Tourismusinformationen St. Lucia

George FL Charles (SLU) und Hewanorra (UVF). Möglich sind auch Charterflugzeuge zu den benachbarten Inseln.]]>

George FL Charles (SLU) und Hewanorra (UVF) liegen 3 km bzw. 56 km außerhalb von Castries. Taxis und Busse sind vorhanden. Flughafeneinrichtungen in George FL Charles: Mietwagenschalter, Bars und Restaurants; in Hewanorra: Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierung sowie Bar/Restaurants.]]>

Boote mieten.]]>


Busse
verbinden die ländlichen Gegenden mit der Hauptstadt. Die Verbindung von Castries nach Gros Islet im Norden der Insel ist gut; Busse fahren alle 30 Minuten (Service oft auch an Wochenenden und Feiertagen).

Taxis
sind preiswert, auf Standardstrecken gelten Festpreise.

Mietwagen
kann man in Castries, Soufrière und Vieux Fort oder von Hotels mieten. Busse stehen für Gruppentouren zur Verfügung. Linksverkehr.

Unterlagen:
Unter Vorlage des landeseigenen oder internationalen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt. Erhältlich auf den beiden Flughäfen und dem Polizeirevier in Castries.]]>

British Airways (BA) und Virgin Atlantic (VS) direkt angeflogen. Gute Zubringerverbindungen nach London Gatwick bestehen von vielen deutschen Städten sowie von Zürich, Basel, Wien und Salzburg; teils mit Flughafenwechsel in London.Lufthansa (LH) fliegt via Manchester nach St. Lucia; LIAT (LI) direkt ab London Gatwick. United (UA) fliegt regelmäßig nonstop von New York Newark nach St. Lucia.]]>

Hewanorra Internationaler Flughafen (uvf). (www.slaspa.com) Der Flughafen liegt in der Nähe von Vieux-Fort in Richtung Südspitze der Insel und etwa 67 km von Castries entfernt. Tel: <p>(758) 454 63 55</p>. Zum/vom Flughafen: Alle Taxis der Insel, besonders Southern Taxis (Tel: 758 454 61 36), fahren zum und vom Flughafen. Eine Taxifahrt nach Castries für 4 Personen kostet ca. 120 EC$. Bus: Durch die Nähe des Flughafens zur East Coast Road stehen auch öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Um zur Bushaltestelle zu gelangen, müssen Reisende zur Hauptstraße laufen. Eine Busfahrt nach Castries dauert doppelt so lange wie eine Taxifahrt und kostet 8 EC$.]]>

Castries, Vieux Fort und Soufrière. Pointe Seraphine, ein Freihafen mit Anlegern für Kreuzfahrtschiffe bietet Duty-free-Shops, Restaurants und Bars und ist auch für nicht-Kreuzfahrtpassagiere zugänglich. Für Duty-free-Einkäufe braucht man jedoch einen gültigen Reisepass und ein Flugticket.St. Lucia wird sowohl von Kreuzfahrtschiffen als auch von einheimischen Passagier- und Frachtlinien angelaufen.Weitere Informationen über Häfen und Flughäfen erteilt die Saint Lucia Air and Sea Ports Authority (SLASPA).

L'Express des Isles, verbindet mit einem Hochgeschwindigkeits-Katamaran St. Lucia mit Guadeloupe (Fahrtzeit: 6 Std. 45 Min.), Dominica (Fahrtzeit: 4 Std. 15 Min.) und Martinique (Fahrtzeit: 1 Std. 30 Min.). 

Aida und Phoenix laufen auf ihren in Deutschland startenden Kreuzfahrten St. Lucia an.]]>

Unterlagen: Fahrer von Kraftfahrzeugen sind verpflichtet einen lokalen Führerschein mitzuführen; dieser kann bei der Einreise gegen Vorlage des nationalen Führerscheins am Flughafen erworben werden. ]]>

Cable&Wireless, Digicel (St. Lucia) Ltd., Digicel (St. Vincent and the Grenadines) Ltd. und Wireless Ventures (St. Lucia) Ltd. Mobiltelefone können in den Geschäftsstellen von Cable and Wireless Caribbean Cellular im Gablewoods Mall in Rodney Bay und im Hafenviertel von Castries gemietet werden.]]>

Cable & Wireless zur Verfügung. ]]>

Cable & Wireless (Internet: www.candw.lc). Internetzugang für die Öffentlichkeit beim Internetkiosk in Pointe Seraphine, in den meisten Einkaufszentren oder in den drei Cable & Wireless-Internetcafés.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

St. Lucia ist eine Insel vulkanischen Ursprungs mit üppigem Dschungel, Ackerland und relativ wenigen, aber wundervollen Stränden. Sie ist eine der vielseitigsten Inseln der Karibik. Besucher können am Strand spazieren gehen, den Regenwald im Landesinneren erforschen, heiße Quellen am einzigen mit dem Auto befahrbaren Vulkan der Welt bewundern, zerklüftete Bergpfade auf einem Ausritt erkunden, Sport treiben oder sich einfach nur in der Sonne erholen. ]]>



Castries ist eine der schönstgelegenen karibischen Städte. Der geschäftige Hafen gehört zu den Hauptzielen der Kreuzfahrtschiffe, die am Pointe Seraphine vor Anker gehen. Die tropische Vegetation am großen Derek Walcott Square spendet Schatten, und in der katholischen Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert werden noch Gospelsongs gesungen. Auf dem Markt kann man herrlich stöbern. Sehenswert ist auch das renovierte Government House.
Auf dem Morne Fortune liegt die Festung, von der aus Castries verteidigt wurde, und die einen herrlichen Ausblick auf Castries und die Umgebung bietet.
In Gros Islet an der Nordwestküste findet jeden Freitag eine Straßenparty statt. Im nahe gelegenen Pigeon Point dokumentiert ein kleines Museum die Inselgeschichte. Von hier aus setzte der englische Admiral Rodney 1782 die Segel und zerstörte in einer entscheidenden Seeschlacht die französische Flotte. Dieses Inselende ist heute ein beliebtes Urlaubsgebiet und bietet einen fantastischen Ausblick, der bei klarem Wetter bis nach Martinique reicht.
Südlich von Castries an der Westküste liegt das malerische Fischerdorf Anse La Raye. Die Einheimischen bauen Boote aus Gummibäumen mit Segeln aus Hühnerfedern. Ebenfalls an der Westküste liegt Marigot Bay, ein Paradies für Segler. Oberhalb der Marigot Bay liegt Cul de Sac mit drei großen Bananenplantagen.]]>



Soufrière ist der zweitgrößte Ort der Insel. Der Tiefseehafen befindet sich an den Ausläufern zweier erloschener Vulkane, den Pitons. Sie sind St. Lucias berühmteste Sehenswürdigkeit und steigen auf 798 m an. Der Ort ist eine Ansammlung farbenfroher Häuser mit Arkaden am Dschungelrand, vor denen kleine Fischerboote am Strand liegen. Seine Küste soll ein neu entdecktes Surferparadies sein.
Die Straße von Soufrière nach Fond St. Jacques verläuft durch dichten Regenwald in östlicher Richtung und führt zu den spektakulären Diamond-Wasserfällen, zum Botanischen Garten, zu Schwefelquellen und zum »Drive-in-Vulkan«, der von innen besichtigt werden kann. Die hübschen Dörfer Choiseul und Laborie liegen inmitten üppiger Vegetation.]]>



Dennery und Micoud im Osten der Insel sind ebenfalls sehenswert.]]>



Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,778 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 11.100 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 1,7 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 20 % (2003)

Inflationsrate: ca. 1,9 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 5 % (2005)
Industrie: 15 % (2005)
Dienstleistungen: 80 % (2005)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Bananen, Kokosnüsse, Kakao, Mangos und Avocados), Tourismus, Bankwesen

Außenhandel
Importe: ca. 591 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 288 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Großbritannien, USA, Brasilien, Trinidad & Tobago, Antigua & Barbuda, Dominica, Barbados, Grenada

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen (12.09.1979), WHO, IMF, IBRD, IDA, IFC, Commonwealth, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1979), CARICOM, OECS, ACS, Bewegung der Blockfreien, AKP (Lomé I - IV/Cotonou)]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-13.00 und Sa 08.30-12.30 Uhr.]]>

St. Lucia Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer)
Vide Bouteille, PO Box 482, Castries
Tel: 452 31 65.
Internet: www.stluciachamber.org]]>

St. Lucia Tourist Board (s. Adressen).]]>

Langouste (einheimischer Hummer) in allen Variationen; Lambi (Schneckenmuscheln) und andere Meeresfrüchte sowie Pepper Pot, gebratene Kochbananen, Brotfrucht und andere Gemüse. Getränke: Es gibt zahlreiche importierte Spirituosen, aber einheimischer Rum als Punsch oder in Cocktails, karibisches Bier sowie Fruchtsäfte sind ebenfalls zu empfehlen.]]>

Pointe Seraphine gibt es zahlreiche Duty-free-Shops, Bars und Restaurants an einer Piazza. Besucher können hier unter Vorlage des Reisepasses und der Rückfahrkarte zollfrei einkaufen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-16.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Einkaufszentren: Mo-Sa 09.00-21.00 Uhr.]]>

Wassersport: St. Lucia ist einer der windigsten Orte der Welt; die Passatwinde wehen vom Meer zum Südufer. Am Strand von Anse de Sable kann man gut surfen. An der Westküste verleihen einige Hotels Tauch- und Wasserskiausrüstungen. Jet-Wasserskifahren ist auch möglich. Boote und Jachten aller Arten kann man mieten; einige Reisebüros bieten auch kombinierten Jacht- und Inselurlaub. Alle Strände an der Westküste bieten gute Bademöglichkeiten, während die Atlantikküste rau und oft gefährlich ist. Wanderausflüge zum Mount du Cap und Pigeon Point können von den Hotels organisiert werden. Ausflüge in den Regenwald, zu den Plantagen und den Pitons werden ebenfalls vermittelt. Golfplätze gibt es in der Cap Estate und in La Toc. Die meisten Hotels haben eigene Tennisplätze. Angeln und Hochseefischen können auf Wunsch organisiert werden. Parasailing ist möglich. Reiten: In Gros Islet gibt es Reitställe, ebenso in Cas En Bas.]]>


Jan. St. Lucia Regatta. 22. Febr. Unabhängigkeitstag. März Komödien-Festival. April Erdtag. Mai Jazz-Festival, Castries. Juni Fischer-Festival, Dennery. Juli Calypso Monarch Finals, Castries. Juli Karneval, Castries. Juli-Aug. Kinder Sommer Safari. Aug. Festumzug des Miss St. Lucia Hotel und Tourismus-Verbandes. Aug. Feast of St Rose De Lima (Blumen-Festival und Straßenumzug), versch. Orte. Okt. Internationales Hochseeangel-Turnier. Okt. Feast of La Marguerite, versch. Orte. Okt. Jounen Kweyol Entenasyonnal (Internationaler Kreolentag). Dez. Atlantic Rally for Cruisers Celebrations (ARC).


Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>

Madras und Foulards werden zu manchen Festen getragen. Zwanglose Kleidung wird akzeptiert, manche Hotels erwarten zu den Mahlzeiten elegantere Garderobe. Badekleidung gehört an den Strand. Trinkgeld: 10-15% Bedienungsgeld, Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.]]>

St. Lucia Hotel and Tourism Association, PO Box 545, Castries. Tel: 452 59 78.

Kategorien:
Die meisten Hotels bieten unterschiedliche Übernachtungspreise an.
American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten.
Modified American Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück.
European Plan (EP): nur Übernachtung.

Die Hotels sind mit 3-5 Sternen ausgezeichnet.]]>

2016
1 Jan Neujahr
22 Feb Unabhängigkeitstag
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
16 May Pfingstmontag
26 May Fronleichnam
1 Aug Tag der Emanzipation
13 Dec Nationaler Feiertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
22 Feb Unabhängigkeitstag
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 Jun Pfingstmontag
15 Jun Fronleichnam
7 Aug Tag der Emanzipation
13 Dec Nationaler Feiertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
22 Feb Unabhängigkeitstag
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
21 May Pfingstmontag
31 May Fronleichnam
6 Aug Tag der Emanzipation
13 Dec Nationaler Feiertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten]]>

1,18 l alkoholische Getränke;Persönliche Gegenstände im Wert von max. 250 US$.]]>

1.00 EUR = 2.86 XCD1.00 CHF = 2.66 XCD1.00 USD = 2.7 XCDWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. (Achtung: Bei An- und Abreise über die USA berechtigt nur der eigene Reisepass mit ESTA-Genehmigung zur visumfreien Durchreise.)Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.Türken: Eigener Reisepass.Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige benötigen eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>



Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Visum hinaus gültig ist.
(d) Rück-/Weiterreiseticket.
(e) Nachweis des Reiseverlaufs (z.B. Buchungsbestätigung des Reisebüros).
(f) Unterkunftsnachweis.
(g) Einladung bei privater Unterkunft bei Freunden/ Verwandten.
(h) Studenten: Studienbescheinigung/Registrierung.
(i) Ausreichende Geldmittel.
(j) Ggf. Arbeitsbescheinigung.(k) Ggf. Aufenthaltsberechtigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.Alle weiteren Unterlagen sind telefonisch bei der High Commission von St. Lucia zu erfragen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Hunde, Katzen und andere Tiere dürfen im Reiseverkehr nicht nach St. Lucia verbracht werden.]]>

Patois (kreolisches Französisch) ist Umgangsprache.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in St. Lucia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.]]>

Telefon: +44 (20) 73 70 71 23.
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.30-17.30 und Fr 09.30-17.00 Uhr.
]]>

Großbritannien).
Telefon: +49 (6172) 30 23 24.
Website: www.govt.lc
Öffnungszeiten: Di und Do 09.00-12.00 Uhr.
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uk.tlscontact.com/ch/gen/index.php
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr. 
]]>

uk.tlscontact.com/ch/zrh/index.php
Öffnungszeiten: Di-Do 08.30-12.00 und 13.00-16.00 Uhr.
]]>

Stand - Fri, 14 Sep 2018 15:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 14 Sep 2018 15:25:10 +0200)

Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen
In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Die Stärke des Sturmes und die konkrete Gefährdung von Inseln in seinem Verlauf können sich innerhalb von Stunden ändern.
Reisende werden in dieser Zeit gebeten, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Kriminalität
Wie die gesamte Region hat auch St. Lucia eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Es wird daher grundsätzlich zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.
Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
In St. Lucia gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig für St. Lucia ist die deutsche Botschaft in Port-of-Spain, Trinidad und Tobago. In Notfällen kann vor Ort die deutsche Honorarkonsulin in Soufrière kontaktiert werden.
Sprache
Die Landessprache ist Englisch; deutsche Sprachkenntnisse sind nicht verbreitet.Flugverkehr
Es ist dringend zu empfehlen, mindestens zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer eventuellen Überbuchung gestrichen wird.
Straßenverkehr
In St. Lucia herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil sehr kurvenreich. Wegen der vielen Schlaglöcher und der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und –roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung.
Führerschein
Das Fahren eines Kfz ist nur mit einem lokalen Führerschein gestattet, der gegen Vorlage des deutschen Führerscheins bei der Einreise am Flughafen erworben werden kann. Die Gebühr hierfür beträgt zur Zeit umgerechnet ca. 21,- US-Dollar.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Ostkarabische Dollar (XCD). Gängige Währungen können in Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Vereinzelt wechseln Banken nur US-Dollar. Die Zahlung mit gängigen Kreditkarten ist relativ weit verbreitet.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.Visum
Für die Einreise nach St. Lucia und einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Flugreisende sollten im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.
Sonstiges
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente können in Einzelfällen von den staatlichen Regelungen abweichen. Bitte erkundigen sie sich vor Antritt der Reise zusätzlich bei der jeweiligen Fluggesellschaft.
Ein- und Ausreise über die USA
Bei Ein- und Ausreise über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Landes- und Fremdwährung kann unbeschränkt ein- und ausgeführt werden.Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt; man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Vorsicht ist deshalb auch geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.Homosexuelle Handlungen sind zwar strafbar, es sind jedoch keine Fälle bekannt, bei denen es zu einer strafrechtlichen Verfolgung gekommen ist.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird St. Lucia mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
Impfschutz
Pflichtimpfungen für die Einreise nach St. Lucia sind nicht vorgeschrieben. Bei Einreise aus Gebfieberendemiegebieten ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.Dengue-Fieber
Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).Chikungunya
Die ebenso von Aedes Mücken übertragene Chikungunya- Virusinfektionkommt vor. Die Krankheit zeigt ein ähnliches Symptombild wie das Dengue-Fieber, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch noch seltener.
Informationen hierzu finden Sie im Merkblatt zu Chikungunya.
Malaria
St. Lucia ist malariafrei
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· ganztägig (Dengue, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria),
· Insektenschutzmittel (Repellents) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.             
HIV/ Aids
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Medizinische Versorgung
Das Privatkrankenhaus Tapion in der Hauptstadt Castries verfügt über eine Notaufnahme-Station und kann gegebenenfalls einen Rettungsflug nach Martinique (10 Minuten Flugzeit) organisieren.Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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