Tourismusinformationen Niger


Hinweis

Besucher müssen sich in jeder Stadt, in der sie übernachten, bei der Polizei melden.]]>

Niamey (NIM) liegt 12 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Post, Wechselstube, Mietwagenschalter, Bars, Geschäfte. Taxistand. Kostenloser Bustransfer für die Gäste vieler Hotels vom Flughafen.

Ein weiterer internationaler Flughafen befindet sich in Agadez (AJY).]]>


Bus:
Zwischen den größeren Ortschaften gibt es relativ gute Busverbindungen. Von Niamey verkehren Busse nach Zinder, Agadez, N'guemi und Tera. In anderen Landesteilen fährt man normalerweise als Passagier in Lastwagen; falls man in der Fahrerkabine sitzen möchte, muss man einen Zuschlag bezahlen. Buschtaxis verkehren im ganzen Land.

Mietwagen
kann man mit und ohne Fahrer mieten, außerhalb der Hauptstadt nur mit Fahrer.

Anmerkung:
In den meisten Landesteilen benötigt man ein Fahrzeug mit Allradantrieb, einen Führer und eine vollständige Ausrüstung.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein, Carnet de Passage und zwei Passfotos. Mindestalter: 23 Jahre.]]>

Air France (AF) angeboten. Afriqiyah Airways (8U) (Internet: www.afriqiyah.aero) fliegt von London, Brüssel, Genf und Paris via Tripoli nach Niamey. Weitere Fluglinien, die Niger anfliegen, sind Air Algérie (AH) und Royal Air Maroc (AT).]]>

Niamey (NIM) liegt 12 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Post, Wechselstube, Mietwagenschalter, Bars, Geschäfte. Taxistand. Kostenloser Bustransfer für die Gäste vieler Hotels vom Flughafen.

Ein weiterer internationaler Flughafen befindet sich in Agadez (AJY).]]>


Busverbindungen von Burkina Faso, Benin und Mali.]]>

Celtel Niger (Internet: www.msi-cellular.com) und Telecel Niger.]]>

Sonitel. Zugang zum Internet in größeren städtischen Gebieten.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Niamey, am Nordufer des Niger, ist eine weitläufige Stadt mit moderner Innenstadt und Elendsquartieren in den Vororten. Der Kleine und der Große Markt sind einen Besuch wert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Große Moschee, das Nationalmuseum (großer Park mit Botanischem Garten, Zoo und Kunstgewerbeausstellung), das französisch-nigerische Kulturzentrum und das Hippodrom. Stadtrundfahrten werden angeboten.
Südlich von Niamey liegt der bekannte Parc National du W, in dem Büffel, Elefanten, Löwen, Hyänen, Schakale, Paviane und viele verschiedene Vogelarten leben. Der Niger-Fluss fließt hier durch die Mékron-Schlucht.
Agadez, die malerische Hauptstadt der Tuareg, ist noch immer ein Karawanenknotenpunkt, hier wird rege Handel getrieben. In den Nebenstraßen kann man schöne Silber- und Lederwaren kaufen. Das Minarett der Moschee ist aus getrocknetem Lehm gebaut worden und fast 500 Jahre alt. Man kann Ausflüge in die Berge zu den Quellen in Igouloulef und Tafadek machen oder zur prähistorischen Stätte bei Iférouane. Das nördlich von Agadez gelegene Aïr-Gebirge hat etwas mehr Niederschlag als die Halbwüste, von der es umgeben ist. Als Folge der Dürre, die sich bis hierher ausgewirkt hat, nimmt der Tierbestand rapide ab. Für Reisen in dieses Gebiet ist u. U. eine Sondergenehmigung erforderlich. Weiter im Norden finden sich die berühmten Sanddünen von Temet. Abenteuerlustige können die Wüste Ténéré durchqueren und die Djado-Berge besuchen.
Zinder war bis 1927 die Hauptstadt Nigers. In der Nähe der Stadtmitte befinden sich der Sultanspalast und die Moschee, von deren Minarett man einen Rundblick hat. Der Stadtteil Zengou war früher ein Lager- und Rastplatz für Karawanen. Donnerstags findet ein Markt statt, auf dem man Lederwaren kaufen kann.
Auf der Strecke nach Zinder liegt Dosso, das im 13. Jahrhundert nach dem Fall der Gao von den Zarma gegründet wurde. Der Palast und der belebte Dorfplatz, auf dem viele Festivals und offizielle Feierlichkeiten stattfinden, sind sehenswert.
Nigers wirtschaftliches Zentrum ist Maradi. Der Palast des Sultans und die Moschee sind einen Besuch wert.

Ayorou an der Grenze zu Mali ist ein alter Handelsposten; sonntags findet hier ein Kamel-Markt statt. Wer ein bisschen Glück hat, kann in der Gegend um Tillabéri Giraffen sehen. In Niamey kann man Zweitagestouren buchen.
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Bruttoinlandsprodukt:
ca. 10,04 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 700 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 9,5 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 0,1 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 39 %
Industrie: ca. 17 %
Dienstleistungen: ca. 44 % (2001)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Erdnüsse und Baumwolle), Bergbau (Uran, Gips, Kohle und Zinn)

Außenhandel
Importe: ca. 800 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 428 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Japan, Nigeria, China, Franz. Polynesien, Côte d'Ivoire

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Niger ist Mitglied der Westafrikanischen Handelsgemeinschaft ECOWAS (derzeit ausgesetzt) sowie verschiedener anderer regionaler Körperschaften, die sich mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit befassen. U.a. auch WTO und IWF.]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.00-18.00 Uhr, Sa 07.30-12.30 Uhr.]]>

Chambre de Commerce, d’Agriculture, d’Industrie et d’Artisanat du Niger (Industrie- und Handelskammer)
Place de la Concertation, BP 209, NE-Niamey
Tel: 73 22 10.
Internet: www.ccaian.org]]>

Centre des Métiers d’Art de Niger in der Nähe des Nationalmuseums findet man eine gute Auswahl an einheimischen Artikeln. Höfliches Handeln ist üblich. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.]]>

Kanus und Motorbooten kann man auf dem Niger zum Parc National du W an der Grenze nach Burkina Faso und Benin fahren. In Niamey und Agadez gibt es mehrere Schwimmbäder, in Flüssen und Seen sollte man nicht baden. In der Hauptstadt befinden sich außerdem zwei Reitschulen. Angeln ist ganzjährig möglich, die Hauptsaison ist von April bis September. Jagen nach Großwild ist verboten.]]>

ein Volksfest zum Ende der Regenzeit, sowie das Cure salée, wenn die Nomaden sich zum Viehauftrieb versammeln. Alljährlich finden traditionelle Wettkämpfe und eine Landwirtschaftsmesse statt, auf der auch Kunstgewerbeartikel ausgestellt werden. Alle zwei Jahre wird ein Festival für die Jugend veranstaltet.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>

Fotografieren: Filmen ist nur mit Genehmigung der Polizei erlaubt; Reiseveranstalter und Fremdenverkehrsämter sind gern beim Einholen der Genehmigung behilflich. Filme sind teuer, vom Entwickeln im Land wird abgeraten. Personen sollte man nicht fotografieren, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Das Fotografieren von Militäranlagen, Flugplätzen und Verwaltungsgebäuden (einschl. des Präsidentenpalastes) ist verboten. Trinkgeld: 10% werden fast immer erwartet. Die meisten Hotels berechnen 10-15% Bedienungsgeld.]]>

2016
1 Jan Neujahr
28 Mar Ostermontag
24 Apr Concord-Tag
1 May Tag der Arbeit
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
3 Aug Unabhängigkeitstag
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
18 Dec Tag der Republik
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
17 Apr Ostermontag
24 Apr Concord-Tag
1 May Tag der Arbeit
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
3 Aug Unabhängigkeitstag
1 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
18 Dec Tag der Republik
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
2 Apr Ostermontag
24 Apr Concord-Tag
1 May Tag der Arbeit
3 Aug Unabhängigkeitstag
18 Dec Tag der Republik
25 Dec Weihnachten
(a) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.(b) Nigers kleine christliche Gemeinde feiert auch Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Weihnachten.]]>

1 l alkoholische Getränke;
50 cl Parfüm und 1 l Eau de Toilette;
100 g Kaffee, 40 g Tee.]]>


Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Niger. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.]]>

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1.00 EUR = 655.95 XOF1.00 CHF = 610.49 XOF1.00 USD = 619.55 XOF1.00 CHF = 0.93 EUR1.00 USD = 0.94 EURWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja/1 Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

(b) In jedem Ort, in dem übernachtet wird, muss der Polizei der Pass vorgelegt werden.]]>

Deutsche: Eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


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Diese Transiterleichterung gilt u.a. nicht für Staatsangehörige von Bulgarien, Kroatien, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn. Der visumfreie Transit ist in diesem Fall nur dann möglich, wenn die Weiterreise mit dem gleichen Flugzeug erfolgt.]]>

Deutschland, ÖsterreichTouristen-, Geschäfts- und Transitvisum: 61 € (einmalige Einreise), 100 € (mehrmalige Einreise).SchweizTouristen-, Geschäfts- und Transitvisum: 100 CHF (einmalige Einreise), 160 € (mehrmalige Einreise). ]]>

Kontaktadressen).]]>

(b) 2-3 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar, per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg)
(f) Nachweis der Rück- oder Weiterreisetickets (Kfz-Reisen: „Autorisation de Passage“).Geschäftsreisen zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

(b) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.(c) Gültige Gelbfieberimpfung. Es empfiehlt sich außerdem die Mitnahme mehrerer Passfotos.]]>

Libyen und Algerien, im Osten an den Tschad, im Süden an Nigeria und Benin und im Westen an Mali und Burkina Faso. Die Hauptstadt Niamey am nördlichen Ufer des Niger ist schon seit langem ein bedeutendes Handelszentrum an diesem stark befahrenen Wasserweg. Der Fluss schlängelt sich 500 km durch den westlichen Teil des Landes. Im Süden entlang der nigerianischen Grenze befindet sich ein Landstrich mit Trockensavanne, der jedes Jahr durch Überweidung 20 km schmaler wird. Die Ténéré-Wüste nimmt bereits heute über 50% der Fläche Nigers ein. Sie wird von einer flachen Bergkette durchzogen, der Aïr ou Azbine. In den südlichen Ausläufern liegt die Provinzhauptstadt Agadez, mitten in der Halbwüste, umgeben von grünen Tälern und heißen Quellen. Die östlich der Bergkette gelegene Geröllwüste verwandelt sich in der Regenzeit in Weideland. Der Norden und Westen bestehen überwiegend aus großen Sandflächen. Am Tschad-See im Südosten wird Ackerbau betrieben.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Niger.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.]]>

Telefon: (022) 979 24 50.
Website: www.ambassade-niger-geneve.net
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Honorarkonsulat in Hamburg.
Telefon: (030) 80 58 96 60.
Website: www.ambassade-niger.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.30 Uhr.
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Website: www.mtaniger.com
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Stand - Mon, 12 Nov 2018 15:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 12 Nov 2018 15:21:16 +0100)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Kinderlähmung-Poliomyelitis)

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Vor Reisen in die folgenden Provinzen und Regionen wird gewarnt:
- Provinz Agadez (inklusive Stadt Agadez),
- Provinz Diffa,
- die nördlichen Teile der Provinz Tahoua (nördlich von und inklusive der Städte Abalak und Tahoua),
- die nördlich von Niamey gelegenen Teile der Provinz Tillabéri,
- Park „W" im südlichen Teil der Provinz Tillabéri sowie
- die südlichen Teile der Provinzen Maradi und Zinder (Gebiete südlich der Städte Maradi, Tessaoua, Zinder, Goré).
Von Reisen in die übrigen Landesteile
mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey und der Stadt Dosso sowie des Korridors der Verbindungsstraße zwischen Niamey und Dosso wird dringend abgeraten.
Von Reisen nach Niamey und
nach Dosso sowie im Korridor auf der dazwischen verlaufenden Verbindungsstraße wird abgeraten.
Terrorismus/Entführungen
Es besteht ein hohes Risiko von Terroranschlägen und ein sehr hohes Risiko von Entführungen.
Staatsangehörige mehrerer westlicher Staaten wurden in den vergangenen Jahren in Niger entführt und befinden sich z.T. seit Jahren in den Händen der Entführer. Zuletzt wurde ein italienischer Staatsangehöriger am 17. September 2018 im Grenzgebiet zu Burkina Faso Opfer einer gezielten Entführung.
In den an Mali grenzenden Departements der Regionen Tillabéri und Tahoua wie auch im gesamten Länderdreieck Mali-Burkina Faso-Niger,  die sog. „Liptako Gourma"-Region, kommt es immer wieder zu dschihadistischen Übergriffen.
Personen, die trotz dieser Reisewarnung dorthin reisen müssen, sollten nur mit bewaffneter Eskorte (ausgestattet mit Langwaffen) unterwegs sein. Nach Ereignissen im Jahr 2018 ist dies nördlich der Stadt Tillabéri auch von den nigrischen Sicherheitsorganen zur verbindlichen Auflage auch für Entwicklungs- und Hilfsorganisationen gemacht worden. Übernachtungen sind dort in jedem Fall zu vermeiden, Reisen sollten zudem nur kurzfristig angekündigt werden.
Im Südosten Nigers (Region Diffa) sind in der Grenzregion zu Nigeria weiterhin Anschläge und Übergriffe der islamistischen Terrororganisation Boko Haram zu verzeichnen. Auch diese Bereiche dürften allenfalls mit bewaffneter Eskorte und nach vorheriger Absprache mit den Sicherheitsorganen bzw. der Armee besucht werden.
Westliche Staatsangehörige sind bevorzugte und gezielt ausgespähte Entführungsopfer durch islamistische Terrorgruppen, die unter wechselnden Namen und Allianzen grenzüberschreitend operieren, bzw. durch ihnen zuarbeitende kriminelle Banden.
Es ist nicht auszuschließen, dass es auch in Niamey und anderen Städten des Landes zu terroristischen Attentaten kommt.
Reisende sollten daher besondere Vorsicht walten lassen und insbesondere den Besuch von bei Ausländern beliebten, aber nicht gesicherten Orten vermeiden und größere Menschenansammlungen meiden.
Innenpolitische Lage
Nach gewaltsamer Machtübernahme durch das Militär im Jahr 2010 und einer Rückkehr zur Demokratie mit freien und demokratischen Wahlen befindet sich Präsident Issoufou inzwischen in seiner zweiten Amtszeit. Spannungen zwischen Opposition und Regierung bestehen jedoch latent weiter. Die schon im Mai 2016 geplanten Kommunalwahlen wurden wiederholt verschoben. Gegen die Regierung gerichtete Kundgebungen haben insbesondere in Reaktion auf das Haushaltsgesetz vom Herbst 2017 zugenommen. In Niamey wie in anderen größeren Städten kommt es vereinzelt zu Demonstrationen der Zivilgesellschaft, von Studenten und anderen Gruppen. Auch wenn diese meist friedlich verlaufen, sind sie in ihrer Dynamik schwer einzuschätzen. Daher wird geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten, bei Fahrten in der Stadt Umsicht walten zu lassen und auch die lokalen Medien zu verfolgen. 
Landminen
Besondere Gefahren bergen die während der Tuareg-Aufstände zu Beginn der 90er Jahre und von 2007-2009 verlegten Minen, die nicht nur auf die Region Agadez begrenzt sind. Sie wurden noch nicht in allen Gebieten geräumt.
Minengefahr besteht nach wie vor im Aïr- und in Teilen des Djado-Gebirges (äußerster Nordosten Nigers). Die betroffenen Zonen sind ortskundigen Führern und dem Militär bekannt und müssen weiträumig umfahren werden.
Kriminalität
Auch wenn sich trotz der prekären Armutssituation die Kleinkriminalität als sehr gering darstellt, sollten Unternehmungen ohne Begleitschutz in einsame Stadtviertel und bei Dunkelheit im gesamten Stadtgebiet vermieden werden.
Naturkatastrophen
Die Regenzeit erstreckt sich von Juni bis September. In dieser Zeit kann es zu heftigen Regenfällen kommen, die zu Überschwemmungen und Behinderungen im Reiseverkehr führen können. Reisende sollten sich über die Wetterlage informiert halten und den Anweisungen lokaler Behörden Folge leisten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur/Straßenverkehr
Die Straßen in Niger sind in häufig schlechtem Zustand. Gut ausgebaute Abschnitte gehen ohne Vorwarnung in Strecken mit tiefen Schlaglöchern oder Pisten über. Riskante Fahrweise, freilaufende Tiere und Fahrzeuge in schlechtem technischem Zustand können zusätzlich für Gefahr sorgen. Auf bestimmten Routen besteht zudem die Gefahr von Straßensperren durch Banditen.
Von Fahrten in der Dunkelheit außerhalb der Städte wird abgeraten. Während der Wintermonate um den Jahreswechsel beginnt die Dunkelheit bereits um 18.00 Uhr und setzt ohne Dämmerungszeiten sofort ein.
Auf Asphaltstraßen wird an offiziell gekennzeichneten Stellen „poste de péage" Straßennutzungsgebühr erhoben.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA Franc (West XOF). Es besteht in Niger außerhalb der Hauptstadt kein Bankautomatennetz. Kreditkarten können nur in sehr wenigen Restaurants/Hotels, und auch meist nur auf bestimmte Kartenarten (Visa) beschränkt, benutzt werden. Deshalb ist auf ausreichende Bargeldmitnahme zu achten.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen: -
Visum
Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise in den Niger ein gültiges Visum sowie den Nachweis einer noch gültigen Gelbfieberimpfung. Weitere Informationen erteilt die Botschaft der Republik Niger in Berlin.
Die Einreise in den Niger ist grundsätzlich nur an Grenzposten mit Zollstation zulässig. Nigerreisende sind gehalten, ihre Reiseroute und den Ort des Grenzübergangs bei Beantragung des Visums für den Niger anzugeben.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Nicht eingeführt werden dürfen: Waffen und Munition, Sprengstoff, Drogen und giftige Substanzen, die öffentliche Gesundheit gefährdende Medikamente und Produkte, vom Innenministerium verbotene Filme und Druckerzeugnisse.Vom Zoll befreit sind grundsätzlich nur nicht-kommerziell eingeführte Waren.Für die nachfolgend genannten Produkte gelten Obergrenzen für die zollfreie Einfuhr (jeweils für Erwachsene):
Tabak: 1 Stange Zigaretten
Alkohol: 1 Liter Alkohol bzw. alkoholhaltige Getränke
Parfum: 50 cl und 1 Liter Eau de Toilette
Kaffee: 100 Gramm
Tee: 40 GrammWeitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Personal, Staudämmen, Flughäfen, Brücken, öffentlichen Gebäuden und Personen in Uniform (Militär, Sicherheitskräfte) ist verboten.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Niger ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Jedes Jahr werden einige Verdachtsfälle gemeldet. Für alle Reisenden ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll, ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr – siehe auch www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (s.u.), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und ggf. Cholera (s. u.) empfohlen.
Während der Trockenzeit (Dezember bis April) kommt es in den Ländern des Afrikanischen Meningitisgürtels regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen und geht häufig von asymptomatischen Trägern aus, in deren Rachen Meningokokken nachweisbar sind. Bei Erkrankung ist eine sofortige antibiotische Behandlung erforderlich. Durch Einnahme bestimmter Antibiotika kann eine enge Kontaktperson geschützt werden. Reisende in die Region sollten sich gegen Meningokokken der Serogruppen ACWY impfen lassen.
Als Erreger wurden darüber hinaus auch Pneumokokken identifiziert. Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung zurzeit aber nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Im Niger sind in der Zinder -Region im Süden des Landes im Grenzgebiet zu Nigeria seit Juli 2018 mindestens 6 neue Poliofälle aufgetreten.
Reisende in den Niger sollten daher über einen wirksamen Polioimpfschutz verfügen und sicherstellen, dass dieser nach 10 Jahren aufgefrischt worden ist.
Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit von der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine allgemeine verfügbare Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen im Niger. Es besteht ein hohes Malariarisiko im Süden des Landes. Im mittleren Teil und im Norden des Landes besteht eine zunehmend ausgeprägte Saisonalität mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und der anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Niger) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· ganztägig (Dengue, s.o.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe hierzu auch Expositionsprophylaxe
HIV/AIDS
Ca. 0,8 % der erwachsenen Bevölkerung sind HIV infiziert. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Vor allem in südlichen Landesteilen treten immer wieder Choleraepidemien mit mehreren hundert bis tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (vgl. auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin ).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu wird empfohlen.Weitere Infektionskrankheiten
Heptitis E
Im April 2017 wurde ein Ausbruch von Hepatitis E in der Region Diffa (Grenzgebiet zu Nigeria) mit 86 Fällen und 25 Toten gemeldet. In Afrika sind die Genotypen 1 und 2 am häufigsten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch fäkal verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel.Masern
Es kommt immer wieder zu großen Ausbrüchen mit vielen Todesfällen. Ein Impfschutz (s.o.) ist wichtig.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (
z.B. im Niger-Fluss, Timia Wasserfälle). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Rifttal-Fieber (Rift Valley Fever)
Das RVF ist eine Zoonose (von Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung), die in Afrika südlich der Sahara immer wieder epidemisch und epizootisch auftritt so wie 2016 in der Region Tahoua östlich von Niamey im Niger.
Es verursacht eine Infektionskrankheit primär bei Wiederkäuern (Schafe, Ziegen, Rinder, Kamele, Antilopen), von der aus es auch zu Infektionen bei Menschen kommen kann. Das Virus kann dann durch den Stich infektiöser Mücken, Kontakt zu Blut, Gewebe oder Ausscheidungen infizierter Tiere, das Einatmen kontaminierter Aerosole oder durch Verzehr von (nicht-erhitztem) Fleisch oder unpasteurisierten Milchprodukten infizierter Tiere übertragen werden. Bei 1–3 % der Erkrankten kommt es im Verlauf zu einem fulminanten hämorrhagischen Fieber mit Hepatitis und Enzephalitis mit häufig tödlichem Ausgang. Infektionen des Menschen treten meist im Rahmen von Tierepidemien auf. Personen mit engem Kontakt zu Nutztieren sind besonders gefährdet. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten, es besteht aber die Gefahr von Krankenhausinfektionen. Guter Mückenschutz und das Fernhalten von Schlachthöfen und Nutztieren allgemein in den betroffenen Gebieten ist also sehr wichtig.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Niamey ist begrenzt. Französischsprachige Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden. Deutschsprachige Ärzte sind nicht bekannt.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für chirurgische und internistische Notfälle, die nicht mehr evakuiert werden können, kommen einige Privatkliniken und bedingt das Hôpital National in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Niamey haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Reisende in den Niger sollten über einen ausreichenden, auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise in den Niger durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahren haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
· zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
· auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
· immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
· trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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