Tourismusinformationen Malawi

Malawi Airlines (3W) verbindet Lilongwe mit Blantyre. Mehrere private Charterfluggesellschaften fliegen regelmäßig zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Landes.
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Lilongwe (LLW) (Lilongwe International) liegt 23 km nördlich der Hauptstadt. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bank, Post, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, örtliche Reiseveranstalter, Restaurants, Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.

Blantyre (BLZ) (Chileka) liegt 18 km von der Stadt entfernt. Flughafeneirichtungen: Mietwagenschalter, Restaurants und Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.]]>

Central East African Railways betreibt das Bahnnetz des Landes, das sich bis zur Grenze zu Sambia im Westen und bis zur Grenze zu Mosambik im Osten erstreckt. Der Beira-Korridor zur Grenze nach Mosambik im Süden ist seit Jahrzehnten geschlossen. Die Hauptstrecke führt von Mchinji über Lilongwe, Salima, Chipoka, Blantyre, Limbe und Nsanje bis an die Grenze von Mosambik. Nähere Informationen erteilt Central East African Railways, PO Box 5144, Limbe (Tel: 01 64 08 44). Die Züge sind in der Regel langsam und überfüllt und werden von Touristen nur wenig benutzt.]]>


Fernbus:
Gute Busverbindungen, einschließlich eines Express-Service, zwischen den größeren Städten. Die Fahrt von Mzuzu nach Karonga ist besonders eindrucksvoll. Zwischen Blantyre, Lilongwe und Mzuzu verkehren Luxusreisebusse.

Mietwagen
sind in den größeren Städten erhältlich (rechtzeitig vorbestellen). Wagen mit Chauffeur stehen auch zur Verfügung.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.]]>


Taxi:
Es gibt nur wenige Taxis, sie können nicht auf der Straße angehalten werden. Taxifahrer erwarten Trinkgeld.]]>

Malawian Airlines (3W) verbindet Lilongwe mit Harare, Johannesburg und Dar es Salaam. Kenya Airways (KQ) verbindet Nairobi (Kenia) mit Blantyre. Ethiopian Airlines fliegt von Äthiopien nach Blantyre. Flugverbindungen gibt es auch zwischen Malawi und Südafrika mit South African Airways (SA). Proflight Zambia (PO) bedient die Strecke Lusaka (Sambia) –Lilongwe.
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Lilongwe (LLW) (Lilongwe International) liegt 23 km nördlich der Hauptstadt. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bank, Post, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, örtliche Reiseveranstalter, Restaurants, Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.

Blantyre (BLZ) (Chileka) liegt 18 km von der Stadt entfernt. Flughafeneirichtungen: Mietwagenschalter, Restaurants und Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.]]>

CelTel Limited (Internet: www.mw.celtel.com/en/index.html oder www.msi-cellular.com) und Callpoint 900. Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größten Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.]]>

MalawiNet (Internet: www.malawi.net). In den größeren Städten gibt es Internetcafés. Auf dem Land ist Internetzugang in einigen Hotels möglich.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Mzuzu, einer bislang wenig besuchtenStadt im Norden des Landes, führt durch das hügelige Grasland derViphya-Hochebene. Weiter nördlich in der Nähe der Livingstonia-Mission gelangt man zum Livingstonia-Steilhang und zu den Manchewe-Wasserfällen inherrlicher Umgebung. In Livingstonia gibt es ein Museum. Die gesamteRegion ist in jüngster Zeit in der Besuchergunst gestiegen. Mzuzu hatein erstklassiges Hotel und verschiedene kleinere Einrichtungen undbietet sich als Ausgangspunkt für Fahrten zum Nyika-Nationalpark und zur Nkhata Bay an. Ein anderer Wildpark in dieser Region ist das wunderschöne Vwasa Marsh Game Reserve.]]>



Malawi-See erstreckt sich vom äußersten Nordostenbis nach Mangochi im Süden. Die Ufer des fast 24.000 qkm großen und 699m hoch gelegenen Sees sind überwiegend sandig, die erschlossenerenKüstenabschnitte sind größtenteils frei von Bilharziose-Erregern (s. Gesundheit).Krokodile sind an den Hauptbadeorten nicht anzutreffen. Es gibt keineGezeiten oder Strömungen. Die meisten Hotels stellen Boote zurVerfügung und ermöglichen ihren Gästen Wassersport wie Segeln, Fischen,Wasserskifahren und Surfen. Der Malawi-See ist ein Unterwasserparadiesfür Taucher. Er ist der artenreichste See der Welt.
Ausgezeichnete Strände laden auf der Insel Likomazum Baden ein, die auf einem Hügel stehende anglikanische Kathedraleist ebenfalls einen Besuch wert. Unterkünfte stehen hier nur begrenztzur Verfügung.
Den Malawi-See lernt man am besten auf einer Rundreise mit der Ilala II kennen, dem kleinen Linienschiff des Sees, das zwischen der Monkey Bay (nördlich des Club Makokola) und Karongaim Norden des Landes verkehrt. Auf der 1052 km langen Reise können sichBesucher die Binnenhäfen ansehen und den Ausblick auf dieGebirgslandschaft genießen. Die Monate von März bis Mai sind für eineSeerundfahrt am günstigsten. Abfahrt ist regelmäßig freitags, Rückkehram darauf folgenden Mittwoch. In der Hochsaison ist es aufgrund desgroßen Andrangs erforderlich, Kabinen auf der Ilala II im Voraus zu reservieren und zu bezahlen.
Kap Maclear in der Nähe der Monkey Bay liegt im Malawi-See-Nationalpark (s. Nationalparks). Ein Sandstrand und angenehme Wassertemperaturen laden zum Schwimmen ein. Die Nkhata Bay ist ruhig und abgelegen. Nkhotakota war früher Zentrum des Sklavenhandels im südlichen Afrika und ist eine der ältesten Marktstädte Afrikas.]]>



Senga Bay 19 km von Salima entfernt liegt der größteBadeort der zentralen Region des Landes mit ausgezeichnetenUnterkunftsmöglichkeiten und Campingplätzen.
Die Lizard-Insel in der Nähe von Salima steht unter Naturschutz und beheimatet verschiedene Arten von Eidechsen und Adlern.
Westlich von Salima auf dem Weg zur neuen Hauptstadt Lilongwedurchquert man eine große fruchtbare Ebene. Lilongwe hat Zomba alsMalawis Hauptstadt abgelöst und liegt im Herzen des fruchtbarenAgrargebietes im Zentrum Malawis. Die moderne Stadt zeichnet sich durcheinfallsreiche Architektur und einer reizvollen Umgebung aus. Nördlichder Hauptstadt liegt der 2000 qkm große Kasungu-Nationalpark – ein riesiges Gebiet mit bewaldeten Hügeln und Grasland, das vielen Tierarten einen Lebensraum bietet (siehe unten).]]>



Blantyre, das Geschäftszentrum der südlichen Region, wurde Endedes letzten Jahrhunderts gegründet. Es besteht eigentlich aus zweiStädten: Blantyre und Limbe, die ca. 7 km voneinander entfernt unddurch ein Industriegebiet getrennt sind. Auf halbem Weg zwischenBlantyre und Limbe, abseits der Hauptstraße, befindet sich das Nationalmuseum. Ausflüge können auch zur Kirche St. Michael and All Angels sowie zum Mandala House, dem ältesten europäischen Gebäude in Malawi, unternommen werden.
Südwestlich von Blantyre liegt Lengwe, der kleinste Nationalpark des Landes (siehe unten). 60 km nördlich von Blantyre liegt die Universitätsstadt Zomba, die einen ausgezeichneten Markt hat. Ein Abstecher zum Berg Zombamit seinen Wasserfällen, fischreichen Bächen, Fichtenschonungen undseltenen Orchideen lohnt sich. Seine Ausläufer umrahmen einen derschönsten Golfplätze Afrikas auf einem Gelände mit Bächen, kleinenWasserfällen, Bäumen und Felsformationen. In der Nähe kommt man an Chingwes Lochvorbei, das angeblich so tief ist, dass es nicht gemessen werden kann.Im Südosten erstrecken sich die weitläufigen Teeanbaugebiete, aus denensich das Mulanje-Massiv erhebt. Bei Sapitwa ragt einGipfel über 3000 m hoch auf. Mulanje bietet Touristen viel Abwechslung,man kann bergsteigen, wandern oder, weniger anstrengend, Forellenfischen. Wege und Feuerschneisen erschließen die meisten Regionen desMassivs. Gut gepflegte Waldhütten sind ideale Raststationen fürStreifzüge durch die umliegenden Wälder und Berge.]]>



Der Nyika-Nationalpark ganzim Norden ist ganzjährig geöffnet. Der 2000-3000 m hoch gelegene Parkerstreckt sich über fast die gesamte Nyika-Hochebene. Rauschende Bäche,Nadelwälder, tiefe Täler und hügeliges Grasland sind charakteristischfür diese Region. Seltene Vögel, Schmetterlinge, Großwild undBlumenreichtum machen jeden Ausflug zum Erlebnis.
Chelinda Camp liegthoch oben am Rande eines Nadelwaldes. Von hier aus hat man einenherrlichen Blick über den Stausee. Unterkunft findet man in Häuschenmit offenem Kamin. Der Chowo Forest in der Nähe von Chelinda ist ideal für Wanderungen und einer der letzten noch erhaltenen Naturwälder des Parks.
Das Vwasa Marsh-Wildreservat liegt westlich von Mzuzu. Ein neues Camp mit Luxus-Hütten überschaut den Kazumi-See.Elefanten, Büffel, Nashörner und unzählige Vogelarten leben u. a. hierin ihrem natürlichen Habitat. Die Landschaft besteht zum Teil ausWäldern, offenem Grasland und Sumpfgebieten. Dieses Reservat ist einStück unberührter Natur.
Der Kasungu-Nationalpark ist ein ca.2000 qkm großes Waldgebiet im Nordwesten der mittleren Region. Er liegt112 km von Lilongwe entfernt. Hauptattraktion des Parks sind dieElefanten, die am frühen Morgen und gegen Abend erscheinen, um an den Dambos oderFlusskanälen zu trinken. Das Grasland dient den großen Büffelherden alsNahrung. Die scheuen Geparden, Leoparden und Löwen lassen sich nurselten blicken; Säbelantilopen, Zebras, Kudus und Rietböcke sinddagegen weit verbreitet. Kasungu ist in der Regel von Anfang Mai bisEnde Dezember geöffnet. Unterkunft finden Besucher in der Lifupa Wildlife Lodge, einem Hotelkomplex aus strohgedeckten Häuschen mit Restaurant, Schwimmbad, Tagescamp und einfachen sanitären Anlagen.
Der Lengwe-Nationalpark imäußersten Südwesten ist nur 130 qkm groß und das nördlichste Habitatder seltenen und scheuen Nyala-Antilope. Buschbock, Kudu, Hartebeest,Impala, Warzenschwein und Duiker sind hier ebenfalls anzutreffen. Inversteckten Beobachtungsständen können all diese Tiere aus nächsterNähe betrachtet werden. Begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten sind im Lengwe Game Camp vorhanden.
Der Liwonde-Nationalpark erstrecktsich über die Ebenen des Shire Valley vom Malombe-See im Norden bis zumStadtgebiet Liwondes im Süden. In gemieteten Booten kann man durch dieSchilfsümpfe fahren und Flusspferde, Elefanten und Wasserböcke an derTränke beobachten. Auf Auto- oder Busfahrten sieht man Wald- undSteppentiere wie Säbelantilopen, Kudus, Duiker und Paviane. EinWasservogelschutzgebiet bietet Reihern, Enten, Gänsen, Eisvögeln undKormoranen Nistplätze. Der Park ist zwischen November und Maigeschlossen. Campingplätze und Kochgelegenheiten stehen im Mvuu Campzur Verfügung, das von Wilderness Safaris betrieben wird. DieEinrichtung eines Bootsverkehrs zwischen einem Hotel an der Südspitzedes Malawi-Sees und der Liwonde-Talsperre ist geplant. Nähere Auskünfteerteilt das Department of Tourism (s. Adressen).
Der 1980 gegründete Malawi-See-Nationalpark umfasstden südlichen und mittleren Teil des Sees. Tropische Fische sind hierdie Hauptattraktion. Landeinwärts findet man Klippspringer, Buschböckeund Vervet-Affen. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Campingplätze sindvorhanden. Gute Unterkünfte bieten u. a. die Nkopola Lodge, der Club Makokola, das Mulangeri und das Palm Beach.
Nebenden Nationalparks gibt es eine Reihe weiterer Natur- undLandschaftsschutzgebiete, in denen zurzeit keineUnterkunftsmöglichkeiten für Besucher zur Verfügung stehen. Das ca. 65km nördlich von Lengwe gelegene Majete-Wildreservat istabgelegen und wenig erschlossen. Es bietet zahlreichen Tierarten einenLebensraum, u. a. Flusspferden, Elefanten und Großkatzen. Südöstlichvon Lengwe befindet sich das Mwabvi-Wildreservat, in dem schwarze Nashörner, Impalas, Zebras und Säbelantilopen in geringer Anzahl leben. Weitere Schutzgebiete sind das Nkhotakota-Wildreservat in der mittleren Region, Lizard Island bei Salima, das Lilongwe-Naturschutzgebiet in der Hauptstadt und der Michiru Mountain Park in der Nähe von Blantyre, ein Paradies für Vogelkundler.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 11,81 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 800 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 8,6 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 8,7 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 53 % (2004)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 39,2 %
Industrie: 16,8 %
Dienstleistungen: 44 %

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft

Außenhandel
Importe: ca. 1,587 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 830 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Südafrika, USA, Ägypten, Indien, China, Mosambik, Simbabwe, Tansania, Niederlande, Russische Föderation, Deutschland

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
UN (Vereinte Nationen) und Sonderorganisationen, WTO (Welthandelsorganisation), IWF (Internationaler Währungsfonds), AU (Afrikanische Union), Weltbank, SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika), COMESA (Gemeinsamer Markt süd- und ostafrikanischer Staaten)]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr.]]>

Associated Chambers of Commerce and Industry of Malawi
Chichiri Trade Fair Grounds, PO Box 258, MW-Blantyre
Tel: 167 19 88.]]>

Kwacha International Conference Centre in Blantyre ist Malawis einziges Kongresszentrum. Es verfügt über 500 Sitzplätze. Weitere Informationen über das Zentrum sowie Hotels mit Konferenzräumen vom Malawi Tourist Office (s. Adressen).]]>

Chambo (Tilapia-Fisch) ist die größte Delikatesse des Sees. In Hotelrestaurants und den größeren Restaurants der Hauptstadt isst man sehr gut. Es gibt eine große Auswahl an Geflügel, Milchprodukten und tropischen Früchten. Getränke: Das einheimische Bier ist gut, Importbier und alkoholfreie Getränke sind überall erhältlich. Wein wird hauptsächlich aus Südafrika eingeführt. Gin aus Malawi ist recht bekannt und billig.]]>

Mua Mission südlich von Salima gibt es eine Holzschnitzerschule und ein wunderschönes Geschäft. Traditionelle Musikinstrumente werden im ganzen Land verkauft. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-17.00 Uhr. Märkte und Straßenstände sind täglich geöffnet.]]>

Angeln: Die Südufer des Malawi-Sees sind fischreich und ideal zum Angeln. Der Monat April ist die beste Zeit zum Fischen, in diesem Monat finden auch regelmäßig Angelwettbewerbe statt. Mangochi, das ca. 190 km von Blantyre entfernt liegt, ist ein Paradies für Angler. Weitere gute Stellen sind Boadzulu Island, Nkopola Lodge und White Rock. Es empfiehlt sich, Boote im Voraus bei den Hotels am See zu mieten. Der Fang kann aus Lake Yellow, Seelachs und Lake Tiger bestehen. Ausgezeichnete Fischgründe sind die Flussmündungen in der Salima-Region, die Kapichira-Fälle im Shire Valley und die Nyika- und Zomba-Hochebenen. Bergsteigen: Der Mount Mulanje ist der höchste Berg Zentralafrikas und lockt Bergsteiger aus aller Welt an. Sein Gipfel ragt 3000 m hoch auf. Der Berg hat die längste schroffe Steilwand Afrikas, das Trekken auf Bergpfaden bietet einen leichteren Aufstieg. Zwei- bis sechstägige Touren sind zu empfehlen. Es besteht die Möglichkeit, Berghütten zu mieten oder auf dem nahe gelegenen Campingplatz Zelte aufzuschlagen. Ein Motel und ein Rasthaus bieten weitere Unterkunftsmöglichkeiten. Steilhänge finden sich in Dedza in der mittleren Region, in Michiru, Ndirande und Chiradzulu bei Blantyre. Im Norden werden ein- bis sechstägige Wandertouren durch das Grasland der Nyika-Hochebene angeboten. Führer und Träger werden gestellt, Teilnehmer müssen ihre eigene Campingausrüstung mitbringen. Golf: Die meisten der sieben Golfplätze in Malawi haben 9 Löcher, können aber auf 18 Löcher ausgedehnt werden. Die Gebühren für Benutzung und Caddie sind günstig. Wassersport: Schwimmen, Wasserski und Segeln sind sehr beliebt am Malawi-See. Reiten ist ebenfalls möglich.]]>

Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).]]>

Trinkgeld: In den meisten Hotels und Restaurants wird ein Bedienungszuschlag von 10% erhoben. Trinkgeld ist nur für besondere Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.]]>

2016
1 Jan Neujahr
15 Jan Chilembwe-Gedenktag
3 Mar Tag der Märtyrer
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
14 Jun Tag der Freiheit
6 Jul Tag der Republik
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
10 Oct Muttertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
15 Jan Chilembwe-Gedenktag
3 Mar Tag der Märtyrer
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
14 Jun Tag der Freiheit
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
6 Jul Tag der Republik
9 Oct Muttertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
15 Jan Chilembwe-Gedenktag
3 Mar Tag der Märtyrer
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
14 Jun Tag der Freiheit
6 Jul Tag der Republik
8 Oct Muttertag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten
Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird der vorherige Tag zum Feiertag; sollte er auf einen Sonntag fallen, wird der folgende Montag zum Feiertag. Die Bekanntgabe von Feiertagen kann manchmal kurzfristig erfolgen.]]>

1 l Spirituosen, 1 l Bier und 1 l Wein;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch während der Reise.]]>

MWK (ISO-Code). Geldscheine gibt es in den Nennwerten 1000, 500, 200, 100, 50 und 20 MWK. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 MWK und 50 Tambala im Umlauf.]]>

angenommen. In den Banken und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden, allerdings noch nicht am Geldautomaten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.]]>

1.00 EUR = 769.09 MWK1.00 CHF = 716.63 MWK1.00 USD = 726.84 MWKWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja 1/2 Ja
Türkei Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.Türken: Eigener Reisepass.Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung mitführen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


(a) [1] Irland. Achtung: Es wird dringend empfohlen, das Visum vor der Reise bei der zuständigen diplomatischen Vertretung zu beantragen, um mögliche Unannehmlichkeiten bei der Einreise zu vermeiden. U.a. Staatsangehörige der Türkei müssen in jedem Fall vor der Reise ein Visum beantragen.
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[2] Diese Regelung gilt u.a. nicht für Staatsangehörige von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn, die in jedem Fall ein Transitvisum benötigen. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen malawischen Vertretungen.]]>

Deutschland, Österreich und TürkeiTouristenvisum: 90 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).200 € (einmalige Einreise, 6 Monate gültig).270 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).
Transitvisum:
 
65 € (einmaliger Transit, 7 Tage gültig).
Bei postalischer Beantragung wird eine zusätzliche Gebühr erhoben.SchweizTouristenvisum:100 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).200 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).300 € (mehrmalige Einreise, 12 Monate gültig).Transitvisum:65 € (einmaliger Transit). ]]>

Touristenvisum: 3 Monate (einmalige Einreise) bzw. 6 oder 12 Monate (mehrmalige Einreise) ab Ausstellungsdatum. An der Grenze wird i. d. R. eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gewährt, die gebührenpflichtig auf bis zu 90 Tage beim Immigration Department in Blantyre verlängert werden kann.

Transitvisum:
bis 7 Tage.
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Kontaktadressen).]]>

(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Postanweisung, mit Beleg).
(e) Schreiben mit Angaben zur Reiseroute und Begründung für den Aufenthalt sowie Angabe von Adresse/n in Malawi.
(f) Nachweis der bezahlten Rück- oder Weiterreise.
(g) Nachweis ausreichender Geldmittel.(h) Einladungsschreiben bei Besuchsreisen.Geschäftsreisen zusätzlich:
(i) Schreiben der Firma oder des Geschäftspartners.]]>

Controller of Immigration Services, PO Box 331, MW-Blantyre.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Der Malawi-See ist der drittgrößte See Afrikas. Er ist Wahrzeichen des Landes und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Die nördliche Region ist bergig, die höchsten Gipfel steigen hier auf über 3000 m an. Zum Norden gehören auch die hügelige Nyika-Hochebene, zerklüftete Steilhänge, Täler und die dicht bewaldeten Abhänge der Viphya-Hochebene. Die zentrale Region ist das landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Sie besteht hauptsächlich aus einer 1000 m hohen Ebene, die sich durch ihre malerische Landschaft auszeichnet. Flachland überwiegt in der südlichen Region, südlich des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten erhebt sich das riesige, abgelegene Mulanje-Gebirgsmassiv.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Malawi.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.]]>

Telefon: (043) 817 05 82.
Email: info@malawi.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
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Telefon: (+32) (02) 231 09 80.
Website: www.embassymalawi.be
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-13.00 und 14.00-17.00, Fr 09.00-14.00 Uhr.
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Honorarkonsulat in Eßlingen.
Telefon: (030) 843 15 40.
Website: www.malawiembassy.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-12.30 und 13.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.
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Website: www.visitmalawi.mw
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Telefon: (06171) 586 85 81.
Website: www.malawitourism.com
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Stand - Fri, 14 Sep 2018 10:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 14 Sep 2018 10:03:16 +0200)

Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Malawi gilt im regionalen Vergleich als ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, verzeichnet aber dennoch eine hohe Kriminalität. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit massiver Gewaltanwendung, haben zugenommen. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee.
In einigen Regionen, insbesondere im Süden, kann es zu Übergriffen der Bevölkerung auf Ortsfremde kommen, ausgelöst durch tief verwurzelten Aberglauben. Im Oktober 2017 haben Fälle von Lynchjustiz mehrere Todesopfer gefordert. Reisenden wird dringend zu großer Vorsicht geraten, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
Auch die Gefahr bewaffneter Fahrzeugentführungen („car jackings") besteht weiterhin. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen. Reisende sollten bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand leisten und Autofenster und -türen auch tagsüber stets verriegeln.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur/Straßenverkehr
Malawi ist ein wenig entwickeltes Land abseits der Haupttourismusziele im südlichen Afrika. Abgesehen von einigen größeren Hotels und Luxusressorts gibt es wenig touristische Infrastruktur. Reisen nach Malawi sind daher vor allem für Individualtouristen gelegentlich mit Unwägbarkeiten und Unsicherheiten verbunden. Ohne Kenntnisse der englischen Sprache gestaltet sich eine Reise in Malawi schwierig.
Es herrscht Linksverkehr. Reisenden wird empfohlen, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden, da diese generell erhöhte Unfall- und Überfallrisiken in sich bergen. Abendliche und nächtliche Spaziergänge sollten allein schon wegen der teils aggressiven streunenden Hunde vermieden werden (Tollwutgefahr!).
Es gibt in Malawi keine funktionierende Notarztversorgung und Verkehrsunfälle enden oft tödlich. Autofahrer müssen jederzeit damit rechnen, dass Kinder, Ziegen, Kühe, Esel oder Affen die Straße überqueren. Die wenigen Teerstraßen dienen fast überall als Wege für Karawanen von Menschen, die ohne Bürgersteig die Straße benutzen. Fahren Sie aus diesen Gründen daher langsam, vor allem im Bereich von Ortschaften, um die Wahrscheinlichkeit eines möglicherweise folgenschweren Unfalls zu verringern.
Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, allerdings privat betriebene Minibusse und diverse Buslinien, die Überlandfahren anbieten. Die Sicherheitsstandards der Busse sowie die Fahrweise der Busfahrer sind bedenklich, sodass es immer wieder zu schweren Unfällen kommt.
Fahren per Anhalter wird nicht empfohlen. Im Straßenbild Malawis normal, aber extrem gefährlich ist das Mitfahren auf den Ladeflächen von Lkws oder Pickups. Hier kommt es häufig zu schwersten Unfällen.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Besondere Verhaltensweisen
Auch wenn es offiziell diesbezüglich keine Vorschriften gibt, sollten Reisende vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten die lokalen Gepflogenheiten bei der Wahl der Kleidung berücksichtigen. Malawische Frauen tragen in aller Regel lange Röcke ("chitenje") und Oberteile, die die Schultern bedecken. Kurze Röcke oder Hosen sind auf dem Land nicht üblich und sind in Einzelfällen schon Auslöser von Beschimpfungen und Übergriffen auf Frauen gewesen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Malawi Kwacha (MWK). Der Umtausch von Euro in Landeswährung sollte nur in offiziellen Tauschbüros (Money Bureau) und Banken erfolgen, da alle anderen Umtauschmöglichkeiten als illegal gelten und zu strafrechtlicher Verfolgung führen können. Kreditkarten werden grundsätzlich von größeren Hotels und Reisebüros akzeptiert, meist jedoch mit einem hohen Aufschlag von ca. 6 - 8% und aufgrund technischer Probleme ohne Erfolgsgarantie. An den meisten Bankautomaten kann mit Kredit- oder Maestro-Karte Bargeld abgehoben werden, jedoch üblicherweise nur im Gegenwert von ca. 50 bis 100 EUR, abhängig davon, ob die derzeit höchste Banknote (2000 MWK) ausgegeben wird.
Ausweispflicht/Kontrollen
Reisenden wird empfohlen, jederzeit eine Kopie des Reisepasses und des Visums bzw. der gültigen malawischen Aufenthaltsgenehmigung bei sich zu führen. Der Nachweis des legalen Aufenthalts in Malawi wird regelmäßig bei den auf allen Überlandstraßen errichteten „road blocks" (Straßensperren mit Polizeikontrollen) verlangt. Der Reisepass selbst sollte nach Möglichkeit sicher verwahrt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Verlust oder Diebstahl zu vermindern.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate ab Einreise gültig sein.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Malawi ein Visum. Dieses Visum zur einmaligen Einreise kann zwar direkt am jeweiligen malawischen Grenzübergang gegen Barzahlung der Gebühr von mindestens 75,- US-Dollar erteilt werden, an den Flughäfen in Lilongwe und Blantyre auch zur mehrfachen Einreise (für mind. 150,- US-Dollar). Für eine rasche und reibungslose Einreise wird die Einholung des Visums jedoch vorab bei der Botschaft der Republik Malawi in Berlin empfohlen. Weitere Informationen zum Verfahren, der Visakategorien und der zum Teil sehr hohen Gebühren sind dort erhältlich.
Da bisweilen bei der Einreise Gesundheitskontrollen durchgeführt werden, wird die Mitnahme des Impfausweises empfohlen. Weitere Regelungen bei Einreise aus Nachbarländern oder Gelbfiebergebieten siehe Medizinische Hinweise.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung bei sich führen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Fremdwährung darf uneingeschränkt eingeführt, muss aber bei Einreise deklariert werden.Reisende dürfen bei der Ausreise Malawi Kwacha im Gegenwert von bis zu 5.000 US-Dollar pro Person mit sich führen.
Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist verboten.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Der Konsum und Besitz von Drogen - inklusive Marihuana, das in Malawi v.a. an den Stränden des Malawisees jungen „Rucksacktouristen" häufig zum Kauf angeboten wird - ist streng verboten und wird regelmäßig auch bei geringfügigen Mengen mit drakonischen Gefängnisstrafen geahndet.Homosexuelle Handlungen stehen unter Strafe und können mit hohen Freiheitsstrafen (bis zu 14 Jahren) geahndet werden.Das Zerstören malawischer Banknoten steht unter Strafe.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (www.who.int). Auch bei der Anreise über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) kann der Impfnachweis gefordert werden. Das Internationale Impfzertifikat für Gelbfieber gilt inzwischen lebenslang.
Bei Einreisen auf dem Landweg über die Grenzen mit Sambia, Tansania oder Mosambik sind in der Praxis keine Überprüfungen des Gelbfieberimpfstatus bekannt. Bei Reisen durch mehrere afrikanische Länder ist es aber ohnehin ratsam, einen Impfausweis mit Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung mitzuführen.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (= Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (= Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden zusätzlich Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, insbesondere in der Nähe des Malawisees und in den tiefergelegenen südlichen Landesteilen. Im Norden und in Höhen von über 2000 Meter besteht nur ein geringes Risiko.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mafloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Weitere, nur durch Mückenschutz auch am Tage vermeidbare Erkrankungen, wie u. a. das Chikungunya-Fieber kommen ebenso vor.
Siehe auch Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS, Geschlechtskrankheiten
Diese Erkrankungen sind im Lande weit verbreitet. Die Prävalenz von HIV in der Altersgruppe der 15 bis 49-jährigen beträgt nach Datenlage UNAIDS (2014) ca. 10 %. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.Durchfallerkrankungen - Typhus und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf (vergl. Auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf.
Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.b. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- und Reisemediziner dazu wird empfohlen.Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Kontakt mit Süßwassergewässern (Baden, Waten, Wassersport wie Surfen und Tauchen). Auch im Malawisee kommt Bilharziose sehr häufig vor. Falls es doch zu Süßwasserkontakten gekommen ist, sollte nach Verlassen Malawis ein Bilharziosetest (Blutuntersuchung notwendig) vorgenommen werden. Bitte informieren Sie sich bei einem Tropenmediziner, wann und wie ein solcher Test durchgeführt werden soll.Tollwut
Tollwut kommt bei Haus- und Wildtieren vor. Insbesondere bei Langzeitaufenthalten sollte dringend eine Schutzimpfung vor der Ausreise erfolgen.Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Vorwiegend im Norden und Westen des Landes kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende Kleidung (helle Farben) ist hier besonders angeraten.Meningitis= Meningokokken-Krankheit
Die bakterielle Hirnhautentzündung kommt gelegentlich vor, sie wird hauptsächlich in der Trockenzeit übertragen. Entsprechend der Reiseform (enger Kontakt zur Bevölkerung) und Reisezeit kann eine Impfung auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein (→ Kojugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY).Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind vielerorts unzureichend. Vielfach fehlen auch fachlich gut ausgebildete Ärzte. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.Malawi-Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen.Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de.

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Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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