Tourismusinformationen Nicaragua

Bluefields, Rigoberto Cabezas und Corn Island an der Atlantikküste werden von La Costeña (Internet: www.lacostena.com.ni) und von Charterfluggesellschaften angeflogen. Der Flughafen von San Juan de Nicaragua wird von La Costeña (Internet: www.lacostena.com.ni) mit der Hauptstadt Managua verbunden.]]>

Augusto C. Sandino Internationaler Flughafen (MGA) (Managua Internacional) (Internet: www.eaai.com.ni/english) liegt 12 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shops, Café, Post, Bank, Autoverleih. Busse und Taxis stehen zur Verfügung.]]>


Eine Fähre verbindet zweimal wöchentlich Bluefields mit den Islas del Maíz. Die rund 300 Inseln im Lago de Nicaragua werden ebenfalls von Fähren angelaufen. Fährverbindungen bestehen zwischen Rigoberto Cabezas und Karata, Halower und Wawa.

Motorisierte Einbaumkanus fahren von Bluefields nach Bluff, Pearl Lagoon, Kukara Hill und nach Awas. Motorisierte Einbaumkanus verbinden auch Bluefields mit Corn Island (Fahrtzeit: 30 Min.).]]>

Pkw: Die Straßen im pazifischen Becken sind gemessen an lateinamerikanischen Standards gut und entlang des Pan-Amerikanischen Highway nach Süden absolut herausragend. Die Straßen nördlich von León und in den Bergen sind zwar geteert, jedoch nicht gut gewartet. Entlang der pazifischen Küste gibt es fast nur Schotterstraßen. Im östlichen Teil des Landes sind die Straßenverhältnisse nur mäßig. Geteerte Straßen verbinden auch San Juan del Sur mit Corinto. Fahrten außerhalb der Stadtgebiete können, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, gefährlich sein. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Generell sollten bei Überlandfahrten nur Geländefahrzeuge benutzt werden.

Bus:
Das öffentliche Bussystem ist gut, doch sind die Busse oftmals überfüllt. Die meisten Städte werden durch regionale Express-Buslinien verbunden.

Taxis
stehen am Flughafen oder in Managua zur Verfügung. Preise sollten vor Fahrtantritt vereinbart werden, in den Taxis hängt eine Preisliste aus. Taxifahrten sind relativ preiswert, Trinkgeld ist unüblich.

Mietwagen
sind in Managua oder am Flughafen erhältlich und als Fortbewegungsmittel zu empfehlen, da öffentliche Verkehrsmittel eher langsam und überfüllt sind.

Unterlagen:
Der nationale Führerschein ist bis zu 30 Tage lang gültig.]]>

Busse und Minibusse in Managua sind preiswert, aber überfüllt. Offizielle Taxis haben rote Nummernschilder.]]>

Avianca (AV) (Internet: www.taca.com), American Airlines (AA), United Airlines (UA), Copa Airlines (CM), Aerocaribbean (7L) und Delta Air Lines (DL).]]>

MEXIPLAN Flugpass von AeroMéxico gilt für Flüge innerhalb von Mexiko sowie für Flüge zwischen Mexiko und Kanada, den USA und Ländern Zentral- und Südamerikas. Er gilt nur in Verbindung mit einem vor Reisebeginn in Europa gebuchten internationalen Langstreckenflug und ist in den Kategorien Economy und Business erhältlich. Mindestens zwei nationale oder internationale Flüge von Mexikana müssen pro Person gebucht werden, minimale Aufenthaltsdauer ist 3 Tage, maximale 90 Tage. Weitere Informationen unter www.agenciasaeromexico.com/docs/mexiplan_ing.pdf.

Der All America Airpass (Internet: http://www.allairpass.com/) bietet ein flexibles Couponsystem für Reisen nach Latein- und Nordamerika. Er gilt auf über 2000 Strecken der 17 teilnehmenden Fluggesellschaften, unabhängig von der Wahl des Transatlantik-Carriers. Es besteht keine Mindestabnahme von Flugcoupons; beliebige Kombinationen von Fluggesellschaften, Streckenführungen und Stopps innerhalb der All America Airpass-Reisezone. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage ab der Nutzung des ersten Flugcoupons. Passagiere müssen alle gebuchten Flüge jeweils mindestens 72 Stunden vor dem nächsten Flug rückbestätigen. Keine Mindestaufenthaltsdauer erforderlich. Änderung von Flugtag und Flugnummer ist möglich, Rerouting ist nicht gestattet. Der Pass darf nur an Personen mit ständigem Wohnsitz außerhalb der karibischen Staaten, USA, Kanada, Mexiko, Zentral- und Südamerika verkauft werden. Flughafensteuern sind im Ticketpreis nicht inbegriffen und müssen vor Ort entrichtet werden.
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Augusto C. Sandino Internationaler Flughafen (MGA) (Managua Internacional) (Internet: www.eaai.com.ni/english) liegt 12 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shops, Café, Post, Bank, Autoverleih. Busse und Taxis stehen zur Verfügung.]]>

Corinto, Puerto Sandino, El Bluff und Puerto Cabezas werden von Reedereien Nicaraguas, Mittel- und Nordamerikas sowie Europas angelaufen.]]>


Busse
von King Quality (Internet: www.king-qualityca.com), Nicabus, Ticabus (Internet: www.ticabus.com) und Transnica fahren täglich von Managua zu den meisten mittelamerikanischen Hauptstädten, u. a. nach Tegucigalpa (Honduras), San Salvador (El Salvador) und San José (Costa Rica) (Fahrzeit: 9 Std.). Fahrkarten sind bis zu fünf Tage im Voraus erhältlich. Alle erforderlichen Reisedokumente werden vor Ausstellung der Fahrkarte überprüft.]]>

ENITEL (Internet: www.enitel.com.ni)
und Sercom S.A. (Internet: http://pcsdigital.com.ni). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Managua und Umgebung.]]>

IBW Internet Gateway (Internet: www.ibw.com.ni) und Sercom S.A. (Internet: http://pcsdigital.com.ni).]]>

ENITEL-Kommunikations- und Postamt. Luftpost nach Europa ist vier Tage bis zwei Wochen unterwegs. Postlagernde Sendungen nach Managua sind möglich. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 09.00-17.30 Uhr.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Pochomil und Masachapa. Die Ferienanlage Montelimar ist die größte in Mittelamerika. Der El-Velero-Strand ist ideal für Schwimmer und Wellenreiter. An der Karibikküste liegen mehrere kleine Häfen, u. a. auch Bluefields. Von hier aus kann man eine Bootsfahrt zu den schönen Islas del Maíz unternehmen. Hier kann man ebenfalls gut baden und wellenreiten.]]>



Managua wurde 1972 durch ein Erdbeben völlig zerstört, und weitere schwere Schäden wurden durch den Bürgerkrieg (1978-1979) verursacht. Die Regierung baute Teile der Altstadt wieder auf, Parks und Erholungsanlagen wurden angelegt. Der Nationalpalast und die Kathedrale überstanden Erdbeben und Bürgerkrieg unbeschadet.]]>



Laguna de Xiloá ist am beliebtesten. Am Lago de Managua kann man Boote mieten und den aktiven Vulkan Momotombo sowie die Uferdörfer besuchen. Um den Vulkan zu besteigen, braucht man eine Sondergenehmigung. An der nahegelegenen Tiscapa-Lagune entstand ein Freizeitzentrum. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Volcán Santiago im Volcán-Masaya-Nationalpark.
Die Universitätsstadt León bietet die größte mittelamerikanische Kathedrale mit interessanten Werken der spanischen kolonialen Malerei und mehrere Kirchen aus der Kolonialzeit. Auch hier richteten die schweren Bürgerkriegskämpfe zahlreiche Schäden an. Léon Viejo, das 1610 durch ein Erdbeben zerstört wurde, wird zurzeit ausgegraben.]]>



Granada, die drittgrößte Stadt des Landes, liegt am Fuß des Vulkans Mombacho. Interessant sind die kastilischen Häuser und Gebäude. Die Kathedrale wurde im neoklassischen Stil wiederaufgebaut. Beispiele sakraler Bauwerke sind auch die Kirchen von La Merced und Jalteva sowie die Festungskirche San Francisco.
Der Lago de Nicaragua, der zehntgrößte Süßwassersee der Welt, ist Lebensraum der einzigartigen Süßwasserhaie. Auf der Insel Omotepe gibt es präkolumbianische Steinfiguren.]]>



Centro Turistico Pochomil am Pochomil-Strand, La Boquita (Pazifikküste) und El Trapiche (am Panama-Fluss) sowie ein Resort an der Xiloa-Lagune.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 16,79 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.900 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 5,6 % plus Unterbeschäftigung von 46,5 % (2008)

Inflationsrate: ca. 19,8 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 48 % (2005)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 16,9 %
Industrie: ca. 25,8 %
Dienstleistungen: ca. 57,3 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Baumwolle, Kaffee, Zucker, Bananen und Fleisch sind die Hauptexportgüter); Herstellungsindustrie (Produktion von Nahrungsmitteln, Getränken und Chemikalien sowie Raffinierung von Öl)

Außenhandel
Importe: ca. 5,042 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 2,922 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, Mexiko, Venezuela, El Salvador, Costa Rica, Guatemala

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Nicaragua ist Mitglied aller wichtigen weltweiten Organisationen (Vereinte Nationen und ihre Unterorganisationen), interamerikanischer und zentralamerikanischer Organisationen.]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.]]>

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Nicaragua
Rotonda Gueguense, 400 Mts al Sur, 20vrs. Este, NI-Managua
Tel: 268 35 05.
Internet: www.caconic.org.ni

NicaExport Nicaragua
km 4 Carretera a Masaya, Esquina Sur Edificio Delta, 1c.al Este, 1/2c. al Norte, NI-Managua
Tel: (505) 252 57 47.
Internet: www.nicaexport.org oder www.cei.org.ni]]>

Gallapinto (gebratener Reis mit Pintobohnen) und Mondongo (Kuttelnsuppe) zählen zu den einheimischen Spezialitäten. Kochbananen werden häufig verwendet. Papas a la Crema (Kartoffeln in Sahnesoße) ist eine beliebte Beilage. Getränke: Preiswerte und gute Bars (Comedores) bieten die einheimischen Biersorten an. In einigen Luxushotels sind auch international bekannte Getränke erhältlich.]]>

Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.]]>

Wassersport: An den Pazifik- und Karibikstränden kann man herrlich baden. Einige Strände erheben eine Benutzungsgebühr, Hotel-Swimmingpools können manchmal auch von Nichtgästen benutzt werden. Mehrere vulkanische Kraterlagunen eignen sich zum Schwimmen. Im Lago de Nicaragua ist vor Haien und Krokodilen Vorsicht geboten. Der El-Velero- und der Pochomil-Strand sowie einige Strände der Westküste sind ideal zum Wellenreiten. Die Küsten und Flüsse bieten gute Fischgründe. Baseball ist Nationalsport. Basketball ist ebenfalls beliebt.]]>

Febr. Musik & Jugend Festival, Managua. März Folklore, Gastronomie & Kunsthandwerk Festival, Granada. Mai "Palo de Mayo" Festival, Bluefields. Sept. Fischerei-Messe, San Carlos; Polkas, Mazarcas & Jamaquellos, Matagalpa. Okt. Musik-Festival in Jinotega. Nov. Reiter-Rally, Ometepe; Folklore-Festival, Masaya.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>

Fotografieren: Militäreinrichtungen und Soldaten sollten nicht fotografiert werden. Trinkgeld: In Hotels und Restaurants wird normalerweise 10% Bedienungsgeld berechnet. Gepäckträger erwarten ein kleines Trinkgeld, Taxifahrer jedoch nicht.]]>

2016
1 Jan Neujahr
24 Mar Gründonnerstag
25 Mar Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
19 Jul Jahrestag der Revolution von Sandinista
14 Sep Schlacht von San Jacinto
15 Sep Unabhängigkeitstag
2 Nov Allerseelen
8 Dec Mariä Empfängnis
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
13 Apr Gründonnerstag
14 Apr Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
19 Jul Jahrestag der Revolution von Sandinista
14 Sep Schlacht von San Jacinto
15 Sep Unabhängigkeitstag
2 Nov Allerseelen
8 Dec Mariä Empfängnis
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
29 Mar Gründonnerstag
30 Mar Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
19 Jul Jahrestag der Revolution von Sandinista
14 Sep Schlacht von San Jacinto
15 Sep Unabhängigkeitstag
2 Nov Allerseelen
8 Dec Mariä Empfängnis
25 Dec Weihnachten
Zusätzlich gibt es mehrere Feiertage, die nur regional begangen werden.]]>

5 l alkoholische Getränke;
5 Flakons (à 100 ml) Parfüm.]]>

C$, NIO (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50, 20 und 10 C$; Münzen sind im Wert von 5 und 1 C$ sowie von 50 und 25 Centavos im Umlauf.]]>

casas de cambio) und Hotels in den Städten kann Geld gewechselt werden. Am leichtesten lassen sich US-Dollar umtauschen.]]>

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1.00 EUR = 31 NIO1.00 CHF = 28.94 NIO1.00 USD = 29.37 NIOWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Nein/1 Ja
Andere EU-Länder Ja Nein/1 Ja
Schweiz Ja Nein/1 Ja
Österreich Ja Nein/1 Ja
Deutschland Ja Nein/1 Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Um Schwierigkeiten von vornherein zu vermeiden, sollten Minderjährige, die nicht in Begleitung beider Elternteile reisen, eine notariell beglaubigte und in die spanische Sprache übersetzte Genehmigung der Sorgeberechtigten mit sich führen. Alleinerziehende sollten einen Sorgerechtsnachweis mit sich führen.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Touristenkarte
[1] Staatsangehörige u.a. dieser Länder müssen bei der Einreise eine Touristenkarte für 10 US$ (plus Einreise- und Ausreisegebühr von jeweils 2 US$) erwerben, die zu einem Aufenthalt von bis zu 3 Monaten berechtigt, vorausgesetzt, sie verfügen über gültige Dokumente für die Rück- oder Weiterreise und ausreichende Geldmittel; bei Geschäftsreisen ist außerdem die Vorlage eines Firmenschreibens oder Einladungsschreibens des nicaraguanischen Geschäftspartners erforderlich:EU-Länder, Schweiz und Türkei.]]>

Kontaktadressen).]]>

Kontaktadressen); Touristenkarten sind auch bei der Einreise am Flughafen erhältlich.]]>

Touristenkarte
(a) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets.
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Visum
In jedem Fall werden für ein Visum benötigt:
(a) Antragsformular(e).
(b) Passfoto(s).
(c) Reisepass.
(d) Gebühr.
(e) Ggf. Bestätigung über Hin- und Rückflugticket.
(f) Staatsangehörige mancher Länder müssen ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts vorweisen können.
Bei postalischer Antragstellung sollte ein adressierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.Da je nach Nationalität und Reisezweck u. U. weitere Unterlagen notwendig sind, ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der zuständigen konsularischen Vertretung ratsam (s. Kontaktadressen).]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Honduras und im Süden an Costa Rica; im Osten liegt die Karibik und im Westen der Pazifik. An der Nordgrenze erstrecken sich die Cordilleres Isabella, und der 148 km lange und bis zu 55 km breite Lago de Nicaragua liegt im Südwesten. Der Lago de Managua schließt sich im Norden an; mehrere Vulkane, darunter der berühmte Momotombo, erheben sich nordwestlich des Sees. Die größten Flüsse des Landes sind der San Juan, dessen Unterlauf teilweise die Grenze zu Costa Rica bildet, und der Río Coco, der im Norden den größten Teil der Grenze zu Honduras bildet. Die karibischen Islas del Maíz sind beliebte Urlaubsziele.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Nicaragua.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Std. und im Sommer -8 Std.]]>

Konsulat in Lugano (ohne Visaerteilung).
Telefon: (022) 740 51 60.
Email: mission.nicaragua@cancilleria.gob.ni
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr. 
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Email: embanicviena@chello.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.
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Honorarkonsulate in Frankfurt/M. und München.
Telefon: (030) 206 43 80.
Website: www.nicaraguaportal.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.
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(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (030) 24 04 77 18 11.
Website: www.visitcentroamerica.com
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Website: www.intur.gob.ni
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Stand - Mon, 27 Aug 2018 10:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 27 Aug 2018 10:49:35 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Aktuelle Hinweise

Von nicht erforderlichen Reisen nach Nicaragua wird abgeraten.
Deutschen Staatsangehörigen, die sich in Nicaragua aufhalten, wird dringend empfohlen, sich für die Dauer des Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, siehe Krisenvorsorgeliste.
Seit Mitte April 2018 kommt es im gesamten Land zu massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen Hunderte Menschen getötet worden sind. Aktuell wird der Flughafen Managua nachts nicht mehr angeflogen.
Zahlreiche Flugrouten werden zudem nicht mehr in gewohnter Frequenz bedient. Reisende müssen auch bei bereits gebuchten Flügen mit kurzfristigen Umbuchungen seitens der Fluglinien rechnen.
Reisenden wird dringend geraten, die Lageentwicklung anhand der Medienberichterstattung und diesen Reise- und Sicherheitshinweisen regelmäßig zu beobachten, Demonstrationen und Menschenansammlungen unbedingt fernzubleiben und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Neben dem Risiko, in Auseinandersetzungen verwickelt zu werden und dort zu Schaden zu kommen, verbietet das nicaraguanische Recht Ausländern die politische Betätigung.  
Bewegungen sollten insbesondere nach Anbruch der Dunkelheit auf das Nötigste beschränkt, Überlandfahrten mit größtmöglicher Vorsicht geplant werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Im Hinblick auf die aktuelle Krise im Land sind unbedingt die Aktuellen Hinweise zu beachten!
Kriminalität
Ein erhöhtes Diebstahlrisiko gab es in der Vergangenheit vor allem an von Touristen frequentierten Orten wie Granada, San Juan del Sur, León, Laguna de Apoyo, den Grenzübergängen, Busbahnhöfen und dem Flughafen Managua. Reise sollten ihr Gepäck daher nie aus den Augen lassen. Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein.
In letzter Zeit kam es in Überlandbussen im gesamten Land, gehäuft jedoch in der Pazifikregion (v. a. nahe Managua und Granada), zu Diebstählen von Wertsachen. Es wird geraten, bei solchen Reisen das Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und insbesondere von einer Verwahrung desselben in den Gepäckfächern der Busse abzusehen.
Für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes sollte eine Kopie des Passes sicher aufbewahrt werden. Die Kopie sollte, neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben, auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel abbilden.
Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist.
Es wird dringend davon abgeraten, außerhalb bewachter Campingplätze zu zelten.
Hauptstadt Managua und Umgebung
In Taxis kann es zu Raubüberfällen kommen, bei denen vereinzelt auch Schusswaffen eingesetzt werden. Taxis sollten nicht am Straßenrand herangewunken werden. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein angeblich vertrauenswürdiges Taxi oder Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden.
Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden.
In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des labyrinthischen Mercado Oriental und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten generell nur mit Ortskundigen besucht werden.
Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras am Busbahnhof der Firma TICABUS in Managua ankommen, sollten dort besondere Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten.
Landesinneres
Die Sicherheitslage an der touristisch erschlossenen Pazifikküste ist stabil. Dennoch kommt es auch hier zu Überfällen und Diebstählen. Einsame Straßen sollten gemieden und bei Dunkelheit sollten keine Spaziergänge  unternommen werden.
Der Norden des Landes mit den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa sowie die autonomen Gebiete der nördlichen und südlichen Atlantikküste (RAAN und RAAS) sind in weiten Teilen kaum erschlossen. Es mangelt an Infrastruktur. Polizei und Armee sind nicht in der Lage, die Sicherheit zu garantieren.
Reisen im Norden des Landes, abseits der Panamericana, sollten auf das unbedingt erforderliche Minimum, z.B. aus geschäftlichen Gründen, beschränkt werden.
Gleiches gilt für das sogenannte „Minendreieck" der RAAN zwischen den Städten Siuna, Bonanza und La Rosita. Es kommt hier immer wieder zu Straßenblockaden mit gewaltsamen Ausschreitungen, Demonstrationen und auch Überfällen auf den Transitverkehr, wie Busse und sonstige Kfz. Der Einsatz von Schusswaffen ist weit verbreitet, die Mordrate höher als im Landesdurchschnitt.
Die südliche Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, hat eine besonders hohe Mordrate. Auch hier sollten Reisen in entlegene Gebiete nur bei Vorliegen wichtiger Gründe und mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Auf den bei Touristen beliebten Inseln an der Atlantikküste – Little Corn Island und Big Corn Island – kam es in der Vergangenheit zu versuchten Vergewaltigungen Reisenden. Frauen sollten sich daher auch bei Tageslicht nicht allein auf der Insel bewegen.
Naturkatastrophen
Nicaragua liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität kommt. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Managua und die Universitätsstadt León, wo es zu regelmäßigen Erdbeben kommt. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde Managua fast vollständig zerstört.
Alle sechs aktiven Vulkane in Nicaragua zeigen derzeit erhöhte Aktivität (moderate Eruptionen, mehrere kleinere vulkanische Beben, erhöhter Austritt von Schwefeldioxid, Anstieg der Lava im Vulkankessel, etc.). Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Es ist mit weiteren vulkanischen Beben zu rechnen.
Reisende sollten sich vor Reiseantritt mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut machen, Hinweise sind im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam zu finden.
Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der aktuellen seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten.
Auch bei allen anderen Vulkanen Nicaraguas kann es plötzlich zu vulkanischer und seismischer Aktivität kommen. Bei der Insel Ometepe ist zu berücksichtigen, dass durch die Insellage eine ggf. erforderliche Evakuierung erschwert wird.
In Nicaragua ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen über Land/Straßenverkehr/Öffentliche Verkehrsmittel
Nicaragua verfügt – mit Ausnahme der Atlantikregion - über ein relativ gutes Straßenverkehrsnetz. Dabei gehören allerdings die Haupttourismusrouten auf der pazifischen Seite, wie z. B.  von der Hauptstadt nach Granada, León, San Juan del Sur, San Carlos und Matagalpa, zu den besseren Verkehrswegen.
Dagegen sind kleinere Straßen zumeist nicht asphaltiert und in schlechtem Zustand. Wegen der teilweise unberechenbaren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer und der oft mangelhaften Zustände der Fahrzeuge ist besonders umsichtiges Verhalten geboten. Bei Überlandfahrten, abseits der großen Verbindungsstraßen zwischen den größeren Städten, ist die Benutzung eines Geländefahrzeuges ratsam. Nachtfahrten sollten ebenso unterbleiben, wie die Mitnahme von Anhaltern.
Bei Verwicklung in einen Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden.
Schiffsüberfahrten auf die bei Touristen beliebten Inseln Big Corn Island und Little Corn Island in der Atlantikregion sind aufgrund gravierender Sicherheitsmängel der Schiffe bzw. kleineren Boote nicht ungefährlich. Passagierschiffe zwischen dem Atlantikhafen „El Bluff" (Nähe Bluefields) und Big Corn Island sind nicht selten mit Mensch und Tier überladen. Die Hygienebedingungen für die rund sechsstündige Überfahrt lassen zu wünschen übrig. Bei schlechten Witterungsverhältnissen wird der Fährbetrieb auch kurzfristig, teilweise ohne Vorankündigung, unterbrochen.
Taxis
Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis gewählt werden. Vom internationalen Flughafen Managua aus sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden – diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen.
Taxifahrer nehmen grundsätzlich mehrere Passagiere mit. Wenn dies nicht gewünscht wird, sollte dies dem Taxifahrer zu Beginn der Fahrt mitgeteilt werden. Auch der Preis, der bei exklusiver Taxibenutzung steigt, sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, einem Dritten vor der Fahrt die Nummer des Taxis, Lizenz des Fahrers und Fahrtziel für den Fahrer sichtbar mitzuteilen. Das Risiko eines Überfalls lässt sich allerdings durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig vermeiden.
Einreisekontrolle
Seit Ende 2014 werden Einreisende am Flughafen Managua mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Diese Maßnahme beruhte zunächst auf der weltweiten Ebola-Krise und wurde unter anderem wegen der Ausbreitung des durch Mücken übertragenen Chikunguya-Virus in Nicaragua aufrechterhalten. Verdachtsfälle von ansteckenden Krankheiten werden unter Quarantäne gestellt. Reisende, die (auch nur leicht erhöhte) Temperatur haben, wird daher empfohlen, auf eine Reise nach Nicaragua zu verzichten.
Mehr Informationen über Infektionen durch die durch Mücken übertragene Krankheit Chikunguya siehe Medizinische Hinweise.
Sprache
Grundkenntnisse im Spanischen sind in vielen Teilen Nicaraguas unerlässlich. Bedingt durch die geschichtliche Entwicklung des Landes wird dagegen an der Ostküste des Landes (Atlantikküste) und auf den bei Touristen beliebten Corn Islands neben Spanisch auch Englisch gesprochen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Córdoba (NIO). Euros werden nicht akzeptiert und bisher auch nur bei einer Bank (BAC) umgetauscht, dies jedoch auch nur bei Hinnahme eines deutlichen Kursverlustes. Es empfiehlt sich daher die Mitnahme von US-Dollar (US-$) in bar.
Kreditkarten (Visa und Mastercard) werden in vielen Hotels, Supermärkten und Lokalen akzeptiert, gelegentlich kann es jedoch zu Problemen bei der Liquiditätsabfrage kommen. Da es in letzter Zeit mehrmals zum Klonen von Kreditkarten gekommen ist, ist es empfehlenswert, diese immer im Auge zu behalten und ggf. die Bedienung zur Kasse zu begleiten. Bei Überfällen, vor allem im Taxi, werden die Opfer häufig gezwungen, ihre PIN-Nummer preiszugeben. Es kann lebensgefährlich sein, eine Kreditkarte mitzuführen, deren PIN-Nummer man nicht kennt.
Es sollte immer auch Bargeld - auf mehrere Stellen verteilte US-Dollar in kleiner Stückelung - mitgeführt werden. Dabei sollten verschiedene Möglichkeiten, wie Brustbeutel, Geldgürtel, Geldbörse gleichermaßen genutzt werden.
An Geldautomaten kann landesweit Bargeld unter Nutzung gängiger Kreditkarten abgehoben werden. Mit der Bankkarte können an einigen Geldautomaten kleinere Beträge in US-Dollar oder Córdobas abgehoben werden.
Sonstige Hinweise
Das Fotografieren und Filmen von Einrichtungen, Fahrzeugen und Personal des Militärs und der Polizei ohne entsprechende Genehmigung ist nicht gestattet; dasselbe gilt für Gefängnisse bzw. Gebäude der Gefängnisverwaltung. Bei Verstoß droht Beschlagnahme des Foto-/Filmapparates und Festnahme.
Landesweit operieren Canopy-Anlagen, die Benutzung dieser Anlagen ist riskant und erfolgt auf eigene Gefahr, da es keine technische Überwachung gibt.Reisende sollten sich auch bei der Botschaft der Republik Nicaragua in Berlin sowie später am Grenzübergang über mögliche aktuelle Gefahren und Reisehindernisse erkundigen.Wegen verschiedener giftiger Tiere (Schlangen, Insekten, Rochen etc.) und Pflanzen wird bei Querfeldeinwanderungen und beim Baden zu Vorsicht geraten.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Eine Durchreise mit einem Reiseausweis als Passersatz ist nicht möglich.Bei Einreise aus einem der folgenden Staaten/Gebiete wird die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Impfzertifikats der Gelbfieberimpfung verlangt: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago, Venezuela sowie sämtliche afrikanische Staaten mit Ausnahme von Tansania, São Tomé und Príncipe sowie Somalia.
Es ist für Touristen in Nicaragua nicht möglich, eine Gelbfieberimpfung zu erhalten.
Visum
Für touristische Reisen von bis zu 90 Tagen ist kein Einreisevisum erforderlich. Bei der Einreise wird jedoch der Erwerb einer Touristenkarte verlangt. Diese kostet derzeit 10,- US-$, zuzüglich einer Einreisegebühr von 2,- US-$. Bei der Ausreise wird die Gebühr von 2,-US-$ ebenfalls verlangt.
Die maximale visafreie Aufenthaltsdauer beträgt drei Monate. Eine Verlängerung kann bei der nicaraguanischen Einwanderungsbehörde (Migración) beantragt werden. Die bei Antragstellung vorzulegenden Unterlagen hängen vom Einzelfall ab.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige sollten Einverständniserklärung der Eltern mitführen.
Ein- und Ausreise über die USA
Bei Ein- und Ausreisen über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, Fleisch- und Wurstwaren sowie von Milchprodukten ist verboten. Aufgrund von BSE und Maul- und Klauenseuche in Europa gibt es verstärkte Kontrollen bei der Einreise.Für Dritte bestimmte Briefe, Päckchen etc. sollten auf keinen Fall außer Landes gebracht werden.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogenbesitz und Drogenkonsum sind strafbar.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch Schutzmaßnahmen Mückenstiche.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – siehe auch www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Chikungunya
Aktuell gibt es, ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin im Januar 2014, inzwischen auch zahlreiche Fälle von Chikungunya-Virusinfektionen in Nicaragua. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Chikungunya ist selten - überwiegend bei Kleinkindern und alten Menschen - lebensgefährlich. Typische Symptome sind hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Der Virus sollte rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit es nicht zu chronischen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Behinderungen kommt. Ein Impfstoff oder eine Chemoprophylaxe existiert nicht. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin
Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Eine Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Es besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
Unerlässlich bleibt die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).Leishmaniasis
Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).Persönlicher Mückenschutz
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· Körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel (Repellentien)auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
. ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. .HIV
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.Medizinische Versorgung
In Nicaragua entspricht die Gesundheitsversorgung besonders in ländlichen Gebieten häufig nicht den technischen und hygienischen Standards in Deutschland. Nicht nur deshalb sollte vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die auch einen Rücktransport im Notfall einschließt.
Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder mit Kreditkarte beglichen werden. Es wird daher empfohlen eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mitzuführen. Der Botschaft sind in den vergangenen Monaten mehrere Fälle bekannt geworden, in denen trotz eines Notfalles bis zur Klärung der Kostenfrage dringend notwendige Behandlungen oder Operationen nicht vorgenommen wurden.Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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