Tourismusinformationen Albanien

Tirana-Rinas (TIA) (Internet: http://www.tirana-airport.com.al/) liegt 25 km außerhalb der Stadt. Duty-free-Shop, Autovermietung, Bank, Imbiss. Rinas Express-Busse fahrenvon 06.00-18.00 Uhr alle 60 Min. in die Stadt. Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung.]]>


Bus:
Immer noch das wichtigste Verkehrsmittel in Albanien. Von Tirana aus werden die Hauptrouten (Durrës, Shkodra, Peshkopia, Korça, Gjirokastra, Saranda) von privaten Busfirmen täglich bzw. mehrmals täglich befahren.

Taxis
findet man vor internationalen Hotels oder in Tirana am zentralen Taxistand auf dem Sheshi (»Platz«) Avni Rustemi.

Mietwagen
sowie repräsentative Fahrzeuge sind in Tirana bei Verleihfirmen, auch international bekannten, zu bekommen. Ein Privatchauffeur mit Wagen ist die bequemste und zuverlässigste Alternative, die bei guten Veranstaltern bereits vor der Albanienreise zu buchen ist.

Verkehrsbestimmungen:
Strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen, je nach Fahrzeugtyp und Straßenart sowie innerhalb von Ortschaften. Tankstellen sind nicht überall im Landesinneren zu finden. Es wird darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oft von der Polizei angehalten werden. Nachtfahrten und Fahrten auf wenig befahrenen Strecken sollten vermieden werden. Rechtsverkehr.

Unterlagen:
Internationaler oder nationaler Führerschein und Internationale Grüne Versicherungskarte erforderlich.]]>

Lufthansa (LH) und Adria Airways (JP) angeboten und ab Wien von Austrian Airlines (OS).Mit Zwischenstopp fliegen ab Zürich u.a. Austrian Airlines (OS) via Wien und Alitalia (AZ) via Rom.]]>

Tirana internationaler Flughafen Nënë Tereza (TIA). (www.tirana-airport.com) Der Flughafen befindet sich 13,5 km nordwestlich vom Stadtzentrum Tiranas. Tel: <p>(04) 238 18 00.</p>. ]]>


Adria Ferries verbinden mit ihren Autofähren das ganze Jahr über, jeweils dreimal wöchentlich Durres mit Ancona und Bari. Ilion Lines verkehren viermal pro Woche zwischen Durres und Bari sowie zwischen Durazzo und Triest.Ionian Seaways verbinden täglich Saranda mit Korfu (Fahrtzeit: 30 Min.). 

U.a. laufen Kreuzfahrtschiffe der Reedereien MSC, Holland America Line und P&O Cruises auf ihren in Italien bzw. Malta startenden Kreuzfahrten den Hafen von Saranda an.]]>

Pkw: Die Einreise mit dem eigenen Pkw ist nicht unbedingt zu empfehlen. Zwar gibt es in Tirana bewachte Parkplätze, aber das Einbruch- bzw. Diebstahlrisiko ist auch tagsüber groß. Bei Einreise mit eigenem Wagen ist eine Vollkaskoversicherung unbedingt zu empfehlen. Die Benzinqualität kann gelegentlich problematisch sein. Bleifreier Kraftstoff ist mittlerweile auch im Landesinneren erhältlich, sollte jedoch vorsichtshalber in größeren Städten getankt werden.Bus: Eurolines fährt von verschiedenen deutschen Städten aus nach Tirana. Busverbindungen nach Tirana bestehen aus den Hauptstädten sämtlicher Nachbarländer - Istanbul, Athen, Sofia (Bulgarien), Tetovo (Mazedonien) und Prishtina (Kosovo).Maut: In Albanien gibt es keine mautpflichtigen Straßen. Eine Maut ist allerdings geplant.Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend. ]]>

telekom.com.al) und Vodafone Albania (Internet: www.vodafone.al). Der Empfangs-/Sendebereich deckt über 90 % des Landes ab. In entlegenen und gebirgigen Landesteilen besteht oft kein Empfang. Roaming-Verträge bestehen.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Durrës ist die zweitgrößte Stadt Albaniens, ein bedeutendesIndustriezentrum und der Haupthafen Albaniens. Die alten Griechennannten ihn Epidamnos (627 v. Chr.), im Römischen Reich hieß er Dyrrachium. Vom Venezianischen Turmam Hafen führt die mittelalterliche Stadtmauer zum Amphitheater aus dem2. Jahrhundert v. Chr. In diesem Theater befindet sich einefrühchristliche Grabkapelle mit einem seltenen Wandmosaik. Die Sammlungdes Archäologischen Museums ist sehenswert. Zwischen dem 1. und3. Jahrhundert war Durrës ein bedeutender Hafen und Handelsplatz an derberühmten Heer- und späteren Handelsstraße Via Egnatia zwischenRom und Byzanz. Erdbeben haben große Teile des alten Durrës mehrfach imMeer versinken lassen oder verschüttet, die Stadt wurde jedoch immerwieder neu aufgebaut. Heute ist das nahe gelegene Strandbad Durrës Plazh ein Hauptanziehungspunkt.
Apollonia erreicht man über die 12 km entfernt gelegene Stadt Fieri.Es wurde von den alten Griechen gegründet und nach dem Gott Apollo(zwei Kultsäulen sind erhalten) benannt. Apollonia hat einenHandelshafen an der Mündung der Vjosa. Die Römer benutzten die Stadtals Ausgangspunkt der Via Egnatia. Während dieser Zeit wurdedie Stadt groß und wohlhabend. Das römische Stadtzentrum istausgegraben, Teile der Stadtmauer, das Amphitheater und Straßenanlagensind zu sehen. Im ehemals orthodoxen Kloster aus dem 13. Jahrhundertbefindet sich ein sehenswertes Museum. Auf dem Weg nach Durrës liegtdas Kloster Ardenica.
Schon in der Antike war Vloraeine bekannte Hafenstadt mit bedeutender Bitumen- und Salzgewinnung.Heute ist Vlora zweitwichtigste Hafenstadt des Landes und hatzusätzlich Öl- und Wasserquellen im Hinterland. Der Ausflugsort Kusbaba bietet die beste Aussicht auf die Stadt. Von hier aus kann man ebenfalls die Muradiye-Moschee (1538-42 vom Baumeister Mimar Sinan erbaut), das Unabhängigkeitsdenkmalund den Hafen bis zu den Salinen an der Lagune von Narta sehen. DasHaus, von dessen Balkon 1912 die Unabhängigkeit Albaniens proklamiertwurde, ist als Museum diesem Ereignis gewidmet.
Um die Insel Sazanin der Bucht von Vlora gab es wegen ihrer militärstrategischenBedeutung häufig Auseinandersetzungen. Erholung bieten Strand und Meersowie beim Llogara-Pass der Naturpark mit einigenFerienhäusern. Ausgesprochen reizvoll ist die Küstenstraße nach Sarandaim Süden, die durch die »Albanische Riviera« mit den kleinen OrtenDhërmi, Himara und Borsh und durch die Zitrusplantagen von Lukova führt.
Der früher ruhige Erholungsort Saranda am Ionischen Meer ist heute Anlaufstelle für Tagestouristen vom gegenüber liegenden Korfu (Griechenland).
Von Saranda aus erreicht man die alte Stadt Butrint,Siedlungsort seit dem 1. Jahrtausend v. Chr., dann im 1. Jahrhundert v.Chr. als Buthroton griechische und kurz vor der Zeitwende römischeKolonie. Zu den weiträumigen Ausgrabungen aus der Antike gehörenTheater, Dionysos-Altar, Asklepius-Tempel, Nymphäum, römische Häuserund Badeanlagen, frühchristliche Basiliken und ein frühchristlichesBaptisterium mit einem der schönsten je freigelegten Mosaike. InButrint finden sich Stadtmauern aus allen Epochen, besondersbeeindruckend sind das Löwentor, die Venezianische Festung auf der ehemaligen Akropolis mit schönem Ausblick auf den Vivar-Kanal, der den Butrint-See mit dem Ionischen Meer verbindet, sowie die Festungsbauten von Ali Pascha Tepelena. Der nahe gelegene Urlaubsort Ksamil bietet einen schönen Blick auf den Butrint-See und die Zitrus- und Olivenhaine in der Umgebung.]]>

Berat trägt den Beinamen »Stadt der tausend Fenster«. Diemalerische Altstadt türkischen Ursprungs erstreckt sich an denGebirgshängen entlang des Flusses Osum und ist durch eine siebenbögigeBrücke mit Teilen der Stadt verbunden. Die Burg ist ein eigenes,sehenswertes Stadtviertel mit vielen Sakralbauten. Das Onufri-Museum bewahrt in einer orthodoxen Kirche gut restaurierte Ikonen auf.
Ganz im Süden liegt Gjirokastra.Die historische Altstadt byzantinischen Ursprungs (um 1200) steht unterDenkmalschutz. Die engen Gassen wurden stilgerecht restauriert. Diemächtige Festung aus dem 13. Jahrhundert, die 1811 von AliPascha Tepelena erweitert wurde, bietet eine schöne Aussicht. Das hieruntergebrachte Militär-Museum wurde 1997 geplündert, der Großteil der Ausstellungsstücke kann jedoch nach wie vor besichtigt werden.
Die Gegend um Gjirokastra ist bekannt für ihre zahlreichen Mineralquellen, darunter Ujë i Ftohtë (»kaltes Wasser«) bei Tepelena am Fluss Drino und Gryka e Këlcyrës an der Vjosa, Richtung Përmet. In Richtung Kakavia (Grenzübergang nach Griechenland) liegt Glina mit der bekannten Mineralquelle.
Das 1510 erstmals schriftlich erwähnte Korça warRegierungssitz unter den Türken. Erst Ende des 18. Jahrhunderts, nachdem Untergang der benachbarten, hoch in den Bergen gelegenenbedeutenden Aromunengründung Voskopoja, konnte Korça seinegünstige Lage am Kreuzungspunkt zahlreicher Karawanenstraßen nutzen.Seit dem 19. Jahrhundert ist die Stadt wirtschaftliches und kulturellesZentrum im Osten des Landes mit internationalen Handelsbeziehungen.Sehenswert ist die Mirahor-Moschee (1466), älteste Einkuppelmoschee des Landes; weiterhin das Museum für die Kunst des Mittelalters und das denkmalgeschützte, aber verfallende Basarviertel mit den vielen Hans, den ehemaligen orientalischen Herbergen.
Der bezaubernde Urlaubsort Pogradec nahe der mazedonischen Grenze liegt am tiefen – und deshalb kühlen – Ohrid-See mit seinen reichen Fischgründen (Forellen und Karpfen). Rund 5 km weiter östlich befindet sich der Touristenort Drilon.Ein Besuch empfiehlt sich vor allem im Mai oder Juni, wenn die Blumenin den ausgedehnten Parkanlagen in voller Blüte stehen. Durch dieÖffnung des Grenzübergangs Tushemisht ist ein Abstecher zurKlosteranlage Sveti Naum jenseits der Grenze möglich (gegründet um 1000 von St. Naum, einem Schüler Kyrills und Methods).
Kruja,der »Balkon der Adria« (600 m ü. d. M.), thront hoch auf einemBergmassiv nördlich von Tirana. Die mittelalterliche Stadt war einstder Stammsitz des Nationalhelden Skanderbeg, der sie erfolgreich gegendie eindringenden osmanischen Heere bis zu seinem Tod (Grab in Lezha) verteidigte. Der Aufstieg zur restaurierten Burg, in der heute das Skanderbeg Museumuntergebracht ist, erfolgt durch die rekonstruierte Basarstraße. ImBurggelände steht außer dem Museum ein wieder aufgebautes Stadthaus,das eine Kaffeestube beherbergt. Zu besichtigen gibt es außerdem den Glockenturm, Ausgrabungen und ein intaktes Stadtviertel mit Kirche und altem Friedhof.
Shkodra, eine der ältesten Städte des Landes, wenn nicht Europas, liegt am Scutari-See, der Albanien von Montenegro trennt. Überragt wird die Stadt von der Burg Rozafa.Ihre Gründungslegende, aber auch die steinernen Zeugen und Dokumenteaus illyrischer Zeit mit ihren Königen und späterenFeudalgeschlechtern, den Besatzungen und Freiheitsbewegungen, bietenalbanische Geschichte zuhauf. Mehr als das Museum und das Café lohntdas großartige Panorama mit Ausblick auf den See und die Bleimoscheeden Aufstieg. Einem der bedeutendsten Dichter Albaniens, Migjeni, istein Museum gewidmet und ein anderes erinnert an die drei Generationender Familie Marubi, die die Fotografie einführte (1858/59). Die 108 mlange Mes-Brücke über den Kir und die Drin-Stauseen von Vau i Dejes und Koman sind beliebte Ausflugsziele in der Umgebung.]]>



Hamam (türkisches Bad) und Backstube bildeten die Keimzelle der alten Stadt. Die heutigen Wahrzeichen, die Ethem-Bey-Moschee und der 35m hohe Uhrturm, entstanden erst 200 Jahre später im frühen 19. Jahrhundert. Das alte Basarviertel musste 1961 dem Kulturpalast weichen,in dem die Oper, das Ballett und die Nationalbibliothek untergebrachtsind. Die Anlage des Stadtzentrums stammt aus italienischer Zeit, wieauch die Regierungsgebäude am Skanderbeg-Platz bis zur Universität; Ausnahmen sind die Kunsthalle, die Kongresshalleund die »Pyramide«, die als Museum für Enver Hoxha errichtet und zumInternationalen Kulturzentrum umfunktioniert wurde. Heute ist Tirananicht nur bevölkerungsreichste Stadt, sondern politisches,wirtschaftliches, kulturelles und geistiges Zentrum – sowie Standortder bedeutendsten nationalen Museen für Archäologie, Geschichte undBildende Künste. Den besten Überblick hat man vom Heldenfriedhof mit dem Denkmal »Mutter Albanien«.
Ausflugsziele: Peza, Dajti und die Burg Petrela.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 12,96 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 6000 US$ (2008)

Außenhandel
Importe: ca. 4,898 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 1,345 Mrd. US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 6,1 % (2008)

Arbeitslosenrate: 12,5 % (offizielle Zahl) (2008), Schätzung ca. 30 % (2008)

Inflationsrate: ca. 3,4 % (2008)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 20,5 % (2008)
Industrie: ca. 19,8 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 59,7 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Das Land ist reich an Bodenschätzen. Die ergiebigen Lagerstätten von Chrom (Albanien zählt zu den weltgrößten Chromproduzenten), Kupfer, Nickel und Eisenerz sind nur unvollkommen erschlossen. Gefördert werden daneben Erdöl und Bitumen, Braunkohle, Bauxit, Gips und Salze. Über 50% der Beschäftigten sind in der Landwirtschaft tätig. Große Hoffnungen werden auf die beginnende Tourismuswirtschaft gesetzt. Im Dienstleistungssektor entwickeln sich Bauwirtschaft, Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel derzeit rasant.

Wichtige Handelsbeziehungen: Italien, Kanada, Griechenland, Türkei, Deutschland

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 25 % (2004)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen sowie OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank, WTO (Welthandelsorganisation), EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), NATO-"Partnerschaft für den Frieden", EAPC (Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat), Schwarzmeer-Kooperationsrat. Die Mitgliedschaft (seit November 1992) in der Islamischen Konferenz (OIC) wird nicht aktiv wahrgenommen. Seit 10.07.95 Mitglied des Europarats. Im August 2007 ist das CEFTA-Abkommen in Kraft getreten, das die bilateralen Freihandelsabkommen unter den Partnern in der Region in eine regionale Freihandelszone überführt hat.]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr (Behörden und Banken bis 12.00 Uhr). Bei Handel und Gewerbe werden lange Mittagspausen gehalten.]]>

Dhoma e Tregtisë (Dachverband der albanischen Industrie- und Handelskammern)
Rruga Kavajes 6, AL-Tirana
Tel: (042) 302 84.
Internet: www.cci.al]]>

Byrek, Qofte, Shishqebab), aber auch mit mancherlei Varianten. Auf der Speisekarte stehen Gemüse und Fleisch, Brot gehört zu jeder Mahlzeit. Bekannte Spezialitäten sind Fërgesë Tirane, ein heißes Pfannengericht aus Fleisch- und Leberstücken mit Ei und Tomaten sowie Tavë Kosi bzw. Tavë Elbasani, Hammelfleisch in Jogurt überbacken. Weiterhin beliebt ist der Koran, eine Lachsforellenart aus dem Ohrid-See, auch der Shkodra-Karpfen ist eine Kostprobe wert. Kukurec, gefüllte Schafsdärme (im Süden besonders beliebt) und gebackene Hammelköpfe gelten als Ehrung für den Gast. Erfrischend im Sommer ist Tarator, eine kalte Jogurt-Gurkensuppe. Ein spezieller Nachtisch ist Oshaf, ein Feigen- und Schafsmilch-Pudding aus Gjirokastra. Überhaupt ist Albanien ein Eldorado für Freunde süßer Torten, honiggetränkter Kuchen, Puddings und Eis oder (besonders im Süden) kandierter Früchte, Reçel. Das übliche Hotelfrühstück, in der Regel nicht im Übernachtungspreis enthalten und separat beim Kellner zu bezahlen, ist am kontinentalen Frühstück orientiert. Ein rustikales einheimisches Frühstück wie Pilaf (Reisgericht) oder Paça, eine kräftige Suppe aus Innereien, ist nicht jedermanns Sache und wird in Hotels nicht angeboten. Getränke: Viele Getränke werden importiert, von österreichischem Dosenbier, mazedonischem Wein, bis hin zu Cola-Imitationen und Anisschnaps aus Griechenland. Rar geworden sind die guten heimischen Weine. Besonders genießen wird der Kenner den Raki, einen klaren Tresterschnaps (Raki Rrushi), wobei der privat angebotene und (legal) selbst gebrannte natürlich jeweils der beste ist. Immer schon eine seltene Spezialität war Maulbeerschnaps (Raki Mani), den man nur in der Gegend um Korça als Selbstgebrannten findet. In manchen Hotels werden noch beide albanischen Weinbrände, Konjak Skënderbeu und der Ekstra aus Korça mit seinem besonderen Aroma, angeboten. Fein gemahlener, nach Belieben zusammen mit Zucker gekochter Kafe Turke (Türkischer Kaffee) wetteifert mit dem italienischen Ekspres (Espresso) um die Gunst des Publikums. In den Kaffeestuben sitzen meist nur Männer.]]>

Qilim, vom Tischläufer bis zu größten Formaten) und Stoffen, Filigranarbeiten in Silber und Kupfer, Holzschnitzerei und Keramik, Sticken und Nähen. Die Kunsthandwerksbetriebe und die Glasfabrik haben die Arbeit eingestellt. An allen touristischen Orten, vor den Hotels und Ausflugslokalen bieten Kunsthandwerker oder Kinder Handarbeiten an (vom Musikinstrument über Schnitzereien bis zur gehäkelten Bordüre). Gebrauchskeramik gibt es auf jedem Markt. Feilschen um einen akzeptablen Preis wird auch Touristen nicht übelgenommen, allerdings wird ihre Unkenntnis häufig ausgenutzt. Straßenhändler bieten außerdem Antiquitäten an (s. Duty Free). Vorsicht bei verlockenden Angeboten und Geschäftsvorschlägen. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Sa 08.00-12.00 und 15.00-19.00 Uhr. Auch sonntags haben viele Geschäfte geöffnet. Basare, Verkaufsstände entlang der Landstraßen und fliegende Händler in den Städten haben ihre eigenen Verkaufszeiten.]]>

Zoti) und Frau (Zonja) mit akademischen Titeln. Ausführliches, mehrfaches Fragen nach dem Wohlbefinden des Gesprächspartners und dem seiner Familienangehörigen eröffnen das Gespräch und sind bei Begegnungen und jedem Telefonat üblich. Kenntnisse des Kanun (des traditionellen Gewohnheitsrechtes) sind angesichts des Wiederauflebens alter Sitten unentbehrlich. Es ist nicht üblich, bei häuslichen Einladungen Blumen mitzubringen. Kleine Gastgeschenke hingegen, unauffällig abgegeben, werden gern akzeptiert. Bei Todesfällen wird ein Kondolenzbesuch der Bekannten erwartet. »Ja« und »nein« wird in Albanien auf besondere Weise gezeigt, und man sollte sich spontaner Gesten mit dem Kopf enthalten. »Ja«: kurzes seitliches Kopfschütteln. »Nein«: Heben des Kopfes, unterstrichen durch einen Schnalzlaut und, wenn nötig, von einer Bewegung des Zeigefingers begleitet. Jeder Versuch, sich in albanischer Sprache zu verständigen, wird mit Sympathie aufgenommen. Es wird i. Allg. legere Kleidung getragen. Rocklänge und Extravaganz der Damenmode werden nicht mehr von prüden Moralvorstellungen diktiert. Kurze Hosen bei Männern sind sowohl am Strand als auch in der Stadt akzeptabel. Sicherheit: Öffentliche Ordnung und Sicherheit haben sich weitgehend normalisiert. Dennoch sollte man als Tourist vorsichtig sein. Demonstratives Zurschaustellen z. B. von teurem Schmuck sollte man vermeiden. Äußerst interessant für Diebe sind Reisepässe, da albanische Staatsbürger durch Einreisebeschränkungen anderer Länder ihr Land kaum verlassen können. Aufpassen muss man auch auf Devisen, Wertsachen, Fotoapparate, Uhren und Mäntel – auf alles, was sich leicht zu Geld machen lässt. Welche Konsumgüter dazugehören, führen die fliegenden Händler am Straßenrand und in den Basaren deutlich vor. Gepäckstücke sollte man nicht aus den Augen lassen, verschlossene Autos sind kein Tresor. Bei Streifzügen durch einsame Straßen und in abgelegenen Gegenden oder zu touristischen Sehenswürdigkeiten abseits des allgemeinen Publikumverkehrs ist das Risiko, belästigt oder beraubt zu werden, besonders groß, vor allem bei Dunkelheit. Frauen werden leicht Opfer von Zudringlichkeiten. Trinkgeld wird in Restaurants und für Dienstleistungen erwartet und ist angesichts der niedrigen Löhne und Gehälter für den Einheimischen wichtig. Geschenke erfordern meist eine Gegenleistung.]]>

Adressen) verwaltet. Zahlreiche neuere Hotels befinden sich in Privatbesitz.]]>

2016
1 Jan - 2 Jan Neujahr
15 Mar Frühlingsfeiertag
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Maifeiertag
1 May Orthodoxer Ostersonntag
7 Jun Großer Bajram (Opferfest)
7 Jun Großer Bajram (Opferfest)
7 Jul Lesser Bairam (Ende des Ramadan)
7 Jul Lesser Bairam (Ende des Ramadan)
19 Oct Seligsprechung Mutter Teresas
28 Nov Unabhängigkeitstag
29 Nov Befreiung (am Ende des 2.Weltkrieges)
24 Dec Orthodoxer Weihnachtsferiertag
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan - 2 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
15 Mar Frühlingsfeiertag
14 Apr Karfreitag
16 Apr Orthodoxer Ostersonntag
17 Apr Ostermontag
1 May Maifeiertag
25 Jun Lesser Bairam (Ende des Ramadan)
1 Sep Großer Bajram (Opferfest)
19 Oct Seligsprechung Mutter Teresas
28 Nov Unabhängigkeitstag
29 Nov Befreiung (am Ende des 2.Weltkrieges)
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan - 2 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
15 Mar Frühlingsfeiertag
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
8 Apr Orthodoxer Ostersonntag
1 May Maifeiertag
19 Oct Seligsprechung Mutter Teresas
28 Nov Unabhängigkeitstag
29 Nov Befreiung (am Ende des 2.Weltkrieges)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

1 l Spirituosen (über  22 Vol.-%) oder 2 l alkoholische Getränke unter 22 Vol.-% und 2 l Wein sowie 10 l Bier (Personen ab 18 Jahren);bis zu 3 kg Kaffee;
250 ml Eau de Toilette oder 50 ml Parfüm.Medizinische Produkte für den persönlichen Bedarf.Geschenke / sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 € pro Reisenden (Reisen mit der Bahn/dem Auto) bzw. 430 € pro Reisenden (Flug- und Seereisen); Kinder unter 15 Jahren generell 150 €. ]]>

1 Lek. Währungskürzel: ALL (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 Lek; 

Münzen in den Nennbeträgen 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Lek. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden sehr selten Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.
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Bargeld ist nach wie vor das wichtigste Zahlungsmittel. Nur kleinere Beträge sollten je nach Bedarf gewechselt werden. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden Devisen (vorzugsweise US-Dollar) meist gern akzeptiert. Es empfiehlt sich, Devisen in kleineren Sortierungen mitzunehmen, denn das Wechselgeld fehlt häufig selbst im Flughafen, beim Kassieren von Ein- und Ausreisegebühr, in Wechselstuben, Taxis usw.]]>

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1.00 EUR = 136.19 ALL1.00 CHF = 127.04 ALL1.00 USD = 128.9 ALLWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Nein/1 Nein Ja
Schweiz Nein/1 Nein Ja
Österreich Nein/1 Nein Ja
Deutschland Nein/1 Nein Ja

Deutsche: Kinderreisepass oder Personalausweis oder eigener Reisepass (empfohlen).Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass (empfohlen).Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass (empfohlen).Türken: Eigener Reisepass.Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Achtung: Trägt der Minderjährige einen anderen Nachnamen als der mitreisende Elternteil / Sorgeberechtigte, muss das Verwandtschaftsverhältnis zum Beispiel durch eine Geburtsurkunde nachgewiesen werden. Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>



Antragsformular.
(b) originaler Reisepass (und Kopie), der bei der Ausreise bzw. bei Ablauf der Gültigkeit des Visums noch mindestens 3 Monate gültig ist (Vorlage bei Abholung des Visums).
(c) 2 aktuelle Passfotos.
(d) notariell beglaubigtes Schreiben der Firma bzw. der Verwandten oder Freunde mit Angabe des Namens, der Anschrift und der Reisepassnummer des Reisenden sowie der Bestätigung, dass für den Reisenden während seines Aufenthalts gehaftet wird.
(e) andere Dokumente und Unterlagen als Nachweis für den Zweck der Reise.(f) Ggf. gültige Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.(g) Gültiger Krankenversicherungsnachweis.(h) Rück- bzw. Weiterflugticket.Die Antragstellung sollte ein bis zwei Monate vor der Abreise erfolgen.]]>

Auskünfte erteilen auch die zuständigen konsularischen Vertretungen.]]>

[1] Staatsbürger der EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz dürfen für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen grundsätzlich auch mit Personalausweis/Identitätskarte einreisen, ein Reisepass ist jedoch in jedem Falle vorzuziehen. Der Personalausweis/die Identitätskarte sollte bei der Einreise noch mindestens 3 Monate lang gültig sein.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Montenegro, im Norden an den Kosovo, im Nordosten an Mazedonien, im Südosten und Süden an Griechenland, im Südwesten an das Ionische Meer und im Westen an die Adria. Außer der Küstenniederung wird das Land von zerklüfteten Gebirgsketten durchzogen. Gute Sandstrände, schöne Seen und ausgedehnte Wälder bieten reizvolle Kontraste.]]>

Kosovo, in Mazedonien, Montenegro und Südserbien gesprochen. Das in Süditalien gesprochene Arbëresh ist eine Form des toskischen Dialekts.Toskisch wurde 1972 als Grundlage für die Entwicklung der albanischen Schriftsprache genutzt, wobei auch einige gegische Elemente auf den Wortschatz und die Wortbildung Einfluss nahmen.]]>

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und Sommer jeweils 0 Std.]]>

Konsulate in Lugano und Zürich.
Telefon: +41 (31) 952 60 10.
Website: punetejashtme.gov.al
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.
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Honorarkonsulate in Eisenstadt, Gössendorf, Puch (Salzburg), St. Pölten und Villach.
Telefon: +43 (1) 328 86 56.
Website: www.kryeministria.al
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Generalkonsulat in München. Honorarkonsulate in Essen und Stuttgart.
Telefon: +49 (30) 25 93 04 00. Konsularabteilung: +49 (30) 25 93 04 51.
Website: ambasadat.gov.al/germany
Öffnungszeiten: Mo-Do 08.30-17.00 Uhr, Fr 08.30-14.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr. 
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Stand - Fri, 05 Oct 2018 10:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 10 Oct 2018 14:56:14 +0200)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Gültigkeit von Reisedokumenten)
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Fälle von Gewaltanwendung bei Klein- und Straßenkriminalität sind zwar selten, jedoch wird zu Wachsamkeit und vorsichtigem Verhalten geraten. In letzter Zeit kam es vermehrt zu Auto- und Wohnmobileinbrüchen und dem Diebstahl dort aufbewahrter Dokumente.
Naturkatastrophen
Albanien liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
In den Sommermonaten kommt es in Albanien aufgrund der klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, bei heftigen Regenfällen muss mit starken Überschwemmungen gerechnet werden.
Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Straßenverkehr
Die Hauptverbindungsstraßen sind in der Regel zwar gut ausgebaut, der Zustand vieler Straßen abseits davon ist teilweise schlecht, kleinere Straßen sind oft nur mit Geländewagen passierbar. Daher ist auch für relativ kurze Strecken mit längerer Reisedauer zu rechnen. An der Verbesserung des Straßennetzes wird intensiv gearbeitet. Reisende müssen daher mit vielen, oft unzureichend gesicherten bzw. schlecht oder gar nicht beschilderten Baustellen rechnen.
Die Beschilderung über Land ist nicht immer ausreichend. Wegen der Gefahren durch unbeleuchtete Fahrzeuge und Fuhrwerke sowie teils sehr tiefen Schlaglöchern, unbefestigte Randstreifen und Baustellen sollte die Reise so geplant werden, dass das Fahrtziel vor Anbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.
Es gilt auch tagsüber eine Lichtpflicht. Die Promillegrenze beträgt 0,1.
Die Grüne Versicherungskarte ist erforderlich und wird kontrolliert.
Die Polizei ist landesweit sehr präsent und kontrolliert unter anderem auch die Einhaltung des Tempolimits. Bei Verstößen kann der Führerschein entzogen werden, was dazu führt, dass das Fahrzeug in Albanien zurückgelassen werden muss, falls kein anderer Fahrer zur Verfügung steht.
Führerschein
Der deutsche Führerschein wird anerkannt. Um eventuelle Schwierigkeiten bei Verkehrskontrollen zu vermeiden, wird empfohlen, den Führerschein im Scheckkartenformat mitzuführen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der albanische Lek (ALL). Üblich sind Barzahlungen in Lek, Euro werden nur äußerst selten angenommen. Kartenzahlung ist eher die Ausnahme. Die Bargeldbeschaffung in Landeswährung ist an Geldautomaten verschiedener Bankinstitute in den größeren Städten in der Regel problemlos möglich.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: Ja (für Aufenthalte von maximal 90 Tagen)Vorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen: Alle Dokumente müssen bei der Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein.
Visum
Deutsche benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Personen, die beabsichtigen, sich länger als 90 Tage in Albanien aufzuhalten, müssen sich innerhalb der ersten 30 Tage beim Grenz- und Migrationsdirektorat anmelden und dort eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, unter anderem unter Vorlage eines apostillierten deutschen Führungszeugnisses.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Wie auch andere Länder verbietet Albanien die Einfuhr von Drogen, Waffen und pornographischem Schriftgut. Die Einfuhr von größeren Bargeldbeträgen ist anzumelden. Private Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen können in Albanien für einen Zeitraum bis zu 6 Monaten (180 Tage) gefahren werden. Bei längerer Nutzung werden hohe Zollgebühren fällig.
Ein- und Ausfuhr von Heimtieren
Die Einreise mit einem Heimtier ist unter Vorlage eines gültigen deutschen Heimtierausweises möglich. Für die Rückreise mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) ist ein EU-Heimtierausweis mitzuführen. Dieser Ausweis dient u. a. dem Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Ein Musterausweis sowie weitergehende Informationen sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhältlich.
Ergänzende Hinweise zu besonderen Zollvorschriften können auf der Webseite der albanischen Zollbehörde, auch in englischer Sprache gefunden werden.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit können mit Geldstrafen bzw. mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden.Prostitution ist in Albanien verboten und wird mit Geldstrafen bzw. mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft.
Der Besitz, Handel und Transport von Drogen im Land und ins Ausland ist strafbar, es können Freiheitsstrafen von mehreren Jahren verhängt werden. Auch das Hinterlassen von Spritzen u. ä. an öffentlichen Orten steht unter Strafe, Strafmaß hierfür bis zu einem Jahr. Der Konsum und jeglicher Ankauf von Drogen, auch von Haschisch-Kleinstmengen, führen zur Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen.
Von scheinbaren Schnäppchen, die Hehlerware sein könnten (u.a. Mobiltelefone und Luxusgüter wie Damen-Handtaschen und Uhren), wird ausdrücklich abgeraten.
Illegaler Handel mit Kunst und Kulturschätzen wird streng geahndet. Es können Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren verhängt werden.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus eine Impfung gegen Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME. Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.
Medizinische Versorgung
Die ärztliche Versorgung ist unzureichend und entspricht bei weitem nicht deutschem Standard. Operationen sollten nur im äußersten Notfall durchgeführt werden. Besondere Vorsorgemaßnahmen, wie z.B. Flugrettungsverträge, werden empfohlen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes,
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten,
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen,
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie könne weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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Julia Leier

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