Tourismusinformationen Myanmar

Klima

Klima

In Myanmar gibt es drei Jahreszeiten – die heißeste Jahreszeit liegt zwischen Februar und Mai mit geringem Niederschlag. Die Monsunzeit dauert von Mai bis Oktober. Von Oktober bis Februar herrscht trockenes, kühleres Wetter.

Reiseverkehr - National

Achtung

Reisen in bestimmte Landesteile sind nicht gestattet. Einzelheiten von der Botschaft (s. Adressen).

Flugzeug

Das Flugzeug ist das beste Verkehrsmittel, leider ist der Flugplan jedoch eingeschränkt. Oft beeinträchtigen Sicherheitsmaßnahmen und manchmal technische Probleme den Reiseverkehr. Air Mandalay (6T) (Internet: www.air-mandalay.com), Air Yangon (Internet: www.yangonair.com) und Air Bagan (W9) (Internet: www.airbagan.com) bieten Inlandflüge an. Das Auswärtige Amt rät, aus Sicherheitsgründen auf Flugreisen mit der staatlichen Inlandsfluggesellschaft Myanma Airways (UB) zu verzichten. Myanma Airways ist nicht identisch mit der auch international operierenden Myanmar Airways International (8M). 
Es gibt Flüge zu den meisten Städten, außerdem Charterflugverkehr. Über 60 Landepisten stehen zur Verfügung. Flugtickets und Auskünfte bei Myanmar Travels and Tours (118 Mahabandoola Garden Street, Kyauktada Township, Yangon. Internet: www.myanmartravelsandtours.com).

Durchschnittliche Flugzeiten
Yangon - Mandalay: 2 Std. 10 Min.; Yangon - Pagan: 1 Std. 30 Min.; Yangon - Heho: 1 Std. 25 Min.

Schiff

Am besten lernt man das Land per Boot kennen, insbesondere auf dem Irrawaddy zwischen Bhamo und Mandalay, zwischen Mandalay via Bagan nach Pyay sowie zwischen Sittwe und Mrauk U. Der Irrawady entspringt im Himalaya und fließt über 2170 Kilometer durch Myanmar bis er im Indischen Ozean mündet. Nur zwischen Mandalay und Bagan besteht eine Expressverbindung, ansonsten sind Schiffs- oder Bootsreisen eher langsam.
Neben der in staatlicher Hand befindlichen Inland Water Transport gibt es auch private Schifffahrtsgesellschaften, u.a. Mandalay - Bagan Express Ferry und Ayeyarwady River Luxury Cruises. Tickets und Reservierungen sind bei Reisebüros oder Myanmar Travels and Tours erhältlich.

Bahn

Die Züge der Myanmar Railways befahren diverse Strecken, die wichtigste führt von Yangon nach Mandalay (Fahrzeit 12-14 Std.). Regelmäßige Bahnverbindungen gibt es auf den Strecken Yangon – Bagan, Yangon – Motta und Yangon – Pyi.

Nachtzüge haben normalerweise Schlafwagen. Das Streckennetz führt in fast alle Landesteile. Mit Ausnahme der Strecke Yangon – Mandalay sind alle Zugverbindungen von regelmäßigen Verspätungen und anderen Störungen betroffen, die durch klimatische, technische und bürokratische Schwierigkeiten verursacht werden. Fahrkarten müssen durch Myanmar Travels and Tours erworben werden, möglichst 24 Std. im Voraus. Es empfiehlt sich, 1. Klasse zu fahren. Die Bahnfahrkarten können mit Bustickets kombiniert werden.

Bus/Pkw

Busse der staatseigenen Transportgesellschaft sind in schlechtem technischen Zustand, inzwischen stehen jedoch auch komfortablere, klimatisierte Busse privater Busunternehmer zur Verfügung. Die Hauptstrecken führen von Yangon nach Meiktila, Pyay, Mandalay und Taunggyi. Tickets sollte man einen Tag im Voraus kaufen.

Fahrräder
können gemietet werden.

Mietwagen:
Es können nur Mietwagen mit Chauffeur gemietet werden. Der nationale oder internationale Führerschein wird nicht anerkannt.

Stadtverkehr

Yangon hat eine ringförmige Bahnstrecke. In allen Städten verkehren Busse, die allerdings zumeist veraltet und überfüllt sind. In Yangon gibt es blaue Regierungstaxis zum Einheitsfahrpreis. Taxis ohne Taxameter stehen zur Verfügung, außerdem Motor- und Fahrradrikschas. Der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden, ein Trinkgeld wird nicht erwartet.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Myanmars nationale Fluggesellschaft heißt Myanmar International Airways (UB) (Internet: www.maiair.com). Direktflüge nach Yangon werden von Bangkok, Singapur, Jakarta, Bangladesch, Kalkutta, Kunming und Moskau angeboten.

Vietnam Airlines (VN) fliegt direkt von Hanoi nach Yangon (nach Hanoi bestehen Direktflüge von Frankfurt mit Vietnam Airlines).

Lufthansa (LH) 
fliegt mehrmals wöchentlich nach Yangon mit Zwischenstopp in Bangkok. Weitere Fluglinien, die Myanmar anfliegen, sind u.a.: Air China (CA), Air France (AF), Austrian Airlines (OS), British Airways (BA), Malaysia Airlines (MH), Eva Air (BR), Swiss (LX) und Thai Airways (TG).

Flughafengebühren

10 US$. Transitpassagiere sind davon ausgenommen.

Internationale Flughäfen

Yangon (RGN) (Mingaladon) liegt 19 km nördlich der Stadt. Bank, Post, Tourist-Information, Hotel-Reservierung, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Es gibt Taxis und Busse ins Stadtzentrum (Fahrzeit 30-45 Min.).
Ein weiterer internationaler Flughafen befindet sich in Mandalay.

Schiff

Der Hafen von Yangon wird von mehreren Kreuzschifffahrtslinien angelaufen.

Bus/Pkw

Zurzeit ist auf dem Landweg nur die Stadt Tachilek von Thailand aus auf einer fest vorgeschriebenen Route zu erreichen. Aufgrund der unsicheren politischen Lage können Grenzübergänge kurzfristig geschlossen werden. Es ist ratsam, sich vor Antritt der Reise bei der jeweiligen Botschaft über die aktuelle Situation zu informieren. Informationen zu Reisebeschränkungen können bei der staatlichen Reiseagentur Myanmar Travels and Tours (MTT) (Internet: www.myanmartravelsandtours.com) eingeholt werden.

Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst zu den wichtigsten Städten. Das interne Telefonnetz ist begrenzt sowie häufig defekt oder überlastet.

Einige Hotels verfügen über internationale Direktdurchwahl. 

Im zentralen Telefon- und Telegrafenamt (CTT) in Yangon, Ecke Pansodan und Mahabandoola Street können internationale Telefonanrufe getätigt werden. Das Amt ist Mo-Fr von 08.00-16.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 09.00-14.00 Uhr geöffnet.

Es gibt öffentliche Münzsprecher, die mit Scheidemünzen à 5 Kyat benutzt werden können. Die Scheidemünzen sind in Tabakläden erhältlich.

Mobiltelefone: Vorbezahlte, jedoch nicht wiederaufladbare SIM-Karten können im Nennwert von 20 US$ erworben werden; das Guthaben steht 30 Tage zur Verfügung und verfällt danach. Der Versand von Textnachrichten (SMS) ins Ausland und deren Empfang aus dem Ausland ist jedoch nicht möglich.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist MPT GSM Network, eine Tochter der Myanmar Posts and Telecommunications. Gebühren sind hoch.

Roaming-Verträge mit ausländischen Netzbetreibern bestehen nicht.

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist das Ministry of Post and Telecommunication (Internet: www.mpt.net.mm). Internetanschlussgebühren sind sehr hoch.

Internet-Cafés gibt es in größeren Städten. Internetzugang bieten auch einige Hotels an. Die Nutzungskosten sind jedoch hoch.

Telegramme

Können im Central Telegraph Office, Maha Bandoola Street, und bei der Post and Telecommunications Corporation in Yangon aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist ca. 10- 14 Tage unterwegs. Es empfiehlt sich, Briefe persönlich aufzugeben und eine Bescheinigung dafür zu verlangen (geringe Gebühr). Postämter haben Mo-Fr von 09.30-16.30 Uhr geöffnet.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Im ganzen Land gibt es Stupas (kuppelförmige buddhistische Schreine),Tempel und Pagoden. Wegen des Bürgerkriegs dürfen einige Gebiete vonBesuchern nicht betreten werden. Während der Trockenzeit veranstaltetdie Tourist Corporation sonntags Ausflüge per Flugzeug zu den Stränden von Napali und Sandoway.

Der Süden

Charakteristisch für die ehemalige Hauptstadt Yangon sind dievielen buddhistischen Tempel, Straßenmärkte, Imbissstände und teilweiseetwas baufälligen Gebäude aus der Kolonialzeit. Die goldene Shwe-Dagon-Pagodeist einer der außergewöhnlichsten buddhistischen Schreine Asiens – dieälteste Pagode an dieser Stelle soll vor 2500 Jahren gebaut wordensein, das derzeitige Gebäude stammt von 1769. Sehenswert sind auch die Sule-Pagode und die Maha Pasan Guha oder »Große Höhle« – eine künstlich angelegte Höhle, die Teil der Kaba-Aye-Pagode ist. Interessant an der Botataung-Pagode ist, dass man die hohle Stupa betreten kann. In der Nähe von Myinkaba liegt der Naga-Yone-Tempel mit einer berühmten Buddhafigur. Sehenswert ist auch Kyaik Tyo mit der »Goldfelsen-Pagode«. Pegu wurde 1573 gegründet. Besonders sehenswert sind die goldene Shwemawdaw-Pagode und der Markt. Nordöstlich von Pegu befindet sich der Shwethalyaung-Buddha, der als einer der schönsten Buddhas verehrt wird.

Zentral-Myanmar

Pagan ist das historisch bedeutendste Gebiet des Landes. Währenddes goldenen Zeitalters der elf großen Könige (ca. 1044-1287) gab esmehr als 13.000 Pagoden. Heute stehen hier nur noch rund 3000 Pagoden.Im Dorf Pagan gibt es ein Museum, einen Markt, kleine Restaurants undÜbernachtungsmöglichkeiten. Das Dorf Myinkaba ist von Pagan auszu Fuß zu erreichen. Sehenswert sind der Tempel und Werkstätten, indenen Lackwaren hergestellt werden. In der Region um Pagan (etwa 40qkm) gibt es Dutzende offener Tempel, vor allem den 1311 errichteten Shwegugyi-Tempel. Der Gawdawpalin-Tempelwurde 1975 durch ein Erdbeben schwer beschädigt, gilt aber immer nochals einer der eindrucksvollsten Tempel dieses Gebietes. Der Thatbyinnyu-Tempel ist der höchste dieser Region.

Mandalay, die alte Königsstadt, hat einen ungewöhnlichenReichtum an Palästen, Stupas, Tempeln und Pagoden. Die Stadt ist dasZentrum des Buddhismus und der burmesischen Kunst. NebenKunstgewerbemärkten gibt es Steinmetzwerkstätten und kleine Betriebe,in denen Blattgold hergestellt wird. Der nordöstlich des Palastesgelegene Mandalay Hill (240 m) gab der Stadt ihren Namen. Besonders sehenswert sind der riesige Shweyattaw-Buddha in der Nähe des Hügels; ferner die 1847 errichtete Eindawya-Pagode, die Shwekyimyint-Pagode, und die Mahumuni-Pagode (»Große Pagode«) mit der hochverehrten Mahumuni-Figur. Vom imposanten Mandalay-Palast,der einst eher eine riesige, von Mauern umgebene Stadt als ein Palastwar, sind heute nur noch das Fundament, der Schlossgraben und diemächtigen Mauern erhalten. Das Shwenandaw Kyaung-i war einstTeil des Palastes und wurde von König Mindon und seiner Hauptköniginbewohnt. Es enthält geschnitzte Wandpaneele sowie ein Foto des Atumashi-Kyaung-Klosters, das 1890 durch ein Feuer zerstört wurde. Die Ruinen des Klosters liegen südlich der Kuthodaw-Pagode,die das »größte Buch der Welt« genannt wird. 729 Marmorplatten, die mitdem gesamten buddhistischen Kanon beschrieben sind, umgeben die Pagodein der Mitte des Klostergeländes.
In der Umgebung von Mandalay liegen mehrere verlassene ehemalige Hauptstädte. Sagaing ist leicht zu erreichen; in Tupayon, Aungmyelawka und Kaunghmudawkann man interessante Pagoden besichtigen. Sagaing war einst dieHauptstadt des unabhängigen Shan-Königreiches. Vom 15. bis zum 19.Jahrhundert (bis zum Untergang des Königreiches) war Ava die Hauptstadt; dort sind die alten Stadtwälle noch zu sehen. Mingun erreicht man mit dem Boot von Mandalay. Die Mingun-Glocke soll die älteste und größte Glocke der Welt sein. Die 1783 von König Bodawpaya gegründete Stadt Amarapura südlich von Mandalay ist für ausgezeichnete Baumwoll- und Seidenstoffe bekannt.

Der Osten

Dieser Landesteil ist ideal für Wanderer und Bergsteiger. In den Kieferwäldern liegen mehrere Erholungsorte wie Kalaw. Am Pindaya-See gibt es zahlreiche berühmte Höhlen mit einigen tausend Buddhafiguren. In der Nähe des Dorfes Yengan liegen die Padah-Lin-Höhlen, die prähistorische Malereien enthalten. Der Inle-Seeauf dem Shan-Plateau ist für seine schwimmenden Gärten und für dieFischer bekannt, die ihre Boote mit den Beinen rudern. Weiter nördlichist Maymyo, eine zauberhafte Bergstation mit malerischen Wasserfällen. Aufgrund der hohen Lage herrscht ein angenehmes Klima.

Der Nordwesten

Wegen der schlechten Verkehrsverbindungen und der politischen Situationgelangen Besucher so gut wie nie in dieses Gebiet, das vonMinoritätenstämmen bewohnt wird. Am bekanntesten sind die so genannten»Giraffenfrauen«, die um Hals und Hand- und Fußgelenke Dutzende vonKupfer- und Messingringen tragen.

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 55,13 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1,200 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 1,1 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 9,5 % (2008)

Inflationsrate: ca. 26,8 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 32,7 % (2007)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 40,9 %
Industrie: ca. 19,8 %
Dienstleistungen: ca. 39,2 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, hauptsächlich Viehzucht und Fischerei

Wichtige Handelsbeziehungen:
Thailand, China (VR), Singapur, Indien, Südkorea, Malaysia, Japan

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
U.a. UNO, Weltbank, IMF, IFC, UNDP, UNCTAD, ESCAP, GATT/WTO, ASEAN.

Umgangsformen

Leichter Anzug oder Sommerkleid sind angemessen für geschäftliche Termine. Gespräche auf höchster Ebene erfordern konservativere Kleidung. Die Geschäftssprache ist i. allg. Englisch. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate Oktober bis Februar.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.30-16.30 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Union Myanmar
Thielallee 19, D-14195 Berlin
Tel: (030) 206 15 70.
Internet: www.botschaft-myanmar.de

Handelsabteilung des Generalkonsulats der Union Myanmar
47 Avenue Blanc, CH-1202 Genève
Tel: (022) 906 98 80.

Es gibt über 20 Staatsunternehmen, die in allen geschäftlichen Fragen behilflich sein können. Nähere Informationen erteilen die Handelsabteilungen der Botschaften.

Land & Leute

Essen & Trinken

Spezialitäten sind Lethok Son (ein scharf gewürzter vegetarischer Reissalat), Mohinga (Fischsuppe mit Nudeln) und Oh-No Khauk Swe (Reisnudeln, Huhn und Kokosmilch). Die Avocados aus der Gegend am Inle-See sind ausgezeichnet. Getränke: Tee ist ein beliebtes Getränk. Die einheimischen alkoholfreien Getränke sind von minderwertiger Qualität und teuer. Einheimisches Bier sowie einheimischer Rum, Whisky und Gin sind überall erhältlich.

Nachtleben

Gelegentlich finden Veranstaltungen in den drei Theatern Yangons statt. Kinos sind populär, sieben der 50 Kinos in Yangon zeigen regelmäßig Filme in englischer Sprache.

Einkaufstipps

Schmuck und Edelsteine (Rubine) sollte man nur in hierzu offiziell berechtigten Geschäften kaufen.

Sport

Zahlreiche europäische Sportarten werden in den Sportklubs ausgeübt, man muss aber entweder Mitglied oder Gast eines Mitglieds sein. Im Aung-San-Stadion in Yangon und auf kleineren Plätzen in andereren Orten werden Fußballspiele veranstaltet. Der Nationalsport ist Chinglone. Zu dieser Sportart benötigt man sechs Spieler pro Seite, die einen aus Bambusrohr geflochtenen Ball so lange wie möglich in der Luft halten, dazu jedoch lediglich Füße und Knie benutzen dürfen. Boxen ist ebenfalls eine sehr beliebte Sportart.

Veranstaltungskalender

Maha Thingyan, das myanmarische Neujahr, findet Mitte April statt und dauert mindestens drei Tage. Zwei weitere bedeutende Feierlichkeiten sind Thadingyut zur Zeit des Vollmondes im Oktober und Dazaungdine Anfang November.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Höfliches Benehmen und Respekt für Tradition und Religion werden erwartet. Vor dem Betreten religiöser Gebäude muss man Schuhe und Strümpfe ausziehen. Beim Sitzen sollten die Fußsohlen nicht sichtbar sein, dies wird als Beleidigung aufgefasst. Shorts und Miniröcke sollten nicht getragen werden. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. In Hotels und Restaurants gibt man zwischen 5% und 10%.

Unterkunft

Hotels

In Yangon gibt es ca. 1000 Hotelzimmer. Man sollte Reservierungen im Voraus vornehmen bei der Hotel and Tourist Corporation (gleiche Adresse wie Myanmar Travels and Tours, s. Adressen).
Hotels gibt es außerdem in den Urlaubsorten Sandoway, Taunggyi und Pagan. Von November bis März sollte man besonders früh buchen.

Kategorien:
Luxus-, Erste- und Touristenklasse.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2012
4 Jan Unabhängigkeitstag
12 Feb Tag der Union
2 Mar Tag der Bauern
27 Mar Tag der Streitkräfte
1 May Maifeiertag
6 May Vollmond von Kasone
19 Jul Tag der Märtyrer
25 Dec Weihnachten
Die Daten für buddhistische Feiertage hängen vom Mondkalender ab. Minoritäten haben unterschiedliche Feiertage. Im Oktober begehen die Hindus das Lichterfest Diwali, Muslime feiern Bakri Idd Ende November, Weihnachten und Ostern werden von Christen begangen, der Stamm der Karen feiert Anfang Januar Neujahr. Weitere Informationen von den diplomatischen Vertretungen.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Myanmar eingeführt werden (Personen ab 17 J.):

200 Zigaretten und 50 Zigarren oder 227 g Tabak;
1 l Spirituosen;
500 ml Parfüm oder Eau de Toilette.

Einfuhrbestimmungen

Tragbare Computer können ohne vorherige Genehmigung eingeführt werden, sie müssen jedoch deklariert werden. Für die Einfuhr aller Telekommunikationsgeräte (u.a. Modems, Mobiltelefone und Telefaxgeräte) wird jedoch eine Einfuhrgenehmigung benötigt. Diese kann beim Information & Technology Department (Kaba Aye Pagoda Road, Mayangone Township, Yangon, Tel. (00951) 65 08 90, Internet: www.mpt.net.mm) beantragt werden.

Geld

Währung

1 Kyat = 100 Pyas. Währungskürzel: K, MMK (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 5.000, 1.000, 500, 200, 100, 90, 50, 45, 20, 15, 10, 5 und 1 K und 50 Pyas im Umlauf. Münzen im Wert von 1 K sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Pyas. Es sind jedoch nur noch Banknoten und keine Münzen mehr im Umlauf. Um den Schwarzmarkt zu unterbinden und die finanzielle Situation der Dissidentengruppen zu schwächen, werden gelegentlich bestimmte Banknoten ohne Vorwarnung für ungültig erklärt.

Geldwechsel

Derzeit werden nur US-Dollar uneingeschränkt gewechselt, die Akzeptanz des Euro steigt aber. Es empfiehlt sich, nur 100-er US-Dollar-Scheine mitzunehmen, da für diese die niedrigsten Umtauschgebühren verrechnet werden. US-Dollar-Banknoten von vor 1996 und solche, deren Seriennummern mit AB oder BC beginnen sowie beschädigte Banknoten eignen sich nicht für den Umtausch.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Kreditkarten werden in sehr beschränktem Umfang in Yangon und Mandalay angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Ausländische Touristen müssen bestimmte Leistungen wie Flüge und Hotelrechnungen in US-Dollar in bar bezahlen.

Reiseschecks

Sind nicht zu empfehlen.

Devisenbestimmungen

Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Keine Beschränkungen bei der Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht aller Zahlungsmittel. Die Deklaration muss aufbewahrt werden, da die Ausfuhr auf die bei der Einreise deklarierte Summe beschränkt ist. Persönlicher Schmuck sollte bei der Einreise allenfalls deklariert werden, um beim Verlassen des Landes Schwierigkeiten zu vermeiden. Am Flughafen in Yangon finden regelmäßig Kontrollen statt. Daher sollten alle Quittungen zum Nachweis der im Lande ausgegebenen Summen aufbewahrt werden.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 1090.38 MMK
1.00 CHF = 908.2 MMK
1.00 USD = 824 MMK
Wechselkurse vom 30 April 2012

Reisepass/Visum

Übersicht

LandReisepaßVisumRückflugticket
Türkei Ja Ja Ja
Deutschland Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja

Hinweis

Die Einreise nach Myanmar nur per Flugzeug und Schiff möglich.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Kinderreisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder eigener Reisepass (dringend empfohlen).Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Visum

Allgemein erforderlich.

Visum bei der Einreise
An den internationalen Flughäfen Rangun und Mandalay erhalten Reisende gegen Vorlage eines Reisepasses (Gültigkeit s. Reisepass), von gültigen Rückflugtickets und zwei Passbildern ein Touristen- (28 Tage gültig, nicht verlängerbar) oder ein Geschäftsvisum (70 Tage gültig, verlängerbar). Eine schriftliche Bestätigung im Voraus ("visa on arrival approval") ist nicht mehr notwendig.Achtung: Das Visum bei der Einreise wird derzeit nicht erteilt.Hinweis: Über ein möglicherweise ab März 2012 erhältliches "Pre-Arranged Visa on Arrival" (online beantragtes Touristenvisum, das bei Ankunft ausgestellt wird) informieren die Internetseite www.myanmarvisa.com und die zuständigen konsularischen Vertretungen. Ein reguläres Visum von der Botschaft ist dennoch dringend empfohlen.

Transit

Transitreisende, die mit demselben Flugzeug weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum, Transitvisum, Besuchervisum.

Visagebühren

Deutschland und Österreich
Touristenvisum: 25 € (auch für Kinder unter 7 Jahren).Besuchsvisum: 35 € (4 Wochen Aufenthalt, 1 Monat gültig)
 Geschäftsvisum:
35 € (einmalige Einreise, 4 Wochen Aufenthalt, 3 Monate gültig),
80 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig),
160 € (mehrmalige Einreise, 12 Monate gültig).

Schweiz
(Gebühren beim Generalkonsulat von Myanmar in Genf)

Touristenvisum: 30 CHF.Besuchsvisum: 50 CHF (4 Wochen Aufenthalt, 3 Monate gültig).Geschäftsvisum:
50 CHF (einmalige Einreise, bis 3 Monate gültig),
125 CHF (mehrfache Einreise, 3 oder 6 Monate gültig),
250 CHF (mehrfache Einreise, 12 Monate gültig). Visum bei der Einreise (derzeit ausgesetzt)Touristenvisum (28 Tage): 30 US$ (kostenlos für Kinder unter 7 Jahren).
Geschäftsvisum (70 Tage): 40 US$.
Besuchervisum (28 Tage): 40 US$.
Transitvisum (24 Std.): 18 US$.

Gültigkeitsdauer

Touristenvisum: 3 Monate ab Ausstellungsdatum für einen Aufenthalt von bis zu 28 Tagen.
Geschäftsvisum: 3, 6 oder 12 Monate für Aufenthalte von jeweils bis zu 90 Tagen (verlängerbar)
Besuchsvisum: 1 Monat (Schweiz: 3 Monate) für einen Aufenthalt von bis zu 28 Tagen (verlängerbar).

Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Touristenvisum:
(a) 2 Antragsformulare.
(b) 3 aktuelle Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Report of Arrival-Formular.
(e) Buchungsbestätigung (Pauschalreise) bzw. Weiter-/Rückreiseticket.
(f) Gebühr (bar, Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg).Geschäftsvisum:
(a) 2 Antragsformulare.
(b) 3 aktuelle Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Report of Arrival-Formular.
(e) Garantiebrief, dass die entsendende Firma im Wohnsitzland für alle Kosten der Reise aufkommt.
(f) Einladungsschreiben des Geschäftspartners oder der betreffenden Regierungsstelle in Myanmar.
(g) Schreiben der Firma mit genauen Angaben über Reisezweck und Aufenthaltsdauer sowie die finanzielle Situation des Antragstellers.
(h) Rückreiseticket.
Gebühr (bar, Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg).Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Bearbeitungszeit

In Berlin mind. 3 Wochen, sonst mind. 2 Wochen. Bei Rückfragen in Myanmar bis zu 6 Wochen.

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen über mindestens 300 US$ pro Person (Familien: insgesamt 600 US$) für den Aufenthalt verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Reisende, die sich mehr als 30 Tage im Land aufhalten wollen, müssen sich innerhalb von 72 Stunden nach Ankunft bei der örtlichen Meldestelle (Immigration Department) registrieren lassen.

Allgemeines

Lage

Südostasien.

Fläche

676.552 qkm.

Bevölkerungszahl

47.758.180 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

71 pro qkm.

Hauptstadt

Pyinmana. Einwohner: 110.125 (Schätzung 2009).

Staatsform

Sozialistische Republik seit 1974. Verfassung von 1974, neue Verfassung in Ausarbeitung. Militärregime. Parlament mit 484 Mitgliedern (zuletzt 1990 gewählt, aber das Parlament hat seine Tätigkeit nie ausgeübt. Unabhängig seit 1948 (ehemals Teil von Britisch-Indien); bis 1989 Birma bzw. Burma.

Geographie

Das Land grenzt im Osten an China, Laos und Thailand und im Westen an Bangladesch, Indien und den Indischen Ozean (Golf von Bengalen und Andamansee). Der Fluss Irawadi fließt durch die Landesmitte, an der Südküste bildet er ein Delta. Die Hauptstadt des Landes Pyinmana liegt etwa 350 km nördlich der größten Stadt Yangon. Yangon liegt an einer der zahlreichen Flussmündungen. Nördlich des Deltas liegen das Irawadi-Becken und Zentral-Myanmar, das durch eine hufeisenförmige Bergkette geschützt wird. Sie erreicht eine Höhe von 3000 m und wirkt sich klimatisch auf das Gebiet aus. Im Westen liegen die Berge Arakan, Chin und Naga und die Patkai-Hügel, im Norden die Kachin-Hügel. Das Shan-Plateau im Osten dehnt sich bis zum Iriwadi-Becken aus. In der Landesmitte wird intensiv Landwirtschaft betrieben, die Felder werden künstlich bewässert. Auf dem Shan-Plateau gedeihen Obst, Gemüse und Zitrusfrüchte, ein Großteil des Landes ist jedoch von subtropischen Wäldern bedeckt.

Sprache

Amtssprache ist Birmanisch, außerdem werden über 100 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. In Geschäftskreisen spricht man Englisch.

Religion

Buddhismus (89 %); Islam (4 %), Christentum (4 %), Anhänger von Naturreligionen (1 %) und andere.

Ortszeit

MEZ + 5:30 Std.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Myanmar.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +5:30 Std. und im Sommer +4:30 Std.

Netzspannung

220/230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Staatsoberhaupt

Thein Sein, seit Februar 2011.

Kontaktadressen

Myanmar Tourism Promotion Board

c/o Traders Hotel, Level 3, Business Centre, 223 Sule Pagoda Road, MM-Yangon
Tel: (01) 24 28 28 Durchwahl 64 62.
Internet: www.myanmar-tourism.com

Myanmar-Guide.de

c/o Andreas Schwope, Agentur für neue Medien
Am Thie 13, D-31087 Landwehr
Tel: (05382) 95 88 67.
Internet: www.myanmar-guide.de

Botschaft der Union Myanmar

Thielallee 19, D-14195 Berlin
Tel: (030) 206 15 70.
Internet: www.botschaft-myanmar.de (im Aufbau)
Mo-Fr 09.30-16.30 Uhr.
(auch für Österreich zuständig)

Rue de Courcelles 60, F-75008 Paris
Tel: (+33) (01) 56 88 15 90.
Mo-Fr 09.30-12.30 und 13.30-16.30 Uhr.
(auch für die Schweiz zuständig).
Generalkonsulat in Genf (Tel: (022) 906 98 70. Internet: www.myanmargeneva.org).

Reise- und Sicherheitsinformationen

Myanmar
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 18.04.2012
Unverändert gültig seit: 12.04.2012
Landesspezifische SicherheitshinweiseReisen im LandIn einigen Grenzregionen zu Indien (Chin State und Sagaing Region), Thailand (Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) und China (Teile des Kachin State) sowie im Zentrum des Shan State werden unverändert bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.FlugverkehrDie Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein.  Die deutsche Botschaft in Rangun rät ihren eigenen Beschäftigten seit Jahren, aus Sicherheitsgründen auf Flugreisen mit der staatlichen Inlandsfluggesellschaft Myanma Airways (IATA-Code: UB) zu verzichten. Myanma Airways ist nicht identisch mit der international operierenden Myanmar Airways International (IATA-Code: 8M)Gefahren aufgrund politischer SpannungenAuch nach den Parlamentswahlen vom 7. November 2010 können politisch motivierte Gewalttaten nicht ausgeschlossen werden. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt.Am 15. April 2010 wurden durch einen Bombenanschlag während eines Straßenfestes in Rangun mindestens zehn Menschen getötet und rund 170 Menschen teilweise schwer verletzt.Die bisher schwersten derartigen Terroranschläge fanden im Mai 2005 in Rangun statt, als in zwei der am meisten frequentierten Supermärkte und in einem Messegebäude zahlreiche Menschen getötet bzw. verletzt wurden.Die Urheber der Anschläge sind weiterhin unbekannt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die Anschläge gezielt gegen Ausländer gerichtet haben. Sie wurden aber an öffentlichen Orten verübt, an denen sich regelmäßig auch Ausländer aufhalten. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und stark frequentierte Orte zu meiden.Ende September 2007 kam es in verschiedenen Städten Myanmars, darunter auch Rangun und Mandalay, zu friedlichen Demonstrationen, die von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst wurden. Unter den Toten befand sich auch ein ausländischer Journalist. Reisenden wird empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und Demonstrationen fernzuhalten. Auch zunächst friedliche Proteste können unvermittelt in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden.NaturkatastrophenMyanmar befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. In den Küstenregionen treten während des Monsuns (Mai bis Oktober) Zyklone auf.Während des Monsuns kann es im ganzen Land aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen und Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen, können tagelang unpassierbar sein.

 

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