Tourismusinformationen Jemen

Yemenia (IY) (Internet: www.yemenia.com) bietet zwischen Sana'a, Taiz, Hodeida und Aden an. Buchungen sollten vor der Abreise überprüft und bestätigt werden.]]>

Sana'a International (SAH) (El-Rahaba) liegt 13 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis stehen zur Verfügung. Flughafeneinrichtungen: Bank, Hotelreservierung, Duty-free-Shops, Geschäfte, Tourist-Information, Restaurants (alle 24 Std. geöffnet) und Autovermietung.

Aden Khormakasar (ADE)
liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden (Busse fahren unregelmäßig).

Ta'izz (TAI) (al-Janad) liegt 4 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.). Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.

Hodeida (HOD) liegt 8 km außerhalb der Stadt. Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.]]>


Busse
verkehren regelmäßig zwischen den Städten.

Taxis
haben gelbe Nummernschilder. Sammeltaxis (weiß mit horizontalen Streifen) sind das preiswerteste Verkehrsmittel für längere Strecken. In Städten gilt eine Mindestgebühr, bei längeren Fahrten sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren.

Mietwagenfirmen
gibt es in allen Städten. Mindestalter 25 Jahre.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein. Eine auf drei Monate beschränkte Fahrerlaubnis ist gegen Vorlage des nationalen Führerscheins erhältlich.]]>

Egyptair (MS) über Kairo, von Zürich über Frankfurt, Stuttgart, München oder mit Emirates (EK) über Dubai.]]>

Visit Middle East Pass der Allianz Oneworld können Reisende beliebig viele Flüge (mindestens 3 Flüge) bei den teilnehmenden Fluggesellschaften British Airways, Cathay Pacific, Qatar Airways und Royal Jordanian buchen und die folgenden 12 Länder bereisen: Ägypten, Bahrain, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi Arabien, Qatar und Vereinigte Arabische Emirate.]]>

Sana'a International (SAH) (El-Rahaba) liegt 13 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis stehen zur Verfügung. Flughafeneinrichtungen: Bank, Hotelreservierung, Duty-free-Shops, Geschäfte, Tourist-Information, Restaurants (alle 24 Std. geöffnet) und Autovermietung.

Aden Khormakasar (ADE)
liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden (Busse fahren unregelmäßig).

Ta'izz (TAI) (al-Janad) liegt 4 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.). Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.

Hodeida (HOD) liegt 8 km außerhalb der Stadt. Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.]]>

Yemen Mobile Phone Company 'Sabafon'.]]>

TeleYemen (Internet: www.y.net.ye). In den größeren Städten gibt es Internetcafés.]]>

Yemen Telecommunications Co. am Steamer Point (24 Std.) und in Crater aufgeben.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Die Republik Jemen ist das am wenigsten bekannte, jedoch landschaftlich und kulturell mitunter reizvollste Land Arabiens. Ein Großteil des Landes liegt über 3000 m hoch, Besucher sollten daher eine Akklimatisierungszeit einplanen.
Individualreisen sollten aufgrund des erhöhten Risikos nur mit zuverlässigen und erfahrenen jemenitischen Reiseagenturen unternommen werden. Eine Liste ist bei der deutschen Botschaft in Sana’a erhältlich. Vor Reisen in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen wird ausdrücklich gewarnt.
]]>



Sana’a, die Hauptstadt, liegt an der Handelsstraße zwischen Adenund Mekka. Die Stadt wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. gegründet und sollLegenden zufolge in biblischen Zeiten eine Rolle gespielt haben. DieAltstadt ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Diemeisten der bis zu siebenstöckigen Häuser sind über 400 Jahre alt. Die Zitadelle Qasr al-Silahwurde nach der Einführung des Islam im 7. Jahrhundert gebaut und istsehr gut erhalten geblieben. Das alte Stadtzentrum wird von denÜberresten der Stadtmauer umgeben, die man im Süden in derZuberi-Straße vor dem Bab al-Yemen (Tor zum Jemen) und im Osten am Berg Nugum sehen kann. Die Mauer erstreckt sich von der Zitadelle zum Bab Sha’oob im Norden bis zu dem Taherir-Platz. Der 1000 Jahre alte Markt Souk al-Milh,der am Bab al-Yemen beginnt, ist in 40 unterschiedliche Handwerks- undHandelsbereiche aufgeteilt. Besonders interessant ist der Gewürzmarkt.Der Souk al-Nahaas war früher ein Kupfermarkt; heute findet man hier bestickten Kopfschmuck, Gürtel und Jambias (gebogene Dolche). Die Große Moschee von Sana’aist die älteste und größte Moschee Sanaas und eine der ältesten in derarabischen Welt. Sie wurde zu Lebenszeiten des Propheten Mohammedgebaut und im Jahre 705 vergrößert. Der Grundriss ist typisch für diefrühen arabischen Bauwerke: ein offener Hof wird von überdachtenGalerien umschlossen. Das Nationalmuseum liegt am Taherir-Platz im Dar al-Shukr (Palastder Dankbarkeit). Hier gibt es interessante Ausstellungen ausvorislamischer Zeit, Bronze-Statuen, Volkskunst sowie einen schönen Mashrabia(zur Wasserkühlung). Überwältigend sind die mehrstöckigen, prunkvollenHäuser in der Stadtmitte, die mit filigranen Stuck- undAlabasterarbeiten reich verziert sind.]]>



Rawdha, 8 km nördlich von Sana’a, ist eine Gartenstadt. Sehenswert ist die Moschee, die Ahmed Ibn al-Qasim erbauen ließ. Im Rawdha-Palast ist heute ein Hotel untergebracht.]]>



Amran liegt nördlich von Rawdha. Die Stadt befindet sich am Rand des fruchtbaren Al-Bawn-Beckens. Amran ist von alten Tonmauern aus der Zeit des Königreichs der Sabäer umschlossen.]]>



Hajja liegt eine Tagesreise nordwestlich von Sana’a. Die Umgebung besteht aus hohen Bergen und tiefen Tälern, einschließlich des Wadi Sherez (1000 m ü. d. M.) und des Kohlan (2400 m ü. d. M.). Die Zitadelle Hajja thront auf dem gleichnamigen Hügel und ist für die unterirdischen Verliese bekannt.
Der Berg Haddaliegt südlich von Sana’a. An seinen Hängen liegen zahlreiche Dörfer undObstgärten. Hier wachsen Aprikosen-, Pfirsich-, Walnuss- undMandelbäume. Im Dorf Hadda gibt es alte türkische Mühlen zu besichtigen.
Das Wadi Dhar liegt 10 km von Sana’a entfernt und ist ein idyllisches Tal, in dem Weintrauben, Granatäpfel und Zitrusfrüchte wachsen.]]>



Shibam, 36 km von Sana’a entfernt, ist eine Siedlung aus der vorislamischen Zeit, die von der großen Festung Koukaban geschützt wurde.]]>



Tihama (»heiße Erde«) im Westen, in der es kaumregnet, ist heiß, schwül und nur wenig bevölkert. Die Straße, die vonSana’a nach Süden führt, verläuft durch eine Gebirgslandschaft vorbeian Dhofar, der alten Hauptstadt der Himyariten (115 v. Chr. - 525 n. Chr.) und Ibb,einem früher wichtigen Rastplatz an der Straße von Sana’a nach Taiz.Die Überreste der Stadtmauer und des Aquäduktes sind gut erhaltengeblieben. Der Sumara-Pass auf 2700 m Höhe ermöglicht einen herrlichen Panoramablick über das Yarim- und das Dhamar-Becken.]]>



Taiz liegt im Süden des Landes in 1400 m Höhe. Die Altstadt istdurch die schnell wachsende, moderne Stadt fast vollständig verdrängtworden; nur einige alte Häuser und Moscheen sind übrig geblieben. Dieseliegen an der Südseite innerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer (13.Jahrhundert). Im Norden stehen nur noch die Tore Bab Musa und Al-Bab al-Kabir. Die Festung Al-Qahera liegt innerhalb der Stadtmauern. In Taiz befinden sich auch die Moscheen Al-Ashrafiya und Al-Mudhaffar, die vermutlich schönsten in Jemen. Das Museum im Imam-Ahmad-Palastgibt Einblicke über das Leben des Königs Imam Ahmad. Der Legende nachist nach Imams Tod in seinem »Anti-Revolutions-Palast« nichts verändertworden. Der Salah-Palast, ein weiteres Museum der königlichen Familie, liegt östlich der Stadt. Der Souk Taiz ist eine Fundgrube schöner Waren und Reisemitbringsel.
Der Berg Saber liegt 18 km von Taiz entfernt und ermöglicht einen wunderschönen Blick auf Taiz und das Taiz-Becken.]]>



Mokha ist eine alte Hafenstadt am Roten Meer aus derhimyaritischen Zeit. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde von hier ausKaffee in alle Welt exportiert. Mokhas Glanz und Reichtum fanden einEnde als Kaffee auch in anderen Regionen angebaut wurde. Der Hafenwurde kürzlich modernisiert und die Verbindungen nach Mokha verbessert,um die alte und einstmals reiche Stadt wieder aufleben zu lassen.]]>



Hodeida kann man über die Berge von Manakha erreichen. Diesemoderne Stadt am Roten Meer hat einen bedeutenden Hafen, der erst 1961fertig gestellt wurde. Sehenswert sind der Fischmarkt und dietraditionellen hölzernen Fischerboote.]]>



Beit al-Faqih, 60 km von Hodeida entfernt, hat einen interessanten Markt, auf dem Kunstgewerbeartikel verkauft werden. Manakha liegt in den Haraz-Bergen und war früher ein Rastplatz osmanischer Händler. Die traditionellen Ismaeli-Dörfer liegen im Osten.]]>



Wadi Wa’aar mit subtropischem Klima und endlosen Mango-, Papaya- und Bananenhainen. In dieser Region erhebt sich das riesige Shahara-Bergmassiv. Der höchste Berg ist 3000 m hoch. Die Shahara-Brücke, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde, verbindet zwei Berge und kann zu Fuß überquert werden.]]>



Sada ist noch heute von Stadtmauern umgeben und war früher einBergbau- (Eisenerz) und Gerbereizentrum sowie ein wichtiger Rastplatzan der himyaritischen Handelsstraße von Sana’a nach Mekka. Später wurdeaus Sada die Hauptstadt des Zaydi-Staates und Zentrum der Zaydi-Lehre,einer Richtung des schiitischen Glaubens. Die Al-Hadi-Moschee ist eine wichtige Kultstätte des Zaydismus. Das interessante Najran-Tor befindet sich im Norden der Stadt. Die Große Moschee ist das Wahrzeichen Sadas. Auf dem Markt werden u. a. traditionelle Steinhalsbänder und schöne Silberarbeiten angeboten. Die Sada-Festung mitihren dicken Mauern war früher die Residenz des Königs Imam und istheute Sitz der Provinzregierung. Außerhalb der Stadt liegt der Zaydi-Friedhof mit interessanten Grabsteinen. Das Sada-Becken ist sehr fruchtbar.]]>



Al-Mashrik-Berge im Osten des Landes steigen von 1100 m bisauf 3000 m an. Die Landschaft geht allmählich in Sanddünen über und dieBevölkerungsdichte nimmt ab.]]>



Mareb war einst Hauptstadt des Königreiches Saba. Einen Besuch wert ist der Awwan-Tempel,angeblich der Tempel der Königin von Saba. Die behauenen Steinblöckesind das Testament der Stadt. Südwestlich von Mareb liegt der gewaltigeMareb-Staudamm, der vor Tausenden von Jahren zur Bewässerungdiente. Bis 570 n. Chr. wurde der Damm genutzt, dann siedelte sich dieBevölkerung im Norden des Landes an. Die eindrucksvolle Steinmauer ist600 m lang und 18 m dick.]]>



Adens als Hafenstadt reicht weit zurück. Der Hafen wurde im biblischen Buch von Hesekiel (ca. 6. Jh. v. Chr.) genannt. Das Nationalmuseum des Altertums in der Nähe des Tawahi-Hafens beherbergt eine interessante Sammlung vorislamischer Kunst. Crater,der älteste Stadtteil, liegt im Krater eines erloschenen Vulkans. Hierstehen die ältesten Gebäude der Stadt. Zu sehen sind noch die Adentanks,Felsenlager mit einer unglaublich hohen Wasserkapazität. Wenn esregnet, füllt sich der oberste Tank zuerst und speist dann die unteren.In Crater gibt es auch ein Völkerkundemuseum und ein Militärmuseum. DieMoschee von Sayyid Abdullah al-Aidrus (14. Jh.) erinnert an den Schutzheiligen von Aden. In Ma’allah können Besucher traditionelle arabische Boote sehen. Südlich von Aden liegt Klein-Aden, ebenfalls in einem Vulkankrater.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 55,28 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2,400 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 35 % (2003)

Inflationsrate: ca. 19 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 45,2 % (2003)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 10,3 % (2008)
Industrie: 56,5 % (2008)
Dienstleistungen: 33,2 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kaffee, Baumwolle und Früchte), Viehzucht, Fischerei, Erdöl und Erdgas

Außenhandel
Importe: ca. 8,829 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 8,977 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Thailand, China (VR), Vereinigte Arabische Emirate, Singapur, Japan, Indien, USA, Kuwait

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen mit Unterorganisationen; Weltbank, IMF, Arabische Liga, Islamische Konferenz, IATA, Blockfreien-Bewegung, Antrag auf Mitgliedschaft in WTO wurde im Jahr 2000 gestellt]]>

Khat gekaut.

Geschäftszeiten:
Mo-Mi 08.00-12.30 und 16.00-19.00 Uhr sowie Do 08.00-11.00 Uhr.
Behörden: So-Do 08.00-14.00 Uhr.]]>

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Jemen
Budapester Str. 37, D-10787 Berlin
Tel: (030) 897 30 50.
Internet: www.botschaft-jemen.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at

General Investment Authority
PO Box 19022, YE-Sana'a
Tel: (01) 26 29 62.
Internet: www.giay.org]]>

Haradha (ein Gericht aus Hackfleisch mit Pfeffer) ist äußerst schmackhaft. Getränke: Alkohol ist nicht überall erhältlich, wird aber in einigen Hotels angeboten. Es ist verboten, Jemeniten alkoholische Getränke zu verkaufen.]]>

Unterkunft).]]>

Souks (Märkten) können Besucher stöbern und sich nach Kunstgewerbeartikeln umsehen. Schöne Souvenirs sind Foutah (Nationaltrachten), Lederartikel, Jambia (Dolche), Kerzenständer, Halstücher (mit Goldfäden durchwoben), Bernstein sowie bunte Kissen und Keramikwaren. Gold- und Silberarbeiten, Gewürze, Parfüm, Bukhur-Räucherstäbchen mit passendem Gefäß und bunte Matten sind ebenfalls sehr beliebt. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. So-Do 08.00-13.00 und 16.00-21.00 Uhr.]]>

Squash- und Tennisplätze, Swimmingpools und Saunas. Viele der Strände eignen sich gut zum Baden. In einigen Schwimmvereinen kann man auch vorübergehend Mitglied werden.]]>

Jambia. In den Städten sind Frauen mit schwarzen oder bunten Tüchern verschleiert, in den Dörfern sieht man dies weniger. Viele Einwohner kauen Khat, Blätter eines einheimischen Strauches, die eine narkotische Wirkung besitzen. Man kaut sie auf Märkten und in Cafés, meist jedoch auf Kissen sitzend in den sogenannten Mafrai, ganz oben unter dem Dach eines mehrstöckigen Hauses, wo sich das soziale Leben abspielt. Besucher sollten zurückhaltende Alltagskleidung tragen, von Geschäftsleuten werden Anzüge erwartet. Männer sollten bei gesellschaftlichen Anlässen und in guten Restaurants Sakko und Krawatte tragen. In der Öffentlichkeit sollten sich Frauen soweit wie möglich verhüllen. Badekleidung und Shorts sollten nur am Swimmingpool getragen werden. Während des Fastenmonats Ramadan ist Rauchen verboten. (Weitere Informationen im Kapitel Islam im Anhang.) Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erwarten 10-15%.]]>

Funduks (Gasthäusern) und Nomadenzelten. Vorausbuchung wird empfohlen, und man sollte auf eine schriftliche Bestätigung bestehen. 15 % extra werden für Bedienung berechnet. Informationen von der General Authority of Tourism, Yemen, (s. Adressen).]]>

2019
1 Jan Neujahr
1 May Tag der Arbeit
22 May Tag der Einheit des Volkes
26 Sep September Revolutionstag
14 Oct Tag der Revolution
30 Nov Unabhängigkeitstag

2016
1 Jan Neujahr
1 May Tag der Arbeit
22 May Tag der Einheit des Volkes
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
26 Sep September Revolutionstag
3 Oct islamisches Neujahrsfest
3 Oct islamisches Neujahrsfest
14 Oct Tag der Revolution
30 Nov Unabhängigkeitstag
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)

2017
1 Jan Neujahr
1 May Tag der Arbeit
22 May Tag der Einheit des Volkes
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
22 Sep islamisches Neujahrsfest
26 Sep September Revolutionstag
14 Oct Tag der Revolution
30 Nov Unabhängigkeitstag
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)

2018
1 Jan Neujahr
1 May Tag der Arbeit
22 May Tag der Einheit des Volkes
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
26 Sep September Revolutionstag
3 Oct islamisches Neujahrsfest
14 Oct Tag der Revolution
30 Nov Unabhängigkeitstag
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

1 l alkoholische Getränke (nur Ausländer, die ihren Wohnsitz nicht in Jemen haben; nicht während des Ramadans);
1 Flakon Parfüm oder Eau de Toilette;
350 g Goldschmuck (nur Frauen);
Geschenke bis zu einem Wert von 100.000 YER, wenn sie nicht kommerziell genutzt werden.
Wertsachen sollten bei der Einreise deklariert und registriert werden, damit es bei der Ausreise nicht zu eventuellen Problemen kommt.]]>

RI, Y.RI, YER (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50 und 20 YER; Münzen sind in den Nennbeträgen 20, 10 und 5 YER im Umlauf.]]>

 ]]>

1.00 EUR = 265.2 YER1.00 CHF = 246.54 YER1.00 USD = 250.03 YERWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Allein reisende Minderjährige sollten unbedingt eine Vollmacht der Eltern, die nach Möglichkeit von der jemenitischen Botschaft in Berlin beglaubigt sein sollte, mit sich führen. Reist nur ein Elternteil mit einem Kind, so ist eine Vollmacht des anderen Elternteils ebenfalls zu empfehlen.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


(bei Auslandsschecks zusätzlich 15 € Bankgebühren und 8 € Porto).]]>

Kontaktadressen).]]>

(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Gebühren.
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(f) Gebühr (in bar bei persönlicher Antragstellung, per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg)Touristenvisum zusätzlich:
(g) Genehmigung des Innenministeriums, die durch den Reiseveranstalter beantragt wird.Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Entsendungsschreiben der Firma mit allen relevanten Daten.
(i) Einladungsschreiben der jemenitischen Firma (ausgestellt vom zuständigen Ministerium).Bei postalischer Antragstellung muss ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.]]>

Inhabern von Reisepässen mit israelischen Sichtvermerken (Zweitpass erforderlich).
]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>


 ]]>

Saudi-Arabien, im Osten an Oman und im Süden an den Golf von Aden, im Westen liegt das Rote Meer. Die Inseln Perim und Kamaran im Roten Meer und Socotra im Indischen Ozean gehören ebenfalls zu Jemen. Das Land ist überwiegend bergig und steigt stufenförmig bis auf fast 4000 m an. Der Hadramaut ist eine Bergkette an der Küste. Das Hochplateau im Landesinneren steigt steil von ca. 200 m auf 4000 m an, der höchste Gipfel ist der Jabal Nabi Shoveb. Die zwischen 50 km und 100 km breite Tihama ist eine flache Halbwüste an der Westküste. In den Tälern wird Landwirtschaft betrieben sowie Baumwolle und Getreide angebaut. Im Osten fallen die Berge zur arabischen Wüste Rub al-Khali hin ab.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Jemen.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.]]>

Öffnungszeiten: Termine nach tel. Vereinbarung.
]]>

Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr.
]]>

Generalkonsulat in Frankfurt/M. (Tel: (069) 959 24 80). Honorarkonsul in Hamburg.
Telefon: (030) 897 30 50. Konsularabt.: (030) 83 22 59 01/02.
Website: www.botschaft-jemen.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr.
]]>

Stand - Fri, 11 Jan 2019 16:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Fri, 11 Jan 2019 15:55:40 +0100)

Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung

Vor Reisen nach Jemen wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich gegebenenfalls dort noch aufhalten, werden aufgefordert, aus dem Jemen auszureisen.

Die deutsche Botschaft in Sanaa ist vorübergehend geschlossen und kann im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten. Die nächstgelegene deutsche Auslandsvertretung ist die Botschaft in Riad, Saudi-Arabien.
Seit dem 26. März 2015 führt eine Allianz von Staaten der Region unter der Führung von Saudi-Arabien in Jemen Luftschläge insbesondere auf die Infrastruktur durch. Diese wie auch sonstige Kampfhandlungen stellen auch für die Zivilbevölkerung eine erhebliche Gefährdung dar. Ein Ende der Militäroperationen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.
Sowohl die politische als auch die Sicherheitslage ist im ganzen Land ausgesprochen volatil. Die Gewährleistung der Sicherheit durch staatliche Behörden ist nicht sichergestellt.
Terrorismus
In Jemen kommt es immer wieder zu terroristischen Anschlägen durch regionale Ableger der Terrornetzwerke Al-Qaida und des sogenannten Islamischen Staates. Wiederholt wurde im Internet auch mit Entführungen nicht-muslimischer Ausländer in Jemen und auf der gesamten arabischen Halbinsel gedroht. Westliche Ausländer – darunter nicht zuletzt deutsche Staatsangehörige – sind besonders gefährdet. Weite Teile des Landes stehen nicht unter der Kontrolle der Regierung.
Regelmäßig kommt es zu terroristischen Anschlägen auf Sicherheitskräfte sowie zu Sabotageakten an Infrastruktureinrichtungen.
Entführungen
Immer wieder kommt es in Jemen zu Entführungen ausländischer Staatsangehöriger. Auch deutsche Staatsangehörige waren mehrfach betroffen. Häufig versuchten lokale Stämme damit von der eigenen Regierung Gegenleistungen zu erpressen. Die Geiseln kamen oftmals nach mehrmonatiger Geiselhaft wieder frei. Dennoch befinden sich nach wie vor Personen in der Hand von Entführern.
Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel hat wiederholt zu Entführungen aufgerufen; es liegen Hinweise auf konkrete Planungen für Entführungen westlicher Ausländer durch das Terrornetzwerk vor. Entführungen können sich grundsätzlich im ganzen Lande, auch in den Städten sowie in der Hauptstadt, ereignen.
Innenpolitische Lage
Der bewaffnete Konflikt in Jemen dauert nach Scheitern der letzten Friedensgespräche in Kuwait im August 2016 weiter an. Weite Teile des Landes sind von täglichen Bombardierungen, Raketenangriffen und Kampfhandlungen am Boden betroffen. Laut VN-Angaben hat der Konflikt seit März 2015 über 10.000 Opfer gefordert.
Die staatlichen Institutionen sind landesweit nur noch sehr eingeschränkt funktionsfähig. Bereits im September 2014 hatten Milizen der schiitisch-zaiditischen Huthi-Bewegung die Kontrolle über weite Landesteile, darunter auch die Hauptstadt Sanaa, übernommen und auch Teile der Sicherheitskräfte unter ihre Kontrolle gebracht.
Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nur bedingt funktionsfähig und können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren.
Die südjemenitische Bewegung („al-hirak al-ganubi") strebt die Unabhängigkeit bzw. Autonomie des seit 1990 mit dem Nordjemen vereinigten Südens an. Es kommt weiterhin sehr rasch zu Massendemonstrationen, zum Teil verbunden mit gewaltsamen Ausschreitungen. Die Spannungen zwischen Nord- und Südjemen tragen zur Instabilität des Landes bei.
Minengefahr
Vor Reisen innerhalb des Landes wird auch wegen nicht eindeutig lokalisierter Minenfelder von Fahrten abseits befestigter Straßen abgeraten. Es verblieben Minen insbesondere entlang der Hauptstraße von Aden nach Sana'a bis Al-Anad, entlang der Küstenstraßen östlich von Aden sowie westlich von Mukalla und um die Hafenstadt Bir Ali. Neue Minenfelder soll es insbesondere in den neuralgischen Konfliktgebieten mit Kampfhandlungen am Boden geben.
Piraterie
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre dringend empfohlen.
Von individuellen Schiffreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern wird dringend abgeraten. Aufgrund der militärischen Bedeutung der Inseln im Roten Meer sind diese zum Großteil militärisches Sperrgebiet. Wegen Fischereirechten im Roten Meer treten regelmäßig Konflikte mit Eritrea auf. Im Gebiet Bab al-Mandab und den Somalia vorgelagerten Gewässern werden zunehmend Piraterievorfälle sowie Probleme wegen des Flüchtlingsschmuggels von Somalia nach Jemen gemeldet. Vor dem Anlaufen jemenitischer Häfen wird im Hinblick auf die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Teilen des Landes gewarnt. Bitte beachten Sie die Reisewarnung des Auswärtigen Amts für Somalia und die Gewässer um das "Horn von Afrika".
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen, die sich trotz Reisewarnung nach Jemen begeben, wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Vor Reisen nach Jemen wird gewarnt.
Zuständige Auslandsvertretung
In Jemen gibt es derzeit keine deutsche Auslandsvertretung. Rechts- und Konsularangelegenheiten für Jemen nimmt die deutsche Botschaft in Amman, Jordanien wahr. 
Versorgung im Notfall
Konsularische Unterstützung für Deutsche kann derzeit vor Ort durch deutsche Auslandsvertretungen nicht geleistet werden. 
Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, siehe auch Medizinische Versorgung. Ob dieser überhaupt gewährt werden kann, sollte vorab mit einem Reiseversicherungsanbieter geklärt werden. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Vor Reisen nach Jemen wird gewarnt.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Nicht bekannt
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Nein
Anmerkungen: -
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Jemen ein Visum, das in Deutschland bei der Botschaft der Republik Jemen in Berlin beantragt werden muss. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den noch im Aufbau befindlichen Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor. 
Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.  
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Die Einfuhr jeglicher Art von Drogen wird mit Gefängnisstrafe geahndet. Der öffentliche Genuss von Alkohol ist strafbar.Fotografierverbot besteht für militärische Einrichtungen (wie z. B. Kasernen, Flugplätze, Panzerstellungen usw.), Regierungsgebäude wie z.B. Präsidentenpalast, Verteidigungs­ministerium, Gebäude der politischen Sicherheit usw., militärisches Personal und Waffen und für Wohnhäuser hochrangiger Persönlichkeiten. Bevor man Frauen fotografiert, sollte man unbedingt um Erlaubnis bitten.Homosexuelle Handlungen sind nach islamischem Recht verboten und können mit dem Tod bestraft werden.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Diphtherie-Ausbruch

Seit Ende 2017 werden Diphtherie-Fälle aus dem Jemen gemeldet, leider auch mit fatalem Verlauf, die dem ungenügenden Impfschutz der Bevölkerung geschuldet sind. Die WHO hat Mitte März 2018 eine Impfkampagne gestartet.
Cholera-Ausbruch
Aus dem Jemen werden Cholera-Fälle gemeldet; der Notstand wurde ausgerufen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil, der an Cholera infizierten Menschen, erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden, klinischen Verlauf. (Vgl. Merkblatt Cholera).
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Cholera und die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden (s.u.).
Eine Cholera-Impfung ist verfügbar. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Cholera-Impfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und aufgrund des aktuellen Ausbruchs Cholera, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Meningokokken-Krankheit (A/C/W/Y), Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Denguefälle werden vor allem aus der südlichen Zentralregion des Jemens aus den Städten Mayfa, Azaan und Almakla gemeldet. Die Erkrankung wird durch tagaktive Mücken übertragen und geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Im Jemen findet sich überwiegend die Malaria tropica in Gebieten unter 2.000 Metern und besonders in den Küstenregionen, verstärkt von September bis Februar. Die Hauptstadt Sanaa gilt als malariafrei.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS
Die Prävalenz im Land liegt unter 0,1%.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.MERS (Middle East Respiratory Syndrome)
MERS ist eine Infektionskrankheit, die seit 2012 in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen auslöst. Ursache ist ein Corona-Virus (MERS-CoV), dessen Biologie noch nicht ganz geklärt ist. Kamele scheinen die Überträger auf den Menschen zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken. Die Prophylaxe-Empfehlungen für Reisende konzentrieren sich deshalb darauf, unnötige Kontakte mit Tieren zu meiden. 
Weitere Infektionskrankheiten
Insbesondere einige weitere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind aber bei Reisenden insgesamt selten (Leishmaniasis, Phlebotomus-Fieber, Filariasis, Rift-Valley-Fieber). Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher im gesamten Land konsequent abgesehen werden.Medizinische Versorgung
Es muss mit maximalen Einschränkungen der medizinischen Versorgung in und außerhalb der Hauptstadt Sanaa gerechnet werden.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B. www.dtg.org/ oder www.frm-web.de/ ).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon]]>

 

zurück

 

Seitenanfang