Tourismusinformationen Dominica

Canefield (DCF) liegt 5 km nördlich von Roseau. Snack, Tourist-Information, Mietwagenschalter.]]>

Busverbindungen gibt es in fast alle Städte und Dörfer. Taxis sind geeignete Verkehrsmittel. Es bestehen Festpreise für einzelne Strecken. Mietwagen sind erhältlich. Einheimische Firmen bieten Jeeptouren an. Mindestmietzeit: 3 Std. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt. Mindestalter 25 bis 26Jahre, mind. 2 Jahre Führerschein.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.]]>

LIAT (LI) und Air Antilles (3S) fliegen Dominica an.Verbindungen nach Dominica ab Europa gehen über Pointe-a-Pitre (PTP) in Guadeloupe ab Paris Orly mit Air France (AF), Air Caraibes (TX) und Corsair (SS) sowie ab Paris Charles de Gaulle mit Level (IB) und XL Airways (SE). Von Pointe-a-Pitre fliegt Air Antilles (3S) (im Code Sharing mit Air France (AF)) weiter nach Dominica.]]>

Canefield (DCF) liegt 5 km nördlich von Roseau. Snack, Tourist-Information, Mietwagenschalter.]]>

Express des Iles ist eine Linienfähre (Katamaran mit 300 Sitzplätzen), die Dominica mit Guadeloupe, Martinique, St. Lucia und Les Saintes verbindet.
Kreuzfahrtschiffe laufen die Bayfront in Roseau, den Tiefwasserhafen Woodbridge Bay (5 km von Roseau entfernt) oder Cabrits in Portsmouth an.]]>

Cable & Wireless, Marpin Telecoms und deren Niederlassungen auf der ganzen Insel.]]>

Cable & Wireless Dominica (Internet: www.cwdom.dm). Besucher mit TDMA-Telefonen können gegen Angabe ihrer Kreditkartennummer Anrufe ohne Voranmeldung tätigen. Mobiltelefone können auch gemietet werden.]]>

Cable & Wireless Company erhältlich. Öffnungszeiten: Mo-Sa 07.00-20.00 Uhr.]]>

Cable & Wireless in Roseau und in Internetcafés. Hauptinternetanbieter sind Cable & Wireless (CWDom) (Internet: www.tod.dm) und Marpin.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Der 7000 ha große Morne Trois Pitons National Park liegt im Süden Dominicas. Der Boiling Lake, der zweitgrößte »Kochende See« der Welt, wurde 1922 entdeckt. Der Emerald Pool, die erfrischenden Wasserfälle Middleham- und Sari Sari Falls, die 200 m hohen Trafalgar Waterfalls, die klaren Seen Freshwater- und Boeri Lake und das Valley of Desolation sind weitere schöne Ausflugsziele.
Der Cabrits Historical Park wurde 1987 angelegt. Die Cabrits-Halbinsel mit den Ruinen der Forts Shirley und George (18. und 19. Jh.) sowie das Museum des Fort Shirley sind nur einige der vielen Anziehungspunkte. Um die Halbinsel herum liegt ein Korallenriff, der erste Unterwasser-Nationalpark Dominicas. Weitere interessante Ausflugsziele sind das Gebiet der Kariben-Indianer, die Schwefelquellen, das Waldschutzgebiet mit 135 verschiedenen Vogelarten, der Botanische Garten, die Titou-Schlucht und die Regenwälder mit ihrer üppigen Flora und artenreichen Fauna.]]>



Die Hauptstadt Roseau an der Westküsteist das größte Touristenziel. Die Strände haben überwiegend schwarzenVulkansand, aber im Nordosten findet man auch einige weiße Sandstrände.Tauchen, Segeln und Hochseefischen sind die beliebtesten Sportarten.]]>

Wichtige Wirtschaftszweige
Etwa 26% der Insel werden landwirtschaftlich genutzt. Bananen, Kokosnüsse, Zitrusfrüchte und Kakao sind die Hauptexportgüter. Die Leichtindustrie produziert vor allem Pflanzenöl, Fruchtsäfte, Zigaretten und Seife. Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 17,7 %, des Dienstleistungssektors 49,5 % und der verarbeitenden Industrie 32,8 % (Stand: 2004).

Wirtschaftslage
Das Geschäft mit den Bananen, das bis dahin 50% der Exporteinnahmen des Landes ausmachte, erlitt 2003 drastische Einbußen, was zu einem negativen Wachstum von -0,1% führte. Die industrielle Entwicklung krankte bisher an der unzureichenden Infrastruktur, einem sehr begrenzten Binnenmarkt und der Empfindlichkeit gegenüber Naturkatastrophen. Auch der Tourismus spielt im Vergleich zu den anderen Karibikinseln eine eher unbedeutende Rolle. Die Einnahmen über den Fremdenverkehr stiegen jedoch 2003, als die Regierung begann, das Land als Destination im Ökotourismus zu vermarkten.
Das Land ist hoch verschuldet und weist ein großes Haushaltsdefizit auf. Zudem hat Dominica mit einer hohen Arbeitslosigkeitsrate von  (2000: 23 %) zu kämpfen. 2007 und 2008 hatten zwei Hurrikan-Katastrophen Schäden in Höhe von ca. 35 % des BIP zur Folge, von denen sich Dominica, auch durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise, nur langsam wieder erholt.

Wirtschaftspolitik
Ein groß angelegter Umbau der Wirtschaft wurde 2003 beschlossen, der u.a. die Abschaffung von Preiskontrollen, die Privatisierung der Bananengesellschaft und Steuerhöhungen beinhaltet. Auch soll das Offshore-Finanzwesen entwickelt und eine Ölraffinerie errichtet werden, die zur Diversifizierung der Produktion beitragen.
Die verhältnismäßig hoch entwickelten Industrien der Mitgliedstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft CARICOM hielten Dominica lange davon ab, der Organisation beizutreten. Der Beitritt erfolgte erst nachdem ausreichende Schutzgarantien zugesichert wurden. Finanzhilfen und günstige Kredite der EU dienten zur Überbrückung der Übergangsphase. Seitdem konnte regelmäßig ein vergleichsweise hohes Wirtschaftswachstum erreicht werden (2008: 2,8 %, 2007: 1,5 %, 2006: 4 %,). 2007 sackte das Wachstum durch die Schäden von Hurrikan Dean ab.

Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner sind Großbritannien, China, die USA und die CARICOM-Partnerländer.]]>

Geschäftszeiten der Behörden: Mo 07.30-14.30 Uhr.]]>

Dominica Association of Industry and Commerce (Gesellschaft für Industrie und Handel)
PO Box 85, 14 Church Street, DM-Roseau
Tel: 449 19 62. 
Internet: www.daic.dm]]>

National Development Corporation (s. Adressen).]]>

Mountain Chicken (Landfrosch) und Langusten nur tiefgefroren erhältlich. Man sollte die Spezialität des Hauses oder Tages bestellen, da diese frisch zubereitet wird. Kreolische Spezialitäten sind Tee-Tee-Ree (kleine junge Fische), Lambi (Meerschnecke), Agouti (Nagetier), Manicou (geräuchertes Schweine- und Wildtaubenfleisch) sowie Crabbacks (Panzer roter und schwarzer Krebse, mit gewürztem Krebsfleisch gefüllt). Die scharfe Bello Hot Pepper Sauce wird lokal hergestellt und zu allen Gerichten angeboten. Preise sind angemessen. Restaurants schließen an Wochentagen ca. um Mitternacht, an Wochenenden ist länger geöffnet. Wurzelgemüse wie Yams oder Rüben werden auf der Speisekarte oft als »Provisions« bezeichnet.

Getränke:
Fruchtsäfte und Rumpunsch sind ausgezeichnet, besonders erfrischend ist der »Coconut Rumpunch« des Anchorage Hotels (frische Kokosmilch, Zucker, Rum, Magenbitter, Vanille und Grenadine). Sea Moss ist ein aus Seetang hergestelltes alkoholfreies Getränk mit Pfefferminzgeschmack. Spirituosen, vor allem der einheimische Rum, sind preiswert; Wein (meist französischer oder kalifornischer) ist dagegen teuer. Die Auswahl an Bier ist gut.]]>

La Robe Créole, das abendlich Musik und an Wochenenden Live-Unterhaltung bietet. The Warehouse, Scorpio und Doubles International gehören zu den beliebtesten Diskotheken. Bei vielen Folkloreabenden tragen Sänger und Tänzer Originaltrachten.]]>

Carib Reserve Crafts Centre bietet Taschen aus zwei Lagen Riedgras an, die vergraben werden, um eine dreifarbige Schattierung zu erzeugen. Danach werden sie in faserige Blätter gewickelt, die sie wasserdicht machen.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-20.00 Uhr.]]>

Tauchausrüstungen sind von Hotels und einigen Reiseveranstaltern erhältlich. Paragliding, Windsurfen und Wasserskifahren werden von vielen Strandhotels angeboten, Ausrüstungen können gemietet werden. Schwimmen ist im klaren Meerwasser und den meisten Flüssen möglich. Das Anchorage Hotel und einige Reisebüros vermieten auch Motor- und Segelboote. Hochsee-Angelfahrten, Ausritte und Touren für Wander- und Naturfreunde werden ebenfalls angeboten. Einige Hotels haben auch Tennis- und Squashplätze.]]>

Febr. Karneval (‘Mas Dominik’), zweiwöchige Feiern, Paraden, Tanz, Kostüme und Musik. Juni Kunstfestival. Okt./Nov. World Creole Music Festival. 3. Nov. Feiern zum Unabhängigkeitstag. Dez. Christmas Festival.

Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, aber Badekleidung und Shorts sollten nicht in der Stadt getragen werden. Abendkleidung sollte zwanglos, aber konservativ sein.

Umgangsformen: Die katholische Kirche spielt eine große Rolle.

Fotografieren:
Bevor man jemanden ablichtet, fragt man am besten »OK – Alright?«, diese Redewendung ist auch eine gebräuchliche Grußformel.

Trinkgeld:
Hotels und Restaurants berechnen 10% für Bedienung. Abseits der Touristenzentren ist Trinkgeld nicht in der Rechnung enthalten und dem Gast überlassen, 10-15% sind angemessen. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.]]>

Dominica Hotel and Tourism Association, 38 King George V Street, PO Box 384, Roseau. (Tel: 448 65 65).

Kategorien: Die meisten Hotels bieten verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten an, u. a. Modified American Plan (Halbpension) sowie European Plan (nur Übernachtung).]]>

2016
1 Jan Neujahr
8 Feb Rosenmontag
9 Feb Faschingsdienstag
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
2 May gesetzlicher Feiertag
16 May Pfingstmontag
1 Aug August Monday (Tag der Freilassung)
3 Nov Unabhängigkeitstag
4 Nov Nationaler Feiertag der gemeinnützigen Arbeit
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
27 Feb Rosenmontag
28 Feb Faschingsdienstag
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May gesetzlicher Feiertag
5 Jun Pfingstmontag
7 Aug August Monday (Tag der Freilassung)
3 Nov Unabhängigkeitstag
4 Nov Nationaler Feiertag der gemeinnützigen Arbeit
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
12 Feb Rosenmontag
13 Feb Faschingsdienstag
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
7 May gesetzlicher Feiertag
21 May Pfingstmontag
6 Aug August Monday (Tag der Freilassung)
3 Nov Unabhängigkeitstag
4 Nov Nationaler Feiertag der gemeinnützigen Arbeit
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten]]>

1 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
Persönliche Gebrauchsgegenstände wie Kleidung, Hygieneartikel und elektrische Geräte wie Fön, Rasierapparat etc.;
Einmal pro Jahr Geschenke, die den Gesamtwert von 400 EC$ nicht übersteigen dürfen (ausgenommen sind Tabakwaren, alkoholische Getränke und kommerzielle Güter). ]]>

1.00 EUR = 2.86 XCD1.00 CHF = 2.66 XCD1.00 USD = 2.7 XCDWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Nein Ja
Deutschland Ja Nein/1 Ja
Österreich Ja Nein/1 Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein 1/2 Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer:
Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen (sofern nicht anders angegeben):(a) EU-Länder ([1] Ausnahmen mit Aufenthalten von bis zu 6 Monaten: Bulgarien, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern) sowie ([2] Ausnahmen mit Aufenthalten von bis zu 21 Tagen: Staatsangehörige von Kroatien).(b) Schweiz (Aufenthalt bis max. 21 Tage).(c) Türkei (Aufenthalt bis max. bis 21 Tage).

Soll der Aufenthalt von vorn herein länger als 21 Tage dauern, muss vorab ein Visum besorgt werden.]]>


Besuchervisum: 25 £ / 200 EC$ bei der Dominica High Commission in London.
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High Commission von Dominica in London (s. Kontaktadressen).]]>

dominica.gov.dm/forms#).
(b) 2 aktuelle Passfotos in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.(d) Einladungsschreiben.
(e) Gebühr (Nachweis über erfolgte Bezahlung).
(f) Bestätigung des Reisebüros über bezahlte Hin- und Rückreise.
(g) Geschäftsreisen: Schreiben des Gastgebers.
(h) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland/Österreich/Schweiz, der noch mindestens zwei Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
(i) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankbescheinigung, Bescheinigung des Reisebüros bei Pauschalreise, Einladungsschreiben der Verwandten oder Freunde bei Privatbesuch).(j) Arbeitsnachweis/ Nachweis über Selbständigkeit.
(k) Ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag.(l) aktuelles polizeiliches Führungszeugnis.(m) Gesundheitszeugnis inklusive HIV-Test.]]>

Work Permit) beantragen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

visumfreie Einreise erforderlich:
(a) Rück-/Weiterreiseticket.
(b) Ausreichende Geldmittel.
(c) Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist.]]>

www.customs.gov.dm/index.php/layout/animal-importation. ]]>

Guadeloupe und südlich Martinique.]]>

Patois). Cocoy, ein englischer Dialekt, wird in der Region um Marigot und Wesley gesprochen.]]>

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.]]>

Telefon: +44 (0) 20 73 70 51 94.
Website: www.dominicahighcommission.co.uk
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr.
]]>

Stand - Tue, 24 Jul 2018 10:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 03 Aug 2018 11:19:40 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Aktuelle Hinweise

Der Hurrikan „Maria" hat im Sommer 2017 in Dominica sehr schwere Schäden verursacht. Die Strom- und Wasserversorgung konnte in weiten Teilen des Landes inzwischen wiederhergestellt werden, die Infrastruktur wird jedoch vielerorts noch einige Zeit defizitär bleiben. Die Hauptverkehrsstraßen der Insel sind geräumt, Fahrten bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit sollten aber vermieden werden. Fähr- und Flugverbindungen sind wieder vorhanden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen
In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Die Stärke des Sturmes und die konkrete Gefährdung von Inseln in seinem Verlauf können sich innerhalb von Stunden ändern. Reisende in dieser Zeit werden gebeten, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.Kriminalität
Wie viele Länder in der Region hat auch Dominica eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. In jüngster Vergangenheit kam es im Nordosten der Insel zu einer Reihe von Raubüberfällen auf Ausländer. Insbesondere dort sollte man sich vor Ausflügen an abgelegenere Plätze über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Es wird generell zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.
Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird empfohlen, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
In Dominica gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig für Dominica ist die deutsche Botschaft in Port-of-Spain, Trinidad und Tobago. In Notfällen gibt es in Salisbury, im Tamarind Tree Hotel, eine deutsche Vertrauensperson
Sprache
Die Landessprache ist Englisch; deutsche Sprachkenntnisse sind nicht verbreitet.
Flugverkehr
Dominica ist über Antigua oder andere Nachbarinseln mit lokalen Fluggesellschaften erreichbar. Der Flughafen Canefield in der Nähe der Hauptstadt Roseau wird kaum noch angeflogen. Der Flughafen Melville Hall liegt etwa eine Autostunde von Roseau entfernt an der Ostküste der Insel.
Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer von ca. XCD 59,00 zu entrichten. Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer evtl. Überbuchung gestrichen wird.
Straßenverkehr
Im Dominica herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist – abgesehen von den Schäden nach Hurrikan Maria - relativ gut ausgebaut, allerdings sind die meisten Strassen zweispurig, eng und zum Teil sehr kurvenreich. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und –roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Das Fahren eines Kfz ist nur mit einem lokalen Führerschein gestattet, der gegen Vorlage des deutschen Führerscheins bei der Einreise am Flughafen oder beim Autovermieter erworben werden kann. Die Gebühr hierfür liegt etwa zwischen XCD 30,00 bis 50,00. Relativ preisgünstige (Maxi-) Taxis stehen zur Verfügung.
Geld / Kreditkarten
In Dominica können gängige Währungen in Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur US-Dollar. Die Zahlung mit gängigen Kreditkarten ist relativ weit verbreitet. An den Geldautomaten ausländischer Banken (RBC, Scotia) kann man mit der Bankkarte auch Geld abheben.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.Visum
Für die Einreise nach Dominica und einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Flugreisende sollten im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.Hinweise für die Einreise Minderjähriger
Alleinreisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.Sonstiges
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente können in Einzelfällen von den staatlichen Regelungen abweichen. Bitte erkundigen sie sich vor Antritt der Reise zusätzlich bei der jeweiligen Fluggesellschaft.Ein- und Ausreise über die USA
Bei Ein- und Ausreise über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt.Bitte beachten Sie, dass die Verwendung von Spielzeugwaffen gesetzlich verboten ist, da sie aufgrund Ihrer Detailgenauigkeit kaum noch von echten Waffen zu unterscheiden seien. Zuwiderhandlungen können empfindliche Geldstrafen (in Extremfällen bis hin zu Gefängnis) nach sich ziehen.Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt; man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Vorsicht ist deshalb auch geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.Homosexuelle Handlungen sind strafbar und können mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie im des Gesundheitsdienstes.
Impfschutz
Bei Einreise aus gelbfieberendemischen Gebieten ist eine Gelbfieber-Impfung für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr vorgeschrieben. Die offizielle Liste der Gelbfiebergebiete findet sich unter www.who.int.
Bei direkter Einreise aus Deutschland ist dies nicht notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Masern, Mumps, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue kann landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).Chikungunya
Seit Januar 2014 gibt es wie in anderen Gebieten der Karibik auch (St. Martin, u. a.) erste bestätigte Erkankungsfälle von Chikungunya in Dominica.
Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s. o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
- ganzkörperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig, in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
Malaria
Dominica gilt als malariafrei.
HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.Medizinische Versorgung
Das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung ist flächendeckend insbesondere in ländlichen Gebieten nicht mit westeuropäischen Standards vergleichbar.
Nicht nur deshalb sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
Medikamente für den Eigenbedarf sollten aus Deutschland mitgebracht werden.Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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