Tourismusinformationen Kamerun


Flughafengebühren: 500 CFA Fr.]]>

Douala (DLA) liegt 10 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars und Restaurants. Taxis fahren ins Stadtzentrum.

Yaoundé-Nsimalen (NSI) befindet sich 20 km von Yaoundé entfernt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Restaurants, Bars, Post, Geschäfte. Taxis stehen zur Verfügung.

Garoua (GOU) liegt 6 km von der Stadt Garoua entfernt. Taxis vorhanden.]]>


Bus:
Es gibt Verbindungen mit modernen Fernbussen zwischen Yaoundé und Douala, Bafoussam und Bamenda sowie Fouban und Dschanga. Die Busse in ländlichen Gegenden sind oft unzuverlässig und teilweise gefährlich.

Mietwagen
mit oder ohne Chauffeur sind relativ teuer, Filialen gibt es in Douala, Yaoundé und Limbé.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen. Unterlagen: internationaler Führerschein empfohlen, internationale grüne Versicherungskarte.]]>

Air France (AF) über Paris, von Wien mit Austrian Airlines (OS) oder Brussels Airlines (SN) über Brüssel. Direkter Flugdienst von Zürich mit Swiss (LX) nach Douala. Im Code-Share mit Brussels Airlines fliegt Lufthansa (LH) nach Douala und Jaunde.]]>

Douala (DLA) liegt 10 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars und Restaurants. Taxis fahren ins Stadtzentrum.

Yaoundé-Nsimalen (NSI) befindet sich 20 km von Yaoundé entfernt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Restaurants, Bars, Post, Geschäfte. Taxis stehen zur Verfügung.

Garoua (GOU) liegt 6 km von der Stadt Garoua entfernt. Taxis vorhanden.]]>

Tschad, die Zentralafrikanische Republik, nach Äquatorialguinea, Nigeria und Gabun. Fahrzeuge mit Allradantrieb werden empfohlen, während der Regenzeit und generell nachts sollte man auf diesen Straßen nicht reisen. Der Trans-Africa Highway von Kenia nach Nigeria ist im Bau. Die Grenze zur Republik Kongo wurde geschlossen. Das Grenzgebiet zu Nigeria bei der Bakassi-Halbinsel sollte man meiden.

Busse:
Minibusse und Buschtaxis fahren von Yaoundé und Douala in die Nachbarländer. Eventuell muss das Transportmittel an der Grenze gewechselt werden.]]>

Intelcam-Büros (Internet: http://www.camnet.cm/intelcam1/) getätigt werden. Es gibt Telefonkarten.]]>

MTN Cameroon Ltd, Mobilis und Orange Cameroun SA (Internet: www.orange.cm). Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.]]>

Intelcam-Büros zur Verfügung.]]>

Camnet (Internet: www.camnet.cm). Es gibt immer mehr Internetcafés in den größeren Städten. Außerhalb von Yaoundé und Douala sind die Gebühren für Internetnutzung oft sehr viel höher.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Yaoundé ist auf sieben Hügeln erbaut. Die vielenMärkte, Museen, Geschäfte und Kinos sorgen für Abwechslung. ImNordwesten der Stadt liegen dicht bewachsene Berge, die bis auf 1000 mansteigen. Auf dem Mont Fébé, der die Stadt überragt, befindetsich ein Ferienzentrum mit Luxushotel, Nachtklub, Spielkasino, schönerGartenanlage und Golfplatz. Die Höhenlage macht das Klima angenehm. 40km nördlich der Hauptstadt, an der Straße nach Obala, befindet sich ein ganzjähriger Vergnügungspark. Die imposanten Nachtigall-Fälle des Flusses Sanga sind beeindruckend. In den dichten Wäldern dieser Region gibt es frei lebende Gorillas.]]>



Douala, die Wirtschaftsmetropole Kameruns, liegt 24 km von der Küste entfernt am linken Ufer des Wouri. Die Stadt wird vom Mont Camerounüberragt, der mit 4070 m der höchste Berg Westafrikas ist. Sehenswertsind die Kathedrale, der Hafen und das interessante Museum sowie dieWouri-Brücke. Die Einkaufsstraßen, das Artisanat National (Markt mit Kunstgewerbe und Souvenirs) und der Deido-Markt laden zu ausgiebigem Stöbern ein.]]>



Buéa ist eine reizvolle Stadt an den Hängen des Mont Cameroun.Vor der Besteigung des Berges sollte man vom Touristenbüro eineErlaubnis einholen; diese wird jedoch nicht während der Regenzeiterteilt.]]>



Limbé (vormals Victoria) ist eine malerische Stadt mit einem schönen botanischen Garten und einem »Dschungeldorf«.
Der Bergort Dschanghat durch die Höhenlage (1400 m) ein angenehm kühles Klima. Die Straßenach Süden, über N’Kongsamba und Douala, verläuft durch eine herrlicheLandschaft mit atemberaubenden Tälern und Wasserfällen.
In Bamenda, im Hochland nördlich von Dschang, befindet sich ein interessantes Museum und ein Kunstgewerbemarkt.
In Foumban, nordöstlich von Dschang, gibt es zahlreiche historische Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit, wie z. B. den Fon-Palast zu sehen. Das Museum und der Markt sind außerdem einen Besuch wert. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Bamileke-Region zum farbenprächtigen Bamoun Festival.]]>



Kribi ist ein malerischer Hafen und Urlaubsort südlich von Douala mit dem wohl schönsten Strand Kameruns, Londji Beach. Ausflüge zu den Pygmäen-Dörfern sowie zum Campo Game Reserve bieten sich an. In den Urwäldern des Landesinneren leben Büffel, Löwen und Elefanten.]]>



Maroua liegt in den Ausläufern der Mandara-Berge an den Ufern des Mayo. Der Markt, die afrikanischen Viertel und die Ufer des Mayo Kaliao sind bei Besuchern sehr beliebt. Das Diamare-Museumist ein Völkerkundemuseum, das auch einheimisches Kunstgewerbe, Schmuckund Lederartikel zum Verkauf anbietet. In der Nähe der Stadt liegt auchein Tierschutzgebiet (s. u.).
Das idyllische Dorf Mokolo liegt mitten in einer felsigen Landschaft. 55 km entfernt liegt Rhumsiki. Ein wahres Labyrinth aus Pfaden verbindet das Dorf mit den kleinen Bauernhöfen (Kapsiki)der Umgebung. Hier leben die Kirdi, ein Eingeborenenstamm, dessenTraditionen und Gebräuche sich über Jahrhunderte hinweg wenig geänderthaben.
Weiter nördlich befindet sich das Dorf Koza, das auf 1100 m Höhe liegt. Von hier führt eine Straße zum Dorf Mabas, von dem aus man einen ausgezeichneten Panoramablick über die Bornou-Ebene Nigerias hat.]]>



Kala Maloue Reserve ist verhältnismäßig klein, trotzdem sindhier mehrere Arten von Antilopen, Affen und Warzenschweinen daheim.Sogar ein Elefantenpfad verläuft durch das Tierschutzgebiet; dieDickhäuter halten sich hier jedoch nie lange auf.
Der 170.000 ha große Waza-Nationalpark besteht aus einem Waldgebiet (November bis März geöffnet) und großen Feuchtwiesen, den Yaeres(Februar bis Juni geöffnet). Elefanten, Giraffen, Antilopen,Kuhantilopen, Löwen, Geparde und Stachelschweine sind hier beheimatet.Der Artenreichtum der Vogelwelt ist erstaunlich: Adler, Kraniche,Marabus, Pelikane, Enten, Gänse und Perlhühner können aus nächster Nähebeobachtet werden.
Der Boubandjida-Nationalpark liegt an den Ufern des Flusses Mayo Lidi im äußersten Norden des Landes.
Es gibt weitere Parks und Tierschutzgebiete, die jedoch nicht für Besucher zugänglich sind.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 42,75 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.300 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,9 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 30 % (2001)

Inflationsrate: 5,3 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 48 % (2000)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 43,6 % (2008)
Industrie: 15,9 % (2008)
Dienstleistungen: 40,5 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Erdölförderung, Aluminiumproduktion

Außenhandel
Importe: ca. 4,303 Mrd. (2008)
Exporte: ca. 4,816 Mrd. (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Nigeria, USA, China, Belgien, Südkorea, Deutschland, Niederlande

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
IWF (Internationaler Währungsfonds), UNCTAD (Welthandels- und Entwicklungskonferenz), WTO (Welthandelsorganisation; seit 13.12.1995), Konferenz der Blockfreien, AU (Afrikanische Union), EU-AKP (Mitgliedstaat der Konvention von Cotonou), CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion), Währungsunion der BEAC (Zentralbank der Afrikanischen Länder), APPA (Afrikanische Vereinigung der Ölproduzenten)]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.]]>

Handelsabteilung der Botschaft von Kamerun
Kurfürstendamm 136, D-10711 Berlin
Tel: (030) 89 06 80 90.
Internet: www.ambacam.de

Chambre de Commerce, d’Industrie et des Mines du Cameroun (Industrie- und Handelskammer)
BP 4011, CM-Douala
Tel: 42 68 55.]]>

Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 07.30-18.00 Uhr.]]>

Angelmöglichkeiten in den Flüssen oder an der Küste. Baden kann man im Meer oder in Hotel-Swimmingpools. Hotels haben oft Zugang zu Tennisplätzen. In Yaoundé gibt es auch einen privaten Golfplatz. Fußball ist ein beliebter Publikumssport.]]>

Fotografieren: In ländlichen Regionen sollte man beim Fotografieren behutsam vorgehen. Es sollte immer um Erlaubnis gefragt werden, bevor jemand fotografiert wird. Flughäfen, offizielle Gebäude oder militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Trinkgeld: Gepäckträger und Hotelpersonal erhalten etwa 10%. Normalerweise ist das Bedienungsgeld in der Rechnung enthalten.]]>

Hotel de Waza, außerhalb des Waza-Nationalparks im Norden, ist ein Camp mit zwei Pavillons und Einzelzimmern in Strohhütten. Die Hotels sind meist frühzeitig ausgebucht; man sollte rechtzeitig vorbestellen und auf eine schriftliche Bestätigung bestehen. Weitere Informationen vom Ministère du Tourisme (s. Adressen).]]>

2016
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Jugend
25 Mar Karfreitag
27 Mar Ostersonntag
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
5 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
5 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
20 May Nationaler Feiertag
21 May Schaf-Fest
7 Jul Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
7 Jul Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
3 Oct Hijra (islamisches Neujahrsfest)
3 Oct Hijra (islamisches Neujahrsfest)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Jugend
14 Apr Karfreitag
16 Apr Ostersonntag
24 Apr Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
1 May Tag der Arbeit
20 May Nationaler Feiertag
21 May Schaf-Fest
25 May Christi Himmelfahrt
25 Jun Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
22 Sep Hijra (islamisches Neujahrsfest)
1 Oct Tag der Einheit
2 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Jugend
30 Mar Karfreitag
1 Apr Ostersonntag
1 May Tag der Arbeit
10 May Christi Himmelfahrt
20 May Nationaler Feiertag
21 May Schaf-Fest
15 Aug Mariä Himmelfahrt
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

1 Flasche alkoholische Getränke;
5 Flakons Parfüm.]]>

CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10, 5, 2 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Kamerun. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.]]>

1.00 EUR = 655.95 XOF1.00 CHF = 610.49 XOF1.00 USD = 619.55 XOF1.00 CHF = 0.93 EUR1.00 USD = 0.94 EURWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Allein reisende Minderjährige sollten bei der Einreise nach Kamerun von einem Erwachsenen in Empfang genommen werden.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

Deutschland und Österreich
Visum:120 € (ein bis mehrere Aufenthalte bis 3 Monate), (Beantragung bei der Botschaft).240 € (ein bis mehrere Aufenthalte bis 6 Monate); (Beantragung bei der Botschaft).Die Gebühren bei Beantragung im Konsulat variieren, da zusätzlich zur Visumgebühr eine Konsulargebühr anfällt. Bei Expressbearbeitung in zwei Tagen in Berlin verdoppeln sich die Visumgebühren.

Schweiz
138 CHF (Aufenthalte bis 3 Monate), 276 CHF (Aufenthalte bis zu 6 Monate).]]>

Kontaktadressen).]]>

(b) 2 - 3 Passfotos (4,5 x 3,5 cm) (je nach Konsulat/Botschaft).
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Kopie der Gelbfieber-Impfbescheinigung.
(e) Buchungsbestätigung für Rück- oder Weiterflug.
(f) Zahlungsbeleg über die Visumgebühren (in bar bei der Antragstellung oder per Überweisung).
(g) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die noch mindestens sechs Monate gültig ist.Touristenvisum zusätzlich:
(h) Nachweis einer Hotelbuchung.Besuchsvisum zusätzlich:
(h) Bei Familienbesuchen ein durch die entsprechende kamerunische Behörde amtlich bestätigte Einladung.Geschäftsvisum zusätzlich:
(i) Entsendungsschreiben der Firma mit allen relevanten Daten zur Reise sowie einer Kostenübernahme-Bestätigung.
(j) Einladungsschreiben der kamerunischen Firma mit allen relevanten Daten zur Reise sowie der Angabe zur Anzahl der Einreisen und des gewünschten Gültigkeitszeitraums (bis zu drei oder sechs Monaten) sowie mit einem Stempel des Bürgermeisteramts oder der Polizeibehörde des Ortes, der in Kamerun besucht wird.Minderjährige:(h) Geburtsurkunde.(i) Kopie der Reisepässe der Eltern / Sorgeberechtigten.(j) Einverständniserklärung beider Elternteile.Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beigefügt werden.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

(b) Notwendige Papiere für die Weiterreise (ggf. Visa für Drittländer).(c) Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung. Bei der Ausreise:- internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung,- internationales Impfzertifikat mit einer dokumentierten Poliomyelitis (Kinderlähmung)-Impfung.]]>

Guinea, im Nordwesten an Nigeria, im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Die Halbwüste im Norden geht in die hügelige Adamaoua-Savanne über. In dieser Region, die im Westen an die üppig-grünen Mandara-Berge grenzt, gibt es zahlreiche Tierschutzgebiete und Mineralvorkommen. In den Mandara-Bergen entspringt der Fluss Benue, der im Westen in den Niger mündet. Wasserfälle und bis zu 2000 m hohe Vulkangipfel, die mit Bambus bewachsen sind, befinden sich im Nordwesten. An der landwirtschaftlich genutzten Küste gibt es Mangrovensümpfe, hinter denen ein breiter Waldgürtel zum Savannenhochland ansteigt.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kamerun.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.]]>

Website: www.ambacamberne.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
]]>

 
Telefon: (01) 91 47 74 40 oder 914 77 44 16.
Email: konsulat@society.at
Website: www.society.at
Öffnungszeiten: Do 09.00-12.30 Uhr (Parteienverkehr). Kontakt außerhalb der Geschäftszeiten nur per Mail möglich.
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Honorarkonsulate in Essen und Hanau, für Österreich Honorarkonsulat in Wien.
Telefon: (030) 89 06 80 90.
Website: www.ambacam.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.
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Website: www.mintour.gov.cm
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Telefon: (+33) (01) 45 05 96 48.
Website: www.cameroun-infotourisme.com
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Stand - Wed, 19 Sep 2018 11:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 19 Sep 2018 11:43:00 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Aktuelle Hinweise

Vor Reisen in die anglophonen Regionen North-West und South-West wird gewarnt, siehe auch Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung.
Am 7. Oktober 2018 finden in Kamerun Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen, insbesondere ab Beginn der offiziellen Wahlkampfphase am 22. September 2018 und im Zusammenhang mit der Verkündung der Wahlergebnisse, die bis spätestens 22. Oktober 2018 erwartet werden, ist mit einer sich verschlechternden Sicherheitslage und erhöhter Kriminalität zu rechnen.
Reisende sollten die lokalen Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.
Generell wird aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten bis auf weiteres auch von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns dringend abgeraten.
Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

Terrorismus/Entführungen/Kriminalität
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord" mehrfach Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Vor Reisen in die Region Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region verlassen.
Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Nigeria (mitsamt der anglophonen Regionen North-West und South-West) und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird gewarnt.

Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppender dortigen Rebellen als unsicher.Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt.
Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen.In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird daher abgeraten.
In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten:
- Tragen auffälliger Wertgegenstände/Schmuck vermeiden (auch beim Restaurantbesuch),
- nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren,
- Geld auf mehrere Taschen verteilen,
- möglichst nicht allein unterwegs sein.
Reisende sollten versuchen, sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist und auf ihrem Recht bestehen, mit der deutschen Botschaft in Jaunde Kontakt aufzunehmen.
Anstelle des Reisepasses sollte eine beglaubigte Kopie mitgeführt werden. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der deutschen Botschaft in Jaunde gebührenpflichtig angefertigt werden.
An unbelebten Abschnitten der Strände von beliebten Badeorten sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.
Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18:00 Uhr) sollten Reisende nicht zu Fuß unterwegs sein und kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren.
Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen.
Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Zuletzt kamen bei Auseinandersetzungen zwischen kamerunischen Sicherheitskräften und Wilderern im Nationalpark Bouba Njida am 9. Februar 2018 acht Soldaten und Wildhütern sowie eine unbekannte Anzahl von Wilderern ums Leben. Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen über Land
In Kamerun, das aufgrund seiner Vielfältigkeit an Landschaftsformen auch als „Afrika in Miniatur" bezeichnet wird, kann man alle Landesteile - mit Ausnahme der oben erwähnten Halbinsel Bakassi und der Operationsgebiete der kamerunischen Armee im Grenzgebiet zu Nigeria - ohne besondere Genehmigung bereisen. Es ist vor allem bei Autofahrten mit Polizeikontrollen zu rechnen, bei denen Reisende sich mit viel Geduld und guten Nerven wappnen sollten. Manchmal werden „Motivationsgelder" gefordert.
Infrastruktur/Straßenverkehr
Kamerun verfügt im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern über ein gut ausgebautes Straßennetz. Die touristische Infrastruktur hat allerdings keinen besonders hohen Standard. Übernachtungsmöglichkeiten außerhalb der Städte sind nur begrenzt vorhanden und haben einfachen Standard.
Wegen der sehr hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr ist ein defensiver Fahrstil angezeigt, Sicherheitsgurte sollten unbedingt angelegt werden. Von Fahrten bei Dunkelheit wird abgeraten. Für Reisen nach Ngaoundéré besteht eine Eisenbahnverbindung. Von dort aus gelangen Reisende per Kfz weiter in den Norden.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA-Franc (Äquatorial XAF). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind nur sehr vereinzelt in teuren Hotels möglich. Die Mitnahme von Bargeld in Euro ist empfehlenswert.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Ein- und Ausreise auf kamerunischer Seite vorgelegt werden.Visum
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist nur mit einem gültigen Visum möglich, das rechtzeitig bei der kamerunischen Botschaft in Berlin oder bei einem der beiden kamerunischen Honorarkonsuln in Deutschland beantragt werden muss.
Eine Visumsverlängerung im Land ist gesetzlich nicht vorgesehen. Es wird daher geraten, mit einem für die Gesamtdauer des Aufenthalts gültigen Visum nach Kamerun einzureisen.Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Kinder sollten bei Einreise von einem Erwachsenen in Empfang genommen werdenEin- und Ausreise mit dem Flugzeug
Bei Einreise mit dem Flugzeug muss ein Rück- oder Weiterflugticket vorgelegt werden können. Flughäfen mit internationalen Flugverbindungen von und nach Europa sind Duala und Jaunde (Nsimalen). Die Grenz- und Zollkontrollen sind im Vergleich zu Europa zeitaufwändiger. Reisende sollten gegenüber den Zollbeamten auf jeden Fall Ruhe und Gelassenheit bewahren.Einreise mit einem Fahrzeug
Die Einreise auf dem Landweg mit dem eigenen Fahrzeug ist möglich. Mitzuführen sind ein internationaler Führerschein, eine internationale Zulassung, die grüne Versicherungskarte sowie ein „Carnet de Passage". Dieses ist über den ADAC oder den AvD Automobilclub erhältlich. Nach Kamerun dürfen sowohl Kfz mit Benzin- als auch Fahrzeuge mit Dieselmotor eingeführt werden, jedoch keine PKW mit Rechtslenker.Registrierung nach Einreise
Eine Registrierung ist nur bei einem Aufenthalt von über drei Monaten bei der örtlichen Immigrationsbehörde erforderlich.

Ausreise
Alle Reisenden, die das Land verlassen, müssen über ein gültiges, internationales Impfzertifikat mit einer dokumentierten Poliomyelitis-Impfung (Kinderlähmung) verfügen (siehe Medizinische Hinweise).Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Gegenstände des täglichen Bedarfs dürfen eingeführt werden. Devisen ab einem Gegenwert von 1 Mio. FCFA (ca. 1.524,50 EUR) müssen bei Einreise deklariert werden. Die Einfuhr von (Jagd-)-Waffen ist über die kamerunische Botschaft in Berlin oder einen der beiden Honorarkonsuln in Essen oder Hanau zu beantragen.Antike Kunstwerke dürfen nicht ausgeführt werden. Bei der Ausreise mit Holzschnitzereien wird eine Steuer gefordert (10 % des Kaufpreises).Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren sind bei der Botschaft des Ziellandes erhältlich. Nur dort kann eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Fotografierverbot besteht für:
Offizielle Gebäude (z.B. Ministerien und Präsidentenpalast in Jaunde), Flughäfen, Häfen, militärische Einrichtungen oder Polizeistationen, Telekommunikationsanlagen sowie alles, was dem Ansehen Kameruns schaden könnte. Bevor Personen fotografiert werden, sollten diese um Erlaubnis gebeten werden.Bei Polizei- und Gendarmeriekontrollen bleibt es manchmal unklar, auf welcher gesetzlichen Grundlage bestimmte Dokumente oder Verhaltensweisen gefordert werden. Reisende, die festgehalten werden, sollten auf ihrem Recht bestehen, Kontakt mit der deutschen Botschaft aufnehmen zu können. Außerhalb der Dienstzeit ist der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter (+237) 6 7770 0705 erreichbar.

Homosexualität ist nach Artikel 347 des Strafgesetzbuches mit Gefängnisstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren belegt. In der Praxis wird Homosexualität nicht systematisch, jedoch in Einzelfällen bestraft. Auch Ausländer waren bereits strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Nach Auskunft des Flughafengesundheitsdienstes sowie des kamerunischen Gesundheitsministeriums reicht eine Impfung für eine lebenslange Immunität aus, ein Wiederimpfungsnachweis nach 10 Jahren ist nicht mehr nötig.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise die nicht über die internationalen Flughäfen erfolgt.Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Kamerun zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern Röteln (MMR) Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfung wird Hepatitis A und Polio empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY).Malaria
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, nur etwas geringer in den höher gelegenen Gebieten und in der Hauptstadt Jaunde, sehr hoch jedoch in den touristischen Gebieten an der Küste. und in der Region "Extrême-Nord", mit vielen tausend Fällen bei einem Ausbruch zuletzt im August 2013. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Kamerun!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate (insbesondere Malaria tertiana) nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil wird deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin) erhältlich; sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kamerun mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS
Die HIV-Prävalenz in der Bevölkerung liegt landesweit zwischen 5% und 12%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch die Cholera vermeiden.Cholera-Fälle treten regelmäßig im ganzen Land auf, besonders aber im Norden und in Douala. Wiederholt kommt es auch zu größeren Epidemien. Die Cholera(schluck)-Impfung bietet Schutz. Für den normalen Reisenden und Touristen ist sie aus medizinischen Gründen in der Regel nicht notwendig, wenn Basishygienemaßnahmen befolgt werden.Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Weitere Infektionskrankheiten
Poliomyelits (Kinderlähmung)
Im November 2013 wurden zuletzt laborbestätigte Poliomyelitisfälle aus verschiedenen Regionen im Land gemeldet. Ein auch jetzt noch bestehendes Risiko ist nicht auszuschließen. Ein gültiger Impfschutz ist daher dringend zu empfehlen.Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.Neben Hepatitis A, B und C (Durchseuchung teilweise bis zu 20%) kommen häufig Typhus und Tuberkulose vor.Im Norden treten vor allem während der Trockenzeit immer wieder Epidemien der bakteriellen Meningokokken-Krankheit auf, im Jahr 2000 erstmalig auch im Nordwesten.An weiteren Krankheiten kommen Filariosen, Loa Loa, Onchozerkiasis, Chikungunya, Leptospirose und Tollwut vor.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in Jaunde und Duala im Vergleich zum Landesinneren besser, entspricht jedoch bei weitem nicht dem europäischen Standard. In den Krankenhäusern kommt es immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung mit Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterialien, die generell vom Patienten selbst beschafft werden müssen. Bei Aufnahme in ein Krankenhaus wird ausnahmslos Barzahlung im Voraus verlangt.In den größeren Städten gibt es ausreichend Apotheken, die im Regelfall alle wichtigen Medikamente meist aus französischer Produktion führen. Außerhalb der Geschäftszeiten finden Sie an jeder Apotheke einen Hinweis auf die Apotheke im Nachtdienst. Kamerun-Reisende sollten jedoch eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen.Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Bei längeren Aufenthalten im Land wird auch eine Versicherung über CAS in Duala empfohlen.Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.deBitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein

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