Tourismusinformationen Guyana

Klima

Klima

Tropisch. Niederschläge und hohe Luftfeuchtigkeit ganzjährig. Regenzeiten von November bis Januar sowie Mai bis August. An der Küste kühler.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Das Flugzeug ist das einzige zuverlässige Verkehrsmittel im Inlandsverkehr. Verschiedene Fluglinien und Charterfluggesellschaften bieten Flüge an. Weitere Informationen vor Ort.

Inland-Flughäfen

Flughäfen, die für den Regionalflugverkehr genutzt werden, befinden sich in Ogle (Ogle Aerodrome (OGL)) an der Ostküste von Demerara sowie in Timehri (CBJ International Airport).

Schiff

Es gibt über 1000 km schiffbare Wasserwege, die wichtigsten sind der Río Essequibo, der Río Potaro, der Río Demerara und der Río Berbice. Staatliche Schiffe verkehren auf den Flüssen Río Essequibo und Río Berbice; die Verbindungen sind jedoch unregelmäßig, da Überschwemmungen und Stromschnellen den Schiffsverkehr häufig behindern. Von Georgetown laufen Küstenfähren mehrere Häfen im Norden an. Kleinere Boote verkehren zwischen anderen Ortschaften.

Bahn

Es gibt keinen Personenzugverkehr.

Bus/Pkw

Allwetterstraßen sind überwiegend an der Ostküste zu finden, es gibt jedoch auch Straßen ins Landesinnere bis nach Linden und zur brasilianischen Grenze. Eine Brücke zwischen den beiden Ländern befindet sich im Bau. Eine verhältnismäßig gute Küstenstraße verbindet Georgetown mit Springlands. Da Guyana viele Flüsse hat, ist man schon wenige Kilometer außerhalb von Georgetown auf Fähren angewiesen.Wegen schlechter Straßenverhältnisse und streunender Tiere wird zu Vorsicht geraten. Linksverkehr.

Bus:
Georgetowns Stabroek-Markt ist der Busbahnhof für Minibusse. Die Busse fahren unregelmäßig zwischen 05.00 und 21.00 Uhr, in Georgetown jedoch nachts auch durchgehend, und sind oft überfüllt. Von Vreed en Hoop nach Parika setzt man mit der Fähre über den Río Demerara nach Georgetown über, von New Amsterdam nach Crabwood Creek überquert man den Río Berbice.

Taxis
sind ausreichend vorhanden und ganz besonders nachts empfehlenswert. Innerhalb der Städte gilt Einheitstarif. Für Langstrecken und Nachtfahrten wird ein Zuschlag erhoben, der Fahrpreis sollte vorher vereinbart werden. Üblich sind 10 % Trinkgeld für Taxis. Man sollte nur Taxis von etablierten Firmen nutzen. Taxis auf der Straße heranzuwinken, ist nicht empfehlenswert.

Mietwagen
sind in Georgetown in beschränktem Umfang erhältlich. Es gibt auch Leihautos mit Chauffeur.

Unterlagen:
Internationaler oder eigener Führerschein.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Air France (AF) fliegt täglich von Paris nach Cayenne (Französisch-Guyana), von wo aus es Anschlussflüge nach Guyana gibt. Caribbean Airlines (BW) (Internet: www.caribbean-airlines.com/) fliegt ab London via Tobago nach Guyana.

Flughafengebühren

4500 G$, Kinder unter 7 Jahren und Transitpassagiere (innerhalb 48 Std.) sind davon befreit.

Internationale Flughäfen

Georgetown Cheddi Jagan International (GEO) (Timehri) liegt 40 km südlich der Stadt (Fahrzeit ca 45 Min.). Busverbindung zur Stadt, die Busse sind häufig überfüllt und fahren unregelmäßig. Taxistand, Duty-free-Shop, Bank, Bars, Ambulanz, Postamt, Restaurants und Tourist-Information mit Hotelreservierungsschalter.

Schiff

Zahlreiche Schoner verkehren zwischen den Karibikinseln und Guyana, aber man sollte sich nicht auf die Fahrpläne verlassen. Einzelheiten vor Ort. Schiffe der Demerara Shipping Company laufen Georgetown wöchentlich von europäischen Häfen aus an. Celebrity Cruise Line und Royal Caribbean Cruise Line u.a. laufen Guyana im Rahmen von Kreuzfahrten an. Seitdem sich die Beziehungen zu Suriname verbessert haben, gibt es eine Fährverbindung über den Courantyne-Fluss zwischen beiden Ländern (man sollte nur die Fähre benutzen - Wassertaxis sind für Touristen illegal).

Bahn

Es gibt keine Passagierzüge.

Bus/Pkw

Für den internationalen Verkehr steht gegenwärtig nur eine Straße von Georgetown über Kurupukari und Lethem nach Brasilien zur Verfügung, Fahrzeug mit Allradantrieb erforderlich (Fahrzeit mind. 12 Std.). Durch eine Verbesserung des Straßenzustandes können Straßen nun auch während der Regenzeit befahren werden (Vorsicht vor Schlaglöchern).

Busse verkehren zwischen Boa Vista in Brasilien und Lethem. Es herrschen politische Unstimmigkeiten über den Grenzverlauf zu Suriname und Venezuela, die im Moment jedoch nicht akut sind. Reisende sollten sich dieser Probleme trotzdem bewusst sein.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst in den größeren Städten.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber: Guyana Telephone and Telegraph Company (GT&T) (Internet: www.gtt.co.gy). Mobiltelefone können bei GT&T gemietet werden.

Fax

Stehen bei der Guyana Telecommunication Corporation und im Bank of Guyana Building in Georgetown sowie in einigen Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

In Georgetown stehen Internetcafés zur Verfügung. Internetanbieter sind GT&T und GuyanaNet (Internet: www.guyana.net.gy).

Telegramme

Können ebenfalls bei der Guyana Telecommunication Corporation und im Bank of Guyana Building sowie in einigen Hotels aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa benötigt 7-9 Tage, umgekehrt dauert es länger.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

Georgetown: Die Pfahlbauten (18. und 19. Jahrhundert) und die schattigen grünen Alleen an den holländischen Grachten geben der Stadt am Demerara-Fluss ein ganz besonderes Flair. Einige der reizvollsten Holzbauwerke stammen aus der Kolonialzeit, darunter das Rathaus, St. George’s Cathedral, das Gerichtsgebäude, die St. Andrew’s Kirk (Guyanas älteste Kirche) und das State House (ehemalige Residenz des britischen Gouverneurs, jetzt Residenz des Präsidenten). In der Nähe des Parlamentsgebäudes befindet sich der farbenprächtige Stabroek-Markt, auf dem man neben Lebensmitteln auch Gold- und Silberschmuck kaufen kann. Der 48 ha große Botanische Garten mit seinen Palmen, exotischen Orchideen und wunderschönen Lotusblumen lädt zu Spaziergängen ein. Das Theater im nahe gelegenen neuen Kulturzentrum gilt als das beste der Karibik. Ein Besuch im interessanten Nationalmuseum vermittelt einen Eindruck der Landeskultur und Naturgeschichte. Auch das anthropologische Walter-Roth-Museum ist besuchenswert.
Bartica, am Zusammenfluss des Río Essequibo und des Río Mazaruni, ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Gold- und Diamantenfeldern, zu den Kaieteur-Fällen und ins übrige Landesinnere. Die Kaieteur-Fälle liegen am Río Potaro im Kaieteur-Nationalpark und gehören mit den Niagara-, Iguaçu- und den Victoria-Fällen zu den grandiosesten Wasserfällen der Welt. Aber auch die Orinduik-Fälle am Río Ireng sind ein lohnendes Reiseziel.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 2,966 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 3.800 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 11 % (2007)

Inflationsrate: ca. 8,3 % (2005)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 24,9 % (2008)
Industrie: ca. 24,9 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 50,2 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Zucker, Reis), Bauxitbergbau, Holzwirtschaft

Außenhandel
Importe: ca. 1,299 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 800 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Trinidad & Tobago, USA, Kanada, Großbritannien, Niederlande, Finnland, Kuba, China

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen (10.9.1966), Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1991), FAO, ILO, UNESCO, WHO, IBRD, IDA, IFC, IWF, Commonwealth, CARICOM, IDC, CDB, Blockfreienbewegung, ACS, AKP (Lomé I - IV/ Cotonou)

Umgangsformen

Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich, Pünktlichkeit wird allgemein erwartet. Die karibische Mentalität macht sich auch im Geschäftsleben bemerkbar, die Atmosphäre ist entspannt.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-16.30 Uhr.

Kontaktadressen

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Guyana Manufacturer’s Association (Vereinigung der herstellenden Industrie)
National Exhibition Centre, Sophia, Georgetown
Tel: (022) 7 42 95.
Internet: www.gma.org.gy

Georgetown Chamber of Commerce and Industry
(Industrie- und Handelskammer)
156 Waterloo Street, Cummingsburg, PO Box 10110, Georgetown.
Tel (022) 6 35 19.
Internet: www.georgetownchamberofcommerce.org

Ministry of Trade, Tourism and Industry (Ministerium für Handel, Tourismus und Industrie)
229 South Road, Georgetown
Tel: (022) 6 25 05.
Internet: www.mintic.gov.gy

Land & Leute

Essen & Trinken

Die Auswahl der Gerichte spiegelt die Einflüsse der verschiedenen Kulturen wider. Die indische Küche mit ihren Curry, Lamm-, Garnelen- und Huhngerichten ist ebenso vertreten wie die afrikanischen Gerichte Fu-Fu (Kochbananen) und Metemgee (Edows, Yams, Maniok und Kochbananen in Kokosmilch und Kokosfleisch gekocht). Typische Spezialitäten sind portugiesisches Schweinefleisch mit Knoblauch und indianischer Pfeffertopf. Auf den meisten Speisekarten findet man Geflügel, Schweinefleisch, Steak und Garnelen. In Georgetown gibt es gute chinesische, indische und kreolische Restaurants. Getränke: Demerara-Rum, eine Spezialität des Landes, sollte man unbedingt probieren. Das örtliche Bier heißt Banks.

Nachtleben

Es gibt diverse Nachtklubs in Georgetown.

Einkaufstipps

Auf dem Stabroek-Markt in Georgetown werden einheimische Strohhüte, Körbe, Tongefäße und Schmuck angeboten. Andere Geschäfte verkaufen indianische Bogen und Pfeile, Hängematten, Tonwaren und Schüsseln. In den staatlichen Geschäften findet man ausgezeichneten Schmuck aus Gold, Silber, Edel- und Halbedelsteinen. Preise sind niedrig, die Qualität gut. Quittungen und Zertifikate sollten unbedingt bis zur Ausfuhr für den Zoll aufbewahrt werden. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.30 Uhr.

Sport

Kricket und Hockey sind sehr beliebt. Der Bourda ist einer der besten Kricketplätze in der Karibik. Reiten: Auf der Manari Ranch in der Rupununi-Savanne kann man Pferde ausreiten. Angeln: Man sollte rechtzeitig einen Angelschein beantragen. Die Flüsse bieten gute Fischgründe, die bekanntesten Fische sind die Piranhas (einheimisch Perau). Der beliebteste Fisch ist der Lucanni. Der Arapaima wiegt um die 100 kg. Die größten Süßwasserfischgründe sind in wenigen Flugstunden erreichbar. Einige Flüsse der Küstenregion haben ebenfalls gute Fischgründe. Diese sind bequem von Georgetown aus erreichbar, man sollte allerdings eine Übernachtung einplanen, da sie 4-5 Fahrstunden von der Hauptstadt entfernt sind.

Veranstaltungskalender

Febr. Mashramani (Tag der Republik) und Karneval. April Traditionelle Regatta auf dem Essequibo-Fluss, Bartica. Mai Stadtfest, Linden. 31. Juli Pre-Emancipation Celebration (Feierlichkeiten anlässlich der Sklavenbefreiung). Aug. Scouts Caribbean Jamboree (karibisches Pfadfindertreffen). Sept. Monat des indianischen Erbes. Sept. GuyExpo. Okt. Veranstaltungen zum Monat der Landwirtschaft. Okt./Nov. Diwali (Lichterfest der Hindus). Nov. Monat des Tourismus. Dez. Weihnachtsdorf, National Exhibition Centre, Sophia. Dez. - Jan. Rising Sun Old Year's Horse Race Meeting (traditionelles Pferderennen zum Jahreswechsel).
Eine vollständige Liste mit genauen Daten ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.

Sitten & Gebräuche

Gastfreundschaft ist selbstverständlich, und Einladungen in Privathäuser sind häufig. Freizeitkleidung ist üblich, Männer sollten jedoch keine Shorts tragen. In manchen Restaurants und zu besonderen gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Trinkgeld: 10% in Hotels und Restaurants.

Unterkunft

Hotels

In Georgetown gibt es 10 Hotels, einige davon bieten gehobenen internationalen Standard. Man zahlt keinen Zuschlag in der Hauptsaison. Da Stromausfälle häufig vorkommen, sollte man eine Taschenlampe mitnehmen. Auskünfte von der Tourism & Hospitality Association of Guyana (s. Adressen).

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
23 Feb Tag der Republik (Mashramani)
24 Mar Phagwah (Holi)
24 Mar Phagwah (Holi)
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Ankunftstag der Inder
26 May Unabhängigkeitstag
4 Jul CARICOM-Tag
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
1 Aug Tag der Emanzipation
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
30 Oct Diwali (Lichterfest)
30 Oct Diwali (Lichterfest)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
23 Feb Tag der Republik (Mashramani)
13 Mar Phagwah (Holi)
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Ankunftstag der Inder
26 May Unabhängigkeitstag
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
3 Jul CARICOM-Tag
1 Aug Tag der Emanzipation
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
19 Oct Diwali (Lichterfest)
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
23 Feb Tag der Republik (Mashramani)
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 May Ankunftstag der Inder
26 May Unabhängigkeitstag
2 Jul CARICOM-Tag
1 Aug Tag der Emanzipation
25 Dec Weihnachten
(a) Hinduistische Feste werden nach dem Mondkalender bestimmt und sind daher veränderlich.(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Guyana eingeführt werden (Personen ab 16 J.):200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak;
750 ml Spirituosen;
750 ml Wein;
250 ml Parfüm.

Geld

Währung

1 Guyana-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: G$, GYD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 5000, 1000, 500, 100 und 20 G$; Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 G$ im Umlauf. US-Dollar werden häufig akzeptiert.

Geldwechsel

Cambios sind die lizensierten Wechselstuben. Man sollte die Quittung zum Rücktausch am Ende der Reise aufbewahren. Bankautomaten akzeptieren keine ausländischen Kreditkarten.

Kreditkarten

Die gängigsten Kreditkarten, vor allem Visa und Mastercard, werden in größeren Hotels, Banken und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Reiseschecks

Werden in US-Dollar in Banken akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen für die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung. Keine Beschränkungen bei der Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge abzüglich der Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Wechselkurse

1.00 EUR = 219.66 GYD
1.00 CHF = 204.57 GYD
1.00 USD = 207.49 GYD
Wechselkurse vom 10 Januar 2017

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Reist ein Kind nur mit einem Elternteil, müssen bestimmte Dokumente wie z.B. Geburtsurkunde oder eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung des anderen Elternteils vorgelegt werden. Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Sorgeberechtigten mitführen.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen, sofern sie ein Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes besitzen:

EU-Länder und Schweiz ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern).

Hinweis
: Österreicher benötigen prinzipiell kein Visum. Da es bei der Durchreise über Miami und Port-au-Prince aber zu Zurückweisungen von Reisenden ohne Visum gekommen ist, wird dennoch ein Visum empfohlen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss innerhalb von 7 Std. weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. (Wenn damit gerechnet werden muss, dass der Aufenthalt länger als 7 Std. dauert, muss vorher ein Transitvisum eingeholt werden).

Achtung: Staatsangehörige mancher Länder sind hiervon ausgenommen und benötigen in jedem Fall ein Transitvisum, darunter Bulgarien, Polen, Rumänien und Ungarn.

Bürger der Slowakischen und der Tschechischen Republik können ein Transitvisum bei der Ankunft erhalten, wenn sie durch ihre Fluggesellschaften vorher angemeldet wurden.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisa.

Visagebühren

Touristenvisum:
35 € (einmalige Einreise).

Geschäftsvisum:
45 € (einmalige Einreise);
60 € (mehrmalige Einreise, 3 Monate gültig);
82 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).
 

Gültigkeitsdauer

3 Monate ab Ausstellungsdatum. Aufenthaltsdauer und Verlängerung im Ermessen der Einreisebehörde.

Antragstellung

Anträge sollten mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen) eingereicht werden.

(a) 3 Antragsformulare.
(b) 3 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(e) Kopie aller Reiseunterlagen (Geplanter Reiseverlauf, Flugtickets, Hotelbuchung, etc.).
(f) Gebühr (in bar bei Antragstellung oder per Überweisung).Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Firmenschreiben oder Einladung einer in Guyana registrierten Firma.Besuchsreisen zusätzlich:(h) Einladung des Gastgebers.Der postalischen Antragstellung sollte ein adressierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg der Gebühren beigelegt werden.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an das Innenministerium.

Bearbeitungszeit

Bis zu einem Monat.

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Allgemeines

Lage

Südamerika.

Fläche

214.969 qkm (83.000 qm).

Bevölkerungszahl

735.222 (2015).

Bevölkerungsdichte

3,4 pro qkm.

Hauptstadt

Georgetown.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980. Verfassung von 1980. Einkammerparlament (National Assembly) mit 68 Mitgliedern, davon werden 65 direkt gewählt, Wahl alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemalige britische Kolonie).

Geographie

Guyana liegt im Nordosten Südamerikas und grenzt im Nordwesten an Venezuela, im Osten an Suriname und im Süden und Südwesten an Brasilien. Im Nordosten bildet der Atlantik eine natürliche Grenze. »Guiana« (ursprüngliche Schreibweise) bedeutet »Land der vielen Wasser«; der Name ist treffend, da das Land von über 1600 km schiffbaren Wasserwegen durchzogen ist. Die Kaieteur-Wasserfälle am Potaro-Fluss sind fünfmal so hoch wie die Niagara-Fälle. Das Landesinnere besteht aus Hochländern wie dem Rupununi-Gebirge an der venezolanischen Grenze oder dem Kanaku-Gebirge im äußersten Südwesten und dichtem Regenwald, der 85% des Landes bedeckt. Am schmalen, 322 km langen Küstenstrich werden Reis und Zucker angebaut. Hier lebt die Mehrheit der Bevölkerung; etwa 25% der Bevölkerung lebt in Georgetown.

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Daneben werden Hindi und Urdu sowie indianische Sprachen gesprochen.

Religion

50 % Christen (vorwiegend Anglikaner und Katholiken), 35 % Hindus und 10 % Moslems.

Ortszeit

MEZ -5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guyana.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.

Netzspannung

110 V und 220 V, 50 und 60 Hz.

Regierungschef

Samuel A. Hinds, seit 1999.

Staatsoberhaupt

David Granger, seit Mai 2015.

Kontaktadressen

Botschaft der Kooperativen Republik Guyana

(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (+32) (02) 675 62 16.
Email: embassy9.guyana@skynet.be

Tourism & Hospitality Association of Guyana (THAG)

157 Waterloo Street, North Cummingsburg, GY-Georgetown, Guyana Telefon: 225 08 07
Website: www.exploreguyana.org

Guyana Tourism Authority

National Exhibition Centre, Sophia, GY-Greater Georgetown, Guyana Telefon: 21 90 09 46.
Website: www.guyana-tourism.com

Reise- und Sicherheitsinformationen

Guyana
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.10.2016
Unverändert gültig seit: 12.10.2016
Landesspezifische SicherheitshinweiseKriminalitätBedingt durch die weit verbreitete Gewaltkriminalität sollte man vor allem in Georgetown, entlang der „Eastcoast of Demerara", in der Gegend von Buxton, Friendship und Annandale sowie auf der Strecke zwischen Timehri (internationaler Flughafen) und Linden besondere Vorsicht walten lassen. Beim Befahren der Küstengewässer ist Vorsicht geboten. Dort werden immer wieder Boote überfallen, wenn auch bisher hauptsächlich Fischerboote.Einzelreisende sollten besonders vorsichtig sein. Nach Möglichkeit sollten nur Hauptstraßen, nicht aber Nebenstraßen genutzt werden. Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen, vermeiden Sie nach Möglichkeit Tankstellenbesuche nach Einbruch der Dunkelheit, da es bei dieser Gelegenheit zu gelegentlichen Überfällen kam. Nehmen Sie keine Anhalter mit.Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen niemand folgt, nachdem Sie von einer Bank Bargeld abgehoben haben.Zu Vorsicht wird bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen geraten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man grundsätzlich nicht mehr unterwegs sein. Während der Reise sollten Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen. Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

 

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