Jetlag

Bei einem Jetlag gerät der "innere Rhythmus" des Menschen aus dem Takt, hierzu gehört das Schlaf-Wach-Verhalten, damit verbunden aber auch der Einfluss auf andere Körperfunktionen wie Blutdruck / Puls, das Essverhalten sowie hormonelle Veränderungen. Neben Müdigkeit und Schlafproblemen sind Kopfschmerzen, Erschöpfung, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung oder Übelkeit die am meisten verbreiteten Symptome eines Jetlags.

 

Dies spüren Menschen unterschiedlich stark. Die Faustregel lautet: Pro Zeitzone braucht der Körper einen Tag, um sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. In der Regel sind die Auswirkungen bei einem Flug Richtung Osten stärker als bei einem Flug Richtung Westen - USA -Touristen also dürften sich der neuen Zeit am Urlaubsort rascher anpassen als zum Beispiel Asien-Reisende.

 

Ein paar einfache Tipps, um den Jetlag möglichst gering zu halten:

 

  • Wer in Richtung Westen fliegt, sollte in den Tagen vor der Abreise das Zubettgehen langsam nach hinten verschieben und während des Fluges wach bleiben; Reisende in Richtung Osten sollten früher als üblich schlafen gehen und versuchen, im Flugzeug zu schlafen.
  • Stellen Sie sich schon im Flugzeug Ihre Uhr auf die Zeit des Zielortes ein
  • Viel trinken - aber keinen Alkohol (wirkt im Flugzeug stärker und trocknet den Körper zusätzlich aus)
  • Eiweißreiche Nahrung, um wach zu bleiben, kohlenhydratreiche Nahrung, um müde zu werden
  • Auch Bewegung tut gut - aufstehen, sich die Beine vertreten, Yoga, einfache gymnastische Übungen, auch Entspannungstechniken oder autogenes Training sind hilfreich, viele Übungen lassen sich vor dem Urlaub rasch einüben
  • Auf Einnahme von Schlafmitteln nach Möglichkeit verzichten: Schlafmittel oder die Einnahme des Hormons Melatonin, das den Schlaf fördert, empfehlen Fachleute wegen möglicher Nebenwirkungen nicht oder nur in ganz besonderen Fällen. Greifen Sie lieber auf "natürliche Einschlafhilfen" wie Schlafmasken, bequeme Nackenkissen und ruhige Musik zurück
  • Vor Ort ist erst einmal möglichst viel Ruhe und Erholung angesagt, damit sich der Körper anpassen kann. Sonne und viel Tageslicht helfen bei der Umgewöhnung; gut ist es auch, wenn Reisende direkt den Tagesrhythmus des Urlaubsziels übernehmen, also essen und schlafen zu den ortsüblichen Zeiten
  • Gönnen Sie sich am Ankunftsort zusätzlich ein bis zwei Tage Ruhe und vermeiden Sie allzu große körperliche Anstrengungen. Ihr Körper muss sich erst einmal auf die neuen Bedingungen einstellen, bevor er wieder seine volle Belastbarkeit erreicht
  • Kurzurlauber dagegen, die für nicht länger als fünf Tage ein weit entferntes Reiseziel ansteuern, sollten am besten ihren gewohnten Tagesablauf einfach beibehalten. Ist Ihre Geschäftsreise eher ein Kurztrip, besteht die Gefahr eines "doppelten" Jetlags. Es empfiehlt sich, bei kurzen Reisen den Tag-Nacht-Rhythmus der Heimat beizubehalten

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Julia Leier

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