Tourismusinformationen Mali

Mali Tombouctou Air Service bietet Inlandflüge an. Leichtflugzeuge können von Société des Transports Aériens (STA) gechartert werden.

Flughafengebühr: 2.500 CFA Fr.]]>

Bamako (BKO) liegt 15 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbusse fahren zur Stadt. Taxis.]]>

Fährverbindungen der Compagnie Malienne de Navigation (COMANAV) (Internet: www.comanav.co.ma) auf dem Niger zwischen Bamako über Timbuktu nach Gao. Wegen der Dürre in der Sahelzone sollte man mit Unterbrechungen und Verzögerungen rechnen. Die 1300 km lange Fahrt nimmt 5-7 Tage in Anspruch, auf den Fähren kann man Lebensmittel kaufen. Eingeschränkter Fährverkehr von Dezember bis März, die Fähren verkehren dann nur zwischen Mopti und Gao. Für Fahrten von Timbuktu und Mopti kann man auch Pirogues und Pinasses (Flussboote) mit und ohne Motor mieten.]]>


Auf der knapp 60 km langen Strecke von Bamako nach Koulikoro verkehrt täglich ein Zug (Fahrzeit: ca. 2 Std.).]]>

Bamako-Sikasso-Ouagadougou-Niamey (1426 km, davon 1144 km asphaltiert),
Bamako-Sikasso-Bouaké-Abidjan (1184 km davon 1050 km asphaltiert),
Bamako-Ségou-Koutiala-Bobo-Dioulasso (610 km asphaltiert),
Bamako-Mopti-Gao-Niamey (1624 km davon 1302 km asphaltiert).

Die Straßenqualität reicht von mittelmäßig bis fast unbefahrbar. Die Hauptverkehrsstraße verbindet Sikasso im Süden mit Bamako, Mopti und Gao. Während der Regenzeit (Mitte Juni-Mitte September), wenn der Niger und sein Nebenfluss Bani über die Ufer treten, ist die Straße zwischen Mopti und Gao unpassierbar.

Fernbus:
Busse verbinden die größeren Städte untereinander.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen. Reisende mit eigenem Fahrzeug benötigen ein so genanntes "Carnet de passage". Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.]]>

Taxi: Sammeltaxis in den Städten sind preiswert, es gelten Einheitstarife. Trinkgeld ist unüblich.]]>

Air Mali (L9) (Internet: www.camaero.com).

Air France (AF)
fliegt Bamako von Paris aus an.

Afriqiyah Airways
(Internet: http://www.afriqiyah99.eu/) fliegt von Brüssel, Paris, Genf und London via Tripoli nach Bamako.

Air Algérie (AH), Tunisair (TU), Air Senegal (V7)
und Royal Air Maroc (AT) fliegen ebenfalls nach Bamako. Es bestehen mehrmals wöchentlich Flugverbindungen zwischen Mali und Niger. Keine Direktflüge von Deutschland, Österreich oder der Schweiz.]]>

Bamako (BKO) liegt 15 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbusse fahren zur Stadt. Taxis.]]>


Fernbusse
verkehren zwischen Kankan (Guinea) und Bamako; Bobo Dioulasso (Burkina Faso) und Segou oder Mopti sowie Niaméy (Niger) und Gao. Von Côte d'Ivoire gibt es eine Busverbindung nach Mali (Fahrzeit: mind. 36 Std.). Von Niger fährt die staatliche Buslinie SNTN dreimal wöchentlich nach Mali.]]>

SOTELMA (Internet: www.sotelma.ml), der Gesellschaft für das Fernmeldewesen in Mali.]]>

Malitel-SA (Internet: www.malitel.com), Ikatel und SOTELMA.]]>

Société des Télécommunication du Mali (SOTELMA) und die vier privaten Gesellschaften MaliNet, Cefib (Internet: www.cefib.com), Datatech und Spider (Internet: www.spider.toolnet.org). In Bamako gibt es ein Internetcafé.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>



In der modernen Landeshauptstadt Bamako sind der Botanische Garten, der Zoo, das Maison des Artisans (Kunstgewerbezentrum), das Musée National und die Märkte einen Besuch wert.]]>



Djenne ist eine der ältesten Handelsstädte an derTrans-Sahara-Karawanenstraße. Die Stadt wurde 1250 gegründet und hateine schöne Moschee. Das ursprüngliche Djenne wurde um 250 v. Chr.gegründet und liegt ca. 5 km von der heutigen Stadt entfernt.]]>



Mopti liegt am Zusammenfluss von Bani und Niger. Die Stadt stehtauf drei Inseln, die durch Dämme miteinander verbunden sind. DieMoschee der Stadt und der Marché des Souvenirs sind sehenswert.

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Bandiagara-Plateau, liegen dieDörfer des Stammes der Dogon, deren alte Sitten und Gebräuche vom Islamweitgehend unberührt geblieben sind. Diese überaus malerischenSiedlungen sollte man nur auf organisierten Touren oder mit Führerbesuchen, um die noch sehr traditionelle Lebensweise der Bewohner nichtzu sehr zu stören. Die Klippen von Bandiagara wurden von derUNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. Man nimmt an, dass die Dogon dieUreinwohner des Nigertales waren und über tausende von Jahren Dörferbewohnten, die entlang einer 200-km langen Felsklippe in den Felsengehauen wurden. Obwohl sich die meisten Stämme nun in den Ebenenangesiedelt haben, bleiben diese alten Klippen immer noch bestehen.]]>



Timbuktu war im 15. Jahrhundert Mittelpunkt des lukrativen Gold-und Salzhandels und ein Zentrum für islamische Studien. Ein großer Teilder alten Stadt ist dem Verfall preisgegeben, aber einige schöneMoscheen (z. B. Djingerebur, Sankore und Sidi Yahaya) sowie Grabmale aus dem 14. Jahrhundert zeugen noch von vergangener Pracht.

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Gao kann man die Kankan-Moussa-Moschee und die Grabmäler der Askia-Dynastie besichtigen. Es gibt auch zwei ausgezeichnete Märkte.
Sowohl San als auch Segou bieten eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

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Bruttoinlandsprodukt:
ca. 14,59 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.200 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 4,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 30 % (2004)

Inflationsrate: ca. 2,5 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 36,1 % (2005)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 45 %
Industrie: 17 %
Dienstleistungen: 38 %

Wichtige Wirtschaftszweige:
Baumwollproduktion, Reisanbau, Goldproduktion

Außenhandel
Importe: ca. 2,358 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 294 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
China, Frankreich, Pakistan, Senegal, Elfenbeinküste, Thailand, Dänemark, Marokko

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
IWF (Internationaler Währungsfonds; seit1963), Weltbank (seit 1963), AKP (Gruppe der afrikanisch-karibisch-pazifischen Staaten; seit 1963), UEMOA (Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion; seit 1984), WTO (Welthandelsorganisation), OMVS (Zusammenschluss mit Mauretanien und dem Senegal zur wirtschaftlichen Nutzung des Senegalflusses; seit 1972), IFAD (Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung; seit 1977), IFC (Internationale Finanz-Corporation), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation; seit 1963), UNCTAD (UN-Handels- und Entwicklungskonferenz), ECA (UN-Wirtschaftskommissioin für Afrika; seit 1991), CILSS (Sahel-Staatengemeinschaft; seit 1973)]]>


Geschäftszeiten:
Mo-Do 07.30-12.30 und 13.00-16.00 Uhr, Fr 07.30-12.30 und 14.30-17.30 Uhr.]]>

Chambre de Commerce et d’Industrie du Mali (Industrie- und Handelskammer)
Place de la Liberté, BP 46, ML-Bamako
Tel: 222 50 36, 222 96 45.]]>

Ministry of Foreign Affairs (Protocol Section), Kounoulba, ML-Bamako. Tel: 222 54 89.]]>

La Capitaine Sangha, eine Art Barsch, der mit scharfer Chilisoße, gebratenen Bananen und Reis serviert wird. Die Auswahl an Restaurants ist begrenzt. Hotelrestaurants sind auch für Nichtgäste geöffnet. Getränke: Spirituosen werden in Bars angeboten; es gibt eine Riesenauswahl an erfrischenden Fruchtsäften. Tamarinden- und Guavensaft sind Spezialitäten. Ein traditionelles Getränk ist Tee aus Mali, der in einem althergebrachten Ritual in drei Aufgüssen serviert wird.]]>

Fotografieren: Militärische Anlagen, der Staudamm von Markala, der Flughafen Sénou und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden. Trinkgeld: 10% in Restaurants und Bars, Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Gepäckträger erhalten 100 CFA Fr pro Gepäckstück.]]>

Office Malien du Tourisme et de l'Hôtellerie (s. Adressen).]]>

2016
1 Jan Neujahr
20 Jan Armed Forces Day (Gedenktag zu Ehren des Militärs)
26 Mar Tag der Märtyrer
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrika-Tag
7 Jul Korité (Ende des Ramadan)
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
13 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
22 Sep Unabhängigkeitstag
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
20 Jan Armed Forces Day (Gedenktag zu Ehren des Militärs)
26 Mar Tag der Märtyrer
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrika-Tag
25 Jun Korité (Ende des Ramadan)
1 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
22 Sep Unabhängigkeitstag
1 Dec Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
20 Jan Armed Forces Day (Gedenktag zu Ehren des Militärs)
26 Mar Tag der Märtyrer
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrika-Tag
22 Sep Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.]]>

2 Flaschen alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.]]>


Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Mali. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden. Euro werden häufig als Zahlungsmittel akzeptiert, allerdings nicht für kleinere Einkäufe im Landesinneren.]]>

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1.00 EUR = 655.95 XOF1.00 CHF = 610.49 XOF1.00 USD = 619.55 XOF1.00 CHF = 0.93 EUR1.00 USD = 0.94 EURWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.Österreicher: Eigener Reisepass.Schweizer: Eigener Reisepass.Türken: Eigener Reisepass.Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Achtung: Kinder unter 18 Jahren, die ohne ihre Sorgeberechtigten reisen, benötigen von diesen eine schriftliche Zustimmung (wenn möglich, in französischer Sprache).

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>

Deutschland und Österreich
Touristen-/Geschäftsvisum:Einmalige Einreise, 3 Monate gültig: 50 € (Expressbearbeitung: 100 €).Mehrmalige Einreise, 3 Monate gültig: 70 € (Expressbearbeitung: 120 €).Mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig: 90 € (Expressbearbeitung: 140 €).Mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig: 130 € (Expressbearbeitung: 180 €).

Schweiz
Touristen-/Geschäftsvisum:Einmalige Einreise, 3 Monate gültig: 100 CHF.]]>


Die Aufenthaltsdauer kann im Land verlängert werden (Einwanderungsbehörden in Bamako oder jede Polizeidienststelle).]]>

Kontaktadressen).]]>

(b) 2 Passfotos (in Berlin: 1 Passfoto).
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck).Der postalischen Antragstellung muss ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.]]>

Eine Expressbearbeitung von ca. 2 Tagen ist derzeit nur bedingt möglich.]]>

Gesundheit.]]>

Algerien, im Südosten an Niger und Burkina Faso, im Süden an Côte d'Ivoire, im Südwesten an die Republik Guinea und im Nordwesten an Mauretanien und Senegal. Die endlosen Ebenen werden von den Flüssen Senegal (im äußersten Westen) und Niger durchflossen. Auf seinem Weg nach Norden fließt der Niger mit dem Bani zusammen und bildet ein großes Inlanddelta, die Sümpfe von Macina, die 450 km lang und stellenweise bis zu 200 km breit sind. Die Landesmitte besteht aus der unfruchtbaren Sahelzone. Bei Timbuktu erreicht der Niger die Wüste und fließt zunächst nach Osten und dann bei Bourem nach Südosten zum Atlantik. In der Wüste, nahe der algerischen und nigerischen Grenze im Nordosten des Landes, erhebt sich das bis zu 800 m hohe Adrar-des-Iforas-Massiv. Der Norden des Landes besteht aus Wüste; entlang der alten Trans-Sahara-Karawanenstraßen gibt es einige Oasen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Savanne im Süden.]]>

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mali.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.]]>

Konsulat mit Visumerteilung in Basel (Tel: (061) 295 38 88. Internet: www.maliconsulat.ch).
Telefon: (022) 710 09 60.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-15.00 Uhr.
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Telefon: (+43) (01) 40 26 86 10.
Email: info@konsulatmali.at
Öffnungszeiten: Mo, Fr, Sa 12.30-14.30 Uhr.
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Honorarkonsulate in München, Hamburg, Frankfurt/M. und Kamp-Lintfort.
Telefon: (030) 319 98 83.
Website: www.ambassade-repmali-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr. Visaabt.: Di und Do 10.00-12.00 Uhr.
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Stand - Fri, 31 Aug 2018 12:23:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 03 Sep 2018 11:41:08 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Aktuelle Hinweise

Im Nachgang zu den malischen Präsidentschaftswahlen vom 29. Juli und 12. August 2018 finden vermehrt Protestmärsche statt. Es ist nicht auszuschließen, dass es in diesem Zusammenhang zu politisch motivierten Unruhen kommt. Demonstrationen, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften sollten weiträumig gemieden werden. Es wird bis auf weiteres von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Mali abgeraten. Bitte beachten Sie weiterhin die Teilreisewarnung.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Terrorismus
Vor Reisen nach und in Mali nordöstlich der Linie mauretanische Grenze-Yelimané-Diéma-Kolokani-Koulikoro-entlang des Nigerflusses bis Ségou-Bla-Koutiala-Grenze Burkina Faso bei Faramana wird gewarnt.
Insbesondere im Norden und im Zentrum Malis und in der Region Mopti kommt es zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sind Terrorgruppen aktiv.
Für Angehörige westlicher Staaten besteht ein erhebliches Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen zu werden. Es besteht in diesen Landesteilen die Gefahr, Opfer von Landminen bzw. Sprengfallen zu werden.
Auch eine Fahrt auf der N3 (Diema-Kolokani) sollte vermieden werden.Auch im Süden des Landes und in der Hauptstadt Bamako kann eine Gefährdung durch terroristische Gruppen nicht ausgeschlossen werden. Anschläge sind überall in Mali jederzeit möglich, seit November 2015 gilt im Land der Ausnahmezustand. Aufenthalte und Reisen sollten nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durchgeführt werden. In den letzten Jahren ist es auch in Bamako immer wieder zu terroristischen Anschlägen gekommen, bei denen auch Ausländer betroffen waren. Für das Stadtgebiet Bamako wird zu besonderer Umsicht geraten. Besondere Umsicht ist auch an Orten notwendig, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden; diese sollten nach Möglichkeit ganz gemieden werden.
Reisenden wird empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen.
Kriminalität
Eine Zunahme der Gewaltkriminalität ist zu beobachten, die in den letzten Monaten auch zunehmend Ausländer betraf.
Von nicht zwingend erforderlichen Überlandfahrten wird abgeraten. Wenn überhaupt, sollten diese nicht allein durchgeführt werden. Fahrten in der Dunkelheit sollten unbedingt vermieden werden.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Geld/KreditkartenGrößere Banken und Hotels akzeptieren in der Regel Kreditkarten. Die Möglichkeit, Geld aus Automaten zu erhalten, kann eingeschränkt sein.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: JaPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss.Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage". Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.Die Zustände bei der malischen polizeilichen Verwahrung sowie in den Haftanstalten sind außerordentlich schwierig. Bei einer Verhaftung muss unbedingt darauf gedrängt werden, dass sofort die Botschaft benachrichtigt wird.Es besteht die Verpflichtung, ständig Ausweispapiere mit sich zu führen. Insbesondere bei nächtlichen Straßenkontrollen ist mit einer Verhaftung zu rechnen, sofern kein amtlicher Lichtbildausweis mitgeführt wird.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch http://www.who.int/ith/en/). In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langezeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afri­kanischen Meningitisgürtels" regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin­gokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.Dengue-Fieber
Kommt selten vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmassnahmen (s.u.).Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria nur sporadisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal gehäuft mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und Abnahme in der Trockenzeit. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) wird empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • Körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue, s.u.), in den Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
2015 waren in Mali ca. 1,3 % der erwachsenen Bevölkerung (15 - 49 Jahre) HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko, sich zu infizieren. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.Weitere Infektionskrankheiten
Ebola
Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt. Die Ebolaepidemie 2013-2016 in den vor allem betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone ist eingedämmt. Auch in Mali waren Fälle aufgetreten. Grundsätzlich ist ein erneutes Auftreten von Ebolainfektionen in Westafrika nicht auszuschließen. Es wird deshalb dazu geraten, die Nachrichtenlage zu verfolgen, insbesondere auch die Hinweise auf der Homepage der deutschen Botschaft in Abidjan zu beachten und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser ist daher grundsätzlich nicht empfohlen.Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Planbare Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt, eine gewisse Versorgung jedoch möglich. In mehreren staatlichen Krankenhäusern und Privatkliniken können Patienten operativ, bei internistischen Notfällen und intensivmedizinisch betreut werden. Nähere Informationen sind über die Botschaft erhältlich. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen medizinischen Fachrichtungen sind vorhanden, einige Ärzte sprechen auch Deutsch, z. B. in den Fachgebieten Chirurgie, Allgemeinmedizin, Gynäkologie.Das Mitbringen von Medikamenten ist für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Reisende sollten über einen ausreichenden, für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de).Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.Mehr

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