Tourismusinformationen Slowakische Republik

Klima

Klima

Kontinentalklima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt im Winter -2°C und im Sommer 21°C. Januar ist der kühlste Monat, am heißesten ist es im Juli und August.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Die einzige inländische Linienfluggesellschaft ist derzeit DanubeWings (V5).

Inland-Flughäfen

Neben den beiden großen Flughäfen Bratislava und Kosice gibt es auch die Flughäfen Sliac und Piestany.

Schiff

Mehrere schiffbare Wasserwege von insgesamt 279 km, der Hauptstrom ist die Donau, die wichtigsten Häfen befinden sich in Bratislava und Komarno.

Bahn

Das Bahnnetz ( 3665 km) wird von den Eisenbahnen der Slowakischen Republik (ZSR) (Internet: www.zsr.sk) betrieben.
Täglich fahren mehrere Schnellzüge zwischen Bratislava und den meisten Städten und Urlaubsorten. Auf den Hauptstrecken ist es empfehlenswert, im Voraus zu reservieren. Die Fahrpreise sind niedrig; für Schnellzüge wird ein Zuschlag erhoben. Auf dem Streckennetz fährt der EuroCity (EC) zwischen den Großstädten und ins Ausland, der InterCity (IC) zwischen den Städten im Inland, Express-Züge (Ex) fahren im Inland und ins Ausland, Regionalzüge (Zr) und Verbindungszüge (Os).
Weitere Informationen sind von den Generalvertretungen der Eisenbahnen in Wien und Berlin erhältlich (Adressen s. Reiseverkehr - International).

Bus/Pkw

Pkw: Das Straßennetz umfasst ca. 17.630 km Strecke. Autobahnen sind mit dem Buchstaben 'D' und der entsprechenden Nummer und Schnellstraßen sind mit dem Buchstaben 'R' und der entsprechenden Nummer gekennzeichnet. Die wichtigste Verbindungsstraße führt von Bratislava über Trencin, Banská Bystrica, Zilina, Kralovany und Poprad nach Presov und Kosice.
In der Slowakischen Republik besteht auf Autobahnen und auf einigen anderen Straßen Mautpflicht für alle Fahrzeuge außer Motorrädern. Es gibt 7-Tage, 15- Tage, Monats- und Jahresvignetten. Für Fahrzeuge über 3,5 t kann auch eine Tagesvignette gekauft werden. Vignetten sind vor Reiseantritt bei Automobilclubs und manchen Reisebüros erhältlich, an den Grenzübergängen oder bei slowakischen Postämtern und Tankstellen. Eine 2007-er-Jahresvignette kostet 1100 Sk, eine Monatsvignette 300 Sk, eine 7-Tage-Vignette 150 Sk und eine Tagesvignette 260 Sk.

Die ADAC-Auslands-Notrufstation in Prag ist auch für die Slowakische Republik zuständig (Tel: (02) 61 10 43 51/52, Internet: www.adac.de) und bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte.

Bus:
Das umfassende Busnetz verbindet alle Ortschaften.

Unterlagen:
Nationaler Führerschein und Fahrzeugschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.

Verkehrsbestimmungen:
- Gurtanlegepflicht.
- absolutes Alkoholverbot am Steuer.
- Gebrauch von Mobiltelefonen am Steuer ist nur bei Verwendung einer Freisprechanlage oder eines Headsets erlaubt.
- Motorisierte Fahrzeuge müssen ganzjährig auch tagsüber mit Abblendlicht fahren.
- Das Tragen von Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten.
- Winterreifenpflicht bei Schnee und Eis.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h,
auf Stadtautobahnen: 90 km/h,
auf Autobahnen: 130 km/h.

Stadtverkehr

In Bratislava und in allen anderen Städten gibt es Busse, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen. Fahrscheine können an Zeitungskiosks, an Automaten in der Nähe von den Haltestellen oder direkt im Bus gelöst werden. Die meisten Busse und Bahnen haben Einheitsfahrpreise; Zeitkarten sind erhältlich. Die Fahrscheine werden durch Maschinen entwertet. Busse und Straßenbahnen, die blau gekennzeichnet sind, fahren die ganze Nacht hindurch. Taxis in den Großstädten haben Taxameter und sind relativ preisgünstig, nachts zahlt man einen Zuschlag.

Fahrzeiten

von Bratislava zu den folgenden größeren slowakischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
FlugzeugBahnBus/Pkw
Piestany-0.500.50
Kosice1.005.005.30
Poprad0.454.304.00
B. Bystrica-4.102.30

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die Slowakische Republik wird u. a. von Czech Airlines (OK), Hemus Air (DU), Aeroflot (SU), Air Ukraine (6U), Austrian Arrows (OS) und Tunis Air (TU) angeflogen.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Bratislava (BTS) (M. R. Stefánik) (Internet: www.airportbratislava.sk) liegt 12 km vom Stadtzentrum entfernt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Post, Gepäckaufbewahrung (24-Std.), Geschäfte, Erste-Hilfe-Einrichtung (24-Std.), Duty-free-Shops, Mietwagenschalter (Avis und Hertz), Hotelreservierung, Tourist-Information (24 Std. geöffnet), Bars, Restaurant/Snackbar. Taxistand und Linienbusverbindung zur Stadt (Fahrzeit ca. 20 Min.).

Košice (KSC) (Internet: www.airportkosice.sk) liegt 6 km südlich von der Stadt entfernt. Taxis (Fahrzeit 15 Min.) und Busse.

Tatry-Poprad (TAT) (Internet: http://www.airport-poprad.sk/) liegt 5 km vom Stadtzentrum entfernt.

Sliač (Internet: www.airportsliac.sk/) liegt 3,5 km nordwestlich von Sliac und liegt zwischen den Städten Zvolen and Banská Bystrica.

Der internationale Flughafen von Wien (Schwechat) (s. Österreich) liegt nur 50 km von Bratislava entfernt und wird ebenfalls häufig zur Anreise benutzt.

Schiff

Die Donau verbindet Bratislava, Wien und Budapest bzw. die Slowakei mit Österreich und Ungarn und über den Rhein-Main-Donau Kanal, die Nordsee mit dem Schwarzen Meer.

Bratislava wird von verschiedenen Reedereien im Rahmen von Flusskreuzfahrten auf der Donau (Internet: www.danube-river.org) angelaufen.

Die wichtigsten Strecken sind:
 
Bratislava – Wien – Bratislava,
Bratislava - Gabcikovo,
Bratislava – Hainburg – Bratislava sowie
Wien – Bratislava – Budapest.

Der Rhein-Mohan-Danube Kanal und der Gabcikovo-Damm verbinden die Nordsee und das Schwarze Meer. In der Mitte dieses langen Wasserweges liegt Bratislava.

Bahn

Gute Verbindungen in die Slowakische Republik über Wien. Von Wien nach Bratislava fährt man nur etwa eine Stunde, an die vier Züge verkehren pro Tag. Von Berlin gibt es mehrere Direktverbindungen nach Bratislava. Ferner bestehen Verbindungen zwischen Bratislava nach Warschau, Budapest, Bukarest, Kiew und Prag.

Auskünfte erteilen die Generalvertretungen der Eisenbahnen der Slowakischen Republik, Anschriften: Thulestraße 42, D-13189 Berlin (Tel: (030) 47 30 57 02. Fax: (030) 478 74 72. E-Mail: gv.zsr.berlin@t-online.de; Internet: www.zsr.sk) und Parkring 12, A-1010 Wien (Tel: (01) 512 89 74. Fax: (01) 512 89 74 75.). Die Vertretung in Wien ist auch für die Schweiz zuständig.

Anmerkung (Bahn)

Ermäßigungen
InterRail-Pässe sind gültig (Einzelheiten s. Deutschland), IC und EC sind zuschlagspflichtig. 

Bus/Pkw

Pkw: Grenzübergänge zur Tschechischen Republik, der Ukraine, nach Polen, Ungarn und Österreich (Berg – Bratislava sowie Wien - Bratislava).
Eine Autobahn führt von Bratislava über Brno (Brünn) nach Prag. 
Neu ist eine durchgehende Autobahnverbindung (A6 und Ostautobahn A4) von Wien über Pressburg nach Bratislava. Die A 6 führt vom Kreuz Bruckneudorf bei Bruck an der Leitha (Anschluss A 4) zum Grenzübergang Kittsee. Diese neue Verbindung kommt nicht nur Autofahrern entgegen, die nach Bratislava reisen, sondern auch jenen, die weiter über die D 1 (Bratislava - Trencin - Presov) in die Urlaubsregion Hohe Tatra fahren. Die Autobahn D 1 ist bereits jetzt zu zwei Dritteln fertig und soll bis 2012 komplett befahrbar sein.
Autofahrer in Österreich, die in Richtung Slowakische Republik unterwegs sind und die von der Westautobahn A 1 auf die Ostautobahn A 4 wechseln, können Wien südlich auf der Wiener Außenring-Schnellstraße S 1 umfahren.

Fernbus:
Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com) fahren von und in die Slowakische Republik. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der slowakischen Eurolines-Generalvertretung (Eurolines SAD, Internet: www.eurolines.sk) oder den Eurolines-Vertretungen in Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com), Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php) und der Schweiz (Eggmann + Frey, Internet: www.alsa-eggmann.ch). Bustours Austria bietet zahlreiche Busreisen in die Slowakische Republik, u. a. nach Bratislava und in die Tatra (Saison zwischen Ende März und Oktober).

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direkdurchwahl zu vielen Ländern möglich. Es gibt Münz- und Kartentelefone. Die meisten öffentlichen Telefone sind Kartentelefone. Telefonkarten sind erhältlich bei Postämtern, Bahnhöfen, in Kaufhäusern, Kiosken und in Hotels. In den Hotels können Gebühren für Ferngespräche sehr hoch sein.

Mobiltelefon

GSM 900/1800. Netzbetreiber sind EuroTel Bratislava (Internet: www.eurotel.sk) und Orange (Internet: www.orange.sk). Der Empfangs-/Sendebereich deckt das ganze Land mit Ausnahme entfernter Regionen ab.

Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum Eurotarif nutzbar. Kunden aller europäischen Mobilfunknetzbetreiber führen automatisch alle Telefonate im und aus dem EU-Ausland zum Eurotarif. Für andere Mobilfunkdienste wie SMS, MMS und Datenübertragungen gilt der Eurotarif hingegen nicht.

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist Euro Web (Internet: www.ew.sk). In größeren Städten gibt es Internetcafés.

Telegramme

Können in den Großstädten, u. a. in Hotels, aufgegeben werden. Die Telegraphenämter in der Innenstadt von Bratislava (Kollárska 12) und neben dem Hauptbahnhof (Dimitrovovo Námestie) sind rund um die Uhr geöffnet.

POST- UND FERNMELDEWESEN

An alle Postämter kann auch postlagernd geschrieben werden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Bratislava

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakischen Republik und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Geschichte dieser wunderschönen Donaustadt geht bis in die Zeit der Kelten und Römer zurück. Bauwerke aus jeder nur erdenklichen Stilepoche sind hier vorhanden. Die altehrwürdige Burg, gegründet im 10. Jh. und einige Male um- und wiederaufgebaut, blickt auf die neue Donaubrücke und das historische Viertel mit mittelalterlichen Gässchen, dem gotischen St.-Martin-Dom, der Krönungskirche ungarischer Könige, dem Rolandbrunnen und dem Rathaus. Auf dem Burggelände befindet sich auch der Krönungsturm, in dem die St.-Stephans-Krone aufbewahrt wurde. Zahlreiche Paläste erinnern an die Kaiserzeit: die Barockbauten Balássa-Palais und Pálffy-Palais, das Erdödy-Palais im Rokoko-Stil und das im Stil des französischen Klassizismus erbaute Primatial-Palais. Zu den ältesten Baudenkmälern von Bratislava gehören das Rathaus und die Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert. Bratislava hat viele sehenswerte Museen und Galerien wie die Galerie der Hauptstadt Bratislava mit Gemälden und Plastiken aus dem 15.-17. Jahrhundert (im Pállfy-, Mirbach- und Primatial-Palais und in der Klarisserinnenkirche untergebracht), die Slowakische Nationalgalerie (slowakische Kunst der Gotik und des Barock), das Pharmazeutische Museum und das Waffen- und Stadtbefestigungsmuseum in der Nähe des Michaelstors. Die Theater und Konzerthallen der Stadt haben einen ausgezeichneten Ruf. Sehenswert ist außerdem die Universität Bratislavas, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Ein beliebtes Ausflugsziel in der näheren Umgebung ist die kürzlich renovierte Devín Burg.

Trnavas, Nitra und Banská Stiavnica

Die Geschichte von Trnavas reicht bis in die Steinzeit zurück.Die Universität wurde 1635 gegründet und ist bekannt für die Bauwerkeaus dem 17. und 18. Jahrhundet.
In Nitra steht eine Burg auf dem Berg Zobor, von der man einen fantastischen Blick auf die Stadt und das umliegende Land hat.
Die Geschichte von Banská Stiavnica(Schemnitz) ist eng mit dem Bergbau verbunden, mit dem hier im 13.Jahrhundert begonnen wurde. Im Stadtzentrum befinden sich einige Renaissance-Bürgerhäuser. Interessant ist auch die Alte Burg (1548), zahlreiche Sakralbauten und die 11 Gebäude der Bergbau und Forst Akademie, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Die Bergbaustadt wurde zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe ernannt.

Kremnica, Banská Bystrica und Spis

In Kremnica spielten Bergbau und die Münzprägung eine wichtige Rolle. Ein Stadtbummel führt an der Städtischen Burg (14.-19. Jh.) mit gotischen und Renaissancegebäuden, der Pestsäule der Dreifaltigkeit (1767-72) und den kleinen Häusern der Bergarbeiter (18.-19. Jh.) vorbei. Das Numismatik-Museum enthält eine Sammlung, die die Münzen der Slowakei dokumentiert.
Die Universitätsstadt Banská Bystrica liegtim Herzen der Slowakei, am Schnittpunkt der Niederen Tatra, desSlowakischen Erzgebirges und der Kremnitzer Berge, direkt am FlussHron. Der Marktplatz mit den hübschen Bürgerhäusern sowie das Uhrenzentrum (1567), das heute unter Denkmalschutz steht, sind besuchenswert.
Die Umgebung von Spis ist bekannt für zahlreiche mittelalterliche Städte, Siedlungen und Dörfer.

Levoca

Levoca wurde 1271 die Hauptstadt der Spissachsen und 1323 alsfreie königliche Stadt proklamiert. Die Innenstadt steht heute unterDenkmalschutz und bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie die St.-Jakobskirche mit dem von Meister Pavol geschnitzten, fast 19 m hohen und 6 m breiten Altar (1508). Das Renaissance-Rathaus sowie über 50 Bürgerhäuser sind sehenswert.

Kezmarok und Bardejov

Kezmarok: Interessant in diesem Ort ist die gotische Burg aus dem 15. Jahrhundert mit der Kapelle (17. Jh.). Die Überreste der alten Stadtbefestigungen (14. und 16. Jh.) sind in der gesamten Stadt zu sehen. Das Lyzeum (1755) und der Glockenturm (1586) sollten auf keinem Stadtrundgang fehlen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die protestantische Kirche, die Anfang des 18. Jh. vor den damaligen Stadtmauern errichtet wurde.
Die mittelalterliche Stadt Bardejov hat einen Marktplatz mit Häusern im Renaissance- und im gotischen Stil. Bestes Beispiel ist das Rathaus (1505-1511), das heute die größte Ikonensammlung des Landes beherbergt. Sehenswert ist ferner die St.-Ägidius-Kirche mit ihren 11 gotischen Flügelaltären.

Spisská Kapitula

Spisská Kapitula war seit dem 13. Jahrhundert Sitz der Bischöfeund steht mittlerweile auf der Denkmälerliste desUNESCO-Weltkulturerbes. Wunderschöne religiöse Bauwerke wie das Kloster der Barmherzigen Brüder und auch eine barocke Burg gilt es zu besichtigen. Die Spis Burg (12. Jh.) ist die größte mittelalterliche Burg in Zentraleuropa.

Kosice und Vlkolinec

Kosice ist das Zentrum der östlichen Slowakei. Der Elisabethdom von 1508 mit seinem Holz geschnitzten Hauptaltar ist eine der schönsten gotischen Kathedralen der Welt.
Zahlreiche Gebäude und Orte stehen unter Denkmalschutz, wie z. B. das Bauerndorf Vlkolinec(Weltkulturgut der UNESCO), Cicmany und Zdiar, und die Freiluftmuseenmit Beispielen traditioneller Architektur in Pribylina, Zuberec, Martinund Bardejov geben Einblick in vergangene Zeiten.

Weitere Ausflugsziele

Die bezaubernde Berg-, Seen- und Waldlandschaft der Slowakei istganzjährig ideal für alle Freiluftaktivitäten. Europas längster Radwanderwegführt durch die Slowakei. Diese Route beginnt in Passau und verläuftentlang der Donau bis nach Bratislava und weiter nach Stúrovo. Besucherkönnen auch mit der Fähre über die Donau übersetzen und die Reise durchUngarn fortsetzen.
Wintersportorte verteilen sich über 30 Bergregionen. In der Hohen Tatrafindet man die höchsten Gipfel der Slowakei, deren landschaftlicheReize man zu Fuß am besten erkunden kann. Allerdings wurde etwa einViertel des Waldbestands der Hohen Tatra im November 2004 durch einenOrkan vernichtet. Die Wiederaufforstung soll innerhalb der nächstenbeiden Jahrzehnte geschehen. In der Hohen Tatra gibt es 40 Lifte undSeilbahnen. Strbské Pleso ist einer der besten Skiurlaubsorte und Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe. Am bekanntesten ist jedoch Smokovec, ein großes Urlaubszentrum, von dem aus viele Exkursionen in die herrliche Gebirgswelt beginnen.
ZahlreicheSeen und Flüsse bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zum Fischen,Kanufahren und Schwimmen. Zu den bekanntesten Urlaubsorten gehören Orava, Liptovská Mara, Zemplínska Sírava und Slnava.

Nationalparks

In der Slowakischen Republik gibt es fünf Nationalparks und 16 weitereGebiete, die unter Naturschutz stehen. Die Landschaft istabwechslungsreich und bietet eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. DerNationalpark Niedere Tatra im Herzen der Slowakei umfasst mehrere Ski- und Urlaubsorte sowie das Demänova-Tal mit seinem weitverzweigten Höhlensystem. Der Nationalpark Tatra ist das älteste Landschaftsschutzgebiet des Landes. Tatranská Lomnica, ein bekannter Wintersportort, ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Hohe Tatra. Der Pieniny-Nationalpark liegt 30 km nordöstlich der Hohen Tatra und gehört teilweise zu Polen. Der Nationalpark Kleine Fatra ist für seine Täler, Schluchten und artenreiche Tierwelt bekannt und zu jeder Jahreszeit bei Wanderern sehr beliebt. Der Nationalpark Slovensky Raj hat eine zerklüftete Landschaft und viele Wasserfälle; Cingov und Hrabusice-Podlesok eignen sich als Ausgangspunkte für Wanderungen in die Umgebung. Auch Radwanderer finden gut markierte Wege.

Kurorte

Die Slowakei ist reich an Mineral- und Heilquellen, die in den Kurortenfür Kurzwecke genutzt werden sowie an Luftkurorten. Es gibt insgesamt23 staatlich anerkannte Kurzentren, von denen einige weltweit bekanntsind. Bardejovské Kúpele hat acht Heilquellen und war bereitsim 13. Jahrhundert ein Kurort. Hier werden insbesondereVerdauungsstörungen, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen behandelt.Die Thermalbäder von Dundince, nahe der ungarischen Grenze,sind für Behandlungen von Rheumatismus, Gelenkkrankheiten undBlutgefäßerkrankungen bekannt. Der bedeutendste slowakische Kurort ist Piest’any, weltbekannt für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen. Er wurde bereits von den römischen Legionären genutzt. Sliac dient in erster Linie der Behandlung von Herzgefäßerkrankungen. In den Schwefelquellen von Trencianske Teplice, die bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehen, werden vorwiegend Beschwerden des Bewegungsapparats behandelt. Bojnice ist einer der führenden Behandlungsorte für rheumatische Erkrankungen.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Seit der slowakischen Unabhängigkeit im Januar 1993 bis etwa 1997 vollzog sich ein allmählicher Übergang von zentraler Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft.
Schwerpunktsektoren waren bis 1989 die Rüstungsindustrie, Metallurgie, Atomenergie und die chemische Industrie. Im Zuge des Umbruchs 1989 kam die Schwerindustrie fast zum Erliegen. Der Anteil der Industrieproduktion am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von 61 % (1991) auf 24,2 % (2002). 2008 lag der Anteil bei 37,2 %. Die Landwirtschaft produziert in erster Linie für den Export, Bier und Nutzholz sind die wichtigsten Erzeugnisse. Inzwischen trägt der Dienstleistungssektor zu 59 % (2008) zur BIP-Entstehung bei. 1991 hatte er noch einen Anteil von 33 %.

Wirtschaftslage
Die Wachstumsraten des BIP liegen seit 2001 recht hoch und werden von Jahr zu Jahr kräftiger (2003: 4,2 %, 2004: 4,8 %, 2005: 5,5 %, 2006: 8,5 %. 2007: 10,4 %). Im Wirtschaftskrisenjahr 2008 betrug das Wachstum immer noch 5,4 %. Um die Folgen der internationalen Wirtschaftskrise abzufedern, hat die Regierung im Januar 2009 ein Konjunkturpaket in Höhe von 330 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, um Produktion und Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten und die Inlandsnachfrage zu fördern.
Die Arbeitslosenquote, die jahrelang um 18 % lag, konnte bis 2008 auf 7,7 % gesenkt werden. Noch 2004 hatte das Land die zweithöchste Arbeitslosenquote in der Eurozone.
Die Inflationsrate erlebte in den letzten Jahren einen Rückgang. Sie betrug 2007 2,8 %, erhähte sich aber 2008 auf 4,6 %. Eine Verdoppelung der Inflationsrate im Jahr 2003 begründete sich darin, dass die Preise für Energie nicht mehr einheitlich festgesetzt waren, sondern fortan von den einzelnen Wettbewerben festgelegt wurden.
Die Slowakische Republik hat zum 1. Januar 2009 den Euro eingeführt, für die Regierung ein wirkungsvolles Argument bei der Werbung um ausländische Investoren. Außerdem wurden im legislativen Schnellverfahren eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Slowakei für die ausländischen Mittelständler erhöhen können.

Handelspartner
Haupthandelspartner sind die Tschechische Republik, die Russische Föderation, Deutschland, Österreich, Italien und Polen.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Die Slowakische Republik ist u.a. Mitglied des Europarates und der Mitteleuropäischen Initiative (CEI), des WTO und der UNO. Am 1. Mai 2004 trat die Slowakische Republik der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei und führte 2009 den Euro als Zahlungsmittel ein.

Umgangsformen

Geschäftsleute kleiden sich recht formell. Bei Verhandlungen sind lange Mahlzeiten durchaus möglich.

Geschäftszeiten:
I. Allg. Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Slowakischen Botschaft
Friedrichstraße 60, D-10117 Berlin
Tel: (030) 20 16 57 68.

Handelsabteilung der Slowakischen Botschaft
Armbrustergasse 24, A-1190 Wien
Tel: (01) 37 85 27 21/2.

Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa (SEC)
Wiesenstrasse 10, P.O. Box 1073, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 620 66 83.
Internet: www.swisscham.ch

Slowakische Industrie- und Handelskammer
Gorkého 9, SK-816 03 Bratislava
Tel: (02) 54 43 32 91.
Internet: www.test.sopk.sk/an/index.php

Nationale Agentur für kleine und mittelständische Betriebe
Miletičova 23, SK-82109 Bratislava 2
Tel: (02) 50 24 45 00.
Internet: www.nadsme.sk

Land & Leute

Essen & Trinken

Suppen, Eintöpfe, gekochtes und geschmortes Gemüse, Milchprodukte, Braten und Geräuchertes stehen auf dem Menü mit dem jeweiligen regionalen Geschmack. Salz- und Süßspeisen haben zumeist Mehl als Hauptzutat, besonders beliebt sind die verschiedensten Arten von Knödeln. Bekannt ist vor allem Bryndzové halusky (Kartoffelnockerl mit Schafskäse).

Getränke:
Einheimische Biere, Weine und Mineralwasser sind beliebt. Landesspezialitäten sind Slivovica (Pflaumenschnaps) und Borovicka (starker Gin). Trokajer Wein und Sekt aus dem Bratislava Raum sind weltberühmt.

Nachtleben

An Restaurants, Bierkellern, Cafés und gemütlichen Weinstuben herrscht kein Mangel. In den größeren Städten gibt es interessante Theater- und Opernprogramme, in den Großstädten auch Diskotheken und Nachtklubs.

Einkaufstipps

Kunstbücher, Porzellan, Holzschnitzereien, handbestickte Kleidungsstücke und Keramikwaren.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr. Einige Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.

Sport

Fußball, Volleyball, Tennis und Eishockey sind beliebt. In den Bergregionen gibt es gut markierte Wanderwege, im Winter kann man hier Ski fahren. Kanu- und Wasserskifahren, Segeln und Angeln ist auf zahlreichen Seen und Flüssen möglich (s. Urlaubsorte & Ausflüge).

Veranstaltungskalender

Fast alle Städte feiern ihre eigenen Volksfeste mit Tänzen, regionalen Trachten und leckeren Spezialitäten. Die meisten Feste finden im Sommer statt, das Erntedankfest im September bildet den Abschluss der Saison.

Juni Kunstfilmfest, Trencianske Teplice. Juli Bazant Festival (Musikfest), Trencin.

Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist von SATUR erhältlich (s. Adressen).

Unterkunft

Hotels

Es gibt über 1000 Hotels. In der Hochsaison (Mai - Oktober, vor allem jedoch Juli/August) sind Übernachtungsmöglichkeiten knapp, Vorausbuchung wird empfohlen. Gegenwärtig gibt es Hotels der höheren Klasse in Bratislava, den Kreisstädten, z. B. Banská Bystrica und Kosice, den bekannten Kurorten und den Touristenzentren im mittleren und östlichen Teil des Landes. Weitere Informationen vom Slowakischen Restaurant- und Hotelverband, Cikkerova 5, SK-974 01 Banská Bystrica. Tel: (048) 414 46 69. (Internet: www.isternet.sk/zhr).

Kategorien:
Das internationale 5-Sterne-System ist eingeführt worden. Private Badezimmer kann man im Allgemeinen von 3 Sternen aufwärts erwarten.

Motels

Fallen in vier Klassen. In preisgünstigeren Motels hat jedes Zimmer ein Waschbecken mit fließend heißem und kaltem Wasser und Zentralheizung. Auf jeder Etage gibt es ein separates Badezimmer und WC für Männer und Frauen. In gehobeneren Motels kann man einen Fahrstuhl, ein Bad oder eine Dusche in jedem Zimmer, ein Radio und mitunter einen Fernsehapparat erwarten.

Camping

Auf Zeltplätzen, die in vier Klassen unterteilt sind, gehören Duschen, Kochgelegenheiten, ein Geschäft und in manchen Fällen Mietwohnwagen zu den allgemeinen Einrichtungen.

Autocamper:
In den unteren Klassen findet man folgende Einrichtungen: Parkplatz, eingezäunten Zeltplatz, Tag- und Nachtrezeption, Waschraum, WC, Trinkwasser und eine überdachte Kochgelegenheit mit Abwaschmöglichkeit. In den gehobeneren Klassen gibt es zusätzlich einen Kiosk, Duschen mit heißem und kaltem Wasser, WC, Wasch- und Bügelmöglichkeiten, Rezeption, Gesellschaftsraum, Verkauf von Souvenirs usw. Weitere Auskünfte erteilt die Slowakische Camping- und Caravanning Gesellschaft, Dom Sportu, Junácka 6, SK-832 02 Bratislava. Tel: (02) 49 24 92 26.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2012
1 Jan Neujahr und Unabhängigkeitstag
6 Jan Dreikönigsfest
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Maifeiertag
8 May Tag des Sieges
5 Jul Tag der Slawenapostel Kyrill und Method
29 Aug Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes
8 Sep Tag der Verfassung
15 Sep Mariä Sieben Leiden
1 Nov Allerheiligen
17 Nov Tag der Freiheit und der Demokratie der Slowakischen Republik
24 Dec - 26 Dec Weihnachten

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei in die Slowakische Republik eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22% oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22% oder Schaumwein;
4 l Tafelwein;
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 175 €.

Einfuhrverbot

Aus Ländern, in denen die Geflügelpest aufgetreten ist, ist die Einfuhr von Vögeln, Eiern und anderen Produkten vom Geflügel sowie Federn oder unbehandelten Jagdtrophäen in die Europäische Union (EU) verboten. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).

Einfuhrbestimmungen

Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u.a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.

Duty-free-Verkauf in der EU

Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern (s.o.).

Warenverkehr innerhalb der EU

Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. Für Reisende aus den neuen EU-Ländern außer der Slowakischen Republik, Bulgarien, Polen, Ungarn, Malta und Zypern bestehen bis zur Einführung einer Mindestverbrauchsteuer für die Einfuhr von Tabakwaren in die alten EU-Länder länderspezifische Übergangsregelungen, die mit den jeweiligen erlaubten Einfuhrmengen aus Nicht-EU-Ländern identisch sind.

Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (nur Personen ab 18 J.);
400 Zigarillos (nur Personen ab 18 J.);
200 Zigarren (nur Personen ab 18 J.);
1 kg Tabak (nur Personen ab 18 J.);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (nur Personen ab 18 J.);
10 Liter alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops) (nur Personen ab 18 J.);
20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (nur Personen ab 18 J.);
90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (nur Personen ab 18 J.);
110 Liter Bier (nur Personen ab 18 J.);
10 kg Kaffee (nur Personen ab 15 J.);
Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge);
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 20 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.

Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.

Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)

Geld

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Geldwechsel

Fremdwährungen (einschl. Reiseschecks) können in allen Zweigstellen der Banken, Wechselbüros, größeren Hotels und an den Grenzübergängen umgetauscht werden.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden.

Generell gilt: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Visa, MasterCard/Eurocard, American Express und Diners Club, werden in größeren Hotels, Tankstellen, in manchen Restaurants und in größeren Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden in den meisten Banken und Wechselstuben akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Für Reisende innerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landeswährung, Einfuhr und Ausfuhr von Fremdwährungen unbegrenzt.

Reisende, die in die EU einreisen oder aus ihr ausreisen und Barmittel von 10.000 € oder mehr (oder den Gegenwert in anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten wie auf Dritte ausgestellte Schecks) mit sich führen, müssen diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.75 EUR
Wechselkurse vom 30 April 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja 2 Ja
Andere EU-Länder 1 Nein Nein
Schweiz Nein Nein Nein
Österreich Nein Nein Nein
Deutschland Nein Nein Nein

Hinweis

Die Slowakische Republik ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens. Innerhalb des Schengenraums bestehen für Reisende an der Grenze keine Ausweiskontrollen mehr.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 3 Monate über die Gültigkeitsdauer des Visums hinaus gültig sein. Besteht keine Visumpflicht, muss der Reisepass während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass, eigener Reisepass oder Personalausweis.Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass oder Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils.

Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (sofern nicht anders angegeben):(a) EU-Länder und Schweiz;(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco besitzen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die aus einem Nicht-Schengen-Land innerhalb von 48 Stunden in ein anderes Nicht-Schengen-Land weiterreisen, alle Dokumente für die Weiterreise vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Staatsangehörige einiger Länder benötigen jedoch ein Transitvisum. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.

Schengen-Visum

Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt.

Visaarten

Transitvisum, Einreisevisum.

Visagebühren

Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Gültigkeitsdauer

Transitvisum: 5 Tage. Einreisevisum: i. Allg. 6 Monate ab Ausstellung für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen.

Antragstellung

Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers (s. Kontaktadressen).

Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen. (s. Kontaktadressen).Schengen-Visum: (a) Reisedokument (z. B. Reisepass), das mindestens drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist, sowie Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses.(b) Ggf. alle Dokumente im Original, die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden Arzt oder in einem Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen.(c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung.(d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen.(e) Visumgebühr.(f) 1 biometrisches Passbild.(g) 1 ausgefülltes Antragsformular.

Aufenthaltsgenehmigung

EU-Bürger, die sich länger als 3 Monate im Land aufhalten wollen, müssen sich rechtzeitig vor Ablauf der Frist ihr Aufenthaltsrecht bei der zuständigen Verwaltungsbehörde bescheinigen lassen.

Bearbeitungszeit

Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.

Personalausweis

U. a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:EU-Länder und Schweiz ( [1] Ausnahmen: Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Dänemark und Irland (Rep.)).

Ausreichende Geldmittel

Besucher der Slowakischen Republik (außer Staatsbürger der EU- und EFTA-Länder) sind verpflichtet, genügend finanzielle Mittel in Höhe von umgerechnet 70 € pro Erwachsenen und Tag mitzuführen. Als Nachweis der finanziellen Mittel können z.B. Bargeld, Auszug aus dem Konto, das in der SR geführt wird, Voucher, ein Beleg über Bezahlung der Dienstleistungen auf dem Gebiet der SR, Einladung usw. dienen. Kreditkarten werden nicht als Nachweis der finanziellen Mittel akzeptiert.

Krankenversicherungspflicht

Ausländer sind verpflichtet, bei der Grenzkontrolle auf Aufforderung die abgeschlossene Krankenversicherung für die Slowakische Republik nachzuweisen. Es besteht keine Möglichkeit, die Krankenversicherung an der Grenze abzuschließen.

Meldepflicht

Visumpflichtige Besucher der Slowakischen Republik sind verpflichtet, sich binnen 3 Werktagen nach der Einreise in die Slowakische Republik bei der örtlich zuständigen Ausländerpolizeistelle anzumelden. Bei Unterbringung in einem Hotel wird dies i. d. R. dort veranlasst.

Ausländer, die kein Visum benötigen, müssen sich nur dann polizeilich melden, wenn sie die visumfreie Aufenthaltsdauer überschreiten wollen.

Dokumente bei der Einreise

(a) Auslandreisekrankenversicherung (EU-Bürger: Europäische Krankenversicherungskarte. Reiserückholversicherung empfohlen).
(b) Ausreichende Geldmittel (ausgenommen sind u. a. Staatsbürger EU-Länder und der Schweiz).

Einreise mit Haustieren

Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen EU-Heimtierausweis (pet pass) und müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung gekennzeichnet sein (nur bis 2. Juli 2011 möglich) oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Einfuhr ist auf 5 Tiere begrenzt.

Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gelten die folgenden zusätzlichen Vorschriften:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden.

Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis, der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.

Allgemeines

Lage

Mitteleuropa.

Fläche

49.036 qkm.

Bevölkerungszahl

5.455.407 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

111 pro qkm.

Hauptstadt

Bratislava. Einwohner: 423.415 (Schätzung 2009).

Staatsform

Republik seit 1993. Verfassung von 1993, letzte Änderung 2001. Nationalrat mit 150 Mitgliedern. Seit 1993 unabhängig. Die Slowakische Republik ist EU-Mitglied.

Geographie

Die Slowakische Republik grenzt an die Tschechische Republik, Österreich, Polen, Ungarn und die Ukraine. Gebirge, Ebenen, Schluchten, Seen, Karstlandschaften, Wälder und Wiesen – dies sind die Naturattraktionen, die die Slowakische Republik ganzjährig zu bieten hat. Die Slowakische Republik ist verhältnismäßig klein, dadurch erscheint der Übergang von Ebenen zu den Gebirgs- bzw. Hochgebirgsketten um so überraschender.

Beinahe die Hälfte des Staates wird durch die Karpaten bestimmt, die sich durch den Norden ziehen und einen Mittelgebirgscharakter haben. Innerhalb dieser Region befinden sich weitere Gebirgsformationen, die bekanntesten sind die Kleinen und Weißen Karparten, Malá und Vel’ká Fatra, die Hohe und Niedere Tatra sowie das Slowakische Erzgebirge. Etwa ein Viertel des Waldbestands der Hohen Tatra wurde im November 2004 durch einen Orkan vernichtet. Die Wiederaufforstung soll innerhalb der nächsten beiden Jahrzehnte geschehen.

Sprache

Amtssprache ist Slowakisch. Tschechisch, Russisch und Ungarisch werden ebenfalls gesprochen; Deutsch und Englisch meist nur in den Städten.

Religion

Hauptsächlich römisch-katholisch (68,9 %); außerdem Protestanten (10,8 %), Anhänger der Reformierten Kirche, Lutheraner, Methodisten, Baptisten und Juden. Im östlichen Landesteil gibt es auch eine griechisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft (4,1 %).

Ortszeit

MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. Adapter nicht erforderlich.

Regierungschef

Iveta Radicova, seit Juli 2010.

Staatsoberhaupt

Ivan Gasparovic, seit Juni 2004.

Kontaktadressen

Slowakische Zentrale für Tourismus

Zimmerstraße 27, D-10969 Berlin
Tel: (030) 25 94 26 40.  
Internet: www.slovakiatourism.sk
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Publikumsverkehr nach Vereinbarung und tel. Anfragen).

Parkring 12, A-1040 Wien
Tel: (01) 513 95 69.
Internet: www.slovakiatourism.sk
Mo-Fr 09.15-13.00 Uhr und 14.00-17.15 Uhr

Bratislava Tourist Service

Ventúrska 9, Zichy Palais, SK- Bratislava
Tel: (02) 20 70 75 01.
Internet: www.bratislava-info.sk

Botschaft der Slowakischen Republik

Friedrichstr. 60, D-10117 Berlin
Tel: (030) 88 92 62 00 und 88 92 62 99.
Internet: www.berlin.mfa.sk
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: 09.00-11.30 Uhr.
Generalkonsulat in München. Honorarkonsulate in Bad Homburg, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stuttgart und Wuppertal.

Botschaft der Slowakischen Republik- Außenstelle Bonn

August-Bier-Str. 31, D-53129 Bonn
Tel: (0228) 91 45 50.
Internet: www.mfa.sk
Di-Fr 08.30-11.00 Uhr.

Botschaft der Slowakischen Republik

Armbrustergasse 24, A-1190 Wien
Tel: (01) 31 89 05 52 00. Konsularabt.: Tel: (01) 31 89 05 52 10. Visaabt.: (01) 31 89 05 52 14 
Internet: www.vienna.mfa.sk
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr (tel. Auskünfte). Konsular-/Visaabt.: Mo-Fr 09.00-11.00 Uhr.

Thunstrasse 63, CH-3074 Muri bei Bern
Tel: (031) 356 39 30. Fax: (031) 356 39 33. Konsularabt.: Tel: (031) 356 39 36.
E-Mail: slovak@spectraweb.ch
Mo-Fr 08.00-12.00 Uhr und 13.00-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi und Fr 10.00-12.00 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.02.2011Landesspezifische Sicherheitshinweise
KriminalitätDie Slowakische Republik ist ein sicheres Reiseland.Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbruch kommt vor allem in den Touristenzentren (Bratislava, Hohe Tatra, Kurorte) häufig vor. Auch Diebstähle in Hotels sind nicht auszuschließen.Reisende werden auch auf die erhöhte Diebstahlgefahr bei Pkw-Reisen hingewiesen. Insbesondere neuere Fahrzeuge der Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet, selbst wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.In jüngster Zeit häufen sich auf der Autobahn zwischen Brünn und Bratislava Überfälle, bei welchen der Fahrer zum Halten gebracht wird, indem die Diebe mittels Handzeichen signalisieren, mit dem Auto stimme etwas nicht. Auch auf Rastplätzen bzw. an Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina wurden in mehreren Fällen Reisende angesprochen und auf angebliche Defekte am Fahrzeug hingewiesen, währenddessen Wertsachen aus dem Fahrzeug entwendet wurden. In anderen Fällen wurden an Tankstellen Pkw unbemerkt beschädigt (z.B. Reifen angeschlitzt), so dass sie nach kurzer Zeit am Straßenrand liegen blieben. Dann boten die Diebe ihre Hilfe an und nutzten die Notsituation, um Wertsachen aus dem unverschlossenen Auto zu stehlen. In diesen Abschnitten ist daher erhöhte Wachsamkeit angeraten. Handgepäckregeln im internationalen Flugverkehr für die EU und SchweizFlugpassagiere, die von Flughäfen innerhalb der Europäischen Union und der Schweiz starten, dürfen nur begrenzte Mengen an Flüssigkeiten, Aerosolen und Gels im Handgepäck mitnehmen. Dazu zählen Getränke, Zahnpasta, Haargel, Parfüm, Rasierschaum, Suppen, Sirup und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz.Folgende Regeln sind zu beachten:- Im Handgepäck dürfen nur Flüssigkeitsbehälter mitgeführt werden, die ein maximales Fassungsvermögen von jeweils 100 ml nicht übersteigen.- Alle Flüssigkeitsbehälter müssen zusammen in einem verschließbaren transparenten Plastikbeutel verwahrt werden, der ein Gesamtvolumen von maximal 1 Liter nicht übersteigen darf.- Flüssige Medikamente und Babynahrung dürfen zusätzlich mitgeführt werden, sofern sie auf dem Flug benötigt werden. Gegebenenfalls muss der Passagier die Echtheit der Medikamente/Babynahrung nachweisen.- Ausnahmen: Nicht unter die Beschränkungen fallen alle Flüssigkeiten, die erst nach der Handgepäck-Kontrolle in einem Flughafen der Europäischen Union erworben wurden, in einem manipulationssicheren Behältnis verpackt sind und ein Kaufbeleg an diesem Tag vorliegt. Dies betrifft insbesondere Einkäufe in den Duty-free-Geschäften im Abflugbereich.
Neuregelung seit 29. April 2011, auf befristete Zeit ausgesetzt: Flüssigkeiten, Aerosole und Gels, die an einem Drittlandsflughafen (außerhalb der EU) oder an Bord eines Flugzeugs eines gemeinschaftsfremden Luftfahrtunternehmens erworben wurden, sind in Sicherheitsbereichen und an Bord von Flugzeugen erlaubt, wenn sie- sich in einem Behältnis befinden, das den empfohlenen Leitlinien der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation für Sicherheitskontrollen (ICAO) entspricht und- ein hinreichender Nachweis über den Kauf innerhalb der vorausgegangenen 36 Stunden auf der Luftseite des Flughafens oder an Bord des Flugzeugs erbracht wird.Das bedeutet, dass Flüssigkeiten, Aerosole und Gels im Handgepäck erlaubt sind, wenn sie in einem EU-fremden Flughafen hinter der Bordkartenkontrolle oder im Sicherheitsbereich erworben wurden. Die Verkaufsstelle muss dabei den genehmigten Sicherheitsverfahren unterliegen, die Teil des Flughafensicherheitsprogramms sind.Verbotene Gegenstände im HandgepäckEine ausführliche Liste von im Handgepäck verbotenen Gegenständen bei Flugreisen befindet sich auf der Internetseite der deutschen Bundespolizei (Internet: www.bundespolizei.de). Dazu zählen Feuerwaffen, Betäubungsgeräte, spitze oder scharfe Gegenstände (u. a. Messer/Scheren mit mehr als 6 cm langen Klingen), Werkzeuge, die schwere Verletzungen verursachen können, stumpfe Gegenstände, die als Schlagwaffe eingesetzt werden können sowie Spreng- und Brandstoffe.

 

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