Tourismusinformationen Togo

Harmattan aus dem Norden weht von Dezember bis Januar, die Regenzeit dauert von April bis Juli. Die heißesten Monate sind Februar und März.]]>

Aéroport International Gnassingbé Eyadéma (AIGE) liegt 6 km außerhalb der Hauptstadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Taxistand. Manche Hotels bieten Shuttle-Transfers an.]]>

Lomé verfügt über den größten und einzigen Tiefseehafen der westafrikanischen Küste. Fähren verbinden die Küstenhäfen. Auskünfte von den lokalen Hafenbehörden.]]>


Bus/Taxi:
Die einheimischen Bus- und Taxiunternehmen sind verhältnismäßig gut und preiswert. In Lomé gibt es Minibusse, Taxis und Sammeltaxis. Der Preis sollte unbedingt im Voraus vereinbart werden.

Mietwagen
stehen in Lomé zur Verfügung, in anderen Städten sind die Preise astronomisch.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.]]>

Air France (AF) über Paris.

Brussels Airlines (SN) bietet Direktverbindungen von Brüssel nach Lomé.

Häufige Flugverbindungen von Togo zu den meisten afrikanischen Reisezielen.]]>

Aéroport International Gnassingbé Eyadéma (AIGE) liegt 6 km außerhalb der Hauptstadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Taxistand. Manche Hotels bieten Shuttle-Transfers an.]]>


Pkw-Fahrer benötigen einen internationalen Führerschein und einen internationalen Kfz-Zulassungsschein. Eine Versicherung soll bei Ankunft in Togo abgeschlossen werden.

Minibusse fahren nach Benin und Ghana.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Grenzen zwischen Togo und den Nachbarländern von 18.00 Uhr bis 7.00 Uhr geschlossen sind.]]>

Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Auslandsgespräche können problemlos aus Hotels geführt werden. Günstiger sind allerdings Gespräche auf Postämtern oder in den öffentlichen oder kommerziellen Telefonzellen.]]>

Togo Cell (Internet: www.togocel.tg) und Telecel Togo (Internet: www.telecel.tg). Das Mobilfunknetz von Togo Cell deckt das ganze Land ab und von Telecel Togo alle großen Städte. Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen. Das Mobilfunknetz auf Basis einer Prepaid-Card ist sehr ausgebaut.]]>

Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Internetcafés sind landesweit vorhanden.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Die Hauptstadt Lomé liegt direkt an der Grenze zu Ghana. Es gibt einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, wie die neugotische Kathedrale und die alte Werft. Interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché. Auf dem Marché des Féticheurs, dem größten Fetischmarkt Westafrikas, wird traditionelle Medizin angeboten.
In Togoville wurde der Kolonialvertrag zwischen den Deutschen und Mlapa III. unterzeichnet. Der Dorfälteste zeigt Besuchern noch heute den Vertrag. Im Dorf gibt es zahlreiche Voodoo-Grabstätten. Es gibt außerdem eine römisch-katholische Kirche, die von den Deutschen gebaut wurde. Der Lake Togo ist ein beliebtes Ausflugsziel von Wassersportlern.
Die Peter-und-Paul-Kirche, die Protestantische Kirche und der Deutsche Friedhof in Aného, Hauptstadt Togos bis 1920, zeugen ebenfalls von der Kolonialzeit. An den palmengesäumten Stränden stehen vereinzelt malerische Fischerdörfer.
Zu Togos Nationalparks gehört der Fazao-Malfacassa-Nationalpark außerhalb von Sokodé, im Malfacassa-Gebirge; hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden Togos. Im Kéran-Nationalpark in der Nähe von Kara sind Paviane und Antilopen beheimatet. Auch in der Fosse aux Lions stößt man auf einige der selten gewordenen Elefanten des Landes.
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Bruttoinlandsprodukt:
ca. 5,118 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 900 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 1,1 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 8,7 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 40 % (2008)
Industrie: 25 % (2008)
Dienstleistungen: 35 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kakao, Kaffee, Baumwolle, Kopra, Erdnüssen, Maniok, Reis, Hirse und Mais), Phosphaterze

Außenhandel
Importe: ca. 1,549 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 782 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
China, Burkina Faso, Ghana, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Benin, Thailand, Brasilien 

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
VN und VN-Sonderorganisationen, Afrikanische Union und deren Sonderorganisationen, COMESA Gemeinsamer Markt für das südliche und östliche Afrika), EU-AKP assoziiert (Vertrag von Cotonou), Conseil d'Entente, CEDEAO/ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten), UEMOA (Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion).]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.00-17.30 Uhr.]]>

Chambre de Commerce et d’Industrie du Togo (CCAIT) (Industrie- und Handelskammer)
Avenue Georges Pompidou, BP 360, Lomé
Tel: 21 70 65.
Internet: www.ccit.tg]]>

Getränke: Die Auswahl an Spirituosen ist gut; das einheimische Bier ist zu empfehlen.]]>

Kente- und Farbdruckstoffe aus Ghana, Stickereien, Batik und Spitze aus Holland, Gold- und Silberschmuck, Masken und Holzskulpturen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.30 Uhr, Sa 07.30-12.30 Uhr.]]>

baden kann man in den Swimmingpools der Hotels und im Badeort Porto Seguro (eine kurze Autofahrt von Lomé entfernt). In Porto Seguro gibt es auch gute Möglichkeiten zum Wasserskifahren und Segeln. Einige Hotels haben Tennisplätze, die auch Nichtgästen zur Verfügung stehen.]]>

Mitte Juli (1) Evala (Initiationsriten, die traditionell Ringkämpfe einschließen), Kabyé-Region. (2) Akpema (Initiationsriten der Mädchen), Kabyé-Region. Aug. (1) Kpessosso (Erntefest der Guin). (2) Ayizan (Bohnenerntefest der Ewé). 1. Donnerstag im Sept. Agbogbozan (Ewé Diaspora-Festival). Erste Woche im Sept. D’pontre (Yamswurzel-Festival), Bassar-Region. Dez. Kamou (Erntefest), Kabyé-Region.

Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen). ]]>

Trinkgeld: Falls nicht in der Rechung enthalten 10%; Taxifahrer erwarten normalerweise kein Trinkgeld.]]>

Direction des Professions Touristiques (s. Adressen).]]>

2019
1 Jan Neujahr
13 Jan Befreiungstag
22 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
10 Jun Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2016
1 Jan Neujahr
13 Jan Befreiungstag
28 Mar Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
16 May Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
23 Sep Jahrestag des fehlgeschalgenen Angriffs auf Lomé
1 Nov Allerheiligen
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
13 Jan Befreiungstag
17 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
5 Jun Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
25 Jun Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
1 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
23 Sep Jahrestag des fehlgeschalgenen Angriffs auf Lomé
1 Nov Allerheiligen
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
13 Jan Befreiungstag
2 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
21 May Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
7 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
1 Nov Allerheiligen
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Opferfest Tabaski, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

1 Flasche Spirituosen und 1 Flasche Wein;
ein Flakon Eau de Toilette und ein Flakon Parfüm.]]>


Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Togo. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.]]>

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Ausfuhr der Landeswährung bis 500.000 CFA Fr gestattet. Ausfuhr von Fremdwährungen in Banknoten bis in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, andere Zahlungsmittel (Reiseschecks, Kreditbriefe, etc.), die im Ausland auf den Namen des Reisenden ausgestellt worden sind, unbeschränkt.]]>

1.00 EUR = 655.95 XOF1.00 CHF = 610.49 XOF1.00 USD = 619.55 XOF1.00 CHF = 0.93 EUR1.00 USD = 0.94 EURWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


Hinweis: Trotz der theoretisch bestehenden Möglichkeit eines Visums bei der Einreise (nicht für Staatsbürger von Frankreich) wird dringend geraten, das Visum vorab zu besorgen, da die Visumerteilung langwierig sein kann und verschiedene Fluggesellschaften auf einem vor Abreise erteilten Visum bestehen. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften und die konsularischen Vertretungen.]]>

Deutschland, Österreich
Einreisevisum: 30 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Einreisevisum: 50 € (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).Business-Visum30 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, mehrmalige Einreise);50 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, Expressausstellung, mehrmalige Einreise);50 € (Aufenthalt bis zu 3 Monate, mehrmalige Einreise);70 € (Aufenthalt bis zu 3 Monate, Expressausstellung, mehrmalige Einreise).

Expressausstellung: Visumgebühr + 20 €.

Schweiz
Visum: 50 CHF (Aufenthalt bis zu 60 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Visum: 80 CHF (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).]]>

Visum bei der Einreise: Aufenthaltsdauer 7 Tage.]]>

Kontaktadressen).]]>

Einreisevisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2-3 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (Bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck/Überweisung mit Zahlungsbeleg, je nach Konsulat).
(e) Nachweis über Rück- oder Weiterreiseticket oder Einladung.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Firmenschreiben.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) 3 Passfotos
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(c) Rück- oder Weiterreiseticket.
(d) Nachweis einer Gelbfieberimpfung.
(e) Gebühr (10.000 CFA Fr in bar, entspricht ca. 15 €)
Hinweis: Die vorherige Visumbeschaffung ist dringend empfohlen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Burkina Faso, im Osten an Benin und im Westen an Ghana; im Süden bildet der Atlantische Ozean eine natürliche Grenze. Das schmale Land steigt hinter den Küstenlagunen und Sumpfebenen zu einem hügeligen Plateau an. Im Norden senkt es sich zu einer großen Ebene, die vom Fluss Oti bewässert wird. Das Landesinnere ist dicht bewaldet, während sich im Norden und Süden Savanne ausdehnt. Der Fluss Mono mündet im Osten ins Meer. Endlose palmengesäumte Sandstrände sind typisch für den schmalen Küstenstrich zwischen Lomé und Cotonou.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Togo.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.]]>

 
Telefon: (+41) (022) 566 83 00.
Website: www.ambassadedutogo.ch/index.php
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in Hannover (Tel: (0511) 22 06 09 62). Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bonn, Bremen, Deidesheim und München.
Telefon: (030) 49 90 89 68 oder 48 47 64 71.
Website: www.botschaft-togo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr. Für Visa und Pässe: Mo, Mi und Fr 10.00-15.00 Uhr.
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Stand - Mon, 14 Jan 2019 17:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 14 Jan 2019 17:29:20 +0100)

Letzte Aktualisierungen:
Medizinische Hinweise

Aktuelle Hinweise

Für die Gebiete nordöstlich von Dapaong, insbesondere für das Grenzgebiet Ponio – Mandouri, ist besondere Vorsicht geboten. Burkina Faso hat für die Provinz Koulpelogo in dieser Grenzregion zu Nord-Togo wegen der Aktivität extremistischer und/oder krimineller Gruppen den Notstand ausgerufen. Für die Region gilt eine Teilreisewarnung, siehe Reise- und Sicherheitshinweise Burkina Faso-Teilreisewarnung. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Gruppen zeitweise in angrenzende Gebiete Nord-Togos ausweichen.In Togo bestreitet die Opposition nach ihrem Wahlboykott die Legitimität des neu gewählten Parlaments und hat zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen. Im Herbst 2017 und erneut Anfang Dezember 2018 hatte es Todesopfer bei Protestaktionen gegeben.
Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Diebstähle, Taschendiebstähle, aber auch Raubdelikte sind im Großraum Lomé, auch gegen europäische Reisende, nicht auszuschließen.
Am Strand ist außerhalb bewachter Abschnitte erhöhte Vorsicht geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte der Strandbereich gemieden und auch im Stadtbereich von Lomé auf Spaziergänge verzichtet werden.
Wegen Fußgängern und Tieren auf der Fahrbahn sowie oft fehlender Straßen- und Fahrzeugbeleuchtungen sind Überlandfahrten in der Nacht riskant und sollten möglichst unterlassen werden.
Wertgegenstände (Bargeld, Schecks und Kreditkarten, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Kameras etc.) sollten möglichst nicht außerhalb des Hotels mitgeführt werden. Wichtige Dokumente (insbesondere den Reisepass, von dem man eine Kopie haben sollte) sollten besonders diebstahlsicher am Körper getragen werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnte.
Bei einem Verkehrsunfall muss grundsätzlich die Polizei gerufen werden. Angesichts möglicher emotionaler Bedrohungen kann es sich empfehlen - unabhängig von der Verursacherfrage - nicht am Unfallort zu verbleiben, sondern sofort das nächste Polizeirevier anzufahren.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Straßenverkehr
Straßen und Fahrzeuge befinden sich häufig in einem schlechten Zustand.
Bei den weit verbreiteten Motorrad-Taxis kommen häufig schwere Unfälle vor. Zumindest sollte, auch wenn für Passagiere keine rechtliche Pflicht dazu besteht, ein Helm getragen werden. Die Halter der Motorrad-Taxis haben oft nicht die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Die nur wenig teureren Sammeltaxis sind deshalb vorzuziehen.
Da nach Einbruch der Dunkelheit häufig Kontrollen durch die Sicherheitskräfte stattfinden, sollte eine Kopie des Reisepasses mit der Aufenthaltsgenehmigung bzw. dem Visum mit sich geführt werden.
Führerschein
Der deutsche Führerschein wird im EU-Format zwar anerkannt, es ist aber empfehlenswert, den Internationalen Führerschein mitzuführen, der nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig ist.
Baden im Meer
Vom Baden im Meer wird außer an bewachten Stränden wegen der auf das offene Meer gerichteten gefährlichen Unterströmung und der starken Brandung dringend abgeraten.Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA-Franc (West XOF). Eine Geldversorgung mit der Bankkarte ist in Togo nicht möglich. Visakarten funktionieren an vielen Geldautomaten. Kreditkarten zunehmend in Hotels und in größeren Geschäften akzeptiert, ein Missbrauch kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. MasterCard-Kreditkarten werden erfahrungsgemäß nicht akzeptiert. Barmittel in Devisen sollten grundsätzlich nur bei Banken eingetauscht werden; von der Mitnahme einer größeren Summe an Barmitteln wird aus Sicherheitsgründen abgeraten.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich.Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Jedes Reisedokument muss gültig sein.
Eine Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Togo ein Visum; dieses kann bei den berufs- und honorarkonsularischen Vertretungen Togos im Ausland beantragt werden. Grundsätzlich kann ein 7-Tage-Visum für 10.000,- F-CFA (= 15,- €) auch bei der Einreise am Flughafen erteilt werden. Dieses Visum kann bei der Passbehörde für insgesamt bis zu 30 Tage verlängert werden. Dies kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Falls die Verlängerung verspätet beantragt oder die Gültigkeitsdauer eines Visums überschritten wird, erheben die togoischen Grenzbehörden eine Strafgebühr in Höhe von 10.000,- F-CFA. Da auf die Erteilung eines Visums kein Rechtsanspruch besteht, rät das Auswärtige Amt in jedem Falle zur Beantragung des nötigen Visums bei den togoischen Auslandsvertretungen vor Einreise. Zudem gilt ein solches Visum für die gesamte Dauer des Aufenthaltes.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Tabak ist auf 10 Zigarettenpackungen beschränkt.
Geldscheine der FCFA-Zone können frei eingeführt werden. Reisende sollten bei der Einreise nach Togo schriftlich alle Zahlungsmittel angeben, die den Gegenwert von 1.000.000,- FCFA (ca. 1.500,- €) übersteigen.
Ohne Nachweis dürfen Geldscheine im Wert bis zu 500.000,- FCFA (ca. 750.- €) ausgeführt werden, ebenso andere persönliche Zahlungsmittel.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Für alle sicherheitsrelevanten Bereiche (öffentliche Gebäude, Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sowie Luftaufnahmen vom Staatsgebiet besteht Fotografierverbot.Das togoische Strafrecht sieht für Drogendelikte vergleichsweise harte Strafen vor. Es drohen Geldstrafen bis zu 200.000,- € und Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren, wobei besonders auf die oftmals hohen Mindestfreiheitsstrafen (fünf bis zehn Jahre) hingewiesen wird.Homosexuelle Handlungen können mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren und Geldstrafen bestraft werden.
Prostitution ist in Togo zwar weit verbreitet, aber verboten und wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft. Im Umgang mit Prostituierten ist nicht nur wegen der erheblichen Gesundheitsgefahren (HIV) besondere Vorsicht geboten. Regelmäßiger oder enger Kontakt mit Prostituierten kann unter Umständen bereits als strafbare Zuhälterei gewertet werden und ist mit Geldstrafe bis zu 1.500,- € und Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bedroht.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Lassa-Fieber
Anfang Januar 2019 hat der Gesundheitsminister einen eingeschleppten Fall von Lassa-Fieber in Nord-Togo offiziell bestätigt. Es handelt sich um einen Rückkehrer aus Nigeria.
Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen bestimmter infizierter Nagetiere (Mastomys natalensis) z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Nachrichtenlage zu verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen in ländlichen Gebieten angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden.
Impfschutz
Togo ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr, siehe auch www.who.int . Fünf labortechnisch bestätigte Fälle wurden zuletzt 2007 aus dem Distrikt Lacs im Süden und aus Kara gemeldet.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR),  Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afri­kanischen Meningitisgürtels", wozu auch die nördliche Landeshälfte Togos gehört, regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin­gokokken-Impfung ist bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll.
Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Togo. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, im mittleren und nördlichen Teil des Landes saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit mit anschließender Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht- immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguani, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, eine Dunkelziffer wird vermutet. Das Virus wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. Im Krankheitsverlauf stehen Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund, in vielen Fällen tritt auch ein Hautausschlag auf. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit seltener Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Aufgrund der Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen,
- körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS
130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen wurden 2010 für Togo gemeldet. 3,5 % der erwachsenen Bevölkerung und über 50 % der Prostituierten waren HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v.a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen, z.B. geprägt durch Knappheit an sauberem Wasser. Das selbst in urbanen Zentren kaum vorhandene sanitäre Abwassersystem, trägt zur Verbreitung der Durchfallerkrankungen bei. Die Krankenhäuser CHU Sylvanus Olympio und Hôptial secondaire de Bè in Lomé sowie das CMS in Atakpame (in Zentraltogo) sind spezialisierte Einrichtungen zur Behandlung dieser Krankheiten.Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Lac Togo). Es kann (selten) zu schweren Verläufen mit Befall von Leber, Gehirn und Rückenmark kommen. Baden im Süßwasser (in Seen aber auch in langsam fließenden Flüssen) sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.Tollwut
Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Togo nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.Milzbrand (Anthrax)
Im Norden des Landes kommt es seit Jahren immer wieder zu Infektionen mit Milzbrand. Prinzipiell ist das eine bakterielle Erkrankung, die Tiere betrifft (v. a. Ziege, Schafe, Kühe).
Ende Januar 2014 sind wieder Erkrankungen von Tieren im Norden Togos (Canton de Natarè, préfecture de Kpendjal/Région des Savanes) ca 650 km nördlich von Lomé beschrieben worden.
Die Infektion von Menschen erfolgt meist über Kontakt verletzter Haut zu an Milzbrand erkrankten oder verendeten Tieren (Hautmilzbrand) oder (selten) durch Essen von infiziertem und nicht ausreichend gegartem Fleisch erkrankter Tiere (Darmmilzbrand).
Sehr selten ist auch der gefährliche Lungenmilzbrand durch Einatmen infizierter Sporen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist unwahrscheinlich.
2006 und 2008 kam es jeweils zu einem Todesfall bei Trommelbauern in Europa, die sich an infizierten Fellen aus Afrika angesteckt hatten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt. Die ärztliche Versorgung in Lomé ist zwar begrenzt, aber es sind französisch sprechende Fachärzte vieler Fachrichtungen vorhanden. Einzelne Ärzte sprechen deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur wenige Privatkliniken in Lomé in Betracht. Ein zuverlässiger Ambulanzdienst existiert nicht.
Die Apotheken in Lomé haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen häufig Vorkasse. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.
Lassen Sie sich - auch wenn Sie aus anderen Regionen über Tropenerfahrung verfügen - vor einer Reise nach Togo durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.deBitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten,
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/ Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen,
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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