Tourismusinformationen Nepal

Nepal Airlines (RA) bietet Flüge zu zahlreichen Inlandzielen an.
Hubschrauber können ebenfalls gemietet werden.]]>


Flughafengebühren

165 NR bei Abflug von den Flughäfen Bhadrapur, Biratnagar, Rajbiraj, Janakapur, Simara, Bharatpur, Pokhara, Sidharthangar, Kathmandu, Nepalgang, Dang, Dhangadi und Mahendranagar; 55 NR für Abflüge von allen anderen Flughäfen.
Anmerkung: Alle ausländischen Nationalitäten müssen ihre Flüge in Fremdwährung bezahlen, nur Nepalesen und Inder dürfen in Rupien bezahlen.]]>

Kathmandu (KTM) (Tribhuvan) (Internet: www.tiairport.com) liegt 6,5 km östlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Duty-free-Shop, Bank, Post, Geschäfte, Restaurant, Tourist-Information, Mietwagenschalter. Zur Innenstadt gelangt man mit dem Flughafenbus (06.00-18.00 Uhr), Taxis oder Tempos (Motor-Rikschas).]]>

Bus: Busse fahren am Gongabu Busbahnhof in Kathmandu in alle Landesteile ab. Komfortable Touristenbusse stehen auf den Strecken Kathmandu - Pokhara und Kathmandu - Chitwan zur Verfügung und fahren meist gegen 07.00 Uhr von Thamel im Stadtzentrum von Kathmandu ab. Nächtliche Überlandfahrten mit dem Bus sollten wegen des hohen Unfallrisikos vermieden werden. Mietwagen sind in Kathmandu von den Vertretungen von Hertz, Avis und Yeti Travels erhältlich. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Wagen mit Chauffeur kann man nur im Kathmandu-Tal mieten. Unterlagen: Der internationale Führerschein ist 15 Tage lang gültig. Unter Vorlage des gültigen nationalen Führerscheins ist ein zeitlich befristeter Landesführerschein erhältlich.]]>

Kathmandu, einschließlich der Nachbarstädte Patan und Bhaktapur, verkehren Linienbusse. Ein häufig verkehrender Oberleitungsbus befährt die 11 km lange Strecke zwischen Kathmandu und Bhaktapur. Private Minibusse verbinden die nahe gelegenen Dörfer mit der Hauptstrecke. In den Bussen und Oberleitungsbussen gibt es Fahrscheine in vier unterschiedlichen Preisklassen, die farblich verschieden sind und vom Schaffner verkauft werden.
Tempos
sind dreirädrige Fahrzeuge mit Taxameter, die etwas preiswerter sind als die Taxis. Taxi: In Kathmandu findet man zahlreiche Taxis mit Taxameter, die während der Nachtstunden 50% Zuschlag verlangen. Private Taxis sind teurer, vor Fahrtantritt sollte der Fahrpreis vereinbart werden. Rikschas findet man in der ganzen Stadt. Auch hier sollten Fahrpreise vor dem Fahrtantritt vereinbart werden. Fahr- und Motorräder kann man von Fahrradgeschäften stunden- oder tageweise mieten. Motorradfahrer brauchen einen Führerschein. Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad eine gut funktionierende Klingel hat - diese ist das wichtigste Zubehör im nepalesischen Straßenverkehr.]]>

Nepal Airlines (RA) (Internet: www.nepalairlines.com.np). Diese Fluggesellschaft steht auf der Schwarzen Liste der EU. 
Lufthansa (LH) bietet Flüge von Frankfurt/M. nach Kathmandu mit Umsteigen in Bangkok an.
Austrian Airlines (OS) fliegt ebenfalls nonstop von Wien nach Kathmandu.
Qatar Airways (QR) fliegt über Doha nach Kathmandu.]]>

Kathmandu (KTM) (Tribhuvan) (Internet: www.tiairport.com) liegt 6,5 km östlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Duty-free-Shop, Bank, Post, Geschäfte, Restaurant, Tourist-Information, Mietwagenschalter. Zur Innenstadt gelangt man mit dem Flughafenbus (06.00-18.00 Uhr), Taxis oder Tempos (Motor-Rikschas).]]>

Für die Einreise mit dem Pkw auf dem Landweg ist ein internationaler Passierschein erforderlich. Näheres von der Botschaft.]]>

Nepal Telecommunications Corporation in der Nähe des Stadiums in Kathmandu abgeschickt werden.]]>

World Link (Internet: www.wlink.com.np). Es gibt Internetcafés in Kathmandu, Patan und Pokhara. Internetzugang auch in manchen Hotels, bei der Nepal Telecommunications Corporation in der Nähe des Stadiums in Kathmandu und in privaten Kommunikationszentren verfügbar.]]>

Nepal Telecommunications Corporation in der Nähe des Stadiums abgeschickt werden.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Land & Leute). Einige Reisebüros bieten Flüge mit einem Kleinflugzeug über den Mount Everest an. Man kann auch von Jomosom und anderen Ortschaften westlich der Hauptstadt Flüge über die eindrucksvolle Annapurna-Bergkette buchen.]]>



Durbar-Platz mit zahlreichen wunderschönenbuddhistischen und hinduistischen Tempeln und Schreinen, die nachts alsTierställe dienen und in deren Außenwänden sich Nischen fürVerkaufsstände befinden. Der alte Königspalast und die Statue desAffengottes befinden sich ebenfalls auf dem Durbar-Platz. Außerdemfindet man hier das Haus der lebenden Göttin Kumari, in dem eindurch verschiedene Rituale ausgewähltes Mädchen ca. vom sechstenLebensjahr an bis zur Pubertät wohnt. Sie verlässt das Haus nur, um dietäglichen Bitten ihrer Anhänger entgegenzunehmen, die sie auf einemThron im Tempel empfängt, und um an zahlreichen Festen teilzunehmen.
Hinterdem Durbar-Platz beginnt ein Markt, der sich über große Teile derAltstadt ausbreitet. In einigen Gassen werden Lebensmittel undHaushaltsgegenstände ebenso wie Souvenirs für Touristen oder bunteArmbänder und Kosmetik oder Kerzen und Räucherstäbchen angeboten. Inden engen Gassen der Altstadt findet man zahlreiche kleine Restaurants,Buch- und Bekleidungsgeschäfte. Hier kommen Motorfahrzeuge nur imSchrittempo vorwärts, weil sie die Fahrbahn mit Fußgängern, Radfahrernund Kühen teilen.
Der Berg außerhalb der Stadt beheimatet den berühmten Affentempel,der Pilger und Touristen gleichermaßen anzieht. Freche Paviane lebenhier in Scharen, beim Picknicken muss man aufpassen, dass sie einemnicht die Leckerbissen aus der Hand stibitzen.]]>



Patan und Bhaktapur hatten früher die gleicheBedeutung wie Kathmandu. Jede dieser Städte hat ihren eigenenDurbar-Platz und eine Kumari (s. o.). Der Königspalast in Patan ist einMuss für jeden Besucher des Landes. Bhaktapur ist eine schöne, ruhigeStadt, in deren Seitenstraßen man noch stärker als in Kathmandu dasGefühl hat, dem 20. Jahrhundert entronnen zu sein. Auf dem Platz derTöpfer sind ganze Familien damit beschäftigt, geschickt Tonwaren allerGrößen zu formen und nach dem Trocknen in der Sonne zu lackieren. DasDorf Nagarkot erreicht man mit dem Bus oder durch Wälder und anTerrassenfeldern vorbeiwandernd durch eine Landschaft, die jedenverzaubert. An nebelfreien Tagen hat man einen ausgezeichneten Blickauf den Mount Everest. Einfache Übernachtungsmöglichkeiten sindvorhanden, es gibt allerdings keinen Strom – im Restaurant at the End of the Universewird das Essen über der Feuerstelle in einer Ecke auf dem Bodenzubereitet, während sich vor dem Fenster die majestätische Ruhe derBergwelt nach allen Seiten hin ausbreitet. Westlich von Kathmandu stehtin Swayambhunath der älteste und bedeutendste Buddhatempel desLandes mit seinem berühmten großen starrenden Augenpaar. Im Tal stößtman überall auf Götterschreine für alle Zwecke, in denen Einheimischeregelmäßig Farbpulver und kleine Opfergaben weihen. Die Traditiongebietet, dass man an Schreinen und Tempeln immer links vorbeigeht.
Die abgelegene Stadt Pokharaliegt 200 km westlich von Kathmandu in der Mitte von Nepal (amPhewa-See). Nirgendwo sonst auf der Welt hat man so einen guten Blickauf den Himalaya. Von Pokhara aus brechen zahlreiche Gruppen mitFührung zum Trekking auf.]]>

Wichtige Wirtschaftszweige
Das Land hat große Wasserkraft-Ressourcen, deren Nutzung dem Land die Energieimporte größtenteils ersparen könnte – bisher ist diese Energiequelle jedoch noch nicht entsprechend entwickelt. Braunkohle, Kupfer, Kohle und Eisenerz werden in geringem Maße gefördert.
Der Tourismus – einer der wichtigsten Arbeitgeber Nepals – zeigt nach einer mehrjährigen Schwächeperiode zuletzt Anzeichen der Erholung.
Obwohl der größte Teil des Landes unkultivierbar ist, arbeiten 76 % (2005) der Erwerbstätigen in der Land- oder Forstwirtschaft. Es werden Reis, Hirse, Weizen, Rübenzucker, Tabak, Jute und Ingwer angebaut. Lebensmittel und Nutzvieh produzieren 30 % von Nepals Exporteinnahmen.
Die herstellende Industrie ist klein (6 % der Beschäftigten (2005)) und produziert Baumaterialien, Teppiche, Papier und Lebensmittel.
Der schon florierende Tourismus hat noch weiteres Wachstumspotential.

Wirtschaftslage
Nepal ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Rund 40 % der Bevölkerung gelten nach den Definitionen der Weltbank als arm und 50 % der Nepalesen sind Analphabeten (Stand: 2005). Das Land hat ein großes Handelsdefizit und hängt von umfangreicher Entwicklungs- und Lebensmittelhilfe ab.
Das Wirtschaftswachstum lag mit 4,7 % 2008 etwas höher als in den vergangenen Jahren (2007: 3,2, 2006: 3,7 %), war aber zu niedrig, als dass die Armut hätte substanziell reduziert werden können. Die Weltwirtschaftskrise hat Nepal noch nicht direkt getroffen und wirkt sich eher über die engen Verflechtungen zu Indien aus. Die Inflation ist moderat, zeigt aber  steigende Tendenz (2008: 7,4 %, 2007: 6,4 %).

Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaftspolitik ist entwicklungsorientiert (vor allem Armutsbekämpfung). Die Regierung verfolgt eine überwiegend marktwirtschaftliche Politik und setzt Bemühungen zur Liberalisierung und Privatisierung der Wirtschaft fort. Bürokratisierung und überzogene gesetzliche Sozialstandards sind jedoch Hindernisse für die wirtschaftliche Entwicklung.

Handelspartner
Indien ist der Haupthandelspartner des Landes, die Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten sind jedoch nicht immer problemlos.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Nepal ist Mitglied der Asiatischen Entwicklungsbank.]]>


Geschäftszeiten:
So-Do 10.00-17.00 Uhr.]]>

Federation of Nepalese Chambers of Commerce and Industry (Vereinigung der Handelskammern)
Pachali Shahid Shukra, Milan Marg, Teku, PO Box 269, NP-Kathmandu
Tel: (01) 426  20 61. 
Internet: www.fncci.org]]>

Nepal Tourism Board (s. Adressen).]]>

Dal (Linsen), Gemüsecurry, Chapatis und Tsampa (Gerstenbrei mit Tee, ein traditionelles Gericht der Bergbevölkerung). Süße und herzhafte Zwischenmahlzeiten sind Jalebi, Laddus und Mukdal. Zu den regionalen Besonderheiten gehört Gurr, ein Sherpa-Gericht aus rohen, zerstampften Kartoffeln mit Gewürzen, die dann wie Pfannkuchen auf einem heißen, flachen Stein gegart werden. Tibetanische Spezialitäten sind Thukba (dicke Suppe) und Momos (gefüllte Teigwaren, gebraten oder gekocht). In Kathmandu gibt es zahlreiche Restaurants, andernorts ist die Auswahl zumeist gering. Auf alle Rechnungen werden 12% Regierungssteuer aufgeschlagen.

Getränke:
Das Nationalgetränk ist Chiya (Tee, der mit Milch, Zucker und Gewürzen aufgekocht wird; in den Bergen wird der Tee gesalzen und mit Yak-Butter angeboten). Ein anderes beliebtes Getränk der Berge ist Chhang (Bier, das aus gegorener Gerste mit Mais, Roggen und Hafer hergestellt wird). Arak (Kartoffelschnaps) und Raksi (Weizen- oder Reisschnaps) werden auch angeboten.]]>

Soaltee Oberoi Hotel gibt es ein Spielkasino mit Baccarat, Chemin de Fer und Roulette.]]>

Topi (Kappen mit Ohrenklappen), gestrickte Fausthandschuhe und Socken, tibetanische Kleidungsstücke, Webschals, Pashmin (Laken aus Ziegenwolle), Khukri (der traditionelle Dolch), Saranghi (eine kleine Violine mit vier Saiten, die mit einem Bogen aus Pferdehaar gespielt wird), Teeschüsseln und Tanzmasken aus Pappmaché. Auf den Märkten und in zahlreichen Geschäften kann man handeln.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
So-Fr 10.00-20.00 Uhr (einige Geschäfte haben auch samstags und an Feiertagen geöffnet).]]>

Angeln: In vielen Flüssen und Talseen im Terai kann man gut Asla (Schneeforelle) und Masheer fangen. Die besten Monate sind Februar, März, Oktober und November. Angelscheine sind vom National Parks and Wildlife Conservation Department in Banswar erhältlich.

Golf: Der Royal Golf Club hat einen 9-Loch-Golfplatz, auf dem auch Besucher auf Empfehlung eines Mitglieds spielen können.

Rafting
ist bei Touristen besonders beliebt, Reisebüros in Kathmandu stellen Gruppen mit Führer und Ausrüstung zusammen.

Reiten
kann man nur, wenn man vor der Abreise Vereinbarungen trifft. Näheres vom Nepal National Health & Sports Council.

Schwimmen: Mehrere Hotels in Kathmandu haben Swimmingpools, die auch Nichtgästen zur Verfügung stehen. Vorsicht vor der manchmal reißenden Strömung der Bergflüsse; die Flüsse der Ebenen sind zum Schwimmen besser geeignet.

Tennis: Mehrere Hotels in Kathmandu haben Tennisplätze, die gegen eine kleine Gebühr auch von Nichtgästen benutzt werden können. Weitere Informationen vom HIT Tennis Centre.

Trekking: Die atemberaubende Landschaft Nepals lässt das Herz jedes Urlaubers höher schlagen und ist ein Garant für ein intensives Naturerlebnis. Die Trekkingsaison dauert von September bis Mai, am besten sind die Bedingungen jedoch von Oktober bis Dezember und von März bis April. Das Angebot an Touren unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades ist groß. Bei manchen Reisebüros kann man Pauschalangebote buchen, die zuvor gemeinsam mit lokalen Trekkingspezialisten zusammengestellt wurden. Zahlreiche offizielle Trekkingagenturen in Kathmandu organisieren Touren einschließlich Führer, Träger, Koch, Verpflegung, Zelte, Schlafsäcke, Matratzen, Karten, Erlaubnisscheine und Versicherung. Seit Juli 1999 ist für die allgemeinen, vom Department of Immigration gekennzeichneten Trekkinggebiete, wie zum Beispiel Everest, Annapura oder Langtang, keine Trekkingerlaubnis mehr erforderlich. Für alle anderen Gebiete muss vom Department of Immigration, New Baneshwar, NP-Kathmandu (Tel: (01) 49 42 73, 49 43 37) eine entsprechende Erlaubnis eingeholt werden. Trekkingtouren nach Dolpa, Kanchanjunga, Makalu und ins nördliche Mustang sind nur durch offizielle Agenturen möglich. Für Touren in die Nationalparks und die Annapurna Naturschutzzone werden Gebühren erhoben. Weitere Informationen erteilt das Nepal Tourism Board (s. Adressen).

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Febr. Losar (Tibetanisches Neujahr), Swayambhunath und Jawlakhel. März Maha Shivaratri (Übergang vom Winter zum Frühling), Pashupatinath; März Holi-Festival, versch. Orte. April Bisket Festival; Chaitra Daisan. Mai Buddha Jayanti, Kathmandu und versch. Orte. Mai Mani Rimdu (Frühlingsfest), Thami. Aug. Gai Jatra (Prozession der Kühe), Kathmandu. Aug.-Sept. Krishna Jayanti, Patan. Sep Teej (Festival der Frauen). Okt. Daisan Festival (mit dem größten Tieropfer), Kathmandu und Patan. Okt./Nov. Tihar (Lichterfest), versch. Orte. Nov. (1) Maini Rimdu, Solu Khumbu. (2) Haribodhini Ekadashi (Hinduistisches Fest), Pashupatinath.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).]]>

Gesetzliche Feiertage).]]>

Umgangsformen: Zur förmlichen Begrüßung gibt man sich traditionell nicht die Hand, sondern hält die Handflächen zusammen – Finger nach oben, wie zum Gebet – und sagt Namaste. Ein Gastgeschenk wird oft ungeöffnet zur Seite gelegt, da das Öffnen eines Päckchens in der Gegenwart eines Gastes als unhöflich angesehen wird. Man sollte in der Öffentlichkeit, besonders an religiösen Stätten, keine Zärtlichkeiten austauschen.

Kleidung: Außer zu formalen Gesellschaftstreffen wird zwanglose Kleidung akzeptiert. Bikinis, Shorts, unbedeckte Schultern und Rücken werden ungern gesehen. Männer ziehen nur zum Baden die Hemden aus.

Fotografieren:
Fragen Sie immer im Voraus um Erlaubnis. Außerhalb der Tempel und bei Festen ist das Fotografieren erlaubt. Religiöse Zeremonien oder die Inneneinrichtung von Tempeln sollten nicht fotografiert werden. Es gibt jedoch keine genauen Vorschriften, am besten fragt man um Erlaubnis.
 
Trinkgeld wird nur in Touristenhotels und Restaurants erwartet. Taxifahrer erwarten nur dann ein Trinkgeld, wenn sie besonders hilfsbereit waren. 10% sind ausreichend. In allen anderen Fällen ist kein Trinkgeld angebracht.]]>

Hotel Association of Nepal (HAN), Kamalpokhari, NP-Kathmandu. Tel: (01) 41 27 05. (Internet: http://www.hotelassociationnepal.org/)]]>

2016
30 Jan Tag der Märtyrer
18 Feb Rashtriya Prajatantra Divas (Tag der Demokratie)
8 Mar Weltfrauentag
14 May Buddha Jayanti (Geburtstag Buddhas)
14 May Buddha Jayanti (Geburtstag Buddhas)
25 Aug Krishna Janmashtami
25 Aug Krishna Janmashtami
9 Nov Tag der Verfassung

2017
30 Jan Tag der Märtyrer
1 Feb Basant Panchami
18 Feb Rashtriya Prajatantra Divas (Tag der Demokratie)
24 Feb Maha Shivaratri
8 Mar Weltfrauentag
13 Mar Holi
5 Apr Ram Navami (Geburtstag von Sri Rama Navami)
13 Apr Navavarsha (Neujahr)
10 May Buddha Jayanti (Geburtstag Buddhas)
14 Aug Krishna Janmashtami
21 Sep Ghatasthapana
28 Sep Fulpati Saptami
28 Sep Maha Ashtami
29 Sep Maha Navami
11 Oct Vijaya-Dashami (Zehn Siegestage)
9 Nov Tag der Verfassung

1899
30 Dec Ghode Jatra (Fest der Pferde)
30 Dec Govardhan Puja
30 Dec Tihar-Fest

2018
30 Jan Tag der Märtyrer
18 Feb Rashtriya Prajatantra Divas (Tag der Demokratie)
8 Mar Weltfrauentag
9 Nov Tag der Verfassung
[*] Alle nepalesischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet. Ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr.]]>

Folgende Artikel können zollfrei nach Nepal eingeführt werden:

 

200 Zigaretten und 50 Zigarren und 20 g Tabak;

1 Flasche (bis zu 1,15 l) Spirituosen oder Wein oder 12 Dosen Bier;

Medikamente für den persönlichen Bedarf (sofern kein Einfuhrverbot besteht);

Nahrungsmittel in Dosen bis zum Wert von 5.000 NR ;

frisches Obst je bis zum Wert von 2.000 NR.

 

(a) Das gesamte Gepäck muss bei der Ein- und Ausreise deklariert werden. 

(b) Man darf nur eine begrenzte Anzahl Kameras, Videos und elektronischer Geräte einführen. Diese werden oft im Visum vermerkt.
]]>

NR, NPR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 NR, Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 NR sowie 50, 25, 10 und 5 Paisa. Die Nepal-Rupie ist an die Indische Rupie gebunden.]]>

Hinweis: Die Einfuhr von Banknoten im Wert von 500 und 1.000 Indischen Rupien ist verboten.]]>

1.00 EUR = 114.4 NPR1.00 CHF = 107.67 NPR1.00 USD = 109.25 NPRWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja

Trekking-Touren
Alle Trekker müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers' Information Management System) vorweisen, das kostenlos von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) sowohl für Trekker, die mit einer Agentur reisen als auch für Individualtrekker ausgestellt wird. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTB bzw. TAAN einholen. Nähere Informationen sind erhältlich bei NTB, Tel. +00977 (1) 425 69 09, Internet: www.welcomenepal.com).]]>

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine schriftliche Erlaubnis des/der Sorgeberechtigten in englischer Sprache mitführen.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


U. a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können gegen Vorlage von Reisepass, 4 Passfotos, Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichender Geldmittel ein auf 15, 30 oder 90 Tage begrenztes Visum bei der Einreise erhalten:

EU-Länder, Schweiz und Türkei.In der Ankunftshalle des Tribhuvan International Airports stehen mehrere Automaten für die Visumbeantragung zur Verfügung.]]>

Visum bei der Einreise:
Touristenvisum (mehrmalige Einreise):
25 US$ (Aufenthaltsdauer bis 15 Tage),
40 US$ (Aufenthaltsdauer bis 30 Tage),
100 US$ (Aufenthaltsdauer bis 90 Tage).
Transitvisum: 5 US$ (24 Std. gültig).Botschaft von Nepal in Berlin
Touristenvisum (mehrmalige Einreise):
20 € (Aufenthaltsdauer bis 15 Tage),
35 € (Aufenthaltsdauer bis 30 Tage),
85 € (Aufenthaltsdauer bis 90 Tage).Bei den konsularischen Vertretungen von Nepal in Frankfurt und Köln kosten die Visa mehr als bei der Botschaft in Berlin.Honorargeneralkonsulat in Wien:
Touristenvisum (mehrmalige Einreise): 
30 € (Aufenthaltsdauer bis 15 Tage),
45 € (Aufenthaltsdauer bis 30 Tage),
95 € (Aufenthaltsdauer bis 90 Tage).
 
Die angegebenen Preise gelten für Selbstabholer. Für den Postversand werden jeweils 5 € berechnet.
Schweiz
Touristenvisum (mehrmalige Einreise):
35 CHF (Aufenthaltsdauer bis 15 Tage),
60 CHF (Aufenthaltsdauer bis 30 Tage),
130 CHF (Aufenthaltsdauer bis 90 Tage).

Für Kinder unter 10 Jahren ist das Visum kostenlos (ein Visum bis 30 Tage pro Jahr).
 ]]>

Kontaktadressen).]]>

Kontaktadressen), Beantragung des Visums bei der Einreise an den Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu.
Es besteht auch die Möglichkeit zur Online-Beantragung des Visums unter www.online.nepalimmigration.gov.np. Wie zuverlässig dieses Verfahren funktioniert, ist jedoch noch unbekannt.
 
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www.nepalembassy-germany.de/pdfs/visa_neu.pdf).
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und der noch mindestens über eine leere Seite verfügt.
(d) Gebühr (in bar bei persönlicher Abholung, per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg – je nach Konsulat unterschiedlich).
(e) Bestätigung des bezahlten Rückflugtickets.
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(g) allein Reisende unter 18 Jahren: schriftliche Erlaubnis beider Elternteile/Sorgeberechtigten in englischer Sprache.
(h) Geschäftsreisen: Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat benötigt. Da die Einreise nach Nepal über Indien erfolgt, sind auch die indischen Einfuhrbestimmungen für Haustiere unbedingt zu beachten.]]>

China sowie im Westen, Süden und Osten an Indien. Man kann das Land in fünf Regionen aufteilen: Terai, Siwalik, Mahabharat Lekh, die Zentralregion oder Pahar und den Himalaya. Die bergige Zentralregion wird vom südlichen Himalaya durchzogen, hier befinden sich die höchsten Gipfel der Welt.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Nepal.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +4¾ Std. und im Sommer +3¾ Std.]]>

 
Telefon: +43 (0) 1 69 81 617.
Website: www.nepal.at
Öffnungszeiten: Mo 09.00-14.00 Uhr, Mi 13.00-16.00 Uhr, Do 11.00-16.00 Uhr.
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Honorargeneralkonsulate in Dreieich, München, Stuttgart und Köln (Internet: www.konsulatnepal.de).
Telefon: +49 (0) 30 34 35 99 20 22.
Website: www.nepalembassy-germany.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Visaabteilung: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.
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Stand - Tue, 03 Jul 2018 08:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 21 Sep 2018 16:05:03 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (Entfall)
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Kriminalität, Naturkatastrophen)
Allgemeine Reiseinformationen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Besondere strafrechtliche Vorschriften
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Bandhs/Streiks
Im jetzigen politischen Umfeld kommt es in Nepal nur noch selten zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs" (Zwangsstreiks jedweder Art, auch im Kathmandu-Tal, mit Blockaden/Straßensperren); manchmal werden diese auch gewaltsam durchgesetzt. Letzteres gilt auch für sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören.
Während der Streiks sind Reisen auf dem Landweg nicht oder nur unter schwierigen Bedingungen möglich. Der Flugverkehr ist von den Bandhs in aller Regel nicht betroffen, evtl. aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Sofern es die Sicherheitslage zulässt, bemüht sich das Nepal Tourism Board Shuttle-Busse zum Flughafen zu betreiben. Nähere Informationen dazu gibt die Touristenpolizei am jeweiligen Aufenthaltsort.
Es wird empfohlen, grundsätzlich jegliche Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden.
Besonders im Terai ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen gefährlichen Auseinandersetzungen zu rechnen.
Reisen über Land
In Folge der schweren Erdbeben im Jahr 2015 gibt es im ganzen Land weiterhin Infrastrukturschäden und unpassierbare Straßen.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Reisen nach Nepal bei ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit der Reise zu informieren und während eines Aufenthalts in Nepal die aktuelle örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen, da Straßen manchmal auch für Reparaturarbeiten geschlossen werden.
Infolge der nicht immer störungsfreien Kommunikation können sich in Notfällen erhebliche Schwierigkeiten ergeben, weil Hilfeleistungen nicht rechtzeitig organisiert werden können. Bei vielen Trekking-Routen besteht über größere Strecken kein oder unzureichender Mobilfunk- und/oder Internet-Empfang. Es wird darauf hingewiesen, dass Rettungsflüge wetter- und tageszeitbedingt nicht immer rechtzeitig durchgeführt werden können und Rettungshubschrauber nicht in alle Höhen und Landesteile fliegen können.
Es wird dringend empfohlen, nicht alleine zu trekken, siehe auch Hinweise für Trekking-Touren. Die gesundheitlichen Risiken sind in den höher gelegenen Gebieten sehr hoch. Auch kam es in der Vergangenheit zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.
Das Terai, südliches Grenzland zu Indien, war in den vergangenen Jahren oftmals Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften.
An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
Kriminalität
Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Taschendiebstählen kommen. Gelegentlich werden Vergewaltigungen gemeldet. Frauen wird deshalb empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und stets mit Begleitung unterwegs zu sein.
Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche". Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.
Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht. Nachgiebiges Auftreten wird daher angeraten.
Naturkatastrophen
Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind.
Informationen zum Verhalten bei Erdbeben gibt es im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können. Reisende sollten die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology beachten und insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten lassen.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Es sollten Informationen zu möglichen Ansprechpartnern in Deutschland sowie Angaben zur Mitgliedschaft bei einer Rettungsfluggesellschaft und die Reisekrankenversicherung hinterlegt werden. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Aufgrund von Schwierigkeiten mit der Stromversorgung gibt es landesweit das sogenannte „Load shedding", auch wenn dieses in den vergangenen Monaten stark zurückgegangen ist. Dies bedeutet täglich mehrere Stunden Stromabschaltungen, worunter das ganze Land, insbesondere die Industrie, leidet. Touristen sollten bedenken, dass Akkus nicht immer aufgeladen werden können.
Die zurückliegenden Protestaktionen und Streiks in einigen Gebieten des Terais und der Blockierung einiger wichtiger Grenzübergänge zu Indien, haben zeitweise eine Verknappung wichtiger Verbrauchsgüter wie Diesel, Benzin und Flaschengas bewirkt.
Infrastruktur/Straßenverkehr
Bei Reisen über Land muss mit den üblichen Behinderungen wie insbesondere großen Verzögerungen wegen unzureichender Infrastruktur gerechnet werden.
Von Fahrten in normalen Überlandbussen wird wegen der Vielzahl von Verkehrsunfällen, die häufig den Tod sämtlicher Insassen zur Folge haben, abgeraten. Bei Fahrten über Land sollten ausschließlich gekennzeichnete Touristenbusse benutzt werden.
Die Flugsicherheit von inländisch und international operierenden nepalesischen Fluggesellschaften entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Allen nepalesischen Luftfahrtunternehmen wurde der Betrieb im europäischen Luftraum untersagt, siehe Airbanlist der EU.
Führerschein
Für bis zu 15 Tagen ist der Internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig, danach ein nepalesischer Führerschein erforderlich.Hinweise für Trekking-Touren
Reisenden wird empfohlen, nur bekannte Routen zu begehen, in Gruppen zu bleiben, ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz zu nutzen sowie vor Aufsuchen abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Darüber hinaus sollten sich Reisende unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der evtl. Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste registrieren, siehe Krisenvorsorgeliste. Die Registrierung kann maximal zehn Tage vor der geplanten Reise vorgenommen werden.
Beim Trekking sollten Reisende die Risiken der Höhenkrankheit nicht unterschätzen und bei den ersten Anzeichen (Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot) absteigen. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit kommt in der Regel jede Hilfe zu spät. Ebenso ist zu bedenken, dass Helikopter-Rettungsflüge wetter- und tageszeitbedingt nicht immer sofort durchgeführt werden können. Das Auswärtige Amt verweist hierzu auf das Merkblatt zur Höhenkrankheit.
Alle Trekker müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers' Information Management System) vorweisen, das von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) sowohl für Trekker, die mit einer Agentur reisen als auch für Individual-Trekker ausgestellt wird. Die Gebühr muss in nepalesischen Rupien entrichtet werden. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTB bzw. TAAN einholen. Gelegentlich werden die Zertifikate von hilfsbereiten Vermittlern ausgefüllt. Da jeder Tourist für den Inhalt seiner Genehmigung selbst verantwortlich ist, gilt es, auf eine korrekte Ausfüllung zu achten. Nähere Informationen sind erhältlich bei NTB, Tel. 00-977-1-422 57 09, E-mail: mediacenter@ntb.org.np  Die Trekking-Gebühren unterliegen laufenden Anpassungen.
Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit frei angeheuerten, nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise für die Träger unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur und das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist die nepalesische Rupie (NPR). Im Kathmandu-Tal besteht die Möglichkeit, sich über Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Die meisten Automaten akzeptieren Visa- und Master-Kreditkarten, Bankkarten werden kaum akzeptiert.
Neben Kreditkarten empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar, insbesondere bei Reisen in weniger besiedelte Regionen.
Devisen können in allen größeren Städten problemlos getauscht werden. Die indische Rupie (INR) ist in Nepal frei konvertierbar, allerdings werden Scheine nur bis max. 100,- INR-Noten akzeptiert.
Freiwilligendienste/Voluntourismus-Aufenthalte
Bei der Aufnahme von Freiwilligendiensten (sog. Voluntourismus) bei vermeintlich gemeinnützigen Organisationen wird zu einer gewissen Vorsicht geraten. Es wird empfohlen, sich vor Abreise beim Hauptsitz der Organisation über die Anstellungsbedingungen, die Art der Arbeit sowie die Versicherungsdeckung zu informieren. Zur Aufnahme einer Freiwilligenarbeit in Nepal muss vor der Einreise eine Arbeitserlaubnis von den nepalesischen Behörden erteilt werden, siehe Einreisebestimmungen für deutsche StaatsangehörigeVersorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der für Trekking-Touristen Bergungen und Suchen und im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
Bei Versorgungsengpässen sind auch öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser betroffen. Eine Versorgung im Notfall kann daher in Einzelfällen schwierig werden, da wichtige Medikamente knapp werden. Auch eine Rettung aus abgelegenen Gebieten mit Helikoptern kann aufgrund der unzureichenden Dieselvorräte und den Wetterbedingungen problematisch werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate gültig sein.Visum
Für die Einreise benötigt man ein Visum, das bei der Einreise an Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu erteilt wird. Die Gebühr für ein 30 Tage gültiges Touristenvisum beträgt 40,- US-Dollar; ein Passfoto ist am Flughafen vorzulegen. Visagebühren können auch in Euro oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Kinder unter zehn Jahren bezahlen keine Visagebühr.
Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.
Das Visum kann auch in Deutschland bei der nepalesischen Botschaft in Berlin sowie bei den nepalesischen Honorarkonsuln in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragt werden. Dort sollte man sich die Einreisevorschriften im eigenen Interesse vor Antritt der Reise bestätigen lassen. In der Ankunftshalle des Tribhuvan International Airports stehen mehrere Automaten, an denen ein Visumantrag elektronisch eingegeben und das Passfoto gefertigt werden kann.
Laut derzeitiger Auskunft der nepalesischen Einwanderungsbehörde soll die Visumserteilung bis zum Ende der Gültigkeit des Reisedokuments möglich sein, es wird jedoch dazu geraten, mit einem noch mindestens sechs Monate gültigen Pass zu reisen. Manchmal akzeptieren Fluggesellschaften Passagiere nicht, deren Pässe in Kürze ablaufen.
Eine Registrierung oder Meldepflicht nach Einreise ist nicht vorgesehen. Allerdings hat die nepalesische Regierung neue Richtlinien zur Überprüfung von Ausländern erlassen. Es ist davon auszugehen, dass nun strenger als bisher nicht nur die Überziehung von erteilten Visa, sondern vor allem nicht erlaubte Tätigkeiten mit Touristen- oder Studenten-Visa ermittelt werden sollen. Im Falle der Ausübung einer Tätigkeit ohne entsprechende Arbeitserlaubnis, auch wenn diese unbezahlt ist, ist mit einer Geld- und Gefängnisstrafe zu rechnen.
Touristenvisa sind bis zu 150 Tagen verlängerbar, sofern die zuständigen Behörden die Voraussetzungen für eine Verlängerung als gegeben betrachten.
Aufenthalte ohne oder mit abgelaufenen Visa führen zu empfindlichen Geld- und teilweise auch Gefängnisstrafen.
Zur Ausübung von Freiwilligendiensten in Nepal muss eine Arbeitserlaubnis von den nepalesischen Behörden erteilt werden. Die Ausübung dieser Tätigkeiten mit einem Touristenvisum ist illegal und wird bestraft. Dies gilt auch für medizinische Hilfsaktionen in Nepal (sog. Health Camps), welche zusätzlich grundsätzlich die Zustimmung des Nepal Medical Councils benötigen.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren sind beim Department of Immigration  zu finden oder können von der nepalesischen Botschaft in Berlin erfragt werden. Es wird geraten, die aktuellen Informationen vor Abreise zu prüfen.
Reisenden wird empfohlen, sich wegen Visa, die in Nepal für Drittländer (z. B. für Indien) benötigt werden, nur direkt an die entsprechenden Botschaften zu wenden und sie nicht durch Reisebüros oder andere Vermittler einholen zu lassen (Ausnahme: Gruppenvisa für Tibet). So vermeidet man die Eintragung eines gefälschten Visums, mit dem es schon bei der Ausreise aus Nepal zu Komplikationen kommen kann. Probleme bei Reisedokumenten, die Visa anderer Staaten enthalten gibt es nicht.
Reisende, die über Indien kommen und Nepal wieder nach Indien verlassen möchten, sollten sich rechtzeitig über die geänderten indischen Visa-Vorschriften bei der nächsten indischen Vertretung oder dem  zu informieren.
Reisende, die Interesse an einer Weiterreise nach Tibet in der Volksrepublik China haben, informieren sich bitte vor der Einreise nach Nepal bei der chinesischen Botschaft in Deutschland oder Nepal über die Möglichkeiten der Visumerteilung (z.B. Zuständigkeiten, Bearbeitungszeiten, Gebühren). Zu beachten ist insbesondere, dass die Erteilung chinesischer Visa nicht das ganze Jahr über erfolgt.Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, aber deklarationspflichtig. Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge ist strafbar.
Die Landeswährung darf nicht ein- oder ausgeführt werden.
Verbindliche Auskünfte zu Zollbestimmungen können lediglich die nepalesischen Auslandsvertretungen oder das geben. Vorbehaltlich dessen nachstehend die derzeit gültigen Einfuhrbestimmungen.
Inhaber eines ausländischen Reisepasses, die nach Nepal einreisen oder aus Nepal ausreisen, dürfen folgende Gegenstände zollfrei ein- bzw. ausführen:Bedarfsgegenstände, sofern sie bei Rückkehr wieder ausgeführt werden
  • 1 gebrauchtes Fernglas
  • 1 gebrauchte Film- oder Videokamera (mit Abspielgerät), 1 Fotoapparat, 1 Computer (werden vor Einfuhr in den Reisepass eingetragen)
  • 1 gebrauchte tragbare Musikanlage, 10 bespielte oder unbespielte Kassetten (werden vor Einfuhr in den Reisepass eingetragen)
  • gebrauchte Kleidung und Bettwäsche, gebrauchte Haushaltsgegenstände
  • 1 Kinderwagen und 1 Dreirad
  • 1 Set gebrauchte Füllfederhalter, 1 Set Filzstifte oder Bleistifte
  • 1 gebrauchte Armbanduhr
Folgende zur Berufsausübung bestimmte Gegenstände
  • 1 Sortiment Zimmermannswerkzeug
  • gebrauchte ärztliche Standardinstrumente für Hausärzte sowie gebrauchte Instrumente für den Bedarf jeweiliger Fachärzte
  • 1 Musikinstrument und notwendiges Zubehör für Musiker
  • Sportartikel für Sportler
  • Angel
Der Zolldirektor kann ausländischen Touristen die zollfreie Ein- und Ausfuhr anderer als der aufgezählten mitgeführten Gegenstände gestatten, sofern er dies für angemessen erachtet.Zum Verbrauch bestimmte Gegenstände
  • 1 Flasche Spirituosen (bis 1,15 Liter) oder 12 Dosen Bier
  • 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 g Tabak
  • 15 Filme für Fotoaufnahmen und 12 Rollen Film für Videoaufnahmen
  • Medikamente für den eigenen Bedarf für die Dauer des Aufenthaltes (mit Ausnahme solcher, für die ein Einfuhrverbot besteht – siehe Government of Nepal, Department of Drug Administration
  • Nahrungsmittel inklusive Konservendosen bis zu einem Wert von NPR 1.000,-
  • frisches Obst bis zu einem Wert von NPR 1.000,-
Ausfuhr von Gütern aus Nepal
  • Genehmigungsfrei ausgeführt werden dürfen in Nepal hergestellte Produkte (mit Ausnahme solcher, für die ein Ausfuhrverbot besteht) bis zu dem Betrag in ausländischer Währung, den der Tourist bei einer Bank oder bei einer staatlich autorisierten Wechselstube eingetauscht hat.
  • Bei der Ausfuhr von Gütern ist die Negativliste des nepalesischen Zolls zu geschützten Kulturgütern sowie zu Produkten von geschützten Tier- und Pflanzenarten zu beachten. Diese ist unter http://www.customs.gov.np/en/faq.html -> Banned, Quantitative Restriction and Permission on Export einsehbar.
Verbindliche Auskünfte zu Zollbestimmungen erteilt das nepalesische Finanzministerium.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Wird der Aufenthalt in Nepal nach Ablauf des Visums unerlaubt fortgesetzt, droht eine Geldstrafe von derzeit 2,- US-$ für jeden ohne Aufenthaltsgenehmigung in Nepal verbrachten Tag. Ab dem 31. Tag erhöht sich der Tagessatz auf 3,- US-$, bei mehr als 90 Tagen auf 5,- US-$. Wird die Strafe nicht bezahlt, muss mit einer empfindlichen Haftstrafe gerechnet werden, bei der sich die Geldbuße nur alle drei Tage um etwa 1,- US-$ reduziert.Dies sind unverbindliche Angaben, die geändert werden können, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon in Kenntnis gesetzt wird. Verbindliche Auskünfte sind bei der nepalesischen Botschaft oder der nepalesischen Einwanderungsbehörde (http://www.nepalimmigration.gov.np/) erhältlich.Nepalesische Polizei und Justiz verfolgen Drogendelikte konsequent. Bei Verstößen drohen lange Gefängnisstrafen.
Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge kann ebenfalls zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen führen.Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind ebenfalls verboten und werden neben einer empfindlichen Geldstrafe auch mit Haftstrafe geahndet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Missbrauch von Kindern auch nach deutschem Recht strafbar ist und verfolgt wird, wenn diese Tat von Deutschen im Ausland begangen wird. In jüngster Vergangenheit wurden mehrere Ausländer unter diesem Tatvorwurf verhaftet und zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.
Homosexuelle Handlungen sind in Nepal nicht mehr strafbar, eine Zurückhaltung von möglicherweise als provokativ empfundenen Handlungen in der Öffentlichkeit und der Respekt vor lokalen Gebräuchen sind gleichwohl angezeigt.
Das nepalesische Electronic Transactions Act stellt Beiträge in sozialen und elektronischen Medien, die den sozialen Frieden Nepals stören oder Personen diffamieren unter Strafe. Ausländer können mit Ausweisung oder/und auch Gefängnisstrafen bestraft werden.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
Cholera
In Nepal und besonders auch im Kathmandu-Tal registriert man bei Beginn des Monsuns eine Zunahme von Cholera-Erkrankungen. Das Infoblatt „Cholera" informiert über persönliche Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden es unter den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen kontaminiert sein. Leitungswasser hat selbst in den Städten nicht immer Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss zu filtern, chemisch zu desinfizieren oder zu kochen. Trinkwasser aus den ACAP Filteranlagen entlang des Annapurna Treks gilt allgemein als sicher. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden.
Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart worden sein.
Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe auch tagsüber, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt besonders im Süden des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor.
Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.Malaria
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.
  • Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
  • das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und
  • das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
  • der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Nepal, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Nepal ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen und kann auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhö, Syphilis, Hepatitis B, u. a.) schützen.Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung" kann dann ggf. vor Ort erfolgen.Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.Saisonale Influenza (Grippe)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe"), zirkulieren in Nepal in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).Geographisch bedingte Erkrankungen
Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.Weitere Gesundheitsgefahren
Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht existent. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Nepal bewusst sein.Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Nepal mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Reisen, insbesondere beim Trekking, mitzuführen.Die deutsche Botschaft in Kathmandu verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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