Tourismusinformationen Madagaskar

Air Madagaskar (MD) fliegt zahlreiche Städte und Ortschaften auf der Insel an.]]>

Antananarivo (TNR) liegt 17 km außerhalb der Stadt. Wechselstube, Restaurant. Busse fahren zum Büro von Air Madagascar und zum Hilton Hotel. Taxis vorhanden.
Weitere Flughäfen: Nosy Bé (NOS) (Flüge zu den Seychellen), Mahajanga (Ostafrika und die Komoren), Toamasina (Mauritius und Réunion-Inseln) und Arivonimamo (internationaler Ausweich-Flughafen), liegt 45 km von der Hauptstadt entfernt.]]>

Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste.]]>

www.fce-madagascar.com). Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert.]]>


Fernbusse
sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Busse von Madabus (Internet: www.madabus.com) sind komfortabler und fahren von Toliara über Antananarivo nach Soanierana Ivongo sowie von Morondava nach Antsirabe.

Taxi:
Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im Voraus vereinbart werden.

Rikschas:
Pousse-Pousses befördern Passagiere überall hin. Den Fahrpreis sollte man im Voraus aushandeln. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo.

Mietwagen
gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im Voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen.]]>

Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, dass es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.]]>

Air Madagascar (MD) bietet Flugverbindungen zu Zielen in der Region (u.a. nach Réunion, Mauritius, Kenia, Tansania, zu den Komoren und den Seychellen) und nach Europa (Paris). Ab Paris fliegt Air Madagascar (MD) nach Antananarivo. Zubringer nach Paris ab München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin sowie ab Wien und Zürich bietet Air France (AF) (www.airfrance.com). Lufthansa (LH) (www.lufthansa.com) fliegt von Deutschland, Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) von der Schweiz, Austrian Airlines (OS)www.aua.com) von Österreich in Kooperation mit anderen Airlines.]]>

Antananarivo (TNR) liegt 17 km außerhalb der Stadt. Wechselstube, Restaurant. Busse fahren zum Büro von Air Madagascar und zum Hilton Hotel. Taxis vorhanden.
Weitere Flughäfen: Nosy Bé (NOS) (Flüge zu den Seychellen), Mahajanga (Ostafrika und die Komoren), Toamasina (Mauritius und Réunion-Inseln) und Arivonimamo (internationaler Ausweich-Flughafen), liegt 45 km von der Hauptstadt entfernt.]]>

Haupthafen der Insel ist Toamasina. Passagierschiffe laufen Madagaskar im Rahmen von Kreuzfahrten durch den Indischen und Pazifischen Ozean an.]]>

TELMA), 30 (Telecel), 31 (Sacel), 32 (SRR) oder 33 (Madacom). Nach der Landesvorwahl und dem Access-Code sollte die Telefonnummer siebenstellig sein (einschließlich der Ortsnetzkennzahl). Die Ortsnetzkennzahl für Antananarivo ist 22. Da sich Verbindungen schwer herstellen lassen, sollte man öfters mit wechselnden Access-Codes probieren, bis eine Verbindung zustande kommt.
Ortsnetzkennzahlen:
Ambatolampy 42 - Ambositra 47 - Antananarivo 22 - Antsirabe 44 - Antsohihy 67 - Diégo Suarez 82 - Farafangana 73 - Fianarantsoa 75 - Fort Dauphin 92 - Maintirano 69 - Majunga 62 - Manakara et Mananjary 72 - Moramanga 56 - Morondava 95 - Nosy-Be 86 - Sambava 88 - Tamatave 53 - Tuléar 94.]]>

Madacom (Internet: www.madacom.com) und Orange Madagascar S.A. (Internet: www.orange.mg). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte und auf die Hauptverkehrsadern im Land.]]>

PTT) in Antananarivo bietet einen 24 Std.- Telegrammdienst an.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Hauts Plateaux, einer Kette schroffer und von Schluchten durchzogener Berge, die in der Mitte Madagaskars von Nord nach Süd verlaufen.]]>



Antananarivo, oft als Tana abgekürzt, ist auf drei Ebenen erbaut. Der Palast der Königin und das damit verbundene königliche Dorf (Rova) stehen unter Denkmalschutz. Auf der niedrigsten Ebene der Stadt befindet sich der Analakely-Markt. Auf dem Zuma-Markt ist freitags am meisten los; man sollte sich aber vor Taschendieben in Acht nehmen. Tsimbazaza, der Zoo und Botanische Garten, ist Do, So und an öffentlichen Feiertagen geöffnet. Das Touristen-Informationsbüro liegt ganz in der Nähe. Nach Sonnenuntergang sollte man sich nicht zu weit vom Hotel entfernen.]]>



Ambohimanga ist der Geburtsort des Staates Madagaskar und liegt20 km von der Hauptstadt entfernt. Die Stadt ist von Wäldern umgebenund als »Blaue Stadt«, »Heilige Stadt« und auch als »Verbotene Stadt«bekannt. Auch hier gibt es einen königlichen Palast. Die Zitadelle wareinmal eine bedeutende Merina-Festung, und es stehen noch heuteGebäude, die für Zeremonien benutzt wurden. Das Haupttor besteht auseiner Steinscheibe, die nur von 40 Männern bewegt werden kann. Sonntagsfinden hier rituelle Ahnenverehrungen statt.]]>



Mantasoa liegt 80 km von der Hauptstadt entfernt und ist einbeliebtes Picknick- und Ausflugsziel. Das Gelände umfasst einenkünstlichen See, Pinienwälder und Madagaskars erstes Industriegelände.
Ampefy (90 km von der Hauptstadt entfernt) ist ein vulkanisches Gebiet mit Wasserfällen, einem Vulkansee und Geysiren.
Perinet (auch Andasibe) liegt 140 km von der Hauptstadt entfernt, ist ein Naturschutzgebiet und die Heimat des Indri (schwanzloser Maki) sowie vieler Orchideenarten.]]>



Antsirabe (170 km von der Hauptstadt entfernt) ist einThermalbad sowie Madagaskars größtes Industriezentrum. Die Stadt wirdvon vulkanischen Hügeln mit Kraterseen umgeben. Madagaskarszweithöchster Berg, der Tsiafajovona, ragt westlich der Straße von Antananarivo empor.]]>



Montagne d’Arbre (1500 m) beherbergt die berühmtenOrchideen und zahlreiche Lemurarten. Im Osten fällt zwischen Dezemberund März der Monsunregen.]]>



Mahajanga ist die Provinzhauptstadt an der Mündung des größten Flusses von Madagaskar, dem Betsiboka.Die Straße zur Stadt ist nur zwischen Juli und Oktober befahrbar. Mankann mit Booten nach Nosy Bé und zu anderen Inseln fahren. Dieinteressantesten Höhlen der Insel liegen in der Nähe von Anjohibe, 90 km im Landesinneren. Bei Ankarafantsika befindet sich ein Naturschutzgebiet.
Nosy Béist Madagaskars wichtigstes Urlaubsgebiet. Die Insel wird von kleinerenInseln umgeben und liegt vor der Westküste. Man kann sie in einerFlugstunde von der Hauptstadt aus erreichen. Die größte Stadt ist Andoany (Hell-Ville). Ganz in der Nähe stößt man auf die Ruinen eines indischen Dorfes aus dem 17. Jahrhundert.
Der kosmopolitische Küstenhafen Antsiranana(früher Diégo Suarez) an der nördlichsten Inselspitze überblickt einenschönen Golf. Oberhalb der Stadt entfaltet sich eine herrlicheLandschaft mit Seen, Wasserfällen, Höhlen und Regenwald. Für den Besuchdes nahe gelegenen Nationalparks am Montagne d’Arbre ist eine Genehmigung vom Ministère des Eaux et Forêts (Außenstelle in der Stadt) erforderlich. Boote fahren zur Insel Nosy Bé. ^
Bei Ramenagibt es einen schönen Sandstrand, allerdings wird hier vor Haiengewarnt. Die Straße Richtung Süden zur Hauptstadt ist nur zwischen Juliund Oktober befahrbar.
Ile Ste-Marie (Nosy Boraha) ist eineInsel vor der Ostküste, 150 km nördlich von Toamasina. Einigehistorische Stätten sind hier zu finden, einschließlich Madagaskarsältester katholischer Kirche.
Die Provinzhauptstadt Toamasinaliegt an der Ostküste und hat den größten Hafen des Landes. Sie liegtacht Autostunden von Antananarivo entfernt und bietet wie dieLandeshauptstadt mehrere Märkte, einschließlich des Bé-Basar. 11 km nördlich der Stadt liegen die Ivolina-Gartenanlagen mit zahlreichen Pflanzen- und Tierarten.
Das weiter südlich gelegene Vatomandry ist ein beliebter Strandurlaubsort; wegen der Haie kann man allerdings nicht im Meer baden.]]>



Die Provinzhauptstadt Fianarantsoaist ein wichtiges Zentrum der Wein- und Reisproduktion sowie ein guterAusgangspunkt, um das südliche Hochland zu erforschen. Zu deninteressantesten Ortschaften der umliegenden Berge gehört Amabalavao, das die »Heimat der Verstorbenen« sein soll. Man stellt hier Antemore-Papier und Lamba-Aridrano-Seide her. An den nahe gelegenen Ambondrome- und Ifandana-Felsenkann man die Knochen der hier verehrten Vorfahren sehen. DerIfandana-Felsen war 1811 der Schauplatz eines Massenselbstmords. In Ambositra und den benachbarten Zafimaniny-Dörfern werden komplizierte Holzeinlegearbeiten hergestellt. Der Isalo-Nationalparkliegt in einer Sandsteinbergkette (erreichbar per Fahrzeug mitAllradantrieb oder zu Fuß mit einem Führer, Zelten ist möglich). In Ranomafana ist ein Thermalbad. Im Strandurlaubsort Mananjary an der Ostküste sollte man der Haie wegen nicht im Meer baden.]]>



Taolanaro (vormals Fort Dauphin) liegt an der Südostspitze derInsel und war die erste französische Siedlung auf Madagaskar. Teile derFestung aus dem 17. Jahrhundert sind noch zu sehen. Die Stadt und ihreUmgebung sind für Meeresfrüchte, Orchideen und fleischfressendePflanzen bekannt, die man auch im landwirtschaftlichen Mandona-Zentrum in der Baie de Sainte-Luce sehen kann. In der Nähe befindet sich der Berenty-Nationalpark, in dem einige seltene Tierarten leben.]]>



Zebus, einer Ochsenart, die im 8. Jahrhundert von südostasiatischen Siedlern eingeführt wurde.]]>



Toliara ist die Provinzhauptstadt der Südwestküste mitherrlichen Stränden sowie Gelegenheiten zum Tauchen, Fischen, Segelnund weiteren Wassersportarten.]]>

Wichtige Wirtschaftszweige
Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Etwa 26 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Agrarsektor erwirtschaftet (Stand: 2008). Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter (Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent der Welt und für hochwertige Garnelen bekannt). Die Grundnahrungsmittel Reis, Mais und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut, Reis muss jedoch zur Abdeckung des Bedarfes auch eingeführt werden.
Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen. Im Südosten und Südwesten des Landes werden große Bergbauvorhaben zum Abbau von Titan-Sanden in Kürze ihre Produktion aufnehmen. 2010 soll eines der weltweit größten Nickel- und Kobaltprojekte in Betrieb genommen werden. Die Suche nach Öl in der Straße von Mosambik wurde fortgesetzt, geplant ist auch die Gewinnung von Öl aus Ölsand.
 Etwa 15 % des BIP erwirtschaftete 2008 die Fertigungsindustrie, überwiegend  in derTextil-, aber auch der Lebensmittelbranche. Rund 58 % des BIP stammt aus dem Dienstleistungssektor, vor allem die Tourismusindustrie soll hier für weiteren Aufschwung sorgen (Stand: 2008). Innerhalb von zehn Jahren hatten sich die Besucherzahlen bis 2008 auf geschätzte 380.000 verfünffacht.

Wirtschaftslage
Das Wirtschaftswachstum betrug noch im Dezember 2008 7 %. Die politische Krise, die seit Januar 2009 das Land destabilisiert, lässt jedoch gravierende ökonomische Auswirkungen befürchten. Das in den letzten Jahren systematisch aufgebaute Image Madagaskars als politisch stabiles, investorenfreundliches Land wurde durch Ausschreitungen, Plünderungen und Militäreinsätze mit Todesopfern im Januar/ Februar 2009 stark beeinträchtigt. Die Folgen sind bereits verschlechterte Auftragslage für Exportfirmen, schwindendes Interesse ausländischer Investoren und Touristen und steigende Arbeitslosigkeit. Die fehlende internationale Anerkennung des Regimes führte zum Aussetzen von Programmen der internationalen Geber (Der madagassische Staatshaushalt beruht zu etwa 30 % auf Geberleistungen.). Insbesondere die vorläufige Suspension der Budgethilfe genauso wie die mangels Steuereinnahmen leeren Staatskassen stellen die demokratisch nicht legitimierte „Übergangsregierung" vor beträchtliche wirtschaftliche Herausforderungen. Ökonomen befürchten für 2009 Rezession, Inflation und Entwertung der Landeswährung Ariary.

Wirtschaftspolitik
Stand vor der politischen Krise von 2009: Die Wirtschaft unterlag bisher massiver staatlicher Kontrolle. Dies soll sich ändern. Auf Drängen der Geberstaaten willigte die Regierung ein, sich aus der Wirtschaft zurückzuziehen und sich auf die Bereitstellung von Infrastruktur und die Gewährleistung der Daseinsfürsorge zu beschränken. Staatliche Investitionen fließen in Bildung, ländliche Entwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Energieversorgung.
Madagaskar versucht, eine moderne Agroindustrie aufzubauen. Es gibt Versuche, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen (Biodiesel und Biobenzin).
Madagaskar ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Welthandelsorganisation und nimmt am AKP-Prozess teil. Es gehört den regionalen Zusammenschlüssen Commission de l'Océan Indien und der Indian Ocean Rim Association an und ist Mitglied des Common Market for Eastern and Southern Africa. Seit 17.08.2005 ist Madagaskar Mitglied der Southern African Development Community (SADC).

Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, die USA, Deutschland und Japan.]]>

Fédération des Chambres de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.]]>

Ro (Kräuter und Blattgemüse mit Reis vermischt); Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert und dann mit Gemüse, Zwiebeln und eingelegtem Gemüse gekocht und mit Pimento gewürzt wird; Ravitoto (ein Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse); Ramazava (Blattgemüse, Rind- und Schweinefleischstücke, gebraten); Vary amid ’anana (Reis, Blattgemüse oder Kräuter, Fleisch und manchmal Garnelen), das oft mit Kitoza (langen Scheiben gepökeltem oder gesalzenem Fleisch) gegessen wird.

Getränke:
In Madagaskar hergestellt werden Litchel (Aperitif aus Litchis), Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr) und Toaka gasy (aus Zuckerrohr und Reis destilliert) sowie »Three-Horses«-Pilsner. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Ranon ’apango oder Rano vda (ein Reisgetränk) und einheimisches Mineralwasser.]]>

Lamba (traditionelle Stoffquadrate aus Webstoffen mit unterschiedlichen Mustern); Zafimaniny-Holzeinlegearbeiten; Silberarbeiten wie Mahafaly-Kreuze und Vangavanga-Armbänder; Edelsteinschmuck; Artikel aus geflochtenem Schilfrohr, Raffiabast und Stroh.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr (zwischen 12.00-14.00 Uhr meist geschlossen).]]>

Tennis: In den meisten größeren Städten findet man Tennisplätze. Golf kann man in Tana spielen. Wassersport: Viele Städte haben öffentliche Schwimmbäder. Vom Baden an der Ostküste wird wegen der Haie abgeraten. Die besten Tauchzentren befinden sich auf Nosy Bé (sowie auf den Nachbarinseln Tanikely, Nosy Mitsio und Nosy Radama), Nosy Lava, Toliara und Ile Ste-Marie (Nosy Boraha). Wasserski- und Seglerzentren gibt es in Ambohibao (Mantasoa-See), Antsirabe (auf dem Andraikiba-See) und in Ramena. Wandern: Die Direction du Tourisme bietet Wander- und Trekking-Touren in unterschiedlichen Landesteilen an, die nach Interessengruppen zusammengestellt werden. Ponyausritte werden ebenfalls veranstaltet. Publikumssport: Auf Fußballfelder stößt man in allen Landesteilen, und während der Trockenzeit werden zuweilen auch Reisfelder als Fußballplätze benutzt. Basketball und Volleyball sind außerordentlich beliebt, so dass hierfür überdachte Stadien gebaut wurden.]]>


Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).]]>

Kleidung: Zwanglose Kleidung ist durchaus angemessen, nur in vornehmeren Hotels und Restaurants rechnet man eventuell mit eleganter gekleideten Gästen.

Umgangsformen: Einladungen in Privathäuser sind eher selten. Außerhalb der größeren Städte sollte man die örtlichen Tabus (Fady) respektieren. In manchen Gegenden ist es heute noch vereinzelt üblich (soweit die Kosten dieser Aktion es zulassen), einen Ahnen zum Dorffest einzuladen und ihn zu diesem Zweck auszugraben, damit er persönlich anwesend sein kann. Später wird er dann in neue Totenhemden gekleidet und wieder begraben. Dieses Ritual (als Famadihana bekannt) zeigt das Festhalten der Bevölkerung an althergebrachten Traditionen.

Fotografieren:
Militärische oder Polizeieinrichtungen sollten nicht fotografiert werden.

Trinkgeld:
10-15% Trinkgeld in Restaurants ist üblich. Trinkgeld ist auch in chinesischen und vietnamesischen Einrichtungen üblich.]]>

2016
1 Jan Neujahr
28 Mar Ostermontag
29 Mar Tag der Märtyrer
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
26 Jun Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
29 Mar Tag der Märtyrer
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Christi Himmelfahrt
26 Jun Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
29 Mar Tag der Märtyrer
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
10 May Christi Himmelfahrt
26 Jun Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten]]>

2 l alkoholische Getränke.]]>

Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht ab einem Einfuhrbetrag im Gegenwert von 10.000.000 MGA (ca. 7.500 Euro). Ausfuhr von Fremdwährungen maximal in der Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge (Nachweis wird kontrolliert).]]>

1.00 EUR = 3524.3 MGA1.00 CHF = 3274.87 MGA1.00 USD = 3328 MGAWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.Türken: Eigener Reisepass.Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Achtung: Allein reisende Minderjährige, die nicht in Madagaskar wohnhaft sind, benötigen eine amtlich beglaubigte Genehmigung ihrer Eltern/Erziehungsberechtigten in französischer Sprache.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

Visum bei der EinreiseReisende mit Rück- oder Weiterreiseticket erhalten ein auf 90 Tage begrenztes Visum, das zu einer einmaligen Einreise berechtigt, bei der Ankunft an allen internationalen Flughäfen. Für Kinder muss eine Geburtsurkunde vorgelegt werden. Ist ein Aufenthalt von mehr als 90 Tagen geplant oder mehrmalige Einreisen, muss ein Visum bei der zuständigen konsularischen Vertretung Madagaskars beantragt werden.]]>

Visa non transformable (nicht verlängerbares Visum für Kurzaufenthalte von bis zu 3 Monaten);
Visa transformable (einmonatiges, verlängerbares Visum für Langzeitaufenthalte).]]>

Deutschland und Österreich
Die folgenden Gebühren gelten für alle visumpflichtigen Nationalitäten:
ein- bis dreimalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen: 80.000 Ar (30,76 €);
ein- bis dreimalige Einreise, für einen Aufenthalt von 31 Tagen bis zu 60 Tagen: 100.000 Ar (47,65 €),ein- bis dreimalige Einreise, für einen Aufenthalt von 61 bis zu 90 Tagen: 140.000 Ar (67,28 €),
einmonatiges verlängerbares Visum oder Visum zur mehrmaligen Einreise: 70,08 €.
 Schweiz
Die folgenden Gebühren gelten für alle visumpflichtigen Nationalitäten.
60 CHF (ein- bis dreimalige Einreise, für einen Aufenthalt von über 60 Tagen),
80 CHF (ein- bis dreimalige Einreise, für einen Aufenthalt von 60 bis 90 Tagen).Sofortige Expressausstellung mit Voranmeldung: Gebühr + 10 CHF.Visum bei der Ankunft an allen internationalen Flughäfen
Die folgenden Gebühren gelten für alle visumpflichtigen Nationalitäten:
einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen: 80.000 Ar (auch zahlbar in Euro);
einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 60 Tagen: 100.00 Ar (auch zahlbar in Euro),
einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen: 140.000 Ar (auch zahlbar in Euro).
]]>

Visa transformable/eine Aufenthaltsgenehmigung unbedingt vor der Abreise eingeholt werden.]]>



(b) 2 aktuelle Passfotos (3,5 x 4,5 cm), (1 Passbild in der Schweiz).
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und über eine freie Seite verfügt.
(d) Nachweis der bezahlten Rück-/Weiterreise oder Buchungsbestätigung des Reisebüros.
(e) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Überweisung mit Beleg).
(f) Nachweis einer gültigen Auslandsreisekrankenversicherung (Konsulate in Falkensee und Hamburg).(g) Impfbescheinigung gegen Geldfieber für Besucher, die sich in den letzten sechs Tagen in einem Land aufgehalten haben, in dem Geldfieber vorkommt.(h) Nur für ausländische Antragsteller: Meldebescheinigung für das Land, in dem der ausländische Antragsteller seinen ständigen Wohnsitz hat. Diese darf nicht älter als 3 Monate sein.Geschäftsvisum zusätzlich:
(i) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme.U. U. sind weitere Unterlagen erforderlich. Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Directeur du Service de l'Elevage et de la Pêche Maritime de la République Démocratique Malgache beantragt werden. Dies sollte rechtzeitig vor Abreise erfolgen, da mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen ist. Außerdem wird ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands benötigt, das maximal 15 Tage vor der Einreise ausgestellt wurde und das das Tier genau beschreibt, seinen Besitzer aufweist und das bescheinigt, dass das Tier gesund ist und dass der Herkunftsort frei von Infektionskrankheiten ist.

Für Hunde über 3 Monate und für Katzen über 6 Monate muss das Gesundheitszeugnis außerdem bescheinigen, dass das Tier mindestens 1 Monat und maximal 1 Jahr vor der Einreise und für Hunde über 6 Monate mindestens 3 Monate und maximal 3 Jahre vor der Einreise gegen Tollwut geimpft wurde.
Die Tiere werden bei der Einreise untersucht. Die Auferlegung von Quarantäne ist möglich.]]>

Mosambik vom afrikanischen Festland getrennt. Einige kleinere Inseln gehören zum Staatsgebiet. Die zentrale Bergkette, die Hauts Plateaux, bedeckt über die Hälfte der Hauptinsel und bedingt die ethnischen, klimatischen und landschaftlichen Unterschiede der West- und Ostküste. Die Westküste war früher mit trockenem Laubwald bedeckt und besteht heute fast nur noch aus Savanne. Die Halbwüste an der südlichen Inselspitze ist mit großen Wäldern kaktusähnlicher Pflanzen bewachsen. Die Hauptstadt Antananarivo liegt hoch in den Hauts Plateaux, fast in der Inselmitte.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Madagaskar.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.]]>

Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich (Tel: (044) 212 85 66. Internet: www.madagascar.ch).
Telefon: +41 (0) 22 740 16 50.
]]>

 
Telefon: +43 (0) 1 478 15 22.
Öffnungszeiten: Nach telefonischer Vereinbarung.
]]>

Honorargeneralkonsulat in Hamburg. Honorarkonsulate in Düsseldorf, Walldorf und München.(Auch für Österreich zuständig.)
Telefon: +49 (0) 3322 231 40.
Website: www.botschaft-madagaskar.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.30-16.30 Uhr.
]]>

Stand - Thu, 14 Jun 2018 15:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 24 Sep 2018 13:25:56 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Redaktionelle Änderungen)

Aktuelle Hinweise

Seit Ende April kommt es in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Großstädten immer wieder zu Kundgebungen und Protesten. Die politische Lage ist insgesamt instabil. Im Hinblick auf die für Ende 2018 geplanten Präsidentschaftswahlen können die politischen Spannungen steigen und sich Proteste und Unruhen mehren.
Reisenden wird empfohlen, die aktuelle Entwicklung in den Medien aufmerksam zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Taschendiebstähle passieren häufig, bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).
Bei Individualreisen durch das Land wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es immer wieder zu Überfällen, auch auf Touristen kommt. Die Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben zugenommen.
Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb der Hotels - verwendet werden.
Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt. Es wird dringend geraten, stets den Reisepass mit sich zu führen. Eine beglaubigte Ausweiskopie reicht nicht aus.
Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen sichtbar im Wagen liegen.
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch. Ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org dringend empfohlen.Naturkatastrophen
Madagaskar wird zwischen Januar und April regelmäßig von zum Teil schweren tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen) heimgesucht. Reisende in dieser Zeit werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
Die deutsche Botschaft in Antananarivo hat keine Konsularabteilung. In Notfällen, wie z.B. bei Passverlust, bei Unfall oder Todesfall, können sich Hilfesuchende an die deutsche Botschaft in Daressalam, Tansania wenden.
Sprache
Für Individualreisende sind französische oder idealerweise madagassische Sprachkenntnisse unerlässlich, da - vor allem in ländlichen Gebieten - nicht damit zu rechnen ist, dass die Bewohner Englisch oder Deutsch sprechen.
Reisen über Land/ Straßenverkehr
Das innermadagassische Flugnetz ist zwar relativ dicht, allerdings kommt es aufgrund von wirtschaftlichen und technischen Problemen der nationalen Fluggesellschaft Air Madagascar regelmäßig zu Annullierungen oder massiven Verspätungen. Das Netz des neuen Anbieters, Madagasikara Airways, ist noch nicht so dicht, wie das des staatlichen Konkurrenten. Passagiere müssen auch hier mit Verschiebungen und Annullierungen rechnen.
Die Hauptverkehrsachsen zwischen der Hauptstadt und den wichtigsten Küstenstädten sind zwar weitestgehend asphaltiert, ihr Zustand verschlechtert sich allerdings wegen mangelnder Wartung stetig.
Viele Straßen sind nicht befestigte Erdpisten, die in der Regenzeit (Dezember bis April) nur bedingt oder gar nicht befahrbar sind. Oftmals bleiben Regionen über Monate völlig von der Außenwelt abgeschnitten.
Auf den Hauptverbindungsstraßen zwischen der Hauptstadt und den anderen größeren Städten der Insel kommt es immer häufiger zu Überfällen, vorwiegend nach Einbruch der Dunkelheit. Es wird zur besonderen Vorsicht geraten. Nachtfahrten sollten unbedingt vermieden werden.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Ariary (MAG). In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (Euro/Dollar) und Travellerschecks bei Banken und Wechselstuben. Die Banken verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit Kreditkarten (vornehmlich Visa, vereinzelt auch Master, Maestro etc.) Geld bis zu einem relativ geringen Gegenwert abgehoben werden kann. Weltweit operierende Bargeldtransferunternehmen (z.B. Western Union) haben in allen größeren Städten Auszahlungsstellen.
Größere Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros, Fluggesellschaften und Supermärkte akzeptieren Kreditkarten.Hotels und Kommunikation
In Antananarivo, den größeren Provinzstädten und in den Touristenregionen gibt es akzeptable Hotels und kleinere korrekte Unterkünfte.
Da auch in touristisch erschlossenen Gegenden die Bettenkapazität begrenzt ist, wird empfohlen, vorab mit den ins Auge gefassten Unterkünften Kontakt aufzunehmen.
Das Mobilfunknetz ist relativ gut ausgebaut. Über die Anbieter Orange, Airtel und den madagassischen Anbieter Telma sind alle großen Städte und einige ländliche Regionen erreichbar. Roaming aus dem deutschen Handynetz funktioniert grundsätzlich. Es ist aber auch unproblematisch, bei Einreise am Flughafen, eine lokale SIM-Karte (prepaid) zu erwerben.
In den meisten Hotels und Unterkünften wird inzwischen Wifi angeboten. Außerhalb urbaner Gebiete ist das Signal wie auch das Telefon- und Datennetz meist sehr schwach.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ausgestellt wird. Die Gebühr für das Visum ist gestaffelt und beträgt für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen 80.000,- Ar, bis zu 60 Tagen 100.000,- Ar und bis zu 90 Tagen 140.000,- Ar.Für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen ist bereits im Vorfeld der Einreise ein gebührenpflichtiges Visum „Transformable" zu beantragen. Weitere Informationen sind bei der Botschaft der Republik Madagaskar erhältlich.Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- bis hin zu Haftstrafen.Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige, die nicht in Madagaskar wohnhaft sind, sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten in französischer Sprache mitführen.Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Devisen können in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Gegenwert von 7.500,- € bei Einfuhr deklariert werden.Aus Madagaskar dürfen Edelmetalle und bestimmte Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien nicht bzw. nicht ohne entsprechende Begleitpapiere ausgeführt werden.
Personen mit Wohnsitz außerhalb Madagaskars dürfen bis zu 1 kg Schmuck ausführen, wenn sie Nachweise über den Tausch von Devisen mindestens im Wert des Schmucks oder Kaufquittungen vorweisen können.Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude) besteht striktes Fotografierverbot.Verschiedene Orte sind „fady", d.h. (für Ausländer) mit bestimmten, dem Brauchtum entspringenden Beschränkungen belegt oder teilweise auch völlig tabu. In Zweifelsfällen wird empfohlen, sich bei ortskundigen Personen über gegebenenfalls bestehende „Fadys" zu informieren.In Madagaskar wird Ehebruch mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Hinzu kommt ein Schadenersatzanspruch gegen die Täter.Ein besonderes Augenmerk der madagassischen Justiz liegt auf Sexualdelikten und dem sogenannten Sextourismus. Die Täter werden in Madagaskar unnachgiebig verfolgt und die Delikte mit empfindlichen Freiheits- und Geldstrafen geahndet.Die Haftbedingungen in Madagaskar sind äußerst schwierig (prekäre sanitäre/hygienische Verhältnisse, überfüllte Gefängnisse, mangelhafte bis nicht existente Versorgung von Häftlingen und nur rudimentäre medizinische Versorgung). Untersuchungshaft kann sich über Jahre hinziehen.Die Ausfuhr von und der Handel mit bestimmten einheimischen Tier- und Pflanzenarten ist streng verboten (Lemuren, Schildkröten, Echsen u.a.) und wird ebenfalls mit Haftstrafe geahndet.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine verpflichtenden Impfungen erforderlich. Bei der Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Personen älter als 9 Monate der Nachweis einer einmaligen Gelbfieberimpfung gefordert. Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de)
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s. u.. Näheres finden Sie auch im Merkblatt Dengue-Fieber.
Chikungunya und andere von Mücken übertragene seltene Erkrankungen
Mit gelegentlichen, zumeist regional begrenzten Ausbrüchen von Chikungunya-Fieber, Rift-Valley-Fieber und West Nile-Fieber muß gerechnet werden. Allen genannten Erkrankungen ist die Übertragung durch Mücken gemein. Eine spezifische Therapie der unterschiedlich schwer verlaufenen Erkrankungen gibt es nicht. Es gilt konsequenten Mückenschutz einzuhalten (s.u.).
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Das Malariarisiko ist im Hochland (Antananarivo) sehr gering (Höhenlage), nimmt in tiefer gelegenen Landesteilen aber deutlich zu. Es gibt ein hohes Infektionsrisiko an der Küste.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist empfohlen. Näheres finden Sie im Merkblatt Malaria.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
· ganztägig (Chikungunya, Dengue) und nachts (Malaria) körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS
Allgemeingültige Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS in Madagaskar sind nicht sicher verfügbar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Weitere Infektionskrankheiten
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen – nach Möglichkeit - Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (siehe Cholera-Merkblatt).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.
Pest
Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung zumeist behandelt werden kann. Die Pest ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die mit Abstand häufigste Form, die Beulenpest, tritt regelmäßig mit bis zu jährlich 500 Fällen in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina auf. Erkrankungszahlen steigen mit dem Beginn der Regenzeit (Oktober bis März), wenn sich Ratten in Menschennähe aufhalten und Rattenflöhe auf den Menschen, die unter einfachsten Bedingungen leben, übergehen. 2017 kam es zu einem ungewöhnlich frühen und großen Ausbruch (auch in der Hauptstadt), bei dem auch viele Fälle der hochansteckenden Lungenpest auftraten. Die Regierung erklärte den Ausbruch im Dezember für beendet, nachdem durch massive Interventionen auch der internationalen Gemeinschaft die Unterbrechung der Infektionsketten erreicht werden konnte. Das äußerst geringe Infektionsrisiko bei bestimmten Risikokonstellationen kann durch das Einhalten von Grundregeln der Prävention weiter minimiert werden, siehe Merkblatt zur Pest des Gesundheitsdienstes.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht für Touristen beim Baden in Süßwassergewässern, für die Bevölkerung besonders bei Reisanbau im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Baden im Salzwasser ist hinsichtlich der Schistosomiasis unproblematisch.
Gifttiere
In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personell, technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Fachpersonal ist außerhalb der Hauptstadt kaum zu finden. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe www.dtg.org)
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon]]>

 

zurück

 

Seitenanfang