Tourismusinformationen Guinea-Bissau

Guiné Bissau Airlines (G6) bietet Inlandflüge an, u. a. zu den vorgelagerten Inseln.]]>

Bissau (OXB) (Bissalanca) liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis vorhanden, Abholung durch Bekannte bzw. Geschäftspartner jedoch dringend empfohlen.]]>

Langstreckentaxis und einen begrenzten Busdienst.

Mietwagen: sind in Bissau begrenzt erhältlich, jedoch sehr teuer.

Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins kann man eine befristete Fahrerlaubnis erwerben.]]>

Guiné Bissau Airlines (G6).

TAP Air Portugal (TP)
(Internet: www.flytap.com) bietet normalerweise ganzjährig Linienflugdienste von deutschen, österreichischen und schweizer Flughäfen an, hat aber zurzeit die Flugverbindungen nach Guinea-Bissau eingestellt.]]>

Bissau (OXB) (Bissalanca) liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis vorhanden, Abholung durch Bekannte bzw. Geschäftspartner jedoch dringend empfohlen.]]>

Fähren verbinden die Küstenhäfen mit den Binnenhäfen und sind ein wichtiger Teil des Transportsystems, da die Straßen oft unbefahrbar sind. Der Hauptseehafen ist Bissau, der neben vier Binnenhäfen in den letzten Jahren modernisiert wurde. Ein neuer Binnenfrachthafen entsteht in N'Pungda.]]>


Reisende sollten sich vor Antritt der Reise über örtliche Sicherheits- und Reisebedingungen erkundigen. Das Auswärtige Amt rät ab, mit dem eigenen Fahrzeug nach Guinea-Bissau zu fahren, da Ausländern selbst bei kleinen Vergehen hohe Bußgelder abverlangt werden.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Die Hauptstadt Bissau ist eine malerische Stadt mit rund 300.000 Einwohnern. Sehenswert sind vor allem die Bauwerke aus der Kolonialzeit. Paradebeispiel ist der Sitz des Präsidenten in der Avenida Amílcar Cabral. Das Museu Nacional mit seiner Sammlung afrikanischer Kunst ist sehr interessant. In den überdachten Markthallen herrscht buntes Markttreiben.
In Cacheu kann man eine alte portugiesische Festung besichtigen (16. Jh.).
Bolama, die ehemalige Hauptstadt Guinea-Bissaus, ist heute eine »malerische Ruine«. Die alten, etwas heruntergekommenen Kolonialgebäude zeugen vom einstigen Glanz. Die gleichnamige Insel hat wunderbare Strände und ist ein erholsames Urlaubsziel.
Bubaque ist ebenso eine von vielen idyllischen Küsteninseln des Bijagós Archipelago, die bislang kaum touristisch erschlossen und noch sehr ursprünglich sind.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 904,2 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 600 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 3,8 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 62 % (1999)
Industrie: ca. 12 % (1999)
Dienstleistungen: ca. 26 % (1999)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Reis, Erdnüsse und Cashewnüsse), Holzindustrie, Fischerei

Außenhandel
Importe: ca. 200 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 133 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Indien, Senegal, USA, Portugal, Nigeria, China (VR)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit Sonderorganisationen, CEDEAO (Communauté Economique des Etats de l'Afrique de l'Ouest), UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest-Africaine), Weltbank, IDA (International Development Association, Tochtergesellschaft der Weltbank), Internationaler Währungsfonds, WTO (World Trade Organisation), AU (Afrikanische Union), Afrikanische Entwicklungsbank, ECOWAS (Economic Community of West African States), CILSS (Comité Permanent Interétats de Lutte contre la Secheresse dans le Sahel), EU-AKP (EU-Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), PANAG (Pan African News Agency)

Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die landwirtschaftlichen Erträge reichen kaum für die Selbstversorgung. Reis ist das Grundnahrungsmittel. Zuverlässige Daten über die Wirtschaft des Landes sind nur schwer erhältlich. Durch den Bürgerkrieg wurde die gewerbliche Infrastruktur der Hauptstadt Bissau weitgehend zerstört, so dass die in den Jahren zuvor zu beobachtende wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung zunichte gemacht wurde.]]>

Adressen).]]>

Jollof Rice, Huhn- und Fischgerichte an. Die Grundnahrungsmittel sind Maniok, Yamswurzel und Mais.]]>

Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.30-18.30 Uhr.]]>

Schwimmen: Das Meer ist warm und bietet gute Bademöglichkeiten. In einigen Gebieten gibt es starke Strömungen. Angeln: Die Flüsse und das Meer bieten ausgezeichnete Fischgründe.]]>

Fotografieren: Vorsicht bei der Motivwahl, das Fotografieren militärischer oder polizeilicher Anlagen ist verboten. Trinkgeld: 10% ist angemessen, wird jedoch offiziell ungern gesehen.]]>

2011
1. Jan. Neujahr.
8. März Internationaler Frauentag.
1. Mai Tag der Arbeit.
3. Aug. Jahrestag zum Gedenken an die Toten von Pidjiguoiti.
31. Aug. Korité (Ende des Ramadan).
24. Sept. Nationalfeiertag.
7. Nov. Tabaski (Opferfest).
14. Nov. Jahrestag der Umsturzbewegung.
25. Dez. Weihnachten.]]>

1 l alkoholische Getränke (nur Nicht-Muslime);
Tabakerzeugnisse für den persönlichen Gebrauch;
Parfüm und Eau de Toilette in geöffneten Flaschen für den persönlichen Gebrauch.]]>


Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Guinea-Bissau. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.]]>

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1.00 EUR = 655.95 XOF1.00 CHF = 610.49 XOF1.00 USD = 619.55 XOF1.00 CHF = 0.93 EUR1.00 USD = 0.94 EURWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher:
Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige benötigen eine Reisebevollmächtigung der Eltern/ Erziehungsberechtigten. Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

Deutschland, Österreich und Schweiz:
Die angegebenen Gebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Östereich oder die Schweiz).

Touristen- und Geschäftsvisum

(einfache Einreise, Aufenthalt von bis zu 30 Tagen): 60 €.(Mehrfacheinreise): 100 €.Hinzu kommt die Servicegebühr bei Bridge Corporation: 35 €. ]]>

Kontaktadressen). Schweiz: Bei der zuständigen diplomatischen Vertretung in Brüssel (s. Kontaktadressen).]]>

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf www.bridge-corporation.com/visa).
(b) 1 farbiges Passfoto.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist
(d) Kopie aller Reiseunterlagen (Tickets, Hotelbuchung bzw. eine Verpflichtungserklärung eines Gastgebers, etc.).
(e) Impfbescheinigung gegen Gelbfieber (bei der Einreise vorzulegen).
(f) Visum-Gebühr (per Überweisung an die Botschaft) und Servicegebühr (per Überweisung an Bridge Corporation).(g) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.Geschäftsvisum:
(a)-(g).
(h) Ein auf Firmenpapier mit Schreibmaschine verfasstes und an das Honorarkonsulat der Republik Guinea-Bissau in Luxemburg, Visa Abteilung (s. Kontaktadressen) gerichtetes Schreiben mit folgendem Inhalt: Art der auszuübenden geschäftlichen Tätigkeit, Name und Anschrift der zu besuchenden Geschäftspartner, Nachweis einer garantierten Rückreise und ausreichend Mittel für die Zeit des Aufenthaltes. Der Brief muss von einem Mitglied der Geschäftsleitung unterschrieben sein, welches nicht der Antragsteller ist.Der postalischen Antragstellung sind ein adressierter Einschreiben-Rückumschlag und die Gebühren bzw. ein Überweisungsbeleg beizufügen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

(b) Gültige Papiere für die Weiterreise (ggf. Visa für Drittländer).
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.]]>

Senegal, im Südwesten an den Atlantik und im Osten an die Republik Guinea. Zu Guinea-Bissau gehören auch das Arquipélago dos Bijagós und die Insel Bolama. Das Land ist vorwiegend flach, die höchste Erhebung (300 m) ist nahe der Grenze zu Guinea. Die Küstenregion besteht aus dichtem Wald und Mangrovensümpfen, das Landesinnere größtenteils aus Savanne.]]>

Crioulo (kreolisches Portugiesisch). Westafrikanische Stammessprachen wie Fulani und Balante werden ebenfalls gesprochen.]]>

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.]]>

Telefon: (+32) (02) 290 51 81.
Email: embassy_be@republica-da-guine-bissau.org
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr. 
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Website: www.bissautourism.com
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Telefon: (030) 20 65 81 58.
Website: www.botschaft-guinea-bissau-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr. 
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Telefon: (030) 809 203 22.
Website: www.bridge-corporation.com/de/
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Stand - Fri, 22 Jun 2018 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 24 Sep 2018 13:16:52 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (Entfall)
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Guinea-Bissau zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach dem Bürgerkrieg in den Jahren 1997/1998 und nachfolgenden instabilen Regierungen befindet sich das Land noch immer in der Konsolidierungsphase. Seit 2015 wurde Guinea-Bissau zudem von einer innenpolitischen Krise gelähmt, die sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkte. Trotz positiver Entwicklungen seit April 2018 sind Unruhen und Ausbrüche von Gewalt in Bissau aufgrund der nach wie vor fragilen Lage weiterhin möglich. Reisenden insbesondere in Bissau wird empfohlen, vorsichtig zu sein, die lokalen Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden.
Kriminalität
In der Hauptstadt Bissau kommt es in Folge von Armutskriminalität öfters zu Fällen von Straßenkriminalität, insbesondere Taschendiebstahl und Autoaufbrüche, seltener Raubüberfälle und Einbrüche. Im Rest des Landes ist die Kriminalitätsrate deutlich niedriger.
Zur eigenen Sicherheit sollten stets nur geringe Bargeldbeträge und möglichst keine Wertgegenstände sichtbar am Körper mitgeführt werden. Zudem ist es ratsam, vor allem bei Dunkelheit menschenleere oder verarmte Gegenden zu meiden.
In Guinea-Bissau sind auch Aktivitäten von organisierter Kriminalität (illegaler Drogenhandel) erkennbar. Betroffen sind vor allem die Küstengebiete sowie die Bijagos-Inseln.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Guinea-Bissau über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.
Deutschen in Guinea-Bissau wird empfohlen, telefonischen Kontakt mit dem Verbindungsbüro der deutschen Botschaft in Bissau zu halten und sich über die aktuelle Sicherheitslage regelmäßig zu informieren.
Infrastruktur
Die Infrastruktur, insbesondere das Straßensystem in der Hauptstadt, ist insgesamt wenig entwickelt. Die zahlreichen Pisten und nicht befestigten Landstraßen im Landesinneren sind insbesondere in der Regenzeit von Mai bis November nur mit geländetauglichen Fahrzeugen befahrbar. Eine regelmäßige Strom- und Wasserversorgung ist nicht garantiert. Die Müllabfuhr funktioniert in der Hauptstadt nur gebietsweise.
Das touristische Potential, insbesondere der Bijagos-Inseln, wird aufgrund eingeschränkter Infrastruktur (Straßen, Hotels, Elektrizität) und mangelnder Sicherheit des Fährverkehrs kaum genutzt. Ein Charterflug zu einigen sehenswerten Inseln (einsame Strände, Sportfischerei) ist jedoch möglich, die Kosten dafür sind allerdings relativ hoch.
Minengefahr
Nach Aussagen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen ist Guinea-Bissau seit Ende Dezember 2011 von Anti-Personen-Minen weitgehend geräumt. Dies gelte auch für die Hauptstadt Bissau, während in den nördlichen Landesgebieten (Grenzregion zur Casamance/Senegal) und Teilen des Südens nach wie vor Minengefahr bestehe.Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA Franc (XOF). Kreditkarten werden nur größeren Hotels akzeptiert, es empfiehtl sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro in bar.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Guinea-Bissau. Dieses Visum ist bei der guinea-bissauischen Botschaft in Brüssel oder Berlin zu beantragen. Nur in Ausnahmefällen ist ein entsprechendes Visum an der Grenze erhältlich. Visa für touristische Zwecke sollten grundsätzlich vorab bei der guinea-bissauischen Botschaft beantragt werden. Die Beantragung eines 360-Tage-Visums bei der Botschaft von Guinea-Bissau in Brüssel ist möglich.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor.Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere strafrechtliche Vorschriften vor.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Guinea-Bissau ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr. Siehe auch www.who.int. Abweichend von der offiziellen WHO-Regelung kann bei Einreise ein Impfnachweis verlangt werden, der nicht älter als 10 Jahre ist.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio, Masern Mumps Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (z. B. aktuelle Ausbrüche) auch gegen Hepatitis B, Tollwut (Rabies -Immunglobulin ist im Land nicht erhältlich), Typhus und Meningokokken ACWY empfohlen.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Guinea-Bissau. Es besteht ein hohes Malariarisiko im ganzen Land.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (nahezu 100 % der Fälle in Guinea-Bissau) bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (s. unten) ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Dengue-Fieber
kommt vereinzelt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In wenigen Fällen können insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auftreten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmaßnahmen (s.o.).
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Guinea-Bissau mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- Körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue-Fieber, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV / AIDS
HIV/AIDS stellt auch in Guinea-Bissau ein großes Problem dar. Es sind schätzungsweise 3% der erwachsenen Bevölkerung (Alter 15-49 Jahre) infiziert. In Guinea-Bissau kommt eine sehr aggressive Variante des HIV-1-Virus vor, die zu schnellem Krankheitsverlauf führt. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien, aber auch jedes Jahr sporadisch mit geringeren Fallzahlen auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf (vgl. auch Merkblatt Cholera).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf.
Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu wird empfohlen.
Weitere Infektionskrankheiten
Ebola

In Guinea-Bissau wurde nie ein Ebolafall registriert.
Ganz Westafrika ist nach der Epidemie (2013-2016) derzeit frei von Ebolainfektionen. Ein erneutes Auftreten kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässernim gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.Meningokokken-Krankheit
Die Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) tritt sporadisch über das ganze Jahr verteilt auf, insgesamt aber seltener als in den Nachbarländern. Bei Indikation steht ein gut verträglicher Impfstoff zur Verfügung.Tollwut
Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Fledermäuse, Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung mit Immunglobulinen nach Biss oder Kontakt ist im Land nicht erhältlich.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist sehr eingeschränkt und mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Für den Notfall kommen sehr wenige Einrichtungen in Guinea-Bissau in Betracht. Ein zuverlässiger Ambulanzdienst existiert nicht. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist sehr beschränkt und in der Hauptstadt konzentriert. Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.Lassen Sie sich vor einer Reise nach Guinea-Bissau durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (Kontaktadressen z.B. über www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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Julia Leier

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