Tourismusinformationen Aserbaidschan

Klima

Klima

In den Ebenen herrscht warmes, trockenes Wetter vor. In Bergregionen und Niederungen kann es auch recht kühl werden. Höchste Niederschlagsmenge im Westen.

Erforderliche Kleidung

In die Berge sollte das ganze Jahr über warme Bekleidung mitgenommen werden.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Azerbaijan Airlines (AZAL) (Internet: www.azal.az) bietet mehrmals Flüge zwischen Baku und der Azeri-Enklave Naxcivan an sowie Verbindungen zwischen Baku und Gence.

Schiff

Eine sporadische Verbindung besteht mit dem Schiff zwischen Baku und der im Süden gelegenen Stadt Lenkeran.

Bahn

Zugverbindungen sind langsam, aber günstig.

Bus/Pkw

Das Straßennetz umfasst insgesamt 57.770 km. Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand; für Fahrten in die Berge empfiehlt sich Allradantrieb. Straßen sind nachts oft nicht beleuchtet, und viele einheimische Autofahrer halten sich nicht an die Verkehrsbestimmungen.

Mietwagen:
Einige internationale Mietwagenfirmen haben Niederlassungen in Baku.

Verkehrsbestimmungen:

Alkoholverbot am Steuer.
Rechtsverkehr.

Unterlagen:

Internationaler Führerschein oder EU-Führerschein. Es wird empfohlen, eine Kopie des Reisepasses mit sich zu führen, da die Polizei gelegentlich Ausweiskontrollen durchführt.

Bus:
Im Allgemeinen ist der Bus das beste Transportmittel für Reisen durch das Land. Busse sind meist sehr alt und ohne Komfort, jedoch kommt man mit ihnen schneller voran als mit dem Zug.

Stadtverkehr

Man sollte nur offizielle Taxis benuzten und diese nicht mit Fremde teilen. Die Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden, die anfangs genannten Preise sind meistens zu hoch angesetzt.

U-Bahn:
Baku hat ein 28 km langes U-Bahnsystem mit zwei Linien, das das Zentrum mit den Vororten verbindet. Deshalb nutzen die meisten Besucher lieber Taxis oder Privatwagen.

Es gibt Busse, die von Baku in die Vororte fahren, jedoch meist überfüllt sind.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines (J2) (Internet: www.azal.az), die u.a. Direktflüge nach Paris, Mailand und London anbietet.

Von Europa nach Baku fliegen Lufthansa (LH) direkt ab Frankfurt sowie in Kooperation mit anderen Airlines über Kiev oder Wien, Turkish Airlines über Istanbul und Austrian Airlines direkt ab Wien. Die Flüge auf den Strecken Moskau – Baku bzw. St. Petersburg – Baku haben oft Verspätung oder werden storniert.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Heydar Aliyev International Airport (GYD) liegt ca. 30 km oder 40 Autominuten von Baku. Flughafeneinrichtungen umfassen eine Bank/Wechselstube, Gepäckaufbewahrung und Autovermietung. Es gibt Taxis und Busse ins Stadtzentrum.

Schiff

Passagierfähren verkehren regelmäßig über das Kaspische Meer von Baku nach Krasnowodsk (Turkmenistan) und in die iranischen Hafenstädte Bandar Anzali und Bandar Nowshar. Im Winter wird der Fährverkehr manchmal wegen schlechter Wetterlage vorübergehend eingestellt.

Bahn

Es gibt Verbindungen nach Tbilisi in Georgien und nach Machatschkala (Dagestan) in der Russischen Föderation sowie nach Moskau und zu großen Städten in den ehemaligen Sowjetrepubliken.

Bus/Pkw

Pkw: Es gibt Strecken von Aserbaidschan in den Iran, nach Georgien und in die Russische Föderation. An den Grenzen kommt es oft zu langen Verzögerungen, so dass der öffentliche Verkehr manchmal schneller ist.

Bus:
Es gibt regelmäßige Busverbindungen auf den folgenden Routen: Baku-Teheran, Baku-Tbilisi und Baku-Derbent (Russische Föderation).

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl nach Aserbaidschan. Von Baku und von einigen anderen Städten aus ist eine internationale Direktdurchwahl ins Ausland möglich, von anderen Landesteilen müssen internationale Anrufe durch die Vermittlung getätigt werden.

Mobiltelefon

GSM 900 deckt die Hauptstadt und die größten Städte ab. Kein Sende- und Empfangsbereich in den Bergen. Örtliche Mobilnetzanbieter sind Azercell (Internet: www.azercell.com) und Bakcell (beide GSM-Netz 900). Es bestehen Roaming-Verträge mit den meisten internationalen Anbietern.

Fax

Faxanschlüsse sind weit verbreitet, besonders in internationalen Hotels.

Internet/E-Mail

Internetzugang ist in allen Städten verfügbar. Netzanbieter umfassen AdaNet (Internet: www.azdata.net), Azerin (Internet: www.azerin.com), AzEuroTel (Intenet: www.azeurotel.com) and Bakinternet (Internet: www.bakinter.net).

POST- UND FERNMELDEWESEN

Der internationale Postverkehr ist manchmal unterbrochen und es kommt zu Verzögerungen. Briefe nach Westeuropa brauchen normalerweise 10-14 Tage. Pakete sollte man per Einschreiben senden, um die Beförderung zu beschleunigen

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Aserbaidschan bietet zahlreiche interessantehistorische und architektonische Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt einesehr reizvolle Landschaft.

Urlaubsorte & Ausflüge

Beliebte Urlaubsgebiete waren schon in Sowjetzeiten die Badeorte am Kaspischen Meer.
Kobustan (ca. 70 km südlich von Baku) ist ein kleines Dorf, dasfür seine 10.000 Jahre alten Felsenmalereien bekannt ist. Die Höhlenund Felsformationen bedecken eine Fläche von 100 qkm. HäufigsteDarstellungsmotive sind Jagdszenen, rituelle Tänze, religiöseZeremonien, Schiffe und Tiere. In viele Felsen haben römische Soldatenim 1. Jahrhundert Initialen und Kommentare zu den Bildern eingeritzt.Auf der Halbinsel Abscheron, die jenseits von Baku insKaspische Meer hineinragt, kann man einige Burgen aus dem 14.Jahrhundert besichtigen, die die Schahs von Shirvan alsVerteidigungsposten gegen Angriffe vom Meer bauen ließen. Am bestenerhalten sind die Festungen in Ramana, Nardaran und Mardkyany.Die Spitze der Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. In Ramana gibt esReste alter Ölfelder, auf denen sich ab und zu zoroastrischeFeueranbeter zu Tanzritualen einfinden. Zarathustra war ein iranischerReligionsstifter, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte und diealtiranische Religion erneuerte. Die brennbaren Gase lockten schon im18. Jahrhundert indische Feueranbeter an, die hier den Surakhany-Tempelbauten, der bis 1918 eine wichtige Wallfahrtsstätte für parsischePilger war (20 km nordöstlich von Baku). Einige der Pilgerbehausungenwerden heute als Wachsmuseum genutzt, in dem die Rituale derFeueranbetung erklärt werden. 130 km westlich von Baku in denAusläufern des Kaukasus liegt die alte Hauptstadt Shumaka,früher bedeutendes Handelszentrum des Landes. Im 2. Jahrhundertgegründet, zerstörten wiederholt Erdbeben (zuletzt 1902) und plünderndeArmeen die antike Stadt, so dass von der einstigen Pracht wenig übrigblieb. Hauptsehenswürdigkeiten sind die Moschee, die Ruinen einer Festung (beide 10. Jh). und das Königliche Mausoleum mit seinen sieben Kuppeln. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Sheki(380 km westlich von Baku an der georgischen Grenze) eine der ältestenSiedlungen im Kaukasus ist. Schon vor 2500 Jahren lebten hier Menschen.Eindrucksvoll sind der mit Fresken geschmückte Sommerpalast (18. Jh.) und die alte Festung, dieein Heerführer bauen ließ, der Sheki zur Hauptstadt eines unabhängigenKhanates machte. Die Basare und Karawansereien zeugen von der einstigenBedeutung der Stadt als Handelszentrum. Seide, für die Sheki berühmtwar, wird heute noch hier hergestellt.

Baku

Die aserbaidschanische Hauptstadt Baku ist islamischen Ursprungs und überblickt das Kaspische Meer. Die von einer Stadtmauer umgebene Altstadt Itscheri Scheher mit ihren Teehäusern und geschäftigen engen Gassen hat ein typisch orientalisches Flair. Vom Jungfrauenturm (Kyz-Kalasy, 12. Jh.) eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Bucht. Nur einen Katzensprung entfernt stehen zwei alte Karawansereien mit gewölbten Dächern und weitläufigen Höfen aus dem 14. und 16. Jahrhundert. In der Dschuma-Moschee ist das Museum für Teppiche und Angewandte Kunst untergebracht, mit einer interessanten Sammlung aserbaidschanischer Teppiche, Schmuckgegenständen, Stickereien, Holzschnitzereien und Filigranarbeiten aus Metall. Das Synyk-Kalah-Minaret in der Nähe des Museums wurde 1093 errichtet und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich der prächtige Palast der Schahs von Shirvan. Palast, Mausoleum und Gerichtshof können besichtigt werden. Ebenso prachtvoll sind die Gebäude, die während des Ölbooms um die Jahrhundertwende entstanden. Wahre Märchenfassaden aus Tausendundeiner Nacht im neogotischen oder Renaissance-Stil zeugen von Originalität und Exzentrizität der reichen Ölmagnate, die sie bauen ließen. Auch die Architektur der Folgezeit ist durchaus experimentierfreudig, der 1926 errichtete Bahnhof Sabuchinsky ist im Stil einer riesigen Medresse (islamische Koranschule) erbaut.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt
ca. 77,61 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 9.500 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 10,8 % (2008)

Arbeitslosenrate: 0,8 % (2008) (offizielle Zahl)

Inflationsrate: ca. 20,8 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 24 % (2005)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 6 % (2008)
Industrie: ca. 60,5 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 33,5 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Öl- und Gasförderung und petrochemische Industrie, Landwirtschaft, Schafzucht, Eisen- und Stahlherstellung, Nahrungsmittelverarbeitung, Textilindustrie, Maschinenbau (vor allem Bohrausrüstungen) und Radio- und Fernmeldetechnik

Außenhandel
Importe: ca. 7,575 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 30,59 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Italien, USA, Deutschland, Frankreich, Russische Föderation, Türkei, China.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: VN, OSZE, IWF, Islamische Konferenz, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Schwarzmeer- Kooperations-Rat, ECO (zentral- und westasiatische Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit), GUS, Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat (EAPR), Partnerschaft für den Frieden (PfP); Partnerschaftsabkommen mit EU; Europarat

Umgangsformen

Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Kontaktadressen

Bundesverband der Deutschen Industrie
(Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52.
Internet: www.ostausschuss.de

Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
Internet: http://portal.wko.at

Vereinigte Wirtschaftskammern
Sonnenbergstrasse 48, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 268 43 00.
Internet: www.jointchambers.ch

Industrie- und Handelskammer der Republik Aserbaidschan
Ul. Istiglaliyat 31/33, AZ-37 00 01 Baku
Tel: (012) 92 89 12.

Land & Leute

Essen & Trinken

Die aserbaidschanische Küche setzt sich aus türkischen, georgischen und zentralasiatischen Elementen zusammen. Das Nationalgericht Plow kann enttäuschend (mit pampigem Reis und fettem Hammelfleisch) oder vorzüglich ausfallen (duftend und würzig mit Pinienkernen, Gemüse und Trockenobst neben dem obligatorischen Reis und Fleisch). Manche Arten Plow enthalten Hühner- anstelle von Hammelfleisch und zusätzlich Kastanien. Schaschlik vom Grill ist beliebt, darunter Lyulya kebab, gewürztes Hackfleisch vom Lamm am Spieß, das oft an Straßenständen erhältlich ist. Mahlzeiten werden oft mit einer dickflüssigen Suppe wie etwa Piti eingeleitet, einem Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen, der in irdenen Töpfen auf kleiner Flamme im Ofen gegart und anschließend in denselben Gefäßen serviert wird. Dogva ist eine scharfe Joghurt- und Spinatsuppe mit Reis und Fleischklößchen. Stör kommt frisch und geräuchert auf den Tisch, und Kaviar kommt traditionell aus dem Kaspischen Meer. Steigende Umweltbelastung hat zu einer bedrohlichen Abnahme der Fischbestände geführt, aber Stör ist nach wie vor erhältlich – wenn auch zu hohen Preisen. Kutab-Pasteten mit Spinat- oder Kürbisfüllung, eine weitere Spezialität der Region, sind den türkischen Birekas ähnlich. Getränke: In den Tschai Khanas (Teehäusern) sitzen ausschließlich Männer und trinken gezuckerten schwarzen Tee aus winzigen Gläsern. Ausländische Frauen, die sich in diese ansonsten exklusiv männliche Atmosphäre wagen, werden nicht abgewiesen, aber zumeist intensiv gemustert. Obwohl die meisten Aserbaidschaner der Konfession nach moslemische Schiiten sind, ist Alkohol erhältlich. Wein und Weinbrand werden örtlich hergestellt, russischer Wodka ist beliebt, und importierte Spirituosen werden als Zeichen des Wohlstands geschätzt.

Nachtleben

Einige Restaurants, Nachtbars und Nachtclubs haben in Baku aufgemacht, besucht werden sie vor allem von Touristen und einheimischen Geschäftsleuten. Winston’s und Lord Nelson sind zwei beliebte Pubs.

Einkaufstipps

Wer sich einen echten aserbaidschanischen Teppich als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Teppichweberei nach Nardaran fahren. Einheimische Seide, Keramikwaren und andere Kunstgewerbeartikel kann man auf dem Sharg Bazar in Baku erstehen; Handeln ist üblich. Teppiche oder andere Waren, die vor 1960 hergestellt wurden, unterliegen einer Steuer, und können nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums ausgeführt werden. Artikel, die in Kunstgalerien oder Souvenirläden zum Verkauf angeboten werden, haben diese Bescheinigung meist schon. Wer an Marktständen oder von Privatpersonen kauft, muss sich die Genehmigung besorgen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-19.00 Uhr.

Sport

Sporteinrichtungen sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Tennisplätze gibt es am Neftchiler Prospekt in Baku. Fußball, Softball und Kricket sind populär. Die Fitness Clubs des Hyatt Regency und des Hotel Europe können gegen Gebühr auch von Nicht-Gästen benutzt werden.

Sitten & Gebräuche

Aserbaidschaner sind sehr freigiebig und machen gern Geschenke, vor allem in Form von Blumen, Souvenirs und kleinen Leckereien. Um soviel Freundlichkeit erwidern zu können, packt man am besten einige Kleinigkeiten ins Reisegepäck. Einheimische Frauen halten sich meist sehr im Hintergrund. Sie servieren ausländischen Gästen das Essen, werden jedoch fast nie daran teilnehmen. Sie freuen sich über einen Blumenstrauß, aber man sollte nicht versuchen, sie in lange Gespräche zu verwickeln und aus sich heraus zu locken. Weibliche Reisende werden mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt, die für westliches Empfinden allzu oft in übertriebene Aufmerksamkeiten ausarten kann. Es ist daher ratsam, sich zurückhaltend zu kleiden und zu verhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen, sondern in der Regel auch beim ersten persönlichen Vorstellen überreicht. Trinkgeld: Personal in Restaurants erwartet Trinkgeld, zum Teil schon im Voraus. Taxifahrer erhalten ebenfalls Trinkgeld. Man sollte sich generell im Voraus über die gängigen Beträge informieren.

Unterkunft

Hotels

Die meisten Hotels wurden privatisiert und verfügen über Satelliten-, Telefon- und Faxanschlüsse. Hygienestandard, Service und Verpflegung haben sich stark gebessert. Mehrere größere Hotelketten sind nun in Aserbaidschan vertreten, u.a. Hyatt Regency, Hyatt Park und Grand Hotel Europe.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1. Jan.
Neujahr.
20. Jan. Tag der Märtyrer.
8. März Internationaler Frauentag.
21. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr).
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
9. Mai Tag des Sieges.
28. Mai Tag der Republik.
15. Juni Tag der Befreiung.
26. Juni Tag der Streitkräfte.
30./31. Aug. Eid-Al Fitr (Ende des Ramadan).
18. Okt. Unabhängigkeitstag.
12. Nov. Tag der Verfassung.
17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt.
28. Nov. Opferfest.
31. Dez. Solidaritätstag.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Aserbaidschan eingeführt werden (Personen ab 16 J.):

1000 Zigaretten oder 1000 g andere Tabakerzeugnisse;
1,5 l Spirituosen;
2 l Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

Einfuhrverbot

Waffen, Munition, Drogen, lebende Tiere (Sondergenehmigung erforderlich), propagandistisches Material (Fotos, Schriftstücke, usw.), das sich gegen Aserbaidschan richtet, Obst und Gemüse.

Ausfuhrverbot

Waffen, Munition, Edelmetalle und Pelze. Kunstgegenstände und Antiquitäten können nur mit vorheriger Erlaubnis des Kulturministeriums ausgeführt werden.

Anmerkung

Bei Einreise ins Land müssen Touristen auf einem Zollformular Gegenstände für den persönlichen Gebrauch (auch mitgeführte Pelze), Wertgegenstände und Fremdwährungen deklarieren. Das Formular ist bis zur Ausreise aufzuheben.

Geld

Währung

1 Neuer Manat = 100 Gyapik. Währungskürzel: AM, AZN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 1 Manat sowie Münzen im Wert von 50, 20, 10, 5, 3 und 1 Gyapik.

Geldwechsel

US-Dollar und Euro werden fast überall angenommen und können an Flughäfen, in Wechselstuben, Hotels, einigen Läden, einigen Restaurants und größeren Banken eingetauscht werden. Einige Hotels, Restaurants und Wechselstuben akzeptieren keine Dollar-Scheine, die vor 1992 ausgestellt wurden. Reisende sollten unbeschädigte Banknoten in kleinen Stückelungen mit sich führen und nach Bedarf kleinere Mengen umtauschen. Schwarzmarktkurse sind nicht wesentlich günstiger als offizielle Wechselkurse. Mittlerweile gibt es in Baku einige Geldautomaten.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Werden in größeren Hotels, einigen Restaurants und allen Banken in Baku akzeptiert. Bargeldzahlung wird jedoch generell vorgezogen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden nur in Ausnahmen angenommen.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und muss bei der Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist maximal in der Höhe des angegeben eingeführten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt. Deklarations- und Umtauschbelege sollten gut aufbewahrt werden.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 1.02 AZN
1.00 CHF = 0.85 AZN
1.00 USD = 0.78 AZN
Wechselkurse vom 1 Februar 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja

Hinweis

Aufgrund kurzfristiger Änderungen ist es ratsam, sich direkt bei der Botschaft nach den aktuellen Bestimmungen zu erkundigen.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Ablaufdatum des Visums hinaus gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eintragung des Kindes bis zum vollendeten 16. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Visum bei der Einreise
Die Möglichkeit, das Einreisevisum für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen in dringenden Fällen auf dem Bakuer Flughafen direkt vor Ort erhalten zu können, besteht. Es wird jedoch nachdrücklich davon abgeraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da es in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten gab und viele Reisende zurückgewiesen wurden.

Visaarten

Touristenvisum, Geschäftsvisum, Privatvisum, Transitvisum.
Erfolgt die Ein- und/oder Ausreise über Moskau, so ist jeweils zusätzlich ein russisches Transitvisum erforderlich (s. Russische Föderation).

Visagebühren

Deutschland, Österreich:
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:

ein- und zweimalige Einreise: 60 €;mehrmalige Einreise: 200 €. 

Transitvisum:
einmalige Durchreise: 20 €;
zweimalige Durchreise: 37 €.

Schweiz:Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 90 CHF;mehrmalige Einreise: 255 CHF.

Transitvisum:
ein- und zweimalige Durchreise: 90 CHF.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch mindestens 1 Monat vor Reisebeginn bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).Hinweis: In Berlin ist die postalische Antragstellung nicht möglich. Anträge müssen persönlich, durch Bevollmächtigte oder durch Visum-Díenstleister eingereicht werden.

(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens drei Monate über das Ablaufdatum des Visums hinaus gültig ist.
(d) Zahlungsbeleg der Gebühr (nur Banküberweisung).
(e) Touristenvisum: Unterkunfts- und Flugbuchungsbestätigung.
(f) Geschäftsvisum: Für die Visumbewilligung im Außenministerium der aserbaidschanischen Republik stellt der Geschäftspartner einen Antrag im Außenministerium in Baku.
(g) Privatreisen: Original einer offiziellen Einladung, ausgestellt in der zuständigen Abteilung des Innenministeriums der Aserbaidschanischen Republik.Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen. Bei persönlicher Antragstellung empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung mit der Konsularabteilung.

Bearbeitungszeit

Mind. 2 Wochen (Deutschland), 1-2 Wochen (Österreich, Schweiz).

Meldepflicht

Wird ein längerfristiger, über 30 Tage hinaus gehender privater Aufenthalt beabsichtigt, besteht eine Registrierungspflicht bei der Meldeabteilung der örtlich zuständigen Polizeibehörde. Das Visum ist nur für die Städte gültig, die im Sichtvermerk angegeben sind.

Allgemeines

Lage

Vorderasien.

Fläche

86.600 qkm.

Bevölkerungszahl

8,2 Millionen (UN-Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

94,6 pro qkm.

Hauptstadt

Baku. Einwohner: 2 Millionen (2008).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1995. Verfassung von 1995. Parlament mit 125 Mitgliedern. Zum Territorium gehören das autonome Gebiet Nagorny-Karabach und die autonome Republik Nachitschewan, die eine eigene Legislative und Exekutive besitzen. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.

Geographie

Aserbaidschan liegt an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Es grenzt an die Russische Föderation, Georgien, Armenien und den Iran. Die Republik Armenien teilt Aserbaidschan in zwei unterschiedlich große Hälften, der kleinere Teil liegt im Westen im Kleinen Kaukasus, der größere erstreckt sich im Osten vom Großen Kaukausus bis zu den Steppen der Muganskaja Ravnina und dem Kaspischen Meer. Die höchsten Erhebungen sind der Schachdag (4243 m) und der Bazar-Dyuzi (4480 m).

Sprache

Amtssprache ist Azeri (89 %). Russisch (3 %) und Armenisch (2 %) werden ebenfalls gesprochen. Englischkenntnisse haben einige Einwohner in Baku und in anderen größeren Städten.

Religion

90% Muslime (davon 65% Sunniten und 35% Schiiten); christliche Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 3. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober : MEZ +4 (Sommerzeit in Aserbaidschan = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +3 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. Europäische, 2-polige Stecker.

Regierungschef

Artur Rasizade, seit 2003.

Staatsoberhaupt

Präsident Ilcham Alijew, seit 2008.

Kontaktadressen

Ministry of Foreign Affairs

Shykhalia Gurbanov Street 4, AZ-1009 Baku
Tel: (012) 492 96 92.
Internet: www.mfa.gov.az

Botschaft der Republik Aserbaidschan

Hubertusallee 43, D-14193 Berlin
Tel: (030) 219 16 13. Konsularabt.: Tel: (030) 20 64 80 63.
Internet: www.botschaft-aserbaidschan.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.00-12.00 Uhr.

Hügelgasse 2, A-1130 Wien
Tel: (01) 403 13 22.
Internet: www.azembvienna.at
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.30-12.30 Uhr.

Dalmazuquai 27, CH-3005 Bern
Tel: (031) 350 50 40.
Internet: www.azembassy.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 09.00-12.30 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 15.10.2010

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Konfliktregion Berg-Karabach sowie die im Südwesten gelegenen Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie angrenzenden Gebiete ab.


Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zu Schusswechseln. Mit letzterem muss auch an dem von Armenien anerkannten Teil der aserbaidschanisch-armenischen Grenze gerechnet werden, einschließlich der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien.

 

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