Tourismusinformationen Sambia

Klima

Klima

Tropisches Klima. Durch Hochlage gemäßigte Temperaturen, außer in den Tälern. Es gibt drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September; die heiße Trockenzeit im Oktober und November und die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Avocet (Internet: www.avocet-charters.com), Proflight (Internet: www.proflight-zambia.com) sowie andere Charter und örtliche Veranstalter betreiben den Inlandverkehr. Es gibt über 127 Flughäfen und Landebahnen im Land. Mfuwe (MFU) liegt innerhalb des Luangwa Nationalparks, ca. 1 Std. 15 Flugzeit von Lusaka. Zubringerdienste zu den Lodges und Camps des Parks können arrangiert werden.

Flughafengebühren: 28.000 K.

Schiff

Fähren verkehren auf allen Wasserwegen, weitere Informationen vor Ort.

Bahn

Die unter Reiseverkehr - International beschriebenen Bahnstrecken führen weiter von Livingstone nach Lusaka, von Lusaka zum Copperbelt und von der nördlichen Grenze Tansanias nach Kapiri Mposhi. Die Verbindung Kitwe via Lusaka nach Livingstone wird täglich angeboten. Der Zambezi Express fährt über Nacht von Livingstone nach Lusaka.

Bus/Pkw

Linksverkehr. Das verhältnismäßig gute Straßennetz von insgesamt ca. 38.000 km Länge (davon ca. 8.200 km geteert, jedoch häufig in schlechtem Zustand) ist während der Regenzeit oft unbefahrbar. Benzin ist in den meisten Großstädten erhältlich. Für Reisen in entlegenere Gebiete sollte man immer einen Reservekanister mit sich führen.

Fernbus:
Zambia Telecommunications (Zamtel) (Internet: www.zamtel.zm) und private Unternehmen bieten Überlandbusdienste an, allerdings sind die Busse oft unpünktlich und überfüllt. Auf der Strecke Copperbelt - Lusaka - Livingstone verkehren Zamtel-Busse. Abfahrt ist alle zwei Tage, Fahrkarten sollten lange im Voraus gebucht werden. Weitere Busdienste werden u.a. von Giraffe angeboten.

Mietwagen
sind in den Großstädten erhältlich und sollten Allradantrieb haben. Weitere Informationen vom Tourist Board oder dem Lusaka-Busbahnhof, Dedan Kimathi Road, Lusaka. Zungulila, Avis, Hertz, Taiwo sowie andere Firmen vermieten Fahrzeuge mit Chauffeur.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

In Lusaka gibt es Minibusse und Sammeltaxis. Die Busse sind recht einfach in der Ausstattung und meist überfüllt. Taxis haben keine Taxameter, Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Mehrere internationale Fluggesellschaften, darunter South African Airways (SA) und British Airways (BA), bieten Flugverbindungen nach Lusaka an.

Eine Weiterreise nach Lusaka von Windhoek (Namibia) über Johannesburg (Südafrika) ist auch mit Air Namibia (SW) möglich. Air Namibia fliegt mehrmals wöchentlich direkt von Frankfurt nach Windhoek.

Flughafengebühren

25 US$ (im Ticketpreis enthalten). Transitpassagiere sind davon ausgenomen. Zusätzlich muss eine Flughafensteuer (infrastructure and development charge) an den Flughäfen Lusaka, Livingstone, Ndola und Mfuwe pro Person in bar für internationale Flüge entrichtet werden: 52,8 Kwacha (ca. 10 US$).

Internationale Flughäfen

Der Flughafen von Lusaka (LUN) liegt 26 km östlich der Stadt. Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Banken, Post, Bars, Restaurants. Flughafen- und Stadtbusse sowie Taxis. Rückfahrt per Taxi von Hotels nach vorheriger Vereinbarung (der Fahrpreis sollte ausgehandelt werden).

Der Flughafen Mfuwe (MFU) befindet sich im Süden des Luangwa Nationalparks, 75 Flugminuten vom Flughafen Lusakas entfernt. Lodges und Safari-Camps bieten Transfermöglichkeiten. Vorausbuchungen bzw. Anmeldungen werden empfohlen

Schiff

Fährverbindungen von Mpulungu über den Tanganjika-See und über Kigoma (Tansania) nach Bujumbura in Burundi sowie von Kazungula über den Sambesi nach Botswana.

Bahn

Zwei Strecken verbinden Sambia mit Simbabwe und Tansania. Täglich bieten Zambia Railways eine Verbindung von Livingstone über die Viktoria-Fälle nach Bulawayo und Harare (Simbabwe) an. Die Fahrt dauert 9-12 Std., je nachdem, ob man den normalen oder den Expresszug benutzt.

Die Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority (TAZARA) (Internet: www.tazara.co.tz) verkehren zwischen Kapiri-Mposhi (Sambia) und Dar es Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: 38 Std.). Züge fallen häufig aus, man sollte sich sicherheitshalber vorher beim Fremdenverkehrsamt in Lusaka erkundigen.

Bus/Pkw

Pkw: Die Hauptstraßen führen von Simbabwe über Chirundu oder Kariba nach Livingstone; über Bulawayo und über die Brücke der Viktoriafälle; von Botswana mit der Fähre bei Kazungula bei Livingstone; von Mosambik nach Villa Gambito und Zumbo; von Tansania über Nakonde und Mbala; von Malawi über Chipata und Nyika Plateau und von der Dem. Rep. Kongo über die Straße von Lumbumbashi nach Chingola.

Anmerkung: Wegen Konflikten in der Demokratischen Republik Kongo und in Angola und daraus gelegentlich resultierenden Übergriffen in den Grenzregionen Sambias sollten Fahrten in diese Grenzregionen vermieden werden. In den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, zu Angola und zu Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder.

Bus: Busse fahren von Dar es Salaam und Mbeya in Tansania zur Grenze, wo in Busse nach Copperbelt und Lusaka umgestiegen werden kann. Busse verbinden auch Malawi mit Sambia über die Strecke Lilongwe - Lusaka. Vorausbuchung wird empfohlen. Intercape Mainliner (Internet: www.intercape.co.za) und Translux (Internet: www.translux.co.za) verbinden täglich Johannesburg (Südafrika) mit den Viktoriafällen und mit Sambia.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münztelefone (Scheidemünzen) in Postämtern und in den meisten öffentlichen Gebäuden. Eine begrenzte Anzahl von öffentlichen Kartentelefonen gibt es in den größeren Städten. Auslandsgespräche können auch von Hotels aus geführt werden. In Hotels sind die Telefonkosten allerdings am höchsten.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Telecel (Zambia) Limited, Zambia Telecommunications Ltd. (ZAMTEL) (Internet: http://www.zamtel.zm/zamtel/index.htm) und Celtel Zambia (Internet: www.zm.celtel.com/en/index.html). Roaming-Vertäge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich deckt vor allem die größeren Städte im Süden und im Zentrum des Landes ab.

Fax

Gibt es im Hauptpostamt Lusakas (24 Std.) und in den größeren Hotels.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Zamnet (Internet: www.zamnet.zm), Coppernet (Internet: www.coppernet.zm) und Zamtel (Internet: www.zamtel.zm). E-Mail-Zugang hat man von Internetcafés in Livingstone und Lusaka.

Telegramme

Können in den Telegraphenämtern der größeren Städte aufgegeben werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.30 Uhr, sonn- u. feiertags geschlossen).

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist 7-14 Tage unterwegs.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Die meisten touristischen Einrichtungen unterliegen der Kontrolle von Reiseveranstaltern; Preise werden lange im Voraus festgelegt.

Nationalparks

Die sambische Regierung hat seit langem die wirtschaftliche Bedeutung einer intakten Natur erkannt und sich aktiv um den Naturschutz bemüht. Fast 9% des Landes sind Natur- und Tierschutzgebiete. Der Tourismus konzentriert sich überwiegend auf 8 der 19 Parks: Sumbu, Kafue, Lochinvar, South Luangwa, Lower Sambesi, Kasanka, North Luangwa und Mosi-oa-Tunya; andere Parks bieten bisher nur wenige Touristeneinrichtungen. Auf Gruppensafaris (6-8 Personen pro Fahrzeug) mit erfahrenen Führern lernt man die afrikanische Flora und Fauna am besten kennen. Büffel-, Elefanten- und Antilopenherden können, ebenso wie Löwen und Zebras, in freier Wildbahn beobachtet werden. Nashörner, Affen, Paviane, Wildschweine, Nilpferde und Krokodile sind ebenfalls mit ein wenig Glück zu sehen. Die Vogelwelt ist allgegenwärtig; 400 verschiedene Arten beheimatet allein der Lochinvar-Nationalpark. An den Schwemmebenen und Flussufern halten sich jederzeit Scharen von Wasservögeln auf, ganz besonders im Lochinvar- und im Luangwa-Nationalpark. Angeln ist sehr beliebt, und häufig werden an den Seen internationale Angelwettbewerbe abgehalten.
Normalerweise beobachtet man das Wild vom offenen Landrover aus, es können aber auch Wanderungen mit bis zu sechs Personen organisiert werden. Aus Sicherheitsgründen sind Führer bewaffnet. Nachtsafaris werden auch angeboten.
Alle Nationalparks sind per Auto oder Flugzeug erreichbar. Um die Parks betreten zu können, muss man zwischen 09.00-18.00 Uhr am Haupteingang eine Eintrittskarte kaufen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt.

Kafue-Nationalpark

Dieser 22.500 qkm große Park liegt in der Mitte der südlichen Landeshälfte und ist eines der größten Tierschutzgebiete Afrikas. Der Park wird durch den Fluss Kafue geteilt, der Hunderte von Vogelarten anzieht. Es werden achttägige Safaris und Wanderungen angeboten. Unterkunft findet man das ganze Jahr über u. a. in der Mukambi Lodge (keine geführten Safaris während der Regenzeit von November - April), Lunga Cabins, Puku Pan, den Musungwa Lodges sowie im New Kalala-Camp (Vollpension). Außerdem gibt es diverse andere Camps ohne Verpflegung während der Hauptsaison.

South Luangwa-Nationalpark

Elefanten, Nilpferde, Löwen, Zebras, Giraffen, Antilopen, Büffel, Affen und Wildhunde sind hier zu Hause. In der Hauptregenzeit verwandeln sich die Bäume und Wiesen in wahre Blumenteppiche. Die Regenzeit dauert von November/Dezember bis Mai. Lodges gibt es in Chichele, Mfuwe und Kapani (ganzjährig) sowie Luamfwa und Tundwe (Trockenzeit). Verpflegung wird in den Lodges von Chibembe, Tena Tena und Kaingo Camp (Trockenzeit) und Chinzombo (ganzjährig) angeboten. Auch hier gibt es in der Hauptsaison mehrere Camps ohne Verpflegung. Die anderen Anlagen des Parks beinhalten luxuriöse Doppelzimmer in Chalets mit Privatbad und Toilette, Vollpension, Bar und Swimmingpool.

Lochinvar-Nationalpark

Hier ist eine einmalige Artenvielfalt der Vogelwelt zu Hause. Eine Lodge ist ganzjährig geöffnet. Die heißen Quellen von Ngwisho sind eine der ältesten archäologischen Stätten in Zentralafrika.

Sumbu-Nationalpark

An den sandigen Ufern des Tanganjika-Sees gibt es in den Kasaba-, Ndole- und Nkamba-Buchten drei ganzjährig geöffnete Strandurlaubsorte, in Ndole Bay gibt es außerdem ein Camp ohne Verpflegung. Man kann schwimmen, sonnenbaden oder angeln. Abstecher in den Busch zur Tierbeobachtung können organisiert werden. In der Kasaba Bay Lodge werden Nachmittagstee und Grillabende am Strand angeboten, eine Bar steht auch zur Verfügung. In der Nkamba Bay Lodge findet man dieselben Einrichtungen, man wird allerdings in separaten Rundhäusern untergebracht.

Viktoria-Fälle/Mosi-oa-Tunya-Nationalpark

Dieser Park liegt an der Grenze zu Simbabwe im Süden des Landes, in dem die imposanten Viktoria-Fälle alljährlich Besucher anziehen. Der 2,5 km breite Sambesi stürzt 100 m tief in eine enge Schlucht. Der kleine Mosi-oa-Tunya-Nationalpark liegt in der Nähe und beheimatet die geläufigeren sambischen Wildtiere. Im nahegelegenen Livingstone, der »Touristenhauptstadt Sambias«, gibt es mehrere Luxushotels und ein Spielkasino. Das Nationalmuseum dokumentiert die Geschichte der Stadt und stellt völkerkundliche Funde aus. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.

Kasanka Nationalpark

Dies ist einer der kleinsten Parks des Landes mit einer Fläche von 390 qkm. Insgesamt acht Seen und vier Flüsse durchziehen den Park. Die abwechslungsreiche Landschaft beinhaltet Wälder und Sümpfe, ein Habitat für zahlreiche Säugetiere und den seltenen Shoebill-Storch. Weitere der hier vertretenen Tierarten sind z. B. Elefanten, Nilpferde, Hartebeest (Antilopenart), Zobel, Bush- und Reedböcke, Wasserbüffel und Hyänen.

Lower Sambesi Nationalpark

Dieser Park liegt ca. 100 km flussabwärts von den Viktoria-Fällen, am Nordufer des Sambesi. Die Artenvielfalt umfasst u. a. Elefanten, Nilpferde, Büffel, Zebras, Löwen, Leoparden und Vögel. Kanusafaris, Fischen (Tigerfisch und Barsch) und Vogelbeobachtung werden angeboten.

North Luangwa Nationalpark

Einer der spektakulärsten Parks Afrikas, bekannt für seine großen Büffelherden. Der bewaldete Park wird von kleinen Flüssen wie dem idyllischen Mwaleshi durchzogen. Wanderungen führen an Elefanten, Leoparden, Wildkatzen, Hyänen, Puku (Antilopenart), Impala-Antilopen, Zebras, Pavianen und Velvetaffen vorbei. Über 350 Vogelarten sind hier zu Hause, z. B. der Königsreiher, der Crested Loerie, der karmesinrote Bienenfresser und die große Eagle Owl.

Aktivurlaub

Sambesi-Floßfahrten werden immer beliebter. Von den Viktoria-Fällen aus kann man eine siebentägige Fahrt zum Kariba-See unternehmen. Kürzere Wildwasser-Rafting-Safaris sind ebenfalls möglich.

Lusaka

Die Hauptstadt bietet eine gute Auswahl an Nachtklubs und Kinos. Das Kabwata-Kulturdorf dient der Erhaltung der einheimischen Kunst und des Kunsthandwerks sowie der verschiedenen Tänze. Die Kathedrale des Heiligen Kreuzes und der Botanische Garten Munda Wanga sowie der Zoo sind einen Besuch wert.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 17,5 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.500 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 6 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 50 % (2000)

Inflationsrate: ca. 12,4 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 16 % (2008)
Industrie: ca. 26,6 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 57,4 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Kupferabbau

Außenhandel
Importe: ca. 4,694 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 4,818 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Südafrika, China, Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate, Kongo (Dem. Rep.), Saudi-Arabien, Ägypten, Indien, Italien

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und Sonderorganisationen ECA (VN-Wirtschaftskommission für Afrika), FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), ILO (Internationale Arbeitsorganisation), IMF (Internationaler Währungsfonds), UNDP (Entwicklungsprogramm der VN), UNESCO (Organisation der VN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur), UNICEF (VN-Kinderhilfswerk), UNIDO (Organisation der VN für Industrielle Entwicklung), GATT/WTO (Welthandelsorganisation), WHO (Weltgesundheitsorganisation), Weltbank, Commonwealth, AU (Afrikanische Union), Konvention von Lomé, SADC (Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika), COMESA (Gemeinsamer Markt für das Südliche und Östliche Afrika), CIPEC (Rat der Kupfer exportierenden Länder)

Umgangsformen

Englisch ist unter Geschäftsleuten weit verbreitet, zunehmend werden Visitenkarten überreicht. Jackett und Krawatte oder Tropenanzug sind bei Geschäftstreffen üblich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Zambia Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 37997, Lusaka
Tel: (01) 22 12 66.
Internet: www.zambiz.co.zm/assoc/zacci.htm

Ministry of Commerce, Trade and Industry
Kwacha Annex, Cairo Road, PO Box 31968, Lusaka
Tel/Fax: (01) 22 66 73.

Zambia Investment Centre
PO Box 34580, Lusaka
Tel: (01) 25 42 14.
Internet: www.zic.org.zm

Konferenzen/Tagungen

Weitere Informationen von Mulungushi International Conference Centre, PO Box 33200, Lusaka. Tel: (01) 29 05 06.

Land & Leute

Essen & Trinken

Einheimische Spezialitäten sind Brassen aus den Flüssen Sambesi, Kafue und Luapula sowie Nilbarsch, Lachse und andere Süßwasserfische. Getränke: Die Biersorten Mosi und Rhino Lager sowie importierte Biere sind jederzeit erhältlich.

Nachtleben

In Lusaka werden in den großen Hotels Tanz-, Theater- und Kabarettaufführungen angeboten. Kinos (einschl. Autokinos) sorgen für weitere Abwechslung. Spielkasinos gibt es im Intercontinental und im Pamodzi. In der Copperbelt-Region und in Livingstone gibt es ebenfalls Abendunterhaltungen, Spielkasinos und Tanz.

Einkaufstipps

Schnitzereien, Keramik, Kupferwaren, Perlenarbeiten und Edelsteine. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Sport

Es gibt Tennis-, Bowling- und Golfanlagen (in Chingola); Privatklubs haben weitere Sportanlagen. In den meisten Klubs muss man erst von einem Mitglied empfohlen werden, bevor man eine vorläufige Mitgliedschaft bekommen kann. In Lusaka und Kitwe bestehen Möglichkeiten zum Reiten. Schwimmen, Schnellbootfahren und andere Wassersportarten sind am Mindola-Damm im Copperbelt möglich. In Kariba kann man Hausboote mieten. Viele Privatklubs haben Swimmingpools, einige Klubs in Lusaka verleihen auch Segelboote.

Veranstaltungskalender

Febr. Ncwala-Zeremonie (trad. Frühjahrsfeiern des Ngoni-Stammes, Tanz, Grillfest), Chipata. Febr./März Ku-omboka (Häuptling der Lozi wird mit seinem gesamten Hofstaat von Leaului nach Limulunga, seiner Regenzeitresidenz, gerudert), westliche Provinz. März-Jul. Vögel am Bangweulu-See. Mai Jährliches Livingstone Kunst- und Kulturfestival. Juli (1) Likumbi Lya Mize. (2) Umutomoboko (Folklore des Lunda-Stamms), Provinz Luapala. Aug. Landwirtschaftsausstellung, Lusaka. Sept./Okt. Shimunenga (Vollmondzeremonie des Ba-Ila-Stammes), Maala, Kafue-Ebene. Nov. Lwindi Festival.

Genaue Daten sind vom Zambia National Tourist Board erhältlich (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Wer abgelegenere Regionen besucht, sollte mit freundlicher Neugier der Einheimischen rechnen. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Ein kleines Geschenk des Heimatlandes oder der Firma wird gern angenommen. Legere Kleidung wird empfohlen.

Rauchen
ist in öffentlichen Gebäuden, Lokalen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen öffentlichen Orten verboten.

Fotografieren:
Vorsicht bei der Motivwahl, immer erst um Erlaubnis fragen. Militäranlagen dürfen nicht fotografiert werden.

Trinkgeld:
10% Steuern werden auf alle Rechnungen aufgeschlagen, in Hotels wurde Trinkgeld offiziell abgeschafft. Trotzdem werden manchmal 10% für Bedienung auf die Rechnung gesetzt bzw. 10% Trinkgeld erwartet.

Unterkunft

Hotels

Auf Hotelzimmer wird eine Mehrwertsteuer in Höhe von 16 % erhoben. 

Camping

Campingplätze gibt es in den Touristenzentren und in den Nationalparks, rechtzeitige Vorausbuchung wird empfohlen. Falls man mehr als 4 Wochen im Voraus bucht, verlangen einige Reiseveranstalter 15% Anzahlung. Die Hauptsaison ist vom 1. Juni bis 13. Oktober und vom 15. Dezember bis 4. Januar sowie in der Osterzeit. In der Nebensaison sind die Preise niedriger. Auskünfte erteilt auch das Zambia National Tourist Board (s. Adressen).

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2016
1 Jan Neujahr
12 Mar Tag der Jugend
25 Mar Karfreitag
28 Mar Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrikanischer Freiheitstag (Gründungstag der Organisation für Afrikanische Einheit)
4 Jul Tag der Helden
5 Jul Tag der Einheit des Volkes
1 Aug Tag der Bauern
24 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
12 Mar Tag der Jugend
14 Apr Karfreitag
17 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrikanischer Freiheitstag (Gründungstag der Organisation für Afrikanische Einheit)
3 Jul Tag der Helden
4 Jul Tag der Einheit des Volkes
7 Aug Tag der Bauern
24 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
12 Mar Tag der Jugend
30 Mar Karfreitag
2 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrikanischer Freiheitstag (Gründungstag der Organisation für Afrikanische Einheit)
2 Jul Tag der Helden
3 Jul Tag der Einheit des Volkes
6 Aug Tag der Bauern
24 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Sambia eingeführt werden (Personen ab 18 J.):200 Zigaretten oder 450 g Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke (geöffnet).

Ausfuhrverbot

Teile von Wildtierkadavern (z.B. Stoßzähne, Hörner, Fundobjekte wie z. B. Skelett- oder Zahnteile)
 

Ausfuhrbeschränkungen

1 Stück Elfenbeinschmuck pro Passagier.

Geld

Währung

1 Kwacha = 100 Ngwee. Währungskürzel: K, ZMW (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen im Wert von 1 K sowie 50, 10 und 5 Ngwee.Achtung: Zahlungen jeglicher Art (in bar, Überweisung etc.) dürfen nur in der Landeswährung vorgenommen werden. Bei Zuwiderhandlung drohen langjährige Gefängnisstrafen.

Geldwechsel

Fremdwährungen werden in offiziellen Banken und Wechselstuben umgetauscht (US$ empfohlen). Wechselbestätigungen sind bis zum Verlassen des Landes aufzuheben.

Kreditkarten

American Express sowie teilweise auch Diners Club, MasterCard und Visa werden in den meisten Hotels, Restaurants, Reisebüros und in den größeren Geschäften akzeptiert. In staatlichen Banken und in der Barclays Bank kann man mit der Visacard am Geldautomaten Bargeld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen

Einfuhr der Landeswährung verboten, deren Ausfuhr auf 1.000 K begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.30-14.30716.00 Uhr, am ersten und letzten Samstag eines Monats 08.15-10.30/12.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 10.82 ZMW
1.00 CHF = 10.07 ZMW
1.00 USD = 10.22 ZMW
Wechselkurse vom 10 Januar 2017

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer:
Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Ein Visum ist allgemein erforderlich u.a. für Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder, die Schweiz und die Türkei (Ausnahme: [1] Staatsbürger von Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen und für einen geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum).
 E-Visum: Beantragung auf evisa.zambiaimmigration.gov.zm/#/. Nach der Bewilligung erhält der Antragsteller eine Bestätigung, die bei der Einreise für den Erhalt des eigentlichen Visums vorgelegt werden muss. An der Grenze werden die Visumgebühren in US$ fällig. Visum bei der EinreiseEs besteht grundsätzlich die Möglichkeit, ein Visum bei der Einreise zu erhalten, dennoch wird davon abgeraten. Bestätigte Rück- oder Weiterreisetickets, ein noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und die Visumgebühren in bar sind vorzulegen. Einige Fluggesellschaften bestehen jedoch auf ein vorab besorgtes Visum.Das gemeinsame KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ist bis zu 30 Tage gültig. Es kann u.a. von den Staatsbürgern der folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder beantragt werden:(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten (Ausnahme: Bulgarien, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern);(b) Schweiz;(c) Türkei.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise einschließlich Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Visum.

Achtung:
Die Transiterleichterung gilt nicht für Staatsangehörige einiger afrikanischer und asiatischer Länder.

Visaarten

Touristen-, Geschäfts-, Besuchs- und Transitvisum. Für Kinder ist das Visum kostenlos.

Das Day Tripper Visa oder Tagesvisum wird z.B. bei Tagesausflügen von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) ausgestellt.Seit Dezember 2016 wird wieder das KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ausgestellt. 

Visagebühren

Visum direkt bei der Einreise:
50 US$ in bar (einmalige Einreise), 80 US$ in bar (zweimalige Einreise), 160 US$ (mehrmalige Einreise, kann erst nach der Einreise beim Einwanderungsbüro beantragt werden). Einige Fluggesellschaften bestehen bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Tagesvisum (Day Tripper Visa): 20 US$ (24 Stunden gültig).
Transitvisum: 50 US$.KAZA-Visum: 50 US$.Achtung: Ein Visum für eine mehrmalige Einreise ist nicht am Flughafen bei der Einreise erhältlich. Ein Visum für eine mehrfache Einreise kann aber bei dem örtlichen Büro der Einwanderungsbehörden beantragt werden.Die Kosten müssen für das Visum, wenn es direkt bei der Einreise beantragt wird, in bar und in US$ beglichen werden.

Deutschland, Österreich
Touristenvisum und Geschäftsvisum bei der Botschaft:
48 € (Einfachvisum, 3 Monate);
78 € (Mehrfachvisum, 6 Monate);

Schweiz
Touristenvisum und Geschäftsvisum
40 CHF (Einfachvisum, 3 Monate);
65 CHF (Zweifachvisum, 6 Monate).

Gültigkeitsdauer

Deutschland: Einfachvisum ab Ausstellung 3 Monate, Zweifachvisum/Mehrfachvisum ab Ausstellung 6 Monate. Die Aufenthaltsdauer wird von den Einwanderungsbehörden an der Grenze festgelegt (i. d. R. 30 Tage).
Tagesvisum: 24 Std.
Transitvisum: 7 Tage.KAZA-Visum: 30 Tage.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).E-Visum: Online-Antrag auf evisa.zambiaimmigration.gov.zm/#/. Nach der Bearbeitung innerhalb von 3 Arbeitstagen muss man die Visumsbewilligung downloaden und an der Grenze vorlegen.Das KAZA-Visum kann in Zimbabwe an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Harare International Airport und im Victoria Falls Airport. In Sambia kann es an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Kenneth Kaunda Airport (Lusaka) und Harry Mwaanga Airport (Livingstone).

Einreisevisum:
(a) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und über zwei leere, nebeneinanderliegende Seiten verfügt.
(d) Gebühr (per Überweisung mit Beleg).(e) Rückflug- oder Weiterflugticket.Geschäftsvisum zusätzlich:
(f) Firmenschreiben mit Angaben zu Reisezweck und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme/Einladungsschreiben.Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Aufenthaltsgenehmigung

Anträge für Aufenthalte über 90 Tage an den Chief Immigration Officer (CIO), Kent Building, 50300, ZM-Lusaka Tel: (01) 25 26 22, 25 26 59.

Bearbeitungszeit

Ca. 2 Wochen ab Eingang der Visumgebühr.

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Dokumente bei der Einreise

Rück- bzw. Weiterreiseticket.

Ausreiseerlaubnis

Bei der Ausreise auf dem Luftweg wird eine Flughafengebühr in Höhe von 25 US$ fällig, falls diese nicht schon im Flugpreis inbegriffen ist. Die Flughafengebühr für Inlandflüge beträgt 8 US$.

Allgemeines

Lage

Mittleres Südafrika.

Fläche

752.614 qkm (290.586 qm).

Bevölkerungszahl

15.066.266 (2015).

Bevölkerungsdichte

20 pro qkm.

Hauptstadt

Lusaka.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1996. Parlament mit 150 Mitgliedern, außerdem House of Chiefs mit 27 Vertretern ethnischer Gruppen. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).

Geographie

Sambia grenzt im Westen an Angola, im Norden an die Demokratische Republik Kongo, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe und Botswana und den Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel) Namibias. Im Süden bilden der Fluss Sambesi und der Kariba-See die Grenze zu Simbabwe. Die Viktoria-Fälle am Südende des künstlichen Kariba-Sees sind eines der erstaunlichsten Naturwunder Afrikas, wenn nicht der Welt. Im Osten und Nordosten des Landes steigt das sambische Plateau auf 1200 m an. Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt. Die Tierwelt in den herrlichen Luangwa- und Kafue-Nationalparks ist eine der artenreichsten Afrikas.

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Außerdem werden ca. 70 Stammessprachen gesprochen, einschl. Nyanja, Tonga, Bemba, Lozi, Chokwe, Luvale und Lunda.

Religion

50-75 % Christentum ist Staatsreligion, 24-49 % islamische und hinduistische Minderheiten sowie 1 % Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Sambia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Staatsoberhaupt

Edgar Lungu, seit Januar 2015.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Sambia

Chemin du Champ d'Anier 17-19, CH-1202 Genève , Switzerland Telefon: (+41) (022) 761 44 00.


(auch für Österreich zuständig)Honorarkonsulate in Hamburg und Bad Camberg.
Telefon: (030) 206 29 40.
Website: www.zambiaembassy.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr.

Honorarkonsulat der Republik Sambia

(ohne Visabefugnis) 
Telefon: (+43) (01) 503 59 79
Website: www.sambia.co.at
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr (nach telef. Vereinbarung).

Zambia National Tourist Board, Zentrale

Great East Road, 1st Floor Petroda House, ZA-Lusaka, Box 30017, Zambia Telefon: (0211) 22 90 87/90.
Website: www.zambiatourism.com

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sambia
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.01.2017
Unverändert gültig seit: 10.01.2017
Aktuelle HinweiseAuch nach den Wahlen vom 11. August 2016 sind politische Kundgebungen, Demonstrationen und auch gewalttätige Ausschreitungen nicht auszuschließen. Besonders betroffen sind städtische Ballungsgebiete, die Ausfallstraßen sowie die Umgebung von Hochschulen. Reisenden sollten Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden und die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen. Landesspezifische SicherheitshinweiseVon Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo wird wegen gelegentlicher Übergriffe über die Grenze hinweg abgeraten.In den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, zu Angola und zu Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder.Reisen über Land/ StraßenverkehrStraßenkontrollen der Polizei, die über reine Verkehrskontrollen hinausgehen, sind nicht nur auf den Überlandstraßen sondern seit einiger Zeit auch im innerstädtischen Bereich an der Tagesordnung. Die Gründe hierfür sind nicht immer ersichtlich. Es wird dringend geraten, stets alle Personal- und Fahrzeugpapiere mit sich zu führen.Nächtliche Überlandfahrten sind aufgrund von Fußgängern, liegen gebliebenen Fahrzeugen, anderen Hindernissen und des Straßenzustands sowie vereinzelt bekannt gewordener Überfälle mit Straßenblockaden mit großen Risiken verbunden und sollten vermieden werden. Außerhalb der Städte gibt es in aller Regel keine Straßenbeleuchtung.KriminalitätGewalttätige und bewaffnete Raubüberfälle, insbesondere bewaffnete Fahrzeugentführungen, können vorkommen. Überfälle können sich insbesondere in Lusaka, den Städten des sogenannten „Kupfergürtels", aber auch in Touristenzentren oder auf Überlandstrecken ereignen. Bevorzugtes Ziel von Fahrzeugentführungen sind Geländefahrzeuge der gehobenen Klasse, die vor Grundstückszufahrten auf Einlass warten. Es wird dringend empfohlen, mit dem Fahrzeug in Fahrtrichtung (parallel zur Straße) fluchtbereit zu warten. Bei Überfällen sollte unter keinen Umständen Widerstand geleistet werden. Bei Autofahrten in Ballungsgebieten wird empfohlen, die Türen von innen verriegelt und die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten nicht sichtbar im Fahrzeug liegen.Einbrüche kommen auch in Hotelzimmern der gehobenen Klasse,in den Touristenzentren sowie zunehmend in guten Wohngegenden vor. Reisepapiere und Wertgegenstände sollten  im Safe deponiert werden.Insbesondere in Lusaka werden  Gewalttaten tendenziell  in den frühen Morgenstunden verübt. Es wird davon abgeraten, sich nach Mitternacht noch auf den Straßen der Hauptstadt zu bewegen.Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

 

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Ihre Ansprechpartnerin

Julia Leier

0211 516 160 119