Tourismusinformationen Kroatien

Klima

Klima

Unterschiedlich. Kontinentalklima im Norden, Mittelmeerklima an der Adriaküste.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Linienflüge von Zagreb nach Split, Rijeka, Dubrovnik, Pula und Brac bietet die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines (OU) (Internet: www.croatiaairlines.com) an.

Inland-Flughäfen

Die wichtigsten Inlandflughäfen sind Rijeka (RJK), 27 km von der Insel Krk entfernt (Fahrzeit mit Bus 35 Min.) und Split (SPU).

Schiff

Regelmäßige Fährverbindungen zwischen allen Häfen und vom Festland zu den Inseln.
Passagier- und Autofähren verkehren zwischen Rijeka, Zadar, Split und Dubrovnik. Die größte kroatische Personenschifffahrtsgesellschaft Jadrolinija (Internet: www.jadrolinija.hr) unterhält die meisten internationalen und nationalen Fähr-, Schiff- und Schnellschiffslinien. Die Fährgesellschaft Losinjska Plovidba (Internet: www.losinjplov.hr) bietet Autofährüberfahrten verschiedenen Strecken an.

Bahn

Das Bahnnetz (Internet: www.hznet.hr) verbindet alle größeren kroatischen Städte, mit Ausnahme von Dubrovnik. Besonders der Nordosten Kroatiens ist gut durch den Bahnverkehr erschlossen.

Bus/Pkw

Bus: Die Fernbusverbindungen zwischen den größeren Städten (Städtelinien) sind ziemlich häufig, ebenso wie die Regionalverbindungen. Der größte Autobus-Terminal in Kroatien befindet sich in Zagreb. Informationen erteilt Autobusni Kolodvor (Internet: www.akz.hr).

Pkw:  Über die A2 besteht eine lückenlose Autobahnverbindung von Passau über Graz und Maribor zur kroatischen Hauptstadt Zagreb, wo man Anschluss an die dalmatinische Autobahn A1 (Zagreb - Zadar - Split - Ravca) sowie an die A6 nach Rijeka hat. Auf der Küstenautobahn A1 haben Autofahrer freie Fahrt von Zagreb über Split nach Ravca im Süden Dalmatiens.
Autofahrer können durchgängig ab der slowenischen Grenze auf der Autobahn bis nach Rijeka in die Kvarner Bucht fahren. Von der slowenischen-kroatischen Grenze aus gibt es außerdem eine nahtlose Autobahnverbindung (A9) zwischen Umag bis Pula auf der istrischen Halbinsel. Neu sind außerdem die Autobahnen ab der ungarischen Grenze über Zagreb nach Rijeka sowie die Verbindung von Zagreb bis kurz vor Sibenik in Mitteldalmatien.

Auf der Autobahn A7 besteht eine durchgehende Autobahnverbindung von Rupa bis zur Hafenstadt Opatija. 

Auf Autobahnen gibt es Mautstationen. Die Maut wird nach der Länge der gefahrenen Strecke und nach dem Fahrzeugstyp berechnet. Außer in Kuna kann die Maut auch in ausländischer Währung und mit Kreditkarten bezahlt werden.
Auf Autobahnen mit mehreren Ein- und Ausfahrten wird das geschlossene Zahlungssystem angewendet. Bei der Einfahrt erhält der Nutzer eine Karte, die er bei der Ausfahrt bezahlt. Die bargeldlose Begleichung der Mautgebühr ermöglicht die so genannte Smart Card. Sie wird auf fast allen Autobahnen von der Mautgesellschaft HAC akzeptiert und ist in den Büros großer Mautstationen (geöffnet Mo-Fr von 07.00-15.00 Uhr) erhältlich. Die Smart Card wird mit einem Mindestguthaben aufgeladen. Wer diese Karte nutzt, erhält 10 % Rabatt auf den Mautpreis.
 
Tankstellen sind an den Hauptstraßen, neu gebauten Autobahnen sowie in den größeren Touristenzentren rund um die Uhr geöffnet. Alle anderen Tankstellen sind täglich von 07.00-19.00 Uhr oder 20.00 Uhr geöffnet und in der Sommersaison bis 22.00 Uhr. Die Tankstellen verkaufen Eurosuper 95, Super 95, Super 98, Super plus 98, Euro Diesel und Diesel; in größeren Städten auch Gas. Informationen über die Kraftstoffpreise und ein Verzeichnis der Gas-Tankstellen unter http://www.ina.hr/ und http://www.omv.hr/ und http://www.hak.hr/.

In den östlichen und westlichen Gebieten von Slawonien und in den westlichen und südwestlichen Grenzgebieten zu Bosnien besteht in vielen Regionen immer noch Gefahr durch Landminen. In den meisten Fällen, jedoch nicht immer, sind diese Gebiete mit Plastikstreifen oder Warnschilder gekennzeichnet. Autofahrer sollten diese Gebiete auf jeden Fall meiden und Hauptstraßen nicht verlassen. Weitere Informationen sind von den jeweiligen Auswärtigen Ämtern erhältlich.

Verkehrsberichte gibt es bei den Kroatischen Engeln (Tel: (062) 99 99 99) und beim Kroatischen Autoklub (HAK) (Internet: www.hak.hr. Tel: (01) 464 08 00).
Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Zagreb ist Mo-Fr 08.00-18.00, Sa 09.00-17.00 und So 13.00-17.00 Uhr besetzt (Tel: (01) 363 66 66, 363 60 00. Internet: www.adac.de).

Unterlagen:
Nationaler oder internationaler Führerschein, Fahrzeugschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.

Verkehrsbestimmungen:

- Promillegrenze: 0,5 ‰ am Steuer, auf dem Fahrrad und als Beifahrer auf Motorrädern. Für Fahrer bis 24 Jahren und Personen, die noch keine zwei Jahre den Führerschein besitzen sowie für Berufskraftfahrer besteht absolutes Alkoholverbot.

- Sturzhelmpflicht für Radfahrer unter 16 Jahren.

- Gurtanlegepflicht.

- Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist nur über eine Freisprechanlage erlaubt.

- Autofahrer müssen vom letzten Sonntag im Oktober bis zum letzten Sonntag im März auch tagsüber innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften mit eingeschaltetem Licht fahren.

- Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten, z.B. bei Panne oder Unfall.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:

in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h;
auf Landstraßen: 90 km/h;
auf Schnellstraßen: 110 km/h;
auf Autobahnen: 130 km/h.
mit Anhängern außerhalb geschlossener Ortschaften überall 80 km/h.

Achtung: Für Autofahrer bis 24 Jahren gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:

auf Landstraßen: 80 km/h;
auf Schnellstraßen: 100 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Kroatiens nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines (OU) (Internet: http://www.croatiaairlines.hr) bietet mehrmals wöchentlich Flugdienste von zahlreichen europäischen Städten, darunter Frankfurt/M. (tgl.), Hamburg, München, Stuttgart, Wien (tgl.) und Zürich (tgl.).

Lufthansa (LH), Austrian Airlines (OS) und British Airways (BA) fliegen ebenfalls regelmäßig Zagreb, Split und Dubrovnik an. Von München fliegt Lufthansa wöchentlich direkt nach Zadar, von Düsseldorf zweimal pro Woche nach Dubrovnik.

Darwin Airline (0D) fliegt während der Sommermonate von Zürich nach Dubrovnik.

Air Berlin (AB) fliegt im Sommer ab Hannover nach Dubrovnik und nach Rijeka.

Internationale Flughäfen

Pleso International (ZAG) (Zagreb) (Internet: www.zagreb-airport.hr) liegt 17 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Minuten). Busse (Fahrzeit 25 Min.) und Taxis (Fahrzeit 20 Min.) zum Stadtzentrum. Flughafeneinrichtungen: Hotel-Reservierung, Banken, Restaurants/Bars, Cafeteria, Geschäfte einschl. Duty-free-Shop, Gepäckaufbewahrung (24 Std. geöffnet), Erste-Hilfe-Einrichtungen (24 Std. geöffnet), Tourist-Information, Postamt (07.00-19.00 Uhr), Mietwagenschalter (u.a. Hertz, Avis und Europcar).

Dubrovnik (DBV)
(Internet: www.airport-dubrovnik.hr) liegt 18 km südöstlich der Stadt. Flughafenbusverbindung ins Stadtzentrum (Fahrzeit 20 Min.) nach Dubrovnik. Bank/Wechselstube (08.00-19.00 Uhr), Bar, Restaurant, Duty-free-Shop, Geschäfte, Postamt (07.00-13.00 Uhr), Tourist-Information, Erste-Hilfe-Einrichtungen (24 Std. geöffnet), Mietwagenschalter.

Split (SPU)
(Internet: www.split-airport.hr) liegt 25 km nordwestlich der Stadt. Flughafenbus zum Stadtzentrum fährt alle 20 Min. (Fahrzeit 40 Min.). Bank/Wechselstube, Postamt, Touristen-Information, Mietwagenschalter, Duty-Free-Shop und Bar/Restaurant (07.00-19.00 Uhr).

Pula (PUY) (Internet: http://www.airport-pula.com/) liegt 8 km nordwestlich der Stadt. Busverbindung zum Stadtzentrum (Fahrzeit 15 Min.). Bank/Wechselstube, Mietwagenschalter, Duty-free-Shop, Bar/Restaurant.
Ein weiterer internationaler Flughafen befindet sich in Rijeka.

Schiff

Die Donau (Internet: www.danube-river.org) verbindet Kroatien mit den Donauländern.

Passagier- und Autofähren
verkehren zwischen Kroatien und Italien, Serbien und Montenegro sowie Albanien. Die wichtigsten Strecken sind Ancona - Split, Zador - Ancona, Dubrovnik - Bari und Rijeka - Bari.

Schnelle Luftkissenfähren verkehren auf einigen dieser Strecken.

Die wichtigsten Fährlinien sind Jadrolinija (Internet: www.jadrolinija.hr), Snav Aquila (Internet: www.splittours.hr/), Venezia Lines (Internet: www.venezialines.com/) und Snav (Internet: www.snav.com).

Bahn

Das Bahnnetz (Internet: www.hznet.hr) verbindet alle größeren kroatischen Städte, mit Ausnahme von Dubrovnik. Es gibt Direktlinien nach Slowenien, Ungarn, Italien, Griechenland, Österreich, Frankreich, Deutschland, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Schweiz, Serbien und in die Slowakei. In beinahe alle übrigen europäischen Länder führen Bahnverbindungen mit Umsteigmöglichkeiten. Tägliche ICE-Verbindung von München über Salzburg nach Zagreb. Es gibt auch Autozug-Verbindungen (Internet: www.autozug.de) ab Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Frankfurt/Neu Isenburg nach Triest an der italienischen Grenze. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis nach Slowenien und Kroatien. 

InterRail-Pässe sind auch in Kroatien gültig (Einzelheiten s. Deutschland). Weitere Informationen von der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt/M., Wien oder Zürich (s. Adressen) und bei den Bahngesellschaften (Internet: www.bahn.de, www.oebb.at, www.sbb.ch).

Bus/Pkw

Pkw: Kroatien verfügt über ein gutes Autobahnnetz. Die Autobahn 2 ist zwischen Ljubljana (Slowenien) und Zagreb nun durchgängig befahrbar und ermöglicht so eine direkte Verbingung nach Mitteleuropa von Passau über Graz und Maribor (Ostumfahrung um Maribor erst 2011 fertig) nach Zagreb. Die Autobahn A3 von Zagreb nach Belgrad (Serbien) ist ebenfalls durchgängig befahrbar.

Taxi:
Taxifahrten in die Nachbarländer sind äußerst günstig.

Fernbus:
Es gibt regelmäßige internationale Busverbindungen, die Kroatien mit Österreich, Italien, Ungarn, Frankreich, Deutschland, Slowenien, Bosnien-Herzegowina und der Slowakei verbinden.

Der Montenegro Express (Internet: www.montenegro-express.com) verbindet mehrmals täglich Dubrovnik mit Montenegros Küstenstädtchen Herceg Novi.

Eurolines
-Busse (Internet: www.eurolines.com) fahren von und nach Kroatien. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der kroatischen Eurolines-Generalvertretung, der Autotrans Croatia (Internet: http://www.autotrans.hr/), oder den Eurolines-Vertretungen in

Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50; Internet: www.deutsche-touring.com),

Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php) und der

Schweiz (Alsa + Eggmann, Internet: www.alsa-eggmann.ch/).

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Öffentliche Telefonzellen sind meistens mit Kartentelefonen ausgestattet. Telefonkarten sind an Zeitungskiosken, Postämtern, Hotels und einigen Touristengeschäften erhältlich.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen HT Mobile Communications (Internet: www.t-mobile.hr) und VIPnet d.o.o.(Internet: www.vipnet.hr). Die üblichen Roaming-Verträge mit europäischen und internationalen Anbietern bestehen.

Fax

Faxservice ist weit verbreitet.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter ist Hrvatske Telekomunikacije (Internet: www.t-com.hr). In Zagreb und anderen größeren Städten findet man Internetcafés.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Die Öffnungszeiten der Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 07.00-19.00 Uhr und Sa 07.00-13.00 Uhr. In Großstädten haben Postämter oft bis 22.00 Uhr geöffnet. Briefmarken sind an Zeitungskiosken und Postämtern erhältlich.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Mit seiner 1778 km langen Küstenlinie, türkisblauem Wasser, einsamenKieselstränden und zahllosen unberührten Inseln ist Kroatien das idealeReiseziel für diejenigen, die Meer und Sonne lieben, aber dieTouristenmassen vermeiden wollen. Zur besseren Übersicht werden imFolgenden sechs Regionen beschrieben: Istrien, Kvarner, Norddalmatien,Mitteldalmatien, Süddalmatien und das Landesinnere. Außerdem werden dieStädte Zagreb, Dubrovnik und Split kurz beschrieben.

Die Küste

ISTRIEN: Istrien ist die größte Halbinsel an der kroatischenKüste und konnte sich dank seiner guten Verkehrsverbindungen mitItalien und Österreich zum bedeutendsten Urlaubsziel des Landesentwickeln. Pula, das administrative Zentrum der Region und derHaupthafen, wurde von den Römern im 5. Jahrhundert v.Chr. gegründet.Einige interessante Bauten aus jener Zeit sind noch vorhanden, vorallem die Arena, ein gut erhaltenes Amphitheater, in demSommerkonzerte und das jährliche Filmfestival abgehalten werden. DieStadt ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den Brijuni Nationalpark, ein Archipel aus 14 unberührten Inseln. Auf der größten Insel, Veli Brijun,kann man auch über Nacht bleiben, hier gibt es auch touristischeEinrichtungen. An der Westküste Istriens befindet sich Kroatiensmeistbesuchte Region, Porec. Zum Glück liegen die beiden großen Hotelkomplexe Plava Laguna und Zelena Laguna etwasaußerhalb der Stadt an der Küste, so dass der historische Kernunbeschadet blieb. Das auf einer kleinen Halbinsel gelegene Porecstammt aus römischer Zeit, die Hauptattraktion hier ist die von derUNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Euphrasius Basilika, die mit wundervollen byzantinischen Mosaiken geschmückt ist. Istriens zweitbeliebtes Resort, Rovinj,wurde ursprünglich auf einer kleinen Insel erbaut, doch im 18.Jahrhundert wurde die kleine Meerenge zwischen Insel und Festlandaufgefüllt. Außerhalb der Stadt befindet sich Zlatni Rt, einfriedlicher Park mit Zugang zu mehreren abgeschiedenen Buchten, indenen man baden kann. Auf halbem Weg zwischen Porec und Rovinj liegt Vrsar, wo sich Koversada, Europas größtes FKK-Resort, befindet. Im Landesinneren bieten romantische Bergstädtchen wie Motovun und Grožnjan eine hervorragende Abwechslung zur Küste.
KVARNER: Das wirtschaftliche und administrative Zentrum dieser beliebten und viel besuchten Inselregion ist Rijeka, Kroatiens größter Hafen. Außer der auf einem Hügel gelegenen Trsat Burg,die eine spektakuläre Sicht auf das Meer bietet, gibt es in Rijekanicht viel von architektonischem Interesse, Hauptattraktion ist derjährlich stattfindene farbenfrohe Karneval. Die Haupttouristengebiete in Kvarner sind Opatija, Crikvenica und Novi Vinodolski(auch als die 'drei Rivieras“ bekannt), hier findet man ausgedehnteKieselstrände und sehr gute Unterkunftsmöglichkeiten undFreizeiteinrichtungen. Opatija, Kroatiens ältestes Urlaubsresort, warvor allem beim österreichisch-ungarischen Adel sehr beliebt. Ein HauchEleganz des Fin-de-Siecle ist immer noch zu spüren. Von den vielen, inder Bucht von Kvarner verstreuten Inseln ist das über eine Brücke mitdem Festland verbundene Krk sowohl die größte als auch die ambesten entwickelte Insel. Hier findet man saubere Strände und einumfangreiches Freizeitangebot für Urlauber. Etwas weiter entferntliegen Rab mit seiner hübschen mittelalterlichen Stadt undzahlreichen eleganten romanischen Glockentürmen, das beiNaturliebhabern sehr beliebte Cres, wo sich der Vransko See befindet, und Lošinj mit seinen Pinienwäldern und vielen Badebuchten. Im Hinterland von Rijeka in den Bergen von Gorski Kotar liegt der Risnjak Nationalpark, der an seiner höchsten Stelle 1528 m erreicht und viele Wanderer und Bergsteiger anzieht.
NORDDALMATIEN: Die Hauptstadt und der wichtigste Hafen dieser Region ist Zadar,dessen historisches Zentrum aus engen, gepflasterten Gassen, Resten ausder römischen Zeit und einigen interessanten Kirchen besteht, darunterder romanische Dom aus dem 12. Jahrhundert. Die Hauptattraktion der Region ist allerdings der Kornati Nationalpark,ein Archipel aus über 90 Inseln, die auf eine Fläche von 300 qkmverstreut sind. Die so gut wie unberührten Inseln sind durch felsigeLandschaft und wenig Vegetation gekennzeichnet. Die meisten Besuchersind Tagesausflügler, die mit dem Boot ankommen, doch es stehen aucheinige renovierte Steinhütten zur Verfügung, die eine Art 'RobinsonCrusoe“-Unterkunft bieten. Im Hinterland von Zadar, an den Südhängendes Velebit Massifs, befindet sich der Paklenica Nationalpark, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Die zweitwichtigste Stadt der Region ist Šibenik, deren von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Dom aus dem 15. Jahrhundert man unbedingt besuchen sollte. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch des Krka Nationalparks. Der Fluss Krka hat hier eine malerische Schlucht geschaffen, besonders beliebt sind die spektakulären Wasserfälle Skradinski buk und die Insel Visovac, wo man per Boot ein Franziskanerkloster besuchen kann.
MITTELDALMATIEN: Split (s.o.), Kroatiens zweitgrößteStadt, ist auch das wirtschaftliche und kulturelle ZentrumMitteldalmatiens. Das nahe gelegene mittelalterliche Städtchen Trogir,das im 3. Jahrhundert v.Chr. von den Griechen gegründet wurde, ist einUNESCO-Welterbe, das besonders für seine herrlichen Steinbauten im Stilder venezianischen Gotik bekannt ist. Um Meer und Sonne zu genießen,sind besonders die Resorts der Makarska Riviera wie geschaffen, die sich um die hübsche Stadt Makarskaherum befinden, hier gibt es ausgedehnte Kieselstrände und guteUnterkunftsmöglichkeiten für die vielen Urlauber. Die HauptattraktionMitteldalmatiens sind allerdings die Inseln, die sehr viel unberührtersind als die im Norden des Landes. Von Split aus erreicht man sehrschnell die Insel Brac, die vor allem für ihren traumhaften Strand Zlatni Rat (das goldene Kap) in der Nähe des Resorts Bol bekannt ist. Hvarist Dalmatiens wohl schönste Insel und zeichnet sich besonders durchseine schroffe Küstenlinie, hervorragenden Weine und Lavendelfelderaus. Der größte Ort, Hvar, ist um einen malerischen Hafenangeordnet und wird von einer Festung überblickt. Nette Cafés undRestaurants befinden sich am Hauptplatz, der von eleganten 'Palästen“aus dem 15. Jahrhundert und dem viel fotografierten Renaissance-Domumsäumt ist. Angeblich hat Hvar die meisten Sonnenstunden im ganzenAdriaraum. Hotels bieten Gratis-Unterkunft, falls es schneien sollte.Etwas weniger elegant aber ebenso gut mit Hotels und Badesträndenausgestattet ist die freundliche Stadt Jelsa. Vis,Kroatiens abgelegenste bewohnte Insel, ist sehr naturbelassen. Aufgrundihres ehemaligen Status als jugoslawischer Militärstützpunkt war dieInsel bis 1989 für Ausländer nicht zugänglich, weshalb dietouristischen Einrichtungen nur sehr begrenzt sind.
SÜDDALMATIEN: Das Hauptzentrum dieser südlichsten Region Kroatiens ist Dubrovnik (s.o.). Recht nah befindet sich eine Gruppe winziger, verkehrsfreier Inseln, die als die Elaphiten bekannt sind. Hier gibt es einsame Strände und einfache touristische Einrichtungen. Weiter entlang der Küste liegt die Insel Korcula mit dem hervorragend erhaltenen Städtchen Korcula, einem Wunderwerk an mittelalterlicher Stadtplanung, das ausländische Besucher bereits seit den 1920-er Jahren bezaubert. Im Sommer finden hier regelmäßig Vorführungen des farbenprächtigen Moreaka-Schwerttanzes statt. Das nahe gelegene Dorf Lumbarda bietet einen der wenigen Sandstrände Kroatiens. Im herrlichen Mljet National Park auf der Insel Mljet findet man dichte Wälder und die zwei miteinander verbundenen Salzwasserseen Veliko Jezero und Malo Jezero. Im Zentrum des größeren Sees liegt die Santa Maria Insel mit ihrem Benediktinischen Kloster. Eine Reihe von Wanderwegen verlaufen um die Seen und durch die Wälder und sind hervorragend zum Wandern oder Mountainbiking geeignet. Wie Vis (s. Zentraldalmatien) ist auch Lastovo (Internet: www.lastovo-tz.net) eine eher abgelegene Insel, die früher als jugoslawischer Militärstützpunkt diente. Hier entsteht zurzeit ein neuer Naturpark. Südlich von Dubrovnik auf dem Festland befindet sich Cavtat, ein attraktives Ferienresort mit zahlreichen Hotels und Kieselstränden. Südlich von hier liegt die Grenze zu Montenegro.

Das Landesinnere

Obwohl es die meisten Touristen an die Küste zieht, bietet dasLandesinnere Kroatiens einige eindrucksvolle Orte, darunter vor allemdie Hauptstadt Zagreb (s.o.). Nördlich von Zagreb befindet sich Zagorje,eine ländliche Gegend mit sanften Hügeln und Weinbergen, sowie mehrerenfür die Öffentlichkeit zugänglichen Schlössern, von denen diebekanntesten wohl Veliki Tabor und Trakocšan sind. Östlich von Zagreb liegt die fruchtbare Ebene von Slavonia, deren größte Stadt Osijek den idealen Ausgangspunkt für eine Besichtigung des Kopacki Rit Naturparks darstellt,der besonders bei Vogelbeobachtern sehr beliebt ist. Südlich vonZagreb, am Rande des dalmatischen Hinterlandes, befindet sich Kroatiensgrößte Touristenattraktion, der von der UNESCO als Weltnaturerbeausgezeichnete Plitvice Nationalpark. Der in einem dichtbewaldeten Tal gelegene Park bietet 16 traumhaft schöne Seen, die durcheine Reihe von spektakulären Wasserfällen miteinander verbunden sind.Hier gibt es zahlreiche Hotels, Motels und Campingplätze, doch dietouristische Entwicklung geht Hand in Hand mit strengenUmweltschutzmaßnahmen.

Die wichtigsten Städte

ZAGREB: Kroatiens wirtschaftliches, kulturelles und administratives Zentrum liegt am Nordufer des Flusses Sava. Der historische Kern, Gradec und Kaptol in Gornji Grad (Oberstadt),stammt aus dem Mittelalter. Ein Labyrinth aus ruhigen gepflastertenSträßchen verbindet hier die ältesten und eindrucksvollsten Monumenteder Stadt: der Dom, die St. Markuskirche, die besonders für ihr rot, weiß und blau gefliestes Dach bekannt ist, und der Sabor, der Sitz des kroatischen Parlaments. Am Fuße der Oberstadt liegen Trg Bana Jelacic, der Hauptplatz, und Dolac, der farbenfrohe Markt unter freiem Himmel. Vom Hauptplatz gelangt man zu Donji Grad (Unterstadt),dem Geschäftszentrum des heutigen Zagreb, in dem sich die meistenTheater, Kinos, Museen, Geschäfte und Cafés befinden. Hier findet maneinige bedeutende Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, darunter denHauptbahnhof, Glavni Kolodvor, das eindrucksvolle, neo-barocke Kroatische Nationaltheater und die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste. Im Museum für Kunst und Gewerbe kann man kroatisches Handwerk von der Renaissance bis zum heutigen Tag bewundern. Das Mimara Museum bietet eine umfangreiche Sammlung an Malerei, Bildhauerei und Keramik aus dem Ausland. Auch das Museum von Zagreb, das Archäologische Museum und die Galerie für Naive Kunst sind einen Besuch wert. Die Stadt besitzt einen der ersten geplanten Parks in Europa, den Maksimir, eine herrlich gestaltete Grünfläche aus dem Jahr 1794 mit Seen, Pavillons und Skultpuren.

DUBROVNIK: Die unbestritten schönste Stadt Kroatiens istbesonders für ihr gut erhaltenes historisches Zentrum innerhalb derStadtmauern aus dem 13. Jahrhundert, seine terrakottafarbenen Dächerund die herrliche Lage mit einem atemberaubenden Blick auf die Adriabekannt. Heute ist diese Stadt, die bis 1808 eine wohlhabendeunabhängige Republik war, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die prächtigstenMonumente stammen aus jener goldenen Zeit: der Rektorenpalast aus dem 16. Jahrhundert, das Franziskanerkloster, in dem sich Südeuropas älteste Apotheke befindet, sowie eine Anzahl hübscher Barockkirchen, wie z.B. der Dom, die St. Blasius Kirche und die Jesuitenkirche. Auch das Seefahrtmuseum ist einen Besuch wert. Jeden Sommer finden von Mitte Juli bis Ende August die Dubrovnik Sommerfestspiele statt,die aus mehreren kulturellen Veranstaltungen und Open-AirTheatervorführungen, Jazz- und klassischen Musikkonzerten am Abendbestehen.

SPLIT: Die Stadt Split wurde im 3. Jahrhundert n.Chr. vomrömischen Kaiser Diokletian gegründet. Das verkehrsberuhigtehistorische Zentrum liegt innerhalb der Stadtmauern des Diokletianpalastes, heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Eine lebhafte Café-Szene tummelt sich um den Peristil, der von dem majestätischen Dom mit seinem Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert überragt wird. Im Museum für Kroatische Archäologische Denkmäler kann man frühe kroatische religiöse Kunst bewundern, während die Meštrovic Galerie die Werke des bekanntesten Bildhauers des 20. Jahrhunderts ausstellt. Auf dem Marjan,einem Hügel oberhalb der Stadt, befindet sich ein weitläufigesNaturreservat mit Pinienbäumen und aromatischen, mediterranen Pflanzen;von hier hat man eine herrliche Sicht auf die Adria. Während der Spliter Sommerfestspiele,die jährlich von Mitte Juli bis Ende August stattfinden, verwandeltsich die Stadt in eine Open-Air-Bühne mit abendlichen Konzerten undOpern.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Der Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt bei 27,7 % (2008). Produziert werden Textilien, Chemikalien, Lebensmittel, Elektromaschinen, Holz- und Metallwaren sowie Baumaterialien. Die Landwirtschaft produziert in erster Linie für den Eigenbedarf, weniger für den Export; Hauptanbauprodukte sind Mais, Weizen und Zuckerrüben. Ihr Anteil am BIP liegt bei 6 % (2008). Den Löwenanteil macht der Dienstleistungssektor mit 66,3 % (2008) aus, Tendenz steigend.
Große Hoffnungen setzte Kroatien von Anfang an auf eine Wiederbelebung des Tourismus. Die Rechnung ging auf: 2000 kamen 5,8 Mio. Touristen, 2003 waren es schon 8,9 Mio, und 2007 waren es 11,16 Mio. Der Tourismussektor trägt mit 20 % zum BIP bei. Das traditionelle Defizit der Handelsbilanz wird durch Einnahmen aus dem Tourismus und durch Überweisungen von Auslandskroaten teilweise kompensiert.
Wichtigste Exportgüter sind Schiffe, Maschinenbauerzeugnisse, elektrische und elektronische Komponenten sowie Textilien; dabei besteht ein hoher Anteil an lohnveredelten Produkten.

Wirtschaftslage
Kroatien war die zweitreichste und wirtschaftlich am weitesten entwickelte aller ehemaligen jugoslawischen Republiken. Der Wegfall des gesamtjugoslawischen Marktes und der Bürgerkrieg fügten der Wirtschaft schweren Schaden zu, vor allem der Verlust der Einnahmen aus der Touristikindustrie an der Adriaküste. Umfassende Hilfszahlungen aus dem Ausland halfen der kroatischen Wirtschaft wieder auf die Beine.
Heute ist Kroatien ein Transitionsland mit klarer Orientierung zu einer überwiegend privatwirtschaftlich strukturierten Marktwirtschaft. Seit 2000 geht es wirtschaftlich bergauf. Kroatiens Wirtschaft konnte im Jahr 2007 ein Wachstum des BIP von 5,6 % (2005: 4,0 %, 2003: 4,3 %) verzeichnen. Zahlreiche Unternehmensschließungen und die hohe Arbeitslosquote von 13,7 % (Stand: 2008) bereiten der Regierung Kopfzerbrechen, obwohl sie insgesamt rückläufig ist. 2002 lag sie noch bei 22,3%.

Wirtschaftspolitik
Positive wirtschaftliche Impulse erhofft sich Kroatien vom Abschluss des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der EU sowie von den Freihandelsabkommen mit ost- und südosteuropäischen Ländern sowie der EFTA.

Handelspartner
Rund 65 % des Außenhandels wird mit den EU-Staaten abgewickelt. Haupthandelspartner Kroatiens sind Italien, Deutschland, Russland und Slowenien.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Im Januar 1993 wurde Kroatien Mitglied des Internationalen Währungsfonds. 2000 erfolgte die Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO). Vereinte Nationen seit 22.05.1992; OSZE seit 22.03.1992; Zentraleuropäische Initiative seit 18.07.1992; Europarat seit 06.11.1996; NATO-"Partnerschaft für den Frieden" seit 25.5.2000; außerdem: Stabilitätspakt für Südosteuropa Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit EU am 29.11.2001 unterzeichnet; seit 01.02.2005 in Kraft seit 27./18.06.2004 Beitrittskandidat zur Europäischen Union

Umgangsformen

Im Geschäftsleben geht es eher formell zu. Hinter dem Image westlicher Rationalität verbirgt sich jedoch eine lähmende Bürokratie. Sprachschwierigkeiten dürfte es kaum geben, da Deutsch und Englisch als Zweitsprachen weit verbreitet sind. Nach der Vorstellung sollte man seine Karte (möglichst mit Berufsbezeichnung und akademischen Titeln) überreichen. Vor Ort bieten Makler, Berater, Gutachter und Rechtsanwälte ausländischen Firmen ihre Dienste an. Es empfiehlt sich, diese gründlich zu überprüfen, bevor man ihren Service in Anspruch nimmt.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
Zamenhoffova 2, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 631 16 00.
Internet: www.ahk.hr

Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (044) 249 30 50.
Internet: www.sec-chamber.ch oder www.sofi.ch

Kroatische Wirtschaftskammer
Trg Rooseveltov 2, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 456 15 55.
Internet: www.hgk.hr

Konferenzen/Tagungen

Auskünfte erteilt die Kroatische Zentrale für Tourismus sowie folgende Adresse:

Zagreb Convention Bureau
Kaptol 5, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 489 85 55.
Internet: www.zagreb-convention.hr

Land & Leute

Essen & Trinken

Die Adriaküste ist berühmt für ihr reichhaltiges Angebot an Meeresfrüchten, u. a. Krabben, Prstaci (Muscheln) und Brodet (Eintopf aus verschiedenen Fischen mit Reis). Im Landesinneren sollte man Manistra od Bobica (Bohnen mit Maissuppe) versuchen.

Getränke:
Die örtlichen Weine sind gut. Italienischer Espresso ist beliebt und preiswert.

Nachtleben

Vor allem in den Urlaubsgebieten in Istrien gibt es ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot. Diskotheken, Kasinos, aber auch traditionelle Folkloreveranstaltungen sorgen für Abwechslung. Viele Hotels haben eigene Unterhaltungsprogramme.

Einkaufstipps

Traditionelle Handarbeiten wie Stickereien, Holzschnitzereien und Töpferwaren, Kristall, Lederwaren und Porzellan. Besuchern wird die Umsatzsteuer innerhalb eines Jahres zurückerstattet, falls der Wert der eingekauften Waren 500 Kn übersteigt.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-14.00 Uhr.

Sport

Delnice und Platak sind die bekanntesten Ski- und Kurorte. An der Adriaküste ist Angeln uneingeschränkt erlaubt, aber zum Frischwasserangeln und -fischen mit Zubehör braucht man eine Genehmigung. Hotels und örtliche Behörden erteilen Angelscheine. Am besten erkundigt man sich vor Ort. Segeln ist an der Küste sehr beliebt. In allen Häfen kann man Boote mieten. Man braucht eine Genehmigung, wenn man das eigene Boot ins Land bringen möchte. Generell gute Wassersportmöglichkeiten in den Küstengebieten; Schnorcheln, Wasserski und Surfen sind besonders weit verbreitet. Wandern bietet sich vor allem auch im waldreichen Hinterland an. Publikumssport: Besonders Fußball ist sehr beliebt.

Veranstaltungskalender

Jan.-Febr. Internationaler Karneval, Rijeka. Jun. UrbanFestival, Zagreb. Jul. Barockfest, Zagreb. Jul.-Aug. Sommerfest, Dubrovnik. Jul.-Aug. Sommerfest, Split. Aug.-Sept. Internationales Puppenfest, Zagreb. Sept.-Okt. Internationales Fest des neuen Films, Split.

Eine vollständige Liste von Veranstaltungen in ganz Kroatien ist von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand.

Rauchen: Es besteht ein absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Ausgenommen sind Restaurants und Kneipen mit einer Größe von bis zu 50 m², in denen ohne Einschränkung geraucht werden darf. Bars, Restaurants und Kneipen über 50 m² dürfen ein abgetrenntes Raucherzimmer einrichten.

Trinkgeld:
In Hotels, Restaurants und Taxis sind 10% Trinkgeld üblich.

Unterkunft

Hotels

Die besten Hotels liegen an der Adriaküste. Vor allem auf der Istrischen Halbinsel (Rijeka-Pula) und an der Kvarner Bucht stehen moderne Hotelanlagen mit guten Einrichtungen zur Verfügung. Luxushotels gibt es bislang nur in Zagreb und den Plitvice-Touristengebieten an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Weitere Informationen von der Kroatischen Zentrale für Tourismus (s. Adressen) oder vom Kroatischen Hotelverband, Vladimira Nazora 3, HR-Opatija. (Tel: (051) 71 14 15. Internet: www.huh.hr).

Kategorien: Hotels werden vom Tourismusministerium in vier Kategorien eingeteilt:
4-Sterne L: Luxus.
4-Sterne A: Deluxe.
3-Sterne B: Erstklassig.
2-Star C: Einfach/Budget.

Viele Hotels werden zur Zeit renoviert und modernisiert, um EU-Maßstäbe zu erfüllen. Ein Hotelverzeichnis kann von der Kroatischen Zentrale für Tourismus angefordert werden.

Camping

Es gibt rund 280 Campingplätze in Kroatien, die zum größten Teil an der Adriaküste und auf den Inseln liegen, besonders in Istrien und der Kvarnerbucht. Einige Campingplätze bieten auch Segelanleger.

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Croatian Camping Union, Bože Milanovića 20, PO Box 143, HR-52440 Porec. (Tel: (052) 45 13 24. Internet: www.camping.hr).

Das Übernachten außerhalb von gekennzeichneten Campingplätzen ist untersagt.

Leuchttürme

Eine besonders originelle Art der Unterkunft in Kroatien ist die Übernachtung in Leuchttürmen. In insgesamt 11 Leuchttürmen, die sich auf verschiedenen Inseln und an der Küste befinden, können Ferienwohnungen gemietet werden. Weitere Informationen sind beim Kroatischen Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erhältlich.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1. Jan.
Neujahr.
6. Jan. Dreikönigsfest.
22.-25. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
22. Juni Tag des antifaschistischen Widerstandes.
23. Juni Christi Himmelfahrt.
25. Juni Nationalfeiertag.
5. Aug. Tag des Sieges und Erntedankfest.
8. Okt. Unabhängigkeitstag.
1. Nov. Allerheiligen.
25./26. Dez. Weihnachten.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Kroatien eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Likör oder Schaumwein;
2 l Wein;
8 Flaschen oder Dosen Bier;
2 l H-Milch;
1 kg Käse;
250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
Geschenke im Gesamtwert von 300 Kn.

Einfuhrbeschränkungen

Fleisch darf nur in Form von Fleischkonserven eingeführt werden.

Anmerkung

Wertvolle Berufs- und technische Ausstattung (z.B. Jagdgewehre, Funkgeräte etc.) muss bei der Einreise deklariert werden. Reisende, die diese Gegenstände einführen, müssen unabhängig von ihrer Nationalität über einen Reisepass verfügen.
Gegenstände von archäologischem, historischem oder künstlerischem Wert benötigen eine Ausfuhrgenehmigung der kroatischen Behörden.

Geld

Währung

1 Kuna = 100 Lipas. Währungskürzel: Kn, HRK (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 1000, 500, 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Kn im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Kn sowie in 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Lipa.

Geldwechsel

Fremdwährungen können in Banken, in Wechselstuben oder auf Postämtern sowie den meisten Reisebüros, Hotels, Jachthäfen und auf Campingplätzen umgetauscht werden.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. Geldautomaten, an denen mit Kredit- oder ec-/Maestro-Karte Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann, sind in Kroatien weit verbreitet. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.

Generell gilt: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Die meisten größeren Kreditkarten werden in vielen Hotels, Restaurants, Tankstellen und in Geschäften akzeptiert (American Express, Diners Club, Eurocard/Mastercard und Visa). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Landes- oder Fremdwährung. Deklarationspflicht bei Beträgen über 40.000 Kn (Ein- und Ausfuhr).

Öffnungszeiten der Banken

Die Banken sind von 07.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, samstags bis 13.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 7.69 HRK
1.00 CHF = 6.32 HRK
1.00 USD = 5.79 HRK
Wechselkurse vom 1 Februar 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Nein Nein Ja
Österreich Nein Nein Ja
Schweiz Nein Nein Ja
Andere EU-Länder Nein/1 Nein Ja
Türkei Ja Nein Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig sein. Besteht keine Visumpflicht, muss er während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass (mit Lichtbild empfohlen) oder eigener Reisepass oder Personalausweis.Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass oder Personalausweis.

Schweizer: Eigener Reisepass oder Identitätskarte.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisenden Minderjährigen wird empfohlen, eine Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten mitzuführen. Eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht seit 2009 nicht mehr.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 48 Std. weiterfliegen, über gültige Rück-/Weiterreisetickets und -papiere verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Einreise-, Transit- und Flughafentransitvisum.

Visagebühren

Die Visagebühren sind für alle Reisenden, die ein Visum benötigen, gleich.
Einreise und Transitvisum: 36 €.
Bearbeitung dringender Visumanträge: 71 €.

Gültigkeitsdauer

Maximal 3 Monate.

Antragstellung

I. d. R. persönlich max. 3 Monate vor der geplanten Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

(a) 1 Antragsformular.
(b) 1-2 aktuelle Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig ist.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die noch mindestens vier Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist
(e) Gebühr (per ec-Karte bei Antragstellung oder mit vom Konsulat zur Verfügung gestellten Einzahlungsschein).
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bargeld, ec- oder Kreditkarten, Reiseschecks, Arbeitsbescheinigung, die letzten drei Lohnabrechnungen o. Ä.).
(g) Reisedokumente (Rückflugticket, Buchungsbestätigung).
(h) Bestätigung der Hotelbuchung/Wohnunterkunft.
(i) Ggf. Nachweis über den Zweck des Aufenthalts (z.B. Einladungsschreiben).
(j) gültige Auslandskrankenversicherung.Staatsbürger mancher Länder müssen zusätzliche Unterlagen einreichen, nähere Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungszeit

2-3 Wochen.Expressbearbeitung dringender Anträge: bis zu 3 Tage.

Einreisebeschränkungen

Von der Türkischen Republik Zypern ausgestellte Reisepässe werden von Kroatien nicht anerkannt.

Personalausweis

U. a Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle angegeben Länder können für touristische Aufenthalte oder Geschäftsreisen mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:EU-Länder und Schweiz ( [1] Ausnahmen: Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Dänemark, Großbritannien, Irland (Rep.), Lettland und Litauen.).(Da der visumfreie Aufenthalt für diese Länder 90 Tage beträgt, wird für Reisepässe und Personalausweise/Identitätskarten eine Gültigkeit von 3 Monaten ab der Einreise empfohlen.)
 

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel für ihren Aufenthalt verfügen.
Von Reisenden ohne Visapflicht können die Grenzbehörden bei der Einreise im Einzelfall einen entsprechenden Nachweis verlangen (Tagessatz 100 €, bei nachgewiesener Buchung 50 €). Der Nachweis kann in Form von Bargeld, Kredit- und ec-Karten, Schecks oder anderen Geldmitteln erfolgen.

Meldepflicht

Ausländer müssen sich innerhalb von 48 Std. nach der Einreise bei der örtlichen Polizei- oder Tourismusbehörde registrieren lassen (wird meist vom Hotel, Vermieter oder der Reiseagentur veranlasst). Eine erneute Anmeldung ist bei jedem Ortswechsel erforderlich.

Dokumente bei der Einreise

Ausreichende Geldmittel und Rück-/Weiterreisetickets.

Einreise mit Haustieren

Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und der Schweiz, die bei einem kürzeren Aufenthalt von bis zu 30 Tagen in Kroatien (Urlaubsaufenthalt, Besuche) mitgeführt werden, müssen bei den Zollbeamten an der Grenze gemeldet werden. Bei allen Tieren ist die Mitführung eines EU-Heimtierausweises mit Nachweis einer Tollwut-Impfung erforderlich. Handelt es sich um die erste Impfung, so ist zu beachten, dass diese nicht weniger als 15 Tage und nicht mehr als sechs Monate zurückliegen Darf. Auffrischungsimpfungen dürfen nicht mehr als ein Jahr zurückliegen. Hunde, Katzen und Tiere aus der Familie der Marder müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein, deren/dessen Nummer auch im Impfausweis/EU-Heimtierausweis vermerkt sein muss.Informationen zu Einfuhrbestimmungen erteilt das kroatische Zollamt (Internet: www.carina.hr).

Allgemeines

Lage

Südosteuropa.

Fläche

56.542 qkm.

Bevölkerungszahl

4.491.543 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

79 pro qkm.

Hauptstadt

Zagreb. Einwohner: 704.775 (Schätzung 2009).

Staatsform

Republik seit 1991. Verfassung von 1990, letzte Änderung 2001. Einkammerparlament: Repräsentantenhaus (Sabor) mit 152 Mitgliedern. Kroatien wurde 1996 in den Europarat aufgenommen. Seit 1997 hat Kroatien wieder die Souveränität über Ostslawonien und der 1995 aufgelösten Republik Serbische Krajina. Unabhängig seit 1991 (von Jugoslawien).

Geographie

Kroatien grenzt im Norden an Ungarn und Slowenien, im Osten an Serbien und an Bosnien-Herzegowina. Es besitzt einen langen, sich nach Süden hin verengenden Küstenstreifen an der Adria mit den Häfen Rijeka, Pula, Zadar, Sibenik, Split und Dubrovnik und ein größeres Gebiet im Inland, das sich von Zagreb in östlicher Richtung bis an die durch die Donau gebildete Grenze zu Serbien erstreckt.

Sprache

Amtssprache ist Kroatisch (lateinische Schrift). Serbokroatisch (kyrillische Schrift) wird von der serbischen Bevölkerung gesprochen; weitere Sprachen der Minderheiten, u.a. italienisch, ungarisch und deutsch.

Religion

87,8% der Bevölkerung sind römisch-katholisch; 4,4% orthodox; muslimische, protestantische und jüdische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Jadranka Kosor, seit Juli 2009.

Staatsoberhaupt

Ivo Josipović, seit Februar 2010.

Kontaktadressen

Kroatische Zentrale für Tourismus

Hochstraße 43, D-60313 Frankfurt/M.
Tel: (069) 238 53 50.
Internet: http://de.croatia.hr
Mo-Do 09.00-18.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr.
Zweigstelle in München (Tel: (089) 22 33 44).

Am Hof 13, A-1010 Wien
Tel: (01) 585 38 84.
Internet: http://at.kroatien.at
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Badenerstr. 332, CH-8004 Zürich
Tel: (043) 336 20 30.
Internet: http://ch.croatia.hr
Mo-Fr 09.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr.

Croatian National Tourist Board

Iblerov Trg 10/IV, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 469 93 33.
Internet: www.croatia.hr

Ministry of Tourism

Prisavlje 14, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 616 91 11.
Internet: www.mmtpr.hr

Botschaft der Republik Kroatien

Ahornstraße 4, D-10787 Berlin
Tel: (030) 21 91 55 14. Konsularabt.: Tel: (030) 23 62 89.
Internet: http://de.mfa.hr
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr, Di auch 16.00-18.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 707 10 05), Düsseldorf (Tel: (0221) 336 80 62), Hamburg (Tel: (040) 317 40 39), München (Tel: (089) 90 90 16 50) und Stuttgart (Tel: (0711) 95 57 135/-145).

Heuberggasse 10, A-1170 Wien
Tel: (01) 480 20 83, 485 95 24, 484, 87 83.
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (nur telefonisch).
Honorarkonsulat in Graz und Telfs.

Konsularabteilung der Botschaft

Operngasse 20B, A-1040 Wien
Tel: (01) 585 48 44.
Mo, Di, Do, Fr 08.00-12.00 Uhr, Do auch 14.00-16.00 Uhr.

Botschaft der Republik Kroatien

(ohne Visumerteilung)
Thunstraße 45, CH-3005 Bern
Tel: (031) 352 02 75. Konsularabt.: Tel: (031) 352 50 80.
Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr, Di auch 16.00-18.00 Uhr
Generalkonsulat in Zürich (Tel: (01) 422 83 18).

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.07.2011Landesspezifische SicherheitshinweiseIn den bis 1995 umkämpften Gebieten besteht weiterhin eine erhebliche Gefährdung durch Landminen. Dies gilt insbesondere für die damaligen Frontlinien. Betroffen sind folgende Gebiete:- Ostslawonien (30 bis 50 km vor der Grenze zu Serbien und an der Grenze zu Ungarn, insbesondere Gebiete um Vukovar und Vinkovci);
- Westslawonien (Gebiet Daruvar, Pakrac, Virovitica);
- das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (der Raum südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split und in den Bergen südöstlich von Dubrovnik).Nähere Informationen zu Gebieten, in denen eine Gefährdung durch Minen besteht, sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje (www.hcr.hr) auch in englischer Sprache abrufbar.In diesen Gebieten wird dringend davor gewarnt, die Straßen und Wege zu verlassen. Achtung: Minen wurden oft dicht am Straßenrand verlegt. Minenfelder sind gewöhnlich durch gelbe Plastikstreifen abgesperrt oder durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen gekennzeichnet. Bisweilen fehlt jedoch jede Kennzeichnung. Auch Trümmergrundstücke und leerstehende Gebäude sollten auf keinen Fall betreten werden.Es kann, wie ein Zwischenfall im Sommer 2005 auf der Insel Vis gezeigt hat, nicht ausgeschlossen werden, dass auch in anderen Gebieten, die nicht in der offiziellen kroatischen Übersicht aufgeführt sind, vereinzelt mit Landminen gerechnet werden muss.

 

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