Tourismusinformationen Burundi

Bujumbura (BJM) liegt 11 km nordwestlich der Stadt. Taxis fahren zur Stadt. Flughafeneinrichtungen umfassen Bank/Wechselstube, Bar/Restaurant, Mietwagenschalter, Postamt und Duty-free-Shops.]]>


Mietwagen:
in Bujumbura erhältlich, außerdem können an Tankstellen Fahrzeuge gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.]]>

Linienbusse verkehren in und um Bujumbura und in größeren Städten. Minibusse sind oft billiger und weniger überfüllt als Sammeltaxis. Fahrer warten auf eine volle Fuhre, bevor sie abfahren. Öffentliche Verkehrsmittel außerhalb Bujumburas sollten als gefährlich angesehen werden.

Taxi:
Tanus-tanus (Lastwagentaxis) sind in der Regel überfüllt.]]>

Air Burundi (8Y) ist nicht in Europa vertreten.

Andere Fluggesellschaften, die Burundi anfliegen, sind Air France (AF), KLM (KL). Ethiopian Airlines (ET) und Kenya Airways (KQ).

Im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) fliegt Lufthansa (LH) nach Bujumbura.]]>

Bujumbura (BJM) liegt 11 km nordwestlich der Stadt. Taxis fahren zur Stadt. Flughafeneinrichtungen umfassen Bank/Wechselstube, Bar/Restaurant, Mietwagenschalter, Postamt und Duty-free-Shops.]]>

Office National des Telecommunications (0NATEL), von Hotels oder von Telefonzentren geführt werden.]]>

Telcel Burundi (Internet: www.telecel.com), SAFARISund Spacetel. Die Netzabdeckung beschränkt sich auf den Westen des Landes.]]>

CBI Network (Internet: www.cbinf.com). In Bujumbura gibt es einige Internetcafés.]]>

Direction des Télécommunications in Bujumbura.]]>

Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.]]>

Die Haupt- und Hafenstadt Bujumbura liegtam Ufer des Tanganjika-Sees. Die Region wurde gegen Ende des 19.Jahrhunderts von Deutschland kolonialisiert und man findet noch heuteGebäude aus dieser Zeit, wie z. B. das Haus des Postmeisters. Außerdem lohnt ein Besuch der Museen, des islamischen Kulturzentrums und des ausgezeichneten Marktes. Das Living Museum,ein rekonstruiertes burundisches Dorf, gewährt Einblick in dienationale Handwerkskultur. Der See bietet eine Vielzahl vonWassersportmöglichkeiten. Andere Sehenswürdigkeiten sind die altenKönigsstädte Muramvya und Gitega (Nationalmuseum) sowie das Denkmal in der Form einer Pyramide in der Nähe von Rutana an der Quelle des Weißen Nils.
Dieweltbekannten »Maîtres Tambours du Burundi« (Meistertrommler vonBurundi) sind ein musikalisches Ereignis, das man nicht verpassensollte.
Burundi hat mehrere Nationalparks und Naturreservate, u. a. den Parc National de la Kibira (Schimpansen und andere Affenarten), den Parc National de la Ruvubu (Büffel) und das Réserve Gérée de la Ruzizi (Antilopen, Nilpferde, Krokodile).]]>

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 3,102 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 400 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 4,5 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 24,1 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 68 % (2002)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 33,4 % (2008)
Industrie: ca. 21 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 45,6 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft

Außenhandel
Importe: ca. 350 Mio. US$ (2008)
Exporte: ca. 79 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen: Japan, Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda,
Saudi-Arabien, Deutschland, Belgien, Frankreich, Pakistan, Indien
 
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und deren Sonderorganisationen,
Blockfreien-Bewegung und Afrikanische Union (AU),
CEPGL: Wirtschaftsgemeinschaft der Länder der Großen Seen mit Demokratischer Republik Kongo und Ruanda
OBK: Organisation zur Entwicklung des Kagera-Beckens; mit Tansania, Uganda und Ruanda
COMESA: Freihandelszone des östlichen und südlichen Afrika
CEEAC: Wirtschaftsgemeinschaft der Staaten Zentralafrikas
EAC: Ostafrikanische Gemeinschaft

Burundi ist immer noch ein Agrarstaat und gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. Aufgrund der instabilen politischen Lage befindet sich das Land kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.]]>

Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.]]>

Chambre de Commerce et de l’Industrie du Burundi (Industrie- und Handelskammer)
BP 313, BI-Bujumbura
Tel: 22 22 80.]]>


Intercontact
19 Rue de l’Industrie, BP 982, BI-Bujumbura
Tel: 22 66 18, 22 66 66, 22 66 71.
Internet: www.intercontactservices.com]]>

Ndagara-Fisch aus dem Tanganjika-See. Es gibt gute französische, indische und griechische Restaurants in der Stadt. Außerhalb von Bujumbura und Gitega findet man kaum Restaurants.]]>

Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-12.00 und 15.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.]]>

Wassersport (Segeln, Wasserski und Angeln) in Bujumbura am Tanganjika-See. Der öffentliche Strand liegt 5 km westlich der Stadt. Im Entente-Sportklub kann man Tennis, Volleyball, Basketball und Golf spielen. Besuchern wird eine befristete Mitgliedschaft angeboten.]]>

Trinkgeld wird nicht automatisch berechnet, ca. 10% sind angemessen.]]>

Office National du Tourisme (s. Adressen) oder NITRA, PO Box 1402, 7 Place de l'Indépendence. (Tel: 22 23 21)]]>

2016
1 Jan Neujahr
5 Feb Tag der Einheit des Volkes
1 May Tag der Arbeit
5 May Christi Himmelfahrt
1 Jul Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Oct Gedenktag für Rwagasore
21 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2017
1 Jan Neujahr
5 Feb Tag der Einheit des Volkes
1 May Tag der Arbeit
25 May Christi Himmelfahrt
1 Jul Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Oct Gedenktag für Rwagasore
21 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2018
1 Jan Neujahr
5 Feb Tag der Einheit des Volkes
1 May Tag der Arbeit
10 May Christi Himmelfahrt
1 Jul Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Oct Gedenktag für Rwagasore
21 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten]]>

1 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.Für Kameras, Laptops, Aufnahmegeräte etc. kann eine Kaution verlangt werden. Devisen und Kameras sollten deklariert werden.]]>

BuFr, BIF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 100, 50, 20 und 10 BuFr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 BuFr.]]>

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1.00 EUR = 1786.34 BIF1.00 CHF = 1667.21 BIF1.00 USD = 1689.4 BIFWechselkurse vom 10 Januar 2017]]>

LandReisepaßVisumRückflugticket
Deutschland Ja Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja Ja
Türkei Ja Ja Ja
Schweiz Ja Ja Ja
Österreich Ja Ja Ja

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Auch Kinder müssen einen Impfpass mitführen. Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.]]>


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Deutschland, Österreich und Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
65 € (Aufenthalt von bis zu 1 Monat, einmalige Einreise).
195 € (Aufenthalt von bis zu 3 Monaten, mehrmalige Einreise).]]>



(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.(d) Unterkunftsnachweis.(f) Einladung.
(g) Touristen und Geschäftsreisende: Bestätigung des Reisebüros einer bezahlten Hin- und Rückreise.
(h) Geschäftsreisende: Schreiben der entsendenden Firma an die Botschaft mit Namen des Reisenden, Adresse der einladenden Firma in Burundi, Reisezweck und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.
(i) Gebühr (bei persönlicher Antragstellung in bar, postalisch: Beleg der Überweisung).Bei postalischer Antragstellung ist ein und frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.]]>

Gesundheit entnommen werden.]]>

Tansania und zum Tal des Malagarasi hin abfällt. Die Landschaft ist hügelig und mit Eukalyptusbäumen, Bananenfeldern, Acker- und Weideland bedeckt. Im Osten geht die fruchtbare Landschaft in Savanne über.]]>

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 1 Std. und im Sommer 0 Std.]]>

Email: mission.burundi@bluewin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.30-12.30 Uhr.
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Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Stuttgart und Wien.
 
Telefon: (030) 234 56 70.
Email: info@burundi-embassy-berlin.com
Website: www.burundiembassy-germany.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.
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Stand - Mon, 09 Jul 2018 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 09 Jul 2018 11:48:01 +0200)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise (Impfschutz)
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen nach Burundi wird dringend abgeraten.Die Sicherheitslage in Burundi ist aufgrund der instabilen innenpolitischen, wirtschaftlichen und kritischen menschenrechtlichen Lage unübersichtlich und angespannt. In der Hauptstadt Bujumbura kann es jederzeit zu gewaltsamen, politisch motivierten Auseinandersetzungen kommen. Gezielte Angriffe auf Angehörige des Regimes und der Sicherheitskräfte sowie Akteure der Zivilgesellschaft mit Schusswechseln und Angriffe unter Einsatz von Kriegswaffen können ohne Vorwarnung ausbrechen. So kam es zuletzt am 17. Mai 2017 zu einem Anschlag in Bujumbura, bei dem drei regierungsnahe Personen getötet wurden.
Aufgrund der sich rasant verschlechternden wirtschaftlichen und humanitären Lage der Bevölkerung sind Akte von Gewaltkriminalität (Raubüberfälle, Plünderungen) mit entsprechenden Gegenreaktionen der Sicherheitskräfte nicht auszuschließen.
Es wird geraten, sich von öffentlichen Demonstrationen, Parteiversammlungen und politischen Kundgebungen fernzuhalten und öffentliche politische Aussagen allgemein zu unterlassen.. Es wird außerdem empfohlen, im gesamten Land Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit (18:00 Uhr) zu vermeiden.
Besonders wird davon abgeraten nach 18:00 Uhr folgende Stadtteile Bujumburas aufzusuchen: Kanyosha, Bwiza, Jabe, Buyenzi, Nyakabiga, Musaga, Kamenge, Cibitoke, Ngagara und Mutakura.Spannungen werden auch aus anderen Landesteilen, insbesondere aus Ngozi, Kirundo, Ijenda/Mwaro und Matana gemeldet. Internet und Mobiltelefonnetz sind teilweise unterbrochen. Die Präsenz der Sicherheitskräfte im ganzen Land ist deutlich erhöht.Vorübergehende Festnahmen von Ausländern (z.B. zur Identitätsfeststellung) kommen gelegentlich vor. Eingriffe in die Privatsphäre auch ausländischer Reisender durch teilweise milizmäßig organisierte Sicherheitskräfte sind nicht auszuschließen.Reisen über Land
In ganz Burundi sollten Ausgänge und Überlandfahrten nur mit vertrauenswürdigen Kontaktpersonen unternommen werden. In der Dunkelheit nach 18:00 Uhr und vor 07:00 Uhr wird von solchen Fahrten allgemein abgeraten. Insbesondere in den ländlichen Gegenden werden die Straßen nach 18:00 Uhr regelmäßig nicht mehr von regulären Polizei- und Sicherheitskräften kontrolliert. Grundsätzlich sollte nur in den Provinzhauptstädten übernachtet werden.In der Nähe zur Grenze mit der Demokratischen Republik Kongo in den Provinzen Bubanza und Cibitoketreten immer wieder bewaffnete Gruppen in Erscheinung. Von nicht zwingend erforderlichen Fahrten in diesen Gebieten – insbesondere auf der RN 5 – sollte deshalb Abstand genommen werden.Die RN 10 zwischen Rwegura und Mabayi sowie die RN 9 nördlich von Bubanza sollten unbedingt gemieden werden. Gleiches gilt generell für das Naturschutzgebiet Rukoko und den Kibira Nationalpark
Westlich des Hotels Club du Lac Tanganyika sollte die Chaussée d'Uvira (RN 4), die von Bujumbura über Gatumba zur Grenze der Demokratischen Republik Kongo führt, nach 17:30 Uhr gemieden werden.Bitte beachten Sie auch die Teilreisewarnung für angrenzende Regionen des Nachbarlands Demokratische Republik Kongo.
Bei Weiterreise nach Ruanda, Uganda und Tansania sollten die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise beachtet werden.
Kriminalität
Aufgrund der langjährigen gewaltsamen Auseinandersetzungen seit 1993 ist die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung, trotz merklicher Verbesserungen seit 2005, hoch. Die Gewaltkriminalität und die verbreitete Straflosigkeit stellen angesichts hoher Arbeitslosigkeit und vieler Waffen im Land zentrale Probleme dar. Der mit der aktuellen Krise einhergehende wirtschaftliche Verfall treibt die allgemeine Armut und Aussichtslosigkeit zusätzlich weiter an. Zwar sind Ausländer davon weniger betroffen, aber auch sie werden gelegentlich Opfer von Straftaten. Polizei und Justiz entsprechen nicht europäischem Standard.
Auch in der Hauptstadt Bujumbura ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Armutskriminalität, zum Teil mit Gewaltanwendung festzustellen. Die üblichen Vorsichtsregeln, z.B. Benutzung bewachter und/oder beleuchteter Parkplätze, kein zur Schau stellen von Schmuck oder Wertgegenständen, keine Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, sollten eingehalten werden.
Terrorismus
In Burundi besteht eine gewisse Gefahr terroristischer Anschläge.
Die Drohungen der somalischen Al-Shabab-Miliz mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung des burundischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia sind ernst zu nehmen.Krisenvorsorgeliste
Bei Reiseabsichten nach Burundi wird die vorherige Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Bujumbura empfohlen.
Deutsche, die sich - auch nur vorübergehend - in Burundi aufhalten, wird geraten, sich online in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren.
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass es sich bei der Botschaft Bujumbura nur um eine Kleinstvertretung handelt, so dass Unterstützungsleistungen im Notfall nur begrenzt möglich sind.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Flugverbindungen
Nationale und internationale Fluglinien bedienen den internationalen Flughafen von Bujumbura. Direktverbindungen nach Europa (Brüssel) gibt es einmal wöchentlich, ansonsten existieren täglich Umsteigeverbindungen über Nairobi, Kigali und Addis Abeba.Straßenverkehr
Fahrten mit dem Pkw im Landesinneren Burundis sollten wegen der bestehenden Kriminalität in jedem Fall vor Einbruch der Dunkelheit beendet werden. Man sollte sich auf riskantes Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer einstellen. Verkehrsunfälle sind eine der häufigsten Todesursachen in Burundi. Bei Unfällen dürfen die beschädigten Fahrzeuge nicht vor dem Eintreffen der Polizei bewegt werden.Die Treibstoffversorgung im Land ist zur Zeit stark reduziert bis völlig unterbrochen. t. Auf Engpässe und lange Wartezeiten an Tankstellen sollten sich Reisende einstellen.Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Burundi-Franc (BIF). Devisen und Bargeld im Land sind knapp bis kaum mehr vorhanden, es gibt immer wieder Engpässe in der Bargeldversorgung.
Bargeld sollte nur in Banken, Hotels oder Foreign-Exchange-Büros getauscht werden. Mit den Kreditkarten Visa und MasterCard können Beträge in Landeswährung bei verschiedenen Banken in Bujumbura abgehoben werden. Jedoch sind Zahlungen mit Kreditkarten in der Regel nicht möglich. Die Bargeldversorgung per Western Union oder MoneyGram funktioniert innerhalb eines Tages.
Telekommunikation
Es existiert ein nationales Mobiltelefonnetz. Deutsche SIM-Karten sind nicht verwendbar. Lokale SIM-Karten (pay as you go) können für SIM-lockfreie Handys beschafft werden, allerdings sind die angebotenen Handydienste sehr beschränkt. Internetcafés sind vorhanden, die Verbindungen sind allerdings sehr langsam.Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:Reisepass: JaVorläufiger Reisepass: NeinPersonalausweis: NeinVorläufiger Personalausweis: NeinKinderreisepass: JaAnmerkungen:
Impfpass muss mitgeführt werden.Visum
Grundsätzlich ist für die Einreise deutscher Staatsangehöriger die Beantragung eines Visum vor der Einreise bei der Botschaft der Republik Burundi in Berlin erforderlich. Mit einer Bearbeitungsdauer von mindestens drei Wochen ist zu rechnen. Die Ausstellung eines Visums am Flughafen Bujumbura ist nicht möglich. Die Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer eines Visums kann mit einer Geldbuße belegt werden und zu Verzögerungen bei der Ausreise führen.
Mit dem Visumantrag ist der Nachweis für eine Gelbfieberimpfung vorzulegen.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material. Gegenstände des persönlichen Bedarfs (Sportausrüstungen, elektronische Geräte, Kameras, Laptops u.ä.) können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Tabak, Alkohol und Parfüm ist beschränkt.Washingtoner Artenschutzabkommen (WA)
Bitte beachten Sie die Bestimmungen des WA. Von den Schutzbestimmungen betroffen sind bestimmte Tiere und Pflanzen (Beispiele: Schildkröten, Pfeilgiftfrösche, Orchideen) sowie die Erzeugnisse daraus (Beispiele: Elfenbein, Schildpatt, Jagdtrophäen, Leder- und Pelzwaren, Kaviar). Der Schutzstatus einzelner Arten (Einstufung in die genannten Anhänge) ist über die Datenbank des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) -WISIA online abrufbar.
Ausführliche Informationen zu den im Einzelnen zu beachtenden Ein- und Ausfuhr-Regelungen und Dokumentenpflichten finden sich beim Bundesamt für Naturschutz, das WA-Vollzugsbehörde für Deutschland ist, sowie in 22 Sprachen unter www.eu-wildlifetrade.org.
Anträge für die Erteilung deutscher CITES Ein- bzw. Ausfuhrgenehmigungen oder Wiederausfuhrbescheinigungen sind direkt an das Bundesamt für Naturschutz zu richten. Die Antragstellung ist auch online (www.cites-online.de) möglich.
Für die Einfuhr in die EU sind grundsätzlich neben einer Einfuhrgenehmigung auch Ausfuhrdokumente des Ausfuhrstaates erforderlich. Die im Gastland hierfür zuständige Behörde ist unter www.cites.org zu finden. Ausnahmen von der Dokumentenpflicht bestehen bei der Ein-, Aus- oder Wiederausfuhr von persönlichen oder Haushaltsgegenständen aus geschützten Arten, weitere Informationen erteilt das Bundesamt für Naturschutz.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Aufgrund des neuen Strafgesetzes wird Homosexualität mit einer Haftstrafe zwischen drei Monaten und zwei Jahren oder einer Geldstrafe zwischen 50.000,- bis 100.000,- BIF (entspricht ca. 25,- bis 50,- €) geahndet.
Es ist zu beachten, dass der Flughafen sowie militärische Einrichtungen nicht fotografiert werden dürfen. Wegen der Anschlagsdrohungen (s.o.) praktiziert die Polizei auch ein weitgehendes Fotografierverbot aller öffentlichen sowie sonstigen sensible Einrichtungen. Eine besondere Zurückhaltung beim Fotografieren wird daher empfohlen.
Ansonsten existieren keine von europäischen Regelungen abweichenden strafrechtlichen Vorschriften.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Ein Gelbfieberimpfnachweis wird bei Einreise von allen Reisenden ab dem Alter von 9 Monaten gefordert (siehe www.who.int).
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe auch www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie Keuchhusten (Pertussis) und ggf. gegen Polio, Masern, Mumps, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Tollwut, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY- Konjugatimpfstoff) und Typhus empfohlen.
Malaria
Burundi ist ganzjährig malariagefährdet. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atoyaquon/Proguanil, Doxyxyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist gerade für Burundi zu empfehlen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Burundi mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- besonders in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV /AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Es besteht ein landesweit erhöhtes Risiko für Durchfallerkrankungen - auch können sporadisch und lokal begrenzte Choleraepidemien auftreten.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf (vgl. auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf.
Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu wird empfohlen.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.Weitere Infektionskrankheiten
Meningitis

Die bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung) wird im gesamten Lande hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai bis September und Januar bis März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) indiziert sein.Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Im gesamten Land kann es sporadisch zu Schlafkrankheitsinfektionen kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden können. Das Vermeiden von Fliegenstichen durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit geöffneten Fenstern) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.Bilharziose
In fast allen Süßwassergewässern ist die Bilharziose endemisch, das Baden in Seen (auch Lake Tanganjika) und Flüssen sollte vermieden werden. Bei entsprechender Exposition kann nach Rückkehr ein Test auf Bilharzia an deutschen Tropeninstituten durchgeführt werden (Stuhl, Urin, Blut).Sonstige Gesundheitsgefahren
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Der Mensch steht nicht auf dem Speisezettel der Giftschlangen. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.Medizinische Infrastruktur
Burundi gehört zu den medizinisch äußerst unzureichend versorgten Ländern in der Region Ostafrika. Fehlende Finanzen schränken die Ausstattung von Krankenhäusern und die Beschaffung von medizinischen Geräten erheblich ein. Ebenso ist der Fachkräftemangel eklatant. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Rückholmitgliedschaft bei der in Nairobi ansässigen Firma AMREF Flying Doctors kann abhängig vom Reisegrund und der Reisedauer sinnvoll sein (http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/touristenmitgliedschaft/).
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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