Tourismusinformationen Ukraine

Aerosvit (W) (Internet: www.aerosvit.ua/eng) ist eine der größten Inlandfluggesellschaften der Ukraine.

Auch die nationale Fluggesellschaft Ukraine International Airlines (PS) bietet Inlandflüge, u.a. von Kiew nach Donetsk und Odessa.]]>

Borispol International (KBP) liegt ca. 35 km von der Innenstadt von Kiew entfernt. Der Flughafen verfügt über Einrichtungen wie 24-Std. Banken/Wechselstuben, Duty-Free, Restaurants, Post und Apotheke. Ein Bus fährt von 05.00-21.30 Uhr halbstündlich ins Stadtzentrum (Fahrtzeit etwa 1 Std.). Ein Zug fährt ebenfalls in die Stadt (Fahrzeit: 60 Min.). Taxis kosten um 11-12 €.]]>

Flusskreuzfahrten zwischen Kiew, Sewastopol und Odessa sind sehr beliebt. Tickets sind bei verschiedenen Reiseveranstaltern erhältlich.]]>

Straßennetzes ist asphaltiert. Die Straßen sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Die wichtigen Städte sind über gute Autostraßen mit Tank- und Übernachtungsmöglichkeiten zu erreichen. Inzwischen gibt es auch private Autoreparaturwerkstätten, Ersatzteile sind jedoch häufig noch Mangelware.

Bleifreies Benzin gibt es an fast allen Tankstellen. Dennoch sollte man bei jeder Gelegenheit voll tanken und einen Reservekanister mitführen. An Tankstellen muss in der Landeswährung bezahlt werden. Kreditkarten werden nur selten angenommen.

Busse
verkehren zwischen größeren Städten, jedoch wird von ihrer Benutzung abgeraten.

Mietwagen
stehen in größeren Städten zur Verfügung. Die angebotenen Fahrzeuge sind allerdings oft in sehr schlechtem Zustand. Taxi: Auch für lange Strecken eine Alternative, die Fahrt von Kyiw nach Odessa kostet etwa 200 US-Dollar. Unterlagen: Internationaler Führerschein und Internationale Grüne Versicherungskarte.

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Busse, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen gibt es in den meisten Städten. Die U-Bahn in Kiew ist sauber, preisgünstig und zuverlässig. Busse und Oberleitungsbusse sind jedoch meist überfüllt und verkehren in recht unregelmäßigen Abständen. Auf einigen Strecken fahren Minibusse, die je nach Wunsch beliebig oft halten. Zwischen 01.00-06.00 Uhr verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Taxi:
Für Russisch sprechende Fahrgäste sind die Fahrpreise sehr günstig. Taxis haben schwarz-gelbe Leuchtanzeigen. Es gibt private und staatliche Taxiunternehmen, staatliche Taxis haben Taxameter, bei privaten Taxis sollte man den Fahrpreis vorher vereinbaren. Generell bezahlt man in Devisen. Taxis können telefonisch oder durch Handheben auf der Straße gerufen werden.]]>

Aufgrund der Treibstoffknappheit werden die Flugpläne nicht immer eingehalten. Im Winter ruht der Flugverkehr häufig. Die meisten Flugtickets für Inlandflüge sind nur innerhalb der Ukraine erhältlich. Sie sind für Ausländer häufig teurer als für Ukrainer. Es ist relativ schwierig und langwierig, in der Ukraine Flugtickets zu kaufen, meist muss man sich mit dem örtlichen Intourist-Büro auseinandersetzen.]]>

Ukraine International Airlines (PS) bietet Direktflüge von verschiedenen deutschen Städten sowie Wien und Zürich nach Kiew an.Weitere Direktflüge in die Ukraine werden von folgenden Fluggesellschaften durchgeführt:
Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. nach Kiew und ab München nach Kiew und Lemberg (Lwiw);
Austrian Airlines (OS) ab Wien nach Kiew, Lemberg und Donezk;
Swiss (LX) ab Zürich nach Kiew;
Wizz Air (W6) ab Frankfurt/M. nach Kiew und ab Berlin nach Lemberg.]]>

Kiew-Boryspil Internationaler Flughafen (KBP). (www.kbp.aero) Der Flughafen Kiew befindet sich 30 km östlich vom Stadtzentrum Kiew in Boryspil. Tel: <p>(+38) (0) 44 393 4371.</p>.

Lwiw Flughafen (LWO). (www.lwo.aero) Der Flughafen liegt 6 km südwestlich vom Zentrum von Lwiw.  Tel: <p>+380 32 229 81 12.</p>. ]]>

Donau verbindet die Donau-Länder mit ukrainischen Städten, die auf Flusskreuzfahrten angelaufen werden.Der Schwarzmeerhafen Odessa und der Donauhafen Ismail sind die wichtigsten Hafenstädte. Verbindungen in die russischen Häfen Noworossijsk und Sotschi sowie nach Batumi und Suchumi in Georgien.

Phoenix bietet ab Kiew kombinierte Fluss- und Seekreuzfahrten auf der Donau und im Schwarzen Meer zu verschiedenen ukrainischen Häfen an.Achtung: Zurzeit ist es für europäische Kreuzfahrtschiffe verboten, in Häfen auf der Krim anzulegen.

U.a. bieten die Reedereien nicko cruises, arosa und Phoenix Kreuzfahrten auf der Donau von Deutschland und Österreich in die Ukraine an. ]]>

Pkw: Die Ukraine erreichen Auto-Reisende von Norddeutschland aus am schnellsten über Polen, von Süddeutschland, Österreich und der Schweiz aus über die Slowakische Republik oder Ungarn.Die wichtigsten Grenzübergangsstellen sind:
- aus Norddeutschland: Chelm/Polen - Kyiw, Przemysl/Polen - Mostiska;
- aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz: Vysné Nemecké/Slowakische Republik - Uschgorod bzw. Zahony/Ungarn - Tschop.Informationen über erforderliche Unterlagen und Verkehrsbestimmungen s. Reiseverkehr - National.Fernbus: Flixbus fährt von Deutschland und Österreich aus in die Ukraine. Eurolines verbindet Deutschland und die Schweiz mit der Ukraine.Maut: Auf ukrainischen Straßen wird keine Maut erhoben.Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend. Es wird jedoch empfohlen, zusätzlich einen internationalen Führerschein mitzuführen. ]]>

(Internet: www.mts.ua) und Kyivstar (Internet: www.kyivstar.ua). Das ukrainische Mobilfunknetz ist fast flächendeckend, in den ländlichen Gebieten jedoch mitunter lückenhaft. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer ukrainischen SIM-Karte. Es bestehen derzeit internationale Roaming-Verträge.]]>

(Internet: www.ua.net). Internet-Cafés findet man in allen Städten, die Verbindung in kleineren Orten kann aber sehr langsam sein. Einige Hotels bieten Wi-Fi-Service an.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist eine Stadt mit vielen Parkanlagen, die auf eine über 1500-jährige Geschichte zurückblickt. Bei einem Stadtrundgang sollte man sich die St.-Sophien-Kathedrale (1037), die St.-Andrijiw-Kirche (18. Jh.) und das Höhlenkloster (11. Jh.) anschauen.
Die St.-Sophien-Kathedrale gilt als eines der wichtigsten russischen Bauwerke überhaupt. Das Goldene Tor ist der letzte Überrest der Mauer, die im 10. Jahrhundert zur Verteidigung der Stadt gebaut wurde. Die Oper ist nicht nur für Musikfreunde interessant.
Das Ukrainische Kunstmuseum dokumentiert die Entwicklung der Kunst vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Malerei, Graphik und Bildhauerei). Das Geschichtsmuseum zeigt eine Sammlung ausgeblasener Eier, die mit komplizierten Mustern bemalt sind.
Auf dem Andrijiw-Hügel in der Altstadt bieten Künstler ihre Werke an. Das Parlamentsgebäude liegt neben einem großen Park, der Erholung vom Großstadtlärm bietet.
In luftiger Höhe auf dem Wlodymyr-Hügel genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt am Dnipro. Im Sommer wird im Dnipro gebadet, im Winter kann man Schlittschuhlaufen oder sein Glück beim Angeln versuchen. Schifffahrten auf dem Dnipro sind sehr beliebt.
Auf der Truchaniw-Insel gibt es einen schönen Park und einen Strand. ]]>



Lwiw ist eine beschauliche Stadt in den Karpaten, die reich an bedeutenden Baudenkmälern vieler Stilepochen ist. Die architektonische Vielfalt der Bauwerke ist auf die vielen Invasionen vergangener Jahrhunderte zurückzuführen.
Besonders besuchenswert sind die Dominikanerkirche (18. Jh.) und die St.-Jur-Kathedrale. Sehenswert ist auch der Marktplatz (Staryj Rynok), dessen mittelalterlicher Charakter erhalten geblieben ist.
Die Zweiflüssestadt liegt eingebettet in eine Hügellandschaft, die zahlreiche Ausflugs- und gute Wandermöglichkeiten bietet.]]>



Odessa ist ein wichtiger Hafen, bedeutender Industriestandort und Sitz zahlreicher kultureller und wissenschaftlicher Einrichtungen. Auch als Kurort hat sich die Stadt seit langem einen Namen gemacht.
Die berühmte Potjomkin-Freitreppe führt zur hübschen Seepromenade hinunter. Verschiedene Bootsfahrten in die nähere und weitere Umgebung werden von den Anlegestellen angeboten. Dem französischen Grafen Richelieu, dem Odessa viel verdankt, wurde in der Nähe der Freitreppe ein Standbild errichtet.
Die Decke des Opernhauses schmücken Szenen aus verschiedenen Shakespeare-Stücken. Sehenswert sind außerdem die Philharmonie, der Woronzow-Palast und die Himmelfahrts-Kathedrale.
Im Archäologischen Museum sind Fundstücke aus dem alten Ägypten und der Schwarzmeer-Region ausgestellt. Im Museum für Westliche und Orientalische Kunst hängen u. a. Werke von Rubens, Brueghel und Caravaggio. Der Botanische Garten, mehrere Parks und die Badestrände der Stadt bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Die Halbinsel Krim ganz im Süden des Landes ist eines der beliebtesten Feriengebiete am Schwarzen Meer. Der »Kurlaub« hat hier dank des angenehmen Klimas und der zahlreichen Mineralquellen eine lange Tradition. Der Großraum Jalta umfasst zahlreiche attraktive Kur- und Badeorte.

In Jalta, der »Perle der Krim«, steht das Tschechow-Museum, das im früheren Wohnhaus des Schriftstellers untergebracht ist. Im einzigen Theater der Stadt kommen seine Dramen häufig zur Aufführung.
Jalta ist heute ein beliebter Urlaubsort. Die zauberhafte Lage am Meer und die exotische Vegetation machen den Reiz dieser grünen Hafenstadt aus. Vom Klima verwöhnt und vor kalten Winden geschützt, blühen hier selbst im Winter die Blumen.
Interessante Sehenswürdigkeiten sind die an der Seepromenade gelegene Hauptstraße, das Historische Museum und der Aussichtspunkt auf dem Darsan-Hügel, den man mit einer Seilbahn erreichen kann.
Der Jalta-Hotelkomplex mit reichhaltigem Sport- und Unterhaltungsangebot einschließlich eines Hotelstrandes bietet komfortable Unterkunft. An der Südküste der Krim eröffnen sich unzählige Ausflugsmöglichkeiten.

Außerdem sehenswert sind der für den letzten Zaren erbaute Weiße Palast in Liwadija. Weitere interessante Herrensitze und Schlösser findet man überall entlang der Küste.

Der südlich von Jalta in Alupka gelegene Woronzow-Palast mit seinen Parkanlagen ist besuchenswert. Er wurde von einem englischen Architekten erbaut und ist die Hauptsehenswürdigkeit dieses hübschen Kurorts, in dem man nach Voranmeldung auch an Weinproben teilnehmen kann.

Sitz der Verwaltung der Krim, von Industrie, Universität und vielen kulturellen Einrichtungen ist die Großstadt Simferopol. Es gibt mehrere Museen, hervorzuheben ist die Gemäldesammlung im Museum der Schönen Künste. Die Überreste der antiken Stadt Neapolis bezeugen die lange Siedlungsgeschichte in diesem Raum.

Ein Tagesausflug nach Bachtschisaraj bietet sich an. Die Stadt ist für einen Palastkomplex bekannt, der auch Moscheen und Gärten umfasst.]]>

Wichtige Wirtschaftszweige
Die ukrainische Industrie ist gut ausgebaut, und das Land verfügt über reiche Mineralvorkommen. Die wichtigsten Bodenschätze sind Kohle, Eisenerz, Mangan und Uran.
Die berühmten Schwarzerdeböden sind ideal für den landwirtschaftlichen Anbau; Getreide, Zuckerrüben (die Ukraine ist einer der größten Zuckerproduzenten Europas), Sonnenblumen, Gemüse und Tabak sind die Hauptagrarerzeugnisse. Viehzucht und Milchwirtschaft spielen ebenfalls eine Rolle.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige beinhalten - vor dem Dienstleistungssektor- den Kohlebergbau und die Hütten- und Stahlindustrie. Eine wichtige Rolle spielen zudem Flugzeugbau und Raketentechnik. 2008 hatte die Industrie einen Anteil von 31,7 % am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Wichtigste Ausfuhrgüter sind Metallurgieprodukte, chemische Waren, Maschinen, Geräte, Nahrungsmittel und Textilien.

Wirtschaftslage
Zwischen 2000 und 2004 wuchs die Wirtschaft dank der hohen Weltmarktpreise für Metall und des Baubooms recht stark, 2005 schwächte sich das Wachstum etwas ab (2,4 %). 2006 und 2007 waren wieder gute Jahre mit hohen Wachtsumsraten (7,3 % % und 7,9 %).
Im Herbst 2008 wurde das Land von der Weltfinanzkrise voll erfasst. Es kam zu einer Destabilisierung des Bankensektors, Abwertungsdruck auf die Landeswährung Hrywnja und Produktionseinbrüchen. Die hohe Abhängigkeit von Energieimporten und die energieintensive Produktion setzen die Wirtschaft bei gestiegenen Gasimportpreisen zusätzlich unter Druck. Die Ukraine erhielt 2008 vom IWF zur Bekämpfung der Krise einen an Auflagen geknüpften Kredit über 16,4 Mrd. US$.
Die 2007 schon recht hohe Inflation (12,8 %) schnellte 2008 auf 25,3 % hoch. Offiziell 3 % der Bevölkerung sind arbeitslos, die Dunkelziffer liegt aber weitaus höher.

Handelspartner
Die Russische Föderation, Deutschland, Türkei, Polen, Italien, China (VR), die USA und Litauen sind die Haupthandelspartner.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Mit Belarus wurde ein gemeinsamer Wirtschaftsraum geschaffen. Die Ukraine ist außerdem eines von 11 Unterzeichnerländern des Schwarzmeerabkommens. Mit Österreich wurde ein Handelsabkommen geschlossen, und es gibt bereits über 50 ukrainisch-österreichische Joint-Ventures.]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-17.00/18.00 Uhr. Lange Mittagspausen von mindestens eineinhalb Stunden sind die Regel.]]>

Bundesverband der Deutschen Industrie
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52.
Internet: www.ostausschuss.de

Wirtschaftskammer Österreich
Außenwirtschaftsorganisation, Osteuropareferat
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
Internet: http://portal.wko.at

Vereinigte Wirtschaftskammern
Sonnenbergstrasse 48, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 268 43 00.
Internet: www.jointchambers.ch

Industrie- und Handelskammer der Republik Ukraine
Wul. Velyka Zhytomyrska 33, 01601 Kyiw
Tel: (044) 272 29 11.

Ministerium für Wirtschaft und europäische Integration der Ukraine
12/2 Grushevskogo Str., 01008 Kyiw
Tel: (044) 253 93 94.
Internet: http://me.kmu.gov.ua]]>

Borschtsch (Suppe aus roter Beete), Wareniki (Pasteten mit Käse-, Fleisch- oder Obstfüllung), Galuschki (kleine Mehlklöße) und Holubtsi (Kohlrouladen). Fleisch- und Kartoffelgerichte sind außerordentlich beliebt. Zum Nachtisch isst man gern Honigkuchen oder Mohnstrudel.

Getränke:
Weine von der Krim sind ausgezeichnet, besonders zu empfehlen sind Krasnij Kamen (Roter Stein), Abrau und Miskako (beide trocken). Sekt aus der Ostukraine (Marke Artyomow) ist sehr gut.]]>


Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 08.00-19.00 Uhr (Kaufhäuser), kleine Läden sind in der Regel Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr geöffnet, einige Geschäfte auch bis 20.00 Uhr.]]>

Bademöglichkeiten von April bis Oktober.

Bergsteigen und Bergwandern sind in dieser Region ebenfalls möglich.

Die Karpaten und das Karpatenvorland mit ihren vielen Kurorten und Wandergebieten sind ideal für Erholungssuchende und »Kurlauber«. Der im Nationalpark Karpaten gelegene Kurort Jeremtsch ist vielbesucht.

Beim Publikumssport steht Fußball an erster Stelle, obwohl auch Eiskunstlauf, Tennis und Leichtathletik für volle Arenen sorgen.

Die Karpaten bieten gute Wintersportmöglichkeiten (v. a. Skifahren). Beliebt sind die Wintersportorte Slawsko und Skole unweit der slowakischen Grenze und Worokta, das an der rumänischen Grenze liegt.]]>

Jan. Russisch-orthodoxe Weihnachten, landesweit. April Feiern (bunte Veranstaltungen mit Straßentänzen und Trachtenumzügen), Odessa. Letzter Samstag im Mai Kiew-Tag. Mai-Juli Sommermusikabende, Kiew. Aug. Sarochin-Markt, Zentral-Ukraine. 24. Aug. Landesweite Feiern zum Unabhängigkeitstag. Okt. Internationales Film-Festival, Kiew. 6. Dez. St. Nikolaus-Tag.]]>

Umgangsformen: Ukrainer sind für ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit bekannt. Oft wird man bereits nach kurzer Bekanntschaft nach Hause eingeladen.

Kleidung: Freizeitkleidung ist angemessen, nur für Theater- und Opernbesuche zieht man sich eleganter an.

Trinkgeld:
Die Bedienung ist in der Regel bereits in den Rechnungen enthalten. Ein kleines Trinkgeld verhilft dem Gast zu besserem Service.

Fotografieren:
Militärische Objekte, Seehäfen, Industriezonen und Eisenbahn- oder Verkehrsanlagen dürfen nicht fotografiert werden.]]>

2016
1 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
8 Mar Weltfrauentag
1 May - 2 May Tage der Arbeit
1 May Orthodoxer Ostersonntag
9 May Tag des Sieges
19 Jun Orthodoxes Pfingstfest
28 Jun Tag der Verfassung
24 Aug Unabhängigkeitstag

2017
1 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
8 Mar Weltfrauentag
16 Apr Orthodoxer Ostersonntag
1 May - 2 May Tage der Arbeit
9 May Tag des Sieges
4 Jun Orthodoxes Pfingstfest
28 Jun Tag der Verfassung
24 Aug Unabhängigkeitstag

2018
1 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxer Weihnachtsferiertag
8 Mar Weltfrauentag
8 Apr Orthodoxer Ostersonntag
1 May - 2 May Tage der Arbeit
9 May Tag des Sieges
27 May Orthodoxes Pfingstfest
28 Jun Tag der Verfassung
24 Aug Unabhängigkeitstag
Fällt ein Feiertag auf einen Donnerstag, können der Freitag und Samstag auch frei sein. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird der Montag in der Regel auch frei gegeben.]]>

1 l Spirituosen, 2 l Wein und 5 l Bier;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch (z.B. Kleidung);
Reiseproviant (vakuumverpackt oder in Dosen) im Gesamtwert von 50 € für den persönlichen Gebrauch (jedoch nicht tierischer Herkunft);
Waren bis zu einem Gesamtwert von 200 € (oder ein unteilbares Einzelteil bis zu 300 €).
Bei der Einreise muss eine Zolldeklaration ausgefüllt werden, die bei der Ausreise vorgelegt werden muss.]]>

UAH (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 UAH; Münzen in den Nennbeträgen 1 UAH sowie 50, 25, 10, 5, 2 und 1 Kopijok.]]>

1.00 EUR = 28.6 UAH1.00 CHF = 26.64 UAH1.00 USD = 27.02 UAHWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Deutsche: Kinderreisepass bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


(a) EU-Länder und Schweiz;(b) Türkei.]]>

Deutschland
Die folgenden Visagebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die über eine gültige Aufenthaltserlaubnis für Deutschland verfügen.Transit- und Kurzfristiges Visum (15 Kalendertage Bearbeitungszeit): 65 € (einmalige Durch-/Einreise), 100 € (zweimalige Durch-/Einreise), 154 € (mehrmalige Durch-/Einreise).Ein langfristiges Visum (Typ D) ist für deutsche Staatsbürger kostenlos. Postalische Antragstellung: +10 € Bearbeitungsgebühr pro VisumÖsterreich
Die folgenden Visagebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die über eine gültige Aufenthaltserlaubnis für Österreich verfügen.Transit- und Kurzfristiges Visum (bis zu 10 Arbeitstage): 61 € (einmalige Durch-/Einreise), 61 € (zweimalige Durch-/Einreise), 61 € (mehrmalige Durch-/Einreise).Langfristiges Visum : 100 € (einmalige Einreise, Gebühr gilt nur für Österreicher).Expressbearbeitung: 122 € (bis zu 5 Arbeitstage).Schweiz
Die folgenden Visagebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die über eine gültige Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz verfügen.Transit- und Kurzfristiges Visum: 81 CHF (einmalige Durch-/Einreise), 124 CHF (zweimalige Durch-/Einreise), 190 CHF (mehrmalige Durch-/Einreise).Langfristiges Visum : 68 CHF.
 Expressausstellung (3 Tage) kostet jeweils die doppelte Gebühr (nur bei persönlicher Antragstellung erhältlich, bestimmte Beschränkungen bestehen). ]]>



Antragsformular ohne Korrekturen (erhältlich bei den diplomatischen Vertretungen).
(b) 2 Passfoto (3 x 4 cm).
(c) Reisepass, der mindestens drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.
(d) Gebühr (Überweisung mit Original-Zahlungsbeleg. Belege von Online-Überweisungen nur mit Stempel der Bank).
(e) Nachweis einer in der Ukraine gültigen Krankenversicherung.
(f) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.(g) Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel während des Aufenthalts in Höhe von 2300 € für einen Monat oder ca. 80 € pro Tag + ca. 400 €.
 Für ein kurzfristiges Visum zusätzlich:
(g) Unterlagen, die den touristischen Charakter der Reise bestätigen und von einem Reisebüro, das über eine Referenznummer des ukrainischen Außenministeriums verfügt, bestätigt sind.(h) Ggf. Einladungsschreiben (Dies hängt von der Nationalität des Antragstellers ab. Die Staatsangehörigen der EU-Mitgliedsstaaten sowie von Kanada, der Schweiz, Japan, der Türkei, Rumänien und der Slowakei brauchen bei der Beantragung der Visa für Dienst,- Geschäfts,- Wissenschafts- und Privatreisen, sowie im Rahmen des Kultur-, Sport- und Jugendaustausches mit der Aufenthalt in der Ukraine bis zu sechs Monaten keine Einladung.).Transitvisum zusätzlich:
(g) Visum für das Zielland, Weiterreiseticket.Bei der postalischen Antragstellung wird (außer in Frankfurt) eine Extragebühr von 10 € berechnet. Außerdem müssen ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigefügt werden. Barzahlung ist nicht möglich.]]>

 (b) Ausreichende Geldmittel (mindestens ca. 1.020 € pro Monat oder ca. 35 € pro Tag plus ca. 175 €).
(c) Nachweis einer in der Ukraine gültigen Auslandsreisekrankenversicherung (EU-Bürger: Europäische Krankenversicherungskarte. Zusätzliche Reiserückholversicherung dringend empfohlen.). Befreit sind nur Bulgaren und einige nicht-EU-Länder.]]>

Anmerkung: Hunde und Katzen im Alter von unter 3 Monaten sowie Tauben dürfen nicht eingeführt werden.]]>

Belarus, im Norden und Osten an die Russische Föderation, im Westen an Polen, die Slowakische Republik und Ungarn und im Südwesten an Rumänien und Moldawien. An der Südküste liegt die vorgelagerte Halbinsel Krim am Schwarzen Meer. Der Norden ist sehr waldreich, in den anderen Landesteilen überwiegen Waldsteppe (Buchen und Eichen) und baumlose Steppe. Wichtigster Fluss ist der Dnipro, der ins Schwarze Meer fließt. ]]>

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +1:00 Std.]]>

Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg und München. Honorarkonsulat in Mainz.
Telefon: +49 (30) 28 88 71 28. Konsularabteilung: +49 (30) 28 88 71 70.
Website: germany.mfa.gov.ua/de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-13.30 und 14.30-18.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo, Mi, Fr 09.00-12.45 Uhr, Di 14.00-17.45 Uhr; telefonisch: Mo, Mi, Do, Fr 15.00-17.00 Uhr, Di 10.00-12.00 Uhr.
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Honorarkonsulate in Graz, Linz und Salzburg.
Telefon: +43 (1) 479 71 72 11. Konsularabteilung: +43 (1) 479 71 72-21/22.
Website: austria.mfa.gov.ua/de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo, Do, Fr 09.00-12.30 Uhr, Di 14.00-17.30 Uhr.
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Honorarkonsulate in Zug und Fribourg.
Telefon: +41 (31) 352 23 16.
Website: switzerland.mfa.gov.ua/de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo, Mi, Fr 09.00-12.30 Uhr. Für Menschen mit Einschränkungen: Di, Do 15.00-17.00 Uhr.
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Website: mfa.gov.ua/en
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr, Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.45 Uhr.  
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Stand - Thu, 12 Jul 2018 10:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 12 Jul 2018 11:29:32 +0200)

Letzte Änderungen:
Allgemeine Reiseinformationen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Besondere Zollvorschriften
(Nur redaktionelle Änderungen)

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Im Osten der Ukraine (Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk) finden seit dem Frühjahr 2014 bewaffnete Auseinandersetzungen statt. Teile dieser Verwaltungsbezirke werden derzeit nicht von der ukrainischen Regierung, sondern von separatistischen Kräften kontrolliert. Die ukrainischen Streitkräfte und die bewaffneten Kräfte der Aufständischen stehen sich an der sogenannten „Kontaktlinie" gegenüber, an der es täglich zu Kampfhandlungen kommt.
Vor Reisen in die nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk wird gewarnt. Sie unterliegen nach ukrainischem Recht einem speziellen Zugangsregime.
Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.
Es wird ebenfalls gewarnt vor Reisen in regierungskontrollierte Gebiete entlang der sogenannten „Kontaktlinie".
Von nicht dringenden Reisen in die folgenden von der ukrainischen Regierung kontrollierten Orte und Landkreise (Rayone) der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk wird abgeraten:

Biloukrainka, Bilowodsk, Dobropillja, Stadt Druschkiwka, Stadt Kotlyne (zuvor Dymytrowo), Kramatorsk, Kreminna, Lyman (zuvor Krasnyj Lyman), Lyssytschansk, Kreis Manhusch (früher Perschotrawnewe), Stadt Mariupol, Markiwka, Milowe, Stadt Nowohrodiwka, Nowopskow, Oleksandriwka, Pokrowsk (zuvor Krasnoarmijsk), Stadt Selydowe, Sjewjerodonezk, Slowjansk, Starobilsk, Swatowe, Trojizke, Rubishne.
Es wird empfohlen, sich bei dringenden Reisen in diese Orte und Landkreise möglichst schon vor Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. unmittelbar mit dem Generalkonsulat Donezk (Dienstsitz Dnipro) in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
Von Reisen auf die Halbinsel Krim wird dringend abgeraten.
Die Krim gehört völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Seit Juni 2015 ist für Reisen auf die Krim vom ukrainischen Festland aus eine Betretenserlaubnis der zuständigen ukrainischen Behörde nötig, die nur unter bestimmten Voraussetzungen, keinesfalls jedoch für touristische Zwecke erteilt wird.
Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Einreise auf die Krim über russisches Staatsgebiet einen Verstoß gegen ukrainische Gesetze (illegale Einreise) darstellt und ein Einreiseverbot in die Ukraine nach sich zieht.
Des Weiteren unterliegt der Schiffsverkehr durch die Schließung der Seeschiffhäfen der Krim für Drittländer derzeit Einschränkungen.
Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.
Reisenden im gesamten Land wird dringend geraten, sich umsichtig zu verhalten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und diese Reise- und Sicherheitshinweise genau zu beachten. Demonstrationen, Kundgebungsorte und Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden. Die Beteiligung an Kampfhandlungen der Separatisten stellt nach ukrainischem Recht eine Straftat dar.
Kriminalität
In seltenen Fällen werden Übergriffe auf Ausländer verzeichnet, bei denen rassistische, fremdenfeindliche oder homophobe Motive nicht auszuschließen sind. Zudem wurde über einzelne Fälle berichtet, in denen Besucher, angelockt beispielsweise über das Internet, mit dem Versprechen der Vermittlung von Bekanntschaften, verschleppt und erst gegen Zahlung eines Lösegeldes wieder freigelassen wurden. Insgesamt ist ein gewisses Ansteigen der Gewaltkriminalität, insbesondere an schlecht einsehbaren und unübersichtlichen Orten, wie etwa Metrostationen, festgestellt worden. Allen Reisenden wird empfohlen, die übliche Umsicht walten zu lassen.
Außerdem wird empfohlen, bei Flugreisen in und aus der Ukraine Wertgegenstände und Dokumente ausschließlich im Handgepäck zu verstauen und die Koffer abzuschließen. Zusätzlich wird dringend empfohlen, bei Sicherheitskontrollen an den Eingängen zu Flughäfen das Handgepäck bei Durchsuchungen im Auge zu behalten und nach Rückgabe den Inhalt noch an Ort und Stelle auf Vollständigkeit zu überprüfen.
Bei einem eventuell notwendig werdenden Reifenwechsel sollten sicherheitshalber die Fahrzeugtüren verschlossen werden, um der Gefahr eines Diebstahls vorzubeugen. Zur eigenen Sicherheit sollte bei vermeintlichen Pannen anderer Verkehrsteilnehmer am Straßenrand – insbesondere auf einsamen Landstraßen – nicht angehalten werden.
In der Ukraine ist es üblich, private PKWs anzuhalten und sich gegen Entgelt transportieren zu lassen. Aus Sicherheitsgründen wird hiervon abgeraten.
In der Ukraine werden häufig deutsche Kfz-Kennzeichen gestohlen. Kennzeichen sollten fest angebracht sein, Fahrzeuge sollten nach Möglichkeit auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Bei einem Diebstahl von Kennzeichen ist umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizeibehörde zu erstatten und die Versicherung in Deutschland informiert werden. Mit der Bescheinigung der Polizei und den Zulassungspapieren können bei der Zulassungsbehörde in Deutschland neue Kennzeichen beantragt werden. Fahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nicht ohne Kennzeichen bewegt werden.
Trickdiebe sind häufig anzutreffen. Diskussionen über angeblich gefundene Geldbeträge, das Aufheben von Geldbeuteln oder ähnlicher, scheinbar verlorener Gegenstände und das Vorzeigen von Geldbeuteln sollte unbedingt vermieden werden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, Kreditkarten, Bankkarten, Bargeld und Ausweispapiere an mehreren Stellen direkt am Körper zu verwahren.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen über Land/Straßenverkehr
Vermeiden Sie nächtliche Autofahrten über Land. Wegen schlechter Straßenverhältnisse, fehlender Straßenmarkierungen und häufig unvorhersehbarer Hindernisse auf der Fahrbahn besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Überlandstraßen 110 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und seit 1. Januar 2018 in der Innenstadt 50 km/h. Es gilt die 0,0-Promillegrenze. Im Zusammenhang mit der Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften hat das Innenministerium zudem verstärkte Geschwindigkeitskontrollen angekündigt.
Sicherheitsbehörden
Die in der Ukraine geltenden Gesetze sind einzuhalten. Reisende berichten gelegentlich davon, von Polizei-, Grenzschutz- und Zollbeamten oder anderen Staatsbediensteten zur Zahlung von Gebühren oder Bußgeldern aufgefordert worden zu sein, deren Rechtsgrundlage nicht erkennbar ist. Das Auswärtige Amt empfiehlt, bei Missbrauchsverdacht auf der Ausstellung einer Quittung für geleistete Zahlungen und der Darlegung der Rechtsgrundlage zu bestehen sowie einen vorgesetzten Mitarbeiter hinzuziehen. Bestehen Sie im Notfall darauf, zur nächstgelegenen Polizeidienststelle zu fahren, um dort ein formelles Protokoll aufzunehmen. Ferner wird empfohlen, in jedem Fall den Namen und die Dienstnummer des Beamten zu notieren, damit eine spätere Identifizierung möglich ist.
Geld/ Kreditkarten
Landeswährung ist die Hrywna (UAH). Überall im Land kann an Geldautomaten mit Bank- und Kreditkarten Geld abgehoben werden. Betreiber erheben hierfür teilweise Gebühren, Höchstbeträge für Abhebungen sind schwankend. Bitte achten Sie auf eventuelle Spuren von Manipulation an Automaten und lassen Sie Ihre Geldkarte sofort sperren, falls diese von einem Automaten eingezogen werden sollte. Gelegentlich versuchen Betrüger, durch Montage eines Aufsatzes auf den Kartenschlitz oder die Tastatur die Kontodaten abzufangen.
Die Akzeptanz von Kreditkarten ist hoch, beim Zahlungsvorgang sollten Reisende diese nicht aus den Augen lassen, um zu vermeiden, dass Kopien angefertigt werden. Setzen Sie Ihre Karte nur bei vertrauenswürdigen Empfängern ein. Von der Mitnahme von einer einen Tagesbedarf überschreitenden Bargeldsumme wird abgeraten.
Mitgebrachte Euro-Banknoten können problemlos in die Landeswährung getauscht werden.
Hinweise für Reisende mit Behinderungen
In der Ukraine gibt es im Allgemeinen keine behindertengerechte Infrastruktur. Dies gilt auch für öffentliche Einrichtungen. Der teilweise schlechte Zustand von Straßen und Gehwegen auch in Kiew kann insbesondere für Rollstuhlfahrer erhebliche Schwierigkeiten bei der Fortbewegung verursachen und die persönliche Mobilität deutlich einschränken.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
In der Ukraine besteht für Reisende eine Krankenversicherungspflicht. Eine ärztliche Behandlung muss trotz bestehender Auslandskrankenversicherung in der Regel in bar und sofort beglichen werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: JaAnmerkungen:
Eine Einreise in die Ukraine mit verlorenen und später wiedergefundenen Reisepässen, deren Verlust der Polizei angezeigt wurde, ist in der Regel nicht möglich und führt zur Zurückweisung an der Grenze, bei versuchter Einreise auf dem Luftweg in das Land des letzten Abflugs mit dem nächsten erreichbaren Flugzeug. Mit längerem, auch mehrtägigem Aufenthalt im Transitbereich des Flughafens muss gerechnet werden.
Erfassung biometrischer Daten
Seit 1. Januar 2018 sollen bei Ein- und Ausreise von Personen ab 18 Jahren biometrische Daten (insbesondere durch Scannen von Fingerabdrücken) erfasst werden, wovon auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können. Die Verweigerung kann zur Einreiseverweigerung führen.
Reisen von Ausländern und Staatenlosen von und auf die Krim und die nicht unter ukrainischer Kontrolle befindlichen Gebiete der Ostukraine
Die Ein- und Ausreise von Ausländern und Staatenlosen auf die Krim und in die nicht unter ukrainischer Kontrolle befindlichen Gebiete der Ostukraine ist nur über einen regulären ukrainischen Grenzübergang zulässig. Eine anderweitige Einreise auf die Krim oder in diese Gebiete (z.B. über Russland) ohne vorheriges Passieren eines ukrainischen Grenzübergangs ist strafbar.
Reisende, die auf anderen Wegen als über ukrainische Grenzübergänge auf die Krim und in die nicht unter ukrainischer Kontrolle befindlichen Gebiete der Ostukraine gereist sind, müssen daher bei ihrem nächsten Aufenthalt in der Ukraine mit Strafverfolgung wegen illegalen Aufenthalts in der Ukraine rechnen.
Visum
Deutsche Staatsangehörige können sich bis maximal 90 Tage pro Halbjahr (ab Ersteinreise) ohne Visum im Land aufhalten. Die innerhalb des halben Jahres ab Ersteinreise (Stempel der Grenzbehörde) in der Ukraine verbrachten Tage werden zusammengerechnet; die Zahl der Einreisen innerhalb des halben Jahres ist unbeschränkt. Wer länger als 90 Tage am Stück in die Ukraine bleiben möchte, benötigt unabhängig vom Reisezweck ein Visum, das bereits vor Beginn der Reise bei der für Ihren Wohnsitz in Deutschland zuständigen ukrainischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss. Die Einhaltung der 90-Tage-Regelung wird seit kurzem strenger kontrolliert, die Verletzung der Regelung kann neben einer Bußgeldzahlung auch eine Einreisesperre nach sich ziehen.Über die aktuellen Visabestimmungen informiert die Konsularabteilung der ukrainischen Botschaft in Berlin.Aufenthaltsverlängerung
Personen, die ohne Visum in die Ukraine eingereist sind, können ihren Aufenthalt in der Ukraine nicht verlängern. Inhaber eines ukrainischen Visums, die länger als 90 Tage in der Ukraine bleiben möchten, müssen spätestens drei Arbeitstage vor Ablauf dieser 90 Tage die Verlängerung der Aufenthaltsdauer beantragen. Dies erfolgt im Regelfall bei der für den Wohnsitz zuständigen ukrainischen Pass- und Meldestelle ("WHIRFO" – frühere Bezeichnung: "OWIR"). Nicht für alle ukrainischen Visaarten ist eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer möglich.Finanzierungsnachweis
Ausländer müssen bei der Einreise in die Ukraine eine finanzielle Absicherung für den gesamten Zeitraum des geplanten Aufenthaltes in der Ukraine nachweisen. Die Höhe der Absicherung ist als 20-facher Betrag des Existenzminimums für eine Person pro Monat bestimmt (derzeit UAH 1684). Ausreichende Mittel für die Aufenthaltszeit + 5 Tage müssen nachgewiesen werden. Daraus ergibt sich je nach Wechselkurs (z.B. Juli 2018) ein Betrag von ca. 1.100,- Euro monatlich oder ca. 35,- Euro pro Tag + ca. 175,- EUR. Als Nachweis der finanziellen Absicherung gelten Bargeld, Kontoauszüge, aktuelle Kreditkartenabrechnung und Kreditkarte, Verpflichtungserklärung des Gastgebers, Fahrkarten und Hotelreservierung. Es wird angeraten, geeignete Nachweise mit sich zu führen.
Krankenversicherungspflicht
Für Reisende in die Ukraine besteht die Verpflichtung, eine Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit in der Ukraine nachzuweisen.
HIV-Test
Es gibt Rechtsvorschriften, nach denen Ausländer, die sich länger als drei Monate im Lande aufhalten und dort arbeiten oder studieren wollen, bei Einreise einen negativen HIV-Test nachweisen oder alternativ einen Test im Lande durchführen lassen müssen. Bei positivem Testergebnis muss nach diesen Vorschriften mit der Ausweisung gerechnet werden.
Autoreisende
Bei der Einreise mit dem Pkw ist an den Grenzübergangsstellen mit mehrstündigen Wartezeiten zu rechnen ist. Als Nachweis dafür, dass es sich um ein rechtmäßig genutztes Fahrzeug handelt, muss der im Fahrzeugschein eingetragene Halter zu den Insassen des Fahrzeugs gehören oder eine Vollmacht des Fahrzeughalters zur Nutzung mit Unterschriftsbeglaubigung, Apostille und Übersetzung in die ukrainische Sprache mitführen.
Außerdem ist für eine Einreise eine für die Ukraine gültige Kfz-Versicherung zwingend erforderlich. Am einfachsten kann dieser Nachweis mittels der Internationalen Versicherungskarte für den Straßenverkehr ("Grüne Versicherungskarte") erbracht werden, die von deutschen Versicherungen i.d.R. kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Zuständig für Zollfragen hinsichtlich der Ein- und Ausfuhr in die bzw. aus der Ukraine ist der Staatliche Fiskaldienst der Ukraine. Anfragen oder Beschwerden in ukrainischer oder russischer Sprache richten Sie an das Departement für Informationen und Auskünfte. Bei Beschwerden wegen rechtswidrigen Verhaltens von Zollbeamten (z.B. Korruption) wenden Sie sich bitte an den Service „Puls", ebenfalls im Staatlichen Fiskaldienst, Tel.: +380 44 284 00 07.Der ukrainische Zoll kann das von Ihnen mitgeführte Gepäck oder Teile davon beschlagnahmen, wenn dieses unrichtig deklariert wurde oder Sie nach den gesetzlichen Bestimmungen deklarierungspflichtige Waren nicht angemeldet haben.
Im Zweifelsfall sollten Reisende eine schriftliche Zollerklärung bei der Einreise ausfüllen. Es sind Fälle bekannt, in denen die nach den geltenden Regeln erforderliche Deklaration vom Zoll bei der Einreise nicht angenommen wurde. Bei der Ausfuhr der Güter wurden diese dann beschlagnahmt, weil sie bei der Einreise nicht deklariert worden sind. Lassen Sie sich deshalb in Zweifelsfällen also die einschlägigen Gesetze zeigen, lassen Sie sich schriftlich geben, dass die von Ihnen eingeführten Güter nicht deklariert werden müssen oder bestehen Sie darauf, dass Ihre Erklärung über eingeführtes Gepäck quittiert wird.
Ein- und Ausfuhr von Devisen
Privatpersonen dürfen bis zu 10.000 € (oder Äquivalent dieser Summe in anderer Währung nach dem gültigen Wechselkurs der Nationalbank der Ukraine) in bar und / oder Schecks ohne Anmeldung ein- und ausführen. Darüber hinausgehende Beträge müssen deklariert werden.
Bankmetalle bis zu 500 Gramm in Barrenform sind stets zu deklarieren.
Juristische Personen können durch einen Repräsentanten ebenfalls Bargeld in unbegrenzter Höhe ein- bzw. ausführen, eine Anmeldung der Beträge ist in jedem Fall notwendig.
Bei Beträgen über 10.000 € ist stets ein Herkunftsnachweis (z.B. Bankbestätigung über die Barabhebung, nicht älter als 30 Tage) vorzulegen.
Einfuhr von Fahrzeugen
Deutsche Staatsangehöriger können einen PKW mit deutscher Zulassung bis zu 2 Monate in der Ukraine fahren und das deutsche Kennzeichen beibehalten. Sofern der Aufenthalt länger als 2 Monate dauert, erteilen die zuständigen ukrainischen Behörden (zunächst örtliches Zollamt, dann Zulassungsstelle МРЕО - Міжрегіональний реєстраційно - екземенаційний відділ) weitere Auskünfte. Falls das Fahrzeug nicht vom Fahrzeugeigentümer in die Ukraine eingeführt wird, benötigt der Fahrer eine notarielle Vollmacht des Fahrzeugeigentümers mit Apostille und Übersetzung ins Ukrainische. Ukrainische Staatsangehörige können einen PKW mit deutscher Zulassung nur bis zu 10 Tagen in der Ukraine fahren.
Ausfuhrbestimmungen für Kulturgüter aus der Ukraine
Die Ausfuhr folgender Kulturgüter ist strengstens untersagt:
- Kulturgüter, die im staatlichen Register der nationalen Kulturerrungenschaften erfasst sind,
- Kulturgüter, die zum nationalen Archivfond gehören,
- Kulturgüter, die zum Museumsfond der Ukraine gehören.
"Kulturgüter" sind Objekte materieller und geistlicher Kultur, die eine künstlerische, geschichtliche, ethnographische oder wissenschaftliche Bedeutung haben.
In der Regel bestehen für die Ausfuhr von Gegenständen, die vor 1960 (Briefmarken vor 1991) entstanden sind, Genehmigungspflichten. Nähere Auskunft erteilt Expertenkommission des Kulturministeriums. Die Anschrift lautet: wul. Tarasa Schewtschenka 3, Kiew, 2.Etage, Zi. 208 und 209, Telefon: 044-2795647 und 044-2795340
Edelsteine (Amethyst, Topas, Aquamarin, Malachit, Türkis, Diamanten und Brillanten) dürfen generell nicht ausgeführt werden. Dasselbe gilt auch für Bernstein, Perlmutt, Korallen, Elfenbein und Intarsienarbeiten.
Es empfiehlt sich, alle ins Land eingeführten Kunst- und Wertgegenstände bei der Einfuhr durch die Spedition beim Zoll registrieren zu lassen (Vorlage von Fotos), um die Wiederausfuhr zu ermöglichen.Die Einhaltung der Ein- und Ausfuhrbestimmungen wird von den ukrainischen Zoll- und Grenzbehörden streng überwacht. Bereits geringfügige Verstöße können zu hohen Geldbußen führen. Im Falle eines Verstoßes haben Ausländer mit länger dauernden Ermittlungen zu rechnen, während derer sie das Land nicht verlassen können oder Untersuchungshaft verhängt wird.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Das Führen von Fahrzeugen im alkoholisierten Zustand oder unter Drogeneinfluss wird konsequent bestraft. Entzieht sich der Fahrer einer medizinischen Untersuchung nach einer Routinekontrolle, kann dies mit ca. 700 Euro Strafe oder Führerscheinentzug für 3-4 Jahre geahndet werden.Ein wiederholter Verstoß innerhalb eines Jahres wird mit Führerscheinentzug für 4-5 Jahre und Beschlagnahme des Kraftfahrzeuges oder 10-15 Tage Verwaltungsarrest plus Kfz-Beschlagnahme geahndet. Personen die ohne Führerschein am Steuer eines Fahrzeuges angetroffen werden, haben mit einer Strafe von ca. 1000 Euro und Beschlagnahme des Kraftfahrzeuges zu rechnen.Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise unter Allgemeine Reiseinformationen.Die Strafen bei Drogendelikten fallen in der Ukraine wesentlich höher aus als in Deutschland. Mehrjährige Gefängnisstrafen drohen bereits bei der Einfuhr, dem Besitz, dem Transport oder dem Eigenkonsum geringer Mengen weicher Drogen. Drogenschmuggel oder der Handel mit Drogen innerhalb der Ukraine wird mit Freiheitsstrafen von bis zu zwölf Jahren bestraft.Beim Fotografieren technischer Einrichtungen ist Vorsicht geboten. Militärische Einrichtungen sollten grundsätzlich nicht fotografiert werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund derartiger Fotos Anklage wegen Spionage erhoben wird. Bei einer darauf begründeten Verurteilung droht in der Ukraine eine Strafe von mindestens acht Jahren Haft.Bei der Ausfuhr von Kunst- und Kulturgütern sowie Devisen, aber auch sonstigen Gegenständen ist Aufmerksamkeit geboten. Die Einhaltung der Ein- und Ausfuhrbestimmungen wird von den ukrainischen Zoll- und Grenzbehörden streng überwacht. Bereits geringfügige Verstöße können zu hohen Geldbußen führen. Im Falle eines Verstoßes haben Ausländer mit länger dauernden Ermittlungen zu rechnen, während derer sie das Land nicht verlassen können oder Untersuchungshaft verhängt wird. Es wird dringend geraten, sich vor der Ausfuhr von in der Ukraine erworbenen Gegenständen unter „zollrechtliche Bestimmungen" zu informieren und die dortigen Hinweise genau zu beachten.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Polio

Im Juni und Juli 2015 kam es zu Fällen von Poliomyelitis-Erkrankungen bei Kindern im südwestlichen Landesteil. Diese wurden durch ein mutiertes Impfvirus ausgelöst. Von einer weiteren Verbreitung des Virus in der Umwelt wird ausgegangen. Allen Reisenden wird empfohlen, ihren Impfschutz vor Einreise überprüfen- und ggf. mit einem Injektions-Impfstoff (IPV) auffrischen zu lassen.
Impfschutz
Pflichtimpfungen für die Einreise sind nicht vorgeschrieben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), ggfs. Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Infektionskrankheiten
HIV, Tuberkulose, Hepaptitis B, Hepatitis C

In der Ukraine haben HIV-Infektionen, Hepatitis B und C und Tuberkulose-Erkrankungen weiterhin zugenommen. Die Ukraine hat europaweit eine der höchsten und am schnellsten wachsenden Raten an HIV-Neuinfektionen mit Schwerpunkt in den Städten. Hauptursache sind intravenöser Drogenkonsum und ungeschützter heterosexueller Geschlechtsverkehr. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Gelegenheitsbekanntschaften und Verkehr mit Prostituierten sind dringend empfohlen (konsequent Safer Sex!). Das Tuberkulose-Infektionsrisiko ist für einen immungesunden Reisenden als sehr niedrig einzuschätzen.
Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME, engl.: TBE)
ist eine durch Zecken übertragbare, von Viren verursachte Infektionskrankheit (Saison von April bis Oktober), die besonders im Süden des Landes auftritt. Eine kausale Behandlung ist nicht möglich, die vorbeugende Impfung wird empfohlen.Borreliose
ist eine durch Zecken übertragbare, von Bakterien verursachte Infektionskrankheit (Saison von April bis Oktober). Eine Behandlung mit Antibiotika schützt vor gefährlichen Komplikationen, wenn sie rechtzeitig erfolgt.Tollwut
In der Ukraine gibt es gelegentlich Fälle von Tollwut bei Tieren oder beim Menschen. Tollwut ist bei Ausbruch der Erkrankung immer tödlich. Auch bei gültigem Impfschutz muss nach einem verdächtigen Biss oder einem Haut- oder Schleimhaut­kontakt mit Speichel des verletzten Tiers umgehend (nochmals) gegen Tollwut geimpft werden. Ungeimpfte brauchen dann zusätzlich ARIG (Anti-Tollwut Immunglobulin).
Masern
sind in der Ukraine sehr verbreitet, zahlreiche Erwachsene haben keine Immunität. Kinder sollten die Impfung alterentsprechend erhalten. Erwachsene sollten sich erneut gegen Masern impfen lassen, wenn ein bestehender Schutz gegen Masern nicht eindeutig nachgewiesen werden kann.Sonstige Gesundheitsgefahren
Leitungswasser hat landesweit keine gesicherte Trinkwasserqualität, ist häufig schwebstoffbelastet und z.T. stark gechlort. Als Trinkwasser nur Flaschenwasser oder gefiltertes Wasser verwenden.Nicht ganz auszuschließen ist, dass Waldpilze, Waldbeeren und Wildfleisch sowie einheimischen Milchprodukten, die am Straßenrand angeboten werden, noch erhöhte radioaktive Belastungen aufweisen.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht nicht immer westeuropäischem Standard. Außerhalb der großen Städte, insbesondere in den Konfliktregionen im Osten, ist sie häufig unzureichend. Die rasche und zuverlässige Versorgung von Verletzten oder schwer Erkrankten (Transport, Erste Hilfe) ist nicht immer gewährleistet. Nicht alle Ärzte und nur wenige Krankenschwestern sprechen mitteleuropäische Fremdsprachen. Regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten in ausreichender Menge aus Deutschland mitgebracht werden. Für Reisen in der Region wird der Abschluss einer privaten Auslandskranken- und Rückholversicherung dringend empfohlen.
Nach einem Beschluss der ukrainischen Regierung von 2014 wird nur ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen mit ständigem Wohnsitz in der Ukraine eine unentgeltliche medizinische Versorgung auf staatliche Kosten gewährt. Für ausländische Staatsbürger, die sich nur vorübergehend auf dem Territorium der Ukraine aufhalten, ist die medizinische Versorgung, insbesondere in Notfällen, kostenpflichtig.Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen erfahrenen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie schon reichlich Reiserfahrung haben (beispielsweise über http://www.dtg.org/).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis.Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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