Tourismusinformationen Kanarische Inseln

Klima

Klima

Das Klima der nördlichen Inseln ist subtropisch. Die südlichen Inseln sind heißer und trockener, es gibt kaum Niederschläge.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Iberia (IB) verbindet Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. TUIfly (X3) fliegt von zahlreichen deutschen Städten und ab Basel nach Teneriffa (Süd), Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote.Eurowings (EW) verbindet Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, La Palma und Fuerteventura mit verschiedenen deutschen Städten; Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura auch mit Zürich und Wien sowie Lanzarote mit Zürich.Austrian myHoliday (OS) fliegen u.a. von Wien nach Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa.Air Europa (UX) verbindet die kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa und La Palma miteinander.

Internationale Flughäfen

Gran Canaria Las Palmas Flughafen (LPA). (www.aena.es) 18 km südlich von Las Palmas auf Gran Canaria. Tel: <p>(0928) 57 90 00</p>. Zum/vom Flughafen: Bus/Taxi: Taxis stehen jederzeit an mehreren Taxiständen am Flughafen zur Verfügung. Busse verkehren regelmäßig von 08.15-21.15 Uhr zwischen dem Flughafen und Las Palmas sowie anderen Zielen, einschließlich Playa del Inglés.

Lanzarote Internationaler Flughafen (ACE). (www.aena.es) Der Flughafen ist 5 km von Arrecife auf der Insel Lanzarote entfernt. Tel: <p>(0) 928 84 60 01</p>. Zum/vom Flughafen: Bus/Taxi: Mo-Fr fahren von 07.00-22.25 Uhr alle 30 Minuten Busse vom/zum Busbahnhof von Arrecife; Sa und an Feiertagen fahren die Busse in der Zeit von 07.00-21.00 Uhr alle 50 Minuten. Auch Taxis stehen am Flughafen zur Verfügung (Fahrzeit nach Arrecife: 5-7 Min.).

Teneriffa-Süd Reina Sofia Flughafen (TFS). (www.aena.es) Der Flughafen liegt 60 km südlich der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Tel: <p>(922) 75 90 00</p>. Zum/vom Flughafen: Taxi: Taxis (Tel: (922) 75 90 09) stehen vor der Ankunftshalle zur Verfügung und fahren nach Santa Cruz de Tenerife (Fahrzeit: 60 Min).

Bus:
Es gibt regelmäßige Busverbindungen (Linien 111, 340 und 341) vom Flughafen zum zentralen Busbahnhof in Santa Cruz de Tenerife in La Avenida Marítima, zum North Tenerife Airport (für Flüge innerhalb der Kanarischen Inseln), nach Puerto de la Cruz und zu weiteren Destinationen auf der Insel.

Fuerteventura Flughafen (FUE). (www.aena-aeropuertos.es) Der Flughafen Fuerteventura liegt 5 km südlich der Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Tel: <p>(902) 40 47 04</p>.

Schiff

Teneriffa und Gran Canaria besitzen jeweils einen großen Handelshafen. Sämtliche Inseln sind durch zahlreiche Fähren sowohl untereinander als auch mit dem spanischen Festland verbunden; Haupthafen dieser Verbindungen ist der Hafen von Las Palmas.

Autofähren der Linie Trasmediterránea verkehren zwischen Las Palmas und Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und Teneriffa sowie nach Cádiz auf dem spanischen Festland.Fähren der Fred. Olsen Express verbinden Gran Canaria mit Teneriffa und Fuerteventura, Lanzarote mit Fuerteventura und La Palma sowie La Palma mit La Gomera und Teneriffa. Ein Katamaran verkehrt im Stundentakt zwischen Lanzarote und Fuerteventura (Fahrtzeit: 12 Min.). Fähren von Naviera Armas verkehren ab Las Palmas zu allen Kanaren-Inseln außer El Hierro sowie zwischen El Hierro, La Gomera und Teneriffa. 

Reedereien wie AIDA, Tui Cruises und Phoenix Reisen bieten Kreuzfahrten ab Deutschland zu den kanarischen Inseln an.

Anmerkung (Schiff)

Auto- und Passagierfähren verkehren regelmäßig zwischen den Inseln. Tagesausflüge zu den kleineren Inseln können arrangiert werden.

Bahn

Auf den kanarischen Inseln gibt es keinen Bahnverkehr. 

Bus/Pkw

Auf allen Inseln gibt es Busverbindungen und Autoverleiher. 

Kommunikation

Internet/E-Mail

Auf El Hierro besteht kostenloser Internetzugang über WLAN. 

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Die Kanarischen Inseln (Islas Canarias) liegen näher an der Küste Afrikas als am kontinentalen Spanien. Diese mittelatlantische Lage sorgt für ein besonders mildes, warmes Klima. Am berühmtesten sind die Kanaren für ihre strahlend weißen Strände, die Inseln bieten jedoch noch viel unterschiedlichere Landschaftsbilder. Subtropische Regenwälder und wüstenähnliche Landstriche wechseln sich mit Sanddünen und rauen Berglandschaften ab. Die Pflanzenwelt auf den kanarischen Inseln ist besonders vielfältig. Die Haupttouristengebiete bieten hervorragende Sportmöglichkeiten wie Windsurfen, Segeln, Fischen, Schwimmen, Tennis und Golf. Die folkloristischen Traditionen auf den Inseln bewahren sich bis heute, die kanarischen Karnevalsfestivitäten sind in ganz Spanien berühmt.

Teneriffa

Die größte Insel der Kanaren besteht im Wesentlichen aus einem zentralen Gebirge und Tälern, aber auch feinen Sandstränden und beeindruckenden Steilküsten. Ein Teil der Insel wurde unter Naturschutz gestellt. Die Insel bietet für Aktivurlauber eine Bandbreite an Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Radfahren, Klettern, Reiten, Tauchen, Windsurfen, Hochseefischen, Golfen und Gleitschirmfliegen.

Sehenswürdigkeiten

Die Inselhauptstadt Santa Cruz ist gleichzeitig das Verwaltungszentrum der westlichen Kanaren und liegt im äußersten Nordosten der Insel. Die Stadt hat ein reiches Angebot an interessanter Architektur (z. B. die San Francisco-Kirche) und die Museen bieten einen guten Überblick über Kunst und Kultur der Kanarischen Inseln. Im Jahr 2003 eröffnete das Auditorio de Tenerife, eine Kongress- und Konzerthalle, die von dem spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde und mit ihrer spektakulären Gestalt zum Wahrzeichen der Stadt avancierte.

In Puerto de la Cruz, dem wichtigsten Urlaubsort der Insel, gibt es zahlreiche Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, die in den letzten Jahren aufwändig saniert wurden. Dazu zählen z.B. die Casa Iriarte und die Casa Real Aduana. Ein Großteil der Gegend um den alten Fischerhafen herum ist voller enger Gassen mit Kopfsteinpflaster und kolonialer Architektur. Im Süden der Stadt befindet sich ein sehenswerter Botanischer Garten.

Unweit von Puerto de la Cruz befindet sich der Loro Parque, ein sehens- und erlebenswerter Freizeitpark mit Papageien, Haien, Delfinen, Seelöwen, Orcas und Pinguinen. Hier kann man die größte Papageiensammlung der Welt bestaunen, von denen viele Arten vom Aussterben bedroht sind.

La Laguna ist ist Teneriffas zweitgrößte Stadt und liegt inmitten einer herrlichen Landschaft im Tal Aguere. Die historische Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Hier befindet sich die San-Fernando-Universität und der während eines Brandes im Januar 2006 zerstörte Bischofspalast. Dieser soll in den nächsten Jahren wieder aufgebaut werden. In La Laguna gibt es viele sehenswerte Kirchen, die Catedrale Santo Domingo und die Kirche Nuestra Señora de la Concepción mit ihrer barocken Holzkanzel aus dem 18. Jahrhundert sind besonders schön.

Von Laguna aus erreicht man das Anagamassiv, ein wildbewachsenes, zerklüftetes Gebirge, das sich aus dem Meer auf etwa 1000 m Höhe erhebt. Das Ananagebirge bietet herrliche Wandermöglichkeiten, mit einem Mietwagen kann man zum Barranco de las Huertas und entlang des Gebirgsgrats weiter in Richtung La Laguna fahren. Am Nordhang des Ananagebirges liegt der malerische Ort Taganana mit verwinkelten, kleinen Gassen und einer dreischiffigen Dorfkirche. Die Nordwestseite des Ananamassivs wird vom Bosque de la Mercedes, dem Mercedeswald, bedeckt.

Candelaria, eine direkt im Nordosten am Meer gelegene Ortschaft, ist der bedeutendste Wallfahrtsort der kanarischen Inseln. Hier wird die Virgen de la Candelaria (Lichtbringende Jungfrau) als Schutzheilige der Kanaren verehrt. Die Wallfahrtskirche Basílica de Nuestra Señora de la Candelaria steht am Plaza de la Patrona de Canaria. Zwischen der Plaza und dem Ortsstrand Playa de Candelaria stehen 9 Bronzestatuen berühmter Guanchenkönige (die Guanchen waren die Ureinwohner der Kanaren).

Der Pico de Teide, ein Berg vulkanischen Ursprungs, ist mit 3718 m der höchste Gipfel Spaniens und befindet sich im Teide Nationalpark. 2007 nahm die UNESCO den Teide Nationalpark Liste des Weltnaturerbes auf. Für die Besteigung des Pico de Teide benötigt man eine Erlaubnis, die die Nationalparkverwaltung in Santa Cruz de Tenerife ausstellt.

Im nordwestlichen Teil der Insel erhebt sich das Tenogebirge, das als Steilküste in dem Küstenort Los Gigantes abrupt ins Meer abfällt. Von der Landzunge Punta de Teno aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Nachbarinsel La Gomera. In einem kleinen Tal an der Südseite des Gebirges liegt der idyllische Ort Valle de Arriba, mit einer hübschen kleinen Kapelle am Dorfeingang. Die Gegend um Valle de Arriba herum ist ein Weinanbaugebiet.

Einkaufsmöglichkeiten und Nachtleben

Die Rambla del General Franco in Santa Cruz de Tenerife ist eine beliebte Flaniermeile, die sich mit Cafés und Boutiquen quer durch die Stadt zieht. Die besten Einkaufsmöglichkeiten in der Inselhauptstadt bieten sich in der Calle Castillo. Hier werden sowohl einheimische Produkte wie auch internationale Waren zum Kauf angeboten.

Wunderbar flanieren lässt es sich an der 2005 modernisierten Strandpromenade Avenida Colón in Puerto de la Cruz. Die Plaza del Charco bietet zahlreiche Restaurants und Cafés und ist Treffpunkt der Einheimischen von Puerto de la Cruz.
Das größte touristische Urlaubsgebiet ist Playa de Las Américas mit dem benachbarten Los Cristianos. Hier befinden sich große Hotels, Geschäfte aller Art, Bars und Restaurants für jeden Geschmack, Discos und ein Spielkasino für abendliches Vergnügen.

Strände

Beliebte Strände um Santa Cruz de Tenerife sind an der Küste von Anaga, im Norden und in Igueste zu finden. Besonders empfehlenswert ist der Strand Las Teresitas im Norden mit Sand aus der Sahara.

Schöne Strände mit feinem schwarzen Sand finden sich nördlich von Adeje, in Alcalá, an der Klippe von Los Gigantes, am Roque de Dentro, in Puerto Santiago, an der Costa del Silencio und im Hafen von San Juan.

Feine goldbraune Sandstrände gibt es an der Küste von Bajamar, an den Stränden Cha Silveria und La Mareta im Süden der Insel, am Strand Cueva de la Arena im Südosten, im Valle Guerra, an der Playa de Las Américas, im Naturreservat von Monaña Roja, an der Costa del Silencio, am Strand La Caleta im Südwesten, in der Region Los Cristianos sowie an der Costa Adeje.

Gran Canaria

Diese Insel, die drittgrößte der Kanaren, wird oft als »Miniatur-Kontinent« bezeichnet, da hier Pflanzen aus Europa, Amerika und Afrika gedeihen. Felsmassive, wüstenähnliche Landstriche und tropische Vegetation tragen zum unverwechselbaren Landschaftsbild Gran Canarias bei.

Sehenswürdigkeiten
In der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria gibt es viele historisch und architektonisch interessante Gebäude, besonders schön ist die Altstadt Barrio de la Vegueta mit herrschaftlichen Häusern, die von Einflüssen der spanischen Kolonialarchitekur geprägt sind. Die beeindruckende gothische Santa Ana Kathedrale (Baubeginn 1497) steht am Plaza Santa Ana. Hier befindet sich auch das erzbischöfliche Palais und weitere Bauwerke in typisch kanarischem Stil. Das Casa de Colón (Kolumbushaus), das den spanischen Entdecker Christopher Kolumbus würdigt, sollte ebenfalls besichtigt werden, ebenso wie die Wallfahrtskapelle San Antonio Abad, in der Kolumbus betete, und den kleinen Plazoleta del Espíritu Santo (Platz des Heiligen Geistes) mit einem Blumenteppich zu Ehren Corpus Christi. Es gibt mehrere Museen in Las Palmas, auf jeden Fall sollte man das Museo Canario besuchen. Hier gibt es eine ständige Ausstellung über die Kultur der Ureinwohner Gran Canarias, der Guanches, zu besichtigen. In der Nähe des kanarischen Museums steht die Kirche Santo Domingo. Im Inneren kann man Heiligenbilder von Lujan Perez und eine mexikanische Barock-Monstranz bewundern. Zwischen der Straße Juan Rejon und dem Fischereihafen befindet sich die Festung Castello de la Luz, eine Bastion des kanarischen Widerstandes gegen die Piratenangriffe im 16. Jahrhundert und eines der beliebtesten Fotomotive der Insel.
8 km außerhalb von Las Palmas bei Tafira Alta liegt der botanische Garten Jardín Canario, der die Vielfalt der Pflanzenwelt auf den Kanaren zeigt. Über 500 Pflanzenarten gibt es auschließlich hier.
Zum näheren Erkunden der Insel bietet sich auch eine Fahrt nach Arucas an. Hier befindet sich ein bekanntes Zuckerrohranbaugebiet. Zuckerrohr wurde auf Gran Canaria seit 1489 angebaut, heute gibt es nur noch Anbaugebiete nördlich von Las Palmas und in Arucas. Der Arucas-Rum ist inselweit berühmt, die Rumfabriken können besichtigt werden. Samstags findet ein schöner Bauernmarkt in Arucas statt, bei dem besonders einheimisches Kunsthandwerk angeboten wird. Die beeindruckende gothische Kathdrale im Stadtkern sollte ebenfalls besucht werden.
Im ältesten Ferienort der Insel, Maspalomas, an der Südspitze Gran Canarias befindet sich der bedeutendste Sporthafen der Insel. Sehenswert sind die unter Naturschutz stehenden Dünen im Südosten von Maspalomas, die sich mit einer Breite von bis zu 2 km auf eine Länge von 6 km erstrecken.
Der Ferienort Playa del Inglés ist das größte touristische Zentrum der Insel, entstanden während der 1960-er und 70-er Jahre in Folge des aufkommenden Massentourismus und dem daraus resultierenden Bauboom.
Im Norden der Insel, in Gáldar, kann in einer präspanischen Siedlung im Parque Arqueológico die Welt der Ureinwohner entdeckt werden. Zu sehen gibt es Götzenbilder, Malereien, Keramikgefäße sowie Stein- und Knochenwerkzeuge. Die Cueva Pintada (Internet: www.cuevapintada.org/cueva/index.php), zu Deutsch "Bemalte Höhle" ist im Parque Arqueológico ebenfalls ein Besuchermagnet.
Im südwestlichen Teil der Insel liegt Mogan, ein malerisches Fischerdörfchen mit romantischen Gassen und Häusern.
Völkerkundemuseen gibt es in Villa des Agüimes und San Mateo.
Ein schöner Ausflug ist eine Fahrt in die Bergdörfer Fataga und Santa Lucia.
Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zu dem Bandama-Vulkankrater.

Einkaufsmöglichkeiten und Nachtleben
Gute Einkaufsmöglichkeiten bestehen vorwiegend in den größeren Ferienorten mit touristischer Infrastruktur. In Las Palmas und Maspalomas gibt es zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Cafés und Discos.
Ausgezeichnete touristische Infrastruktur weist Playa del Inglés auf. Die Avenida de Tirajana und die Avenida de Alfereces Provisionales sind gesäumt von Hotels, Geschäften, Restaurants, Kneipen, Cafés und Discos. Daneben gibt es zahlreiche Shopping Malls überall in der Stadt. Die größte Vergnügungsmeile ist das »Kasbah« mit Livemusik, Bars und Restaurants.
Überall auf der Insel wird typisch kanarisches Kunsthandwerk nach alter Tradition angefertigt. Kunsthandwerkszentren gibt es besonders in Villa des Agüimes, Moya und Artenara.

Strände
Feine goldgelbe Strände befinden sich auf der ganzen Insel. Darüber hinaus gibt es auch schwarze Sandstrände, rote Kiesstrände und Felsstrände. Längster Strand der Insel (6,5 km) mit schönen Dünen und streckenweise FKK-Strand ist der feine Sandstrand zwischen Playa del Inglés und Maspalomas. Entlang des Maspalomas-Strandes gibt es herrliche Palmenoasen und einen Süßwassersee.
Bekannt sind auch die Strände Amadores und La Verga im Südwesten Gran Canarias mit weißem Sand aus der Karibik.
Weitere weniger bekannte Strände liegen bei San Agustin, Playa de Patalavaca, Costa de Banaderos, Galdar mit einer bizarr anmutenden Steilküste und nahe der kleinen Ortschaft Sardina del Mar.
In der Hauptstadt Las Palmas bieten die Strände Alcaravaneras, La Laja und Las Canteras erholsames Badevergnügen.

Fuerteventura

Die zweitgrößte Insel der Kanaren bietet viele schöne Badestrände. Die andauernd wehenden Passatwinde und über 55 km Strand machen Fuerteventura auch zu einem Paradies für Windsurfer. Alljährlich werden hier die Weltmeisterschaften im Speedsurfen abgehalten.

Sehenswürdigkeiten
Etwa ein Drittel der Einwohner lebt in der Hauptstadt Puerto del Rosario, die auf eine Siedlung aus dem Jahr 1795 zurückgeht. Damals hieß der Ort noch Puerto de Cabras, erst 1956 erhielt die Stadt den Namen Puerto del Rosario nach ihrer Schutzpatronin, der Rosenkranzmadonna. Puerto del Rosario ist in erster Linie ein Handels- und Geschäftszentrum. Es gibt jedoch einige Sehenswürdigkeiten, u.a. kann man die schöne, schlichte Pfarrkirche Iglesia Nuestro Señora del Rosario besichtigen. Das Gebäude in dem der spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno sein Exil verbrachte ist heute ein Museum.
Betancuria, die alte Inselhauptstadt, wurde 1405 von einem normannischen Edelmann gegründet. Der Ort, der noch bis ins 19. Jahrhundert hinein die Hauptstadt von Fuerteventura war, liegt auf fast 400 m Höhe in einem engen Tal, das mit Palmen, Tamarisken, Agaven und Feigenkakteen bewachsen ist. Im 16. Jahrhundert kam es immer wieder zu Piratenangriffen auf die Stadt, 1593 brannte Betancuria fast vollständig nieder. An der Straße Calle Roberto Roldáu stehen noch einige Häuser aus der Gründerzeit, die den Brand überlebten. Weil das mittelalterliche Stadtbild weitgehend erhalten ist, wurde der Ort unter Denkmalschutz gestellt. Besonders sehenswert sind die Ruinen des ehemaligen Franziskanerklosters Convento de San Buenaventura und die Pfarrkirche Iglesia Nuestra Señora de la Concepción aus dem 17. Jahrhundert, in der sich eine kostbare holzgeschnitze Skulptur der Heiligen Katharina befindet. Sehenswert ist die nach dem Brand wieder errichtete Kirche Santa Maria de Betancuria.
Eine der reizvollsten Regionen ist die Halbinsel Jandía im Süden. Die Gegend ist auch bei Tauchern sehr beliebt, wenige Bootsminuten vor der Küste liegen herrliche Unterwasserlandschaften mit Muschelbänken und Höhlen. Auf der Halbinsel ragt der Pico de Jandía, mit 807 m höchster Berg der Insel, empor.
Im Norden der Insel liegt Corralejo, nach Jandía das zweitgrößte Touristenzentrum auf Fuerteventura. Die Meerenge El Río zwischen Corralejo und der kleinen unbewohnten Nachbarinsel Lobos ist bei Tauchern und Surfern besonders beliebt. Ebenso berühmt ist das Wanderdünengebiet El Jable, das an der Küstenstraße nach Puerto del Rosaria liegt und unter Naturschutz steht.
El Cotillo liegt im äußstersten Nordwesten von Fuerteventura. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Castillo de Tostón, ein zweistöckiger runder Festungsturm, der 1740 zum Schutz gegen Piratenangriffe errichtet wurde. Zu dieser Zeit war der El Cotillo ein wichtiger Militärstützpunkt und Handelshafen für den Kalkexport.

Einkaufsmöglichkeiten und Nachtleben
Die besten Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen für abendliche Unterhaltung finden sich in den Tourismuszentren Betancuria, El Castillo, Corralejo, Costa Calma und Morro Jable.

Strände
Die schönsten Strände finden sich auf der Halbinsel Jandía. Hier findet man außergewöhnlich schöne Strände, wie den über 20 km langen Playa de Sotavento.
Ein weiteres Surferparadies ist der Playa del Aguila, der südlich von El Cotillo liegt. Die starken Brandungen sind ideal für Windsurfing und anderen Wassersport, Schwimmer sollten jedoch vorsichtig sein, die Unterwasserströmungen können einen gefährlichen Sog entwickeln.

Lanzarote

Diese Insel ist die am weitesten östlich gelegene Kanareninsel. Die Landschaft auf Lanzarote erinnert an eine Mondlandschaft, im 18. und 19. Jahrhundert gab es viele Vulkanausbrüche, die einen großen Teil der Insel mit Lava und Asche bedeckten. Die vulkanische Asche und die zahlreichen Krater werden heutzutage von den Inselbewohnern zum Weinanbau genutzt. Im Jahr 1993 wurde die gesamte Insel Lanzarote von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Sehenswürdigkeiten
Inselhauptstadt ist die Hafenstadt Arrecife an der Südostküste. In der Festung San José in der Stadt befindet sich das Museo de Arte Contemporáneo (Museum für zeitgenössische Kunst). Das Museum wurde 1976 eröffnet und zeigt Werke von internationalen Künstlern, u.a. von Picasso und Miró.
Die César Manrique Fundación ist ein Kunstzentrum, das von dem in Arrecife geborenen Künstler César Manrique gegründet wurde. Das Museumsgebäude in Taro de Tahíche ist selbst ein Kunstwerk, Manrique erbaute es nach eigenen Plänen auf fünf großen Lavablasen, die durch kleine Korridore miteinander verbunden wurde. Hier können Werke von Manrique und anderen Künstlern besichtigt werden.
Oberhalb der alten Inselhauptstadt Teguise befindet sich zum Schutz gegen die zahlreichen Piratenüberfälle das Castillo de Guanapay mit der Burg Santa Barbara, die im 16. Jahrhundert auf der Spitze des Vulkanes Guanapay erbaut wurde. Von dort hat man eine herrliche Sicht über viele Teile der Insel. In der Burg befindet sich heute ein Museum zur Emigration kanarischer Bewohner, die während einer Dürreperiode im 19. Jahrhundert nach Süd- und Mittelamerika auswanderten.
Am Fuße des vor 3000 Jahren ausgebrochenen Vulkans Monte de la Corona im Norden Lanzarotes liegen die Jameos del Agua, ein Höhlensystem von fast 6 km Länge. Die Jameos (wörtlich: Lavablasen) sind Hohlräume aus Lava, die durch eine Explosion vulkanischer Gase entstehen. Die Lavahöhlen sind durch Tunnel miteinander verbunden (ausgebaut wurde das Höhlensystem 1968 von dem Künstler César Manrique), in einer der Höhlen befindet sich ein Konzertsaal mit wunderbarer Akustik. In den Jameos leben einige endemische Tierarten, die blinde Albinokrabbe ist wohl eine der seltensten und wurde zum Wahrzeichen der Jameos del Agua gemacht. Ein weiterer Teil der Jameos sind die Cueva de los Verdos, das längste vulkanische Gangsystem der Welt. Während des 17. Jahrhunderts suchte die einheimische Bevölkerung in diesen Höhlen Schutz vor Piraten und Sklavenhändlern.
Am Nordende der Insel befindet sich der Mirador del Río, ein Aussichtspunkt auf einer 479 Meter hohen Klippe. Der Mirador, eine Aushöhlung in der Klippe, in der sich ein Restaurant befindet, ist eine weitere Schöpfung von Manrique. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf die Inseln des unter Naturschutz stehenden Chinijo Archipels mit den Inseln La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara und den Felsen Roque del Este und Roque del Oeste.
Der Timanfaya Nationalpark nimmt fast ein Drittel der Insel ein. Der Park besteht aus fast unbewachsener Vulkanlandschaft, hier wohnen seltene Tierarten und es gibt über 180 verschiedene Pflanzenarten. Besonders beliebt sind Kamelritte zu den Vulkanen.

Einkaufsmöglichkeiten und Nachtleben
Gelegenheit zum Einkaufen und zu kultureller Unterhaltung geben die größeren Touristenzentren.
In der Stadt Teguise wird jeden Sonntagmorgen ein Markt veranstaltet, wo neben dem Verkauf moderner und traditioneller Produkte auch Volksmusik und -tanz aufgeführt werden.

Strände
Es gibt lange Strände mit schwarzen oder weißem Sand, einige der schönsten sind die Puerto del Carmen, Playa Blanca und Famara. Außerhalb Arrecife liegen die Strände El Reducto und El Cable. Bei Teguise findet sich der bei Surfern beliebte Strand Las Cucharas. Der weiße Strand Playa del Risco westlich der Salinen am Mirador del Río ist nur über den Wasserweg oder auf Wanderwegen entlang des Steilhanges zu erreichen.

La Palma

Die Isla Bonita (»schöne Insel«), wie La Palma auch von den Einheimischen genannt wird, ist in ihrer Größenordnung die höchstgelegene Insel der Welt. La Palma bietet eine dramatische Naturlandschaft mit Regenwäldern, Vulkanen und Gebirgen. Hier wachsen Lorbeer- und lichte Kiefernwälder.

Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt Santa Cruz hat wunderschöne historische Bauwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Dazu gehören u.a. das Rathaus, die Iglesia de San Francisco und die Festung Castillo de Santa Catalina. Der Stadtkern mit seinen kleinen Gassen und Strässchen wurde von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt.
San Andrés y Sauces ist durch seine Bananenplantagen ein Haupthandelszentrum von La Palma und bietet von seiner Plaza einen schönen Panoramablick auf das Meer. Der nahe gelegene Los Tilos, ein Lorbeer- und Farnwald, bildet zusammen mit El Cubo de la Galga den größten Laubwald auf den Kanaren und ist von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden.
In Villa de Mazo wird ein berühmter Rotwein angebaut.
Im Nordwesten der Insel liegt Puntagorda, ein malerisches kleines Dorf, das inmitten von Mandelbäumen liegt. In der Gemeinde Puntagorda befindet sich mit dem Mirador de Miraflores auch ein schöner Aussichtspunkt.
Entdeckungsfahrten über die Insel sollte man z. B. nach Los Llanos de Aridane, Tazacorte, zur Belmaco-Höhle und zur Grotte Cueva Bonita machen.
Fuencaliente im Süden von La Palma ist neben Mazo das bekannteste Weinanbaugebiet. Unterhalb von Fuencaliente liegen die zwei Vulkane Teneguia und San Antonio, die zuletzt in den 1970er Jahren ausbrachen.
In der Inselmitte befindet sich im gleichnamigen Nationalpark einer der größten Krater der Welt, der Caldera de Taburiente. Die Kraterwände haben eine Höhe von über 2000 m. Vom Aussichtspunkt La Cumbrecita hat man den besten Überblick über den Vulkan.

Einkaufsmöglichkeiten
La Palma ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben. Daher gibt es kaum große Einkaufsmeilen wie auf anderen kanarischen Inseln. In Santa Cruz findet man kleinere Geschäfte, Restaurants und Cafés auf der Calle O’Daly. Villa de Mazo hat an den Wochenenden einen bekannten Bauernmarkt, bei dem regionale Spezialitäten und frisch geerntetes Obst angeboten werden.

Strände
Auf La Palma herrschen grobkörnige Sand-, Kies- und Steinstrände vor. Schwarze feinsandige Strände findet man im Jachthafen von Santa Cruz und am Strand Los Cancajos im Osten der Insel.

La Gomera

Isla Colombina (»Kolumbusinsel«), wie La Gomera auch genannt wird, hat eine dramatisch abwechslungsreiche Landschaft mit schwarzen Stränden und schroffen Bergstrichen, Plantagen, fruchtbaren Tälern, Regenwäldern und Vulkankegeln. Die Insel ist touristisch weniger erschlossen als die anderen Kanareninseln und die vorhandenen touristischen Infrastrukturen fügen sich nahtlos in die Landschaft Gomeras ein. Hier gibt es keine Hotelburgen wie auf manchen der Nachbarinseln. Auf La Gomera kann man herrlich wandern, die Insel ist mit Wanderwegen und -pfaden überzogen. Die Nebelschwaden der ständigen Passatwinde ziehen durch die Wälder und sind für das subtropisch warme und feuchte Klima verantwortlich. Die Landschaft auf La Gomera ist rau, aber nicht so bergig wie auf den anderen Inseln. Weltweit einmalig ist die uralte Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo. Die Sprache, deren Silben aus Pfifflauten in verschiedener Tonhöhe und -länge gebildet werden, wurde früher zur praktischen Kommunikation in den zerklüfteten Bergen und Tälern der Insel benutzt.

Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt San Sebastián ist das geschäftliche Zentrum von Gomera. Am Hafen legen die Fähren aus Teneriffa an. 1492 landete Christoph Kolumbus in San Sebastián, um Vorräte und Wasser aufzunehmen. In der alten Festung Torre del Conde wird sein Andenken aufrechterhalten. Sehenswert ist auch die Kirche La Asunción.
Hermigua liegt in einem steilen Tal und erstreckt sich über 6 km zum Meer herab. Hier befindet sich das größte Bananenanbaugebiet der Insel, auch Getreide und Zitrusfrüchte werden angepflanzt. Ganz in der Nähe befindet sich der Wasserfall El Chorro.
Östlich vom Zentrum Hermiguas liegt der Parque Nacional de Garajonay, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der größte Teil des Parkes besteht aus dem Bosque del Cedro (Zedernwald) und jahrhundertealten Lorbeerbäumen (Laurisilva). Im El Cedro wachsen baumhohe Erikagewächse sowie der seltene Zedernwacholder. Die Bäume werden bis zu 500 m hoch und wachsen in in bizarren Formen. Von den Lorbeerbäumen und Zedern hängen lange Moosbärte herab, die zusammen mit den tief ziehenden Wolkenfetzen den Park in einen Märchenwald verwandeln.Der höchste Punkt ist der Vulkankegel Pico de Garajonay (1487 m).
Vallehermoso (»das schöne Tal«), ist die größte Gemeinde Gomeras. Hier wird der bekannte Palmenhonig (Miel de Palma) hergestellt. Nahebei stehen die bizarren Felssteinformationen Los Organos (»die Orgelpfeifen«), die nur von Meer aus zu sehen sind. An der Straße in Richtung Vallehermoso liegt die Quelle Chorros de Epina, deren Wasser magische Fähigkeiten besitzen soll.
Die Gemeinde Valle Gran Rey wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Ziel vieler Hippies, die sich in dem Tal mit Palmen und Bananenplantagen niederließen. Mittlerweile ist Valle Gran Rey das beliebteste Urlaubsgebiet auf La Gomera.

Strände
Bei Hermigua liegt der Kiesstrand Playa de Hermigua, das Baden ist jedoch, wie an vielen anderen Stränden auf La Gomera, wegen der starken Unterwasserströmungen sehr gefährlich.
Im Westen der Insel liegt das Dorf Alojara, das einen Strand mit feinem, schwarzem Sand besitzt. Ein weiterer ruhiger Strand ist La Rajita unterhalb des Ortes La Dama im Südwesten der Insel gelegen.

El Hierro

Diese Insel ist die westlichste und kleinste der Kanaren. Die ganze Insel wurde von der UNESCO zu einem Biosphärenreservat erklärt. El Hierro ist klein, bietet jedoch eine unglaubliche Landschaftsvielfalt. Die Küste besteht aus steilen Klippen, die sich bis zu 1000 m erheben, es gibt daher nur wenige Sandstrände. Trockene Landstriche wechseln sich mit der vulkanischen Landschaft im Süden und Westen der Insel ab. Wie auf den anderen kanarischen Inseln gibt es viele endemische Pflanzenarten, unter anderem wachsen auf El Hierro Riesenbuchen und 1000jährige Sadebäume. Die Insel besitzt auch die höchste Dichte an Vulkanen in der ganzen kanarischen Inselgruppe, es gibt circa 500 Vulkankegel auf der Erdoberfläche und 300 weitere Krater, die durch frührere Lavaströme verschüttet wurden. Im Westen von El Hierro wachsen malerische Wacholdersträucher (El Sabinar), die von den ständigen Winden über Jahrhunderte hinweg in bizarre Gestalten gepeitscht wurden.

Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt Valverde liegt 600 m über dem Meeresspiegel an einem Berghang. Es gibt eine hübsche Dorfkirche, die Santa Maria de la Concepción, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Direkt gegenüber steht das in dem typischen kanarischen Stil erbaute Rathaus. Alle vier Jahre im Juli findet in Valverde das größte Festival der Insel statt, die Bajada de la Virgen de Los Reyes (Der Abstieg der Jungfrau). Bei diesem Fest wird eine Marienstatue in einer feierlichen Prozession von ihrer Eremita bis nach Valverde getragen. Das farbenprächtige Spektakel dauert mehrere Wochen und wird in jedem Dorf gefeiert.
Das Tal El Golfo im Südwesten ist grün und fruchtbar. Hier werden u.a. Wein, Ananas und Feigen angebaut.
Im Süden der Insel bei La Restinga, dem südlichsten Punkt der Kanarischen Inseln, befindet sich mit der Cueva de Don Justo die größte Höhle der Insel mit einem komplexen Tunnelsystem.
Malpaso ist mit 1300 m die höchste Erhebung der Insel.
In der Nähe der Hauptstadt liegen Taibique, Frontera und El Barrio. Der westliche Teil der Insel ist fast unbewohnt.

Strände
Badestrände gibt es auf El Hierro kaum. Der an der Westküste gelegene längste Strand der Insel, der Playa de Verodal hat rötlichen Sand. Kleinere Badestrände sind im Hafen von La Restinga und das Tacoron, etwa 5 km von La Restinga entfernt.

Land & Leute

Essen & Trinken

Die Küche der Kanarischen Inseln ist auf Fischgerichte spezialisiert. Beilagen bilden normalerweise die berühmten »runzeligen« Kartoffeln und eine besondere Soße, die Mojo picón. Traditionelle Gerichte sind Brunnenkressensuppe und Sancocho canario, ein äußerst empfehlenswertes Gericht aus Fischsalat und einer scharfen Soße. Tirijalas, Bienmesabes, Frangollo, Bizcochos und Lustrados sind leckere Backwaren, ebenso wie die Fleischpasteten und das einheimische »Nougat« aus Maismehl und Melasse. Die einheimischen Früchte wie Bananen, Tomaten, Avocados und Papayas sind ebenfalls ein Bestandteil der regionalen Küche. Ein beliebtes Dessert sind Platanos Fritos, gebratene Bananen. Neben einer Vielzahl an Lokalen und Restaurants, die regionale Spezialitäten anbieten, gibt es besonders in den Hauptferienorten schweizerische, deutsche, argentinische, spanische, englische, indische und skandinavische Restaurants.

Getränke:
Die ausgezeichneten spanischen Weine und Spirituosen sind oft recht preiswert. Das einheimische helle Bier hat nur einen geringen Alkoholgehalt. Auf der Insel Hierro werden die Quesadillas-Weine hergestellt, auf La Palma die Rapaduras y Marquesotes. Außerdem gibt es Rum, Honig-Rum und Malmsey-Wein auf den Inseln.

Nachtleben

Discos, Bars und Kneipen gibt es in allen größeren Touristenzentren und Hotelanlagen. In Playa des Ingles, Maspalomas und San Agustin auf Gran Canaria ist das Nachtleben besonders lebendig. Hier gibt es Jazz-Kneipen, Pianobars und Diskotheken mit Live-Musik. Das Internacional Cinema in Playa des Ingles zeigt aktuelle Kinofilme. Am Strand finden oft Open-Air-Konzerte statt.

Einkaufstipps

Neben der Möglichkeit, zollfrei einzukaufen, verlockt den Besucher eine reichhaltige Anzahl an lokalem Kunstgewerbe: Stickereien und Spitze, Töpferwaren, Korbwaren aus Palmblättern, Weide und Schilfrohr und Holzschnitzereien. Der auf den kanarischen Inseln angebaute Tabak ist weltberühmt. Kanarische Zigarren sind von besonders hoher Qualität.
Einkaufszentren befinden sich in allen größeren Ferienorten, besonders gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Playa des Ingles auf Gran Canaria. An den Wochenende finden in vielen Städten Wochen-, Blumen- und Bauernmärkte statt. Empfehlenswert sind die sonntäglichen Blumen- und Wochenmärkte in Las Palmas, schöne Märkte gibt es auch in Arguineguin, Mogan und Playa des Ingles.

Sport

Die Inseln sind ideal für Wassersport wie Wasserski, Windsurfen, Tauchen, Angeln und Schwimmen. Es gibt zahlreiche Tennisplätze, Reitställe und Golfplätze. Einige weniger bekannte Publikumssportarten werden praktiziert. Man kann zwischen Jai-alai, kanarischem Ringen, dem Stockspiel (einer Art Fechten mit langen Stöcken) und Garrocha (hauptsächlich auf La Palma) wählen. Radfahren: Ein Radführer der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana  mit acht Radtouren verschiedener Schwierigkeitsgrade bietet außerdem allgemeine Informationen, Tipps und Empfehlungen, eine Karte von Gran Canaria und acht Routenblätter mit spezifischen Informationen und einem Routenplan für jede Tour. Erhältlich ist der Führer in der Flughafen-Tourismusinformation und in allen Tourismusbüros der Insel. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.grancanaria.com.

Veranstaltungskalender

Der Karneval auf den Kanarischen Inseln ist in ganz Spanien bekannt. Er wird in allen Orten der Inseln gefeiert, am berühmtesten sind jedoch die Karnevalsfeierlichkeiten in Las Palmas, Maspalomas und Mogan auf Gran Canaria und in Santa Cruz auf Teneriffa. Der Karneval findet jährlich Mitte Februar statt und zieht sich über mehrere Wochen hin. Fiestas finden das ganze Jahr über statt, in der Osterwoche im April gibt es prachtvolle Umzüge in den meisten Ortschaften. Eine vollständige Liste der Festivals und Feiertage ist von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich, siehe (s. Adressen).

10. Jan.-1. März 2008 Inselfest der Kanaren. Jan. -Febr. Karneval, Santa Cruz de Tenerifa. Febr. Karneval, Las Palmas de Gran Canaria. Febr. Karneval, Los Cristianos. Febr. Karneval, Tacoronte. Mai Corpus Christi, La Oratava. Jul. Jazzfest der Kanaren. Nov. Drachenfest, Corralejo.

Unterkunft

Hotels

Eine große Auswahl an Hotels verschiedener Kategorien steht zur Verfügung. Außerdem gibt es vier Paradores (staatliche Gasthäuser) und einige Pensionen, die von Privatfamilien betrieben werden.

Camping

Es gibt drei Campingplätze, zwei in Las Palmas und einen in Santa Cruz. Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Allgemeines

Lage

Nordatlantik, vor der Westküste Nordafrikas.

Fläche

7.242 qkm (2.796 qm).

Bevölkerungszahl

2.100.306 (2015).

Bevölkerungsdichte

290 pro qkm.

Hauptstadt

Las Palmas de Gran Canaria.
Santa Cruz de Tenerife.

Geographie

Die Kanarischen Inseln liegen vor der Nordwestküste Afrikas. Die Gruppe besteht aus sieben Inseln und ist in zwei Provinzen unterteilt. Die Provinz Las Palmas umfasst die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Santa Cruz de Tenerife besteht aus Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, das Klima ist subtropisch, warm und trocken. Die Landschaft ist recht unterschiedlich; man findet hohe Gipfel, Bergketten, versteckte Täler, vulkanische Wüsten, steile Felsklippen, vollkommen runde Krater und Wälder.

Sprache

Amtssprache ist Spanisch. Der kanarische Dialekt ähnelt dem lateinamerikanischen Spanisch wie es in Kuba und Puerto Rico gesprochen wird. Der Buchstabe s wird häufig nicht ausgesprochen und die 2.Person Plural wird durch die 3.Person Plural ersetzt. Einige Wörter unterscheiden sich von dem auf dem Festland gesprochenen Spanisch (Kastilisch). Auf La Gomera wird El Silbo, die Pfeifsprache der Guanchen, auch heute noch verwendet und in den Grundschulen unterrichtet. Viele Inselbewohner sprechen Englisch und Deutsch, vor allem auf den touristisch sehr gut erschlossenen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.

Religion

Katholiken (95 %); protestantische sowie muslimische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ -1. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils -1 Std.

Kontaktadressen

El Hierro

c/o Spain B2B
Telefon: +49 176 61 69 21 89.
Website: www.spainb2b.de/

Fremdenverkehrsamt La Gomera - DACH

c/o KPRN Network GmbH
Telefon: +49 (69) 71 91 36-36.
Website: www.lagomera.travel

Fremdenverkehrsamt von Teneriffa

c/o Global Communication Experts (GCE)
Telefon: +49 (69) 17 53 71 028/036.

SPET Turismo de Tenerife S. A.

C. Alcalde José Emilio García Gómez 9, Santa Cruz de Tenerife, 38005, Spain Telefon: +34 (902) 32 13 31.
Website: www.webtenerife.de

Promotur Turismo de Canarias

Calle Víctor Hugo 60, Las Palmas de Gran Canaria, 35006, Spain Telefon: +34 (928) 29 05 79.
Website: www.holaislascanarias.com

Tourismusbüro in La Gomera

Weitere Tourismusbüros in Valle Gran Rey und Playa de Santiago.
Telefon: +34 (922) 141 512.
Website: lagomera.travel/
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.00-13.30 und 15.30-18.00 Uhr, So 10.00-13.00 Uhr.

Fremdenverkehrsamt La Palma - DACH

c/o Lieb Management(Auch für Österreich und die Schweiz zuständig.)
Telefon: +49 (89) 689 06 38 21.
Website: www.visitlapalma.es/de

Tourismusbüro Fuerteventura

c/o Adelina Díaz
Telefon: +49 (30) 882 65 43.
Website: visitfuerteventura.es/de

 

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