

Peshawar (PEW) liegt 4 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.). Busse und Taxistand.]]>

Pakistan Railways (Internet: www.pakrail.com), deren Hauptstrecke mit mehreren Tages- und Nachtzügen von Peshawar über Rawalpindi und Lahore bis nach Karachi führt. Die meisten anderen Strecken haben täglich mehrere Verbindungen.
Sogar die Abteile der 1. Klasse sind oft überfüllt. Es empfiehlt sich, in klimatisierten Abteilen zu fahren. Kinder unter drei Jahren fahren umsonst, Kinder im Alter von 3-11 Jahren bezahlen die Hälfte.

Pakistan Railways
bietet für Touristen (Inder ausgenommen) gegen Vorlage einer von der Pakistan Tourist Development Corporation (s. Adressen) ausgestellten Bescheinigung besondere Vergünstigungen an. Gruppen- und Einzelreisende erhalten 25% und Studenten 50% Rabatt. Wer sein eigenes Fahrzeug oder einen Mietwagen mit der Bahn befördert, erhält 25% Ermäßigung. Weitere Informationen sind an jedem Bahnhof in Pakistan erhältlich.
Ungefähre Fahrzeiten: Karachi - Lahore: 20 Std; Karachi - Rawalpindi: 28 Std; Karachi - Peshawar: 32 Std; Lahore - Rawalpindi: 5 Std.]]>



Bus: Zwischen den meisten Städten und Dörfern gibt es regelmäßige Verbindungen. Auf der Strecke Lahore - Rawalpindi - Peshawar fährt stündlich ein Bus. Auf langen Strecken sollte man mit klimatisierten Bussen fahren. Es empfiehlt sich, im Voraus zu buchen.

Mietwagenfirmen
findet man in den meisten größeren Städten sowie an den Flughäfen von Karachi, Lahore und Islamabad. Die meisten Hotels vermitteln auch Mietwagen.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.]]>

Bus- und Minibusnetz gut ausgebaut, die Fahrzeuge sind jedoch oft überfüllt.

Taxi:
Die zahlreichen, preiswerten Taxis sind das beste Verkehrsmittel, während des Ramadan fahren sie allerdings oft nur tagsüber.

Außerdem gibt es Motor-Rikschas.]]>

Pakistan International Airlines (PK).

Etihad Airways (EY) fliegt ab München, Frankfurt und Genf via Abu Dhabi nach Karachi. Emirates (EK) fliegt ab Frankfurt und ab Wien via Dubai nach Karachi.

Lufthansa (LH) fliegt ab von Frankfurt nonstop nach Karatschi und Lahore.Qatar Airways (QR) fliegt von verschiedenen Flughäfen in Europa und der Schweiz nach Multan.]]>

Karachi (KHI) (Quaid-e-Azam) liegt 15 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit ca. 30 Min.). Bank, Post, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Duty-free-Shops, Snackbars, Restaurants. Busse fahren alle 25 Minuten zur Stadt. Taxistand vorhanden.

Lahore (LHE) liegt 18 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbus alle 20 Min., Linienbusse alle 10 Min. Taxistand vorhanden. Bank, Mietwagenschalter, Restaurant, Geschäfte.

Islamabad (ISB) (Islamabad International) liegt 20 km von der Stadt entfernt. Bank, Post, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Duty-free-Shops, Snackbars, Restaurants. Busse und Taxis fahren in die Stadt.

Peshawar (PEW) liegt 4 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.). Busse und Taxistand.]]>

Karachi (Keamari). Derzeit gibt es keine Passagierschiffe nach Pakistan.]]>

Samjhota Express fährt von Lahore nach Delhi. Die Passagiere müssen bereits 3 Stunden vor der Abfahrt zur Erledigung der Zoll- und Ausreiseformalitäten einchecken. Schnellzugverbindung von Quetta nach Zahedan (Iran) und ein Passagierzug verkehrt zwischen Quetta und Taftan (Iran). Weitere Auskünfte von Pakistan Railway.]]>


Die Grenzübergänge nach Indien (Wagah/Atari zwischen Lahore und Amritsar) sowie Iran (Taftan) sind offen, ebenso wie die direkten Transitstrecken dorthin. Mit erheblichen bürokratischen Erschwernissen und langwierigen Sicherheitsüberprüfungen ist jedoch zu rechnen. Die Grenze zu Afghanistan ist derzeit geschlossen. Bei der Ausreise auf dem Landweg muss eine Mautgebühr bezahlt werden.]]>

PAKTEL, Ufone und Mobilink (Internet: www.mobilinkgsm.com). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf die größeren Städte. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.]]>

Pakistan Online (Internet: www.pol.com.pk) und Pak Net. Internetcafés findet man in größeren Städten.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Paradise Point lohnt sich, hier kann man Kamele und Pferde mieten. Außerdem kann man nach Sonnenuntergang mit dem Boot zum Krebsfang ausfahren. Das unbestritten schönste Gebäude ist das Quaiz-e-Azam’s Mazar, das Mausoleum des Gründers von Pakistan, das aus weißem Marmor besteht. Die beste Besuchszeit ist die Wachablösung, die dreimal täglich stattfindet. Weiterhin lohnt sich ein Besuch des Nationalmuseums, der Parks, des Zoos und des Strands in der Nähe von Clifton.]]>



Mohenjo Daro und Tatta mit seinen Mausoleen und Moscheen. Am 14 km entfernten Haleji-See werden zahlreiche Wassersportarten geboten.]]>



Lahore ist eine altehrwürdige Stadt mit eindrucksvollen Gebäuden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Basare, die Badshahi-Moschee, die Shalimar-Gärten, das Nationalmuseum für Archäologie und das Gate of Chauburji. Weitere interessante Städte sind Lyallpur, Taxila, Attock, Harappa, Multan und Bahawalpur.]]>



Islamabad, seit 1963 die Hauptstadt Pakistans, und Rawalpindi sind die größten Städte der Potowar-Ebene. Durch die Entscheidung, die Hauptstadt nach Islamabad zu verlegen, gewann die Nachbarstadt Rawalpindi an Bedeutung. In Rawalpindi wohnen derzeit viele Regierungsbeamte. Der alte Teil der Stadt besticht durch traditionelle Architektur, und in den engen Gassen gibt es Basare, auf denen die Kunsthandwerker nach traditionellen Methoden arbeiten. Islamabad ist eine moderne und auf dem Reißbrett geplante Stadt, die zahlreiche Parks und wunderschöne Gartenanlagen mit Brunnen hat. Inmitten der unweit gelegenen Margalla Hills liegt Damam-e-Koh, ein in Terrassen angelegter Garten. Die Shah Faisal Masjid, in der 100.000 Gläubige Platz finden sollen, ist ebenso einen Besuch wert. 8 km von der Stadt entfernt liegt der Rawal-See mit vielen Freizeitmöglichkeiten und schönen Picknickplätzen. Das Swat Valley nördlich von Rawalpindi bietet eine Hochgebirgslandschaft. Die Region ist bekannt für die vielen Ruinen großer buddhistischer Stupa, Klöster und Statuen. Mingora, Miandam, Kalam, Behrain ziehen alljährlich zahlreiche Besucher an.]]>



Nanga Parbat. Der zweithöchste Berg ist der K2. Gilgit und Skardu sind beliebte Haltepunkte für Bergsteiger. Der Karakoram Highway ist von Gilgit nach Hunza befahrbar, über den Khunjerab Pass und weiter nach Kashgar in der chinesischen Provinz Xinjiang. Diese Route folgt der Seidenstraße und ist eine der spektakulärsten Reiserouten der Welt.]]>



Peshawar-City wird von hohen Mauern mit 20 Stadttoren umgeben. Die Rasen und Parkanlagen erinnern an die britische Kolonialzeit. In den umliegenden Gebieten herrscht teilweise noch Stammesrecht. Sie können nur mit behördlicher Genehmigung bereist werden. In dieser Region befindet sich der berühmte Khyber Pass, der 1200 m hoch liegt, aus kahlem Fels besteht und die Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan bildet.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 427,3 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.500 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 2,7 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 7,4 % (2008)

Inflationsrate: ca. 20,3 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 24 % (2006)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 20,4 % (2008)
Industrie: ca. 26,6 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 53 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Weizen, Reis, Zuckerrohr und Baumwolle), Herstellung von Textilien und Baumateralien sowie Nahrungsmittelverarbeitung, Bergbau

Außenhandel
Importe: ca. 38,3 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 21,9 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, China (VR), Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Afghanistan, Kuwait, Großbritannien, China

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und Unterorganisationen, Islamische Konferenz-Organisation (OIC), SAARC (South Asian Association for Regional Development, Zusammenschluss von 7 südasiatischen Staaten), ECO (Economic Cooperation Organization mit Iran, Türkei, zentralasiatischen Republiken, Aserbaidschan und Afghanistan), D-8 ("Developing 8 Countries" - wirtschaftlich ausgerichtete Interessengruppierung von Ägypten, Bangladesch, Indonesien, Iran, Nigeria, Malaysia, Türkei und Pakistan)]]>


Geschäftszeiten:
Sa-Do 08.00-15.00 Uhr, Fr 08.00-12.30 Uhr.
Behörden: So-Do 08.00-16.00 Uhr.]]>

Handelsabteilung des Generalkonsulats von Pakistan
Beethovenstraße 4, D-60325 Frankfurt/M
Tel: (069) 69 76 97 10.

Handelsabteilung der Botschaft von Pakistan
Hofzeile 13, A-1190 Wien
Tel: (01) 368 73 81.

Handelsabteilung der Botschaft von Pakistan
Bernastraße 47, CH-3005 Bern
Tel: (031) 352 29 92.
Internet: www.swisspak.com

Overseas Investors’ Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer für ausländische Investoren)
Talpur Road, PO Box 4833, 74000 Karachi
Tel: (021) 241 08 14.
Internet: www.oicci.org

Federation of Pakistan Chambers of Commerce (FPCCI)
PO Box 13875, Federation House, Sharea Firdousi, Main Clifton, Karachi 75600
Tel: (021) 587 36 91.
Internet: http://www.fpcci.com.pk/]]>

Biryani (gewürzter Reis mit Fleisch- oder Gemüsecurry), Pilao (ähnlich, aber weniger scharf), Sag Gosht (saftiger Curry mit Spinat) und Niramish (gebratenes Gemüse mit Kräutern). Lahore ist das Zentrum der ausgezeichneten Mogul-Küche, die als Moghlai bekannt ist. Typisch sind Chicken Tandoori (Hähnchen aus dem »Tandoor«-Ofen), Shish-Kebabs (auf Holzkohle gegrillte Fleischspieße), Shami-Kebabs (Pasteten mit in Ghee, oder Butter, gebratenem Hackfleisch), Tikka-Kebabs (gegrilltes würziges Hammel- oder Rindfleisch) und Chicken Tikka (scharf gewürzte, über Holzkohle gegrillte Hähnchenstücke). Als Nachtisch gibt es u. a. Kuchen, Shahi Tukray (in Milch gebackene Brotscheiben mit Sirup, die mit Nüssen und Safran bestreut werden), Halwa oder Firni (entfernte Ähnlichkeit mit Vanillepudding). Getränke: Das Nationalgetränk ist Tee, der mit Milch und Gewürzen aufgekocht und oft sehr süß serviert wird. Alkohol kann in den größeren Hotels gekauft werden, man benötigt jedoch eine Genehmigung (Liquor Permit) des Excise and Taxation Office. Pakistanisches Bier ist überall erhältlich. Wegen der strengen Alkoholgesetze gibt es keine Bars, und in der Öffentlichkeit ist Alkoholkonsum verboten.]]>

Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 09.30-13.00 und 15.00-18.30 Uhr. Die Basare haben länger geöffnet.]]>

Golf: In den größeren Städten gibt es Golfklubs, in die man von einem Mitglied eingeführt werden muss; meist kann man auch eine vorübergehende Mitgliedschaft erwerben. Tennis: Sportklubs in den größeren Städten haben Tennisplätze; auch hier muss man durch ein Mitglied eingeführt werden. Eine andere Möglichkeit ist, durch die Pakistan Tourism Development Corporation eine vorläufige Mitgliedschaft der Klubs zu erwerben. Wassersport: Zusätzlich zu den Stränden gibt es in größeren Städten in Klubs sowie in den größeren Hotels Swimmingpools. Man kann Keamari-Segel- oder Motorboote zu einem im Voraus vereinbarten Preis mieten. Ein besonderes Erlebnis ist nächtliches Angeln auf dem Meer. Die Süßwasserseen bieten ebenfalls gute Angelgründe. Publikumssport: Kricket ist Nationalsport, in den größeren Städten ist fast immer ein Spiel zu sehen. Fußball und Hockey werden immer beliebter, im Stadion von Karachi und auf vielen anderen Sportplätzen im ganzen Land kann man bei Mannschaftsspielen zusehen; Polo wird auch viel gespielt. Im Winter finden in Lahore und Karachi Pferderennen statt.]]>

Febr. (1) Sibi Festival (Sport, Kunsthandwerk, Volksmusik und -tänze), Sibi (Balochistan); (2) Sindh Pferde und Vieh Show, Jacobabad (Sindh); (3) Eid ul-Azha (Opferfest). März Mela Chiraghan (Laternenfest), Lahore. Mai Joshi or Chilimjusht (Frühlingsfest), Chitral. Juli Utchal (Erntefest des Kalash-Volkes), Chitral. 14. Aug. Veranstaltungen zum Unabhängigkeitstag, landesweit. Okt. Lok Mela (Volksfest), Islamabad. Nov. (1) Nationale Pferde und Vieh-Show, Lahore; (2) Eid ul-Fitr (Ende des Ramadan).


Eine vollständige Liste ist vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erhältlich.]]>

Rauchen verboten; man sollte vor dem Anzünden einer Zigarette immer um Erlaubnis fragen. Zwanglose Kleidung ist für die meisten Anlässe angemessen. Frauen sollten keine engen Kleider tragen und darauf achten, dass Arme und Beine bedeckt sind. Die pakistanische Gesellschaft ist in Klassen eingeteilt, innerhalb jeder Klasse gibt es wiederum feine soziale Unterschiede. Der Koran, auf dem auch das herrschende islamische Gesetz beruht, beeinflusst alle Aspekte des täglichen Lebens. Trinkgeld: Die meisten erstklassigen Hotels und Restaurants berechnen 10% Bedienungsgeld; Trinkgeld nach Ermessen.]]>

Hill Stations und Urlaubsorten Ferienhäuser, Dak-Bungalows und Rest Houses. 15% Steuer wird auf alle Übernachtungspreise aufgeschlagen. Es empfiehlt sich, Zimmer lange im Voraus zu reservieren und die Buchung bestätigen zu lassen. Weitere Auskünfte erteilt die Pakistan Hotels Association, PO Box 7448, Shafi Court, Ground Floor, Merewether Road, Civil Lines, PK-Karachi 4. Tel: (021) 568 64 07.
Die Pakistan Tourism Development Corporation (PTDC) betreibt zwei Hotels in Lahore und Rawalpindi. PTDC unterhält außerdem gut ausgestattete Motels der Mittelklasse in 15 Ferienorten im ganzen Land. Nähere Informationen von PTDC Motels Reservation Office, Block B-4, Markaz F-7, Bhitai Road, PK-Islamabad 44000. Tel: (051) 920 32 23.]]>

2016
23 Mar Pakistan-Tag
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
14 Aug Unabhängigkeitstag
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
12 Oct Aschura
12 Oct Aschura
9 Nov Geburtstag von Muhammad Iqbal
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Geburtstag von Quaid-e-Azam

2017
23 Mar Pakistan-Tag
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
14 Aug Unabhängigkeitstag
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
30 Sep Aschura
9 Nov Geburtstag von Muhammad Iqbal
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Geburtstag von Quaid-e-Azam

2018
23 Mar Pakistan-Tag
14 Aug Unabhängigkeitstag
9 Nov Geburtstag von Muhammad Iqbal
25 Dec Geburtstag von Quaid-e-Azam
(a) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid ul-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.(b) Die christlichen Feiertage werden nur von den christlichen Gemeinden gefeiert.]]>

250 ml Parfüm und Eau de Toilette (geöffnet);
Sonstige Waren/Geschenke bis zu einem Gegenwert von 100 US$.]]>

PR, PKR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 5.000, 1.000, 500, 100, 50, 20, 10 und 5 PR. Münzen gibt es im Wert von 5, 2 und 1 PR.]]>

1.00 EUR = 110.96 PKR1.00 CHF = 103.73 PKR1.00 USD = 105.25 PKRWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Schweiz Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass (für Kinder im schulpflichtigen Alter dringend empfohlen).Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

DeutschlandDie angegebenen Visagebühren sind gültig für deutsche Staatsbürger.Touristenvisum: 36 € (einmalige Einreise), 54 € (zweimalige Einreise).
Geschäftsvisum: 90 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).ÖsterreichDie angegebenen Visagebühren sind gültig für österreichische Staatsbürger.Touristenvisum: 36 € (einmalige Einreise), 72 € (mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum: 54 € (einmalige Einreise).
Transitvisum: 36 €SchweizDie angegebenen Visagebühren sind gültig für Schweizer Staatsbürger.Alle Visaarten: 47 CHF (einmalige Einreise, zweimalige Einreise und mehrmalige Einreise).]]>

Touristenvisum: 3 Monate ab Ausstellungsdatum für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten ab Einreise (einmalige Einreise).
Geschäftsvisum: 3 Monate ab Ausstellungsdatum für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten ab Einreise (einmalige Einreise).
Transitvisum: 15 Tage.]]>

Kontaktadressen). In Berlin müssen Touristenvisa persönlich beantragt werden. ]]>

(b) 2 aktuelle Passfotos in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist, sowie eine Kopie des Reisepasses.
(d) Gebühr (Überweisung mit Einzahlungsbeleg, auch mit Bankkarte bezahlbar).
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(f) Touristenvisum: Buchungsbestätigung für das Hin- und Rückflugticket und die Unterkunft. Statt der Hotelreservierung kann auch ein Schreiben des Reiseveranstalters eingereicht werden.
(g) Familienbesuch: Adresse in Pakistan.
(h) Geschäftsvisum: Entsendungsschreiben der deutschen, österreichischen oder schweizer Firma und Einladungsschreiben eines pakistanischen Unternehmens. Obligatorisch ist auch ein offizielles Einladungsschreiben der pakistanischen Handelskammer, dass das pakistanische Unternehmen anfordern  muss.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Afghanistan, im Osten an Indien, im Westen an den Iran und im Süden an das Arabische Meer. Im äußersten Norden liegt das umstrittene Gebiet Jammu und Kaschmir, das an Afghanistan, China (VR) und Indien grenzt. Pakistan besteht aus drei Regionen. Das nördliche Hochland, der Hindukusch, ist zerklüftet und bergig; das Indus-Tal ist eine flache Schwemmebene, deren oberer Teil von fünf Flüssen durchzogen wird, die in den Indus münden. Dieser fließt in südlicher Richtung zur Makranküste. Sind grenzt im Osten an die Wüste Thar und die Rann of Kutch und im Westen an die Kirthar-Bergkette; das Plateau von Balutschistan ist ein von Bergen umgebenes, unfruchtbares Tafelland.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Pakistan.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +4 Std. und im Sommer +3 Std.]]>

Website: www.swisspak.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.30 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: 09.30-12.00 Uhr (12.00-14.00 Uhr tel. Anfragen).
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Honorargeneralkonsulat in Innsbruck.
Telefon: (+43) (01) 368 73 81.
Website: www.mofa.gov.pk/austria
Öffnungszeiten: Konsularabt.: Mo-Do 11.00-13.00 Uhr, Fr 10.30-12.00 Uhr.
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Generalkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 69 86 78 50). Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Pullach/Isartal.
Telefon: (030) 21 24 40.
Website: www.pakemb.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00. Konsularabt.: Mo-Do 09.00-12.00 Uhr.
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Website: www.tuorism.gov.pk
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Telefon: (069) 69 86 78 50
Website: www.pakmissionfrankfurt.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Konsularabtl.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr. 
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Website: www.kptourism.com
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Stand - Wed, 31 Oct 2018 12:02:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Wed, 31 Oct 2018 13:29:11 +0100)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Aktuelle Hinweise

Das Oberste Gericht Pakistans hat das Todesurteil gegen die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi aufgehoben. Die Richter in Islamabad ordneten am 31. Oktober 2018 die sofortige Freilassung Bibis an.
Verschiedene religiöse Gruppen haben landesweit zu Protesten gegen die Entscheidung aufgerufen. Gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. Die Proteste könnten nach den Freitagsgebeten weiter eskalieren.
Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und sich durch die Medien informiert zu halten. Nicht unbedingt nötige Bewegungen im öffentlichen Raum sollten verschoben werden, bis sich die Lage beruhigt hat. Meiden Sie Menschenansammlungen und leisten Sie Anweisungen von Sicherheitsbehörden unbedingt Folge.

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

Terrorismus
Es besteht weiterhin landesweit eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge seitens der Pakistanischen Taliban und mit den Taliban verbundener Gruppen, insbesondere Sprengstoffanschläge und Selbstmordattentate. Daneben besteht weiterhin die Gefahr religiös motivierter Terroranschläge durch radikale Gruppierungen, die sich vor allem gegen Streitkräfte, Sicherheitsdienste und Polizei sowie gegen religiöse Stätten richten. Der regionale Schwerpunkt terroristischer Anschläge mit den meisten Opfern liegt in Khyber-Pakhtunkhwa, den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan (die sog. Federally Administered Tribal Areas, FATA) und in Belutschistan.
In den vergangenen Jahren kamen bei mehreren Anschlägen auf schiitische Verehrungsstätten und auf christliche Kirchen sowie auf Angehörige der religiösen Minderheit der Ahmadis zahlreiche Menschen ums Leben. Ebenso gab es Anschläge auf Polizeistationen, Märkte, Infrastruktureinrichtungen und öffentliche Gebäude mit Todesopfern unter der Zivilbevölkerung.
Zuletzt kam es im Februar 2017 zu einem schweren Anschlag auf den Lal Shahbaz Qalandar-Schrein in der südpakistanischen Stadt Sehwan mit zahlreichen Todesopfern und einer Bombenexplosion in Lahore.
Die pakistanischen Sicherheitskräfte gehen gegen terroristische und extremistische Kräfte im Land zugleich deutlich verschärft vor. Insbesondere die Operationen gegen Terroristen und Extremisten in Nord-Wasiristan halten an. Da vor diesem Hintergrund mit Racheanschlägen terroristischer Elemente im ganzen Land zu rechnen ist, sollte bei der Planung von Reisen nach Pakistan Sicherheitsaspekten besondere Beachtung geschenkt werden.Reisende sollten vor und während der Reise nach Pakistan ortskundigen Rat zur Sicherheitslage am Reiseziel einholen. Außerdem sollte bei den pakistanischen Behörden oder Reisebüros nachgefragt werden, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind. Reisende müssen im Übrigen mit regelmäßigen Kontrollen, gelegentlich auch mit kurzfristig verfügten Reisebeschränkungen rechnen.Grundsätzlich sollten Reisende sich von größeren Menschenansammlungen, politischen Demonstrationen, und - insbesondere freitags und an hohen islamischen Feiertagen - von religiösen Stätten, Prozessionen und Feierlichkeiten fernhalten. Gleiches gilt für Einrichtungen von Armee und Sicherheitskräften. Beim Besuch von Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr und bekannten Treffpunkten von Ausländern wird zu besonderer Vorsicht geraten.Vor Reisen nach Khyber-Pakhtunkhwa (ehemals Nordwestgrenzprovinz, NWFP), in die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan (die sog. Federally Administered Tribal Areas, FATA) und nach Belutschistan wird gewarnt.Entführungen
In Belutschistan, Khyber-Pakhtunkhwa und FATA besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.
In Belutschistan wurden 2017 zwei chinesische Sprachlehrer, die des Missionierens bezichtet wurden, entführt und getötet. In Khyber-Pakhtunkhwa wurde im Mai 2014 ein chinesischer Fahrradtourist, in Belutschistan wurden im März 2013 zwei tschechische Touristinnen entführt. In anderen Landesteilen ist es seit längerer Zeit nicht mehr zu Entführungen von Ausländern gekommen.
Karachi
In Karachi kommt es gelegentlich zu religiös, ethnisch oder kriminell motivierten Anschlägen und zu Auseinandersetzungen terroristischer oder krimineller Gruppen mit Sicherheitskräften. Ein chinesischer Geschäftsmann wurde jüngst nach Einkauf auf einem Markt in seinem Auto erschossen. Als gefährlich gelten Abhebungen an Geldautomaten und das Anhalten an großen Kreuzungen bei Nacht; dabei kommt es nicht selten zu Raubüberfällen.
Ortsüblich ist, dass Kurzaufenthalte z.B. von Geschäftsreisenden, Künstlern oder SES-Experten in Karachi von ortskundigen, verlässlichen lokalen Partnern begleitet werden.
Generell empfiehlt sich für Besucher eine enge Abstimmung ihrer Reisepläne mit den Partnern vor Ort.Reisen über Land
Insbesondere in FATA kommt es weiter zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und militanten Gruppen sowie gezielten Militärschlägen gegen Unterschlupfe, Waffenlager, Trainingscenter und andere Einrichtungen militanter Gruppen. Weite Teile dieser Gebiete sind für Ausländer gesperrt.
In Gilgit-Baltistan, den früheren „Northern Areas", führen Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten gelegentlich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Ausländer waren bislang nicht Ziel dieser Gruppen, sie können aber bei Ausschreitungen gefährdet werden.
Seit Juni 2013, als 10 Bergsteiger an einem Basiscamp des Nanga Parbat ermordet wurden, kam es zu keinen gegen ausländische Touristen oder Bergsteiger gerichteten Anschlägen mehr. Reisenden wird dennoch dringend empfohlen, sich vor Reisen nach Gilgit-Baltistan bei den pakistanischen Reiseveranstaltern und Behörden umfassend über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.
Reisen in den gebirgigen Norden Pakistans sollten aus Sicherheitsgründen bevorzugt auf dem Luftweg (Flughäfen Gilgit und Skardu) durchgeführt werden; allerdings können die Flugverbindungen kurzfristig wetterbedingt, z. T. über mehrere Tage, ausfallen.
Vor Reisen nach Belutschistan wird gewarnt.
Aufständische und separatistische Kräfte greifen Infrastruktureinrichtungen und Armeekräfte an und verüben Sprengstoffanschläge. Armee und Luftwaffe gehen gegen die Aufständischen vor. Auch Aktivitäten afghanischer und pakistanischer Taliban werden in Belutschistan beobachtet. Daneben kommt es zu religiös motivierten Anschlägen, denen v. a. Schiiten zum Opfer fallen. In Quetta richten sich die Anschläge vielfach gegen die Volksgruppe der Hazaras bzw. gegen Christen, die des Missionierens verdächtigt werden.Grenzübergänge nach Afghanistan, Iran und Indien
Die Grenzgebiete zu Afghanistan, Iran und Indien sind nicht oder nur mit offizieller Genehmigung zugänglich. Dies gilt auch für den von Pakistan verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir) entlang der Waffenstillstandslinie (Line of Control, LoC) und für weitere Regionen das Landes. Über Land Reisende sollten sich vorab bei den pakistanischen Behörden darüber informieren, ob sie für ihre Reiseroute oder ihr Reiseziel eine offizielle Genehmigung (Non-Objection-Certificate) beantragen müssen. Reisende, die sich ohne Genehmigung in solchen Gebieten aufhalten, können für mehrere Tage in Haft genommen werden.Für Afghanistan besteht eine Reisewarnung.Vor Ein- und Ausreisen über die pakistanische Landgrenze mit Iran wird wegen der Entführungsgefahr im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet und wegen der bestehenden Reisewarnung für die Provinz Belutschistan ausdrücklich gewarnt.Die deutschen Vertretungen in Pakistan stellen keine Empfehlungsschreiben im Zusammenhang mit der Einholung von Visa für die vorgenannten Länder aus. Entsprechende Visa sollten vor Reiseantritt bei den Auslandsvertretungen dieser Länder in Deutschland beschafft werden.Der Grenzübergang nach Indien (Wagah/Atari zwischen Lahore und Amritsar) ist offen, ebenso wie die direkte Transitstrecke dorthin. Die Mitnahme eines Kfz bei der Grenzüberquerung erfordert meist eine gesonderte Genehmigung.Naturkatastrophen
Während der Haupt-Monsunzeit (Juni bis September) lösen starke Regenfälle besonders in den gebirgigen Teilen des Landes als auch in Küstennähe immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Dadurch können Straßen zeitweise unpassierbar, Zugverbindungen unterbrochen oder einzelne Orte vorübergehend nicht mehr zugänglich sein. Reisende in dieser Zeit werden gebeten, die Wettervorhersagen und Anweisungen lokaler Behörden zu beachten.Pakistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass eine Erdbebengefahr besteht. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben gibt es im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.Krisenvorsorgeliste  
Deutsche Staatsangehörige werden gebeten, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur/Straßenverkehr
Es gibt ein dichtes Inlandsflugnetz. Bahnverbindungen gibt es zwischen großen Städten, allerdings ist der Zustand des Schienenverkehrsnetzes meist veraltet und nicht zuverlässig. Als öffentliche Verkehrsmittel gibt es Pick-up Trucks, Kleinbusse und große Reisebusse, die teilweise nicht verkehrssicher sind.
In Pakistan herrscht Linksverkehr. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
In den meisten Großstädten Pakistans gibt es Hotels, die hohe Sicherheitsstandards einhalten.Besondere Verhaltenshinweise
Hinsichtlich der Kleidung (z.B. keine Shorts und schulterfreie Kleidung) und des allgemeinen Verhaltens sollte auf örtliche Sitten und Gebräuche geachtet werden. Während in den Großstädten mitunter eine gegenüber ausländischen Gepflogenheiten tolerantere Haltung zu beobachten ist, muss insbesondere bei Reisen über Land unbedingt auf angemessene Kleidung und angemessenes Auftreten geachtet werden, um der vielfach religiös-konservativen Grundeinstellung in der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Personen sollten nur zurückhaltend fotografiert und vorher um ihr Einverständnis gebeten werden.Ramadan
Der islamische Fastenmonat Ramadan wird in weiten Teilen Pakistans streng eingehalten, was erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben hat. Im Ramadan ist der Genuss von Speisen und Getränken und das Rauchen in der Öffentlichkeit während der Stunden des Tages, in denen das Fastengebot gilt, untersagt.
Beim Umgang der Behörden mit ausländischen Besuchern ist in letzter Zeit aus Misstrauen, aber auch zum Schutz der Reisenden, eine eher restriktive Auslegung und Anwendung der Regeln zu Aufenthalt und Bewegungsfreiheit im Land festzustellen. In solchen Fällen können die deutschen Auslandsvertretungen nur sehr begrenzt auf die jeweils zuständigen pakistanischen Behörden Einfluss nehmen. Sind berechtigte Sicherheitsbedenken der Behörden für deren Haltung ausschlaggebend, so sollte dies generell respektiert werden.Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist die Pakistanische Rupie (PKR). Geldautomaten zur Abhebung von Bargeld mit Bank- bzw. Kreditkarten sind teilweise vorhanden. Kreditkarten werden nur in wenigen Geschäften in größeren Städten akzeptiert. Für entlegenere Gegenden empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld in Euro, US-Dollar oder britischen Pfund, Barzahlung ist noch weit verbreitet.Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: neinKinderreisepass: JaAnmerkungen: Schwierigkeiten wegen israelischer Einreisestempel im Reisepass sind in letzter Zeit nicht mehr gemeldet worden.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen grundsätzlich ein pakistanisches Einreisevisum. Reisende, die kein Visum haben, werden an den Flughäfen/Grenzen zurückgewiesen.
Ausnahmen bilden das sog. „Visa on Arrival" für Geschäftsleute mit Empfehlungsschreiben und Touristen, die ihre Reise bei bestimmten pakistanischen Reiseveranstaltern gebucht haben, nähere Informationen hierzu können über die Webseite des pakistanischen Innenministeriums abgerufen werden.Vor Reiseantritt einzuholende Visa für Pakistan müssen bei der Botschaft der Islamischen Republik Pakistan in Berlin bzw. dem pakistanischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main beantragt werden. Informationen zur Verlängerung von Visa in Pakistan sind erhältlich beim pakistanischen Innenministerium.Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Ausländische Währungen können unbegrenzt eingeführt und bis zu einem Wert von 10.000 US-Dollar ausgeführt werden, Landeswährung ist bei Ein- und Ausfuhr auf bis zu einem Betrag von 10.000 PKR begrenzt.Erwachsene dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500g Tabak sowie ¼ Liter Parfüm und Eau de Toilette zollfrei einführen. Die Mitnahme alkoholischer Getränke ist verboten. Geschenke dürfen bis zu einem Gegenwert von 100 US-Dollar zollfrei eingeführt werden.Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Pakistan ist ein islamisches Land. Allerdings sind bisher keine Fälle bekannt, in denen EU-Bürger nach der Schariatsgesetzgebung (z.B. zu Körperstrafen) verurteilt worden sind. Straftaten wie Blasphemie (Gotteslästerung), Ehebruch und Drogendelikte werden mit hohen Gefängnisstrafen, unter Umständen mit der Todesstrafe, geahndet.Seit Aufhebung des Todesstrafenmoratoriums im Dezember 2014 für Terrorismus-Straftatbestände und im März 2015 für alle mit der Todesstrafe bewehrten Straftatbestände, gab es bereits zahlreiche Hinrichtungen.Die für das Verhältnis zwischen Mann und Frau geltenden Gesetze und Regeln sind unbedingt zu beachten. Über das im alltäglichen Umgang Übliche hinausgehende Kontakte zwischen Nichtverheirateten können geahndet werden.Homosexualität gilt nach dem pakistanischen Strafgesetzbuch als "widernatürliche Handlung" und ist strafbar. Das Strafmaß beträgt im Regelfall zwei bis zehn Jahre, in besonders schweren Fällen bis zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Es sind nur wenige Verurteilungen bekannt geworden, gesellschaftlich ist Homosexualität in Pakistan jedoch nicht akzeptiert.
Der Besitz und Genuss alkoholischer Getränke ist grundsätzlich verboten und nur mit einer speziellen Lizenz (z.B. in internationalen Hotels) möglich. Es werden vermehrt Straßenkontrollen durchgeführt.Fotografieren von öffentlichen Einrichtungen, Militärgeländen, Flughäfen und Häfen, Sicherheits- und Regierungsfahrzeugen etc. ist verboten, kann als Straftatbestand der Spionage gewertet und mit entsprechend langen Freiheitsstrafen belegt werden. Besonders für Individualreisende besteht das Risiko, auch durch auffälliges Verhalten oder den Gebrauch von technisch höher entwickeltem Gerät, wie GPS-Geräten, unter Spionageverdacht zu geraten. In diesem Zusammenhang wird bei Aufenthalten in der Nähe von Sicherheitsobjekten besondere Zurückhaltung empfohlen.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Gelbfieber

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Pakistan gehört zu den wenigen Ländern weltweit, in denen noch Erkrankungen durch Polioviren gemeldet werden. Die Übertragung erfolgt durch fäkal verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel.
Die WHO hat Pakistan aufgefordert sicherzustellen, dass alle Einwohner und Langzeitbesucher länger als 4 Wochen, die aus dem Land heraus eine internationale Reise antreten, vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise mit einer Dosis gegen Polio geimpft worden sind (oraler Impfstoff bOPV oder intramuskulärer Impfstoff IPV). Ansonsten soll das Land eine Ausreise dieser Personen verhindern. Bei einer kurzfristigen Reise (innerhalb von vier Wochen) sollte zumindest zum Ausreisezeitpunkt eine Impfung erfolgt sein.
Allen Reisenden wird daher geraten, einen Impfschutz gegen Polio nachweisen zu können. Dieser ist zwar regulär zehn Jahre wirksam, muss jedoch aufgrund dieser Ausreisevorschrift jährlich erneuert werden. Bei Einreise in ein Drittland aus Pakistan kommend, z.B. nach Indien kann es sein, dass der Impfschutz kontrolliert wird.
Die Impfung ist im Internationalen Impfzertifikat separat zu bescheinigen. Siehe auch das aktualisierte Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen des Gesundheitsdienstes.
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY und - bei Aufenthalten in der südlichen Provinz Sindh - auch gegen Japanische Enzephalitis empfohlen.Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung gegen die Dengue-Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe tagsüber, wie unten für Malaria beschrieben, ist die beste Schutzmaßnahme. Dengue-Fieber kommt landesweit, besonders an den Küsten und in den großen Zentren des Landes, während und in den Monaten nach der Regenzeit bis in Höhen von circa 2.000 Metern vor. Davon sind die großen Städte nicht ausgenommen. Auch in Islamabad und Lahore waren in den letzten Jahren Ausbrüche zu verzeichnen.Chikungunya
Chikungunya wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Chikungunya-Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe tagsüber, wie oben für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Chikungunya kommt zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit in der bevölkerungsreichen Küstenregion um Karachi vor.Malaria
Unterhalb einer Höhe von 2.000 Metern besteht in Pakistan ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malaria mit saisonalen Schwankungen. Besonders während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen. Das Risiko nimmt von Norden nach Süden zu und ist in der Indus-Tiefebene und im Sindh, am höchsten. In circa einem Drittel der Fälle handelt es sich um die potentiell lebensbedrohliche Malaria tropica.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken.
Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate (insbesondere Malaria tertiana) nach dem Aufenthalt ausbrechen. Je nach Reiseprofil wird neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen. Verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) sollten aus Deutschland mitgebracht werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue, Chikungunya), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Leitungswasser kann mit fäkalen Keimen kontaminiert sein. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Cholera tritt in Pakistan, vor allem nach Überschwemmungen auf, ist aber in aller Regel für Reisende kein Problem. Eine Impfung gegen Cholera steht zur Verfügung, wird aber nicht generell empfohlen.
Typhus
Typhus abdominalis wird durch Bakterien (sog. Salmonellen) verursacht. Typische Anfangsbeschwerden sind Fieber und Kopfschmerzen. Im weiteren Verlauf können u.a. wässrige Durchfälle oder Verstopfung, Husten und Hautrötungen auftreten. Die Erreger werden über verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser aufgenommen. In Pakistan gab es in den letzten Jahren immer wieder schwer zu behandelnde Typhuserkrankungen (Antibiotikaresistenzen), deswegen sollte auf eine gute Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene geachtet werden. Die Impfung gegen Typhus kann schützen.Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen von Ungeimpften sind in Pakistan außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Karakorum Gebirge, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz bietet nur die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Pakistan eine besondere Bedeutung zu. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
Leishmaniasis
Insbesondere die Haut-Leishmaniasis (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Insektenschutz tagsüber sollte deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Pakistan Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniasis gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale") Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger.Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht in Pakistan im Indusdelta und der Provinz Sindh, im Südosten des Landes.Grippe (Saisonale Influenza)
Saisonale Influenzaviren, einschließlich der Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe"), zirkulieren in Pakistan vor allem in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen u .s. w.) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung sind wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.Geographisch bedingte Erkrankungen
Nordpakistan ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es vereinzelt und besonders bei Missachtung höhentaktischer Grundsätze, zu Anpassungsstörungen und zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen.
Die Höhenkrankheit ist eine potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es, wenn Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.
Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.
Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Von der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird abgeraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergungsrisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Pakistan nach Kenntnis der Botschaft keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das pakistanische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann sich je nach Unfallort sehr verzögern.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In Islamabad und Karachi ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen Niveau und damit auch teuer.
Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Pakistan bewusst sein.Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Pakistan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an.Die deutsche Botschaft in Islamabad und das Generalkonsulat in Karachi verfügen für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der jeweiligen Stadt.Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden, wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für ihre Gesundheit bleiben sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • Zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige, eingehende, medizinische Beratung durch einen Reisemediziner/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz kurz mögliche Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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