Tourismusinformationen Kamerun

Klima

Klima

Im Süden ist es von November bis Februar sehr trocken. Zwischen März und Juni fällt etwas Regen; Hauptregenzeit Juli - Oktober. Die Temperaturen im Norden schwanken zwischen kühl und sehr heiß. Auf dem Adamaoua-Plateau wird es nachts recht kalt; Regenzeit Mai - Oktober. Regelmäßige Niederschläge in den Ebenen im Landesinneren.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Das Flugzeug ist das effizienteste Transportmittel in Kamerun. Derzeit gibt es keine Linienflüge. Charterverbindungen sollten vor Ort erfragt werden.

Flughafengebühren: 500 CFA Fr.

Bahn

Kamerunische Züge sind langsam, aber preiswert (und immer noch schneller als Busse). Es gibt tägliche Bahnverbindungen von Yaoundé nach Ngaoundéré mit dem 'Gazelle du Nord’, der von Douala über Yaoundé und Belabo nach Ngaoundéré fährt. Außerdem gibt es tägliche Verbindungen von Yaoundé nach Douala mit Anschluss nach Nkongsamba sowie von Douala nach Kumba. Einige Züge haben Liegewagen, nur wenige sind klimatisiert oder führen Speisewagen. Fahrkarten müssen am Tag der Abreise gekauft werden.

Bus/Pkw

Der Straßenzustand ist generell weniger gut, mit Ausnahme der Straßen mit Schotterbelag von Douala nach Yaoundé, Limbé, Buéa, Bafoussam und Bamenda. Die übrigen Straßen sind während der Regenzeit nicht befahrbar. Rechtsverkehr. Nachtfahrten sollten vermieden werden.

Bus:
Es gibt Verbindungen mit modernen Fernbussen zwischen Yaoundé und Douala, Bafoussam und Bamenda sowie Fouban und Dschanga. Die Busse in ländlichen Gegenden sind oft unzuverlässig und teilweise gefährlich.

Mietwagen
mit oder ohne Chauffeur sind relativ teuer, Filialen gibt es in Douala, Yaoundé und Limbé.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen. Unterlagen: internationaler Führerschein empfohlen, internationale grüne Versicherungskarte.

Stadtverkehr

In Douala und Yaoundé verkehren Busse (Einheitsfahrpreise). Taxis und Sammeltaxis stehen zu festgesetzten Preisen zur Verfügung. Sie sind nicht immer in sicherem Zustand; mit Überfällen muss gerechnet werden. 10% Trinkgeld liegt im Ermessen des Fahrgastes.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Verbindungen mit Air France (AF) über Paris, von Wien mit Austrian Airlines (OS) oder Brussels Airlines (SN) über Brüssel. Direkter Flugdienst von Zürich mit Swiss (LX) nach Douala. Im Code-Share mit Brussels Airlines fliegt Lufthansa (LH) nach Douala und Jaunde.

Flughafengebühren

Ca. 15.000 XAF in bar.

Internationale Flughäfen

Douala (DLA) liegt 10 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars und Restaurants. Taxis fahren ins Stadtzentrum.

Yaoundé-Nsimalen (NSI) befindet sich 20 km von Yaoundé entfernt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Restaurants, Bars, Post, Geschäfte. Taxis stehen zur Verfügung.

Garoua (GOU) liegt 6 km von der Stadt Garoua entfernt. Taxis vorhanden.

Schiff

Schiffsverbindungen zwischen Douala und europäischen Häfen sind unregelmäßig. Schiffe sind oft drei Wochen unterwegs und legen zwischendurch auf den Kanarischen Inseln und an westafrikanischen Häfen an. Einige Frachtschiffe haben bis zu 12 Passagierkabinen.

Bahn

Die Anreise aus benachbarten Ländern ist problematisch, da die Spurweiten nicht einheitlich sind. Eine Verlängerung des Streckennetzes von Mbalmayo nach Bangui (Zentralafrikanische Republik) ist jedoch geplant.

Bus/Pkw

Es gibt Straßenverbindungen in den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, nach Äquatorialguinea, Nigeria und Gabun. Fahrzeuge mit Allradantrieb werden empfohlen, während der Regenzeit und generell nachts sollte man auf diesen Straßen nicht reisen. Der Trans-Africa Highway von Kenia nach Nigeria ist im Bau. Die Grenze zur Republik Kongo wurde geschlossen. Das Grenzgebiet zu Nigeria bei der Bakassi-Halbinsel sollte man meiden.

Busse:
Minibusse und Buschtaxis fahren von Yaoundé und Douala in die Nachbarländer. Eventuell muss das Transportmittel an der Grenze gewechselt werden.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Keine Ortsnetzkennzahlen. Die größeren Städte können direkt angewählt werden. Die nationalen Telefonverbindungen sind häufig schlecht. Telefone sind in Postämtern und Restaurants vorhanden, in den größeren Orten gibt es Telefonzellen. Internationale Telefonanrufe können von Intelcam-Büros (Internet: http://www.camnet.cm/intelcam1/) getätigt werden. Es gibt Telefonkarten.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen MTN Cameroon Ltd, Mobilis und Orange Cameroun SA (Internet: www.orange.cm). Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fax

Steht in den Intelcam-Büros zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Camnet (Internet: www.camnet.cm). Es gibt immer mehr Internetcafés in den größeren Städten. Außerhalb von Yaoundé und Douala sind die Gebühren für Internetnutzung oft sehr viel höher.

Telegramme

Können in den Postämtern von Yaoundé und Douala sowie in größeren Hotels aufgegeben werden, der Vorgang dauert jedoch lange.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Briefmarken sind nur in Postämtern erhältlich. Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-18.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Das Zentrum und der Osten

Die Hauptstadt Yaoundé ist auf sieben Hügeln erbaut. Die vielenMärkte, Museen, Geschäfte und Kinos sorgen für Abwechslung. ImNordwesten der Stadt liegen dicht bewachsene Berge, die bis auf 1000 mansteigen. Auf dem Mont Fébé, der die Stadt überragt, befindetsich ein Ferienzentrum mit Luxushotel, Nachtklub, Spielkasino, schönerGartenanlage und Golfplatz. Die Höhenlage macht das Klima angenehm. 40km nördlich der Hauptstadt, an der Straße nach Obala, befindet sich ein ganzjähriger Vergnügungspark. Die imposanten Nachtigall-Fälle des Flusses Sanga sind beeindruckend. In den dichten Wäldern dieser Region gibt es frei lebende Gorillas.

Der Westen

Douala, die Wirtschaftsmetropole Kameruns, liegt 24 km von der Küste entfernt am linken Ufer des Wouri. Die Stadt wird vom Mont Camerounüberragt, der mit 4070 m der höchste Berg Westafrikas ist. Sehenswertsind die Kathedrale, der Hafen und das interessante Museum sowie dieWouri-Brücke. Die Einkaufsstraßen, das Artisanat National (Markt mit Kunstgewerbe und Souvenirs) und der Deido-Markt laden zu ausgiebigem Stöbern ein.

Buéa ist eine reizvolle Stadt an den Hängen des Mont Cameroun.Vor der Besteigung des Berges sollte man vom Touristenbüro eineErlaubnis einholen; diese wird jedoch nicht während der Regenzeiterteilt.

Limbé (vormals Victoria) ist eine malerische Stadt mit einem schönen botanischen Garten und einem »Dschungeldorf«.
Der Bergort Dschanghat durch die Höhenlage (1400 m) ein angenehm kühles Klima. Die Straßenach Süden, über N’Kongsamba und Douala, verläuft durch eine herrlicheLandschaft mit atemberaubenden Tälern und Wasserfällen.
In Bamenda, im Hochland nördlich von Dschang, befindet sich ein interessantes Museum und ein Kunstgewerbemarkt.
In Foumban, nordöstlich von Dschang, gibt es zahlreiche historische Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit, wie z. B. den Fon-Palast zu sehen. Das Museum und der Markt sind außerdem einen Besuch wert. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Bamileke-Region zum farbenprächtigen Bamoun Festival.

Kribi ist ein malerischer Hafen und Urlaubsort südlich von Douala mit dem wohl schönsten Strand Kameruns, Londji Beach. Ausflüge zu den Pygmäen-Dörfern sowie zum Campo Game Reserve bieten sich an. In den Urwäldern des Landesinneren leben Büffel, Löwen und Elefanten.

Der Norden

Maroua liegt in den Ausläufern der Mandara-Berge an den Ufern des Mayo. Der Markt, die afrikanischen Viertel und die Ufer des Mayo Kaliao sind bei Besuchern sehr beliebt. Das Diamare-Museumist ein Völkerkundemuseum, das auch einheimisches Kunstgewerbe, Schmuckund Lederartikel zum Verkauf anbietet. In der Nähe der Stadt liegt auchein Tierschutzgebiet (s. u.).
Das idyllische Dorf Mokolo liegt mitten in einer felsigen Landschaft. 55 km entfernt liegt Rhumsiki. Ein wahres Labyrinth aus Pfaden verbindet das Dorf mit den kleinen Bauernhöfen (Kapsiki)der Umgebung. Hier leben die Kirdi, ein Eingeborenenstamm, dessenTraditionen und Gebräuche sich über Jahrhunderte hinweg wenig geänderthaben.
Weiter nördlich befindet sich das Dorf Koza, das auf 1100 m Höhe liegt. Von hier führt eine Straße zum Dorf Mabas, von dem aus man einen ausgezeichneten Panoramablick über die Bornou-Ebene Nigerias hat.

Nationalparks

Das Kala Maloue Reserve ist verhältnismäßig klein, trotzdem sindhier mehrere Arten von Antilopen, Affen und Warzenschweinen daheim.Sogar ein Elefantenpfad verläuft durch das Tierschutzgebiet; dieDickhäuter halten sich hier jedoch nie lange auf.
Der 170.000 ha große Waza-Nationalpark besteht aus einem Waldgebiet (November bis März geöffnet) und großen Feuchtwiesen, den Yaeres(Februar bis Juni geöffnet). Elefanten, Giraffen, Antilopen,Kuhantilopen, Löwen, Geparde und Stachelschweine sind hier beheimatet.Der Artenreichtum der Vogelwelt ist erstaunlich: Adler, Kraniche,Marabus, Pelikane, Enten, Gänse und Perlhühner können aus nächster Nähebeobachtet werden.
Der Boubandjida-Nationalpark liegt an den Ufern des Flusses Mayo Lidi im äußersten Norden des Landes.
Es gibt weitere Parks und Tierschutzgebiete, die jedoch nicht für Besucher zugänglich sind.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 42,75 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.300 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,9 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 30 % (2001)

Inflationsrate: 5,3 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 48 % (2000)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 43,6 % (2008)
Industrie: 15,9 % (2008)
Dienstleistungen: 40,5 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Erdölförderung, Aluminiumproduktion

Außenhandel
Importe: ca. 4,303 Mrd. (2008)
Exporte: ca. 4,816 Mrd. (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Nigeria, USA, China, Belgien, Südkorea, Deutschland, Niederlande

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
IWF (Internationaler Währungsfonds), UNCTAD (Welthandels- und Entwicklungskonferenz), WTO (Welthandelsorganisation; seit 13.12.1995), Konferenz der Blockfreien, AU (Afrikanische Union), EU-AKP (Mitgliedstaat der Konvention von Cotonou), CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion), Währungsunion der BEAC (Zentralbank der Afrikanischen Länder), APPA (Afrikanische Vereinigung der Ölproduzenten)

Umgangsformen

Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate Juli bis September. Vor allem in Städten wird Englisch gesprochen.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft von Kamerun
Kurfürstendamm 136, D-10711 Berlin
Tel: (030) 89 06 80 90.
Internet: www.ambacam.de

Chambre de Commerce, d’Industrie et des Mines du Cameroun (Industrie- und Handelskammer)
BP 4011, CM-Douala
Tel: 42 68 55.

Land & Leute

Essen & Trinken

Französische und libanesische Küche stehen oft auf der Speisekarte, einheimische Spezialitäten sind ebenfalls zu empfehlen. An Avocados, Zitrusfrüchten, Ananas und Mangos herrscht kein Mangel. Im Süden werden meist Garnelen in allen möglichen Variationen angeboten. In größeren Städten gibt es zahlreiche Restaurants mit gutem Service.

Nachtleben

Einheimische Unterhaltungskünstler kann man vor allem während der Festtage in vielen Regionalstädten sehen. In Douala und besonders in Yaoundé gibt es Nachtclubs und Spielkasinos. Die meisten Hotels haben ein Kasino. In vielen internationalen Hotels schließen die Bars erst, wenn der letzte Gast gegangen ist.

Einkaufstipps

Luxusartikel sind teuer. Beliebte Souvenirs sind dekorierte Töpfe, Kannen, Flaschen und Tassen. Große Steingutschüsseln und andere Keramikwaren, Matten und Läufer aus Gras, Raffiabast, Kamelhaar oder Baumwolle, bestickte Kleidungsstücke und Schmuck sind ebenfalls schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 07.30-18.00 Uhr.

Sport

Gute Angelmöglichkeiten in den Flüssen oder an der Küste. Baden kann man im Meer oder in Hotel-Swimmingpools. Hotels haben oft Zugang zu Tennisplätzen. In Yaoundé gibt es auch einen privaten Golfplatz. Fußball ist ein beliebter Publikumssport.

Sitten & Gebräuche

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Im Norden leben zahlreiche Muslime, und Besucher sollten deren Sitten und Gebräuche respektieren. Steinerne Gebetszirkel dürfen nicht betreten werden. Auf dem Land findet man traditionelle Glaubensrichtungen, denen Besucher ebenfalls mit Takt und Offenheit gegenübertreten sollten. Fotografieren: In ländlichen Regionen sollte man beim Fotografieren behutsam vorgehen. Es sollte immer um Erlaubnis gefragt werden, bevor jemand fotografiert wird. Flughäfen, offizielle Gebäude oder militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Trinkgeld: Gepäckträger und Hotelpersonal erhalten etwa 10%. Normalerweise ist das Bedienungsgeld in der Rechnung enthalten.

Unterkunft

Hotels

In Douala, Yaoundé, Bamenda, Garoua und Maroua gibt es eine gute Auswahl an Hotels der internationalen Klasse. Die guten Hotels (Einstufung durch die Regierung, es werden zwei oder mehr Sterne vergeben) haben Klimaanlagen, Swimmingpools und Sportanlagen. Den meisten Zimmern ist eine Dusche angeschlossen. Diese Hotels akzeptieren auch Kreditkarten. Übernachtungspreise schließen keine Mahlzeiten ein. Preiswertere Unterkünfte sind ebenfalls vorhanden. Das Hotel de Waza, außerhalb des Waza-Nationalparks im Norden, ist ein Camp mit zwei Pavillons und Einzelzimmern in Strohhütten. Die Hotels sind meist frühzeitig ausgebucht; man sollte rechtzeitig vorbestellen und auf eine schriftliche Bestätigung bestehen. Weitere Informationen vom Ministère du Tourisme (s. Adressen).

Camping

Zelten ist im Boubandjida-Nationalpark am Ufer des Mayo Lidi gestattet.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Jugend
25 Mar Karfreitag
27 Mar Ostersonntag
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
5 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
20 May Nationaler Feiertag
21 May Schaf-Fest
7 Jul Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
3 Oct Hijra (islamisches Neujahrsfest)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Jugend
14 Apr Karfreitag
16 Apr Ostersonntag
24 Apr Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
1 May Tag der Arbeit
20 May Nationaler Feiertag
21 May Schaf-Fest
25 May Christi Himmelfahrt
25 Jun Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
22 Sep Hijra (islamisches Neujahrsfest)
1 Oct Tag der Einheit
2 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Kamerun eingeführt werden:400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 5 Päckchen Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke;
5 Flakons Parfüm.

Ausfuhrverbot

Elfenbein, antike Kunstgegenstände.

Geld

Währung

1 Comunauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10, 5, 2 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Kamerun. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Geldwechsel

Euro oder US-Dollar empfohlen.

Kreditkarten

American Express, Diners Club, MasterCard und Visa werden nur teilweise angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In Jaunde und Douala sind einige Bankautomaten, an denen, wenn sie funktionieren, mit der Visa-Karte Geld abgehoben werden kann. Die Gebühren für diesen Service können jedoch relativ hoch sein.

Reiseschecks

Sollten in Euro ausgestellt sein, es werden hohe Gebühren verlangt. Die Verkaufsanzeige der Schecks muss bei Umtausch mitgebracht werden.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist für touristische Zwecke auf 20.000 CFA Fr, für geschäftliche Zwecke auf 450.000 CFA Fr begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von ca. 1 Mio. FCFA (ca. 1524,50 Euro). Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 07.30/08.00-11.30/12.30 Uhr, z. T. auch bis 15.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.93 EUR
1.00 USD = 0.94 EUR
1.00 EUR = 655.95 XOF
1.00 CHF = 610.49 XOF
1.00 USD = 619.55 XOF
Wechselkurse vom 10 Januar 2017

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Allein reisende Minderjährige sollten bei der Einreise nach Kamerun von einem Erwachsenen in Empfang genommen werden.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Allgemein erforderlich.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, gültige Papiere für die Weiterreise vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Einreisevisum.

Visagebühren

Deutschland und Österreich
Visum: 80 € (Aufenthalte bis 3 Monate) (Beantragung bei der Botschaft).
Die Gebühren bei Beantragung im Konsulat variieren, da zusätzlich zur Visumgebühr eine Konsulargebühr anfällt. Bei Expressbearbeitung in zwei Tagen in Berlin verdoppeln sich die Visumgebühren.

Schweiz
138 CHF (Aufenthalte bis 3 Monate), 276 CHF (Aufenthalte bis zu 6 Monate).

Gültigkeitsdauer

Die Einreise muss innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung des Visums erfolgen. Mit der Einreise wird die im Visum angegebene Gültigkeitsdauer wirksam.

Antragstellung

Persönlich bei Konsularabteilung der Botschaft bzw. Konsulat (s. Kontaktadressen).

(a) 2 - 3 Antragsformulare (je nach Konsulat/Botschaft), downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung.
(b) 2 - 3 Passfotos (4,5 x 3,5 cm) (je nach Konsulat/Botschaft).
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Kopie der Gelbfieber-Impfbescheinigung.
(e) Buchungsbestätigung für Rück- oder Weiterflug.
(f) Zahlungsbeleg über die Visumgebühren (in bar bei der Antragstellung oder per Überweisung).
(g) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die noch mindestens sechs Monate gültig ist.Touristenvisum zusätzlich:
(h) Nachweis einer Hotelbuchung.Besuchsvisum zusätzlich:
(h) Bei Familienbesuchen ein durch die entsprechende kamerunische Behörde amtlich bestätigte Einladung.Geschäftsvisum zusätzlich:
(i) Entsendungsschreiben der Firma mit allen relevanten Daten zur Reise sowie einer Kostenübernahme-Bestätigung.
(j) Einladungsschreiben der kamerunischen Firma mit allen relevanten Daten zur Reise sowie der Angabe zur Anzahl der Einreisen und des gewünschten Gültigkeitszeitraums (bis zu drei oder sechs Monaten) sowie mit einem Stempel des Bürgermeisteramts oder der Polizeibehörde des Ortes, der in Kamerun besucht wird.Minderjährige:(h) Geburtsurkunde.(i) Kopie der Reisepässe der Eltern / Sorgeberechtigten.(j) Einverständniserklärung beider Elternteile.Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beigefügt werden.

Aufenthaltsgenehmigung

Anträge an die Einwanderungsbehörde.

Bearbeitungszeit

Beantragung bei der Botschaft: ca. 1 Woche, Expressbearbeitung: 2 Tage (doppelte Visumgebühr).Beantragung beim Konsulat: persönlich: sofort, postalisch: postwendend.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Eine Registrierung ist bei einem Aufenthalt von über drei Monate Pflicht.

Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreisetickets.
(b) Notwendige Papiere für die Weiterreise (ggf. Visa für Drittländer).(c) Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung. Bei der Ausreise:- internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung,- internationales Impfzertifikat mit einer dokumentierten Poliomyelitis (Kinderlähmung)-Impfung.

Ausreiseerlaubnis

Bei der Ausreise müssen alle Reisenden ein gültiges, internationales Impfzertifikat vorlegen können, in dem eine gültige Impfung gegen Poliomyelitis dokumentiert wird.

Allgemeines

Lage

Zentralafrika, Westküste.

Fläche

475.442 qkm (183.569 qm).

Bevölkerungszahl

23.739.218 (2015).

Bevölkerungsdichte

49,9 pro qkm.

Hauptstadt

Yaoundé.Douala ist die wirtschaftliche Hauptstadt.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1972. Verfassung von 1972, letzte Änderung 1996. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird auf 5 Jahre gewählt. Unabhängig seit Januar 1960 (Ost-Kamerun; ehemaliges französisches Mandatsgebiet), seit Oktober 1961 (West-Kamerun; ehemaliges britisches Mandatsgebiet).

Geographie

Kamerun grenzt im Westen an den Golf von Guinea, im Nordwesten an Nigeria, im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Die Halbwüste im Norden geht in die hügelige Adamaoua-Savanne über. In dieser Region, die im Westen an die üppig-grünen Mandara-Berge grenzt, gibt es zahlreiche Tierschutzgebiete und Mineralvorkommen. In den Mandara-Bergen entspringt der Fluss Benue, der im Westen in den Niger mündet. Wasserfälle und bis zu 2000 m hohe Vulkangipfel, die mit Bambus bewachsen sind, befinden sich im Nordwesten. An der landwirtschaftlich genutzten Küste gibt es Mangrovensümpfe, hinter denen ein breiter Waldgürtel zum Savannenhochland ansteigt.

Sprache

Amtssprachen sind Englisch (20%) und Französisch (80%). Laut Verfassung wird beiden Sprachen die gleiche Stellung eingeräumt. Bantu, Semibantu und andere afrikanische Sprachen sind gebräuchlich.

Religion

40 % Christen, 40 % Anhänger von Naturreligionen, 20 % Muslime.

Ortszeit

MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kamerun.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Ephraïm Inoni, seit 2004.

Staatsoberhaupt

Paul Biya, seit 1982.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Kamerun

Brunnadernrain 29, CH-3006 Bern, Switzerland Telefon: (031) 352 47 34/37.
Website: www.ambacamberne.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Honorarkonsulat der Republik Kamerun

(mit Visumerteilung)
 
Telefon: (01) 91 47 74 40 oder 914 77 44 16.
Email: konsulat@society.at
Website: www.society.at
Öffnungszeiten: Do 09.00-12.30 Uhr (Parteienverkehr). Kontakt außerhalb der Geschäftszeiten nur per Mail möglich.

Botschaft der Republik Kamerun

(auch für Österreich zuständig)Honorarkonsulate in Essen und Hanau, für Österreich Honorarkonsulat in Wien.
Telefon: (030) 89 06 80 90.
Website: www.ambacam.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.

Ministère du Tourisme

CM-Yaoundé, BP 266, Cameroon Telefon: 22 23 29 36, 22 22 33 53.
Website: www.mintour.gov.cm

Office de Tourisme National Camerounais pour l'Europe

(Fremdenverkehrsamt Kamerun für Europa)
Telefon: (+33) (01) 45 05 96 48.
Website: www.cameroun-infotourisme.com

Reise- und Sicherheitsinformationen

Kamerun
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.01.2017
Unverändert gültig seit: 20.01.2017
Aktuelle HinweiseDerzeit kommt es in den anglophonen Regionen Nord-Ouest/Northwest  und Sud-Ouest/Southwest (in und um Bamenda und Buea) nach Streiks von anglophonen Lehrkräften und Juristen zu gewalttätigen Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, die bereits mehrere Opfer gefordert haben. Reisende sollten die lokalen Medien verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.Aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten wird bis auf weiteres von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns eindringlich abgeraten.Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.Landesspezifische SicherheitshinweiseIn den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord" mehr als 20 Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Vor Reisen in die Region Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region verlassen.Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppender dortigen Rebellen als unsicher.Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt.Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen.In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird daher abgeraten. Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Nigeria und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird gewarnt.In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten:
  • Tragen auffälliger Wertgegenstände/Schmuck vermeiden (auch beim Restaurantbesuch),
  • nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren,
  • Geld auf mehrere Taschen verteilen,
  • möglichst nicht allein unterwegs sein.
Reisende sollten versuchen, sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist und auf ihrem Recht bestehen, mit der Deutschen Botschaft in Jaunde Kontakt aufzunehmen.Anstelle des Reisepasses sollte eine beglaubigte Kopie mitgeführt werden. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden.An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18:00 Uhr) sollten Reisende nicht zu Fuß unterwegs sein und  kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren.Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen.Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.ReisewarnungIn den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord" mehr als 20 Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Vor Reisen in die Region Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region verlassen.Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppender dortigen Rebellen als unsicher.Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt.Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen.In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird daher abgeraten. Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Nigeria und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird gewarnt.In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten:
  • Tragen auffälliger Wertgegenstände/Schmuck vermeiden (auch beim Restaurantbesuch),
  • nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren,
  • Geld auf mehrere Taschen verteilen,
  • möglichst nicht allein unterwegs sein.
Reisende sollten versuchen, sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist und auf ihrem Recht bestehen, mit der Deutschen Botschaft in Jaunde Kontakt aufzunehmen.Anstelle des Reisepasses sollte eine beglaubigte Kopie mitgeführt werden. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden.An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18:00 Uhr) sollten Reisende nicht zu Fuß unterwegs sein und  kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren.Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen.Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

 

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