Tourismusinformationen Nigeria

Harmattan. Die Regenzeit im Norden dauert von April bis September. Von Dezember bis Januar können die Nächte recht kalt sein. Die beste Reisezeit ist November bis Januar. ]]>

Nigerian Eagle Airlines (VK) (Internet: www.virginnigeria.com) verbindet Lagos mit Port Harcourt und mit Abuja. Charterflugzeuge kann man in Lagos bei Aero Contractors (Internet: www.acn.aero) erhalten. Inlandflüge sollten im Voraus gebucht werden, mit langen Verspätungen muss gerechnet werden.]]>

Lagos (LOS) (Murtala Mohammed) liegt 22 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 40 Min.). Bank, Post, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Apotheke, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Taxis sind vorhanden.

Kano (KAN) liegt 8 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Bank, Post, Mietwagenschalter, Duty-free-Shops und Restaurants. Taxis stehen zur Verfügung.

Abuja (ABV) liegt 35 km außerhalb der Stadt.]]>


Schlafwagenplätze müssen im Voraus gebucht werden. Drei Klassen. Einige Züge haben Speisewagen und Klimaanlage. Züge sind langsamer und unzuverlässiger als Busse, aber preiswerter.]]>


Busse
und Taxis (Ford Transits) verkehren zwischen den größeren Städten.

Mietwagen
sind am besten in Lagos und Abula erhältlich, man sollte über sein Hotel buchen. Mietwagen mit Fahrer werden empfohlen.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein und 2 Passfotos.]]>

Busnetz, zwei private Busfirmen und Tausende privater Minibusse.

Für die gelben Taxis in Lagos sollte man Fahrpreis und Trinkgeld vor Antritt der Fahrt aushandeln.

Eine Fähre pendelt zur Insel Lagos.]]>

Lufthansa (LH) bietet ab Frankfurt tägliche Direktflüge in die Hauptstadt Abuja sowie nach Lagos und Port Harcourt an. Diese Flüge sind im Codeshare auch mit Brussels Airlines (SN) buchbar. Swiss (LX) fliegt von Zürich via Frankfurt nach Lagos.]]>

(Lagos) Murtala Muhammed International Airport (LOS). (www.faannigeria.org) Der Flughafen befindet sich in der Vorstadt Ikeja, 22 km nordwestlich von Lagos. Tel: <p>+234 (01) 493 33 85.</p>. ]]>

Lagos, Port Harcourt und Calabar. Weitere wichtige Häfen sind Warri und Sepele.]]>

Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Die großen Transsahara-Straßen führen von Niger kommend durch Nigeria. Die Hauptstrecke von Benin überquert die Grenze bei Idoroko, und auf der guten Küstenstraße kommt man nach Lagos.]]>

www.gloworld.com/ng/) und MTN Nigeria (Internet: www.mtnonline.com). Internationale Roaming-Verträge bestehen. Simkarten sind fast überall erhältlich, diese müssen nur im Handy aktiviert werden. Aufgeladen wird das Guthaben mit Rubbelkarte. Die Netzabdeckung ist fast flächendeckend.]]>

Nigerian Telecommunications Ltd. (NITEL) in allen größeren Städten aufgegeben werden.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



Lagos, ist geschäftig und überfüllt. In der Stadtmitte liegt die Insel Lagos, die durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden wird. Die Inseln Ikoyi und Victoria sind ebenfalls mit der Insel Lagos verbunden. Im Nationalmuseum in Onikan auf der Insel Lagos kann man Gebrauchsgegenstände alter nigerianischer Zivilisationen bewundern und im angeschlossenen Handwerkszentrum nigerianisches Kunstgewerbe erstehen. Auf dem Jankara-Markt der Insel ist das Handeln erlaubt. Hier werden bedruckte Baumwoll- und handgewebte Stoffe, Gewürze und Lederartikel angeboten. Ibadan ist berühmt für seine Universität und den Markt, der zu den größten Nigerias zählt. Von hier aus kann man die alten Städte des Western State besuchen.
In der ehemaligen Hauptstadt des Yoruba-Königreiches Oyo gibt es einige alte portugiesische Kolonialgebäude.
In Oshogbo wurde die international bekannte Oshogbo-Kunstschule gegründet. Hier sind auch die berühmten Oshun-Schreine und der Oshun-Hain der Yoruba-Göttin der Fruchtbarkeit zu Hause.
Ile-Ife ist der ehemalige Name der Stadt Ife, der Wiege der Yoruba-Kultur. Im Museum werden Bronze- und Terrakottaskulpturen aus dem 13. Jahrhundert ausgestellt.
Die sieben Olumirin-Wasserfälle erreicht man am besten von Akure aus.]]>



Benin City ist eine moderne und schnell wachsende Großstadt. Das Nationalmuseum mit seiner Ausstellung königlicher Kunst ist einen Besuch wert. Für einen Abstecher zum Oba’s Palace sollte man rechtzeitig eine Erlaubnis in Lagos beantragen.
Zahlreiche Dörfer im Cross River State sind für ihr Kunsthandwerk und überlieferte magische Rituale bekannt, aber nur mit dem Kanu oder zu Fuß erreichbar. Sapoba, Abaraka, Sapele, Warri und Auchi können auch auf dem Straßenweg erreicht werden.
Auf einem Hügel oberhalb des gleichnamigen Flusses liegt die Stadt Calabar. Ikot Ekepne ist bekannt für seine Korbwaren und Holzschnitzereien. Im Museum von Oron sollte man einen Blick auf die ausgestellten Ibibio- und Efik-Schnitzereien werfen. An der Straße nach Kamerun liegt Ikom, dessen kreisförmig angeordnete Monolithen zahlreiche Besucher anziehen.]]>



Port Harcourt ist seit langer Zeit ein bedeutender Hafen und neuerdings Zentrum der Erdölindustrie.]]>



Kaduna mit ihren schönen Gebäuden und modernen Anlagen wurde von den Briten erbaut. Die alte von Stadtmauern umgebene Stadt Zaria im Norden konnte sich einen Großteil ihres alten Charakters bewahren. Außerhalb von Katsina, an der Grenze zu Niger, befinden sich einige Grabhügel der Haussa. In der Stadt finden auch die eindrucksvollen Sallah-Festivals statt.]]>



Kano: Die von Mauern umgebene Altstadt hat eine mittelalterliche Atmosphäre. Auf dem Kurmi-Markt kann man Souvenirs wie reich bestickte Fulani-Pferdedecken und Festdekorationen erstehen. Die Färbgruben (Kofar Mata) gehören zu den ältesten Afrikas. Die Große Moschee und der Palast des Emirs sind interessant.
Das angenehme Klima von Jos (1200 m. ü. M.) macht diese Stadt zu einem beliebten Urlaubsziel. Das Museum hat eine Sammlung von Keramik-Gegenständen, die aus dem ganzen Land zusammengetragen wurden. Das Architekturmuseum beherbergt eine Sammlung lebensgroßer Nachbildungen der verschiedenen nigerianischen Bauweisen. Auch der kleine Zoo ist interessant; Ausflüge zu den Assob-Wasserfällen sind einfach zu organisieren.
In Maiduguri wird drei Monate nach dem Eid al-Fitr das Sallah-Festival gefeiert. Die Borno-Reiter zeigen auf diesem Fest ihr Können. Bei einem Stadtbummel sollte man sich auch den Palast, den Zoo und die Museen ansehen.
Die flache Umgebung des Tschad-Sees ist während und nach der Regenzeit oft überflutet. Diese Region ist ein Paradies für Ornithologen und Naturliebhaber. Ein Gegengewicht dazu bildet die einzigartige und faszinierende Berglandschaft um Biu und in Richtung der Grenze nach Kamerun.]]>



Abuja, seit 1991 neue Bundeshauptstadt, ist für den Tourismus noch nicht gerüstet. Die wunderschöne Lage ermöglicht jedoch einen herrlichen Blick über die Savanne.]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 335,4 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.300 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 5,3 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 4,9 % (2007)

Inflationsrate: ca. 11,6 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 70 % (2007)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 18,1 % (2008)
Industrie: ca. 50,8 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 24,4 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Erdölexport, Landwirtschaft (Erdnüsse, Kakao und Palmenöl)

Außenhandel
Importe: ca. 45,49 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 76,8 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, China (VR), Brasilien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Südkorea und die Niederlande.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und deren Unter- und Sonderorganisationen, Weltbank, IWF, WTO, ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten), AKP (afrikanisch-karibisch-pazifische Staatengruppe), AU (Afrikanische Union), OPEC, Commonwealth, G 77, G 15, OIC (Organisation der islamischen Konferenz).]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.]]>

Handelsabteilung der Nigerianischen Botschaft
Rennweg 25, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 66 85/86/87.

Handelsabteilung der Nigerianischen Botschaft
Zieglerstraße 45, CH-3007 Bern
Tel: (031) 384 26 00.

Federal Ministry of Commerce and Tourism
(s. Adressen).]]>

Suya (gegrillte Leber und Rindfleisch auf Spießen) und Kilishi (getrocknetes und gewürztes Fleisch) sowie im Osten Egussi Soup (Fleischeintopf mit getrocknetem Fisch und Melonenkernen) sollte man sich nicht entgehen lassen.

Getränke:
Die einheimischen Biersorten sind gut. In den größeren Hotels gibt es Klubs, Bars und Cocktailbars; Spirituosen sind teuer.]]>

Adure (gemusterte und indigogefärbte Stoffe), Batiken und Keramiken aus dem Südwesten, Lederarbeiten und Kaduna-Baumwolle aus dem Norden und Schnitzereien aus dem Osten, Gewürze, Perlenarbeiten, Korbwaren und zeremonielle Masken.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-16.30 Uhr.]]>

Schwimmen: Die Strände bieten herrliche Bademöglichkeiten. Vorsicht vor starken Strömungen ist jedoch geboten, besonders vor Lagos. Zahlreiche Hotels haben eigene Swimmingpools.

Tennis/Squash:
Die Sportklubs der größeren Städte haben meist Tennis- und Squashplätze, allerdings muss man eine vorläufige Mitgliedschaft erwerben.

Golf:
In den größeren Städten bieten die Sport- und Freizeitklubs Golfplätze.

Fischen:
Landesweit gibt es gute Angelgründe in Flüssen und an der Küste.]]>

-Festival findet in Oshogbo am Ende der Regenzeit statt (August bis September) und zieht tausende von kinderlosen Frauen an, die die Hilfe der Yoruba-Fruchtbarkeitsgöttin erbitten. Zu den Festen der westlichen Staaten gehören die Maskeraden im Juni, das Oro-Festival im Juli und das Shango-Festival im August. Im Dezember wird in Benin City das Igue-Festival veranstaltet.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>


Trinkgeld:
Falls Bedienung nicht bereits in der Rechnung enthalten ist, werden 10% erwartet. Fahrpreise werden im Voraus vereinbart und enthalten ein Trinkgeld. Gepäckträger werden nach Gepäckstücken bezahlt und erwarten ebenfalls ein Trinkgeld.

Rauchen: in der Hauptstadt Abuja und im Bezirk Federal Capital Territory ist das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten.]]>

Federal Ministry of Culture and Tourism (s. Adressen).]]>

2016
1 Jan Neujahr
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Workers' Day (Tag der Arbeit)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
1 Oct Unabhängigkeitstag
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May Workers' Day (Tag der Arbeit)
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
1 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
1 Oct Unabhängigkeitstag
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
1 May Workers' Day (Tag der Arbeit)
1 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

Folgende Artikel können zollfrei nach Nigeria eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

 

200 g Tabak;

1 l Spirituosen und 1 l Wein;

284 ml Parfüm;

Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 50.000 N (ausgenommen sind Luxusartikel, Fotoausrüstung, elektronische Geräte und Schmuck).

Falls die angegebene Menge überschritten wird, muss die Gesamtmenge verzollt werden. Antiquitäten dürfen nur vom Direktor für Antiquitäten 

oder einem lizensierten Händler ver- und angekauft werden. Vor der Ausfuhr von Antiquitäten muss man sich von den o. a. Stellen eine Genehmigung besorgen.
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Anmerkung: Nichtbefolgung führt zu hohen Geldstrafen oder zu einer Gefängnisstrafe von mindestens 6 Monaten.Anmerkung: Nichtbefolgung führt zu hohen Geldstrafen oder zu einer Gefängnisstrafe von mindestens 6 Monaten.]]>

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1.00 EUR = 322.89 NGN1.00 CHF = 300.61 NGN1.00 USD = 305 NGNWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

Deutsche und Österreicher
Einreisevisum (für Besucher und Touristen):
88 US$ (einmalige Einreise, 3 Monate gültig), 110 US$ (mehrmalige Einreise). (Zahlbar in US-Dollar online auf der Website des Nigeria Immigration Service (NIS).
 
 
 
SchweizerEinreisevisum
68 US$ (einmalige Einreise),
203 US$ (mehrmalige Einreise).Zahlbar online in US-Dollar auf der Webseite des Nigeria Immigration Service (NIS).Zusätzliche Bearbeitungsgebühr pro Visum zahlbar in bar in der Botschaft: 30 CHF. Türken
Einreisevisum (für Besucher und Touristen):
32 US$ (einmalige Einreise, 3 Monate gültig), 32 US$ (mehrmalige Einreise). (Zahlbar in US-Dollar online auf der Website des Nigeria Immigration Service (NIS).
 
 
 
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online. 
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online auszufüllen und auszudrucken mit "Reference Number" und "Application ID". Die Visumgebühr muss per Kreditkarte online bezahlt werden. Für die danach erfolgende Visumbeantragung im Konsulat sind der ausgedruckte Zahlungsbeleg "Payment Receipt Slip" (mit Vermerk "Payment Confirmed") sowie der ausgedruckte Antragsbeleg "Acknowledgement Slip" notwendig.Besucher-/Touristenvisum:
(a) Online-Registrierung beim Nigeria Immigration Service.(b) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Visum hinaus gültig ist und der mindestens 2 gegenüber liegende freie Seiten enthält.
(c) 2 Passfotos in Bern und in Berlin und 3 Passfotos in Wien. 
(d) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Rück-/Weiterreiseticket oder Buchungsbestätigung.
(f) Ggf. Bestätigung der Hotelreservierung.
(g) Einladungsschreiben des Gastgebers/Freundes auf Englisch, das den Namen des Gastes und die Dauer des Aufenthalts sowie die Übernahme der Verantwortung gegenüber den Einwanderungsbehörden enthält („I accept full immigration responsibility").
(h) Kopie des Reisepasses und ggf. der Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis des Gastgebers/Freundes.
(i) Nachweis ausreichender Geldmittel (Kontoauszug) für die Dauer des Aufenthalts.
(j) Kopie des letzten Visums.(k) Nachweis über die bezahlten Visumgebühren. Bezahlung erfolgt mit Kreditkarte.Geschäftsvisum zusätzlich:
(m) Firmenschreiben des Geschäftspartners in Nigeria oder Schreiben der Person, die die Einreiseverantwortung übernimmt. In diesem Fall müssen nigerianische Staatsbürger Fotokopien der Seiten 1-5 ihres Reisepasses und ausländische Staatsbürger eine Fotokopie ihrer Aufenthaltsgenehmigung beilegen.
Nähere Informationen von der Botschaft.]]>

(b) Ausreichende Geldmittel bzw., bei Geschäftsreisen, das Einladungsschreiben einer nigerianischen Firma.
(c) Gültige Gelbfieberimpfung. Es kann auch bei direkter Einreise aus Europa der Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert werden..]]>

Niger, im Nordosten an den Tschad, im Osten an Kamerun und im Westen an Benin. Im Süden liegt der Golf von Guinea, einschl. der Bucht von Benin und des Golfs von Biafra. Landschaft und Vegetation sind sehr unterschiedlich; die Küstenregion ist flach mit Lagunen, Sandstränden und Mangrovensümpfen sowie Regenwäldern mit bis zu 30 m hohen Palmen. Von hier aus geht die Landschaft in Savanne und offene Waldgebiete über, die zum zentralen Plateau von Jos ansteigen (2000 m). Der Norden, der südliche Ausläufer der Sahara, besteht aus Wüste und Halbwüste.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Nigeria.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.]]>

Website: www.nigerianbern.org
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr.
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Website: www.nigeriaembassyvienna.com
Öffnungszeiten:  Mo-Do 09.30-12.30 Uhr.
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Website: nigeriaembassygermany.org/
Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00-14.00 Uhr.
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Stand - Thu, 27 Sep 2018 13:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 27 Sep 2018 13:45:45 +0200)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Naturkatastrophen)

Aktuelle Hinweise

In den Bundesstaaten Kaduna (speziell Südkaduna) und Plateau waren in jüngster Vergangenheit auch Ausländer von Entführungsfällen betroffen. In den Bundesstaaten Niger, Kaduna, Benue, Plateau und Nassarawa ist eine erhöhte Präsenz bewaffneter Gruppen zu verzeichnen. Insbesondere in dem Viereck zwischen den Städten Minna, Kaduna, Jos und Abuja wird Reisenden daher zu erhöhter Vorsicht geraten. In Abuja kommt es aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage zu einem Anstieg der Kriminalität.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Es wird vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi und Gombe gewarnt.
Darüber hinaus wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten. 
Wegen des besonders hohen Entführungsrisikos wird außerdem von Reisen in die Bundesstaaten Kaduna (insb. Südkaduna), Plateau, Nassarawa, Benue, Delta, Bayelsa, Rivers, Imo (insb. Hauptstadt Owerri), Abia, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta, Kogi, den südlichen Teil von Cross Rivers, Ogun und Akwa Ibom abgeraten. Ein Aufenthalt in diesen Regionen sollte nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte).
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation nehmen rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung in jüngster Zeit zu.
Abgeraten wird zudem von Reisen in die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Darüber hinaus kommt es in den nördlichen Landesteilen fortgesetzt zu terroristischen Gewaltakten, wie z.B. zu Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen.
In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es zuletzt 2015 zu Bombenanschlägen. Die Gefahr von weiteren Anschlägen, auch in anderen Metropolen Nigerias, besteht fort. Reisenden wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten, wie Märkte, Moscheen, Kirchen und Hotels, die nicht über verlässliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen.
Darüber hinaus finden im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
In Nigeria können, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile). Insbesondere die Bundesstaaten Benue und Bauchi sind derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen betroffen.
Besonders auf den langen Verbindungsstraßen zwischen den internationalen Flughäfen und den Innenstädten von Abuja, Lagos und Port Harcourt kam es wiederholt zu Überfällen auf Reisende. Es wird geraten, für diese Überlandfahrt, insbesondere nachts, ein gut gesichertes oder gepanzertes Fahrzeug zu nutzen.
In der Gegend zwischen den Städten Kaduna (Kaduna State), Minna (Niger State), Jos (Plateau State) und Abuja (FCT) ist eine erhöhte Präsenz bewaffneter Gruppen und damit eine erhöhte Gefahr bewaffneter Überfälle und Entführungen zu verzeichnen. Für Überlandfahrten in dieser Gegend sollten gut gesicherte und gepanzerte Fahrzeuge und ggf. Begleitschutz genutzt werden. Nachtfahrten und Nebenstraßen sollten grundsätzlich gemieden werden.
Reisen innerhalb Nigerias
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.
Mit kurzfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden. Diese können zum Teil auch länger andauern. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Kriminelle Vorfälle werden seit Anfang 2016 auch in Abuja vermehrt verzeichnet. Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Es wird dringend davon abgeraten, Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, durchzuführen.
Zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug gibt es ausführliche Informationen bei den deutschen Vertretungen in Nigeria.
Naturkatastrophen
Die Hauptregenzeit erstreckt sich von Mai bis Oktober. In dieser Zeit kann es zu lange andauernden Regenfällen kommen, die zu weitreichenden Überschwemmungen, Sturzfluten und Behinderungen im Reiseverkehr führen können.
Reisende sollten sich über die Wetterlage informiert halten und den Anweisungen lokaler Behörden Folge leisten.
Krisenvorsorgeliste
Reisenden wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, damit im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglicht wird.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur
Die Infrastruktur in Nigeria ist mangelhaft. Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Strom- und Wasser - ist häufig unzureichend. Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Das Mobiltelefonnetz (GSM-Standard) deckt nicht das ganze Land ab, Roaming-Vereinbarungen mit ausländischen (deutschen) Netzbetreibern sind noch unvollständig.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Naira (NGN). Kreditkarten sollten nur mit äußerster Vorsicht genutzt werden, da es zu zahlreichen Betrugsfällen kommt. Die Mitnahme von und Bezahlung in mit Bargeld in US-Dollar und/oder Euro ist ratsam. Euro werden zumindest in den großen Städten akzeptiert und gewechselt.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Die Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und eine maschinenlesbare Zeile haben.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Nigeria ein gültiges Visum, das rechtzeitig vor Reiseantritt bei der nigerianischen Auslandsvertretung zu beantragen ist. Die Visaausstellung dauert unter Umständen länger als drei Wochen. Hierbei ist zu beachten, dass Visa grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von drei Monaten ausgestellt werden, die zulässige Aufenthaltsdauer bei Einreise jedoch häufig auf maximal vier Wochen gekürzt wird. Visa können nach Einreise in Nigeria bei den zuständigen nigerianischen Behörden ("Nigeria Immigration Service") verlängert werden.Die Beantragung von „Visa on arrival" ist nach Angabe der nigerianischen Behörden in begründeten Ausnahmefällen möglich. Sie setzen jedoch zwingend voraus, dass vor Abreise nach Nigeria ein entsprechender Antrag bei der zuständigen nigerianischen Auslandsvertretung gestellt wird. Wird dem Antrag stattgegeben, wird eine schriftliche Bestätigung ausgestellt, die als Nachweis der Einreiseberechtigung gegenüber der Fluggesellschaft verwendet werden kann. Bei Ankunft in Nigeria wird dann das „Visa on arrival" ausgestellt, das zur Einreise berechtigt.Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nigerianische Kurzzeit-Geschäfts-, Besuchs- oder Touristenvisa nicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Nigeria berechtigen. Visa zwecks Arbeitsaufnahme in Nigeria sind gesondert über die nigerianische Botschaft in Berlin zu beantragen.Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Gegenstände des üblichen persönlichen Bedarfs dürfen eingeführt werden.Die Ausfuhr von Kunstgegenständen wird kontrolliert und ist nur mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Museumsbehörden möglich.Die Ein- und Ausfuhr von Währungsbeträgen über einem Gegenwert von 5.000 US-Dollar ist anmeldepflichtig.Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe.
Homosexuelle Handlungen sind in Nigeria strafbar. In den nördlichen Bundesstaaten Nigerias sind nach islamischem Recht homosexuelle Handlungen mit besonders schweren Strafen belegt. Seit Anfang Januar 2014 wurden die für ganz Nigeria geltenden strafrechtlichen Bestimmungen verschärft. Seither ist das Eingehen homosexueller Verbindungen oder die Mitwirkung daran mit 14 Jahren, die Organisation oder Unterstützung von Homosexuellen-Clubs, Vereinigungen oder Kundgebungen sowie öffentliches zur Schau stellen gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen mit bis zu 10 Jahren Haft bedroht.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Ebola-Virus-Ausbruch

Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über die internationalen Flughäfen Abuja und  Lagos bzw. über den Landweg - mit nachgewiesenem Herkunftsland DRC - einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola durch Beamte des Nigerian Immigration Service (NIS) mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen (z.B. Quarantäne) auszugehen. Diese Maßnahmen sollen landesweit auf alle Flugplätze mit internationalem Passagieraufkommen zügig ausgeweitet werden.
Informationen zum aktuellen Ebola-Ausbruch bieten die Aktuellen reisemedizinischen Hinweise zur Ebola-Virus-Infektion in der Demokratischen Republik Kongo.
Lassa-Fieber
Seit Dezember 2017 wird in Nigeria ein Lassafieber-Ausbruch beobachtet, der sich weiter ausbreitet und 18, bisher nicht für Lassa-Fieber endemische Bundesstaaten betrifft (Edo, Ondo, Bauchi, Nasarawa, Ebonyi, Anambra, Benue, Kogi, Imo, Plateau, Lagos, Taraba, Delta, Osun, Rivers, FCT, Gombe, Ekiti States).  Der überwiegende Teil der gemeldeten Fälle kommt aus Edo und Ondo State.  
Dieses hämorrhagische, Blutungen verursachende Fieber kommt in Nigeria endemisch vor, mit immer wiederkehrenden, bisher lokal begrenzten Ausbrüchen. Betroffen ist meist die Landbevölkerung. Die Virusinfektion wird durch Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagetieren, einer bestimmten Spezies von Feldratten, Übertragen. Dies geschieht hauptsächlich durch zerstäubten Rattenurin im Bereich der Rattenbiotope, über die verletzte Haut, die intakte Schleimhaut oder als Aerosol über die Atemwege. Eine Ansteckung kann auch über die Nahrungszubereitung und durch kontaminierte Nahrungsmittel erfolgen. Ratten werden von der lokalen Bevölkerung gegessen.
Erkrankte Personen sind über alle Körperflüssigkeiten, wie Rachensekret, Speichel, Urin, Blut und Sperma, infektiös. Bei engem Krankenkontakt ist eine Ansteckung auch auf aerogenem Wege möglich, weshalb Erkrankte in Spezialeinheiten von Krankenhäusern isoliert werden sollen. Der größte Teil der Infektionen verläuft jedoch ohne klinische Symptome, also asymptomatisch.
Eine Behandlung kann, in der frühen Phase der Erkrankung, mit speziellen antiviralen, lokal aber meist nicht verfügbaren Medikamenten erfolgen. Eine Impfung existiert nicht.
Vorsicht ist bei Reisen unter einfachen Bedingungen in den Ausbruchsgebieten geboten. Es sollte insbesondere der Kontakt zu medizinischen Einrichtungen gemieden und besonders auf Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene geachtet werden.
Affenpocken (Monkey pox)
Seit Oktober 2017 werden Fälle von Affenpocken in Bayelsa State, Port Harcourt und Lagos gemeldet. Die gemeldeten Fallzahlen haben hierbei seit Jahresbeginn 2018 deutlich abgenommen. Die Surveillance-Maßnahmen werden allerdings weiterhin aufrechterhalten. Die Infektion findet über die Atemwege als Tröpfcheninfektion (Kontakt mit Speichel oder abgesonderten Sekreten von infizierten Affen), verletzte Haut (Bisse) oder Verzehr von infiziertem Affenfleisch statt. Sehr selten wurde auch über Übertragungen von Mensch zu Mensch berichtet. Die Infektionsrate ist gering. Es gibt keine Impfung. Ein Risiko besteht nur für Menschen, die direkten Kontakt mit infizierten Affen haben wie z.B. Tierärzte, Veterinär-Personal, Jäger und Fleischhändler.
Reisende sollten Affenfleisch und Marktstände, wo dieses angeboten wird, meiden.
Impfschutz
Gelbfieber

Im September 2017 wurden erneut Gelbfieberfälle in Kwara State gemeldet.
Nigeria ist Gelbfieberübertragungsgebiet.
Von Reisenden die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet einreisen, wird eine Impfung gegen Gelbfieber bei der Einreise gefordert.
Eine Gelbfieberimpfung ist auch medizinisch sinnvoll und wird allen Einreisenden dringend empfohlen.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Nigeria vermeldet derzeit in einigen Provinzen des Landes (u.a. Jigawa, Katsina and Yobe) neue Poliofälle.
Die WHO hat Nigeria aufgefordert sicherzustellen, dass alle Einwohner und Langzeitbesucher > 4 Wochen, die sich auf eine internationale Reise begeben, vier Wochen bis 12 Monate vor Reiseantritt mit einer Dosis gegen Polio geimpft werden (oraler Impfstoff bOPV oder intramuskulärer Impfstoff IPV) oder ansonsten eine Reise dieser Personen zu verhindern. Bei einer kurzfristigen Reise (innerhalb von vier Wochen) sollte zumindest zum Abreisezeitpunkt eine Impfung erfolgt sein.
Allen Reisenden wird daher geraten, einen Impfschutz gegen Polio nachweisen zu können. Dieser ist regulär zehn Jahre wirksam, muss jedoch aufgrund dieser Einreisevorschrift jährlich erneuert werden.
Die Impfung ist im Internationalen Impfzertifikat zu bescheinigen.Bei Einreise aus afrikanischen Staaten auf dem Landwege kann es vorkommen, dass auch der Nachweis einer Impfung gegen Cholera oder Meningokokken-Krankheit verlangt wird. Die eventuelle Forderung des Nachweises einer Impfung gegen Meningokokken oder Cholera bei Einreise aus Europa sollte mit Nachdruck zurückgewiesen werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken  und jährlich Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen. Aufgrund der immer wiederkehrenden Masernausbrüche sollte auf einen Schutz auch bei Erwachsenen geachtet werden.
Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels" regelmäßig zu Meningitis-Epidemien (s.u). Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert.
Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein. Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 95% der Fälle in Nigeria) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Dengue-Fieber
Das Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, eine Dunkelziffer wird angenommen. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden - selten auch mit Todesfolge - auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Nigeria mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.HIV/AIDS
In Nigeria leben über 3 Millionen Menschen mit der chronischen Virusinfektion. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.Durchfallerkrankungen und Cholera
Es kommt immer wieder zu Cholera-Epidemien, die auch größere Ausmaße, annehmen können, zuletzt aus Bornu State (Muna Garage Refugee Camp und benachbarte Local Government Areas). Das Risiko für Reisende ist minimal. Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (vgl. auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderer, meist arbeitsmedizinischer Exposition (z. B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu wird empfohlen.
Meningokokken-Krankheit
In Nigeria werden immer wieder  große Ausbrüche durch Meningokokken u.a. der Serogruppe C mit zuletzt im Jahr 2016 mehr als 13000 Verdachtsfällen und mehr als 1000 Toten beobachtet.
Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Nordwesten (Zamfara, Sokoto, Katsina, Kebbi und Niger). Es wurden Massenimpfungen zum Schutz der Bevölkerung durchgeführt.
Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen und geht häufig von asymptomatischen Trägern aus, in deren Rachen Meningokokken nachweisbar sind. Bei Erkrankung ist eine sofortige antibiotische Behandlung erforderlich. Durch Einnahme bestimmter Antibiotika kann eine enge Kontaktperson geschützt werden.
Reisende in die Region sollten sich bei besonderer Exposition gegen Meningokokken der Serogruppen ACWY impfen lassen (s.o.)
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Tollwut
Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Fledermäuse, Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. die Vermeidung von Tierkontakten. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist - wenn überhaupt - sehr begrenzt erhältlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vor allem im ländlichen Bereich vielfach technisch, apparativ und /oder hygienisch problematisch. In den großen Städten findet man jedoch einige Privatkliniken mit besserem Standard. Ein ausreichender, in Nigeria gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise unter www.dtg.org. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmässig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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